DE3404797A1 - Fahrradgangschaltung - Google Patents
FahrradgangschaltungInfo
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Description
Dr.-Ing. Roland Liesegang : .. . : Patentanwalt
European Patent Attorney
Sckellstrasse 1 D-8000 München Telefon (089) 4 48 24
Telex 5214382 pah d
Telekopmrer (089) ;"720480. 2.ΊΌ4
Telegramme patenujs mundien
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Reuschelbank München 2603007
Fahrradgangschaltung
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Landfahrzeuge
und insbesondere auf Fahrräder.
Das Gangwechseln bei einer typischen Mehrgangschaltung eines Fahrrades verlangt vom Fahrer, daß er seine
Hand von der Lenkstange wegnimmt, um die Gangschaltung zu betätigen. Dies führt zu einer unsicheren Fahrsituation,
weil das Gangwechseln auf Kosten der Kontrolle über das Fahrrad vor sich geht. Wenn der Radfahrer
Gänge wechselt, kann er nicht gleichzeitig die Handbremse betätigen, und diese Situation wird
in einem Notfall durch das Erfordernis verschärft, daß der Radfahrer während des Gangwechsels seine
Hand nicht an der Lenkstange hat. 15
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Fahrradgangschaltung zu schaffen, welche gleichzeitig mit
dem Gangwechsel ein Bremsen ermöglicht und dem Radfahrer außerdem gestattet, beide Hände während
des Gangwechsels an der Lenkstange zu halten.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei der Erfindung die folgenden Merkmale vorgesehen:
eine an der Lenkstange fest anbringbare, stationäre Grundplatte, in deren oberer Stirnfläche mehrere
Indexmarken ausgebildet sind; eine Drehplatte, die relativ drehbar zu der Grundplatte mit dieser
gekuppelt ist und mit einem an ihrer Oberseite befestigten Handgriff zu ihrer Drehung versehen
ist, eine Gangschaltscheibe, die mit einem Gangschaltseil zu entsprechenden Gängen des Fahrrades sowie
mit der Drehplatte zu einer gemeinsamen Drehung mittels eines an der Drehplatte angebrachten Bolzens
gekuppelt ist, wobei der Bolzen durch eine Bohrung^ in der Grundplatte hindurch in Eingriff mit der
Gangschaltscheibe hindurchragt, und Befestigungsmittel zum Sichern der Gangschaltscheibe auf dem Bolzen.
Bei der Erfindung ,ist also die Grundplatte mit
der Lenkstange verbunden, und die Drehplatte ist mit dem von dem Radfahrer zu greifenden Handgriff
verbunden. Die Gangschaltscheibe ist mit der Drehplatte gekuppelt, und eine bewegliche Rastvorrichtung
ist zwischen der Drehplatte und der Grundplatte angeordnet. Die Rastvorrichtung erzeugt hörbare
Klickgeräusche, wenn der Handgriff gedreht wird, um den Vollzug der. Gangwechsel anzuzeigen und
außerdem die Kontrolle der Schaltung insgesamt zu verbessern.
Die Vorrichtung nach der Erfindung gestattet also dem Radfahrer einen Gangwechsel vorzunehmen, ohne
daß er hierzu seine Hände von der Lenkstange oder von einem Bremsgriff wegnehmen muß.
Bei einer Ausführung der Schaltung nach der Erfindung sind Mittel vorgesehen, welche dem Radfahrer erlauben,
daß er seine Hände nach einem Gangwechsel in eine andere Lage ohne einen weiteren Gangwechsel bringen
kann. Diese Ausführung umfaßt eine Kupplung zum lösbaren Entkuppeln des Handgriffs von der Gangschaltscheibe
über eine Zwischenplatte und anschließend Lösen des Handgriffs von der Zwischenplatte, nachdem
der Gangwechsel vollzogen worden ist.
Wie oben erläutert erhöht die Fahrradgangschaltung nach der Erfindung die Fahrsicherheit beim Radfahren.
Außerdem erhöht die Schaltung die Wirksamkeit bei der Kontrolle über das Fahrrad, weil sowohl
die Bremse als auch der Gangschaltmechanismus gleichzeitig betätigt werden können. Somit kann
der Radfahrer gleichzeitig beim Bremsen herunterschalten und ist dann unmittelbar bereit zum Anfahren
nach einem Halt oder zum erneuten Beschleunigen aus langsamer Fahrt mit kleinem Gang.
Die Fahrradgangschaltung verfügt auch über Mittel zum Einstellen der Empfindlichkeit des Gangwechselmechanismus
aus einer Konfiguration, bei welcher große Kraft und kurze Wege zum Bewirken eines
Gangwechsels erforderlich sind, in eine Konfiguration, welche kleine Kraft aber große Bewegungen zum
Bewirken desselben Gangwechsels erfordert.
