DE3446389C2 - Statoraufbau für eine Axial-Gasturbine - Google Patents
Statoraufbau für eine Axial-GasturbineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Axial-Gasturbine nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1, insbesondere den
Statoraufbau zum Abstützen eines Paares äußerer Luftdichtungen
und einer Anordnung von Statorschaufeln in einem solchen Trieb
werk. Das Konzept der vorliegenden Erfindung wurde auf dem
Gebiet der Axialverdichter-Gasturbinen-Triebwerke entwickelt
und findet auch Verwendung bei Statoraufbauten auf anderen Ge
bieten.
Axialströmungs-Gasturbinen-Triebwerke weisen allgemein einen
Verdichterabschnitt, einen Brennkammerabschnitt und einen Tur
binenabschnitt auf. Durch die Abschnitte des Triebwerks hin
durch erstreckt sich axial ein Rotor, während ein Stator in
axialer Richtung sich erstreckend um den Rotor herum ange
ordnet ist. Ein ringförmiger Strömungsweg für die heißen Ar
beitsgasmedien führt durch das Triebwerk zwischen dem Rotor
und dem Stator hindurch. Wenn die Gase das Triebwerk durch
strömen werden sie in dem Verdichterabschnitt komprimiert,
mit Treibstoff in dem Brennkammerabschnitt verbrannt und während
des Durchgangs durch den Turbinenabschnitt entspannt, um Nutz
arbeit zu liefern.
Der Rotor des Turbinenabschnitts besteht aus einer Rotor
anordnung, um Nutzarbeit aus den heißen,unter Druck
stehenden Gasen zu ziehen. Diese Rotoranordnung umfaßt
eine erste Rotorscheiben-Schaufelanordnung und eine
zweite Rotorscheiben-Schaufelanordnung, welche zweite
in axialem Abstand zur ersten angeordnet ist. Die Rotor
schaufeln erstrecken sich von den Scheiben radial durch
den ringförmigen Strömungsweg für das Arbeitsmedium nach
außen bis in die Nähe des Stators. Zwischen zwei solcher
Anordnungen erstreckt sich in axialer Richtung ein Rotor
aufbau, um den inneren Durchmesser des ringförmigen
Strömungswegs zu begrenzen.
Der Stator umfaßt Dichtungselemente zum Verhindern
einer Leckage des Arbeitsmediums aus dem ringförmigen
Strömungsweg. Ein äußeres Gehäuse und ein Statoraufbau
zum Abstützen und in Lage halten der Dichtungselemente
erstreckt sich in axialer Richtung durch das Triebwerk.
Die Dichtungselemente umfassen eine erste und eine
zweite äußere Luftdichtung. Jede äußere Luftdichtung er
streckt sich in Umfangsrichtung über eine zugeordnete
Rotorschaufel-Anordnung, um eine Leckage des Arbeits
mediums über den Spitzen der Blätter zu blockieren. Durch
den Strömungsweg des Arbeitsmediums hindurch erstreckt
sich zwischen den äußeren Luftdichtungen bis in die Nähe
des Rotoraufbaus eine Statorschaufelanordnung. Diese
Statorschaufelanordnung hat einen Dichtungssteg an dem
inneren Durchmesser des Strömungswegs des Arbeitsmediums,
um eine Leckage des Arbeitsmediums über die Spitzen der
Statorschaufeln hinweg zu Verhindern. Die äußere Luft
dichtung und der Dichtungssteg der Statorschaufelan
ordnung weisen zu dem Rotoraufbau einen radialen Ab
stand auf und belassen einen Ausdehungsspalt dazwischen.
Dieser Ausdehnungsspalt ist deshalb vorgesehen, um eine
zu Zerstörungen führende Überlagerung zwischen den Rotor
schaufeln und den äußeren Luftdichtungen zu verhindern.
In modernen Triebwerken wird der Ausdehnungsspalt zwischen
den Rotorschaufeln und der äußeren Luftdichtung moduliert,
um das Spiel während unterschiedlicher Betriebszustände
des Triebwerks zu minimieren. Beispiele von Triebwerken,
die ein kühlbares äußeres Gehäuse verwenden, um den
Spitzenspalt zu verändern, sind in dem US-PS 4 019 320
von Redinger et al mit dem Titel "External gas turbine
engine cooling for clearance control" und in US-PS 4247248
von chaplin et al mit dem Titel "Outer air seal support
structure for a gas turbine engine" beschrieben, auf deren
Inhalt hiermit Bezug genommen wird. Wie in diesen Patent
schriften gezeigt, ist das äußere Gehäuse an den äußeren
Luftdichtungen und dem Dichtungssteg der Statorschaufeln
befestigt, so daß ein ausgewähltes Kühlen des äußeren
Gehäuses den Durchmesser des äußeren Gehäuses verändert
und eine ähnliche Änderung in dem Durchmesser der Dich
tungen bewirkt. Die Dichtungen sind in Segmente aufge
teilt, um es der Dichtung zu ermöglichen, sich der Ver
änderung des Durchmessers anzupassen. Wenn der Durch
messer der äußeren Luftdichtung kleiner wird, dann wird
auch der Ausdehnungsspalt kleiner; wenn der Durchmesser
größer wird, so wird auch der Ausdehnungsspalt größer.
Wie in Redinger und Chaplin dargestellt, weist jede
äußere Luftdichtung einen Statorabstützaufbau auf, der
einen stromaufwärtigen und einen stromabwärtigen, jeweils
in Segmente geteilten Abstützring umfaßt. Das Triebwerks
gehäuse hat benachbart dem stromaufwärtigen Abstützring
der ersten äußeren Luftdichtung eine erste sich in Um
fangsrichtung erstreckende Flanschverbindung und benach
bart dem stromabwärtigen Abstützring eine zweite solche
sich in Umfangsrichtung erstreckende Flanschverbindung.
An der zweiten äußeren Luftdichtung ist eine dritte
sich in Umfangsrichtung erstreckende Flanschverbindung
dem stromaufwärtigen Abstützring benachbart und eine
vierte sich in Umfangsrichtung erstreckende Flanschver
bindung dem stromabwärtigen Abstützring benachbart vor
gesehen.
Während des Betriebs wird Kühlluft auf die äußeren
Flanschverbindungen geblasen. Wenn die Kühlluft die Hitze
von den äußeren Flanschverbindungen abführt, ziehen sich
diese äußeren Flanschverbindungen zusammen und zwingen den
inneren Abstützaufbau zu einem kleineren Durchmesser.
Der innere Abstützaufbau kann sich bezüglich des äußeren
Gehäuses und der äußeren Luftdichtungssegmente in Umfangs
richtung gleitend verschieben, um sich den großen Ände
rungen im Durchmesser anzupassen. Das Abstellen der Kühl
luft ermöglicht es den Flanschverbindungen, sich mit einem
auftretenden Zuwachs des Durchmessers des inneren Ab
stützaufbaus auszudehnen; die äußere Luftdichtung
vergrößert dabei den radialen Ausdehnungsspalt zwischen
den Dichtungselementen und dem Rotoraufbau.
