DE3408669C2 - - Google Patents
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- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
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- B65D5/5495—Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for separating interconnected containers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter zur Aufnah
me von insbesondere Briefumschlägen, wobei der Behälter
als Doppelschachtel aus zwei gleichgestalteten, klappba
ren Behälterhälften besteht, die in aufgeklappter Stel
lung buchartig zueinander liegen und je eine obere Ent
nahmeöffnung aufweisen, hergestellt aus einem einteili
gen Faltzuschnitt für zwei Behälterhälften mit je einem
Boden und daran in Längsrichtung angeordneten Längssei
tenwänden mit äußeren Umlenklaschen und inneren Stirn
wandlaschen und in Querrichtung angelenkten Außen-Quer
seitenwänden, wobei die Böden über ihre gesamte Länge
durch einen Steg verbunden sind.
Eine Verpackung dieser Art ist durch DE-OS 27 37 223
bekannt. Die dem Steg näherliegenden Flächenabschnitte
sind im Zustand der buchförmig aufgeklappten Stellung
der Behälterhälften erst zu Innen-Querseitenwänden ver
bunden, wenn die Flächenabschnitte des Steges wandbil
dend beigezogen werden. Der Steg geht so zwingend ganz
in der Behälterform auf. Besagter Behälter fungiert als
von Borden umgebenes, doppelkammriges Tablett. Die einan
der benachbarten Trays dienen zum Einstellen irgendwel
cher Gegenstände, welche gemäß zeichnerischer Darstel
lung den Stirnrand der Trays überragen. Diese Benutzungs
form wirkt bei ordnungsgemäß gefüllten Behälterhälften
einem buchartigen Zuklappen entgegen. Andererseits wurde
bei auf Höhe des Stirnrandes abschließender Befüllung
des Behälters in einem solchen geschlossenen Zustand auf
grund einer nach außen gerichteten kontinuierlichen
Verjüngung der Längsseitenwände kein schützend umschlie
ßendes Verhüllen des Inhalts zustande kommen; es verblei
ben offene Zwickel.
Durch die DE-OS 28 18 483 ist eine zu einer quaderförmi
gen Endverpackung führende Lösung bekannt, die aus drei
Faltzuschnitten gebildet wird. Zwei gleichgestaltete,
jedoch separate Faltzuschnitte dienen zur Faltung umriß
gleicher Trays, wohingegen der dritte Faltzuschnitt im
Sinne einer die Borde der Trays und den Warenüberstand
umschließenden Wickelhülle genutzt wird. Zur Lagesiche
rung besagter Wickelhülle greifen von dieser ausgehende
Steckzungen in bodennahe Schlitze der Trays ein. Die
freien Enden der Wickelhülle bilden die vierte Wand des
Quaders nur randübergreifende Laschen aus, so daß eine
Restöffnung in Form einer Entnahmeöffnung verbleibt.
Diese Laschen liegen peripher; die trayabgewandten Stirn
flächen des eingestellten Gutes treten berührend gegen
einander.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Doppel
schachtel unter Verwendung eines Faltzuschnitts zu schaf
fen, welche vorteilhafte zur versandtechnisch und ge
brauchsmäßig günstigen Unterbringung von beispielsweise
Briefumschlägen oder dergleichen dient, wobei trotz
leichter Entnahme sowohl in der Abklappstellung als auch
während der Klappbewegung eine stabile Halterung der
Briefumschläge oder dergleichen gegeben ist.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angege
benen Merkmale.
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des
Erfindungsgegenstandes.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine vorteilhafte
Doppelschachtel unter Zugrundelegung eines Faltzu
schnitts erzielt. Sie zeichnet sich durch eine günstige
Handhabung beim Verfüllen und Entleeren aus, ist stabil
und bringt einen optimalen Verpackungsschutz für das
Stapelgut, dies sowohl bei Versand, Lagerhaltung und vor
allem auch in der Einsatzphase. Beispielsweise Briefum
schläge erhalten eine allseitige Abstützung, die bei
hoher Stapeltreue bis zuletzt aufrechterhalten bleibt.
