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DE3409059A1 - Bedieneinrichtung fuer eine eisenbahnsignalanlage - Google Patents

Bedieneinrichtung fuer eine eisenbahnsignalanlage

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Publication number
DE3409059A1
DE3409059A1 DE19843409059 DE3409059A DE3409059A1 DE 3409059 A1 DE3409059 A1 DE 3409059A1 DE 19843409059 DE19843409059 DE 19843409059 DE 3409059 A DE3409059 A DE 3409059A DE 3409059 A1 DE3409059 A1 DE 3409059A1
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DE
Germany
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control
barcode
bar code
operating device
display medium
Prior art date
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Granted
Application number
DE19843409059
Other languages
English (en)
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DE3409059C2 (de
Inventor
Heinz-Jürgen Dipl.-Ing. 8000 München Nitsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19843409059 priority Critical patent/DE3409059A1/de
Priority to YU00396/85A priority patent/YU39685A/xx
Priority to ZA851893A priority patent/ZA851893B/xx
Publication of DE3409059A1 publication Critical patent/DE3409059A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3409059C2 publication Critical patent/DE3409059C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/06Indicating or recording the setting of track apparatus, e.g. of points, of signals
    • B61L25/08Diagrammatic displays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Bedieneinrichtung für eine Eisenbahnsignalanlage
  • Die Erfindung betrifft eine Bedieneinrichtung für eine Eisenbahnsignalanlage gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Eisenbahnsignalanlagen werden im allgemeinen von einem Bediener in einem Stellwerk oder einer Fernsteuerzentrale bedient.
  • Dazu müssen dem Bediener leicht verständlich, übersichtlich und teilweise signaltechnisch sicher die Art, der Standort, der Zustand und die Kennzeichnung der Elemente der Eisenbahnsignalanlage,der Standort der Züge und Rangierabtei lungen sowie die Zugnummern angezeigt werden.
  • Aufgrund dieser Anzeigen und spezieller Vorschriften führt der Bediener seine Bedienungs handlungen durch.
  • Zahlreiche relaisgesteuerte Drucktastenstellwerke sind bei der Deutschen Bundesbahn in Betrieb. Sie sind mit Stelltischen, größere Anlagen mit Stell- und Meldetafel in Verbindung mit Nummernstellpulten ausgerüstet. (siehe z.B. Signal und Draht 69 (1977) Heft 10, Seite 219 ff).
  • Bei allen diesen Eisenbahnsignalanlagen wird dem Bediener in graphischer Form der Zustand der Elemente der Eisenbahnsignalanlage gemeldet.
  • Stelltisch sowie Stell- und Meldetafel für größere Eisenbahnsignalanlagen benötigen daher recht große Räume, sind teuer und nicht immer gut zu überblicken. Oft sind auf ihnen Einzelheiten bei großem Betrachtungsabstand schwer zu erkennen.
  • Eine Darstellung einer Eisenbahnsignalanlage auf einem Farbmonitor ist nur bei kleinen Anlagen oder in Ausschnitten (sogenannte Bahnhofslupe) möglich. Bei großen Anlagen müßte der Darstellungsbereich auf mehrere Farbmonitore aufgeteilt werden, was einen zusammenhängenden überblick erschweren und damit die Gefahr von Fehlbedienungen erhöhen würde.
  • Eisenbahnsignalanlagen mit Nummernstellpult und rechnerunterstützte Eisenbahnsignalanlagen sind außerdem nur umständlich mit Hilfe von Codewörtern und Elementbezeichnungen über die Dateneingabetastatur zu bedienen. Die erforderlichen Elementbezeichnungen können dabei Längen erreichen, die auf dem Anzeigemedium weitaus mehr Platz beanspruchen als die Darstellung der Elemente selbst.
