DE3410791A1 - Dichtungsanordnung fuer einen doppelrohrteleskopstossdaempfer - Google Patents
Dichtungsanordnung fuer einen doppelrohrteleskopstossdaempferInfo
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Description
Dichtungsanordnung für einen Doppelrohrteleskopstoßdämpfer
Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung zur Verwendung in einem Teleskopstoßdämpfer und insbesondere
eine Dichtungsanordnung zur Verwendung in einem sogenannten Doppelrohrstoßdämpfer.
Teleskopstoßdämpfer haben einen Kolben und einen Zylinder, wobei eine mit dem Kolben verbundene Kolbenstange
sich durch eine öffnung in einem Ende des Zylinders erstreckt. Eine an dem Zylinder befestigte Dichtung
greift an der Kolbenstange an und ermöglicht es der Kolbenstange, sich axial frei hindurch bezüglich des
Zylinders zu bewegen. Diese Dichtung verhindert das Entweichen von Hydraulikfluid aus dem Zylinder und das
Eindringen von Fremdstoffen, beispielsweise Schmutz.
Doppelrohrteleskopstoßdämpfer haben zwei Zylinder, die
koaxial zueinander ineinander angeordnet sind- Der Kolben und die Kolbenstange sind in dem inneren Zylinder
beweglich angeordnet, der auf beiden Seiten des Kolbens mit Hydraulikfluid gefüllt ist. Der ringförmige Hohlraum
zwischen den beiden Zylindern wirkt als Speicher für Hydraulikfluid. Die Kolbenstange geht durch eine Öffnung
in einer Stangenführung hindurch, die eine Stirnseite des inneren Zylinders verschließt. Dabei ist die vorstehend
genannte Dichtung jenseits der Führungsstange angeordnet und dichtet zwischen der Kolbenstange und
dem äußeren Zylinder oder einer Stirnkappe, die an dem äußeren Zylinder angebracht ist. Der Speicher dient
zweckmäßigerweise für die Aufnahme von verdrängtem Hydraulikfluid aus dem Innenzylinder, was bei Einwärtsbewegungen
des Kolbens und der Kolbenstange eintritt, weil es erforderlich ist, aus dem Innenzylinder ein
Hydraulikfluidvolumen zu verdrängen, das gleich der
volumetrischen Verdrängung der Kolbenstange während eines
jeden Einwärtshubs des Kolbens ist. Während eines Auswärtshubs
des Kolbens und der Kolbenstange wird ein Fluidvolumen, das dem von der Kolbenstange während des
Einwärtshubs verdrängten equivalent ist, in den inneren Zylinder von dem Speicher über eine bekannte Fußventilanordnung
zurückgezogen, die in der Stirnseite des inneren Zylinders dem Ende gegenüberliegend angeordnet
ist, in welchem die Stangenführung positioniert ist.
In dem Kolben und in dem Fußventil sind Ventilanordnungen oder Drosselöffnungen oder Kombinationen von Ventilanordnungen
und solchen öffnungen jeweils vorgesehen. Das Fußventil ist so ausgelegt, daß ein Widerstand gegenüber
der Bewegung des Kolbens und der Kolbenstange während ihres Einwärtshubs erzeugt wird. Die Kolbenventile sind
so ausgelegt, daß nur der zwischen den gegenüberliegenden Seiten des Kolbens hindurchgehende Hydraulikfluidstrom
während einer Auswärtsbewegung des Kolbens und der Kolbenstange begrenzt wird, um dadurch die Auswärtsbewegung
von Kolben und Kolbenstange zu steuern.
Damit sich die Kolbenstange frei durch die öffnung in
der Stangenführung bewegen kann, ist es zweckmäßig, wenn der Bohrungsdurchmesser der öffnung etwas größer
als der Durchmesser der Kolbenstange ist. Dadurch wird ein Weg zwischen der Kolbenstange und der Öffnung gebildet,
über den Fluid, unabhängig von dem Druck, der erforderlich ist, um den notwendigen Widerstand gegen
einen Auswärtshub der Kolbenstange aufzubringen, aus dem inneren Zylinder in den Speicher entweichen kann,
wobei das Fluidmittel zurück in dem anderen Ende des inneren Zylinders über die bekannte Fußventilanordnung
während des gleichen Auswärtshubs des Kolbens und der Kolbenstange gespeichert wird.
