DE3942311A1 - Bedienvorrichtung - Google Patents
BedienvorrichtungInfo
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/01—Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
- G06F3/02—Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
- G06F3/023—Arrangements for converting discrete items of information into a coded form, e.g. arrangements for interpreting keyboard generated codes as alphanumeric codes, operand codes or instruction codes
- G06F3/0238—Programmable keyboards
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Moderne elektrische Geräte sind vielfach mit Mikropro
zessoren ausgerüstet, die Steuerungs- und Rechenfunktio
nen ausführen und auch eine Erleichterung der Bedienung
durch Führung des Bedienenden ermöglichen. Eine solche
Bedienerführung soll möglichst gut verständlich und so
klar aus der Beschriftung und Anordnung der Bedienele
mente erkennbar sein, daß keine zusätzlichen Informatio
nen benötigt werden. Gerade der Einsatz von Mikroprozes
soren erlaubt es oft ohne Mehrkosten, eine Fülle von
nützlichen Funktionen zu implementieren, die dann aber
auch die Bedienung schwieriger und unübersichtlicher
machen.
Es ist bekannt, die Zahl der erforderlichen Taster durch
eine sogenannte Menütechnik entscheidend zu reduzieren.
Mit bestimmten Tastern wird jeweils ein Menü aufgerufen
und dieses auf dem Bildschirm zur Anzeige gebracht. Je
des Menü entspricht einer Befehlsreihe mit mehreren mög
lichen Befehlen, die zur Auswahl stehen. Die Befehle
sind in der Regel verschiedenen hierarchischen Befehls
ebenen zugeordnet, so daß ein Befehl aus einer höheren
Befehlsebene jeweils zu einer Befehlsreihe niedrigerer
Ebene führt, sofern er nicht selbst bereits am Ende ei
ner hierarchischen Kette steht und unmittelbar eine Ar
beitsanweisung für den Mikroprozessor enthält. Bei die
ser Methode genügen relativ wenige Taster, um in Verbin
dung mit einem Cursor, der eine Auswahl innerhalb der
verschiedenen Befehlsreihen ermöglicht, eine Vielzahl
von Befehlen einzugeben.
Mit einer Menütechnik arbeitet auch ein in der
DE 37 43 543-A beschriebenes Oszilloskop. Dieses Gerät
besitzt einen Mikroprozessor, der über Bedienelemente
eingegebene Befehle verarbeitet. Die als Taster ausge
führten Bedienelemente sind hierarchisch gestuften Be
fehlsebenen zugeordnet, wobei einer erste Tastergruppe
einer ersten Befehlsebene und eine zweite, am rechten
Rand eines Bildschirms positionierte Tastergruppe einer
zweiten Befehlsebene zugeordnet ist. Während die erste
Tastergruppe mit einer festen Beschriftung versehen ist,
wird die Beschriftung für die zweite Tastergruppe auf
einem unmittelbar an die Taster angrenzenden Display
dargestellt. Für die zweite Tastergruppe ist somit ein
Wechsel der Beschriftung möglich. Die Beschriftung hängt
von dem jeweils vorgegebenen Menü ab, das durch Betäti
gung eines Tasters aus der ersten Tastergruppe ausge
wählt wird. Die Taster mit fester Beschriftung seien im
folgenden als "Hardkeys" und die Taster mit wechselnder
Beschriftung als "Softkeys" bezeichnet, womit auch zum
Ausdruck gebracht werden soll, daß das angesprochene
Betätigungsorgan nicht unbedingt ein mechanischer Taster
sein muß.
Die aus der genannten Vorveröffentlichung bekannte Be
schriftung der Softkeys entspricht der üblichen Methode
zur Kennzeichnung von Bedienelementen durch unmittelbar
neben ihnen angebrachte Bedienhinweise mit dem einzigen
Unterschied, daß die Hinweise mit Hilfe des Displays
veränderbar sind. Die Anordnung der Softkeys in einer
gemeinsamen Spalte oder Zeile erfordert ein relativ
langgestrecktes Display, das relativ viel Platz bean
sprucht und auf dem nur relativ kurze Beschriftungen
Platz finden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bedienvorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die
sich aufgrund ihrer Abmessungen gut in die Bedienfläche
eines elektronischen Gerätes einfügt, die Zuordnung der
Beschriftung zu dem jeweiligen Softkey ohne Hilfsmittel
wie Cursor verdeutlicht und auch die Darstellung langer
Befehlsanzeigen zuläßt.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeich
neten Merkmale gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und
Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind in den
Unteransprüchen genannt.