Hierdurch ist auch eine günstige Voraussetzung für das
Magazinieren von Kuvertierautomaten gegeben. Selbst eine
Teilentnahme bringt kein Problem für das Wiederschließen
der Behälterhälften der Doppelschachtel. Die Herstellung
eines solchen aufrichtbaren Behälters ist einfach und
wirtschaftlich. Zur Schließung der vierten Seite werden
Materialabschnitte herangezogen, die bei einem gattungs
gemäßen Faltzuschnitt ohnehin anfallen. Erfindungsgemäß
ist dabei so vorgegangen, daß der Steg als Stegfläche
mit einer Länge, die in etwa seiner Breite entspricht,
ausgebildet ist und dieser Steg beim Aufrichten der
Behälterhälften eine Außenseite des geschlossenen Behäl
ters bildet, die den innenliegenden Stirnwandlaschen,
die je eine Innen-Querseitenwand bilden, gegenüberliegt,
und die dabei gegeneinander stoßenden Stirnkanten der
Längsseitenwände angelenkte, umklappbare Laschen aufwei
sen, die einen Randbereich der Entnahmeöffnung abdecken.
Durch die beweglichen Laschen wird der volle Querschnitt
der Behälterhälften frei zur Entnahme bzw. zum Einführen
des Füllguts. Dagegen bringt das Hochklappen bzw. Rück
klappen der Laschen in die Öffnungsebene den erläuterten
wirksamen Schutz gegen Herausrutschen bei der Klappbewe
gung. Beim Zusammenklappenwirken sie wie Distanzlei
sten. Beispielsweise eingestellte Briefumschläge können
so nicht ineinanderrut
schen. Dieser vorteilhafte Effekt tritt zusätzlich zu
der schon angesprochenen Rückhaltefunktion auf, wenn
also die beiden Behälterhälften der Doppelschachtel
buchartig gegeneinanderklappend geschlossen werden sol
len. Das um den Steg herum auftretende Klappen ist auch
in dieser Richtung weitestgehend unbeeinträchtigt durch
die von den freigeschnittenen Flächenabschnitten gebilde
ten Innen-Querseitenwände. Diese stützen den Inhalt ab.
Der Steg selbst fungiert bei geschlossenem Behälter als
in dieser Richtung liegende Doppelwand (äußere Quer
wand), etwa im Sinne einer partiellen Wickelhülle. Durch
die Bemessungsformel (Länge und Breite des Steges sind
etwa gleich) liegt auch ausreichend Material vor für die
freigeschnittenen wandungsbildenden Flächenabschnitte.
Die von jeweils zwei Flächenabschnitten beider Stegsei
ten gebildeten Innen-Querseitenwände bilden den ganzen
Wandbereich. Ihre Fixierung aneinander läßt sich, wenn
auf Verbindungselemente wie Klammern, Leim etc. verzich
tet werden soll, in vorteilhafter Weise sogar zuschnitts
seitig lösen, indem ein solcher Faltzuschnitt zum Her
stellen des Behälters gemäß Anspruch 1 so ausgebildet
wird, daß ein die beiden aufeinander zugerichteten Stirn
wandlaschen der beiden Innen-Querseitenwände jeder Behäl
terhälfte durch Einstecklaschen untereinander verhakt
sind. Dabei bietet sich eine günstige Lösung insofern
an, als die Haken durch hälftenüberschreitenden Frei
schnitt gebildet sind. Der Faltzuschnitt ist in vorteil
hafter Weise sodann dahingehend weitergebildet, daß der
Steg auf seiner Längsmittellinie eine Perforationslinie
besitzt und die beiden Außen-Querseitenwände der beiden
Behälterhälften durch eine Stecklaschenverbindung irre
versibel untereinander gekuppelt sind, welche eine im
Bereich der freien Randkante liegende Klappachse bildet.
Eine solche Maßnahme hat den benutzungstechnischen Vor
teil, daß durch die dann am Schachteloberrand liegende
Scharnierstelle die beiden Behälterhälften in aufgeklapp
tem Zustand abstandsfrei eng aneinanderliegen. Der durch
Perforationsbruch geteilte Steg formt in diesem Falle je
anteilig eine Schutzdecke für die Innen-Querseitenwände.
