DE2635056C3 - Druckvorrichtung zum Bedrucken, insbesondere Prägen von Karten o.dgl - Google Patents
Druckvorrichtung zum Bedrucken, insbesondere Prägen von Karten o.dglInfo
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- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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Description
Ordnung (22) angeordnet ist und mit einer Antriebs- >o Blockiervorrichtung gegen falsche Eingaben an diejeni-
_:__.-_. ,_..·.. _.. _,__ r. J
■ gen Bereiche auf der Karle gekoppelt ist, auf die die
einzelnen Zeichengrößen aufgedruckt oder -geprägt werden sollen, muß die Vorrichtung bei Umstellung auf
das Bedrucken oder Prägen anderer Bereiche der Karte
einrichtung relativ zu der Sensoranordnung in Abhängigkeit von einem Eingangssignal in vorbestimmte
Positionen entsprechend der Abtastung durch die Sensoranordnung bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- j>
durch einen entsprechenden Eingriff mechanisch verän-
zeichnet, daß die Masterplatle (21) für ein richtiges
Einsetzen der Karte (9) das erste Zeichen und die Stelle der ersten Zeile bestimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kodierte Masterplatte (21)
eine schwarzlinierte Platte mit mehreren Abstand aufweisenden Zeilen ist, und daß die Sensoranordnung
(22) zwei fotoelektrische Einrichtungen enthält, von denen die eine die Stellung der Platte (21) zur
Bestimmung der Stelle der Zeichenzeile auf der Karte (9) in einer Richtung abtastet und die andere
die Stellung der Platte (21) zur Bestimmung der Position des Zeichens in der Zeichenzeile in einer
zur ersten Richtung senkrechten Richtung abtastet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenhalter (13) durch zwei
Motoren (26,27) angetrieben ist, die in Abhängigkeit von Eingangssignalen und von Signalen aus den
fotoelektrischen Einrichtungen betätigt sind, wobei den werden. Dies ist zeitraubend und unbequem,
insbesondere dort, wo mit einer Vorrichtung Karten unterschiedlicher Bedruckung oder Prägung hergestellt
werden sollen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Umstellung der Vorrichtung auf das Drucken oder
Prägen unterschiedlicher Kartentypen zu vereinfachen.
Dazu ist bei der eingangs genannten Druckvorrichtung erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Steueranordnung
eine an dem Kartenträger befestigte kodierte Masterplatle aufweist, die an einer fotoelektrischen
Sensoranordnung angeordnet ist und mit einer Antriebseinrichtung relativ zu der Sensoranordnung in
Abhängigkeit von einem Eingangssignal in vorbeslimm-Ie Positionen entsprechend der Abtastung durch die
Sensoranordnung bewegbar ist. Die fotoelektrische Abtastung der Masterplatte durch die Sensoranordnung
befreit von der jeweiligen Eingabe der erwähnten Steuerbefehle bei der Herstellung einer der Masterkar
einer der Motoren (26) den Kartenträger in die erste -r, te entsprechenden neuen Karte. Eine Umstellung auf
Richtung und der andere der Motoren (27) den eine andere Aufteilung der mit den verschiedenen
Kartenträger in die andere Richtung verstellt. Zeichen zu bedruckenden Kartenfläche erfordert nur
den Austausch der Masterplatte am Kartenträger.
Die Erfindung gestattet besonders vorteilhafte
in Weiterbildungen, die Gegenstand der Unteransprüche
sind.
Nachfolgend wird die Erfindung an einer Prägevorrichtung als einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt v, Fig. 1 einen seitlich gesehenen Ausschnitt aus einer
Prägevorrichtung;
Fig. 2 eine von oben gesehene perspektivische Darstellung des rechtsseitigen Bereiches der Vorrichtung
von F i g. 1;
wi F i g. 3 eine perspektivische Ansicht von der anderen
Seite mit linksseitigen Bereichen der Vorrichtung von Fig.l;
Fig.4 eine schematische Darstellung einer Anordnung
zum Abtasten und Verändern der Position einer μ Prägetrommel, und
Fig.5 eine schematische Darstellung einer Anordnung
zum Abtasten und Verändern der Position eines Trägers für eine zu prügelnde Karte.
