DE3408399A1 - Vorrichtung zum nadeln von warenbahnen - Google Patents
Vorrichtung zum nadeln von warenbahnenInfo
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04H—MAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
- D04H18/00—Needling machines
- D04H18/02—Needling machines with needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Nonwoven Fabrics (AREA)
Description
TERGAU & POHL
PATENTANWÄLTE
HeFNERSPL. 3 · POSTF. 119347 8500 NÜRNBERG 11
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nadeln von Warenbahnen, bestehend aus einer gegebenenfalls in
Einzelabschnitte unterteilten, mit einer gelochten Bettplatte zur Führung der Warenbahnen zusammenwirkenden
Nadelbankj die von einer gegebenenfalls aus gekuppelten Teilwellen zusammengesetzten Antriebsexzenterwelle über
Pleuel und vertikal geführte Schubstangen antreibbar ist, und aus Verstellexzentern zum Einstellen der Einstichtiefe.
Bei üblichen Vorrichtungen zum Nadeln von Warenbahnen ist der Hub und die Hublage der Nadelbank unveränderbar vorgegeben,,
Soll die Einstichtiefe der Nadeln in die Warenbahn geändert werden9 so muß die Bettplatte für die Warenbahn
entsprechend verstellt werden, was zwangsläufig eine Änderung der Durchlaufebene für die Warenbahn mit sich
bringt. Da insbesondere bei breiteren Warenbahnen über die Bettplatte erhebliche Kräfte abgetragen werden müssen, wird
auch die Verstelleinrichtung für die Bettplatte mit diesen Kräften belastet, so daß die Verstelleinrichtung einer
aufwendigen Konstruktion bedarf»
Um Warenbahnen beim Nadeln mit einem Muster zu versehen, ist es bekannt (AT-PS 326 380), die an der Nadelbank angreifenden
Schubstangen nicht unmittelbar mit den Pleueln, sondern über Schwingen zu verbinden, deren Schwenklager bei laufender
Antriebsexzenterwelle der Höhe nach verstellbar sind. Zu diesem Zweck sind die Schwenklager der Schwingen an Pleueln
einer zur Antriebsexzenterwelle parallelen Schaltexzenterwelle gelagert. Wird die Schaltexzenterwelle gedreht, so
werden die Schwenklager der Schwingen auf- und abbewegt, was eine Änderung der mittleren Hublage der Nadelbank und damit
verschiedene Einstichtiefen der Nadeln in die Warenbahn zur Folge hat. Die Warenbahn kann somit durch die Änderung der
Einstichtiefe mit unterschiedlichen Mustern versehen werden. Trotz der Möglichkeit der Änderung der Einstichtiefe ist
diese bekannte Vorrichtung jedoch für die grundsätzliche Einstellung der Einstichtiefe, wie sie beispielsweise für
ein Vornadeln oder ein Oberflächennadeln eingestellt werden muß, ungeeignet, weil die Anlenkung der Schubstangen an den
mit den Pleueln verbundenen Schwingen eine Untersetzung des Hubes der Antriebsexzenterwelle bedingt, so daß für die
benötigte volle Einstichtiefe ein erheblich größerer Antriebshub erforderlich wird. Die Größe des Antriebshubes ist
bei einer vorgegebenen Antriebsleistung der erreichbaren Antriebsdrehzahl und damit der Hubfrequenz verkehrt proportional.
Mit der bekannten Verstellung der Einstichtiefe muß folglich eine wesentliche Herabsetzung der Durchsetzleistung
in Kauf genommen werden.
Schließlich ist es bekannt (US-PS 1 104 368), die Pleuel
mittels Exzenterscheiben auf den Antriebsexzentern zu lagern, wobei die verschiedenen Drehstellungen der Exzenterscheiben
durch Schrauben festgelegt werden können, so daß über die Verstellung der Exzenterscheiben der Nadelhub und
die Einstichtiefe verändert werden. Nachteilig bei dieser bekannten Konstruktion ist allerdings, daß eine Verstellung
des Nadelhubes nur bei stillstehender Maschine vorgenommen werden kann und daß der Massenausgleich nur für eine Drehstellung
der Exzenterscheiben voll wirksam wird, was bei allen anderen Drehstellungen der Exzenterscheiben zu Unwuchten
führt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese
Mängel zu vermeiden und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten
Art so zu verbessern, daß die Einstichtiefe auch während des Betriebes ohne Verstellung der Bettplatte mit
einfachen Konstruktionsmitteln verändert werden kann, und zwar bei voll wirksam bleibendem Massenausgleich.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Antriebsexzenterwelle in den Verstellexzentern drehbar gelagert
ist. .