Dieser freie Weg dient zusätzlich dazu, daß die Kolbenstange frei in der Öffnung der Stangenführung gleiten
— O —
kann, auch zweckmäßigerweise dazu, daß Luft oder Gas leicht aus dem inneren Zylinder in den Raum über dem
Hydraulikfluidpegel in dem Speicher entweichen kann, was dazu beiträgt, daß der innere Zylinder mit
Hydraulikfluid gefüllt gehalten wird,das frei von eingeschlossenen
Luft- oder Gasblasen oder -taschen ist.
Insbesondere beim Einwärtshub der Kolbenstange kann jedoch der Druck im oberen Teil des inneren Zylinders
geringer werden als der Druck in dem Speicherraum, so daß unter diesen Umständen Luft oder Gas erneut in den
oberen Teil des arbeitenden inneren Zylinders eintreten kann und so für die wirksame Arbeitsweise des Stoßdämpfers
nachteilig ist.
Es ist bei DoppelrohrStoßdämpfern bekannt, eine Rückschlagventilanordnung
vorzusehen, um zu verhindern, daß ein solcher Umstand eintritt. So zeigt die GB-PS 709
eine Anordnung, mit der Hydraulikfluid in dem Speicherraum
direkt mit dem inneren Zylinder über den vorher erwähnten freien Weg bzw. Spielraum verbunden ist,
der zwischen dem Durchmesser der Kolbenstange und der etwas größeren öffnung der Führungsstange ausgebildet
ist, wobei sich ein Rohr nach unten von der Führungsstange zu einer Stelle unterhalb des Pegels des Hydraulikfluids
in dem Speicher erstreckt.
Bei anderen bekannten Konstruktionen (GB-PS 1 077 587, US-PS 4 108 287) sind Dichtungsanordnungen mit Dichtungselementen vorgesehen, die so angeordnet sind, daß sie
mit der Außenfläche der Kolbenstange und/oder Ventilelementflachen
zusammenwirken, die angrenzend an die Öffnung positioniert sind, welche in der Führungsstange
ausgebildet ist, in welcher die Kolbenstange frei gleitet.
Die Anordnung solcher bekannter Rückschlagventilanordnungen ist relativ kompliziert und kann aufgrund der
Anzahl der verwendeten Bauteile leicht falsch montiert werden.
Die Wirkung von Doppelrohrstoßdämpfern kann bekanntlich dadurch verbessert werden, daß für die Luft oder
das Gas, welches in dem Speicherraum enthalten ist und welches als flexibles Medium dient, um Kolbenstangenverschiebungen
auszugleichen, eine Anordnung getroffen wird, um sie unter einen vorgegebenen Druck zu setzen.
Dadurch wird das Hydraulikfluid ebenfalls unter Druck gesetzt. Dadurch wird auch die Dichtungsuppe der
Dichtung, die das Entweichen von öl oder Luft oder Gas aus dem Stoßdämpfer verhindern soll, diesem Druck ausgesetzt
und neigt dazu, die Kolbenstange fester zu umgreifen. Obwohl solche Dichtungen offensichtlich so
ausgelegt werden müssen, daß sie einem solchen Druck ohne eine Leckage zu gestatten, gut widerstehen, ist
es bekannt, daß sie ihre Leistung dann am besten erbringen, wenn die Dichtungslippe in Hydraulikfluid untergetaucht
ist und somit verhindert wird, daß sie austrocknet, wodurch Reibung zwischen der Dichtungslippe
und der Oberfläche der Kolbenstange, mit der sie zusammenwirkt, entstehen könnte, die zu einem unerwünschten Verschleiß der Dichtungslippe führen könnte.
