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DE3338509C2 - Hochfrequenzchirurgiegerät - Google Patents

Hochfrequenzchirurgiegerät

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Publication number
DE3338509C2
DE3338509C2 DE19833338509 DE3338509A DE3338509C2 DE 3338509 C2 DE3338509 C2 DE 3338509C2 DE 19833338509 DE19833338509 DE 19833338509 DE 3338509 A DE3338509 A DE 3338509A DE 3338509 C2 DE3338509 C2 DE 3338509C2
Authority
DE
Germany
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electrode
monopolar
bipolar
hand
output
Prior art date
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Expired
Application number
DE19833338509
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English (en)
Other versions
DE3338509A1 (de
Inventor
Reimund Dipl.-Ing. DDR 1406 Hohen Neuendorf Meier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Transformatoren und Roentgenwerk GmbH
Original Assignee
Transformatoren und Roentgenwerk GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Transformatoren und Roentgenwerk GmbH filed Critical Transformatoren und Roentgenwerk GmbH
Publication of DE3338509A1 publication Critical patent/DE3338509A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3338509C2 publication Critical patent/DE3338509C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Hochfrequenzchirurgiegerät mit einem Hochfrequenzgenerator sowie mindestens jeweils einem Elektrodenanschluß für monopolare aktive Elektroden, bipolare Elektroden und eine neutrale Elektrode und einer Steuereinrichtung zur Umschaltung zwischen bipolarer und monopolarer Betriebsweise. Mit dem Hochfrequenzchirurgiegerät soll sowohl monopolare Koagulation sowie monopolares Schneiden im Bereich größerer Leistungen als auch bipolare Koagulation mit vergleichsweise geringerer Leistung möglich sein. Dabei soll der Bedienungsaufwand gering, andererseits aber die elektrische Sicherheit für den Patienten und den Bedienenden gleichermaßen groß sein. Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß die vom Hochfrequenzgenerator erzeugten Signale einer ersten Verstärkerstufe zugeführt sind, an deren Ausgang einerseits unter Zwischenschaltungen von Kontakten die Primärwicklung eines ersten Transformators geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung unmittelbar mit dem bipolaren Elektrodenanschluß verbunden ist und andererseits unter Zwischenschaltung von Kontakten die Primärwicklung eines zweiten Transformators geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung auf den Eingang einer zweiten Verstärkerstufe arbeitet, deren Ausgang mit den Elektrodenanschlüssen für die monopolare aktive Elektrode und die neutrale Elektrode verbunden ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Hochfrequenzchirurgiegerät zum Schneiden und Koagulieren, mit einem Hochfrequenzgenerator sowie mit mindestens jeweils einem Elektrodenanschluß für monopolare aktive Elektroden, bipolare Elektroden und eine neutrale Elektrode und mit einer Steuereinrichtung zur Umschaltung zwischen bipolarer und monopolarer Betriebsweise.
Es ist ein Hochfrequenzchirurgiegerät zum Schneiden und Koagulieren bekannt, welches mit einem Hochfrequenzgenerator zur Energieversorgung der wahlweise monopolar und bipolar zu betreibenden Elektroden ausgerüstet ist und bei dem ein gemeinsamer Hochfrequenzausgang vorgesehen ist (DE-AS 20 44 078). Der Hochfrequenzausgang ist hierbei mit einem Elektrodenhandstück zum Anschließen der jeweiligen aktiven Elektrode verbunden. Dieses Gerät weist außerdem einen weiteren Ausgang zum Anschließen entweder der inaktiven Elektrode für den monopolaren Betrieb oder der inaktiven Elektrode für den bipolaren Betrieb sowie eine mit Steuerschaltern ausgerüstete Steuereinrichtung zum Beaufschlagen des gemeinsamen Hochfrequenzausganges mit Energie für den monopolaren oder bipolaren Betrieb auf. Um einerseits die Einhandbedienung bei bipolarer Betriebsweise zu ermöglichen, andererseits aber zu verhindern, daß bei dieser Betriebsweise der bipolaren Handstückelektrode irrtümlich ein unerwünschter Energiewert zugeführt wird, ist bei diesem Hip
iv^He» fiir H*»n Kinnlari»n
über einen Kontakt des Elektrodenhandstückes mit einem ersten neutralen Ausgang und die inaktive Elektrode für den monopolaren Betrieb mit einem zweiten neutralen Ausgang des Hochfrequenzgenerators verbunden und ein Schalter vorhanden, durch den das neutrale Potential des HF-Generators entweder mit dem einen oder mit dem anderen Ausgang verbunden werden kann, wobei zusätzliche Steuermittel zur selbsttätigen Anwahl eines vorbestimmten Energiewertes im Hochfrequenzgenerator und zur Umschaltung des Schalters bei über das Elektrodenhandstück angeschlossener Elektrode für den Bipolarbetrieb vorgesehen sind.