Die auf die kühlbaren Flanschverbindungen geblasene Kühlluft
steht derart unter Druck, daß sie in der Lage ist, von
Blaskanälen zu den Flanschverbindungen zu strömen. Eine Quelle
der unter Druck stehenden Luft ist der Verdichterabschnitt des
Triebwerks. Wenn die Arbeitsgasmedien durch den Fanabschnitt
hindurchtreten, kann ein Teil des unter Druck stehenden Gases
(Luft) aus dem Strömungsweg des Arbeitsmediums abgezweigt und
den Blaskanälen zugeführt werden. Da die Kühlluft von dem
Strömungsweg des Arbeitsmediums abgezweigt wird, nachdem durch
das Triebwerk Energie auf sie aufgewendet wurde, ist es
wünschenswert, die Menge der für die Spaltkontrolle er
forderlichen Kühlluft zu reduzieren. Hinzu kommt, daß die
vielen Teile, die erforderlich sind zum Abstützen der äußeren
Luftdichtungen und der Statorschaufelanordnung, die Kosten des
Triebwerks erhöhen, obwohl die Kosten in etwas aufgewogen
werden durch den Leistungsgewinn und die Kraftstoffersparnis,
die durch die Spaltkontrolle erzielt wird.
In der US Patentschrift 3 972 181 (SWAYNE) wird eine
Vorrichtung zur Regulierung der Turbinen-Kühlluft beschrieben,
bei der die Kühlluft durch Ventilmittel durch die Turbine
gesteuert wird. Die beschriebene Vorrichtung zeigt
insbesondere einen stromaufwärtigen Tragring, der von einer
Flanschverbindung nach innen ragt, und einen stromabwärtigen
Tragring der an einer anderen Stelle ebenfalls nach innen
ragt, wobei die beiden Tragringe von der Flanschverbindung
axial beabstandet sind.
In der Offenlegungsschrift DE-OS 26 54 300 wird ein
Turbinentriebwerk beschrieben, wobei das Triebwerk eine
Rotoranordnung mit zwei Rotorscheiben, eine Statoranordnung
mit zwei äußeren Luftdichtungen, Statorschaufeln sowie einer
Einrichtung zum Abstützen der beiden äußeren Luftdichtungen
und der Statorschaufeln aufweist. Die Einrichtung besitzt ein
äußeres, kühlbares Gehäuse, erste und zweite Tragvorrichtungen
sowie erste und zweite Kühlzuführeinrichtungen zum Zuführen von
Kühlluft zu dem äußeren Gehäuse.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine
Turbine bereitzustellen, die den Bedarf an unter Druck
stehender Kühlluft reduziert und die Konstruktion des
Statoraufbaus zum Abstützen der äußeren Luftdichtungen und der
Statorschaufel vereinfacht, um den Wirkungsgrad des Triebwerks
zu erhöhen und die Kosten der Herstellung zu senken.
Das Problem wird durch die in dem Patentanspruch 1
offenbarte Vorrichtung gelöst. Besondere Ausführungsarten der
Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.
Gemäß der Erfindung weist eine Statoranordnung für den
Turbinenabschnitt eines Gasturbinen-Triebwerks mit zwei in
Segmente aufgeteilten Luftdichtungen und einer
sich dazwischen erstreckenden Anordnung von Stator
schaufeln eine erste und eine zweite Abstützung auf,
die jeweils an dem äußeren Gehäuse an einer ersten bzw.
einer zweiten axialen Stelle befestigt sind, um die
äußeren Luftdichtungen und die Schaufeln über dem Rotor
aufbau in radialer Richtung abzustützen und in Lage zu
halten.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
umfaßt das äußere-Gehäuse eine erste kühlbare Flansch
verbindung für das radiale in Lage halten der ersten
axialen Stelle und eine zweite kühlbare Flanschverbindung
für das radiale in Lage halten der zweiten axialen Stelle.
Ein Hauptmerkmal der erfindungsgemäßen Gasturbine besteht
darin, daß diese zwei in Segmente aufgeteilte äußere
Luftdichtungen und eine Statorschaufelanordnung aufweist,
die sich zwischen diesen beiden Dichtungen erstreckt.
Die äußeren Luftdichtungen und die Statorschaufelanord
nung weisen zu der Rotoranordnung einen radialen Abstand
auf und belassen einen Ausdehnungsspalt dazwischen. Ein
weiteres Merkmal ist ein kühlbares äußeres Gehäuse mit
einer ersten und einer zweiten axialen Stelle. Ein Sta
toraufbau ist an diesen beiden Stellen an dem äußeren
Gehäuse befestigt und besteht aus einem ersten Abstütz
mittel zum Abstützen des stromaufwärtigen Endes der
Schaufeln und eine der in Segmente aufgeteilten äußeren
Luftdichtungen, und einem zweiten Abstützmittel zum Ab
stützen des stromabwärtigen Endes der Schaufeln und der
anderen in Segmente aufgeteilten Luftdichtung. Beide Ab
stützelemente greifen in Umfangsrichtung verschiebbar
an den Segmenten der äußeren Luftdichtung an und
schließen diese Segmente in axialer und radialer Richtung
ab.
In einem Ausführungsbeispiel erstrecken sich eine erste
und eine zweite kühlbare Flanschverbindung jeweils in Um
fangsrichtung um das Gehäuse herum, um dieses an der
ersten bzw. an der zweiten Stelle radial in Lage zu
halten. In einem Ausführungsbeispiel erstreckt sich ein
erster Flansch von dem äußeren Gehäuse nach innen und ist
an dem äußeren Gehäuse an der ersten Stelle befestigt,
um das erste Abstützmittel an dem äußeren Gehäuse festzu
legen. An dem äußeren Gehäuse ist an der zweiten Stelle
ein zweiter Flansch befestigt, der sich nach innen er
streckt und das zweite Abstützmittel an dem äußeren Ge
häuse festlegt.
Ein Hauptvorteil der vorliegenden Erfindung ist der Wir
kungsgrad eines Gasturbinen-Triebwerks, das ein kühlbares
äußeres Gehäuse mit zwei Abstützpunkten für die Spaltkon
trolle aufweist, die von der Menge der Kühlluft abhängt,
die erforderlich ist, beide äußeren Luftdichtungen
und die Statorschaufelanordnung zu positionieren. Weitere
wesentliche Vorteile ergeben sich hinsichtlich der Kosten
und des Gewichts des Triebwerks im Vergleich mit Trieb
werken, die jeweils zwei einzelne Abstützpunkte bei jeder
äußeren Luftdichtung verwenden; der Vorteil resultiert
aus dem Vermeiden von zwei separaten Bauteilgruppen und
Befestigungspunkten für jede der äußeren Luftdichtungen.
