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DE3335261A1 - Etikettiervorrichtung - Google Patents

Etikettiervorrichtung

Info

Publication number
DE3335261A1
DE3335261A1 DE19833335261 DE3335261A DE3335261A1 DE 3335261 A1 DE3335261 A1 DE 3335261A1 DE 19833335261 DE19833335261 DE 19833335261 DE 3335261 A DE3335261 A DE 3335261A DE 3335261 A1 DE3335261 A1 DE 3335261A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ink
labeling device
roller
inking roller
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833335261
Other languages
English (en)
Inventor
Peter 8400 Regensburg Stuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833335261 priority Critical patent/DE3335261A1/de
Publication of DE3335261A1 publication Critical patent/DE3335261A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/46Applying date marks, code marks, or the like, to the label during labelling

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Etikettiervorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Etikettiervorrichtung mit mindestens einem an einem Maschinengestell umlaufenden Transportorgan für Etiketten, mit einem an der Umlaufbahn des Transportorganes angeordneten Stempelkopf, welcher sich auf den Transportorgan abwälzt, mit einer ro-tierenden Farbwalze, sowie mit einer Einrichtung zum Abgeben von Farbe auf die Mantelfläche der Farbwalze.
  • Etikettiervorrichtungen dieser Art sind bekannt und dienen dazu, beim Etikettieren von Behältern (z.B. Flaschen) auf die Etiketten gleichzeitig Sichtvermerke, wie beispielsweise Datumsangaben usw. aufzudrucken. Alle bekannten Etikettiervorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß sie grundsätzlich rarben in flüssiger Form verwenden, wodurch ein sauberes Arbeiten der \/orrichtung nur seir schwer und vielfach nur mit großem konstruktivem Aufwand gewährleistet werden kann. Insbesondere besteht bei diesen Vorrichtungen in hohem Maße die Gefahr, daß vor allem auch bei zu hoher bzw. bei ungenauer Dosierung die flüssige )ruck-'arbe in andere Teile der Etikettiervorrichtung und dabei vor allem in den zum Leimauftrag dienenden Teil der Vorrichtunn verschleppt wird. Auch das Problem eines ev. Eintrocknens der Druckfarbe ist bei bekannten Vorrichtungen nicht zufriedenstellend gelöst, zumal die verwendeten Druckfarben sehr schnell trocknen müssen und daher die Verwendung eines äußerst schnell sich verflüchtigenden Lösungsmittels für die Farben erforderlich ist. Auch das Nachfüllen neuer Druckfarbe ist bei den bekannten Vorrichtungen in der Regel umständlich und zeitraubend.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Etikettiervorrichtung aufzuzeigen, die bei äußerst einfachem konstruktiven Aufbau die Nachteile bekannter Vorrichtungen vermeidet, die ein sauberes Arbeiten sicherstellt und vor allen. auch das Nachfüllen neuer Druckfarbe in bes. einfacher und sauberer eise gestattet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Etikettiervorrichtung der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die Mantelfläche der Farbwalze von einem saubfähiqen Material gebildet ist, daß die Einrichtung zur Abgabe von Farben von eine Rakel aufweist, die mit einer Anlageflache neigen die @antelfläche der Farbwalze anliegt. sowie wenigstens einen an die Anlagefläche mündenden Farbkanal besitzt, der über ein tsunplungsstück mit den Innenraum eins tubenartigen Elementes zur Aufnahme einer Druc!<farbe in pastöser Form in Verbindung steht, und daß eine Farbübertragungswalze veroesehen ist, deren Umfangs- bzw. Mantelfläche einerseits gegen die Farbwalze anliegt und sich an dieser abälzt und andererseits in der Umlaufbahn des Stempelkopfes angeordnet is.