Nachteilig ist hierbei die Führung der Leitung zur neutralen Elektrode über ein Relais, das sich damit direkt im Patientenkreis befindet und besonderer Beachtung bedarf bezüglich Spannungsfestigkeit und Ableitstrom bei einem gegenüber dem Erdpotential schwebend aufgebauten Ausgangsteil. Ein weiterer Nachteil gemäß dieser Ausführung besteht in der Notwendigkeit eines dreiadrigen Anschlußkabels für die aktive Elektrode, was der Forderung nach einem möglichst leichten Kabel, um die Behinderung des Chirurgen gering zu halten, wenig entgegenkommt Auch die erforderliche spezielle Ausbildung der Elektroden zur Auslösung der Schaltfunktion muß als nachteilig angesehen werden.
Es ist auch bekannt, ein Hochfrequenzchirurgiegerät mit mindestens jeweils einem Elektrodenanschluß für monopolare aktive Elektroden, bipolare Elektroden und eine neutrale Elektrode auszurüsten (DE-OS 26 46 229). Bei diesem Gerät ist zwischen dem Ausgang des Hochfrequenzgenerators und den Elektrodenanschlüssen eine miteinander gekoppelte Schalter enthaltende Umschalteinrichtung derart angeschlossen, daß in der einen Schalterstellung nur die Elektrodenanschlüsse für bipolare Elektroden und in der anderen Schalterstellung nur die Elektrodenanschlüsse für die neutrale Elektrode und der Eiektrodenanschluß für die monopolare Elektrode mit dem Hochfrequenzgenerator verbunden sind. Auch bei dieser Lösung befinden sich die Umschaltkontakte sowie bei monopolarer Betriebsweise das Relais einer hierbei "erforderlichen Schutzschaltung unmittelbar im Patientenkreis.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hochfrequenzchirurgiegerät zu schaffen, mit dem durch Betriebsartwahl alternativ sowohl die monopolare Koagulation sowie monopolares Schneiden im Bereich größerer Leistungen als auch die bipolare Koagulation mit vergleichsweise geringerer Leistung ermöglicht wird, wobei einerseits der schaltungstechnische Aufwand und der Bedienungsaufwand gering, andererseits aber auch die elektrische Sicherheit für den Patienten und den Bedienenden gleichermaßen sehr groß sein soll.
Diese Aufgabe wird bei einem Hochfrequenzchirurgiegerät der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die vom Hochfrequenzgenerator erzeugten Signale einer ersten Verstärkerstufe zugeführt sind, an deren Ausgang einerseits unter Zwischenschaltung von Kontakten, die von der Steuereinrichtung betätigbar sind, die Primärwicklung eines ersten Transformators geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung unmittelbar mit dem Elektrodenanschluß für bipolare Elektroden verbunden ist und andererseits gleichfalls unter Zwischenschaltung von Kontakten, die von der Steuereinrichtung betätigbar sind, die Primärwicklung eines zweiten Transformators geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung auf den Eingang einer zweiten Verstärkerstufe arbeitet, deren Ausgang mit den Elektrodenan-
cn cr^Hiiiccrfan für die monc^olsrs aktive Elektrode urid dis neutrale Elektrode verbunden ist.
Durch die Aufteilung des Leistungsverstärkers in zwei Stufen, wobei die erste Verstärkerstufe einmal als Ansteuerstufe über einen Transformator für die monopolar zu betreibende Endstufe großer Leistung zum anderen als bipolar arbeitende Endstufe über einen weiteren Transformator wirkt, wird ein zweiter im Gerät integrierter Hochfrequenzgenerator für die bipolare Be-
triebsweise entbehrlich. Außerdem wird durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen erreicht, daß der Ort der Umschaltung von monopolarer auf bipolarer Betriebsweise bzw. umgekehrt sich nicht im Patiet tenkreis befindet
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles und einer zugehörigen Zeichnung näher erläutert werden.
In der Zeichnung ist ein schematisches Schaltbild eines Hochfrequenzchirurgiegerätes gemäß der Erfindung dargestellt Das zum Schneiden und Koagulieren dienende Hochfrequenzchirurgiegerät ist mit einem Hochfrequenzgenerator 1 ausgerüstet, der ausgangsseitig auf eine erste Verstärkerstufe 2 arbeitet An den Ausgang dieser Verstärkerstufe 2 ist unter Zwischenschaltung von Kontakten 3; 4 die Primärwicklung 5 eines Transformators 6 geschaltet, dessen Sekundärwicklung 7 unmittelbar mit einem Elektrodenanschluß 8 für bipolare Elektroden verbunden ist Parallel zur Primärwicklung 5 des Transformators 6 ist gleichfalls unter Zwischenschaltung von Kontakten 9; 10 die Primärwicklung Ii eines zweiten Transformators 12 an den Ausgang der ersten Verstärkerstufe 2 geschaltet Dieser zweite Transformator 12 arbeitet über seine Sekundärwicklung 13 auf den Eingang einer zweiten Verstärkerstufe 14, deren Ausgänge einerseits mit einem Elektrodenanschluß 15 für monopolare aktive Elektroden und andererseits mit einem Elektrodenanschluß 16 für eine neutrale Elektrode verbunden ist Mit Hilfe einer Steuereinrichtung 17, die über eine Leitung 18 mit dem Hochfrequenzgenerator 1 verbunden ist, kann, je nachdem welche Betriebsart erwünscht ist, entweder durch Schließen der Kontakte 3; 4 der Transformator 6 oder durch Schließen der Kontakte 9; 10 der Transformator 12 eingeschaltet werden.