Solche Deckel können bei Teilentnahme des Inhalts durch
einen Klebestreifen oder dergleichen gesichert werden.
Die erläuterte enge Aneinanderlage läßt sich aufgrund
der Perforationslinie aber auch in diesem Bereich reali
sieren, indem der Steg einfach in eine spitzwinklige
V-Stellung überführt wird. Weiter wird vorgeschlagen,
daß die obere Randkante der Innen-Querseitenwände zu
einer Greiföffnung zurückgeschnitten bzw. -gefaltet ist.
Eine solche Greiföffnung kann durch einen Stützkarton
abgedeckt sein, welcher die flache Erstreckungslage der
Briefumschläge begünstigt. Schließlich besteht noch ein
vorteilhaftes Merkmal darin, daß die Umfaltung an der
oberen Randkante der Außen-Querseitenwand einen Einsteck
schlitz für die Verbindungs-Stecklasche aufweist und die
übergriffenen Umlenklaschen korrespondierend zum Einst
eckschlitz einen randseitigen Ausschnitt ausbilden.
Hierdurch entsteht ein definierter Steckschacht in einer
durch Faltung stabilen, im Grunde dreilagigen Zone.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand
eines zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den Faltzuschnitt in Draufsicht,
Fig. 2 eine aus diesem Faltzuschnitt gebildete Doppelschachtel in ge
fülltem Zustand, aufgeklappt,
Fig. 3 die buchartig geschlossene Doppelschachtel mit in strichpunktier
ten Linien dargestellter Ausgangsposition,
Fig. 4 den Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3 und
Fig. 5 eine in Bezug auf die Perforationslinie abgewandelte Ausgestal
tung der Doppelschachtel.
Der in Fig. 1 dargestellte, aus Karton, Wellpappe oder dergleichen ge
stanzte Faltzuschnitt berücksichtigt den Faltflächenbedarf zweier räumlich
gleichgestalteter Behälterhälften I, II.
Der größte Flächenanteil beider Hälften entfällt auf zwei Böden 1.
Letztere weisen etwa quadratischen Grundriß auf. Verbunden
sind die Böden 1 durch einen Steg 2. Dessen
Länge x entspricht im wesentlichen seiner Breite y und ist flächenmäßig
dem Boden 1 gleichgestellt.
Da die in Reihen-Erstreckungsrichtung der Böden 1 und des Steges 2
liegenden Bodenkanten geringfügig länger sind, ist bezüglich der quer
daran anschließenden Zuschnittsbereiche von Längsseitenwänden 3
die Rede. Die das exakte Aufrichten bzw. Falten der Doppelschachtel
bringenden Falzlinien tragen überwiegend das Bezugszeichen
4.
Die Böden 1 und die Längsseitenwände 3
weisen an allen vier Seiten Falzlinien 4 auf. An die äußeren, längeren
Falzlinien 4 der Längsseitenwände 3 sind Laschen 5 angelenkt.
Deren Ecken sind gekappt. Der Kappschnitt reicht bis auf die Falzlinie 4
und weist einen Schrägungswinkel von 45° an der stegabgewandten Seite
und von ca. 30° an der dem Steg 2 zugewandten Seite auf.
Jenseits der Randkanten 6 des Steges 2 befinden sich je zwei freige
schnittene Stirnwandlaschen 7, 8 und 9, 10. Letztere bilden Innen-
Querseitenwände 11 und 12. Die vier Stirnwandlaschen 7 bis 10 gehen
von den stegseitigen Enden der Längsseitenwände 3 aus.
Sie lassen sich um die dortige kurze Falzkante 4 hochklappen und unter
Aufrichten der Längsseitenwände 3 einklappen. Diese Situation
ergibt sich deutlich aus Fig. 2. Die beiden aufeinander zu gerichteten
Stirnwandlaschen 7, 8 bzw. 9, 10 bilden die Querseitenwände 11, 12 und sind
dort durch Einstecklaschen 13 untereinander verhakt. Die Einstecklaschen
13 fallen wie die Stirnwandlaschen 7-10 flächenmäßig im ohnehin vorhandenen
Materialbereich zwischen den Längswänden 3 an. So schließt die Außen
längskante 13″″ der Einstecklaschen 13 in fluchtender Ausrichtung mit den
Außenkanten 5′ der Laschen 5 ab.