Durch eine zeilenartige und spaltenartige Anordnung so
wohl der Menüfenster als auch der Softkeys bei gleicher
Reihenfolge gelingt eine geometrische Strukturierung,
die eine Zuordnung jedes Menüfensters zu einem bestimm
ten Softkey erkennbar macht. Gleichzeitig gelingt es mit
einem relativ kurzen Display auszukommen, bei dem die
Anzeige jedoch bei Bedarf verlängert werden kann, indem
die Grenzen zwischen den Menüfenstern überschritten wer
den. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die Grenzen der
Menüfenster nicht sichtbar sind, sondern nur von der
Zahl der für die alphanumerische Anzeige vorgegebenen
Stellen bestimmt wird. Es ist also eine Frage der An
steuerung, ob in einer solchen Zeile mit z. B. 20 Stellen
10+10, 15+5 oder 20 alphanumerische Zeichen angezeigt
werden.
Eine besonders vorteilhafte Anordnung der Softkeys er
gibt sich, wenn man zwei Softkeyspalten soweit auseinan
derzieht, daß zwischen ihnen das Display Platz findet.
Die Softkeys wird man hierbei vorteilhafterweise auf der
Verlängerung der Fensterzeilen plazieren, sodaß sie sich
in unmittelbarer Nähe der zugehörigen Menüfenster befin
den. Selbstverständlich erzielt man den gleichen Effekt,
wenn man die Softkeys in der Verlängerung der Fenster
spalten beidseitig des Displays anordnet. Die günstigste
Konfiguration ergibt sich letztlich in Verbindung mit
den Hardkeys, zumindest dann, wenn auch diese in unmit
telbarer räumlicher Nähe zum Display angeordnet werden
sollen. Bei einem aus einer langen Befehlsreihe beste
hendem Menü kann die Zahl der einzelnen Befehle die Zahl
der zur Verfügung stehenden Menüfenster bei weitem über
schreiten. In einer Weiterbildung des Erfindungsgegen
standes ist deshalb ein Hardkey vorgesehen, der es er
möglicht, von einem Menüteil in einen nächsten umzu
schalten. Nach dem letzten Menüteil wird wieder der er
ste Menüteil zur Anzeige gebracht. Es ist von Vorteil,
diesen Hardkey so anzuordnen, daß seine funktionelle
Nähe zu den Softkeys erkennbar wird.
Damit der Bedienende ohne Umschalten auf den ersten Teil
des Menüs erkennt, wann das Ende des Menüs erreicht ist,
wird dem entsprechenden Hardkey in zweckmäßiger Weise
ein das Menüende kennzeichnendes Zeichen zugeordnet. Das
Zeichen kann auf dem Display Platz finden oder auch als
Signallampe neben dem Hardkey untergebracht werden.
In manchen Fällen, z. B. wenn ein Befehl die ganze Zei
lenbreite des Displays beansprucht, oder Befehle mit
Erläuterungen kombiniert sind, könnten Zweifel beim Be
dienenden entstehen, ob bzw. welcher Softkey zur Weiter
schaltung bedient werden muß. Auch hier kann ein dem
jeweiligen Softkey zugeordnetes Signalzeichen für Ein
deutigkeit sorgen. Das Signalzeichen könnte wiederum
unmittelbar auf dem Display oder neben dem jeweiligen
Softkey angeordnet werden. Für die Gestaltung der Sig
nalzeichen bleibt ein weiter Spielraum.
Eine weitere Verbesserung des Erfindungsgegenstandes
wird durch einen zusätzlichen Help-Hardkey erreicht, der
bei Betätigung das auf dem Display dargestellte Menü
ausblendet und dessen Verständnis erleichternde Hilfsan
weisungen zur Anzeige bringt. Hierbei kann wiederum die
gesamte Zeilenbreite des Displays genutzt werden. Um
eine gezielte Erläuterung ganz bestimmter Befehle zu
ermöglich, ist weiterhin vorgesehen, entsprechende
Hilfsanweisungen bei einer kombinierten Betätigung so
wohl des Help-Hardkeys als auch des dem Befehl zugeord
neten Softkeys zur Anzeige zu bringen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeich
nungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrie
ben. Es zeigen:
Fig. 1 die Bedienvorrichtung mit dem ersten Teil ei
nes Menüs,
Fig. 2 die Bedienvorrichtung mit dem zweiten Teil
eines Menüs,
Fig. 3 die Bedienvorrichtung mit einem Untermenü der
letzten Befehlsebene.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, besitzt die Bedienvorrichtung
ein Display 1, mit vier Menüfenstern 12. Im Normalfall
ist davon auszugehen, daß die Menüfenster gleich groß
sind, also jedes von ihnen eine gleiche Anzahl alphanu
merischer Stellen zur Anzeige bringen kann. Eine direkte
Grenze zwischen den Menüfenstern ist jedoch nicht vorge
sehen, sondern hier nur zur Erleichterung des Verständ
nisses gestrichelt angedeutet. Im vorliegenden Beispiel
kommt das Display mit einer Mindestzahl von vier Menü
fenstern 12, die zwei Zeilen Z1, Z2 und zwei Spalten S1,
S2 bilden, aus.