Auch die Lenkstange ist einstellbar, um zum Komfort des Radfahrers eine Anpassung an die Fahrbedingungen
zu ermöglichen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen mit weiteren
Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von vorn oben
eines Fahrradvorderteiles mit einer Gangwechseleinheit gemäß einer Ausführung der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Gangwechseleinheit nach Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung
der Gangwechseleinheit nach Fig. 1; Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Grundplatte der
Gangwechseleinheit nach Fig. 1 mit fünf darin vorgesehen Schlitzen, die in Verbindung
mit der zwei-schlitzigen Einheit nach Fig. 3 zu verwenden ist, um eine Zehn-Gang-Fahrradschaltung
zu schaffen;
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine einstellbare Lenkstange, die in Verbindung mit der Fahrradgangschaltung
nach der Erfindung vorteilhaft verwendbar ist;
Fig. 6 eine Schnittdarstellung nach der Linie 6-6 in Fig. 5;
Fig. 6 eine Schnittdarstellung nach der Linie 6-6 in Fig. 5;
Fig. 7 eine Explosionsdarstellung einer anderen Ausführung der Gangwechseleinheit nach
der Erfindung;
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine bei der Gangwechseleinheit nach Fig. 7 verwendbare Drehplatte
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine bei der Gangwechseleinheit nach Fig. 7 zu verwendende Zwischenplatte;
Fig.lOeine Draufsicht auf eine bei der Gangwechseleinheit nach Fig., 7 zu verwendende stationäre
Grundplatte;
Fig. 11 eine Schnittdarstellung der Gangwechseleinheit nach Fig. 7 und
Fig. 12 und 13 Schnittdarstellungen der Gangwechseleinheit nach Fig. 7 zur Darstellung der
Kupplungsbetätigung dieser Gangwechseleinheit.
In Fig. 1 ist eine Handeinheit 10 an der Lenkstange HB eines Fahrrades montiert gezeigt. Die Einheit
10 umfaßt einen Handgriff 14, eine Bremsbetätigungsvorrichtung 16 und eine Gangwechselvorrichtung
20.
Die Bremsbetätigungsvorrichtung 16 umfaßt einen handbetätigbaren Bremshebel 22, der schwenkbar
an einem Bügelrahmen 24 angelenkt ist und ein Bremsseil 26 kontrolliert, das in einem Bremsseilmantel
28 läuft. Der Bremshebel betätigt Bremsbacken an den Rädern eines Fahrrades in bekannter Weise,
und ein Griff 30, der am Bügelrahmen montiert ist, erlaubt dem Radfahrer ein bequemes Halten
bzw. Ziehen des Bremshebels an der Handeinheit. Der Handgriff kann zur Anpassung an unterschiedliche
Radfahrer unterschiedliche Größe haben und lösbar am Bügelrahmen 24 befestigt sein.
Wie am besten aus Fig. 3 zu erkennen ist, umfaßt die Gangwechselvorrichtung 20 eine Drehplatte
40 und eine Grundplatte 42 oder 42'. Die Darstellung in Fig. 3 deutet an, daß eine Grundplatte 42 zwei
Schaltstufen aufweist, während die andere Grundplatte 42' fünf^Schaltstufen aufweist, wobei in kombinierter
Anwendung beider Grundplatten eine Zehn-Gang-Schaltung realisiert ist. Die Drehplatte und die Grundplatte
sind beide kreisrund und haben im wesentlichen gleiche Außendurchmesser, so daß sie in montiertem
Zustand koinzident sind.
Die Grundplatte 42,42' ist an der Lenkstange mittels eines Bügelrahmens 50 befestigt und am besten
aus Fig. 3 und 4 zu erkennen. Die Grundplatte 42,42" hat ein zentrales Loch 52 und Montagelöcher
54 und 56, deren Zweck im folgenden erläutert ist. Mehrere muldenartige Rinnen bzw. Schlitze
59,59' sind in der oberen Stirnfläche 58 der Grundplatte
42,42' ausgebildet. Die Rinnen 59,59' sind langgestreckt und mit abgerundeten Enden 60 nahe
dem Umfang 62 der Grundplatte sowie mit konvergierenden Enden 64 benachbart dem zentralen Loch 52
ausgebildet. Jede Rinne 59,59' ist auf einen Mittelpunkt ausgerichtet, der benachbart und im Abstand
von der Mitte der Grundplatte 42,42' liegt, um eine exakte Gangwähleinstellung zu ermöglichen.
Die Rinnen 59,59' sind im Hinblick auf die Gangwählbedingungen
orientiert und positioniert, wie es für den Fachmann aus dieser Beschreibung in Verbindung
mit den Zeichnungen klar hervorgeht. Die Grundplatte weist auch eine untere Stirnfläche 66 auf.
