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DE3442063A1 - Betaetigungsvorrichtung fuer maschinen, anlagen oder geraete - Google Patents

Betaetigungsvorrichtung fuer maschinen, anlagen oder geraete

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Publication number
DE3442063A1
DE3442063A1 DE19843442063 DE3442063A DE3442063A1 DE 3442063 A1 DE3442063 A1 DE 3442063A1 DE 19843442063 DE19843442063 DE 19843442063 DE 3442063 A DE3442063 A DE 3442063A DE 3442063 A1 DE3442063 A1 DE 3442063A1
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DE
Germany
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switches
screen
switching matrix
actuating device
switch
Prior art date
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Application number
DE19843442063
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English (en)
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DE3442063C2 (de
Inventor
Norbert 3004 Isernhagen Armbruster
Klaus 3008 Garbsen Bacher
Heinz-Ullrich 3012 Langenhagen Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EGM Entwicklungsgesellschaft fuer Montagetechnik GmbH
Original Assignee
Egm Entwicklungsgesellschaft fur Montagetechnik & Co KG GmbH
Egm Entwicklungsgesellschaft Fuer Montagetechnik & Co Kg 3012 Langenhagen GmbH
EGM Entwicklungsgesellschaft fuer Montagetechnik GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Egm Entwicklungsgesellschaft fur Montagetechnik & Co KG GmbH, Egm Entwicklungsgesellschaft Fuer Montagetechnik & Co Kg 3012 Langenhagen GmbH, EGM Entwicklungsgesellschaft fuer Montagetechnik GmbH filed Critical Egm Entwicklungsgesellschaft fur Montagetechnik & Co KG GmbH
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Publication of DE3442063A1 publication Critical patent/DE3442063A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3442063C2 publication Critical patent/DE3442063C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/08Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using plugboards, cross-bar distributors, matrix switches, or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Numerical Control (AREA)
  • Control By Computers (AREA)

Description

  • Betätigungsvorrichtung für Maschinen,
  • Anlagen oder Geräte Beschreibung Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungsvorrichtung für Maschinen, Anlagen oder Geräte, die über Steuersignale aktivierbare Arbeitsorgane (Motoren, Magnetventile, Relais, usw.) aufweisen, mit einem Bedienpult, das mehrere elektrische Schalter aufweist, die Steuersignale für die Arbeitsorgane erzeugen.
  • Derartige Betätigungsvorrichtungen sind allgemein bekannt.
  • Hierbei ist jedem Arbeitsorgan ein eigener Schalter zugeordet bzw. mit diesem verbunden. Bei komplexeren Anlagen führt dies zu sehr großen Bedienpulten mit einer enorm großen Anzahl von Schaltern. Darunter leidet die Übersichtlichkeit, so daß es in der Praxis oft zu Fehlbedienungen kommt. Auch ist die Anlernzeit für den Bediener beträchtlich lang.
  • Bei rechnergeführten Betätigungsvorrichtungen ist es bekannt, für bestimmte Arbeitsvorgänge, d. h. zur Ansteuerung ausgewählter Arbeitsorgane bestimmte Befehle auf einer Schreibmaschinentastatur einzugeben. Hier muß der Bediener einen größeren "Befehlsvorrat" auswendig lernen. Auch ist für ungeübte Personen das Betätigen einer Schreibmaschinentastatur öfter mit Fehlern verbunden.
  • Weiterhin ist bei rechnergesteuerten Anlagen bekannt, einen sog. "Touch - Screen" zu verwenden oder eine Maus-Steuerung. Im ersten Falle werden auf einem Bildschirm verschiedene Arbeitsfunktionen angeboten, die der Benutzer dadurch auslösen kann, daß er beispielsweise mit einem sog. "Lichtgriffel" bestimmte Stellen des Bildschirmes berührt. Bei der sog. "Maus-Steuerung" werden ebenfalls auf dem Bildschirm verschiedene Arbeitsfunktionen angeboten, die durch einen sog. " Cursor", d. h.