Die Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung zum Bedrucken, insbesondere Prägen von Karten oder
dergleichen mit einer drehbaren Prägetrommel mit zwei auf einer Welle mitdrehbar befestigten, bei einer
Druckstation Abstand voneinander aufweisenden Prägescheiben, von denen wenigstens eine Drucktypen
trägt, mit einem Kartenträger zum Haken der Karte zwischen den Prägescheiben an der Drtickstation, mit
einer Antriebseinrichtung für die Welle zum Vorhalten des gewünschten Druckzeichens an der Prägestation,
sowie mit einer Steueranordnung für den Kartenträger, mit welcher der Druckzeichenabstand und/oder der
Zeilenabstand der Druckzeichen auf der Karte veränderbar ist.
Bei der aus der deutschen Patentschrift 15 51815
sowie der US-Patentschrift 30 29 920 bekannten Druckmaschine wird der Zeilenvorschub und die Weiterstel-
Die eingangs erwähnte Prägevorrichtung besitzt eine Prägetrommel mit kreisrunden Prägescheiben, welche
in gegenseitigem Abstand gegenüberliegende erhabene und vertiefte Matrizenabschnitte tragen, welche in
Umfangsnähe der Scheiben um diese herum angeordnet sind. An eine Prägestation kann eine Karte zwischen
zusammenwirkenden Matrizenabschnitten eingeschoben werden. Die Trommel ist mitdrehbar auf einer
Welle befestigt, auf welcher zwei Betätigungsarme angebracht sind, je einer zu beiden Seiten der Trommel,
um die Matrizenabschnitte gegeneinander und in Eingriff mit der Karte zu pressen. Die Betätigungsarme
werden durch ein Kurvenscheiben-Hebegetriebe von einem kontinuierlich laufenden Motor mit zwischengeschaltetem
Kupplungs- und Bremssystem angetrieben.
In ähnlicher Weise gehört zu der in der Zeichnung dargestellter. Prägevorrichtung eine mitdrehbar auf
einer Welle 2 befestigte Prägetrommel 1, die durch einen vom Umfang bis fast zur Trommelachse
reichenden Einschnitt in zwei axial voneinander entfernte Prägescheiben \A und Iß unierteilt ist. Diese
Prägescheiben XA und Iß tragen in der Nähe ihres
Umfangs komplementäre gegenüberliegende erhabene, bzw. vertiefte Matrizenabschnitte oder Drucktypen. Die
Welle 2 ist in Armen 3 eines feststehenden U-Trägers hier mittels kombinierter Radial- und Axiallager 5
gelagert und das eine Ende der Welle trägt eine Riemenscheibe 6, die über einen Riemen 7 durch einen
Schrittschaltmotor 8(F i g. 2) angetrieben wird.
Eine zu prägende Karte 9, beispielsweise eine Kuststoff-Kreditkarte oder ein Personalausweis, wird
an einer Prägestation 11 zwischen den Prägescheiben 14 und Iß durch einen Kartenträger 12 gehalten, der
aus einem Kartenhalter 13 und einem Schlitten 14 besteht. Dieser Schlitten 14 wird durch nichtdargestellte
Motorantriebe horizontal und vertikal so bewegt, daß die Karte 9 eine gewünschte Position relativ zu den
Matrizenabschnitten bzw. Drucktypen einnimmt.
Zur Betätigung der Matrizenabschnitte dienen zwei Betätigungsarme 15, die an exzentrischen Schwenkwellen
16 befestigt sind, welche mittels Kugellagern in den Armen 3 des U-Trägers 4 gelagert sind. An dem in
Fig. 1 oberen Ende jedes Betätigungsarmes 15 ist ein
Ansatz 15A befestigt, welcher auf einen Prägetypenabschnitt einwirkt, und das andere Betätigungsarmende
steht in Verbindung mit einer justierbaren Kurvenscheibe 17 (in Fig. 1 nur eine davon dargestellt). Die
Kurvenscheibe 17 stehen über einen Kupplungs- und Bremsmechanismus (nicht dargestellt) mn einem kontinuierlich
arbeitenden Antriebsmotor (ebenfalls nicht dargestellt) in Verbindung. Zur Durchführung einer
Prägeaktion wird die Welle 2 soweit gedreht, daß die Prägetypen mit einem gewünschten Prägezeichen in die
Prägestation gelangen, und dann wird die Kupplung betätigt, um die Kurvenscheibe 17 anzutreiben. Die
Kurvenscheiben lassen die Betätigungsarme 15 ausschwenken, und dabei pressen die Ansätze 15/4 die
Prägetypen von entgegengesetzten Seiten an die Karte 9. Anschließend werden die Betätigungsarme 15 wieder
in ihre Ruhestellung zurückbewegt und die Kurvenscheiben gebremst. Die Ku·. * scheiben 17 führen bei
jeder Prägeoperation eine Umdrehung aus.