  • Unter "saugfähigen Material" im Sinne der Erfindung ist ein Material zu verstehen, welches aufgrund seiner porösen oder faserigen Struktur in der Laoe ist, eine gewisse Menge an pastöser Druckfarbe bzw. Druckfarbe in Pastenform aufzunehmen und zu speichern, wobei dieses Material gleichzeitig auch in gewissen Grenzen elastisch verformbar ist, um so die gespeicherte Druckfarbe nach und nach an die Farbübertragungswalze abzugeben, O,n, an deren Umfangs-bzw. Mantelfläche einen dünnen Film aus Druckfarbe zu bilden, der eine genau dosierte, für den jeweiligen Druckvorgang ausreichende Menge an Druckfarbe an den Stempelkopf bzw an die dort vorhandenen Druckelemente abgibt.
  • Die erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß Druckfarbe "aus der Tube" verwendet werden kann, wobei die Tube bzw. das tubenartige Element solange an der Rakel verbleibt, bis die gesamte Druckfarbe aufgebraucht ist. Anschließend wird die verbrauchte Tube bzw. das verbrauchte tubenartige Element durch eine neue, mit Druckfarbe gefüllte Tube bzw. ein einsprechendes tubenartiges Element ersetzt. Das "Nachfüllen" der Druck farbe kann bei der e-rfindunqsgemäBen Etikettiervorrichtung somit sauber und ohne Probleme schnell durchgeführt werden. Durch die Speicher funktion des saugfähigen Materials der Farbwalze ist sichergestellt, daß stets die erforderliche Menge an Druckfarbe auf die Farbübertragungswalze gelangt, es also nicht notwendig ist, ständig neue Druckfarbe aus der Tube bzw. aus dem tubenartigen Element über den wenigstens einen Farbkanal auf die Farbwalze aufzudrücken. Dies erfolgt vielmehr nur von Zeit zu Zeit, wenn ein schwächer bzw.
  • blasser werdender Aufdruck auf den Etiketten festgestellt wird.
  • Außerdem ist es durch die Speicherwirkung der rarbwalze möglich, daß Auswechseln des tubenartigen Elements während des laufenden getriebes der Etikettiervorrichtung vorzunehmen. Die Dosieruna der Druckfarbe erfolgt bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wie ausgeführt, durch die Zwischenschaltung der Farbübertragungswalze zwischen Farbwalze und Stempelkopf.
  • eiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen: Tia. 1 in schematischer Darstellung die teilweise Draufsicht auf eine Etikettiervorrichtung gemäß der Erfindung, wobei zum besseren Verständnis die zur Lagerung der Farbwalze und Farbübertragungswalze dienende Lagerplatte teilweise weggebrochen dargestellt ist; Fig. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie I-I der Fio. 1; Fig. 3 eine Detaildarstellung der Farbwalze und der mit dieser Farbwalze zusammenwirkenden Rakel in einer Draufsicht ähnlich der Fig. 1, wobei in dieser Detaildarstellung auch die Lagerplatte und die die Rakel an die Farbwalze anpressenden Mittel wiedergegeben sind; Fig. 4 bis 6 in Detaildarstellung die PakeT in Vorderansicht, in Draufsicht sowie in Seitenansicht, teilweise geschnitten.
  • In den Figuren ist 1 ein Maschinengestell, an welchem um eine vertikale Achse ein Transportelement 2 drehbar gelagert und rotierend (in Richtung des Pfeiles A) angetrieben ist. Das Transportelement 2 trägt mehrere Etikettenpaletten 3, die an vertikalen Wellen 4 am Transportelement 2 schwenkbar gelagert sind und mit dem Transportelement umlaufen sowie zusätzlich um die Achse der Welle 4 Schwenkbewegungen relativ zum Transp@rtelement 2 ausführen, und zwar aufgrund einer Steueruno durch nicht näher dargestellte Steuerkurven, wie dies an sich bekannt ist. Am Maschinengestel 1 1 ist weiterhin um eine vertikale Achse ein Greiferzylinder 5 drehbar @elagert, der synchron, aber gegenläufig zum Transportelement 2 (in Richtung des Pfeiles B) rotierend angetrieben ist. Das Transportelement 2 bzw. die Etikettenpaletten 3 sowie der Greiferzylinder 5 dienen in bekannter Weise zur Überführung von Etiketten aus einem nicht näher dargestelltem Magazin, welches beispielsweise bei der für die Fig. 1 gewählten Darstellung rechts vo Transportelement 2 angeordnet ist, an die mit den Etiketten zu versehenen, cbenfalls nicht dargestellten Flaschen, die sich beispielsweise bei der für die Fig. 1 gewählten Darstellunz an der linken Seite des Greiferzylinders 5 vorbeibewegen. Die Etikettenpaletten 3 weisen eine konvex gekrümmte bzw. kreisbogenförmio gekrümmte Außenfläehe 6 auf, die in einer dem Etikettenmagazin vorgeschalteten Beleimungseinrichtung mit einem Leimauftrag versehen wird, so daß die dem Etikettenmagazin entnommenen Etiketten an der beleimten Außenfläche 6 mit ihrer Rückseite haften, bis sie von dort vom Greiferzylinder 5 abgenommen werden.