  • einen auf dem Bildschirm über einen x-y-Schalter verschiebbaren Lichtpunkt angefahren werden können. Ist der Cursor zu der gewünschten Stelle gefahren, kann der dort angebotene Arbeitsablauf durch Drücken einer zusätzlichen Aktivierungstaste ausgelöst werden. Diese Aktivierungstaste kann somit mit beliebig vielen Arbeitsfunktionen belegt werden. Beide genannten Steuerungsarten mit Touch-Screen oder Maus setzen jedoch diffizilere Kenntnisse der Computerbedienung voraus, erfordern damit höher qualifiziertes Bedienpersonal, das intensiv geschult sein muß. Auch dauert zumindest bei der Maus-Steuerung das An- fahren eines bestimmten Punktes auf dem Bildschirm eine gewisse Zeit, was dann den Arbeitsablauf der gesteuerten Maschine stark verzögert, wenn kurz aufeinanderfolgend unterschiedliche Arbeitsfunktionen aktiviert oder beendet werden sollen. Soll beispielsweise ein Roboterarm mit z. B. sieben Freiheitsgraden über eine derartige Steuerung von Hand bedient werden, so kann in der Praxis mit einer oben beschriebenen Steuerung immer nur eine Bewegung längs eines der Freiheitsgrade durchgeführt werden, bevor eine andere Bewegung eingeleitet wird.
  • Anderenfalls könnte es bei zwei oder mehr überlagerten Bewegungen dazu kommen, daß die eine Bewegung nicht rechtzeitig beendet werden kann, da der Cursor nicht schnell genug auf die hierfür vorbestimmte Stelle des Bildschirmes gebracht wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Betätigungsvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß sie einfach und übersichtlich zu bedienen ist, möglichst wenige aber nicht zu wenige Schalter aufweist und Fehlbedienungen weitestgehend vermeidet.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Das der Erfindung zugrunde liegende Grundprinzip besteht darin, daß Mehrfunktionsschalter jeweils paarweise neben vorbestimmten Bereichen eines Bildschirmes angeordnet sind. Die Zuweisung der jeweiligen Funktion zu dem entsprechenden Schalter erfolgt über einen programmierbaren, steuerbaren Speicher, der einerseits die Schalter über eine Schaltmatrix mit bestimmten Arbeitsorganen verbindet und gleichzeitig die momentane Funktionszuweisung auf dem Bildschirm unmittelbar neben dem jeweiligen Schalter anzeigt. Für die Anderungen der Funktionsbelegung ist ein eigenes Schalterpaar vorgesehen, das den Speicher ansteuert und dort neue Arbeitsfunktionen und im Ergebnis eine neue Verschaltung der Schaltmatrix auslöst. Es handelt sich hierbei um sog. "Blättertasten", mit denen -analog zum Blättern in einem Buch - neue "Seiten" des Speichers abgerufen werden können.
  • Die Betätigungsvorrichtung nach der Erfindung ist allgemein für Maschinen, Anlagen oder Geräte einsetzbar. Spezielle Anwendungen liegen in der Bedienerführung an Maschinen für den Montagebereich, in beliebigen Anwendungen für Werkzeugmaschinen und Sondermaschinen bzw. Transportanlagen. Die wesentlichen Vorteile der Erfindung liegen in der Einsparung von umfangreichen Bedienpulten, in der schnelleren Einlernung von Bedienern und ganz allgemein der Verbesserung des Mensch-Maschine-Dialoges. Da mehrere Schalter vorgesehen sind, können auch mehrere Arbeitsfunktionen simultan gesteuert werden, ohne daß eine zu große und damit nicht mehr übersichtliche Anzahl von Schaltern vorhanden ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 ein Blockschaltbild der Betätigungsvorrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 eine Übersicht von Bildschirmanzeigen (Menü-Hierarchie); Fig. 3 eine Ansicht des Bildschirmes mit nebengeordneten Schaltern bei Einstellung des Grundmenüs; Fig. 4 eine Darstellung ähnlich Fig. 3 bei Auswahl eines der Hauptmenüs; und Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig. 3 und 4 bei Auswahl eines weiteren Hauptmenüs.