Die Einstecklaschen 13 sind anteilig vom Material der Stirnwandlaschen 7
und 10 bzw. 8 und 9 gebildet, wobei der den Hakenkopf 13′ bildende Teil
des Stirnwandabschnitts 7 der einen Behälterhälfte I aus dem Stirnwand
abschnitt 10 der anderen Behälterhälfte II und der Hakenkopf
13′ dieser Behälterhälfte II aus dem Stirnwandabschnitt 8 der
Behälterhälfte I freigeschnitten ist. Der parallel zur Randkante 6 des
Steges 2 um die Falzlinie 4′ umfaltbare Hakenschaft 13″ wurzelt dagegen
im Stirnwandabschnitt 7 der Behälterhälfte I bzw. Stirnwandabschnitt 9
der Behälterhälfte II. Der Hakenkopf 13′ greift in einen räumlich
an entsprechender Stelle vorgesehenen Verhakungsschlitz 14 der korres
pondierenden Stirnwandlaschen 8 bzw. 10 ein. Die halbe Einsteckla
schenbreite überragt die parallel zur Randkante 6 verlaufende obere
Randkante 15 der Stirnwandlaschen 7 bis 10. Die Tiefe des Verha
kungsschlitzes 14 und die des Hakenmaules 16 entspricht dem Überstands
maß Ü. In der Verhakungsgrundstellung ergibt sich auf diese Weise im
fertig gefalteten Zustand im Bereich der oberen Randkante 15 der Innen-Quer
seitenwand 11 bzw. 12 eine Greiföffnung G, um die bis zur oberen
Randkante reichenden Briefumschläge 17 bequem und sicher erfassen zu
können, sei es durch manuelle Entnahme oder automatisches Vereinzeln.
Zum Beispiel zum Zwecke des raumsparenden Aneinanderfügens der beiden
Behälterhälften I, II nach dem Aufklappen ist der Steg 2 auf
seiner Längsmittellinie z-z perforiert. Die Perforationslinie trägt das
Bezugszeichen 18. Die Perforation erlaubt das Falten des Steges 2 unter
Aufhebung des Klappfreiraumes F. Beim Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 ist die Perforation als Doppellinie realisiert. Der so gebildete
Reißstreifen 19 geht im Mittelbereich in zwei laschenartig verbreiterte
Greiflappen 20 über, die durch eine Querperforation 21 geteilt sind. Es
bedarf lediglich des Eindrückens dieser Zone, so daß der eine oder an
dere Greiflappen ausweicht und der freigewordene Greiflappen gut gefaßt
werden kann. Zur Verstärkung des Reißstreifens kann dieser mit einem
Klebeband versehen sein.
Auf diese Weise läßt sich die Doppelschachtel leicht in die Hälften I und
II teilen. Ansonsten wird der Zusammenhalt durch eine Stecklaschenver
bindung irreversibler Art bewirkt. Diese Verbindungs-Stecklasche trägt
das Bezugszeichen 22 und bildet eine auf Höhe der freien Randkante K
der Behälterhälfte I liegende Klappachse 23, und zwar im Bereich
der auch hier von freigeschnittenen Umlenklaschen 24, 25 bzw. 26,
27 mitgebildeten Schachtel-Außen-Querseitenwände 29 bzw. 30. Die Umlenklaschen
24 bis 27 werden im Bereich des stegabgewandten Endes der
Längsseitenwände 3 auf- und dann zu Außen-Querseiten
eingeklappt. Zusätzliche, vom Boden 1 ausgehende,
aneinanderhängende und wiederum durch Falzlinien 4 abgeteilte Außen-
Querseitenwände 31, 32 übergreifen die Umlenklaschen 24, 25 bzw. 26, 27,
so daß diese Wände dreilagig werden. Die Stecklasche 22 ist aus dem
freien, in den Schachtelinnenraum einschlagbaren Abschnitt 32 freige
schnitten. Die Enden der Lasche weisen Querrundung auf. Der Freischnitt
läuft in die Ebene der Falzlinie 4 ein unter Bildung der Klappachse
23 zwischen den Freischnittenden. Der zugehörige Einsteckschlitz
33 liegt an korrespondierender Stelle der anderen Schachtelhälfte II. Um
ein Zurückfedern des Abschnitts 32 aus seiner Einschlagstellung (vergl.