  • Zum Aufbringen von Sichtvermerken, wie beispielsweise Datumsanwaben usw. , auf die Vorderseite der Etiketten besitzt die dargestellte Etikettiervorrichtung eine Druck- bzw. Markierungseinrichtung, die einen Stempelkopf 7 aufweist, welcher mit Hilfe von Schrauben 8 am freien Ende eines Tragarmes 9 befestigt ist, der radial von einer vertikalen Welle wegsteht und an dieser befestigt ist, wobei die Welle 10 ebenfalls drehbar am Maschinengestell 1 gelagert und synchron mit dem Transportelement 2 derart angetrieben ist, daß der Stempelkopf gegenläufig zum Transportelement, d.h. in Richtung des Pfeiles C um die Achse der Welle 10 umläuft. Der Stempelkopf 7 trägt an seiner konvex und kreisförmig gewölbten Außenfläche 11 den gewünschten Sichtvermerken entsprechende ilubelemente 12, die bei der dargestellten Ausführungsform aus elastischem Material, z.B. aus Hartgummi oder elastischem Kunststoff oefertigt und durch Schrauben 13 und Klemmplatten 14 in Ausnehmungen an der Außenflache 11 des Stempelkopfes 7 gehalten sind. Die Anordnuno ist so getroffen, daß sich die Druckelemente 12 beim Umlauf des Druckkopfes 7 um die Achse der Welle 10 sowie beim Umlauf des Transnortelementes 2 auf der Jeweiligen Außenfläche 6 einer Etikettenpalette 3 bzw. auf dem dort vorhandenen Etikett schlupfFrei abwälzen. Am Maschinengestell 1 ist weiterhin eine vertikale Säule 15 befestigt, an der eine Lacerplatte 16 mit gewissen Abstand über der Oberseite des Maschinengestells 1 nenalten ist, obei die Lagerplatte 16 mit ihren Oberflächenseiten in horizontaler Richtung liegt. In der Lagerplatte 16 sind u.a. zwei ellen 17 und 18 drehbar gelagert, die mit ihren Achse Jeweils in vertikaler Richtung liegen, und von denen die Welle 17 an ihrem über die Lagerplatte 16 nach unten vorstehenden Ende eine mit dieser Welle drehfest verbundene Farbübertragungawalze 19 trägt. Diese Farbübertragungswalze besitzt eine Mantelfläche 20 aus Stahl, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Mantel- oder Umfangs fläche der Farbübertranungswalze 19 in der Bewegungsbahn der Druckelemente 12 am Stempelkopf 7 liegt, d.h. der Stempelkopf 7 wälzt sich mit seinen Druckelementen 12 an der Farbübertragungwwalze 19 ab, die für dieser Zweck in Richtung des Pfeiles D rotierend angetrieben ist.
  • An dem über die Lagerplatte 16 nach unten vorstehenden Ende der Welle 18 ist eine Farbwalze 21 befestigt, die aus einem auf der Welle 18 sitzenden, zylinder förmigen Kernstück 22 und aus einem auf dieses Kernstück aufgeschobenen ring- oder hohlzylinderartigem Element aus saugfähigem Material, beispielsweise aus Filz besteht. Das Element 23 ist durch eine Platte 24 und eine Schraube 25 am Kernstück 22 gesichert und bildet die Mantel-bzw. Umfangsfläche der Farbwalze 21. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Farbübertragungswalze 19 mit ihrer Mantelfläche 20 gegen die Mantelfläche (23) der Farbwalze 21 anliegt bzw. die Mantelfläche 20 sich an der Mantel fläche der Farbwalze 21 abwälzt.
