DE3409571A1 - Kabel, insbesondere fuer schraegkabelbruecken aus spannbeton - Google Patents
Kabel, insbesondere fuer schraegkabelbruecken aus spannbetonInfo
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- D07B1/00—Constructional features of ropes or cables
- D07B1/06—Ropes or cables built-up from metal wires, e.g. of section wires around a hemp core
- D07B1/0673—Ropes or cables built-up from metal wires, e.g. of section wires around a hemp core having a rope configuration
- D07B1/068—Ropes or cables built-up from metal wires, e.g. of section wires around a hemp core having a rope configuration characterised by the strand design
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
- E01D19/14—Towers; Anchors ; Connection of cables to bridge parts; Saddle supports
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- E01D19/16—Suspension cables; Cable clamps for suspension cables ; Pre- or post-stressed cables
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
-
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Kabel, insbesondere für
- Schrägkabelbrücken aus Spannbeton, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- In dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 32 34 246.2) ist ein derartiges Kabel aus einer dichten Packung von glatten Spannstäben und Spannstäben mit Rippen oder einem Gewinde, im folgenden Gewindespannstäbe genannt, beschrieben worden, wobei die Spannstäbe im Hüllrohr derart angeordnet sind, daß die Gewindespannstäbe nicht aneinander anliegen. Mit einem solchen Kabel wird eine geordnete und gleichzeitig dichte Packung von Spannstäben erreicht. Die Gewindespannstäbe können sich beim Einschieben in das Hüllrohr und auch beim Spannen nicht verhaken, da sie jeweils von glatten Spannstäben umgeben sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Kabel gemäß dem Hauptpatent weiter zu entwickeln, um insbesondere einen leichteren Zusammenbau des Kabels vor Ort zu ermöglichen.
- Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Demgemäß werden die glatten Spannstäbe und die Gewindessannstäbe bei dem Kabel gemäß dem Hauptpatent jeweils durch ein Siebener-Bündel ersetzt, wobei jedes Siebener-Bündel um einen zentrischen Stab gruppierte sechs glatte Stäbe oder sechs Gewindestäbe aufweist. Die Stäbe der einzelnen Siebener-Bündel haben jeweils den gleichen Durchmesser und werden z.B. durch Kistenbänder zusammengehalten. Die Bündel können in den Verankerungen des Kabels einzeln verspannt werden, wobei sich wiederum der Vorteil ergibt, daß aneinanderliegende Siebener-Bündel sich beim Verspannen nicht verhaken können.
- Eine solche Ausführung des Kabels hat den Vorteil, daß die Siebener-Bündel im Herstellungswerk zu Bunden aufgewickelt werden können und in dieser Form an die Baustelle geliefert werden. Bei Stäben mit 16 mm Durchmesser weisen die Bunde jeweils einen Außendurchmesser von etwa 220 cm auf. Diese Möglichkeit, Siebener-Bündel zu Bunden aufzuwickeln, ist in der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung P 33 43 352.6 des Anmelders beschrieben worden. Diese zu Bunden aufgewickelten Siebener-Bündel werden an der Baustelle entwickelt, in die beidseitigen Verankerungen eingezogen und anschließend verspannt. Dieser verspannte Verbund weist einen Querschnitt auf, der recht gut einem Kreisquerschnitt angenähert ist. Auf diesen Verbund kann dann ein Hüllrohr in Form einer Bandage aufgewickelt werden. Zweckmäßig hierfür sind Asphaltbandagen. Nach Fertigstellen dieses Bandagen-Hüllrohrs wird das Innere des Hüllrohres mit Zementleim ausgepreßt.
- Zweckmäßig ist es, das Kabel aus sieben dichtgepackten Siebener-Bündeln zusammenzusetzen, wobei sämtliche Bündel die gewünschte Kabellänge aufweisen. Eine Muffenverbindung zwischen den einzelnen Stäben ist nicht notwendig, da im Herstellungswerk die einzelnen Bündel jeweils mit der gewünschten Kabellänge hergestellt werden können und dann zu handlichen Bunden aufgewickelt werden. Die erforderliche Zugkraft des Kabels kann dann bei einem derartigen Siebener-Verbund durch entsprechende Dimensionierung der Durchmesser der einzelnen Stäbe an die gewünschten Anforderungen angepaßt werden. zin derartiger Siebener-Verbund aus sieben dichtgepackten Einzelbündeln weist etwa 300 Tonnen Zugkraft auf, wenn Stäbe mit einem Querschnitt 2 von 1 cm , d.h. Stäbe mit etwa 11,5 mm Durchmesser, verwendet werden. Dementsprechend weist ein Kabel mit 16 mm-Stäben etwa 600 Tonnen, ein Kabel aus Stäben mit 8 mm-Durchmesser etwa 150 Tonnen Zugkraft auf. Die Innendurchmesser des Bandagen-Hüllrohres betragen bei 16 mm-Stäben etwa 14,5 cm bzw. bei 8 mm-Stäben etwa 7,2 cm.
- Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel anhand der einzigen Figur näher erläutert, die einen schematischen Querschnitt durch ein Kabel gemäß der Erfindung zeigt.
- Ein Kabel 1 weist ein aus einer Asphaltbandage 2 gewickeltes Hüllrohr auf, in dem eine dichte Packung von Spannstäben aus Stahl aufgenommen ist. Die Spannstäbe sind entweder Gewindestäbe 3 oder glatte Stäbe 4. Gewindestäbe und glatte Stäben haben jeweils etwa den gleichen Durchmesser.