Fig. 5) zu vermeiden, befinden sich an dessen äußeren freien Längskante
Steckvorsprünge 34.
Letztere treten riegelartig in zugehörige Fenster 35 der bodenseitigen
Innenecke der Schachtel-Außen-Querseitenwände 29, 30. Die Außenecken der
Flächenabschnitte 26 und 27 weisen Ausschnitte 37 auf, und zwar mindestens
entsprechend dem Flächenbereich der Verbindungs-Stecklasche 22.
Dies führt zu einem Steckschacht innerhalb der dreilagigen Schachtel-Außen-Quer
seitenwand 30. Zur Erzielung der irreversiblen Steckverbindung ist die
Schlitzlänge kleiner als die entsprechende Länge der Verbindungs-Steck
lasche 22. Ihr Einführen geschieht so gegen einen gewissen Widerstand.
Die Verbindung für das buchförmige Aufklappen der Doppelschachtel zur
Freilage der inneren Schachtelbreitseiten nach vorherigem Öffnen des
Perforationsverschlusses, reicht völlig aus, zumal die aneinanderliegenden
Schachtelkanten sich einander abstützen und die Stecklaschenverbindung
mittig liegt.
Zum Herrichten der Doppelschachtel werden zunächst die Längsseitenwände 3
aufgerichtet und anschließend die die Innen-Querseitenwände
11, 12 und die die Schachtel-Außen-Querseitenwände 29, 30 bringenden
Flächenabschnitte eingeklappt. Es folgt das Verhaken der stegseitigen
Flächenabschnitte miteinander, indem die aufeinander zu gerichteten
Abschnitte von zuvor nach auswärts abgeklappten Einstecklaschen 13
aneinander gefesselt werden. Dabei klappt die korrespondierende Längs
wand 3 mit. Anschließend werden die Außen-Querseitenwände 31 und 32 in Parallellage
gebracht, dies unter Erfassen der Umlenklaschen 24, 25 bzw. 26,
27 mit anschließendem Eintritt der Steckvorsprünge 34 in die Fenster 35.
Nach dem Hochklappen der Laschen 5 bis in die Ebene der Längsseiten
wände 3 liegt der volle Füllquerschnitt für die Briefumschläge 17 frei.
Letztere werden hochkant eingestellt. Ihre kürzere Breitseite entspricht
im wesentlichen der Höhe H des Aufnahmeraumes. Nach dem Füllen
bedarf es lediglich des Zurückklappens der Laschen 5, welche als Siche
rungsleisten das Füllgut partiell überfangen, den größeren Flächenbereich
jedoch als Fenster offenlassen. Unter buchartigem Gegeneinanderklappen
aus der in Fig. 3 in strichpunktierten Linien dargestellten Stellung ergibt
sich die aus Fig. 3 ersichtliche, quaderförmige Verpackung. Bei diesem
Hochklappen verhindern die Laschen 5 zu dem ein Herausrutschen des
Einliegegutes aus dem Schachtelinneren. Auch in der Verschlußstellung
(Fig. 3) wirken sie als Sicherungshalt. Innenseitig vor der Greiföffnung
G befindet sich eine eingesteckte Stützwand 36. Dieser zufolge wird der
als Greiföffnung G dienende Ausschnitt überbrückt. Die in Aufbewah
rungsstellung horizontal aufliegenden Briefumschläge 17 erhalten eine eine
Wellung vermeidende Abstützung. Neben den acht Außenecken liegen
weitere acht Innenecken als das schachtelgebilde abstützender Faktor vor.
Eine solche Verpackung ist daher, trotz geringer Wandungsdicke des
Faltzuschnitts, äußerst formstabil.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten
neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den An
sprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.