  • Zum Antrieb der ellen 17 und 18 bzw. der Walzen 19 und 21 ist über der Lagerplatte 16 ein Zahnradgetriebe vorgesehen, welches aus den an den ellen 17 und 18 befestigten und miteinander in Eingriff stehenden Zahnrädern 26 und 27, aus dem an der Welle 18 zusätzlich befestigten Zahnrad 28 sowie aus den an einer Hilfswelle 29 befestigten Zahnrädern 30 und 31 besteht, von welch letzteren das Zahnrad 30 mit dem Zahnrad 28 und das Zahnrad 31 mit einem Zahnrad 32 in Eingriff stehen. Das Zahnrad 32 ist mit einer vertikalen Antriebswelle 33 verbunden, die synchron mit dem Transportelement 2 angetrieben wird.
  • An der Unterseite der Lagerplatte 16 ist mit Hilfe eines Gelenkbolzens 34 eine Rakel 35 befestigt, die bei der dargestellten Ausführungsform von einem klotzartigen Element aus Metall gebildet ist und eine Bohrung 36 zur Aufnahme des vertikalen Gelenkbolzens 34 aufweist. Die Rakel 35 ist so angeordnet, daß sie mit ihrer Vorderseite 37 der Farbwalze 21 unmittelbar benachbart liegt. An der Vorderseite 37 besitzt die Rakel 35 einen sich in vertikaler Richtung erstreckenden, stegförmigen Vorsprung 38, mii welchem die Rakel 35 gegen die Mantelfläche der rarbwalze 21 anliegt. Wie insbesondere die Fio.
  • 5 zeit, ist die Vorderseite 37 der Rakel 35 so ausgebildet, daß der Vorsprung 38 bei der für die Fig. 5 gewählten Darstellung gegenüber der Bohrung 36 nach rechts versetzt ist, d.h. in Umlaufrichtung der Farbwalze 21 folgt der gegen diese walze anliegende Vorsprung 38 auf die Verbindungslinie zwischen der alle 18 und dem Gelenkbolzen 34.
  • Wie insbesondere die Fig. 4 und 6 zeigen, besitzt der die Rakel 35 bildende Klotz an seiner Oberseite einen Vorsprung 39, welcher mit einer Gewindebohrung 40 versehen, in die das Gewinde einer Stellschraube 41 eingreift, welche sich mit ihrem freien Ende gegen eine Seitenfläche der Laserplatte 16 angstützt (Fig.
  • 3). Da sich die Gewindebohrung 40 auf der dem Vorsprung 3 3R abgewendeten Seite des Gelenkbolzens 34 befindet, ann durch Anziehen der Stellschraube 41 bzw. durch Schwenken der Rakel 35 m den Gelenkbolzen 34 in Richtung des Pfeiles F die Anpresskraft eingestellt werden, mit der der Vorsprung 38 gegen die Farbwalze 21 anliegt. Beispielsweise nicht näher dargestellte Federmittel dienen dazu, u m beim Lösen der Stellschraube 43 die Rakel 35 in umgekehrter Richtung (entgegen dem Pfeil F) zu schwenken. An der Rückseite 42 der Rakel 35 ist eine Gewindebohrung 43 voraesehen, in welche der mit einem Außengewinde versehende rohrförmige Auslaßstutzen 44 einer Tube 45 einschraubbar ist, die eine pastenartige Druckfarbe enthält. Die als Kupplungsstück zwischen der Tube 45 und der Rakel 35 dienende Gewindebohrung 34 steht mit mehreren Farbkanälen 46 in Verbindung, die an die Vorderseite 37 reichen und deren dortige Üffnungen in unmittelbarer Nähe aes Vorsprunges 38 und entlano dieses Vorsprunges gleichmäßig verteilt vorgesehen sind, und zwar an der der Bohrung 36 zugewendeten Seite dieses Vorsprungs.