  • Gleiche Bezugszeichen in den einzelnen Figuren bezeichnen gleiche oder einander entsprechende Teile.
  • Zunächst sei auf Fig. 1 Bezug genommen. Die dort dargestellte Betätigungsvorrichtung enthält einen Bildschirm 1, zu dessen beiden Seiten je eine vertikale Reihe 2 bzw. 3 von Schaltern S1 bis S5 bzw. S1' bis S5' angeordnet ist.
  • Der Bildschirm 1 ist in mehrere streifenförmige Bereiche B1 bis B5, B1' bis B5', B6 bis B11 unterteilt. Jeder dieser streifenförmigen Bereiche (mit Ausnahme des Bereiches B6) ist nun einem Schalterpaar zugeordnet. Beispielsweise ist der streifenförmige Bereich B1, B7, B1' dem Schalterpaar S1, S1' zugeordnet. Mit anderen Worten liegen die Schalter eines Schalterpaares (z. B. S1, S1') unmittelbar angrenzend an die Bereiche B1 bzw. B1' des Bildschirmes 1.
  • Gleiches gilt in entsprechender Weise für die übrigen Schalter. Die Schalter S1 bis S4 und S1' bis S4' sind nun Funktionsschalter, die mit unterschiedlichen Funktionen "belegt" werden können. Die Schalter S5 und S5' dagegen haben Sonderfunktionen als sog. "Blättertasten".
  • Die Schalter S1 bis S4 und S1' bis S4' sind nun über Kabel 4 bzw. 5 mit Leitungen L1 bis L4 bzw. L1' bis L4' mit Eingängen einer Schaltmatrix 6 verbunden. Diese Schaltmatrix 6 wird von einem Speicher 7 gesteuert, der bestimmte, auswählbare Verbindungen der Schaltmatrix 6 setzt. Die Schaltmatrix 6 kann nun beliebige Eingangsleitungen L1 bis L4, L1' bis L4' zu einer Maschine, Anlage bzw. einem Gerät 10 durchschalten, und zwar spezieller durch Verbinden jeder beliebigen Eingangsleitung mit jeweils einer beliebigen Ausgangsleitung des Kabels 11. Verschiedene Leitungen des Kabels 11 sind jeweils mit einem Arbeitsorgan 12 bis 19 der Maschine 10 verbunden. Damit kann durch entsprechendes Setzen der Schaltmatrix 6 jeder der Schalter S1 bis S4 bzw. S1' bis S4' mit einem bestimmten Arbeitsorgan der Arbeitsorgane 12 bis 19 direkt verbunden werden. Beispielsweise können die Schalter S1 und S1' nun direkt mit dem Arbeitsorgan 12 verbunden werden, welches durch Betätigen der Schalter dann in zwei verschiedene Betriebsstellungen gebracht werden kann. Die Arbeitsorgane 12 bis 19 können beispielsweise Servo-Motoren, Magnetventile, Relais, Heizgeräte, Lampen usw. sein. Ist bei der soeben beschriebenen Verbindung zwischen den Schaltern S1 und S1' und dem Arbeitsorgan 12 das Arbeitsorgan 12 beispielsweise ein Magnetventil, so kann es durch Drücken des Schalters S1 geöffnet und durch Drücken des Schalters S2 geschlossen werden.
  • Selbstverständlich können die Arbeitsorgane noch eigene Steuerungen etc. haben oder auch komplexere Regelkreise darstellen, die durch die Schalter S1 bis S4' beispielsweise ein- oder ausgeschaltet werden können.
  • Weiterhin enthält die Maschine 10 im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Sensoren 20 bis 26, die bestimmte Betriebszustände erfassen, beispielsweise die Stellung eines Arbeitselementes, den Zustand (auf oder zu) eines Magnetventiles, eine Temperatur etc. Diese Sensoren sind ebenfalls an das Kabel 11 angeschlossen und werden durch die Schaltmatrix 6 - je nach Schaltzustand - mit dem Speicher 7 verbunden. Der Speicher 7 ist über eine Leitung BAS, die ein Videosignal für den Bildschirm 1 führt, mit diesem verbunden. Weiterhin besitzt der Speicher 7 je eine Eingabeeinheit 27, die beispielsweise eine Tastatur, eine Leseeinheit für Magnetspeicherplatten etc. ist.