Ein weiterer Vorteil ist der Triebwerkwirkungsgrad, der
sich aus der Befestigung der stromaufwärtigen und strom
abwärtigen Abstützungen einer äußeren Luftdichtung an
dem äußeren Gehäuse an der selben axialen Stelle ergibt,
wodurch die Abstützungen dazu gebracht werden, sich mit
dem gleichen Betrag zu bewegen, um ein Kippen der Seg
mente von vorne nach rückwärts zu verhindern. Bei einem
Ausführungsbeispiel ergeben sich die reduzierten Kosten aus
der Herstellung eines äußeren Gehäuses mit zwei inneren
Flanschen zum Abstützen der beiden äußeren Luftdichtungen
und der Statorschaufelanordnungen, verglichen mit einem
äußeren Gehäuse, bei dem vier Flansche zum Abstützen
sowohl der äußeren Luftdichtungen als auch der Stator
schaufeln verwendet werden. Bei einem Ausführungsbeispiel
liegt der Vorteil in der zur Positionierung der beiden
äußeren Flanschverbindungen erforderlichen Kühlluft
menge im Vergleich zu Konstruktionen, bei denen vier
Flanschverbindungen verwendet werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Turbofan-Triebwerks
mit einem an dem Fangehäuse herausgebrochenen Be
reich, um eine Kühlluftleitung zu zeigen,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil eines Turbinen
abschnitts dieses Triebwerks,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Teils der Sta
toranordnung aus Fig. 2, und
Fig. 4 eine alternative Ausführungsform des in Fig. 2 dar
gestellten Teils des Turbinenabschnitts.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Bypaß-Turboluftstrahl-Trieb
werk dargestellt. Das Triebwerk weist einen Fanab
schnitt 10, einen Verdichterabschnitt 12, einen Brenn
kammerabschnitt 14 und einen Turbinenabschnitt 16 auf,
des weiteren eine Drehachse 1 und einen ringförmigen
Strömungsweg 18 für die Gase des Arbeitsmediums, das
axial durch die bezeichneten Abschnitte des Triebwerks
hinduchrtritt. Kreisförmig um den Strömungsweg des Ar
beitsmediums herum erstreckt sich ein kühlbares äußeres
Gehäuse 20. Im Turbinenabschnitt des Gehäuses besitzt das
Triebwerk eine erste, mit dem äußeren Gehäuse verbundene
kühlbare schienenartige Flanschverbindung 22, die sich in
Umfangsrichtung außen um das Triebwerk herum erstreckt.
Ebenfalls sich außen um das Gehäuse herum erstreckend sind
erste Mittel zum Zuführen von Kühlluft zum kühlbaren
äußeren Gehäuse hin, z. B. ein Blaskanal 24, vorgesehen.
Der Mittenbereich des Blaskanals ist weggelassen, um die
erste kühlbare Flanschverbindung zu zeigen. Eine Vielzahl
von Kühlluft-Löchern 26 stellt eine Strömungsverbindung
des inneren des Sprühkanals mit der ersten Flanschver
bindung her. In einem axialen Abstand von der ersten kühl
baren Flanschverbindung 22 ist eine integral mit dem äußeren
Gehäuse verbundene zweite kühlbare Flanschverbindung 28
vorgesehen. Die zweite Flanschverbindung erstreckt sich eben
falls in Umfangsrichtung außen um das Triebwerk herum.
Ein zweites Mittel zum Zuführen von Kühlluft zum kühl
baren äußeren Gehäuse erstreckt sich außen in Umfangs
richtung um das Triebwerk herum; dies kann beispielsweise
ein Blaskanal 32 sein. Der Mittenbereich des Blaskanals
ist weggelassen, um die zweite Flanschverbindung zu zei
gen. Um eine Strömungsverbindung
zwischen dem Inneren jedes Kanals und der zweiten Flanschverbindung
herzustellen, sind eine Vielzahl von Kühlluft-Löchern 34
vorgesehen. Von dem Fanabschnitt des Triebwerks erstreckt
sich eine Leitung 35 für Kühlluft nach rückwärts. Die
Leitung steht in Strömungsverbindung mit den Blas
kanälen, um eine Kühlluft-Quelle für die kühlbaren
Flanschverbindung zu bilden.
In Fig. 2 ist die Ansicht eines Längsschnitts durch einen
Bereich des Turbinenabschnitts 16 des Triebwerks darge
stellt, wobei ein Teil des kühlbaren äußeren Gehäuses 20
und des ringförmigen Strömungswegs 18 für die heißen
Arbeitsgase gezeigt ist. Die Turbine weist eine Rotor
anordnung 36 auf, die um die Drehachse A dreht. Die
Rotoranordnung umfaßt eine erste Rotorscheibe 38 und
eine erste Rotorschaufelanordnung, die durch die einzelne
Rotorschaufel 42 repräsentiert wird, und welche sich von
der Rotorscheibe quer durch den Strömungsweg des Arbeits
mediums nach außen erstreckt. In einem axialen Abstand
zur ersten Rotorscheibe 38 ist eine zweite Rotorscheibe
44 vorgesehen. Eine zweite Anordnung von Rotorschaufeln,
die durch die einzelne Rotorschaufel 46 dargestellt ist,
erstreckt sich von der zweiten Rotorscheibe durch den
Strömungsweg des Arbeitsmediums nach außen. Zwischen den
Scheiben erstreckt sich in axialer Richtung eine innere
Luftdichtung 48, die radial von den Scheiben eingeschlossen
ist.
Die Turbine umfaßt des weiteren eine Statoranordnung 52.
Die Statoranordnung weist ein sich um die Achse in Umfangs
richtung erstreckendes inneres Gehäuse 54 und das kühlbare
äußere Gehäuse 20 auf, das sich in Umfangsrichtung um
den Triebwerksteil um die Achse A herumerstreckt, um das
Äußere des Triebwerks zu bilden. Zwischen dem inneren und
dem äußeren Gehäuse erstreckt sich radial eine An
ordnung von Statorschaufeln, die von einer einzelnen
Statorschaufel 56 dargestellt ist. Eine Vielzahl von Bolzen, dar
gestellt durch einen einzelnen Bolzen 58, ist in die
Statoranordnung eingesetzt, um sie gegen eine radiale
Bewegung zu sichern. Jede Statorschaufel steht über eine
Keilnutenverbindung 60 mit dem äußeren Gehäuse in Wirk
verbindung, um eine gleitende Bewegung in radialer
Richtung zu ermöglichen.
Eine erste äußere Luftdichtung 62 erstreckt sich in
Umfangsrichtung um die erste Rotorschaufelanordnung 42
herum und weist in radialer Richtung von den Rotor schau
feln einen Abstand auf, um dazwischen einen radialen
Spalt für ein Ausdehnungsspiel G₁ zu belassen. Die äußere
Luftdichtung wird durch eine Anordnung von bogenförmigen
Dichtsegmenten gebildet, die durch ein einzelnes Dicht
segment 64 in der Zeichnung dargestellt sind. Jedes
Dichtsegment besitzt ein stromaufwärtiges Ende 66 und
ein stromabwärtiges Ende 68.