Soll das Gerät beispielsweise monopolar betrieben werden, so erfolgt die Aktivierung des Gerätes von einem mit der Steuereinrichtung 17 verbundenen Fußschalter 19 oder über die am Elektrodenanschluß 15 angeschlossene monopolare Elektrode und zwar über mit der Steuereinrichtung verbundene Steuerleitungen 20; 21, wobei die Steuerleitung 20 unmittelbar an den Elektrodenanschluß 15 geführt und für die Steuerleitung 21 eine weitere Anschlußbuchse 15' vorgesehen ist Bei dieser Betriebsweise sind die Kontakte 9; 10 wie in der Zeichnung dargestellt, geschlossen, so daß die Energieübertragung in die monopolar arbeitende Endstufe erfolgt und dort eine maximale Ausgangsleistung von z. B. 400 W erreicht wird. Für die bipolare Betriebsweise erfolgt die Aktivierung gleichfalls wahlweise von Hand oder Fuß und zwar hierbei entweder mittels eines mit der Steuereinrichtung 17 verbundenen Fußschalters 22 oder über die an den Elektrodenanschlüssen 8 angeschlossene bipolare Elektrode, wobei zu diesem Zwecke Steuerlcitungen 23; 24 von der Steuereinrichtung 17 den Elektrodenanschlüssen 8 zugeführt sind. Über die Steuereinrichtung 17 werden in diesem Falle die Kontakte 3; 4 geschlossen und die Kontakte 9; 10 geöffnet, so daß die erste Verstärkerstufe 2 hierbei gleichsam als Endstufe wirkt und über den Transformator 6 die für die bipolare Betriebsweise notwendige Leistung von z. B. 50 W an einen vorbestimmten Lastwiderstand abgibt. Die Steckverbinder an den Anschlußkabeln für die Elektroden sind geräteseitig so geschaltet, daß bei Anschluß an die entsprechenden Elektrodenanschlüsse 8; 15; 15' am Gerät eine Schaltfunktion ausgeführt werden kann. Die einzelnen Funktionen sind dabei elektrisch gegeneinander verriegelt, so daß immer nur eine Betriebsart geschaltet werden kann. Die Parameter der einzelnen Funktionen, wie Leistung und Koagulationsgrad können voreingestellt abgerufen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Hochfrequenzchirurgiegerät zum Schneiden und Koagulieren, mit einem Hochfrequenzgenerator sowie mit mindestens jeweils einem Elektrodenanschluß für monopolare aktive Elektroden, bipolare Elektroden und eine neutrale Elektrode und mit einer Steuereinrichtung zur Umschaltung zwischen bipolarer und monopolarer Betriebsweise, gekennzeichnet dadurch, daß die vom Hochfrequenzgenerator (1) erzeugten Signale einer ersten Verstärkerstufe (2) zugeführt sind, an deren Ausgang einerseits unter Zwischenschaltung von Kontakten (3; 4), die von der Steuereinrichtung (17) betätigbar sind, die Primärwicklung (5) eines ersten Transformators (6) geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung (7) unmittelbar mit dem Elektrodenanschluß (8) für bipolare Elektroden verbunden ist und andererseits gleichfalls unter Zwischenschaltung von Kontakten (9; 10), die von der Steuereinrichtung (17) betätigabr sind, die Primärwicklung (11) eines zweiten Transformators (12) geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung (13) auf den Eingang einer zweiten Verstärkerstufe (14) arbeitet, deren Ausgang mit den Elektrodenanschlüssen (15; 16) für die monopolare aktive Elektrode und die neutrale Elektrode verbunden ist.
DE19833338509 1983-01-21 1983-10-22 Hochfrequenzchirurgiegerät Expired DE3338509C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DD24739283A DD213130B1 (de) 1983-01-21 1983-01-21 Hochfrequenzchirurgiegeraet

Publications (2)

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DE3338509A1 DE3338509A1 (de) 1984-07-26
DE3338509C2 true DE3338509C2 (de) 1986-12-18

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2646229A1 (de) * 1976-10-13 1978-04-20 Erbe Elektromedizin Hochfrequenz-chirurgiegeraet
DE2646228C2 (de) * 1976-10-13 1983-02-24 Erbe Elektromedizin GmbH, 7400 Tübingen Hochfrequenz-Chirurgiegerät

Also Published As

Publication number Publication date
DE3338509A1 (de) 1984-07-26
DD213130A1 (de) 1984-09-05
DD213130B1 (de) 1987-04-01

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