- Jeweils sieben Stäbe sind zu einem Siebener--Bündel zusammengefaßt und werden mit hier nur angedeuteten Kistenbändern 21 in fortlaufenden Abständen zusammengehalten. Es sind zwei verschiedene Arten von Siebener-Bündeln vorgesehen, nämlich Siebener-Bündel B3, die um einen zentrischen Gewindestab 3z gruppiert sechs äußere Gewindestäbe 3 aufweisen, und SiebenerBündel B4, die ebenfalls um einen zentischen Gewindestab 3z gruppiert sechs äußere glatte Stäbe 4 aufweisen. Um ein zentrisches Bündel B4 mit glatten äußeren Stäben sind in einer Sechseck-Konfiguration abwechselnd Bündel B3 mit äußeren Gewinde stäben und Bündel B4 mit äußeren glatten Stäben angeordnet.
- Die durch die Kistenbänder 21 zusammengehaltenen Siebener-Bündel werden in einer hier nicht gezeigten Verankerung zu beiden Seiten des Kabels jeweils gemeinsam verspannt.
- Nach Umwickeln der gespannten Siebener-Bündel mit der Asphaltbandage 2 wird der Innenraum des so hergestellten Hüllrohres mit Zementleim 8 verpreßt.
- - Leerseite -
Claims (5)
- Kabel, insbesondere für Schrägkabelbrücken aus Spannbeton (Zusatz zu Patent - Patentanmeldung P 32 34 246.2) Patentansprüche 1. Kabel, insbesondere für Schrägkabelbrücken aus Spannbeton, mit mehreren in einem Hüllrohr aufgenommenen dichtgepackten Spannstäben aus Stahl, deren Zwischenräume untereinander und mit dem Hüllrohr mit Zementleim ausgepreßt sind, wobei innerhalb des Füllrohres sowohl glatte Spannstäbe als auch Spannstäbe mit Rippen oder einem Gewinde (Gewindespannstäbe) derart angeordnet sind, daß die mit Rippen oder einem Gewinde versehenen Spannstäbe nicht aneinanderliegen, nach Patent (Patentanmeldung P 32 34 246.2), dadurch gekennzeichnet, daß die glatten Spannstäbe jeweils durch ein Siebener-Bündel (B4) mit um einen zentrischen Stab (3z) gruppierten sechs äußeren glatten Stäben (4) und die Gewindespannstäbe durch ein Siebener-Bündel (B3) mit um einen zentrischen Stab (3z) gruppierten sechs äußeren Gewindestäben (3) ersetzt sind, und daß alle Stäbe (3, 4, 3z) der Siebener-Bündel (B3, B4) etwa den gleichen Durchmesser aufweisen.
- 2. Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrischen Stäbe der Siebener-Bündel (B3, B4) jeweils Gewindestäbe (3z) sind.
- 3. Kabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebener-Bündel (B3, B4) jeweils durch Kistenbänder (21) zusammengehalten sind.
- 4. Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel (1) insgesamt sieben dichtgepackte Siebener--Bündel (B3, B4) aufweist, von denen eines (B4) mit glatten äußeren Stäben (4) zentrisch angeordn.et ist.
- 5. Verfahren zum Zusammenbau eines Kabels nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Spannen der einzelnen Siebener-Bündel das Hüllrohr in Form einer Bandage auf den Bündelverbund aufgewickelt und anschließend der Innenraum des gewickelten Hüllrohres mit Zement leim verpreßt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843409571 DE3409571A1 (de) | 1982-09-15 | 1984-03-15 | Kabel, insbesondere fuer schraegkabelbruecken aus spannbeton |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3234246A DE3234246C2 (de) | 1982-09-15 | 1982-09-15 | Kabel, insbesondere für Schrägkabelbrücken aus Spannbeton |
| DE19843409571 DE3409571A1 (de) | 1982-09-15 | 1984-03-15 | Kabel, insbesondere fuer schraegkabelbruecken aus spannbeton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3409571A1 true DE3409571A1 (de) | 1985-09-19 |
Family
ID=25804491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843409571 Granted DE3409571A1 (de) | 1982-09-15 | 1984-03-15 | Kabel, insbesondere fuer schraegkabelbruecken aus spannbeton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3409571A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3936168A1 (de) * | 1989-10-31 | 1991-05-02 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Verfahren zum herstellen eines zugglieds aus einer mehrzahl von einzelelementen und abstandhalter zur verwendung bei dem verfahren |
| WO2020078990A3 (de) * | 2018-10-17 | 2020-07-23 | Geobrugg Ag | Befestigungs- und/oder verbindungsvorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2050569B2 (de) * | 1970-10-15 | 1981-06-11 | Hein, Lehmann AG, 4000 Düsseldorf | Verfahren zur nachträglichen, korrosionsverhütenden Behandlung eines in Verwendung stehenden Kabels |
-
1984
- 1984-03-15 DE DE19843409571 patent/DE3409571A1/de active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2050569B2 (de) * | 1970-10-15 | 1981-06-11 | Hein, Lehmann AG, 4000 Düsseldorf | Verfahren zur nachträglichen, korrosionsverhütenden Behandlung eines in Verwendung stehenden Kabels |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3936168A1 (de) * | 1989-10-31 | 1991-05-02 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Verfahren zum herstellen eines zugglieds aus einer mehrzahl von einzelelementen und abstandhalter zur verwendung bei dem verfahren |
| WO2020078990A3 (de) * | 2018-10-17 | 2020-07-23 | Geobrugg Ag | Befestigungs- und/oder verbindungsvorrichtung |
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Ref country code: DE Ref document number: 3234246 Format of ref document f/p: P |
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