Dafür wird jedoch bei den bekannten Doppelrohrkonstruktionen nicht gesorgt.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine verbesserte Rückschlagventilanordnung vorzusehen,
die eine verbesserte Dichtungsanordnung mit vereinfachtem Aufbau hat und dadurch die Gefahr einer falschen
Montage verringert und es ermöglicht, die Herstellungskosten zu verringern.
Erfindungsgemäß wird eine Dichtungsanordnung für einen
Doppelteleskopstoßdämpfer geschaffen, der eine Ringdichtung aufweist, die eine radial innenliegende
Fläche hat, an der eine primäre Dichtungslippe und eine
äußere Dichtungslippe ausgebildet sind. Die Dichtungslippen berühren im Einsatz die Kolbenstange des Stoßdämpfers.
Ein radial außenliegender Teil der ringförmigen Dichtung hat eine insgesamt axial nach unten
hängende Lippe, die in Betrieb als ein Ventilelement wirkt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Doppelrohrteleskopstoßdämpfer geschaffen, der ein
inneres und ein äußeres Rohr aufweist, die koaxial zueinander und inneinander angeordnet sind. Dabei ist
ein Kolben axial in dem inneren Zylinder verschiebbar. An dem Kolben ist eine Kolbenstange befestigt, die
sich durch eine Kolbenführung erstreckt, welche an einem Ende des inneren Zylinders befestigt ist. Das
andere Ende des Stoßdämpfers wird von einer Stirnkappe abgeschlossen. An der Stirnkappe greift eine Ringdichtung
an, die eine radial innenliegende Fläche aufweist, an der eine primäre Dichtungslippe und eine
äußere Dichtungslippe ausgebildet sind. Die Dichtungslippen berühren die Kolbenstange, wobei die primäre
Dichtungslippe der Stangenführung am nächsten liegt.
Ein radial außenliegender Teil der einstückig ausgebildeten Ringdichtung hat eine insgesamt axial nach
unten hängende Lippe, die an einem sekundären Dichtungselement angreifen kann, das an der Stangenführung befestigt
ist. Das sekundäre Dichtungselement hält die Ringdichtung gegen die Stirnkappe und ermöglicht, daß
ein Fluid aus dem Hohlraum strömt, der von der Stangenführung, der Kolbenstange, der primären Dichtungslippe,
dem sekundären Dichtungselement und der insgesamt axial nach unten hängenden Lippe gebildet wird, wenn der
Druck des Fluids im Hohlraum ausreicht, um wenigstens die zuletzt genannte Lippe zu bewegen.
Vorzugsweise ist ein ringförmiges Verstärkungselement
in die Dichtung eingebettet, wobei das sekundäre Dichtungselement an diesem Verstärkungselement angreift.
Weiterhin hat das sekundäre Dichtungselement vorzugsweise die Form eines Zylinders mit axialen Vorsprüngen
an einem Ende. Diese VorSprünge greifen an dem Verstärkungselement
an. Somit kann Fluid aus dem Hohlraum über die Räume zwischen den axialen Vorsprüngen entweichen,
wenn der Druck in dem Hohlraum ausreicht, um die axial nach unten hängende Lippe der Dichtung abzubiegen.
Gewünschtenfalls kann das sekundäre Dichtungselement einstückig mit der Stangenführung ausgebildet
werden.
Somit wird mit dem erfindungsgemäßen Aufbau jede ölleckage
an dem Kolben vorbei und zwischen der Kolbenstange und der Stangenführung in dem Hohlraum gespeichert,
der von der Stangenführung, der Kolbenstange, dem sekundären Dichtungselement und der Dichtung gebildet
wird. Wenn dieser Hohlraum voll öl ist, steigt der Druck in dem Hohlraum, wenn frisches öl in den
Hohlraum aus dem Raum zwischen der Kolbenstange und der Stangenführung eingeführt wird, so daß die axial
nach unten hängende Lippe abgebogen wird, wodurch öl in den Speicher zwischen dem inneren und äußeren
Zylinder gelangen kann. Die Anordung des sekundären Dichtungselements bedeutet, daß die primäre Dichtungslippe immer in öl eingetaucht ist, wodurch ihre
Lebensdauer und Leistung verbessert wird. Die primäre Dichtungslippe sorgt dafür, daß kein öl nach außen aus
dem Stoßdämpfer austritt, wenn er ausgefahren ist. Die äußere Dichtungslippe verhindert das Eindringen von
Fremdstoffen und Luft während des Kompressionshubs.