Die Drehplatte 40 hat eine untere Stirnfläche 70, welche neben der oberen Stirnfläche 58 der
Grundplatte liegt. Ein Längsschlitz 74erstreckt sich diametral über die obere Stirnfläche 76 der
Drehplatte 40. Der Längsschlitz 74 ist so bemessen und gestaltet, daß er den Bügelrahmen 24 passend
aufnehmen kann. Befestigungselemente verbinden den Bügelrahmen 24 mit der Drehplatte 40, oder
der Bügelrahmen 24 ist mit der Drehplatte 40 gemeinsam geformt,, wenn dies als zweckdienlich erachtet
wird.
An der Drehplatte 40 ist ein Bolzen 80 befestigt, der von der unteren Stirnfläche 70 nach unten
ragt. Der Bolzen 80 ist mittig an der Drehplatte
40 angeordnet, so daß er durch das zentrale Loch 52 der Grundplatte 42 hindurchragen kann. Der
Bolzen 80 hat ein Gewinde und ein Paar Anflachungen 84.
Die Gangwechselvorrichtung 20 umfaßt auch eine Gangschaltscheibe 90 zylindrischer Gestalt mit
einer zylindrischen Außenfläche 92, einem Keilloch 94 und einer benachbart davon angeordneten ümfangsnut
96. Ein Schaltseil 100 ist in der ümfangsnut aufgenommen und mit einem Nippel 102 im Keilloch
94 gehalten. Das Schaltseil 100 ist an der Grundplatte 42,42' über einen Montagearm 106 und Schrauben
108 befestigt. Das Schaltseil 100 betätigt die Kettenschalt-Zahnräder der Gangschaltung. Die
beschriebene Ausführung verlangt eine Einwärtsdrehung der Hand zum Körper hin, um die Zahnräder mittels
des Schaltseils 100 umzuschalten. Jedoch ermöglicht eine entgegengesetzte Anbringung des Schaltseils
100 an derGangschaltscheibe 90 auch eine Auswärtsdrehung
der Hand vom Körper weg.
Ein polygonales Loch 120 ist in der Mitte der Gangschaltscheibe 90 angeordnet und nimmt den
Bolzen 80 aufr wobei die Anflachungen 82 des Bolzens mit ebenen Seiten 122 des Loches 120 zusammenwirken,
so daß die Gangschaltscheibe 90 mit der Drehplatte 40 zu gemeinsamer Drehung gekuppelt ist. Die Gangschaltscheibe
90 ist an der Grundplatte 42,42' mittels einer Verriegelungsmutter 126 und einer
Einstellmutter 128 gehalten, die auf den Bolzen 80 aufgeschraubt sind. Die Einstellmutter 128
liegt an der Gangschaltscheibe 90 an, die ihrerseits
mit der unteren Stirnfläche 66 der Grundplatte in Kontakt ist, und zwängt die Drehplatte 40 gegen
die Grundplatte 42,42' mittels des' Bolzens 80 unter vorbestimmtem Druck. Dieser Druck wird so
gewählt, daß er eine Relativdrehung zwischen den
Platten erlaubt, jedoch verhindert, daß die Kettenschaltungs-Rückstellfeder
die Einheit verdreht. Die Veriegelungsmutter 126 hält diese Einstellung
fest.
10
10
Die Handeinheit 10 weist eine Rastvorrichtung 150 auf, welche eine an der oberen Stirnfläche
76 der Drehplatte mittels Schrauben oder dgl. befestigte Konsole 152 umfaßt, wobei sich die
Schrauben durch Schlitze 153 in der Konsole erstrecken und eine Verbindung über Gewindebohrungen
in der Drehplatte 40 herstellen.Die Schlitze 153 lassen nach Bedarf eine Bewegung der Konsole 152
auf der Drehplatte 40 zu. Die Konsole 152 hat eine Innengewindebohrung 154 in ihrer Mitte, die
axial mit einem Schlitz oder Langloch 156 in der Drehplatte 40 ausgerichtet ist. Der Schlitz 156
überlappt die Rinnen 59, 59', so daß auch die Bohrung 154 auf die Rinnen ausgerichtet ist.
25
Die Rastvorrichtung hat ferner eine Rastkugel 164, die in der Bohrung 154 und dem Schlitz 156
aufgenommenist, sowie eine Druckfeder 166, welche
die Rastkugel 164 gegen die Platten drückt. Eine Schraubkappe 170 ist auf die Montagebohrung aufgesetzt,
um die Feder und die Rastkugel in der Bohrung 154 zu halten.
