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DE3334343A1 - Betaetigungsteil zum aufsetzen auf die tellerfeder einer kupplung, verfahren zum einsetzen des betaetigungsteils auf diese tellerfeder, und baugruppe, die durch eine solche tellerfeder und ein solches betaetigungsteil gebildet wird - Google Patents

Betaetigungsteil zum aufsetzen auf die tellerfeder einer kupplung, verfahren zum einsetzen des betaetigungsteils auf diese tellerfeder, und baugruppe, die durch eine solche tellerfeder und ein solches betaetigungsteil gebildet wird

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Publication number
DE3334343A1
DE3334343A1 DE19833334343 DE3334343A DE3334343A1 DE 3334343 A1 DE3334343 A1 DE 3334343A1 DE 19833334343 DE19833334343 DE 19833334343 DE 3334343 A DE3334343 A DE 3334343A DE 3334343 A1 DE3334343 A1 DE 3334343A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuating part
fingers
spring
plate spring
stop collar
Prior art date
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Granted
Application number
DE19833334343
Other languages
English (en)
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DE3334343C2 (de
Inventor
Philippe 92100 Boulogne Lassiaz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valeo SE
Original Assignee
Valeo SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Valeo SE filed Critical Valeo SE
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Application granted granted Critical
Publication of DE3334343C2 publication Critical patent/DE3334343C2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/12Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
    • F16D23/14Clutch-actuating sleeves or bearings; Actuating members directly connected to clutch-actuating sleeves or bearings
    • F16D23/143Arrangements or details for the connection between the release bearing and the diaphragm
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
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    • F16D23/14Clutch-actuating sleeves or bearings; Actuating members directly connected to clutch-actuating sleeves or bearings
    • F16D23/143Arrangements or details for the connection between the release bearing and the diaphragm
    • F16D23/144With a disengaging thrust-ring distinct from the release bearing, and secured to the diaphragm
    • F16D23/145Arrangements for the connection between the thrust-ring and the diaphragm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Kupplungen mit Tellerfedern, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das heißt Kupplungen,bei denen die für ihr Einrücken notwendigen Federmittel von einem ringförmigen Teil gebildet werden, das als Tellerfeder bezeichnet wird, welches einstückig miteinander verbunden einen ümfangsbereich aufweist der einen Belleville-Ring bildet, und einen Zentralbereich, der durch Schlitze in radiale Finger geteilt ist.
Für den übergang in die Ausrückstellung einer solchen Kupplung ist es notwendig, mit Hilfe eines Eingriffsorgans, allgemein als Kupplungsausrücker bezeichnet, auf die Enden der radialen Finger ihrer Tellerfeder einzuwirken.
Ein solcher Kupplungsausrücker, der allgemein ein Kugellager aufweist, um dasjenige seiner Elanente, mit welchem es auf die Tellerfeder einwirkt, allgemein als Eingriffselemente bezeich-
Bankverbindung: Bayer. Vereinsbank München, Konto 620404 (BLZ 700 20270) . Postscheckkonto: Mönchen 27044-802 (BLZ 70010080)
(nur PA Dipl.-Ing. S. Slaeger)
net drehend von demjenigen, das allgemein als Betätigungselement bezeichnet ist, zu trennen, wobei letzteres den Wirkungen eines beliebigen Steuerorgans ausgesetzt ist, praktisch einer Ausrückgabel, kann drückend oder ziehend auf eine solche Tellerfeder einwirken.
Wenn er in drückender Weise wirkt, kann einer der Ringe des Kugellagers, welcher das Eingriffselement bildet, ganz einfach direkt auf das Ende der Finger der Tellerfeder drücken.