Den vier Menüfenstern 12 ist eine gleiche Anzahl von
Softkeys 2 bis 5 zugeordnet, die ebenfalls zwei Zeilen
Z1, Z2 und zwei Spalten S3, S4 bilden. Dabei liegen die
Softkeys 2 bis 5 in der gleichen Zeile Z1, Z2 wie die
Menüfenster 12. Durch diese Anordnung gelingt es, die
wechselnde Beschriftung für die verschiedenen Softkeys 2
bis 5 in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesen darzu
stellen.
Weitere, vorzugsweise als Taster ausgebildete Hardkeys 6
bis 11 befinden sich ebenfalls in der Nähe des Displays
1 in einer darunterliegenden Zeile. Die Hardkeys 6 bis
11 besitzen eine fest vorgegebene Beschriftung, und da
mit eine festliegende Funktion. Den Softkeys 2 bis 5 in
seiner Funktion besonders nahestehend ist ein Next-Hard
key 11, der bei Betätigung ein Umschalten zwischen ein
zelnen Teilen eines Menüs ermöglicht. Ein solches Um
schalten wird mit Hilfe von Fig. 2 demonstriert, wobei
in diesem Fall der letzte Teil des Menüs lediglich zwei
Befehle beinhaltet, die den beiden Softkeys 2, 3
zugeordnet sind.
In Fig. 1 erkennt man weiterhin ein Signalzeichen 14,
das dem Next-Key 11 zugeordnet ist, und signalisiert, ob
dem augenblicklich dargestellten Menü noch ein weiterer
Menüteil folgt. Das Signalzeichen 14 könnte selbstver
ständlich auch innerhalb des Displays 1, z. B. in dessen
Mitte plaziert werden.
Weitere Signalzeichen 13 signalisieren, mit welchen
Softkeys noch Untermenüs abgearbeitet werden müssen. Das
ist besonders auch dann wichtig, wenn eine bestimmte
Reihenfolge der Abarbeitung eingehalten werden muß.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Anordnung sei im fol
genden an einem Beispiel erläutert:
Als erstes sei die Taste 8 betätigt, und damit ein Menü mit der Bezeichnung "Status" aufgerufen. Auf dem Display 1 erscheint daraufhin das in Fig. 1 dargestellte aus vier Befehlen bestehende Menü in alphanumerischer Anzei ge. Die Befehle (Funktionen) bilden die Beschriftung für die vier Softkeys 2 bis 5, wobei sich die jeweilige Zu ordnung durch die Lage eindeutig ergibt. Nach Betätigung des Next-Hardkeys 11 erscheint ein zweiter Teil des Me nüs, der in Fig. 2 dargestellt ist. Eine Wiederholung der Betätigung führt wieder zum Anfang des Menüs zurück, also zur Anzeige nach Fig. 1. Für die Abarbeitung der durch das Menü vorgegebenen Befehle sei zunächst die Eingabe der Zeit und des Datums erforderlich. Dies würde durch das der Time/Date-Anzeige zugeordnete Signalzei chen 13 entsprechend signalisiert. Bei Betätigung des zugehörigen Softkeys 2 würde das in Fig. 3 dargestellte Untermenü aufgerufen. Zum Einstellen der Zeit müßte wie derum der Softkey 2 betätigt werden, durch den der Cur sor unter eine der Ziffern bewegt werden kann, deren Wert nun mit Hilfe der Softkeys 3, 5 vergrößert oder ver kleinert wird. Die Zeiteinstellung erfolgt also in be kannter Weise durch Anpassung der Ziffern an die aktuel le Zeit. Der gleiche Vorgang wiederholt sich bei der Eingabe des Datums, wobei bei Betätigung des Softkeys 4 der Cursor zu den entsprechenden Ziffern springt, die wiederum durch die Softkeys 3 und 5 verändert werden können. Es ist möglich, die Softkeys 3 und 5 in bekann ter Weise mit einer Repetierfunktion auszustatten, die bei länger dauerndem Tastendruck automatisch den ange zeigten Wert inkrementiert oder dekrementiert. Wird nun mehr der Next-Softkey 11 betätigt, erscheint wieder der erste Teil des Hauptmenüs entsprechend Fig. 1. Die Ein stellung der übrigen im Menü angebotenen Funktionen er folgt in ähnlicher Weise, wie am Beispiel der Einstel lung von Uhrzeit und Datum gezeigt wurde.