Die zusammengebaute Einheit ist im Schnitt in Fig. 2 gezeigt, die nun beschrieben wird. DieRastkugel
164 wird in die Rinnen 59 bzw. 59' vorgespannt, kann sich jedoch von Rinne zu Rinne durch überwinden
der Vorpsannkraft der Feder 166 bewegen. Die Rastvorrichtung 150 kann die Verriegelungsmutter 126
dabei unterstützen, die Kettenschaltungs-Rückstellfeder an einer Bewegung der Platten 40 und 42 zu
hindern. Die Rinnen 59,59' fungieren somit als Indexmarken für die Gangwechseleinheit. Eine solche
Bewegung ergibt hörbare Klickgeräusche, wenn die Rastkugel sich von einer Rinne zur nächsten bewegt.
Wenn der Handgriff 14 gedreht wird, wird das Schaltseil 100 mittels der Gangschaltscheibe 90 bewegt,
wodurch die Gänge gewechselt werden.Bei jedem Halt rastet die Rastkugel 164 in einer Rinne 59
bzw. 59' ein und wird darin durch die Feder 166 gehalten. Jede Rinne 59, 59' ist so positioniert,
daß sie über das Schaltseil 100 eine entsprechende Gangwahl gestattet. Eine Drehung des Handgriffes
14 wird der Gangschaltscheibe 90 über den Bolzen 80 mitgeteilt, wobei diese Drehung relativ zur
stationären Grundplatte 42,42' stattfindet, so daß die Rastkugel 164 sich relativ zu dieser Grundplatte
und den darin vorgesehen Rinnen 59,59' bewegt.
Die Anordnung der Rinnen 59,59' in der stationären Grundplatte 42, 42' und die Rastvorrichtung 150
sorgen für die erforderliche Einstellung zum Ausgleich der unterschiedlichen Hub- oder Schwenkwege der
verschiedenen auf dem Markt befindlichen Kettenschaltungen und begrenzen gleichzeitig die Drehbewegung
des Handgriffes 14 auf ein im komfortablen Bereich liegendes Maß. Die Rastvorrichtung 150 hat eine
Konsole 152 mit Schlitzen 153, welche eine Ein-
stellung im Hinblick auf das Maß der Drehung des Handgriffes 14 ermöglichen. Die Rastvorrichtung
150 ist bezüglich der Drehplatte 40 exzentrisch angeordnet, so daß sie zum Schaffen einer zusätzlichen
Einstellmöglichkeit verdreht werden kann.Wenn die Rastvorrichtung 150 näher zur Handgriffmitte
hin eingestellt wird, ist der Drehbereich des Handgriffs kleiner und infolgedessen auch der
Hub des Schaltseiles 100 bezüglich seines Mantels verringert, was zu einer kleineren Bewegung an
der Kettenschaltung führt. Wenn die Rastvorrichtung 150 auf eine Stelle weiter entfernt von der Drehmitte
des Handgriffes eingestellt wird, ist der Drehbereich des Handgriffsvergrößert und folglich auch ein
größerer Hubweg des Schaltseiles 100 in seinem Mantel erzeugt, der zu einer größeren Bewegung
der Kettenschaltung führt. Dies ermöglicht eine feine Einstellung der Rastvorrichtung 150 derart,
daß die Kettenschaltung und die Rastvorrichtung aufeinander richtig abgestimmt werden können.
Die Schraubkappe 170 der Rastvorrichtung 150 ermöglicht ein Entspannen der auf die Rastkugel 164
wirkenden Feder 166, was die Montage und die Demontage erleichtert.
Die in Fig. 4 gezeigte Grundplatte weist fünf langgestreckte Rinnen bzw. Schlitze 59' auf, während
die in Fig. 3 gezeigte Grundplatte zwei Rinnen 59 aufweist. Es können jedoch auch andere Formen
und Anzahlen von Rinnen bzw. 'Schlitzen vorgesehen werden, ohne daß der Rahmen der Offenbarung verlassen
wird. Zum Beispiel kann die Einheit 10, die zur rechten Hand des Radfahrers gehört, fünf Gangschalträder
kontrollieren, während die zur linken Hand gehörende Einheit zwei Gangschalträder auf der
Pedalnabe kontrollieren kann.
Die Rinnen 59,59' können so angeordnet sein, daß das Maß der Drehung, welche zum Aktivieren der
Gangschaltscheiben und Kettenschalträder erforderlich ist, im Komfortbereich der Bewegung liegt, die
ein durchschnittlicher Radfahrer mit seinem Unterarm bzw. Handgelenk zum Körper hin oder davon weg
(Pronation oder Supination) ausführt.
Eine andere Ausführung der Handeinheit gemäß der Erfindung ist in den Figuren 7 bis 13 gezeigt.Die
Handeinheit 200 ermöglicht einem Radfahrer den Gangwechsel und darauf das Bringen der Hand und
des Armes in eine bequeme Lage bezüglich der Lenkstange, während das Fahrrad im gewählten Gang verbleibt.