  • Ein weiterer Nachteil heutiger Eisenbahnsignalanlagen besteht darin, daß die Anzeige- und Bedienungsarten bei Stelltisch, Stell- und Meldetafel mit Nummernstellpult und Fernsteuerzentralen mit Monitor so stark voneinander abweichen, daß ein Bediener immer nur in einer Bedienungsart arbeiten kann. Dies bedeutet z.B.,daß bei Erweiterung einer mit Stelltisch ausgestatteten Anlaqe diese Erweiterung ebenfalls Stelltischbedienung aufweisen muß, auch wenn eine andere Lösung wirtschaftlicher wäre.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bedieneinrichtung zu schaffen, die auch bei unterschiedlich großen Eisenbahnsignalanlagen eine einfache und tür alle Bedienungsarten einheitliche Eingabeweise ermöglicht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Bedieneinrichtung so ausgebildet, daß alle Steuerungsinformationen in Form eines Strichcode mittels eines Strichcode-Lesers in die Eisenbahnsignalanlage eingegeben werden können. Für Anlagen mit Stelltischbedienung geschieht dies mittels der im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale. Für größere Anlagen mit Stell- oder Meldetafeln, Farbmonitoren und Nummernstellpulten bilden die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 2 angegebenen Merkmale die entsprechende Lösung.
  • Hierbei sind optische und magnetische Strichcode-Leser in anderem Zusammenhang, beispielsweise zur Eingabe von Start- und Zielortskoordinaten bei einem nach dem Prinzip der Koppelnavigation arbeitenden automatischen Leitsystem für Fahrzeuge bekannt (DE-PS 32 12 641).
  • Bei einer Eisenbahnsignalanlage ermöglicht der Einsatz eines Strichcode-Lesers außer einer Vereinheitlichung der Bedienweise auch eine wesentliche Vereinfachung der Eingabeeinrichtungen selbst, da beispielsweise viele auf dem Anzeigemedium (Stelltisch, Stelltafel) angeordnete Tasten und die zugehörigen Kontakte und Anschlußleitungen entfallen können.
  • Die Elementbezeichnungen brauchen nicht mehr als langgestreckte Zahlen- oder Buchstabenfolgen auf dem Anzeigemedium erscheinen, da sie auch auf einer Bedientafel dargestellt werden können.
  • Die Verwendung einer solchen Bedientafel mit einem der auf dem optischen Anzeigemedium befindlichen bildlichen Darstellung entsprechenden, jedoch verkleinerten und vereinfachten Grundbild hat zusätzlich den großen Vorteil, daß die Erkennbarkeit der einzelnen Elementbezeichnungen für den Bediener auch bei stark verkleinertem Grundbild wesentlich besser ist als bei Darstellung auf einer in größerer Distanz befindlichen Stelltafel oder auf einem Farbmonitor mit begrenzter Bildauflösung. Die Bedientafel, die sich immer im Greifbereich des Bedieners, also in seiner unmittelbaren Nähe befindet, trägt damit auch zur Verminderung von Ablesefehlern, die letztlich zu Fehlbedienungen führen können, bei.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Bedieneinrichtung nach der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben: Der Gegenstand des Patentanspruchs 3, die Zwischenspeicherung und Anzeige der mittels des Strichcode-Lesers eingegebenen Information, ermöglicht deren nochmalige Kontrolle vor Weiterverarbeitung. Auf diese Weise werden Bedienungsfehler weitgehend vermieden.
  • Eine in Anspruch 4 beschriebene Ausgestaltung betrifft ein besonderes Feld mit einem Strichcode zur Löschung des Inhaltes des Zwischenspeichers und damit zur Löschung der in der Anzeigezei le angezeigten Information. Damit kann auch die Löschung einer unerwünschten oder unrichtigen Eingabe mit dem Strichcode-Leser erfolgen. Eine besondere Löschtaste entfällt.
  • In den Ansprüchen 5 und 6 beschriebene Ausgestaltungen der Erfindung betreffen die Anbringung des Strichcode auf dem Anzeigemedium während die Ansprüche 7, 8 und 9 Ausgestaltungen für den Anschluß des Strichcode-Lesers an die zu steuernde Eisenbahnsignalanlage angeben.