  • Am geschlossenem Ende trägt die Tube 45 ein zum Aufwickeln der Tube dienendes, an sich handelsübliches Element 47. Wird mit diesem Element von Hand das Tubenende um ein bestimmtes a eingerollt bzw. aufgewickelt, so wird hier durch Druckfarbe aus den Farbkanälen 46 auf die Farbwalze 21 aufaedrückt, die (Druckfarbe) beim Umlauf der Farbwalze 21 durch den Vorsprung 33 auf diese Walze gleichmäßig verteilt wird, so daß das Element 23 dieser Walze vollständin mit Druckfarbe durchsetzt ist.
  • Beim Betrieb der Etikettiervorrichtung wird also immer von der Farbwalze 21 über die Farbübertragungswalze 19 die für den Aufdruck gerade benötigte Menge an Druckfarbe auf die Druckelemente 12 übertragen, wobei das Element 23 aus saugfähigen Material so zu sagen als Puffer oder Speicher für die Druckfarbe dient, d.h. es ist nur von Zeit zu Zeit erforderlich durch Betätigen des Elementes 47 neue Druckfarbe aus der Tube 45 auf die Farbwalze 21 aufzubringen.
  • Ist die Druckfarbe in einer Tube 45 verbraucht, so wird die verbrauchte Tube gegen eine neue ausgetauscht, was wegen der Puffer- bzw. Speicherwirkung der Farbwalze 21 auch während des Betriebes der Etikettiervorrichtung erfolgen kann. Durch die Verwendung einer Druckfarbe aus der Tube stellt die Vorrichtung auch ein sehr sauberes und vor allem sehr störunanfälliges Arbeiten sicher.
  • Aus optischen Gründen sowie aus Sicherheitsgründen sind vor alle die an der Oberseite der Lagerplatte 16 vorgesehenen Elemente durch ein haubenartiges Gehäuse 48 abgedeckt.
  • Wie der rig. 2 zu entnehmen ist, ist bei der dargestellten Ausführungsform das Zahnrad 32 an dem oberen Ende einer Hohlwelle 49 befestint, die ebenfalls in der Lagerplatte 16 drehbar gelagert ist. Diese Hohlwelle umgreift die Antriebswelle 33, wobei die antriebsmäßige Verbindung zwischen der Hoillwelle 49 und der Antriebswelle 33 durch eine PaPfeder 50, die an der Außenfläche der Antriebswelle 33 vorgesehen ist, und durch eine Längsnut an der Innenfläche der Hohlwelle 49 hergestellt ist, in welche (Längsnut) die Paßfeder 50 einareift. Durch diese Ausbildung ist es möglich, die Lagerplatte 16 mit allen an ihr gelagerten bzw. befestigten Teilen (Farbübertragunoswalze 19, farbwalze 21, zugehörige Zahnräder, Rakel 35 usw. ) als komplette Einheit ledinlich durch Aufsetzen auf die Säule 15 und die Antriebswelle 33 an der Etikettiermaschine zu montieren bzw. in umgekehrter Richtung von dieser abzunehmen. Weiterhin bietet die beschriebene Ausbildung die Möglichkeit, für eine Bedruckung der Etiketten an unterschiedlichen Stellen die Lagerplatte 16 mit allen ihren Elementen in vertikaler Richtung einzustellen und in der jeweiligen Lage durch nicht näher dargestellte Halte- oder Klemmelemente festzulegen. Bei Anderung der Einstellung bzw.
  • Lage der Lagerplatte 16 erfolgt dann auch eine entsprechende Einstellung des Tragarmes 9 für den Stempelkopf 7 entlang der Welle 10.
  • Unabhängig von der jeweiligen Ausbildung bietet die Erfindung grundsätzlich auch den Vorteil, daß durch die Zwischenschaltung der Farbübertragungswalze 19 die Druckelemente 12 gegen eine Verschmutzung insbes. durch einen von der Farbwalze 21 stammencen Abrieb oder von dieser Farbwalze sich lösenden Stoffen (z.B.
  • ussel usw.) geschützt sind.
  • Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, bohne daß dadurch der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke vcrlassen wird.