Die Einheit 200 umfaßt eine Bremsbetätigungsvorrichtung 16, einen Handgriff 14, eine Gangschaltscheibe
90 und eine zugehörige Einstellmutter 128 sowie Verriegelungsmutter 126. Die Gangschaltscheibe
ist mit der Drehplatte 40' mittels eines Bolzens 80' gekuppelt, der dem Bolzen 80 ähnlich ist.
Ferner gehören zu der Einheit 200 ein Bremsseil und ein Schaltseil wie oben anhand der Ausführungen
nach den Fig. 1 bis 4 beschrieben. Eine Rastvorrichtung 150' weist eine Rastkugel 164 und eine Spannfeder
166 auf und ist auf Rinnen 59 bzw. 59" während eines Gangwählvorganges ausgerichtet, wie oben
beschrieben.
Eine stationäre Grundplatte 42" ist fest an der Lenkstange mittels eines Bügels 50 wie oben beschrieben
montiert, und eine Drehplatte 40' ist wie oben beschrieben am Bügelrahmen 24 befestigt.
Alternativ könnte die Grundplatte zur gerichteten Aufnahme der Lenkstange geformt sein.
Die Einheit 200 weist eine Kupplung 220 auf, welche über den Handgriff 14 die Gangschaltscheibe
90 dreht und somit die Fahrgänge des Fahrrads zu wechseln erlaubt und dann eine Drehung bezüglich
des übrigen Teils der Einheit gestattet, so daß eine bequeme Hand-Arm-Position eingenommen werden
kann, nachdem ein Gangwechselvorgang erfolgt ist.
Die Kupplung 220 umfaßt eine Zwischenplatte 224 mit einer oberen Stirnfläche 226, einer unteren
Stirnfläche 228 und einer äußeren ümfangsflache
230. Die Zwischenplatte 224 hat mehrere Ausschnitte 232, um das Gewicht der Einheit 200 zu vermindern,
und einen Totgangschlitz 234, der sich in der Zwischenplatte um einen zentralen Nabenabschnitt
238 erstreckt. Ein polygonales, vorzugsweise sechseckiges Loch 242 ist in der Zwischenplatte ausgebildet,
und eine zentrale Bohrung 244 bildet eine Senkbohrung zum polygonalen Loch 242.
Von der Nabe 238 ragen mehrere Speichen 246,248 und 250 zum ümfangsrand. Mehrere Rastbohrungen
254 sind in der Speiche 248 in einer radial nach außen weisenden Reihe so angeordnet, daß sie die
Rinnen 59,59' in der Grundplatte 42,42' wie oben anhand der Einheit 10 beschrieben überlappen.
Die Rastbohrungen 254 nehmen Rastkugel 164 und Spannfeder 166 wie oben anhand der Rastborhung
154 beschrieben auf. Die Rastkugel 164 und Spannfeder 166 sind angepaßt an die gewünschte Auswahl der
Gangwechselbewegung in einer der Bohrungen 254 aufgenommen. Da die Bohrungen 254 radialen Abstand
haben, schafft das Bewegen der Rastkugel 164 und Spannfeder 166 zu einer weiter außen gelegenen
Bohrung eine größere Auswahlmöglichkeit als wenn die Rastkugel 164 und die Spannfeder 166 in einer
weiter innen gelegenen Bohrung aufgenommen sind und zum Bewirken des gleichen Gangwechsels mittels
der Gangschaltscheibe und des Schaltseiles weiter bewegt werden müssen. Andererseits erfordert die
weiter innen gelegene Position weniger Kraftaufwand für die Bewegung als die äußere Position.
Ein weiteres Loch 262 in der Zwischenplatte 224 liegt benachbart dem äußeren ümfangsrand 230.
Dieses Loch 262 bildet ein Aufnahmeloch für einen Zeigefinger-Verriegelungsstift.
Die Kupplung 220 umfaßt ferner eine Betätigungsvorrichtung 270, die schwenkbar an dem Bügelrahmen
24 mittels eines Lagerstiftes 272 angeordnet ist.
Die Betätigungsvorrichtung 270 hat einen Gabelrahmen 276 und einen Hebel 278, die miteinander einstückig
sind. Der Gabelrahmen 276 hat eine Daumenseite 282 und eine Zeigefingerseite 284, die entsprechend
vom Daumen und Zeigefinger des Radfahrers gegriffen werden können, wenn seine Hand am Handgriff 14
der Einheit liegt. Der Hebel 278 hat ein Paar Löcher 288 und 290, die entsprechende Schäfte
294 und 296 eines Daumen-Verriegelungsstiftes 298 und eines Zeigefinger-Verriegelungsstiftes
300 aufnehmen. Der Hebel 278 ist ein Hebel ersten Grades, und somit liegt die Zeigefingerseite 284
des Gabelrahmens 276 auf der relativ zum Lagerstift 272 entgegengesetzten Seite zum Zeigefinger-Verriegelungsstift
300, wobei der Lagerstift 272 den Drehpunkt für den Hebel 278 bildet.