Die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung trägt auch bei
der Wiedergewinnung von Öl in dem Zylinder beim Rückprallhub bei und gewährleistet eine massive ölsäule. Zusätzlich
wird die Möglichkeit ausgeschlossen, öl zurück-
zuziehen, wenn der Stoßdämpfer stationär ist. Die Anfangsvorspannung
einer installierten Einheit wird durch die Dichtungsanordnung gemäß der Erfindung unterstützt.
Weiterhin kann die Einheit unter Druck gesetzt werden, 5 ohne die geforderte Leistung zu beeinträchtigen.
Neben den erwähnten konstruktiven Vorteilen der Erfindung wird die Montage verglichen mit bekannten Konstruktionen
vereinfacht, wodurch die Herstellungskosten verringert werden können. Dies ist hauptsächlich auf
die Reduzierung der Anzahl der Bauteile zurückzuführen, wobei die Dichtung und das Ventilelement nach dem Stand
der Technik durch ein einziges, einstückig geformtes Teil ersetzt werden und eine Feder nicht erforderlich
ist.
Anhand von Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Doppelrohrteleskopstoßdämpfer
mit einer Ausführungsform einer Dichtungsanordnung,
Fig. 2 im Längsschnitt eine Stirnseite des Stoßdämpfers,
wobei die linke Hälfte einen modifizierten Aufbau von Stirnkappe und
Stangenführung zeigt.
* Der in Fig. 1 gezeigte Doppelrohrteleskopstoßdämpfer hat ein inneres Rohr 1 und ein äußeres Rohr 3, wobei ein
Kolben 5 axial in dem inneren Rohr 1 verschiebbar ist. Das untere Ende des inneren Rohrs 1 ist, wie in Fig. 1
gezeigt, von einem Fuß- bzw. Bodenventil 7 bekannter Bauweise geschlossen, das so ausgelegt ist, daß Fluid,
beispielsweise Hydrauliköl, relativ leicht vom Speicher 9 zwischen den Rohren in das innere Rohr 1 strömen kann,
wenn der Kolben 5 sich während des Ausfahrhubs am inneren
Rohr nach oben bewegt, die Strömung von dem inneren Rohr während eines Kompressionshubs jedoch eingeschränkt
wird. Das obere Ende des inneren Rohrs 1 ist, wie in Fig. 1 gezeigt, durch eine Stangenführung 11 verschlossen,
wodurch eine Kolbenstange 13 hindurchgeht, die mit dem Kolben 5 verbunden ist. Die Kolbenstange 13 geht
auch durch eine Dichtungsanordnung 15 hindurch, die den Gegenstand der Erfindung bildet und im einzelnen
in Fig. 2 dargestellt ist.
Die Dichtungsanordnung 15 hat eine einstückig ausgeformte
flexible Dichtung 17, die aus einem geeigneten' Kunststoff hergestellt ist. Die Dichtung 17 hat insgesamt
die Form eines Rings und ist auf ihrer radial innenliegenden Fläche 19 mit einer primären Dichtungslippe
21 und einer äußeren Dichtungslippe 23 versehen.