Als erstes sei die Taste 8 betätigt, und damit ein Menü mit der Bezeichnung "Status" aufgerufen. Auf dem Display 1 erscheint daraufhin das in Fig. 1 dargestellte aus vier Befehlen bestehende Menü in alphanumerischer Anzei ge. Die Befehle (Funktionen) bilden die Beschriftung für die vier Softkeys 2 bis 5, wobei sich die jeweilige Zu ordnung durch die Lage eindeutig ergibt. Nach Betätigung des Next-Hardkeys 11 erscheint ein zweiter Teil des Me nüs, der in Fig. 2 dargestellt ist. Eine Wiederholung der Betätigung führt wieder zum Anfang des Menüs zurück, also zur Anzeige nach Fig. 1. Für die Abarbeitung der durch das Menü vorgegebenen Befehle sei zunächst die Eingabe der Zeit und des Datums erforderlich. Dies würde durch das der Time/Date-Anzeige zugeordnete Signalzei chen 13 entsprechend signalisiert. Bei Betätigung des zugehörigen Softkeys 2 würde das in Fig. 3 dargestellte Untermenü aufgerufen. Zum Einstellen der Zeit müßte wie derum der Softkey 2 betätigt werden, durch den der Cur sor unter eine der Ziffern bewegt werden kann, deren Wert nun mit Hilfe der Softkeys 3, 5 vergrößert oder ver kleinert wird. Die Zeiteinstellung erfolgt also in be kannter Weise durch Anpassung der Ziffern an die aktuel le Zeit. Der gleiche Vorgang wiederholt sich bei der Eingabe des Datums, wobei bei Betätigung des Softkeys 4 der Cursor zu den entsprechenden Ziffern springt, die wiederum durch die Softkeys 3 und 5 verändert werden können. Es ist möglich, die Softkeys 3 und 5 in bekann ter Weise mit einer Repetierfunktion auszustatten, die bei länger dauerndem Tastendruck automatisch den ange zeigten Wert inkrementiert oder dekrementiert. Wird nun mehr der Next-Softkey 11 betätigt, erscheint wieder der erste Teil des Hauptmenüs entsprechend Fig. 1. Die Ein stellung der übrigen im Menü angebotenen Funktionen er folgt in ähnlicher Weise, wie am Beispiel der Einstel lung von Uhrzeit und Datum gezeigt wurde.
Aus dem erläuterten Beispiel ergibt sich, daß mit einer
Anzeige geringem Umfangs auch reichhaltige Menüs angebo
ten werden können. Aus je mehr Teilen das Menü jedoch
besteht, umso unübersichtlicher wird die Bedienung. Es
ist deshalb zweckmäßig die Bedienvorrichtung so auszule
gen, daß die wichtigsten Menüs nicht in Teilmenüs zer
legt werden müssen und der Sprung in das Hauptmenü durch
Hardkeys vollzogen werden kann, um zu tief verschachtel
te Operationen mit mehreren Untermenüebenen zu vermei
den.
Es erscheint selbstverständlich, daß die im Beispiel
erläuterten Signalzeichen 13, 14, sowie die Hardkeys 6, 11
zur Realisierung des Erfindungsgegenstandes nicht zwin
gend erforderlich sind, sondern nach Bedarf einzeln oder
gemeinsam hinzugefügt werden können.