Der U-Träger 4 dient als Gehäuse für die Betätigungsarme 15, die Kurvenscheiben 17, und, falls
gewünscht, für den Kupplungs- und Bremsmechanismus mit kontinuierlich durchlaufendem Motor.
Die Bewegung der Trommel 1 zum Verbringen der Prägetypen eines gewünschten Prägezeichens in die
Prägestation erfolgt automatisch in Abhängigkeit von einem Eingangssignal, welches dem Prägezeichen
entspricht Zu diesem Zwecke ist an der Welle 2 eine kodierte Scheibe 18 in Form einer schwarzlinierten
Masterscheibe befestigt, die mehrere Markierungen in radial getrennten ringförmigen Reihen enthält. Zum
Lesen der Markierungen dient eine fotoelektrische Sensoranordnung 19. Die dargestellte kodierte Scheibe
18 trägt mehrere Reihen mit Markierungen, wobei die
in Markierungen der äußeren Reihe die Position jedes
Prägezeichens angeben, während die übrigen Reihen zur Dekodierung und zur Oberprüfung der Trommelposition
benutzt werden.
Wird in die Vorrichtung ein für ein gewünschtes
Ii Prägezeichen repräsentatives Signal eingegeben, dann
überprüft die Sensoranordnung 19 die kodierte Position der Trommel und erzeugt ein Positionssignal, und ein
Komparator 20 überprüft das Eingangssignal mit dem Positionssignal und bestimmt die Richtung, in der die
>o Trommel zu verdrehen ist, um das Prägezeichen auf
dem kürzesten Wege in die Prägestation einlaufen zu lassen. Dann wird, falls notwendig, der Schrittschaltmotor
8 in Betrieb gesetzt, bis die korrekte Position erreicht ist und das Trommel-Positionssignal dem
ι·ί Eingangssignal entspricht. Ist dieser Zustand erreicht,
dann ist die richtige Stellung erreicht, und der Motor wird stillgesetzt. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird der Motor selektiv entweder mit einem Übersetzungs- oder einem Untersetzungsgetriebe verbunden.
3d Falls die Trommel weiter als nur über einen sehr kleinen
Winkel bewegt werden muß, beispielsweise entsprechend IV2 Prägezeichen-Positionen, dann wird das
Übersetzungsgetriebe benutzt, und bei IV2 Prägezeichen-Positionen
vor der gewünschten Halteposition auf
3-, das Untersetzungsgetriebe ungeschallet. Ist der Verstellweg
kleiner als IV2 Prägezeichen-Posilionen, dann
wird nur das Untersetzungsgetriebe benutzt.
Das Positionieren der Karte relativ zu den Prägetypen an der Prägestation erfolgt ebenfalls automatisch in
4!) Abhängigkeit von kodierten Signalen. Der Schlitten 14
trägt eine kodierte Platte 21 in Form einer schwarz linierten Masterplatte, die parallel zur Trommel liegt
und mehrere längliche Zeilen trägt, die sich vertikal parallel mit einer Bewegungsrichtung des Trägers
■n erstrecken und in einer horizontal-Richtung von
einander entfernt sind, welche parallel zu der anderen Bewegungsrichtung des Trägers verläuft. Eine fotoelektrische
Sensor-Anordnung 22 arbeitet mit der kodierten Platte 21 zusammen und tastet die Horizontal- und
W) Vertikalpositionen der Platte ab.