  • - L e e r s e i t e -

Claims (12)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Etikettiervorrichtung mit mindestens einem an einem Maschinengestell umlaufenden Transportorgan für Etiketten, mit einem an der Umlaufbahn des Transportorganes angeordneten, umlaufenden Stempelkoof, welcher sic auf den Transportorgarl abwälzt, mit einer rotierenden Farbweize für den Stempelkopf sowie mit einer einrichtunn zum Abgeben von Farbe auf die Mentelfläche der Farbwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche (23) der Farbwalze (21) von einem saugfähigen taterial gebildet ist, daß die Einrichtung zur Abgabe von Farbe von einer Rakel (35) gebildet ist, die mit einer Anlagefläche (38) gegen die Mantelfläche (23) der Farbwalze (21) anliegt sowie wenigstens einen an der Anlagefläche (38) mündenden Farbkanal (46) aufweist, der über ein Kupplungsstück (43, 44) mit dem Innenraum eines tubenartioen Elementes zur Aufnahme von Druckfarbe in pastöser Form in Verbindung steht, und daR eine rarblibertragunqswalze (19) vorgesehen ist, deren Umfangs-bzw. Mantel fläche (20) einerseits genen die Farbwalze (21) anliegt und sich an dieser abwälzt und andererseits in der Umlaufbahn des Stempelkopfes (7, 12) angeordnet ist.
  2. 2. Etikettiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch aekennzeichnet, daß die Mantelfläche (23) der Farbwalze (21) aus Filz besteht.
  3. 3. Etikettiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gexennzeichnet, daß die Farbübertragungswalze (19) eine geschlossene, glatte Mantelfläche (20) besitzt.
  4. 4. Etikettiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurcn gekennzeichnet, daß die Mantelfläche (20) der Farbübertragungswelze (19) aus hartem aterial, z.P. aus Stahl besteht.
  5. 5. Etikettiervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelkopf (7) Druckelemente (12) aus elastischem Material aufweist.
  6. 6. Etikettiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3.
    dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche (20) der Farbübertragungswalze (19) von einem elastischem Material, z.B. von Hartgummi oder Kunststoff gebildet ist.
  7. 7. t tikettiervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelkop f (7) Druckelemente (12) aus hartem Material, z.B. aus Metall aufweist.
  8. 8. Etikettiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ne' ennzeichnet, daß das mit dem Stempelkopf (7) zusammenwirkende Transportorgan von wenigstens einer Etikettenpalette (3) gebildet ist.
  9. 9. Etikettiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche der PakeT (35) von einem leistenartigen Vorsprung (38) gebildet ist, und daß der wenigstens eine Farbkanal (46) an der - bezogen auf die Drehrichtung der Farbwalze (21) - vorderen Seite des Vorsprunges (32) bzw. in unmittelbarer Nähe dieser Vorderseite mündet.
  10. 1?'. Etikettiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das tubenartige Element eine mit der nastosen Druckfarbe gefüllte Tube (45) ist, die mit dem Außengewinde ihres rohrartiqen Auslaßstutzens (44) in eine Gewindebohrung (43) der Rakel (35) eingeschraubt ist, und daß diese Gewindebohrung (43) in den wenigstens einen Farbkanal (46) mündet.
  11. 11 Etikettiervorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Inneraum des tubenartioer Elementes (45) mit einer Vielzahl von Farbkanälen (46) in Verbindung steht.
  12. 12. Etikettiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbwalze (21), die zugehörige Rakel (35), die Farbübertragungswalze (19) sowie die zum Antrieb dienenden Getriebeelemente (26, 27, 28, 30, 31, 32) an einem gemeinsamen Lagerelement (16) vorgesehen sind, welches vorzugsweise in vertikaler Richtung relativ zum aschinengestell (1) einstellbar und/oder am Maschinengestell (1) abnehmbar befestigt ist
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US4824514A (en) * 1986-10-22 1989-04-25 Krones Ag Hermann Kronseder Device for printing labels on labeling machines

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GB809463A (en) * 1956-02-27 1959-02-25 Morgan Fairest Ltd Improvements in or relating to labelling machines
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