3^04797
Die Drehplatte 40' hat ein Aufnahmeloch 306 für den Zeigefinger-Verriegelungsstift und ein Aufnahme-
:..-> loch 310 für den Daumen-Verriegelungsstift. Die
stationäre Grundplatte 42" weist mehrere Aufnahmelöcher 320, 322 und 324 für den Daumen-Verriegelungsstift
auf, wobei diese Löcher so angeordnet sind, daß sie den Daumen-Verriegelungsstift unter entsprechenden
Betriebsumständen aufnehmen können. Die Schäfte der Verriegelungsstifte 298,300 tragen
■•Ρ Gewindemuttern bzw. -köpfe 312, 340 zum Halten
der Verriegelungsstifte 298,300 in den, Aufnahmelöchern 320, 322, 324. Federn 316 und 318 umgeben
die Schäfte, um die Bewegung der Verriegelungsstifte in die und/oder aus den entsprechenden Löchern
zu beeinflussen.
Die Zwischenplatte 224 ist bezüglich der Drehplatte 40' so orientiert, daß der Daumen-Verriegelungsstift
298 in dem Totgangloch 234 und der Zeigefinger 2Q Verriegelungsstift 300 im Loch 262 der Zwischenplatte
224 aufgenommen sind.
Der Bolzen 80' kuppelt die Zwischenplatte 224 mit der Gangschaltscheibe 90 und hat einen polygonalen,vorzugsweise
sechseckigen Kopf 330, der in dem polygonalen Loch 242 in der Nabe der Zwischenplatte
aufgenommen ist. Im Bolzen 80' ist ein Innengewinde 334 axial ausgerichtet auf die Bohrung 336 ausgebildet,
welche die Drehplatte 401 mittig durchsetzt.
3Q Eine Bundschraube 338 kuppelt die Drehplatte mit
dem Bolzen und weist einen Gewindeschaft 340 und einen Bund 344 auf. Die Bundschraube 338 kuppelt
die Drehplatte 40' mit der Zwischenplatte 224 derart, daß sie eine Relativdrehung zwischen diesen
- 19 Platten zuläßt.
Der Bolzen 80' hat Anflachungen 84 zum Kuppeln
des Bolzens 80' mit der Gangschaltscheibe 90 und dadurch zum Kuppeln der Gangschaltscheibe 90 mit
der Zwischenplatte 224, derart, daß eine Drehung der Zwischenplatte 224 eine entsprechende Drehung
der Gangschaltscheibe 90 und damit entsprechenden Gangwechsel hervorruft.
Wie aus dem Vorstehenden evident umfaßt ein Gangwechselvorgang über die Einheit 200 das Kuppeln der
Handgriff-Drehplatten-Anordnung mit der Zwischenplatte 224 über die Zeigefinger-Verriegelung, Drehen
des Handgriffes und damit der Gangschaltscheibe 90 über die Zwischenplatte 224 und den Bolzen
80', Entkuppeln der Handgriff-Drehplatten-Anordnung von der Zwischenplatte 224 durch Schwenken des
Hebels 278 zum Herausziehen des Zeigefinger-Verriegelungsstiftes 300 aus dem Loch 262 an der Zwischenplatte
224 und das Rückstellen des Handgriffes in eine bequeme Orientierung. Wenn die Zwischenplatte
224 relativ zur stationären Grundplatte 42" dreht, bewegt sich die Rastkugel 164 aus einer Rinne
59' in die nächste wie oben beschrieben. Zu jeder Zeit,d.h. bevor, während und nach dem Gangwechselvorgang,
bleibt die Hand des Radfahrers am Handgriff 14 ,so daß der Radfahrer vollständige Kontrolle
über das Fahrrad behält und jederzeit ohne Umsetzen der Hand, bremsen kann.
Der Vollständigkeit halber sei nun ein kompletter Gangwechselvorgang bei der Ausführung gemäß Fig.
7 bis 13 beschrieben.Wenn der Fahrer mit seiner Hand in der bequemsten Orientierung den Vorgang
beginnt,
drückt er zunächst die Zeigefingerseite 282 des Gabelrahmens 376 einwärts, wodurch er die Feder
318 zusammendrückt. Gleichzeitig wird der Daumen-Verriegelungsstift
298 aus dem Loch 320 herausgezogen.
Dies erlaubt eine Drehung der Einheit 200 (Drehplatte 40',Handgriff 14 und Bremsbetätigngsvorrichtung
16) durch den Fahrer, bis der Zeigefinger-Verriegelungsstift 300 von der zusammengedrückten Feder
318 in das Loch 262 eingeschoben wird, was die Einheit 200 mit der Zwischenplatte 224 veriegelt
und dadurch den Handgriffl4 mit dieser Zwischenplatte kuppelt. Dies positioniert gleichzeitig den Daumen-Verriegelungsstift
298 im Totgangschlitz 234 der Zwischenplatte 224, wobei sich der Stift 298 frei in diesem Totgangschlitz bewegen kann.