Durch die Lagerung der Antriebsexzenterwelle in den Verstellexzentern
wird die Antriebsexzenterwelle bei einer Betätigung der Verstellexzenter zusammen mit der Nadelbank
der Höhe nach verlagert, was die gewünschte Änderung der Einstichtiefe der Nadeln in die Warenbahn ergibt. Die Bettplatte bleibt dabei unbeweglich abgestützt, was nicht nur
einfache Konstruktionsverhältnisse hinsichtlich der Kräfteabtragung, sondern auch bezüglich der Warenbahnführung
schafft, weil die Durchlaufebene für die Warenbahn bei allen Einstichtiefen gleich bleibt. Die Größe des Arbeitshubes der
Antriebsexzenterwelle kann voll für die maximale Einstichtiefe ausgenützt werden, wobei der vorgesehene Massenausgleich
bei der Betätigung der Verstellexzenter uneingeschränkt wirksam bleibt.
Tragen die die Lager der Antriebsexzenterwelle aufnehmenden Verstellexzenter je einen zur Antriebsexzenterwelle koaxialen
Zahnkranz, über den die Verstellexzenter von einer gemeinsamen Verstellwelle betätigbar sind, so kann die Einstichtiefe
der Nadeln in die Warenbahn bei laufender Nadelvorrichtung ohne Schwierigkeiten von außen eingestellt und
nachgestellt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Nadelvorrichtung in einer zum
Teil aufgerissenen, schematischen Seitenansicht und Fig. 2 die Lagerung der Antriebsexzenterwelle in einem
Axialschnitt in einem größeren Maßstab.
Wie die Fig. 1 erkennen läßt, besteht die Nadelvorrichtung im wesentlichen aus einer Nadelbank 1, von der ein Einzelabschnitt
2 dargestellt ist. Dieser Nadelbankabschnitt 2, wird über zwei vertikal geführte Schubstangen 3 angetrieben,
die über Pleuel 4 mit einer Antriebsexzenterwelle 5 verbunden sind. Die einem Nadelbankabschnitt 2 zugeordneten
Antriebselemente sind in einem Gehäuse 6 untergebracht, in dem auch die entsprechend den Nadelbankabschnitten 2 in
Teilwellen unterteilte Antriebsexzenterwelle 5 gelagert ist. Damit in einfacher Weise ein Massenausgleich stattfinden
kann, sind neben den Antriebsexzentern 7 auf der Antriebsexzenterwelle 5 um 180" winkelversetzte Exzenter 8 vorgesehen,
die über Pleuel 9 eine Ausgleichsmasse 10, die auf vertikalen Führungssäulen 11 gelagert ist, gegensinnig zur
Nadelbank 1 bewegen.
Die zu nadelnde Warenbahn wird zwischen einer gelochten Bettplatte 12 und einer Abstreifplatte 13 geführt, wobei die
Nadeln in die Warenbahn einstechen. Der auf die Warenbahn ausgeübte Einstechdruck muß über die Bettplatte 12 abgetragen
werden, was keinerlei Schwierigkeiten bereitet, weil die Bettplatte 12 unbeweglich gelagert ist. Zur Einstellung
der Einstichtiefe wird nach den Fig. 1 und 2 die Antriebsexzenterwelle 5 der Höhe nach verstellt. Zu diesem Zweck
sind die Lager 14 der Antriebsexzenterwelle 5 in einem im Gehäuse 6 gehaltenen Verstellexzenter 15 gelagert, der einen
zur Antriebsexzenterwelle 5 koaxialen Zahnkranz 16 trägt, über den der Verstellexzenter 15 von einer gemeinsamen,nicht
dargestellten Verstellwelle verdreht werden kann. Die damit verbundene Verlagerung der Antriebsexzenterwelle 5 bedingt
eine Änderung der mittleren Hublage der Nadelbank 1 und damit der Einstichtiefe der Nadeln in die Warenbahn.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Nadeln von Warenbahnen, bestehend aus einer gegebenenfalls in Einzelabschnitte unterteilten, mit
einer gelochten Bettplatte zur Führung der Warenbahnen zusammenwirkenden Nadelbank, die von einer gegebenenfalls
aus gekuppelten Teilwellen zusammengesetzten Antriebsexzenterwelle über Pleuel und vertikal geführte Schubstangen
antreibbar ist, und aus Verstellexzentern zum Einstellen der Einstichtiefe, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsexzenterwelle
(5) in den Verstellexzentern (15) drehbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lager (14) der Antriebsexzenterwelle (5) aufnehmenden
Verstellexzenter (15) je einen zur Antriebsexzenterwelle (5) koaxialen Zahnkranz (16) tragen, über den
die Verstellexzenter (15) von einer gemeinsamen Verstellwelle betätigtbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT137183A AT385527B (de) | 1983-04-18 | 1983-04-18 | Vorrichtung zum nadeln von warenbahnen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3408399A1 true DE3408399A1 (de) | 1984-10-18 |
| DE3408399C2 DE3408399C2 (de) | 1986-04-10 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (5)
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-
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- 1984-03-08 DE DE19843408399 patent/DE3408399C2/de not_active Expired
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- 1984-04-13 JP JP7314384A patent/JPS59204961A/ja active Granted
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Also Published As
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