  • Eine wichtige Weiterbildung der Erfindung ist schließlich im Patentanspruch10 beschrieben. Sie ermöglicht eine redundante Eingabe des Strichcode mittels des Strichcode-Lesers. Damit führen verfälschte oder durch falsches Aufsetzen des Strichcode-Lesers hervorgerufene, verstümmelte Eingaben nicht zu Steuervorgängen, auch nicht zu einer Anzeige in der Anzeigezei le, was den Bediener entlastet.
  • Anhand von zwei Figuren sollen nun Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung beschrieben und ihre Funktion erklärt werden.
  • Figur 1 zeigt die Oberfläche eines gemäß der Erfindung ausgestalteten Stelltisches Figur 2 zeigt eine Bedientafel.
  • In Figur 1 ist als optisches Anzeigemedium die Oberfläche eines Stelltisches wiedergegeben. Diese zeigt das Bild einer zu steuernden Eisenbahnsignalanlage. Die Elemente dieser Eisenbahnanlage, z.B. Weichen W1...W6, Signale S1...S11 und dazwischenliegende Gleisabschnitte sind entsprechend ihrer geographischen Lage als aus einzelnen Tischfeldern T zusammengesetztes Mosaikbild dargestellt.
  • Frei- und Besetztzustand der einzelnen Elemente werden durch Melde lampen M angezeigt. Spezielle Zugnummernanzeigefelder ZA1...ZA4 dienen der Wiedergabe von Zugnummern. Anstelle von im Stelltisch zur Eingabe von Start und Zielpunkten oder zur Weichenumstellung üblicherweise angeordneten Tasten sind im Stelltisch nach Fig.1 Codefelder CF vorgesehen, in denen auf einem geeigneten Träger, z.B.
  • einer selbstklebenden, leicht auswechselbaren Kunststofffolie, ein Strichcode angebracht ist. Das Einlesen dieses Strichcode mittels eines Strichcode-Lesers SL bewirkt über einen nachgeschalteten, nicht dargestellten Codewandler dieselbe Funktion wie die Betätigung einer entsprechenden Taste bei einem in bekannter Weise ausgestatteten Stelltisch. Die Codefelder sind in Figur 1 innerhalb der Gleisdarstellung, zwischen den Meldelampen M angeordnet. Sie können sich aber auch unmittelbar neben der Gleisdarstellung befinden. Nicht unmittelbar ein bestimmtes Element betreffende Funktionen werden ebenfalls über Codefelder ausgelöst. Diese Funktionscodefelder FCF1...FCF3, Ld, V befinden sich außerhalb des Mosaikbildes. Das Funktionscodefeld V ist als Verarbeitungsfeld von besonderer Wichtigkeit. Das Einlesen seines Code bewirkt die Verarbeitung einer bereits eingegebenen, in einem Zwischenspeicher gespeicherten und in einer in der Figur nicht dargestellten Anzeigezei le wiedergegebenen Information. Das Funktions- codefeld LO enthält einen Code, der die Löschung des Zwischenspeichers und der Anzeigezei le bewirkt, wenn die eingespeicherte und angezeigte Information nicht zur Verarbeitung gelangen soll.
  • Die übertragung von Zugnummern aus einer Anzeigezei le geschieht durch Einlesen eines in einem besonderen, dem jeweiligen Zugnumme-rnanzeigefeld benachbarten Zugenummerneingabefeld ZF1...ZF«,befindlichen Code.
  • Ist eine Eisenbahnsignalanlage anstatt mit einem Stelltisch mit einem oder mehreren Farbmonitoren oder mit einer großflächigen Stell- oder Meldetafel als optischem Anzeigemedium ausgestattet, so werden Bedienhandlungen üblicherweise über ein Nummernstellpult mit alphanumerischer Eingabetastatur und verschiedenen Funktionstasten vorgenommen.
  • Hierzu ist es erforderlich, daß jedes Element der Eisenbahnsignalanlage eine alphanumerische Bezeichnung besitzt, die vom Bedienplatz aus gut lesbar auf dem optischen Anzeigemedium angebracht ist. Anstelle einer Tastenbedienung erfolgt dann eine Eingabe der Bezeichnung auf dem Nummernstellpult.