  • Schließlich kann an den Speicher 7 auch noch eine Ausgabeeinheit 28 beispielsweise in Form eines Druckers angeschlossen sein.
  • Die beiden Sonderschalter S5 und S5' sind im Ausführungs- beispiel der Fig. 1 über Leitungen L5 bzw. L5' direkt mit dem Speicher 7 verbunden. Durch Betätigen dieser als "Blättertasten" bezeichneten Schalter können nun im Speicher 7 bestimmte vorprogrammierte "Seiten" aufgeblättert werden. Durch Drücken des Schalters S5' kann - wie durch das Symbol in dem Bereich B5' angedeutet - in einer sequentiellen Datei "vorwärts" geblättert werden, während durch Drücken des Schalters S5 (Symbol des Bereiches B5) "rückwärts" geblättert werden kann. Je nach ausgewählter "Seite" wird die Schaltmatrix 6 anders gesetzt,und gleichzeitig werden in den Bereichen B1 bis B4 bzw. B1' bis B4' die dann den Schaltern zugeordneten Funktionen angezeigt.
  • Weiterhin kann die jeweilige Grundfunktion in den Bereichen B7 bis B10 angezeigt werden. Dies wird im Zusammenhang mit den Fig. 3 bis 5 noch detaillierter beschrieben.
  • Der Bereich B11 in Höhe der "Blättertasten" ist für bestimmte Sonderanzeigen frei, beispielsweise für Fehlermeldungen. Der oberste Bereich B6, dem kein Schalter zugeordnet ist, ist für die Anzeige der jeweils gewählten "Seite" des Speichers vorgesehen.
  • Fig. 2 zeigt schematisch den Aufbau der Bildschirmanzeigen mit den einzelnen "Seiten" des Speichers 7. Nach dem Einschalten der Betätigungsvorrichtung erscheint auf dem Bildschirm 1 zunächst ein Einschaltbild 30. Wird sodann der Schalter S5' gedrückt, so erscheint ein Bild mit dem "Grundmenü" entsprechend Fig. 3. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit insgesamt zehn Schaltern kann das Grundmenü (Bild 31) maximal acht nachgeordnete Hauptmenüs haben, wobei jedem Hauptmenü dann ein Schalter der Schalter S1 bis S4 bzw. S1' bis S4' zugeordnet ist. Durch Drücken der Taste S1 (Fig. 3) kann das Hauptmenü"Handsteuern'ausgewählt werden, durch die Taste S1' das Hauptmenü 'Automatik'' Der Schalter S2 wählt das Hauptmenü "Testbetrieb" aus, während der Schalter S2' das Hauptmenü "Diagnose" aufruft. Mit dem Schalter S5' kann auch direkt auf die nächstfolgende Bildschirmanzeige umgeschaltet werden.
  • Die nächste "Menüebene" enthält im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 nun die Hauptmenüs 32, 33 bzw. 34 für Handsteuern, Automatik bzw. Diagnose. Jedes dieser Hauptmenüs kann wiederum acht Untermenüs oder Funktionen haben, die den Schaltern S1 bis S4 und S1' bis S4' zugewiesen sind. Jedes der Untermenüs, z. B. die Untermenüs 35 und 36, haben wiederum ein Bild mit maximal acht Funktionen.
  • Fig. 4 zeigt das Hauptmenü "Handsteuern 1". Die dort angezeigten Funktionen werden über die daneben angeordneten Schalter ausgelöst. Das "-G-" unter den Funktionen zeigt die jeweilige Grundstellung an, die vor dem Start in der Betriebsart "Automatik" ausgelöst werden muß. In welcher aktuellen Stellung sich die einzelnen Funktionen befinden, gibt der in Fig. 4 dunkle Querbalken an. Ermittelt werden diese Stellungen durch die Sensoren 20 bis 26 der Fig. 1. Mit dem Schalter S5 wird auf die davorliegende Bildschirmanzeige, in diesem Falle das Grundmenü (Fig. 3),umgeschaltet. Mit dem Schalter S5' werden nachfolgende Hauptmenüs bzw. "Handsteuern 2", "Handsteuern 3" usw. aufgerufen. Im unteren Feld (Bereich B11) werden eventuell auftretende Fehler angezeigt.
