DE3408399C2 - Vorrichtung zum Nadeln von Warenbahnen - Google Patents
Vorrichtung zum Nadeln von WarenbahnenInfo
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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- D04H18/00—Needling machines
- D04H18/02—Needling machines with needles
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Nadeln von Warenbahnen besteht aus einer gegebenenfalls in Einzelabschnitte (2) unterteilten, mit einer gelochten Bettplatte (12) zur Führung der Warenbahn zusammenwirkenden Nadelbank (1), die von einer Antriebsexzenterwelle (5) über Pleuel (4) und vertikal geführte Schubstangen (3) angetrieben wird. Um die Einstichtiefe der Nadeln auch während des Betriebes ohne Verstellung der Bettplatte (12) verändern zu können, ist die Antriebsexzenterwelle (5) in Verstellexzentern (15) drehbar gelagert.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nadeln von Warenbahnen, bestehend aus einer gegebenenfalls
in Einzelabschnitte unterteilten, mit einer gelochten Bettplatte zur Führung der Warenbahnen zusammenwirkende·1
Nadelbank, die von einer gegebenenfalls aus gekuppelten Teilwellen zusammengesetzten
Antriebsexzenterwelle über Pleuel und vertikal geführte Schubstangen antreibbar ist, und aus Verstellexzentern
zum Einstellen der Einstichtiue.
Bei üblichen, z. B. aus der DE-AS 24 02 559 bekannten
Vorrichtungen zum Nadeln von Warenbahnen ist der Hub und die Hublage der Nadelbank unveränderbar
vorgegeben. Soll die Einstichtiefe der Nadeln in die Warenbahn geändert werden, so muß die Bettplatte für die
Warenbahn entsprechend verstellt werden, was zwangsläufig eine Änderung der Durchlaufebene für die
Warenbahn mit sich bringt. Da insbesondere bei breiteren Warenbahnen über die Bettplatte erhebliche Kräfte
abgetragen werden müssen, wird auch die Verstelleinrichtung für die Bettplatte mit diesen Kräften belastet,
so daß die Verstelleinrichtung einer aufwendigen Konstruktion bedarf.
Um Warenbahnen beim Nadeln mit einem Muster zu versehen, ist eine eingangs genannte, gattungsgemäße
Vorrichtung bekannt (AT-PS 3 26 380), die an der Nadelbank angreifenden Schubstangen nicht unmittelbar
mit den Pleueln, sondern über Schwingen zu verbinden, deren Schwenklager bei laufender Antriebsexzenterwelle
der Höhe nach verstellbar sind. Zu diesem Zweck sind die Schwenklager der Schwingen an Pleueln einer
zur Antriebsexzenterwelle parallelen Schaltexzenterwelle gelagert. Wird die Schaltexzenterwelle gedreht, so
werden die Schwenklager der Schwingen auf- und abbewegt, was eine Änderung der mittleren Hublage der
Nadelbank und damit verschiedene Einstichtiefen der Nadeln in die Warenbahn zur Folge hat. Die Warenbahn
kann somit durch die Änderung der Einstichtiefe mit unterschiedlichen Mustern versehen werden.
Trotz der Möglichkeit der Änderung der Einstichtiefe ist diese bekannte Vorrichtung jedoch für die grundsätzliche
Einstellung der Einstichtiefe, wie sie beispielsweise für ein Vornadeln oder ein Oberflächennadeln
eingestellt werden muß, ungeeignet, weil die Anlenkung der Schubstangen an den mit den Pleueln verbundenen
Schwingen eine Untersetzung des Hubes der Antriebsexzenterwelle bedingt, so daß für die benötigte volle
Einstichtiefe ein erheblich größerer Antriebshub erforderlich wird. Die Größe des Antriebshubes ist bei einer
vorgegebenen Antriebsleistung der erreichbaren Antriebsdrehzühl und damit der Hubfrequenz umgekehrt
proportional. Mit der bekannten Verstellung der Einstichtiefe muß folglich eine wesentliche Herabsetzung
der Durchsetzleistung in Kauf genommen werden.