Claims (8)
1. Bedienvorrichtung zur Steuerung des Mikroprozes
sors eines elektronischen Gerätes, das ein Display (1)
zur alphanumerischen Anzeige eingebbarer Befehle be
sitzt, wobei die Befehlsanzeige mittels auf dem Display
(1) aneinandergereihter Menüfenster erfolgt und jedem
Menüfenster (12) ein bestimmter "Softkey" (2 bis 5)
räumlich zugeordnet ist und ein über Hardkeys (6 bis 11)
vorgebbares Menü die variable Funktion der Softkeys (2
bis 5) durch alphanumerische Anzeige in den Menüfenstern
(12) kennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß die Menü
fenster (12) auf dem Display so zueinander angeordnet
sind, daß sie Fensterzeilen (Z1, Z2) und Fensterspalten
(S1, S2) bilden und jedem Menüfenster (12) ein Softkey
zugeordnet ist, der mit den übrigen Softkeys in gleicher
Reihenfolge wie die Menüfenster Softkeyzeilen (Z1, Z2)
und Softkeyspalten (S3, S4) bildet und die Softkeys mit
den Menüfenstern in ihrer geometrischen Anordnung soweit
korrespondieren, daß die jeweilige Zuordnung erkennbar
ist und daß zur Darstellung langer Befehlsanzeigen auf
dem Display (1) mehrere Menüfenster (12) oder Teile da
von zu einer gemeinsamen Anzeige vereinigbar sind.
2. Bedienvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Softkeys (3 bis 5) räumlich in der
Verlängerung der Fensterzeilen (Z1, Z2) oder der Fenster
spalten (S1, S2) beidseitig des Displays (1) angeordnet
sind.
3. Bedienvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Softkeys (3 bis 5) und die
Hardkeys (6 bis 11) als Taster ausgebildet sind und in
räumlicher Nähe zum Display untergebracht sind.
4. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei langen Menüs,
für die die Zahl der Menüfenster (12) nicht ausreicht,
ein Next-Hardkey (11) das Umschalten zwischen Menüteilen
erlaubt und durch seine exponierte Lage die funktionelle
Nähe zu den Softkeys (2 bis 5) erkennen läßt.
5. Bedienvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß dem zum Umschalten von Menüteilen vor
gesehenen Next-Hardkey (11) ein Signalzeichen (14) zuge
ordnet ist, das erkennen läßt, ob der letzte Teil des
Menüs erreicht ist oder weitergeschaltet werden muß, um
alle Menüteile zu erfassen.
6. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Softkey (2
bis 5) ein Signalzeichen (13) zugeordnet ist, das signa
lisiert, ob bei Betätigung dieses Softkeys noch ein Un
terbefehl zur Anzeige gebracht werden kann oder ob be
reits der letzte Befehl der jeweiligen Befehlskette er
reicht ist und daß das Signalzeichen (13) vorzugsweise
innerhalb des zum jeweiligen Softkey (2 bis 5) gehörigen
Menüfensters (12) zur Anzeige gelangt.
7. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Help-Hardkey
(6) vorgesehen ist, der bei Betätigung das auf dem Dis
play (1) dargestellte Menü ausblendet und dessen Ver
ständnis erleichternde Hilfsanweisung zur Anzeige
bringt, bei denen je nach Länge des Textes ein oder meh
rere Menüfenster (12) zur Anzeige dienen.
8. Bedienvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei Betätigung des Help-Hardkeys (6)
in Kombination mit einem bestimmten Softkey (2 bis 5)
eine Hilfsanweisung zur Anzeige gebracht wird, die den
dem Softkey momentan zugeordneten Befehl erläutert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893942311 DE3942311A1 (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Bedienvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893942311 DE3942311A1 (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Bedienvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3942311A1 true DE3942311A1 (de) | 1991-06-27 |
Family
ID=6396033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893942311 Ceased DE3942311A1 (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Bedienvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3942311A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0612987A1 (de) * | 1993-02-26 | 1994-08-31 | Mettler-Toledo AG | Verfahren zum Aufstarten einer Waage und eine elektronische Waage |
| EP0612986A1 (de) * | 1993-02-26 | 1994-08-31 | Mettler-Toledo AG | Verfahren zum Anwählen und Konfigurieren von Wägeprogrammen in einer Waage und eine elektronische Waage |
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| DE3714707A1 (de) * | 1986-09-03 | 1988-03-17 | Willi Stahnke | Tastenfeld fuer datenverarbeitungsgeraete |
| EP0310699A1 (de) * | 1987-10-09 | 1989-04-12 | Hewlett-Packard GmbH | Eingabe-Einrichtung |
| DE3442063C2 (de) * | 1984-11-17 | 1989-06-08 | Egm Entwicklungsgesellschaft Fuer Montagetechnik Gmbh & Co Kg, 3012 Langenhagen, De |
-
1989
- 1989-12-21 DE DE19893942311 patent/DE3942311A1/de not_active Ceased
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| US5589670A (en) * | 1993-02-26 | 1996-12-31 | Mettler-Toledo Ag | Weighing apparatus and method using variable key bar means |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: LEWINSKY, D., DIPL.-ING. DIPL.OEC.PUBL., PAT.-ANW. |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8131 | Rejection |