  • Eine gemaß der Erfindung ausgestaltete Bedieneinrichtung für eine solche Eisenbahnsignalanlage weist neben einem Nummernstellpult oder auch anstatt eines Nummernstellpults eine Bedientafel auf.
  • Eine solche Bedientafel ist in Figur 2 dargestellt. Sie zeigt das in Figur 1 gezeigte Stelltischbild in vereinfachter Form. Anstelle der Gleisdarstellung mit Meldelampen und dazwischen angeordneten Strichcodefeldern sind hier im wesentlichen nur noch Strichcodefelder CF zu sehen. Diese sind entsprechend dem Gleisverlauf durch breite Linien verbunden, so daß der geographische Aufbau der Gleisanlage ohne weiteres erkennbar und mit dem Meldebild auf einer Stelltafel oder einem Farbmonitor vergleichbar ist. Die Bedeutungen der den Strichcodefeldern zugeordneten Elemente sind durch entsprechende Symbole SY und ihre Elementbezeichnungen in besonderen Bezeichnungsfeldern BZ gekennzeichnet. Die Funktionscodefelder für Verarbeitung V, Löschung Lö der Anzeigezeile und für verschiedene Gruppenfunktionen VG sind wie in Figur 1 angeordnet.
  • Mit der Bedientafel ist es dem Bediener möglich, Bedienhandlungen ohne eine Entzifferung der Elementbezeichnungen und deren Eingabe auf einem Nummernstellpult, nur durch Lesen der Codefelder vorzunehmen.
  • Soll z.B. eine Fahrstraße vom Signal S1 zum Signal S9 eingestellt werden, so sind am Stelltisch wie auch - falls der Stelltisch z.B. durch einen Farbmonitor ersetzt ist -auf der Bedientafel die Strichcodefelder S1 und S9 nacheinander einzulesen. Die Bezeichnung der Steuerelemente erscheint danach in der Anzeigezei le. Ist die Anzeige korrekt und soll die Bedienhandlung ausgeführt werden, liest der Bediener den Code des Verarbeitungsfeldes V ein.
  • Damit wird die Fahrstraße gestellt, was auf dem Stelltisch oder dem Farbmonitor kontrolliert werden kann.
  • Das Stellen einer Weiche, z.B. der Weiche W5 erfolgt durch Einlesen der Strichcodes des Codefeldes W5 und des entsprechenden Weichengruppenfeldes unter den Gruppenfunktionsfeldern VG und durch anschließendes Einlesen des Code des Verarbeitungsfeldes.
  • Um den überblick und die Kontrolle der Eingaben für den Bediener noch weiter zu verbessern, kann eine zusätzliche Vormarkierung einer zu stellenden Fahrstraße oder Weiche erfolgen, sobald eine Eingabe in der Anzeigezeile steht.
  • Diese Vormarkierung wird zu einer endgültigen Markierung, wenn der Code des Verarbeitungsfeldes gelesen wird. Wird der Code des Löschungsfeldes Lö gelesen, verschwindet sie. Eine Vormarkierung kann auf Stelltisch, Stelltafel oder Farbmonitor erfolgen. Im Prinzip wäre es sogar möglich, die Bedientafel mit Anzeigeelementen, z.B. Leuchtdioden auszustatten und auch dort eine Vormarkierung der für den Stellvorgang relevanten Codefelder vorzusehen.
  • Bezüglich der Sicherheit steht die Eingabe mit Hilfe eines Strichcode-Lesers der Eingabe durch Tasten bei herkömmlichen Bedieneinrichtungen nicht nach, denn ein Strichcode läßt sich wie andere zur Dateneingabe geeignete Codes redundant ausbilden, so daß Verstümmelungen der Eingaben durch falsche Handhabung des Codeleser oder durch Beschädigungen am Codeträgermaterial nicht zu Fehlbedienungen führen. Bedienungsfehler werden außerdem dadurch reduziert, daß Führungskanten oder Führungsnuten vorgesehen sind, in denen der Codeleser beim Einlesen entlanggeführt wird.
