DE345430C - Anleimmaschine - Google Patents
AnleimmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C1/00—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
- B05C1/04—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
- B05C1/08—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line
- B05C1/0826—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line the work being a web or sheets
- B05C1/0834—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line the work being a web or sheets the coating roller co-operating with other rollers, e.g. dosing, transfer rollers
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- Coating Apparatus (AREA)
Description
- Anleimmaschine. Es sind bereits Anleimmaschinen bekannt geworden, bei denen die Klebstoffauftragwalzen mit Kreisnuten und in diese hineinragenden Abhebern ausgerüstet sind. Die bekannten Einrichtungen dieser Art sind so ausgebildet, daß die Abheber mit dem oberen Umfang der Auftragwalzen zusammenarbeiten, wodurch der Nachteil entsteht, daß der Klebstoff durch diese Nuten an der Berührungsstelle der Klebstoffzufuhrwalze hindurchfließen kann. Die Folge hiervon ist, daß, wenn die Maschine eine Zeitlang außer Betrieb gewesen ist und wieder angestellt wird, die ersten durch die Walzen hindurchgeleiteten Papierbogen nicht in der erforderlichen Weise mit Klebstoff versehen werden, wodurch naturgemäß Stoffverluste entstehen.
- Der Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen. Dies wird dadurch erreicht, daß in die Nuten der Auftragwalze zwischen der Klebstofführungswalze und der Auftragwalze Schaber hineinragen, die die Böden der Nuten und den Umfang der Zuführungswalze berühren. Zweckmäßig wird dabei die Anordnung so getroffen, daß die Schaber mit den in die Nuten am oberen Umfang der Auftragwalze hineinragenden Abnehmern aus einem Stück hergestellt sind.
- In der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen mittleren Längsschnitt durch eine Maschine gemäß der Erfindung und Abb. 2 und 3 Einzeldarstellungen der Klebstoffauftragwalzen.
- In dem Gestell 2 der Anleimmaschine ist eine zur Aufnahme des Klebstoffes dienende Schalei auf dem oberen Ende einer schrägen Stütze 4 abnehmbar aufgesetzt. Die Schale 3 wird weiter von seitlichen Vorsprüngen getragen, welche auf Ansätzen der Seitenwangen des Gestelles ruhen. Wenn die Schale 3 mit Klebstoff gefüllt werden soll, kann sie dadurch gesenkt und ausgewechselt werden, ohne ihren Inhalt zu verspritzen, daß sie längs der schrägen Fläche der Stütze 4 entlang gezogen wird, bis sie in die in Abb. i punktiert gezeichnete Lage kommt, in der sie sich auf eine Querstange 7 stützt.
- Eine in Umdrehung -versetzte Metallwalze 8 taucht in den Flüssigkeitsinhalt der Schale 3 ein, um diesen auf eine mit ihr in Berührung stehende und mit ihr umlaufende Auftragwalze 9 zu übertragen. Die Walze 8 ist an den Enden mit Tragzapfen ausgerüstet und kann durch einen in einem Schlitz 16 feststellbaren Hebel 14 in ihren Lagern mit Bezug auf die Walze 9 eingestellt werden. Letztere dreht sich um eine feste Achse. Durch Einstellung des Hebels 14 kann somit der Abstand zwischen den beiden Walzen 8 und 9 entsprechend der gewünschten Dicke des Klebstoffüberzuges verändert werden.
- Ein Abstreifer 17 in der Nähe der wagerechten Mittelebene der Tauchwalze 8 entfernt allen Schmutz und alle Fremdkörper, welche beim Auftauchen der Walzenfläche aus dem Bade in der Schale 3 mitgenommen worden sind, so daß diese nicht auf die Gummierwalze g gelangen.
- Die Auftragwalze g liegt nicht in der senkrechten Mittelebene der Tauchwalze 8, sondern schräg nach hinten, so daß sich eine kleine Tasche =g bildet, in der eine gewisse Menge von Klebstoff beim Stillstand der Maschine verbleibt. Diese Tasche ig ermöglicht das unmittelbare Wiederauftragen von Klebstoff, wenn die Maschine wieder in Bewegung gesetzt wird, da sie die Oberfläche der Auftragwalze g in der Zwischenzeit, bis der aus dem Bade auftauchende Teil der Tauchwalze 8 wieder an die Berührungsstelle mit der Auftragwalze g gelangt, mit Klebstoff versorgt. Hierdurch wird ein Abfall durch ungenügendes Auftragen von Klebstoff auf die Blätter nach einem Stillstande der Maschine mit Sicherheit verhindert.