Sobald der Handgriff 14 mit der Zwischenplatte 224 und damit mit der Gangschaltscheibe 90 über
den Bolzen 801 gekuppelt ist, wird der Handgriff gedreht.Die Rastvorrichtung 150 wird relativ zu
den Rinnen 59' in der stationären Grundplatte 42nbewegt.
Sobald der gewünschte Gang gewählt ist, wird die Drehplatte 40' von der Zwischenplatte 224 durch
Drücken des Gabelrahmens 276 mit dem Daumen entkuppelt, wodurch der Hebel 278 in entgegengesetzter
Richtung geschwenkt wird und den Zeigefinger-Verriegelungsstift 300 aus dem Loch 262 in der Zwischenplatte
224 heraushebt. Die Drehplatte 40' kann nun frei relativ zur Zwischenplatte 224 drehen, welche
in Reibeingriff mit der Grundplatte 42" aufgrund der Rastvorrichtung 150 und der durch die Verriegelungs-
und Einstellmuttern 126, 128 ausgeübten
Kraft auf den Bolzen 80* in der Nabe 238 der Zwischenplatte
224 bleibt.
Der Handgriff 14 wird dann in eine bequeme Position zurückgestellt. Bei Drehung des Handgriffes stellt
sich der Daumen-Verriegelungsstift 298 sukzessive auf die Löcher 320, 322 und 324 in der stationären
Grundplatte 42" ein. Die Löcher 320 und 322 und 324 sind in der Grundplatte 42" so plaziert, daß
zu keinem Zeitpunkt die Positions-Verriegelungsstifte in eines dieser Löcher einfallen können, während
lediglich der Hebel 278 hin- und hergeschwenkt wird. Wenn der Hebel 278 zur einen Seite hin niedergedrückt
ist, muß der Handgriff zur Ausrichtung auf das nächste Loch gedreht und* ein Stift an
seinen Platz einfallen gelassen werden. Wenn der Fahrer glaubt, eine bequeme Stellung erreicht
zu haben, drückt er die Daumenseite des Gabelrahmens 276 nach einwärts, wodurch er den Verriegelungsstift
300 aus dem Loch 262 herauszieht und die Feder 316 zusammendrückt. Der Handgriff ist nun bereit
zu einer Drehung in eine bequeme Stellung. Wenn der Verriegelungsstift 298 in ein unerwünschtes
Loch einfällt, wird der Gabelrahmen 276 in die andere Richtung durch Eindrücken der Zeigefingerseite
284 geschwenkt, um den Verriegelungsstift 298 wieder herauszuziehen, so daß der Handgriff
weiter gedreht werden kann. Sobald der Handgriff so weit gedreht ist, daß der Verriegelungsstift
298 nichtin ein unerwünschtes Loch einfällt, wird der Gabelrahmen 276 unmittelbar durch Eindrücken
der Daumenseite 282 geschwenkt, um die Feder 316 wieder zusammenzudrücken, worauf der Handgriff
weiter gedreht wird und dadurch die Drehplatte 40' mit der Grundplatte 42" über den Daumen-Verriege-
lungsstift 298 verriegelt, der durch das Loch
310 in der Drehplatte, den Totgangschlitz 234 in der Zwischenplatte 224 und eines der Löcher
320 bis 324 in der Grundplatte 42" ragt.
Wie oben beschrieben muß der Radfahrer während des Gangwechselvorganges niemals seine Hand von
dem Lenker-Handgriff wegnehmen, so daß er vollständige Kontrolle über das Fahrrad behält und außerdem
zu jedem Zeitpunkt des Gangwechselvorganges seine Hand am Bremsgriff halten kann. Es können auch
zwei Einheiten 200 eingesetzt werden, um eine große Anzahl von Gängen zu bedienen.
Die Platten und anderen Bauteile dieser Einheiten können aus leichtem, jedoch festem Werkstoff hergestellt
und waben- oder zellenförmig ausgebildet sein, um das Gewicht zu vermindern.
Eine einstellbare Lenkstange ist in den Fig. 5 und 6 gezeigt und umfaßt ein Paar Teleskopabschnitte
400 und 402, die durch eine Schnappverbindung 406 zusammengehalten sind. Die Schnappverbindung
406 umfaßt einen Stift 410, der in Löchern 412 und 414 in den Teleskopabschnitten 400 und 402
aufgenommen ist, sowie einen Stift-Vorspannmechanismus 416. Der Stift-Vorspannmechanismus 416 weist ein
Gehäuse 420 mit einem Schaft 424 auf, der durch Löcher 426 und 428 in den Teleskopabschnitten
400 und ,402 hindurchragt, sowie eine Vorspann-Feder 430, die in dem Gehäuse aufgenommen ist und denStift
410 umgibt. Ein Haltekragen 434 hindert den Stift 410 am Heausfallen.