Claims (5)
1. Behälter zur Aufnahme von insbesondere Briefumschlä
gen (17), wobei der Behälter als Doppelschachtel aus
zwei gleichgestalteten, klappbaren Behälterhälften
(1, 11) besteht, die in aufgeklappter Stellung buchförmig
zueinander liegen und je eine obere Entnahmeöffnung
aufweisen, hergestellt aus einem einteiligen Faltzu
schnitt für zwei Behälterhälften (1, 11) mit je einem
Boden (1) und daran in Längsrichtung angeordneten Längs
seitenwänden (3) mit äußeren Umlenklaschen (24-27) und
inneren Stirnwandlaschen (7-10) und in Querrichtung
angelenkten Außen-Querseitenwänden (31, 32), wobei die
Böden (1) über ihre gesamten Länge (x) durch einen Steg
(2) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg
(2) als Stegfläche mit einer Länge (x), die in etwa
seiner Breite (y) entspricht, ausgebildet ist und dieser
Steg (2) beim Aufrichten der Behälterhälften (1, 11) eine
Außenseite des geschlossenen Behälters bildet, die den
innen liegenden Stirnwandlaschen (7-10), die je eine
Innen-Querseitenwand (11, 12) bilden, gegenüberliegt, und
die dabei gegeneinander stoßenden Stirnkanten der Längs
seitenwände (3) angelenkte, umklappbare Laschen (5)
aufweisen, die einen Randbereich der Entnahmeöffnung
abdecken.
2. Faltzuschnitt zum Herstellen eines Behälters nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf
einander zu gerichteten Stirnwandlaschen (7, 8 bzw. 9, 10)
der beiden Innen-Querseitenwände (11, 12) jeder Behälter
hälfte (1, 11) durch Einstecklaschen (13) untereinander
verhakt sind.
3. Faltzuschnitt zum Herstellen eines Behälters insbeson
dere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Steg (2) auf seiner Längsmittellinie (z-z) eine Perfora
tionslinie (18) besitzt und die beiden Außen-Querseiten
wände (29, 30) der beiden Behälterhälften (1, 11) durch
eine Stecklaschenverbindung irreversibel untereinander
gekuppelt sind, welche eine im Bereich der freien Rand
kante (K) liegende Klappachse (23) bildet.
4. Faltzuschnitt zum Herstellen eines Behälters nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Rand
kante (15) der Innen-Querseitenwände (11, 12) zu einer
Greiföffnung (G) zurückgeschnitten ist.
5. Faltzuschnitt zum Herstellen eines Behälters nach
Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfaltung an
der oberen Randkante der Außen-Querseitenwand (30) einen
Einsteckschlitz (33) für die Verbindungs-Stecklasche
(22) aufweist und die übergriffenen Umlenklaschen
(26, 27) korrespondierend zum Einsteckschlitz (33) einen
randseitigen Ausschnitt (37) ausbilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843408669 DE3408669A1 (de) | 1984-03-09 | 1984-03-09 | Faltzuschnitt fuer eine aufrichtbare doppelschachtel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843408669 DE3408669A1 (de) | 1984-03-09 | 1984-03-09 | Faltzuschnitt fuer eine aufrichtbare doppelschachtel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3408669A1 DE3408669A1 (de) | 1985-09-12 |
| DE3408669C2 true DE3408669C2 (de) | 1992-12-17 |
Family
ID=6230026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843408669 Granted DE3408669A1 (de) | 1984-03-09 | 1984-03-09 | Faltzuschnitt fuer eine aufrichtbare doppelschachtel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3408669A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202013100481U1 (de) | 2013-02-03 | 2013-05-10 | Birgit Leser | Verpackungsschachtel |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2737223A1 (de) * | 1977-08-18 | 1979-02-22 | Focke Pfuhl Verpack Automat | Verpackung aus trays sowie zuschnitt und verfahren zum herstellen derartiger packungen |
| DE2818483A1 (de) * | 1978-04-27 | 1979-11-08 | Ver Verpackungs Gmbh | Quaderfoermige endverpackung |
-
1984
- 1984-03-09 DE DE19843408669 patent/DE3408669A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3408669A1 (de) | 1985-09-12 |
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Legal Events
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Ipc: B65D 5/54 |
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Owner name: REINHART SCHMIDT GMBH & CO.KG, 42327 WUPPERTAL, DE |
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