Im Betrieb bestimmt die Masterplatte 21 die anfänglichen Vertikal- und Horizontalpositionen des
Kartenhalters 13, um die Karte in dem Kartenhalter in ihre erste Prägeposition zu bringen. Nachfolgende
τ; Eingangssignale in Bezug auf die Horizontal-Bewegung,
d. h. den Kolonnenabstand und die Vertikal-Bewegung, d. h. den Prägezeichen-Zeilenabstand, werden von
einem Komparator 23 mit Positionssignalen verglichen, die von der Sensor-Anordnung 22 empfangen werden,
Mi und in Abhängigkeit von den verglichenen Signalen
werden Antriebsmotoren 24 und 25 erregt. Der Antriebsmotor 24 treibt über ein Vertikalgetriebe 26
den Schlitten 12 vertikal und der Motor 25 über ein Horizontalgetriebe 27 den Schlitten horizontal an, bis
bs die Position erreicht ist und mit den eingegebenen
Signalen übereinstimmt. Dann ist die Karte 9 wohl radial als auch in Sekantenrichtung gegenüber der
Trommel 1 korrekt positioniert.
Der Vorteil der zuvor beschriebenen Prägevorrichtung besteht darin, daß die Prägekräfte von dem
U-Träger 4, den Lagern 5 und der Welle 2 aufgenommen werden, daß die Prägezeichen-Sensoranordnung
19 mit kodierter Scheibe 18 nicht der Abnutzung unterworfen ist, und daß der Kartenpositionier-Mechanismus
einen sehr weiten Verstellbereich im Zeilenabstand und Kolonnenabstand aufweist.
Abschließend sei bemerkt, daß die Prägescheiben 1/4 und Iß beim beschriebenen Ausführungsbeispiel zwar
mit erhabenen und vertieften Prägetypen besetzt sind.
Es ist aber auch möglich, die mit erhabenen Prägetypen besetzten Prägescheiben über ein Kalt-Überlragungsband
wirken zu lassen, welches sich zwischen den erhabenen Prägetypen und der Karte an der Prägestation
befindet. In diesem Falle wäre die andere Prägescheibe planar ausgebildet, und die in der Karte
entstehende Prägung bzw. Trockenstemplung hätte die Form eines eingegrabenen Prägezeichens, welches mit
Stempelfarbe aus dem Band gefüllt und leichler lesbar ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Druckvorrichtung zum Bedrucken, insbesondere Prägen von Karten o. dgl. mit einer drehbaren
Prägetrommel mit zwei auf einer Welle mitdrehbar befestigten, bei einer Druckstation Abstand voneinander
aufweisenden Prägescheiben, von denen wenigstens eine Drucktypen trägt, mit einem
Kartenträger zum Halten der Karte zwischen den Prägescheiben an der Druckstation, mit einer
Antriebseinrichtung für die Welle zum Vorhalten des gewünschten Druckzeichens an der Prägestation,
sowie mit einer Steueranordnung für den Kartenträger, mit welcher der Druckzeichenabstand
und/oder der Zeilenabstand der Druckzeichen auf der Karte veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steueranordnung eine an dem Kartenträger (12) befestigte kodierte Masterplatte
(21) aufweist, die an einer fotoelektrischen Sensoranlung von Druckzeichen zu Druckzeichen in einer Zeile
entweder von Hand oder durch ein Lochband mit zugehöriger Lesevorrichtung gesteuert Bei jedem
Bedrucken oder Prägen einer neuen Karte müssen daher diese die Maschinenstellung steuernden Befehle
entweder manuell neu eingegeben oder mit in das Lochband aufgenommen werden. Dies erfordert besondere
Aufmerksamkeit, wenn die Karte mit Zeichen verschiedener Schriftbildgröße bedruckt oder geprägt
ίο werden soll, weil dadurch der Zeichen- und Zeilenvorschub
entsprechend geändert werden muß. Es treten daher häufig Fehldrucke und Fehlprägungen allein
dadurch auf, daß große Zeichen in zu kleinem Abstand oder kleine Zeichen in falschen Zeilen- oder Zeichenabstand
geprägt werden. In der aus den genannten Druckschriften bekannten Maschine sind daher besondere
Maßnahmen getroffen, die eine zwangsweise Zuordnung der Zeichengröße zum zugehörigen Zeichen-
und Zeilenabstand sicherstellen sollen. Da diese
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