  • Fig. 5 zeigt den Bildschirm 1 bei Auswahl des Hauptmenüs "Automatik", d. h. den Zustand nach Drücken des Schalters S1' bei Fig. 3. Der schwarze Balken zeigt wieder an, in welchem Automatik-Modus sich die Betätigungsvorrichtung befindet.
  • Aus Obigem ist erkennbar, daß die Erfindung eine einfacher und damit sicherer zu bedienende Alternative zu den eingangs beschriebenen Bildschirmsteuersystemen darstellt.
  • Sämtliche in den Patentansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung dargestellten technischen Einzelheiten können sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
  • Bezugszeichenliste 1 Bildschirm 2 Schalterreihe 3 Schalterreihe 4 Sammelleitung 5 Sammelleitung 6 Schaltmatrix 7 Speicher 8 Leitung 9 Leitung 10 Gerät/Maschine/Anlage 11 Kabel 12 Arbeitsorgan 13 Arbeitsorgan 14 Arbeitsorgan 15 Arbeitsorgan 16 Arbeitsorgan 17 Arbeitsorgan 18 Arbeitsorgan 19 Arbeitsorgan 20 Sensor 21 Sensor 22 Sensor 23 Sensor 24 Sensor 25 Sensor 26 Sensor 27 Eingabeeinheit 28 Ausgabeeinheit 30 Einschaltbild 31 Grundmenü 32 Hauptmenü 33 Hauptmenü 34 Hauptmenü 35 Untermenü 36 Untermenü S1 - S5' Schalter L1 - L5' Leitung B1 - B11 Bereich BAS Video-Leitun

Claims (5)

  1. Betätigungsvorrichtung für Maschinen, Anlagen oder Geräte Patentansprüche 1. Betätigungsvorrichtung für Maschinen, Anlagen oder Geräte, die über Steuersignale aktivierbare Arbeitsorgane (Motoren, Magnetventile, Relais, usw.) aufweisen, mit einem Bedienpult, das mehrere elektrische Schalter aufweist, die Steuersignale für die Arbeitsorgane erzeugen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schalter (S1 - S5') jeweils paarweise (S1, S1'; S2, S2';..
    S5, S5') neben vorbestimmten Bereichen (B1, B1'; B2, B2';...; B5, B5') eines Bildschirmes (1) angeordnet sind, daß die Schalter (S1...S4') mit Eingängen einer Schaltmatrix (6) verbunden sind, welche jeden Eingang mit einem beliebigen Ausgang (Kabel 11) verbinden kann, daß die Verbindungen der Schaltmatrix (6) durch einen steuerbaren Speicher (7) setzbar sind und daß die Ausgänge der Schaltmatrix (6) mit den Arbeitsorganen (12-19) der Maschine, Anlage oder des Gerätes (10) verbunden sind.
  2. 2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der Bildschirm (1) in mehrere streifenförmige, vorzugsweise horizontal angeordnete Bereiche (B1, B2,...B5') unterteilt ist und daß unmittelbar seitlich neben jedem Bereich ein Schalterpaar (S1, S1';....; S5, S5') angeordnet ist.
  3. 3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (S1-S5') jedes Schalterpaares je auf einer Seite des zugeordneten Bereiches (B1, B2,...B5') angeordnet sind.
  4. 4. Betätigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalterpaar (S5, S5') direkt mit dem Speicher (7) verbunden ist zur Steuerung desselben.
  5. 5. Betätigungsvorrichtung nach einem oder mehren ren der Ansprüche bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine, Anlage bzw. das Gerät (10) mehrere, insbesondere den Arbeitsorganen (12-19) zugeordnete Sensoren (20-26) aufweist, deren elektrische Ausgangssignale unmittelbar oder über die Schaltmatrix (6) dem Speicher (7) zuführbar sind.
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