Beide Lippen drücken gegen die Kolbenstange 5. Ein Federring 25 preßt die Dichtung gegen die Kolbenstange
5 zusätzlich zu der natürlichen Elastizität der Dichtung. Die primäre Dichtungslippe 21 verhindert, daß öl aus
dem Stoßdämpfer entweicht. Die äußere Dichtungslippe
23 verhindert, daß Luft oder Fremdstoffe während eines Kompressionshubs in den Stoßdämpfer eintreten. Ein
radial außenliegender Teil der ringförmigen Dichtung hat eine nach unten hängende Lippe 27, die mit einem
sekundären Dichtungselement 29 so zusammenwirkt, daß ein Einwegeventil gebildet wird. Das zweite Dichtungselement
29 kann entweder ein nach oben ragender zylindrischer Vorsprung sein, der einstückig mit der
Stangenführung 11 ausgebildet ist, oder alternativ kann das sekundäre Dichtungselement 29 ein separates
Element sein, das in einer Nut in der Stangenführung 11 befestigt ist. Welche Konstruktion auch benutzt wird,
der obere Stirnrand 31 des zweiten Dichtungselements weist eine Anzahl von VorSprüngen 33 auf, die an dem
Verstärkungsring 35 angreifen, der in die Dichtung eingebettet ist. Die Spalte zwischen den Vorsprängen
dienen als öffnungen, damit öl zum Speicher 9 fließen
kann, wenn die nach unten stehende Lippe 27 vom Fluiddruck abgebogen worden ist. Die Dichtung 17 wird somit
durch die Stangenführung 11 und das sekundäre Dichtungselement 29 auf der einen Seite und die Stirnkappe 37
auf der anderen Seite in Position gehalten. In Fig. 2 greift auf der rechten Seite die Stirnkappe 37 mit
ihrem unteren Rand 41 an einer radial nach außen stehenden Reihe von Vorsprüngen 39 an der Stangenführung 11 an.
Die Spalte zwischen den VorSprüngen 39 ermöglichen dem
Fluid, zum Speicher 9 zu strömen. In Fig. 2 links ist eine alternative Stirnkappenkonstruktion gezeigt, wobei
der Hauptunterschied darin besteht, daß eine Innenschulter 43 dem Stirnrand 41 gegenüberliegend an der
Stangenführung 11 angreift.
In Betrieb der Dichtungsanordnung 15r was am besten aus
Fig. 2 zu ersehen ist, tritt Öl, welches zwischen der Kolbenstange 13 und der Stangenführung 11 aufgrund
des Drucks entweicht, das von den Kolbenventilen erzeugt wird, die der Auswärtsbewegung des Kolbens und
der Kolbenstange widerstehen, in den Hohlraum 45 ein, der von der Dichtung 17, dem sekundären Dichtungselement
29, der Stangenführung 11 und der Kolbenstange 13 gebildet wird. Der Hohlraum 45 füllt sich mit Öl und
bleibt mit öl wenigstens bis zur Höhe der Spalte zwischen den Vorsprüngen 33 während der normalen Betriebsdauer
des Stoßdämpfers gefüllt. Das sekundäre Dichtungselement 29 wirkt so als eine Art Wehr, mit dem der
ölpegel im Hohlraum 45 so gehalten wird, daß die Hauptdichtungslippe 21 immer in Öl eingetaucht ist,
wodurch die Lebensdauer und Leistung der primären Dichtungslippe 21 vergrößert werden. In Betrieb erzeugt
der Stoßdämpfer mehr und mehr Lecköl, das in den Hohlraum 4 5 geführt wird. Wenn der Druck im Hohlraum 4 5
ausreicht, hebt die nach unten hängende Lippe 27 das sekundäre Dichtungselement 29 an, so daß öl in den
_ -I O _
Speicher 9 über die Spalte zwischen den Vorsprüngen 33 strömen kann. Bei dieser Druckreduzierung im Hohlraum
45 bewegt sich die nach unten hängende Lippe 27 zurück und dichtet den Hohlraum 45 ab.
Mit dem beschriebenen Aufbau lassen sich viele Vorteile erreichen. Wesentlich ist die Einfachheit und die billige
Fertigung aufgrund der Tatsache, daß nur drei Bauteile in der Dichtungsanordung 15 vorhanden sind, nämlich
die Stirnkappe, die Dichtung und die Stangenführung. Zusätzlich wird die Leistung noch gesteigert, weil
das sekundäre Dichtungselement 29 die primäre Dichtungslippe 21 immer in öl untergetaucht ist.