Die Schnappverbindung wird durch Einwärtspressen des Schnappmechanisinus 406 in Pfeilrichtung gemäß
Fig. 6 betätigt, wodurch der Radfahrer die Stellung der Handgriffe an der Lenkstange verändern kann,
um seine Körperhaltung je nach der gewünschten Fahrweise, z.b. entspanntes Fahren oder dgl.,
zu verändern.
Claims (1)
- Dr.-lng. Roland Liesegang --* - PatentanwaltEuropean Patent AttorneySckellstrasse D-8000 München Telefon (089) 448 24Telex 5214 382 pali dTelekopierer (089) 2720480. 2720481Telegramme patemus münchenPostscheck München 39418-80? Hypobank München 6400194333 Reuschelbank München 2603007SAMUEL Z. STRONG
Columbia MO., USA
P 106 09FahrradgangschaltungAnsprüche1. Fahrradgangschaltung gekennzeichnet durch eine an der Lenkstange (HB) fest anbringbare, stationäre Grundplatte (42,42',42"), in deren oberer Stirnfläche mehrere Indexmarken (59,59')ausgebildet sind;eine Drehplatte (40,40'), die relativ drehbar zu der Grundplatte (42,42', 42")mit dieser gekuppelt ist und mit einem an ihrer Oberseite (76) befestigten Handgriff (14) zu ihrer Drehung versehen ist, eine Gangschaltscheibe (90), die über ein Schaltseil(100) mit entsprechenden Gängen des Fahrrades sowie mit der Drehplatte (40,4O1) zu einer gemeinsamen Drehung mittels eines an der Drehplatte (40,40')angebrachten Bolzens (80,80') gekuppelt ist, .wobei der Bolzen durch eine Bohrung (52) in der Grundplatte (42,42',42") hindurch in Eingriff mit der Gangschaltscheibe (90)ragt, und Befestigungsmittel (126,128) zum Sichern der Gangschaltscheibe (90) auf dem Bolzen(80).λ. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexmarken mehrere langgestreckte Rinnen (59,59*) umfassen, daß eine Rastkugel (164) und eine Feder (166) in einer Bohrung (156) in der Drehplatte (40,4O1) angeordnet sind, wobei die Rastkugel (164) in Eingriff mit einer der Rinnen (59,59') ist und daß eine Kappe (170) auf der Bohrung (156) die Rastkugel (164) und dieFeder (166) darin hält.3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (80) einen angeflachten Abschnitt (84) aufweist und daß die Gangschaltscheibe (90) eine den Bolzen (80) aufnehmende Bohrung (120) aufweist, die entsprechend angeflacht ist.4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel eine Einstellmutter (128) und eine Verriegelungsmutter (126) umfassen.5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplung (220) zum Lösen der Drehplatte (40*) von der Gangschaltscheibe (90) eine zwischen der Drehplatte (401) und der Grundplatte (42") angeordnete Zwischenplatte (224) aufweist, die mit der Gangschaltscheibe (90) über den Bolzen (80) zu gemeinsamer Drehung verbunden ist, und daß eine Lösevorrichtung (220) zum Entkuppeln und Kuppeln der Drehplatte (40') mit der Zwischenplatte (224) vorgesehen ist.6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (220) einen schwenkbar an der Lenkstange (14) angebrachten Hebel (278), eine am Hebel (278) befestigte Hebelbetätigungsvorrichtung (276), einen am einen Ende des Hebels (278) angeordneten Daumen— Verriegelungsstift (298) und einen am anderen Ende des Hebels angebrachten Zeigefinger-Veriegelungsstift (300)aufweist, wobei der Zeigefinger— Verriegelungsstift in einem Aufnahmeloch (254,262) in der Zwischenplatte (224) einrastbar ist und der Daumen- Verriegelungsstift(298) ein Totgangloch (234) in der Zwischenplatte (224) durchsetzt und in einem Aufnahmeloch (320,322,324) in der Grundplatte (42") einrastbar ist und die genannten Aufnahmelöcher (262,320,322,324) so angeordnet sind, daß zu keinem Zeitpunkt einer der Verriegelungsstifte (298,300) in anderen Löchern ohne Drehung der drehbaren Platte (401) positioniert werden kann.7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Verriegelungsstift (298,300) eine Spannfeder (316,318) zugeordnet ist.8. Schaltung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bundschraube (338) die Drehplatte (40*) mit der Zwischenplatte (224) verbindet.9. Schaltung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (80) einen polygonalen Kopf (330) hat, der in eine polygonales Loch (242) der Zwischenplatte (224) paßt.10. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Handgriff (14) eine Bremsbetätigungsvorrichtung (16) angebracht ist.
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