In einem axialen Abstand von der ersten äußeren Luft
dichtung 62 ist eine zweite äußere Luftdichtung 72 vor
gesehen. Die zweite äußere Luftdichtung erstreckt sich
in Umfangsrichtung um die zweite Anordnung der Rotor
schaufelnund ist von der zweiten Rotorschaufelanordnung
radial beabstandet, um dazwischen einen radialen Spalt
für ein Ausdehnungsspiel G₂ zu belassen. Die zweite äußere
Luftdichtung wird von einer Anordnung aus bogenförmigen
Dichtungssegmenten gebildet, die in der Zeichnung durch
das einzelne Dichtungssegment 74 dargestellt sind. Jedes
Dichtungssegment hat ein stromaufwärtiges Ende 76 und
ein stromabwärtiges Ende 78.
Zwischen der ersten und der zweiten äußeren Luftdichtung
erstreckt sich in axialer Richtung eine zweite Anordnung von
Statorschaufeln, die in der Zeichnung durch die einzelne
Statorschaufel 82 repräsentiert ist. Die zweite Stator
schaufel erstreckt sich durch den Strömungsweg des Ar
beitsmediums hindurch zwischen der ersten Rotorschaufel 42
und der zweiten Rotorschaufel 46 radial nach innen. Jede
Schaufel erstreckt sich in die Nähe der inneren Luft
dichtung 48 und beläßt einen radialen Spalt G₃ dazwischen.
Jede Schaufel hat ein stromaufwärtiges Ende 84 und ein
stromabwärtiges Ende 86.
Der Statoraufbau 88 sieht Mittel vor zum Abstützen und
In Lage halten der äußeren Luftdichtungen 62, 72 und der
Statorschaufelanordnung 82, um die Spalte G₁, G₂ und G₃
für ein Ausdehungsspiel einzustellen. Der Statoraufbau
umfaßt das kühlbare äußere Gehäuse 20, das sich in Um
fangsrichtung um das Triebwerk erstreckt. Das kühlbare
äußere Gehäuse ist radial von den äußeren Luftdichtungen
beabstandet, und Rippen lassen einen Strömungsweg 90 für
Kühlluft dazwischen frei. Von dem äußeren Gehäuse er
streckt sich ein erstes Mittel 92 zum Abstützen des strom
aufwärtigen Endes 84 der Statorschaufel 82 und der ersten
Anordnung des Luftdichtungssegments 64 durch den Strömungs
weg der Kühlluft nach innen. Das erste Abstützmittel ist
an einer ersten axialen Stelle A₁ an dem äußeren Gehäuse
befestigt. Zum Abstützen des stromabwärtigen Endes 86
der Statorschaufelanordnung und der zweiten Anordnung
der äußeren Luftdichtungssegemente erstreckt sich ein
zweites Mittel 94 von dem äußeren Gehäuse durch den
Strömungsweg der Kühlluft hindurch nach innen. Das zweite
Abstützmittel ist an einer zweiten axialen Stelle A₂ an
dem äußeren Gehäuse befestigt.
Das erste Abstützmittel 92 umfaßt einen stromaufwärtigen,
eine Vielzahl von bogenförmigen Segmenten 98 aufweisenden
Trägerring 96. Ein stromabwärtiger Trägerring 100 besitzt
aus Steifigkeitsgründen eine kegelstumpfförmige Gestalt
und ist aus einer Vielzahl von stromabwärtigen Abstütz
segmenten gebildet, die durch das einzelne stromab
wärtige Abstützsegement 102 in der Zeichnung repräsentiert
werden. Jedes stromabwärtige Abstützsegment ist integral
mit mindestens einem der Statorschaufeln 56 ausgebildet.
Jedes stromabwärtige Abstützsegment greift in das strom
abwärtige Ende 68 eines Segments 64 der ersten äußeren
Luftdichtung 62 und kann sich bezüglich der Segmente
der äußeren Luftdichtung in Umfangsrichtung gleitend
bewegen. Jedes stromabwärtige Trägersegment umschließt
das zugeordnete Dichtungssegment und hält das stromab
wärtige Ende der äußeren Luftdichtung radial in Lage. Da
bei erstreckt sich jedes stromabwärtige Element von der
äußeren Luftdichtung zum äußeren Gehäuse 20 und ist in das
äußere Gehäuse eingesetzt und kann sich dabei in Umfangs
richtung gleitend verschieben.
Der stromaufwärtige Abstützring 96 weist aus Steifigkeits
gründen eine kegelstumpfförmige Form auf. Jedes strom
aufwärtige Abstützsegement 98 ist von dem äußeren Ge
häuse 20 und einem zugeordneten stromabwärtigen Ab
stützsegment 102 umschlossen. Es ist gleitend in das
äußere Gehäuse eingesetzt und erstreckt sich von dem
äußeren Gehäuse zu der äußeren Luftdichtung, um an dieser
anzugreifen. Jedes stromaufwärtige Abstützsegment kann
sich in Umfangsrichtung bezüglich der äußeren Luft
dichtung gleitend verschieben. Es umschließt das strom
aufwärtige Ende 66 eines zugeordneten bogenförmigen
Dichtungselements der äußeren Luftdichtung in axialer
Richtung und hält das Ende des Dichtungssegments radial
in Lage.
An dem äußeren Gehäuse 20 ist an der ersten Stelle A₁
ein erster Flansch 104 vorgesehen. Er erstreckt sich von
dem äußeren Gehäuse nach innen, um die Segmente von zu
mindest einem der Abstützringe radial zu befestigen,
wobei er in Umfangsrichtung gleitend mit diesem zusammen
wirkt, um die Segmente beider Abstützringe an das äußere
Gehäuse zu befestigen. In dem dargestellten Ausführungs
beispiel besitzt der erste Flansch eine erste und eine
zweite Nut 106 bzw. 108. Eine auf dem stromabwärtigen
Abstützsegement 105 vorgesehene erste Rippe 110 greift
in die erste Nut 106 ein. Eine zweite Rippe 112 auf dem
stromaufwärtigen Abstützsegement greift in die zweite
Nut 108 ein.
Die erste kühlbare Flanschverbindung 22 zur radialen
Lagehaltung des äußeren Gehäuses 22 an der ersten axialen
Stelle A₁ erstreckt sich in Umfangsrichtung außen um das
äußere Gehäuse herum. Das äußere Gehäuse weist an der
ersten kühlbaren Flanschverbindung einen stromaufwärtigen
Flansch 114 und einen stromabwärtigen Flansch 116 auf.
Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung verteilten Schrauben
mutternanordnungen verbindet die Flansche miteinander,
um an der ersten kühlbaren Flanschverbindung eine erste
Gehäuseverbindung zu bilden. Wie dargestellt, steht das
erste Mittel zum Zuführen von Kühlluft 24 in Strömungs
verbindung mit der Flanschverbindung und kann mittels
der Bohrungen 26 die kühlbare Flanschverbindung mit
Kühlluft beaufschlagen.