Claims (9)
1.] Dichtungsanordnung für einen Doppelrohrteleskop-
^^ stoßdämpfer, gekennzeichnet durch eine Ringdichtung (17) , die eine radiale Innenfläche
(19) aufweist, auf der eine Hauptdichtungslippe (21)
und eine äußere Dichtungslippe (23) ausgebildet sind, wobei die Dichtungslippen (21, 23) im Einsatz die
Kolbenstange (13) des Stoßdämpfers berühren und ein radial außenliegendes Teil der Ringdichtung (17)
eine insgesamt axial hängende Lippe (27) aufweist, die im Einsatz als ein Ventilelement wirkt.
2. Doppelrohrteleskopstoßdämpfer, gekennzeichnet
durch ein inneres und ein äußeres Rohr (1,3), die koaxial zueinander und ineinander angeordnet
sind, durch eine Kolbenstange (13), die an dem Kolben (5) befestigt ist und sich durch eine
Führungsstange (11) erstreckt, die an einem Ende des inneren Zylinders (1) festgelegt ist, durch eine
Stirnkappe (37) , die das eine Ende des Stoßdämpfers verschließt, durch eine Ringdichtung (17) , die an
T 0 der Stirnkappe (37) angreift und eine radial innenliegende
Fläche (19) aufweist, an der eine primäre Dichtungslippe (21) und eine äußere Dichtungslippe (23)
ausgebildet sind, wobei die Dichtunyslippen (21,23)
die Kolbenstange (13) berühren und r>ich die primäre
Dichtungslippe (21) am nächsten an der Führungsstange (11) befindet, ein radial außenliegendes
Teil der einstückig ausgebildeten Ringdichtung (17) eine insgesamt axial nach unten hängende Lippe (27)
aufweist, die an einem sekundären Dichtungselement
(29) angreifen kann, das an der Führungsstange (11)
befestigt ist und die Ringdichtung (17) an der Stirnkappe (37) hält, so daß Fluid aus (Vm Hohlraum (45),
der von der Führungsstange (11), dnc Kolbenstange
(13), der primären Dichtungslippe (21), der sekundären
Dichtungslippe (29) und der ingesamt axial nach unten hängenden Lippe (27) gebildet wird, auströmen
kann, wenn der Druck des Fluids in -lern Hohlraum (45) ausreicht, um die zuletzt genannte Lippe (27)
zu bewegen.
3. Stoßdämpfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiges Verstärkungselement (35) in die Dichtung (17) eingebettet ist.
4. Stoßdämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungselement (35)
zwischen der insgesamt axial nach unten hängenden Lippe (27) und der radial innenliegenden Fläche
(19) eingebettet ist.
5. Stoßdämpfer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das sekundäre Dichtungselement
(29) an dem Verstärkungselement (35) angreift.
6. Stoßdämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das sekundäre Dichtungselement
(29) zylindrisch ausgebildet ist und an einem Ende axiale Vorsprünge (33) aufweist, die mit dem Ver-Stärkungselement
(35) in Eingriff stehen.
7. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennz e ichnet, daß das
sekundäre Dichtungselement (29) als Einheit mit der Führungsstange (11) ausgebildet ist.
sekundäre Dichtungselement (29) als Einheit mit der Führungsstange (11) ausgebildet ist.
8. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
sekundäre Dichtungselement (29) ein gegenüber der Führungsstange (11) gesondertes Bauteil ist, das
sekundäre Dichtungselement (29) ein gegenüber der Führungsstange (11) gesondertes Bauteil ist, das
jedoch an ihr befestigt ist.
9. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Ringfeder (25) die Dichtungslippen (21, 23) gegen die Kolbenstange (13) hält.
Ringfeder (25) die Dichtungslippen (21, 23) gegen die Kolbenstange (13) hält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB08308913A GB2137289B (en) | 1983-03-31 | 1983-03-31 | Shock absorber seal |
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| GB2137289B (en) | 1987-02-04 |
| GB8308913D0 (en) | 1983-05-11 |
| ZA841882B (en) | 1984-10-31 |
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| GB2137289A (en) | 1984-10-03 |
| ES8507669A1 (es) | 1985-09-01 |
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