  • Um Betriebshemmungen wegen beschädigter Codestreifen möglichst zu vermeiden kann der Code auf leicht auszuwechselnden Streifen, z.B. Klebefolien angebracht sein.
  • Ersatz für beschädigte Codestreifen kann ohne Schwierigkeiten bereitgehalten werden.
  • - Leerseite -

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Bedieneinrichtung für eine Eisenbahnsignalanlage mit mindestens einem optischen Anzeigemedium zur bildlichen Darstellung der geographischen Anordnung und des aktuellen Zustandes der Steuer- und überwachungselemente dieser Anlage, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß zur Eingabe von Steuerungsinformationen mindestens ein mit einem Decodierer verbundener optisch oder magnetisch arbeitender Strichcode-Leser (SL) vorgesehen ist und daß ein zur Ansteuerung der einzelnen Steuerelemente (S1...S11, W1...W6) erforderlicher Strichcode auf dem Anzeigemedium den einzelnen dort dargestellten Steuerelementen räumlich zugeordnet angebracht ist.
  2. 2. Bedieneinrichtung für eine Eisenbahnsignalanlage mit mindestens einem optischen Anzeigemedium zur bildlichen Darstellung der geographischen Anordnung und des aktuellen Zustandes der Steuer- und überwachungselemente dieser Anlage, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß zur Eingabe von Steuerungsinformationen mindestens ein mit einem Decodierer verbundener optisch oder magnetisch arbeitender Strichcode-Leser (SL) vorgesehen ist und daß ein zur Ansteuern der einzelnen Steuerelemente (S1...
    S11, W1...W6) erforderlicher Strichcode auf einer besonderen, ein vereinfachtes Abbild der Eisenbahnsignalanlage tragenden Bedientafel (B) den einzelnen dort dargestellten Steuerelementen räumlich zugeordnet angebracht ist.
  3. 3. Bedieneinrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenspeicher vorgesehen ist, in dem jede mittels des Strichcode-Lesers eingegebene Steuerungsinformation vor der Weiterverarbeitung zwischengespeichert wird, daß innerhalb des optischen Anzeigemediums oder davon getrennt eine Anzeigezeile zur Anzeige der zwischengespeicherten Steuerungsinformation vorgesehen ist und daß in einem besonderen Feld (V) auf dem optischen Anzeigemedium oder auf der Bedientafel (B) ein Strichcode angebracht ist, dessen Einlesen die Weiterverarbeitung der zwischengespeicherten und in der Anzeigezei le angezeigten Information bewirkt.
  4. 4. Bedieneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem weiteren besonderen Feld (Lö) auf dem optischen Anzeigemedium oder auf der Bedientafel ein Strichcode angebracht ist, dessen Einlesen die Löschung der zwischengespeicherten und in der Anzeigezei le angezeigten Information bewirkt.
  5. 5. Bedieneinrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wiedergabe eines Strichcodes ein den Strichcode enthaltender Trägerstreifen auf dem Anzeigemedium oder der Bedientafel leicht auswechselbar angebracht ist.
  6. 6. Bedieneinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Strichcode enthaltende Trägerstreifen zwischen zwei Führungskanten angebracht ist.
  7. 7. Bedieneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Strichcode-Leser (SL) über ein elektrisches Kabel mit der Steuerungslogik der Eisenbahnsignalanlage und dem dort angeordneten Decodierer verbunden ist.
  8. 8. Bedieneinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle eines elektrischen Kabels ein Lichtleitfaserkabel vorgesehen ist.
  9. 9. Bedieneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Strichcode-Leser ohne Kabelverbindung betrieben wird und die gelesene Steuerungsinformation mittels Infrarot-, Schall- oder Hochfrequenzsignalübertragung über einen mit dem Decodierer verbundenen Empfänger in die Steueruntslogik der Eisenbahnsignalanlage gelangt.
  10. 10. Bedieneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Strichcode-Leser (SL) zwei voneinander unabhängige Lesesysteme und der Decodierer einen Vergleicher enthält, der eine gelesene Steuerungsinformation nur dann zur Weiterverarbeitung freigibt, wenn sie von beiden Lesesystemen identisch vorliegt.
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