Das zweite Abstützmittel 84 umfaßt einen stromabwärtigen
Abstützring 122 und einen stromaufwärtigen Abstützring
124. Der stromaufwärtige Abstützring wird von einer Viel
zahl von stromaufwärtigen Abstützsegementen gebildet, die
in der Zeichnung durch das einzelne stromaufwärtige Ab
stützsegment 126 repräsentiert sind.
Jedes stromaufwärtige Abstützelement ist integral mit
mindestens einem stromabwärtigen Element 86 der Stator
schaufel in der Anordnung der Statorschaufeln 82 ausge
bildet. Es greift in ein zugeordnetes Element 74 der
zweiten äußeren Luftdichtung 82 ein und ist bezüglich der
äußeren Luftdichtung in Umfangsrichtung gleitend ver
schiebbar, schließt das Dichtungssegement in axialer
Richtung ab und hält die Dichtungssegmente hinsichtlich
der Rotorschaufeln axial in Lage.
Jedes stromaufwärtige Abstützelement erstreckt sich von
der äußeren Luftdichtung zum äußeren Gehäuse 22 hin und
greift in das äußere Gehäuse ein, wobei es in Umfangs
richtung gleitend verschiebbar ist. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel erstreckt sich eine Schrauben-Muttern
anordnung 128 durch das stromabwärtige Abstützsegement,
um dieses an das äußere Gehäuse zu befestigen. Das strom
aufwärtige Abstützelement weist zur Aufnahme der Schrau
ben-Mutternanordnung eine Bohrung 132 auf. Der Bolzen
hindert das stromaufwärtige Abstützelement daran, bezüg
lich des Gehäuses in Umfangsrichtung abzudriften. Trotz
dem ist der verbleibende Bereich des Segments frei, sich
bezüglich des Gehäuses zu bewegen. Auf diese Weise ist
das Abstützsegement bezüglich der äußeren Luftdichtung
und des äußeren Gehäuses in Umfangsrichtung verschieb
bar.
Der stromabwärtige Abstützring 122 ist aus einer Vielzahl
von stromabwärtigen Abstützsegmenten 134 gebildet, die
in die Segmente der äußeren Luftdichtung eingreifen, um
die zweiten Dichtungssegmente in axialer Richtung ab zu
schließen und die äußeren Luftdichtungssegmente in
radialer Lage zu halten. Mittels einer Bohrung 36 kann
jedes stromabwärtige Abstützsegment die Schrauben-Muttern
anordnung 128 aufnehmen, mittels welcher das stromab
wärtige Abstützsegment gegen das stromaufwärtige Ab
stützelement gedrückt wird. Mit dem stromaufwärtigen Ab
stützelement kann sich das stromabwärtige Abstützele
ment in Umfangsrichtung bezüglich des äußeren Gehäuses
verschieben, obwohl ein Abschnitt des Segments in Umfangs
richtung bezüglich des Gehäuses an einer Verschiebung ge
hindert ist. Trotzdem ist zumindest ein Ende jedes Seg
ments frei, sich in Umfangsrichtung zu bewegen. Auf diese
Weise ist das Abstützelement bezüglich der äußeren Luft
dichtung und des äußeren Gehäuses in Umfangsrichtung
verschiebbar.
Von dem äußeren Gehäuse 20 erstreckt sich ein zweiter
Flansch 138 nach innen, um die Segmente 126 des strom
aufwärtigen Abstützrings 124 in radialer Richtung zu
befestigen und in Umfangsrichtung verschiebbar mit ihnen
zusammenzuwirken. Das stromabwärtige Abstützsegment ist
mittels der Schrauben-Mutternanordnung 128 an dem Flansch
befestigt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel be
sitzt das stromabwärtige Abstützelement einen Flansch 142,
der den zweiten Flansch 138 hintergreift.
Die zweite kühlbare Flanschverbindung 28 zur radialen
Lagehaltung des äußeren Gehäuses in der ersten axialen
Position erstreckt sich in Umfangsrichtung um das äußere
Gehäuse 20. Das Gehäuse weist einen stromaufwärtigen
Flansch 144 und einen stromabwärtigen Flansch 146. Der
stromaufwärtige und der stromabwärtige Flansch sind
mittels einer Vielzahl von in Umfangsrichtung verteilten
Schrauben-Mutternanordnungen 148 miteinander verbunden,
wodurch bewirkt wird, daß die zweite Flanschverbindung
an der zweiten geflanschten Gehäuseverbindung integraler
Bestandteil des äußeren Gehäuses ist. Zwischen der ersten
und der zweiten Flanschverbindung erstreckt sich ein
axiales fortlaufendes Gehäuseteil 150. Der Terminus
"axial fortlaufend" bedeutet, daß das Teil 150 nicht
von durch sich in Umfangsrichtung erstreckende Flansche
gebildete Verbindungsstellen unterbrochen ist.
In Fig. 3 ist eine schematische Darstellung eines Ab
schnitts der Statoranordnung aus Fig. 2 wiedergegeben,
in der die radialen Beziehungen der Teile illustriert
sind. Fig. 3 zeigt nicht die Beziehungen der Teile in
Umfangsrichtung; eine gleitende Bewegung der Teile in
Umfangsrichtung ist möglich.
Wie in der Beschreibung der Fig. 2 erläutert, ist in dem
Statoraufbau 88 ein Mittel zum Abstützen und zur Lage
haltung der äußeren Luftdichtungen 62, 64 und der An
ordnung der Statorschaufeln 82 vorgesehen. Der Stator
aufbau umfaßt ein kühlbares äußeres Gehäuse 20 mit
einer ersten kühlbaren Flanschverbindung 22 zum Fest
legen des Durchmessers des äußeren Gehäuses an der
ersten axialen Stelle A₁ sowie eine zweite kühlbare
Flanschverbindung 28 zum Festlegen des Durchmessers des
äußeren Gehäuses an der zweiten axialen Stelle A₂.
Von dem äußeren Gehäuse erstrecken sich ein erstes Ab
stützmittel 92 und ein zweites Abstützmittel 94 nach
innen, dorthin, wo sich die äußeren Luftdichtungen 62, 72
und die Anordnung der Statorschaufel 82 befinden. An der
ersten axialen Stelle weist das erste Abstützmittel einen
ersten Flansch 104, einen in Segmente aufgeteilten strom
aufwärtigen Abstützring 96 und einen in Segmente aufge
teilten stromabwärtigen Abstützring 100 auf. Das zweite
Abstützmittel umfaßt an der zweiten axialen Stelle A₂
einen zweiten Flansch 138 und in Segmente aufgeteilt
einen stromaufwärtigen Abstützring 124 und einen ebenso
aufgeteilten stromabwärtigen Abstützring 122.