Wird die Nadeibank über eine hin- und herdrehende Nadelhubwelle angetrieben, so ist es zur Einstellung des
Nadelhubes bekannt (DE-OS 21 42 063), die wirksame L.~.nge der Kurbel eines Gelenkviereckes zu verändern,
dessen Kurbel über einen Exzenter angetrieben wird und über eine Koppel und eine Schwinge an der Nadelhubwelle
angreift Nachteilig bei dieser bekannton Vorrichtung ist die vergleichsweise aufwendige Konstruktion,
die aufgrund der hin- und hergehenden Drehbewegung der Nadelhubv/eHe ungünstige Belastungsverhältnisse
bedingt. Eine Übertragung dieser Einstellmöglichkeit des Nadelhubes auf eine gattungsgemäße Vorrichtung
ist grundsätzlich nicht möglich.
Schließlich ist es bekannt (US-PS 11 04 368), die Pleuel mittels Exzenterscheiben auf den Antriebsexzentern zu lagern, wobei die verschiedenen Drehstellungen der Exzenterscheiben durch Schrauben festgelegt werden können, so daß über die Verstellung der Exzenterscheiben der Nadelhub und die Einstichtiefe verändert werden. Nachteilig bei dieser bekannten Konstruktion ist allerdings, daß eine Verstellung des Nadelhubes nur bei stillstehender Maschine vorgenommen werden kann und daß der Massenausgleich nur für eine Drehstellung der Exzenterscheiben voll wirksam wird, was bei allen anderen Drehstellungen der Exzenterscheiben zu Unwuchten führt.
Schließlich ist es bekannt (US-PS 11 04 368), die Pleuel mittels Exzenterscheiben auf den Antriebsexzentern zu lagern, wobei die verschiedenen Drehstellungen der Exzenterscheiben durch Schrauben festgelegt werden können, so daß über die Verstellung der Exzenterscheiben der Nadelhub und die Einstichtiefe verändert werden. Nachteilig bei dieser bekannten Konstruktion ist allerdings, daß eine Verstellung des Nadelhubes nur bei stillstehender Maschine vorgenommen werden kann und daß der Massenausgleich nur für eine Drehstellung der Exzenterscheiben voll wirksam wird, was bei allen anderen Drehstellungen der Exzenterscheiben zu Unwuchten führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung so zu ve'bessern, daß die
Einstichtiefe auch während des Betriebes ohne Verstellung der Bettplatte mit einfachen Konstruktionsmitteln
verändert werden kann, und zwar bei voll wirksam bleibendem Massenausgleich.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Antriebsexzenterwelle in den Verstellexzentern
drehbar gelagert ist.
Durch die Lagerung der Antriebsexzenterwelle in den Verstellexzentern wird die Antriebsexzenterwelle
bei einer Betätigung der Verstellexzenter zusammen mit der Nadelbank der Höhe nach verlagert, was die
gewünschte Änderung der Einstichtiefe der Nadeln in die Warenbahn ergibt. Die Bettplatte bleibt dabei unbeweglich
abgestützt, was nicht nur einfache Konstruktionsverhältnisse hinsichtlich der Kräfteabtragung, sondern
auch bezüglich der Warenbahnführung schafft, weil die Durchlaufebene für die Warenbahn bei allen
Einstichtiefen gleich bleibt. Die Größe des Arbeitshubes der Antriebsexzenterwelle kann voll für die maximale
Einstichtiefe ausgenützt werden, wobei der vorgesehene Massenausgleich bei der Betätigung der Verstellexzenter
uneingeschränkt wirksam bleibt.
Tragen die die Lager der Antriebsexzenterwelle aufnehmenden Verstellexzenter je einen zur Antriebsexzenterwelle
koaxialen Zahnkranz, über den die Verstellexzenter von einer gemeinsamen Verstellwelle betätigbar
sind, so kann die Einstichtiefe der Nadeln in die Warenbahn bei laufender Nadelvorrichtung ohne
Schwierigkeiten von außen eingestellt und nachgestellt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Nadelvorrichtung in einer zum Teil aufgerissenen, schematischen Seitenansicht
und
F i g. 2 die Lagerung der Antriebsexzenterwelle in einem Axialschnitt in einem größeren Maßstab.