- Die-Papierbogen werden der Gummierwalze g durch eine Vorschubvorrichtung zugeführt und nach dem Auftragen des Klebstoffes fortgeleitet. Die durch die Zuführungsvorrichtung vorgeschobenen Bogen werden durch Heber 2r, die starr auf einer Stange Zia befestigt sind und frei auf der Walze g aufruhen, abgehoben. Die vordere Kante der Heber 21: ist, wie Abb. 2 zeigt, von der Fläche der Walze um die hintere Führungswalze 51: des Fördergurtes herum gekrümmt, so daß die Papierbogen, welche naturgemäß an der Klebstoffauftragwalze g ankleben, selbsttätig abgehoben und auf den nach vorwärts laufenden Teil des Gurtes geführt werden.
- Um nicht durch eine hinderliche Kante den Durchgang der Papierbogen von der Fläche der Auftragwalze auf die gekrümmten Kanten der Abheber 21 zu hemmen, liegen letztere in kreisförmigen Nuten 22 der Walze g (s. Abb. 3). Diese Nuten werden, wie Abb. i zeigt, durch Schaber 23 aus dünnem Draht rein gehalten, welche an einer Querstange 24 befestigt sind.
- Ein Teil jedes Schabers 23 füllt die zugehörige Umfangsnut 22 in der Zone der Berührung zwischen den Walzen 8 und g aus. Infolgedessen dringt der Klebstoff praktisch nicht aus der Tasche =g in die Nuten 22 ein, so daß ein gleichmäßigeres Auftragen des Klebstoffes auf die Bogen erreicht wird.
- Die Abheber 21 auf der Stange zza können sich nicht verschieben, da sie starr befestigt sind. Wie aus Abb.- 3 ersichtlich ist, sind- die Nuten verhältnismäßig schmal und die in sie eintretenden Teile der Abheber 21: haben nahezu die volle Breite der Nuten.
- Gemäß der in Abb. 2 dargestellten abgeänderten Ausführungsform können Abheber und Schaber dadurch vereinigt werden, daß eine Verlängerung 9,3" an jedem Abheber 2i angebracht ist, welche in die entsprechende Nut 2z der Walze g an der Berührungsstelle mit der Tauchwalze 8 hineingreift. Der Finger 23a macht dann den Drahtschaber 23 nach Abb. r entbehrlich. Da der in die Nut 22 eingreifende Schaber 23a diese nahezu ganz ausfüllt, kann beim Stillstand der Walzen kein Klebstoff durch die Nut abfließen. Abheber 2i und Schaber 23' bestehen bei dieser Ausführungsform aus Blech, und hier braucht det Abheber 2i nicht auf der Stange Zia befestigt zu sein, da der Schaber 23a den Abheber 2i stets in Berührung mit dem Boden der Nut 22 hält.
- Die Tauchwalze 8 wird zweckmäßig mit größerer Geschwindigkeit angetrieben als die Auftragwalze g, damit sie auf diese eine leichte Schabwirkung ausübt, die das Anhäufen von Schmutz auf den in Berührung kommenden Flächen verhindert.
- Die zugeführten Bogen werden durch die in Berührung mit der Eintauchwalze 8 stets feucht gehaltene Auftragwalze g. an einer Seite mit Klebstoff überzogen und dann durch die Abheber 2i von der Walze g abgehoben. Die abgehobenen Bogen werden schließlich auf ein Förderband übertragen, das sie zu der Abnahmestelle führt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Anleimmaschine, bei der die Klebstoffauftragwalze mit Kreisnuten und in diese hineinragenden Abhebern ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nuten (22) der Auftragwalze (g) zwischen der Klebstoffzuführungswalze (8) und der Auftragwalze (g) Schaber (23) hineinragen, die die Böden der Nuten (22) und den Umfang der Zuführungswalze (8) berühren.
- 2. Maschine nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaber (22a) mit den in die Nuten (22) am oberen Umfang der Auftragwalze (g) hineinragenden Abnehmern (2i) aus einem Stück hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE345430T | 1920-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE345430C true DE345430C (de) | 1921-12-10 |
Family
ID=6254603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920345430D Expired DE345430C (de) | 1920-01-07 | 1920-01-07 | Anleimmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE345430C (de) |
-
1920
- 1920-01-07 DE DE1920345430D patent/DE345430C/de not_active Expired
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