Die Spalten G₁, G₂ und G₃ für ein Ausdehnungsspiel zwischen
der Statoranordnung und der Rotoranordnung sind gezeigt,
um den Einfluß zu illustrieren, den eine Zweipunktbe
festigung auf die radiale Positionierung der Stator
anordung hinsichtlich der Rotoranordnung aufweist.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer
alternativen Ausführungsform des Turbinenabschnitts 16
aus Fig. 2. Es werden dabei die selben Bezugsziffern ver
wendet für die gleichen Teile, die die gleiche Funktion
ausüben wie die Teile in Fig. 2. In der alternativen Aus
führungsform weisen das erste Abstützmittel 92 und das
zweite Abstützmittel 94 jeweils einen in Segmente aufge
teilten stromaufwärtigen Abstützring 96, 124 und einen in
Segmente aufgeteilten stromabwärtigen Abstützring 100,
122 auf. Jedes Segment von jedem stromaufwärtigen Ab
stützring ist integral mit einem zugeordneten Segment
des benachbarten stromabwärtigen Abstützrings ausge
bildet. Beispielsweise kann ein Segment 98 des stromauf
wärtigen Abstützrings 96 und ein zugeordnetes Segment 102
eines stromabwärtigen Abstützrings 100 miteinander ver
bolzt sein, zusammengegossen, oder wie dargestellt,
mittels eines geeigneten Verfahrens zusammengeklebt.
Jedes Segment 102 des stromabwärtigen Abstützrings 100
und jedes Segment 126 des stromaufwärtigen Abstützrings
124 ist jeweils integral mit einer zugeordneten Stator
schaufel ausgebildet, so daß jedes stromaufwärtige Ab
stützsegment 98 integral mit jedem zugeordneten stromab
wärtigen Abstützelement 134 verbunden ist.
Fig. 4 zeigt die Beziehungen der Segmente in Umfangs
richtung, was in Fig. 3 nicht dargestellt ist. Jede zu
sammengehörige Baugruppe von in Umfangsrichtung gleitend
verschiebbaren Abstützsegmenten und jede zugeordnete
Baugruppe von in Umfangsrichtung gleitend verschiebbaren
Luftdichtungssegmenten ist in axialer Richtung und in
Umfangsrichtung von dem benachbarten Aufbau beabstandet,
um der Radialbewegung des äußeren Gehäuses, und der
axialen wie auch der Bewegung in Umfangsrichtung ent
sprechen zu können, die als ein Ergebnis der außer
ordentlich hohen Temperaturen in der Umgebung der Tur
binen entstehen.
Beispielsweise ist jedes Segment 64 der ersten äußeren
Luftdichtung in Umfangsrichtung mittels eines in Umfangs
richtung verlaufenden Spalts Fy und in axialer Richtung
von dem benachbarten Schaufelsegment durch einen axialen
Spalt Fx getrennt. Jedes Segment 64 der zweiten äußeren
Luftdichtung 72 weist in Umfangsrichtung zu dem benach
barten Segment einen sich in Umfangsrichtung erstreckenden
Spalt Gy und in axialer Richtung zu dem benachbarten
Schaufelsegment einen axialen Spalt Gx auf. Das stromauf
wärtige Abstützmittel 92 und das stromabwärtige Abstütz
mittel ist in Umfangsrichtung durch den Spalt Hy getrennt.
Während des Betriebs des Gasturbinentriebwerks strömen
heiße Arbeitsgase aus der Brennkammer 14 zu dem Turbinen
abschnitt 16. Die heißen, unter Druck stehenden Gase werden
in der Turbine entspannt. Wenn die Gase entlang des ring
förmig Strömungswegs 18 strömen, wird von den Gasen Hitze
auf die Komponenten der Turbine übertragen. Die Anordnung
der Rotorschaufeln ist von dem heißen Arbeitsgas umgeben
und reagiert schneller als das äußere Gehäuse 20, das
von dem Strömungsweg des Arbeitsmediums weiter entfernt
ist. Wegen der schnellen Ausdehnung der Schaufeln und der
Scheiben bezüglich des Gehäuses und dem Aufbau, der von
dem Gehäuse abgestützt wird, wie beispielsweise die
äußere Luftdichtung und die Statorschaufeln, ist ein
Anfangsspalt vorgesehen. Als Ergebnis davon variieren
die radialen Spalten G₁, G₂ und G₃ zwischen der Rotoran
ordnung und der Statoranordnung. Im Laufe der Zeit nimmt
das äußere Gehäuse die Wärme der Gase auf und dehnt sich
aus, wobei es sich von den Rotorschaufeln entfernt, wo
durch die Weite der Spalten G₁, G₂ und G₃ zunimmt.
Die Weite dieser Spalten wird durch Beaufschlagung der
kühlbaren Flanschverbindungen mit Kühlluft reguliert.
Wenn die Flanschverbindungen sich zusammenziehen, zwingen
sie die erste axiale Stelle A₁ und die zweite axiale
Stelle A₂ des äußeren Gehäuses dazu, sich nach innen zu
bewegen, was dazu führt, daß die Abstützringe des ersten
und des zweiten Abstützmittels im Durchmesser abnimmt
und die bogenförmigen Dichtungssegmente und die Enden der
Statorschaufeln auf einen kleineren Durchmesser bewegen.
Diese Bewegung reduziert die Größe der Spalten G₁, G₂ und
G₃.
Die Verwendung von nur zwei Abstützpunkten, der eine an
der axialen Stelle A₁ und der andere an der axialen Stelle
A₂, gestattet eine Reduzierung der Anzahl der Teile zum
Abstützen der äußeren Luftdichtungen und der Schaufeln
im Vergleich zu den Konstruktionen, die einen separaten
Aufbau erfordern, der sich an jedem Ende der äußeren Luft
dichtung zu einer kühlbaren Flanschverbindung des
äußeren Gehäuses erstreckt. Die Reduzierung der Anzahl
der Teile für die Abstützstruktur vermindert die ther
mische Kapazität des Abstützaufbaus, die Fähigkeit des
Abstützaufbaus durch Reibung einer Bewegung in Umfangs
richtung und in radialer Richtung des Gehäuses zu wider
stehen, wenn der Durchmesser an den axialen Stellen sich
ändert, und reduziert die Anzahl der Leckwege der inneren
Kühlluft, welche entlang des Strömungswegs 90 zwischen
der äußeren Luftdichtung und dem kühlbaren Gehäuse
fließt. Als ein Ergebnis reduziert die Einrichtung zweier
Abstützpunkte zur Lagehaltung der Anordnung der äußeren
Luftdichtung und der Schaufel den Bedarf an Kühlluft, was
sich durch einen Wirkungsgradgewinn des Triebwerks wider
spiegelt. In dem dargestellten Aufbau werden lediglich
zwei Flanschverbindungen gebraucht, um das äußere Ge
häuse an der ersten und der zweiten axialen Stelle in
Lage zu halten. Die Reduzierung der Anzahl der Flansch
verbindungen vermindert im Vergleich mit Konstruktionen,
bei denen separate Flanschverbindungen verwendet werden,
um jedes Ende einer Anordnung von äußeren Luftdichtungen
zu positionieren, die thermische Kapazität der Gesamt
struktur und vermindert darüber hinaus den Bedarf an
Kühlluft. Weitere Vorteile der vorliegenden Konstruktion
liegen in den Kosten und in dem Gewicht des Triebwerks
im Vergleich zu solchen Triebwerken, die einzelne Ab
stützpunkte an den stromaufwärtigen und stromabwärtigen
Enden jeder äußeren Luftdichtung aufweisen. Die Ver
minderung der Anzahl der Teile reduziert die Gesamt
kosten des Aufbaus. Zusätzlich ist das äußere Gehäuse,
das lediglich zwei Flansche zum Abstützen der Anordnung
der äußeren Luftdichtungen erfordert, sehr viel leichter
herzustellen als vergleichsweise Konstruktionen, die
vier innere Flansche zum Abstützen der äußeren Luft
dichtungen und der Schaufeln erfordern.