Wie die F i g. 1 erkennen läßt, besteht die Nadelvorrichtung im wesentlichen aus einer Nadelbank 1, von
der ein Einzelabschnitt 2 dargestellt ist. Dieser Nadelbankabschnitt
2, wird über zwei vertikal geführte Schubstangen 3 angetrieben, die über Pleuel 4 mit einer
Antriebsexzenterwelle 5 verbunden sind. Die einem Nadelbankabschnitt 2 zugeordneten Antriebselemente
sind in einem Gehäuse 6 untergebracht, in dem aui:h die
entsprechend den Nadelbankabschnitten 2 in Teilwellen unterteilte Antriebsexzenterwelle 5 gelagert ist Damit
in einfacher Weise ein Massenausgleich stattfinden kann, sind die neben den Antriebsexzentern 7 auf der
Antriebsexzenterwelle 5 um 180° winkelversetzte Exzenter 8 vorgesehen, die über Pleuel 9 eine Ausgleichsmasse
10, die auf vertikalen Führungssäulen 1 i gelagert ist, gegensinnig zur Nadelbank 1 bewegen.
Die zu nadelnde Warenbahn wird zwischen einer gelochten Bettplatte 12 und einer Abstreifplatte 13 geführt,
wobei die Nadeln in die Warenbahn einstechen. Der auf die Warenbahn ausgeübte Einstechdruck muß
über die Bettplatte 12 abgetragen werden, was keinerlei Schwierigkeiten bereitet, weil die Bettplatte 12 unbeweglich
gelagert ist. Zur Einstellung der Einstichtiefe wird nach den F i g. 1 und 2 die Antriebsexzenterwelle 5
der Höhe nach verstellt. Zu diesem Zweck sind die Lager 14 der Antriebsexzenterwelle 5 in einem im Gehäuse
6 gehaltenen Verstellexzenter 15 gelagert, der einen zur Antriebsexzenterwelle 5 koaxialen Zahnkranz 16
trägt, über den der Vcrstcücxzcntcr 15 von einer gemeinsamen,
nicht dargestellten Verstellwelle verdreht werden kann. Die damit verbundene Verlagerung der
Antriebsexzenterwelle 5 bedingt eine Änderung der mittleren Hublage der Nadelbank 1 und damit der Einstichtiefe
der Nadeln in die Warenbahn.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
50
60
65
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Nadeln von Warenbahnen, bestehend
aus einer gegebenenfalls in Einzelabschnitte unterteilten, mit einer gelochten Bettplatte zur Führung
der Warenbahnen zusammenwirkenden Nadelbank, die von einer gegebenenfalls aus gekuppelten
Teilwellen zusammengesetzten Antriebsexzenterwelle über Pleuel und vertikal geführte Schubstangen
antreibbar ist, und aus Verstellexzentern zum Einstellen der Einstichtiefe, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsexzenterwelle (5) in den Verstellexzentern (15) drehbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Lager (14) der Antriebsexzenterwelle (5) aufnehmenden Verstellexzenter (15) je
einen zur Antriebsexzenterwelle (5) koaxialen Zahnkranz (16) tragen, über den die Verstellexzenter (15)
von einer gemeinsamen Versteü-A-eüe betätigbar
sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT137183A AT385527B (de) | 1983-04-18 | 1983-04-18 | Vorrichtung zum nadeln von warenbahnen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3408399A1 DE3408399A1 (de) | 1984-10-18 |
| DE3408399C2 true DE3408399C2 (de) | 1986-04-10 |
Family
ID=3512439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843408399 Expired DE3408399C2 (de) | 1983-04-18 | 1984-03-08 | Vorrichtung zum Nadeln von Warenbahnen |
Country Status (5)
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| AT (1) | AT385527B (de) |
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| IT (1) | IT1180475B (de) |
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- 1983-04-18 AT AT137183A patent/AT385527B/de not_active IP Right Cessation
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- 1984-03-08 DE DE19843408399 patent/DE3408399C2/de not_active Expired
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- 1984-04-13 IT IT1249084A patent/IT1180475B/it active
- 1984-04-13 JP JP7314384A patent/JPS59204961A/ja active Granted
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