Obwohl die Erfindung in Zusammenhang mit detaillierten
Ausführungsbeispielen beschrieben und dargestellt wurde,
ist es für den Durchschnittsfachmann verständlich,
mannigfaltige Änderungen in Form und Details durchgeführt
werden können, ohne von dem Geist und dem Schutzbereich
der beanspruchten Erfindung abzuweichen.
Claims (6)
1. Axial-Gasturbine mit einem Turbinenabschnitt (16), durch
den ein ringförmiger Strömungsweg (18) für das gasförmige
Arbeitsmedium führt und der aufweist:
eine Rotoranordnung (36) mit
einer ersten Rotorscheibe (38),
einer sich von dieser nach außen durch den Strömungsweg (18) erstreckenden ersten Rotor schaufelanordnung (42)
einer zweiten Rotorscheibe (44) und
einer sich von dieser nach außen durch den Strömungsweg (18) erstreckenden zweiten Rotor schaufelanordnung (46),
eine sich zwischen den Rotorscheiben (38, 44) erstreckenden inneren Luftdichtung (48) und
eine Statoranordnung (88) mit
einer ersten äußeren Luftdichtung (62), die sich aus einer Anordnung bogenförmiger, in Umfangsrichtung über die erste Rotorschaufelanordnung (42) unter Bildung eines Spaltes (G₁) erstreckender Segmente (64) zusammensetzt,
einer zweiten äußeren Luftdichtung (72), die sich aus einer Anordnung bogenförmiger, in Umfangs richtung über die zweite Rotorschaufelanordnung (46) unter Bildung eines radialen Spaltes (G₂) er streckender Segmente (74) zusammensetzt,
einer Anordnung von Statorschaufeln (82), die sich axial zwischen den beiden äußeren Luft dichtungen (62, 72) erstrecken und radial durch den Strömungsweg (18) zwischen den beiden Rotor schaufelanordnungen (42, 46) nach innen in die Nähe der inneren Luftdichtung (48) ragen und dabei zwischen sich und der inneren Luftdichtung (48) einen radialen Spalt (G₃) belassen, und
einer Einrichtung zum Abstützen der beiden äußeren Luftdichtungen (62, 72) und der Stator schaufeln (82)
wobei die Einrichtung aufweist:
ein äußeres, kühlbares Gehäuse (20),
eine erste Tragvorrichtung (92) zum Abstützen des stromaufwärtigen Endes (84) der Stator schaufeln (82) und der Segmente (64) der ersten äußeren Luftdichtung (62),
wobei die erste Tragvorrichtung (92) aufweist:
einen stromaufwärtigen Tragring (96), der in Umfangsrichtung gleitbar in das strom aufwärtige Ende jedes Segmentes (64) der ersten äußeren Luftdichtung (62) ein greift, und
einen stromabwärtigen Tragring (100), der in Umfangsrichtung gleitbar in das strom abwärtige Ende jedes Segmentes (64) der ersten äußeren Luftdichtung (62) ein greift,
eine zweite Tragvorrichtung (94) zum Abstützen des stromabwärtigen Endes (86) der Stator schaufeln (82) und der Segmente (74) der zweiten äußeren Luftdichtung (72),
wobei die zweite Tragvorrichtung (94) aufweist:
einen stromaufwärtigen Tragring (124), der in Umfangsrichtung gleitbar in das strom aufwärtige Ende jedes Segmentes (74) der zweiten äußeren Luftdichtung (72) ein greift, und
einen stromabwärtigen Tragring (122), der in Umfangsrichtung gleitbar in das stromabwärtige Ende jedes Segmentes (74) der zweiten äußeren Luftdichtung (72) ein greift,
eine erste Kühlluftzufuhreinrichtung (24) zum Zuführen von Kühlluft zu dem äußeren Gehäuse (20), und
eine zweite Kühlluftzufuhreinrichtung (32) zum Zuführen von Kühlluft zu dem äußeren Gehäuse (20), dadurch gekennzeichnet, daß
der stromaufwärtige Tragring (96) und der stromabwärtige Tragring (100) der ersten Tragvorrichtung (92) an einer gemeinsamen ersten axialen Stelle (A₁) am äußeren Gehäuse (20) befestigt sind,
die erste Kühlluftzufuhreinrichtung (24) Kühlluft an die erste axiale Stelle (A₁) zuführt,
der stromaufwärtige Tragring (124) und der stromabwärtige Tragring (122) der zweiten Tragvorrichtung (94) an einer gemeinsamen zweiten axialen Stelle (A₂) am äußeren Gehäuse (20) befestigt sind, und
die zweite Kühlluftzufuhreinrichtung (32) Kühlluft an die zweite axiale Stelle (A₂) zuführt.
eine Rotoranordnung (36) mit
einer ersten Rotorscheibe (38),
einer sich von dieser nach außen durch den Strömungsweg (18) erstreckenden ersten Rotor schaufelanordnung (42)
einer zweiten Rotorscheibe (44) und
einer sich von dieser nach außen durch den Strömungsweg (18) erstreckenden zweiten Rotor schaufelanordnung (46),
eine sich zwischen den Rotorscheiben (38, 44) erstreckenden inneren Luftdichtung (48) und
eine Statoranordnung (88) mit
einer ersten äußeren Luftdichtung (62), die sich aus einer Anordnung bogenförmiger, in Umfangsrichtung über die erste Rotorschaufelanordnung (42) unter Bildung eines Spaltes (G₁) erstreckender Segmente (64) zusammensetzt,
einer zweiten äußeren Luftdichtung (72), die sich aus einer Anordnung bogenförmiger, in Umfangs richtung über die zweite Rotorschaufelanordnung (46) unter Bildung eines radialen Spaltes (G₂) er streckender Segmente (74) zusammensetzt,
einer Anordnung von Statorschaufeln (82), die sich axial zwischen den beiden äußeren Luft dichtungen (62, 72) erstrecken und radial durch den Strömungsweg (18) zwischen den beiden Rotor schaufelanordnungen (42, 46) nach innen in die Nähe der inneren Luftdichtung (48) ragen und dabei zwischen sich und der inneren Luftdichtung (48) einen radialen Spalt (G₃) belassen, und
einer Einrichtung zum Abstützen der beiden äußeren Luftdichtungen (62, 72) und der Stator schaufeln (82)
wobei die Einrichtung aufweist:
ein äußeres, kühlbares Gehäuse (20),
eine erste Tragvorrichtung (92) zum Abstützen des stromaufwärtigen Endes (84) der Stator schaufeln (82) und der Segmente (64) der ersten äußeren Luftdichtung (62),
wobei die erste Tragvorrichtung (92) aufweist:
einen stromaufwärtigen Tragring (96), der in Umfangsrichtung gleitbar in das strom aufwärtige Ende jedes Segmentes (64) der ersten äußeren Luftdichtung (62) ein greift, und
einen stromabwärtigen Tragring (100), der in Umfangsrichtung gleitbar in das strom abwärtige Ende jedes Segmentes (64) der ersten äußeren Luftdichtung (62) ein greift,
eine zweite Tragvorrichtung (94) zum Abstützen des stromabwärtigen Endes (86) der Stator schaufeln (82) und der Segmente (74) der zweiten äußeren Luftdichtung (72),
wobei die zweite Tragvorrichtung (94) aufweist:
einen stromaufwärtigen Tragring (124), der in Umfangsrichtung gleitbar in das strom aufwärtige Ende jedes Segmentes (74) der zweiten äußeren Luftdichtung (72) ein greift, und
einen stromabwärtigen Tragring (122), der in Umfangsrichtung gleitbar in das stromabwärtige Ende jedes Segmentes (74) der zweiten äußeren Luftdichtung (72) ein greift,
eine erste Kühlluftzufuhreinrichtung (24) zum Zuführen von Kühlluft zu dem äußeren Gehäuse (20), und
eine zweite Kühlluftzufuhreinrichtung (32) zum Zuführen von Kühlluft zu dem äußeren Gehäuse (20), dadurch gekennzeichnet, daß
der stromaufwärtige Tragring (96) und der stromabwärtige Tragring (100) der ersten Tragvorrichtung (92) an einer gemeinsamen ersten axialen Stelle (A₁) am äußeren Gehäuse (20) befestigt sind,
die erste Kühlluftzufuhreinrichtung (24) Kühlluft an die erste axiale Stelle (A₁) zuführt,
der stromaufwärtige Tragring (124) und der stromabwärtige Tragring (122) der zweiten Tragvorrichtung (94) an einer gemeinsamen zweiten axialen Stelle (A₂) am äußeren Gehäuse (20) befestigt sind, und
die zweite Kühlluftzufuhreinrichtung (32) Kühlluft an die zweite axiale Stelle (A₂) zuführt.
2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Statoranordnung (88) des weiteren aufweist:
eine erste kühlbare Flanschverbindung (22), die sich in Umfangsrichtung um das Äußere des äußeren Gehäuses (20) herumerstreckt, zur radialen Lagehaltung des äußeren Gehäuses (20) an der ersten axialen Stelle (A₁), wobei
die erste Kühlluftzufuhreinrichtung (24) zum Zuführen von Kühlluft in Strömungsverbindung mit der ersten kühlbaren Flanschverbindung (22) steht, und
eine zweite kühlbare Flanschverbindung (28), die sich in Umfangsrichtung um das Äußere des äußeren Gehäuses (20) herumerstreckt, zur radialen Lagehaltung des äußeren Gehäuses (20) an der zweiten axialen Stelle (A₂), wobei
die zweite Kühlluftzufuhreinrichtung (32) zum Zuführen von Kühlluft in Strömungsverbindung mit der zweiten kühlbaren Flanschverbindung (28) steht.
eine erste kühlbare Flanschverbindung (22), die sich in Umfangsrichtung um das Äußere des äußeren Gehäuses (20) herumerstreckt, zur radialen Lagehaltung des äußeren Gehäuses (20) an der ersten axialen Stelle (A₁), wobei
die erste Kühlluftzufuhreinrichtung (24) zum Zuführen von Kühlluft in Strömungsverbindung mit der ersten kühlbaren Flanschverbindung (22) steht, und
eine zweite kühlbare Flanschverbindung (28), die sich in Umfangsrichtung um das Äußere des äußeren Gehäuses (20) herumerstreckt, zur radialen Lagehaltung des äußeren Gehäuses (20) an der zweiten axialen Stelle (A₂), wobei
die zweite Kühlluftzufuhreinrichtung (32) zum Zuführen von Kühlluft in Strömungsverbindung mit der zweiten kühlbaren Flanschverbindung (28) steht.
3. Gasturbine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß
die erste Tragvorrichtung (92) einen ersten Flansch (104) umfaßt, der sich von dem äußeren Gehäuse (20) nach innen erstreckt und an dem äußeren Gehäuse (20) an der ersten axialen Stelle (A₁) befestigt ist, und
die zweite Tragvorrichtung (94) einen zweiten Flansch (138) umfaßt, der sich von dem äußeren Gehäuse (20) nach innen erstreckt und an dem äußeren Gehäuse (20) an der zweiten axialen Stelle (A₂) befestigt ist.
die erste Tragvorrichtung (92) einen ersten Flansch (104) umfaßt, der sich von dem äußeren Gehäuse (20) nach innen erstreckt und an dem äußeren Gehäuse (20) an der ersten axialen Stelle (A₁) befestigt ist, und
die zweite Tragvorrichtung (94) einen zweiten Flansch (138) umfaßt, der sich von dem äußeren Gehäuse (20) nach innen erstreckt und an dem äußeren Gehäuse (20) an der zweiten axialen Stelle (A₂) befestigt ist.
4. Gasturbine nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede äußere Luftdichtung (62, 72) ein erstes und ein zweites Ende (66, 68; 76, 78) besitzt, und
eine der Tragvorrichtungen (92, 94)
einen ersten Tragring (96) aus einer Vielzahl von stromaufwärtigen Tragsegmenten (98) umfaßt, der das erste Ende (66) der äußeren Luftdichtung (62) radial in Lage hält und daran in Umfangsrichtung gleitend angreift, und
einen zweiten Tragring (100) umfaßt, der das zweite Ende (68) der äußeren Luftdichtung (62) radial in Lage hält und daran in Umfangsrichtung gleitend angreift.
jede äußere Luftdichtung (62, 72) ein erstes und ein zweites Ende (66, 68; 76, 78) besitzt, und
eine der Tragvorrichtungen (92, 94)
einen ersten Tragring (96) aus einer Vielzahl von stromaufwärtigen Tragsegmenten (98) umfaßt, der das erste Ende (66) der äußeren Luftdichtung (62) radial in Lage hält und daran in Umfangsrichtung gleitend angreift, und
einen zweiten Tragring (100) umfaßt, der das zweite Ende (68) der äußeren Luftdichtung (62) radial in Lage hält und daran in Umfangsrichtung gleitend angreift.
5. Gasturbine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Tragring (96) bezüglich des zweiten Trag
ringes (100) sich in Umfangsrichtung gleitend verschieben
kann.
6. Gasturbine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß
jedes Segment (98) des ersten Tragringes (96) integral
mit einem zugeordneten Segment (102) des zweiten Trag
ringes (100) ausgebildet ist.
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