Da aber die Tellerfeder, die während des eingerückten Zustands und bei nicht abgenutzten Reibbelägen der Reibscheibe der Kupplung im wesentlichen eben ist, ist ein ringförmiger Kontakt zwischen diesem Kugellagerirng und den Fingern der Tellerfeder wünschenswert, und zwar deshalb, weil diese Finger in eine kegelförmige Lage gebracht werden, die sie durch Biegung dadurch einnehmen, daß sie einem axialen Druck eines Teils eines solchen Kugellagerrings auf ihre Enden ausgesetzt sind.
Zu diesem Zweck kann das Ende der Finger einer solchen Tellerfeder einen abgerundeten Vorsprung aufweisen. Eine solche Anordnung, die zum Vorteil den Einsatz eines Kugellagers mit ebenen Eingriffsrand hat, hat demgegenüber zum Nachteil die Notwendigkeit des Anbringens einer besonderen Konfiguration auf das Ende der Tellerfederfinger.
Bei einer Variante kann das Ende der Finger der Tellerfeder gerade oder eben sein, während dann der Eingriffsrand des Kugellagers selber torisch abgerundet ausgebildet ist.
In dem einen wie in dem anderen Fall können Schwierigkeiten auftauchen, wenn bei der Wartung oder der Reperatur einer solchen Kupplung das Auswechseln der Tellerfeder erforderlich ist und die neueinzusetzende Tellerfeder nicht an den bereits vorhanden Ausrücker angepasst ist.
Es ist somit wünschenswert, insbesondere in einem solchen Fall, ein Teil einzusetzen, der Einfachheit halber als Betätigungsteil bezeichnet, das, an die Fingerenden der Tellerfeder angesetzt, der Biegung dieser Finger während des Betriebs Rechnung trägt und für den zugeordneten Kupplungsausrücker eine ebene Anschlagfläche bietet.
Wenn der Kupplungsausrücker ziehend auf die zugeordnete
Tellerfeder einwirkt, ist es notwendig, daß er einen ringförmigen Bund aufweist, der Einfachheit halber als Anschlagring oder -bund bezeichnet, welcher axial auf der
anderen Seite der Tellerfeder angeordnet ist, oder daß er mit einem Betätigungsstück axial verbunden ist, das einen solchen Anschlagbund besitzt.
Gewöhnlich bildet ein solches Betätigungsteil einen Bestand-
teil des Kupplungsausrückers, woraus sich eine gewisse
Komplexheit der Anordnung dieses Ausrückers ergibt.
Es ist daher wünschenswert, ein Betätigungsteil einsetzen zu können, das, in unabhängiger Weise auf die Fingerenden einer Tellerfeder aufgesetzt, geeignet ist, axial mit einem Kupplungsausrücker verbunden zu werden, um es diesem zu
gestatten, ziehend auf die Tellerfeder einzuwirken.
In den franz. Patent, angemeldet am 24. März 1972 unter der Nr. 72 111 45 und veröffentlicht unter der Nr. 2 131 731,ist eine Tellerfederkupplung beschrieben, bei welcher auf der Tellerfeder für die Aktion eines Eingriffsorgans bleibend ein solches Betätigungsteil befestigt ist, wobei sich das Eingriffsorgan in diesem Fall auf einen Druckstößel reduziert, der als Ausrücker dient.
Dieses Betätigungsteil umfasst zum einen auf der einen Seite der Tellerfeder einen Anschlagbund, der mittels einer Anschlagfläche an der Tellerfeder anliegt, und zum anderen
auf der anderen Seite der Tellerfeder Halteschultern, die
zur axialen Lagehaltung dienen.
Jedoch werden hierbei die Halteschultern durch die Enden von federnd verformbaren Zungen gebildet, welche von dem Betätigungsteil getrennte Teile bilden und an diesem jeweils einzeln mittels geeigneter Befestigungsmittel angebracht sind.
Daraus ergibt sich sowohl eine relativ komplexe und kostspielige Herstellung eines solchen Betätigungsteils wie auch die Möglichkeit für die Halteschultern, den Fingern der Tellerfeder gegen welche sie drücken, durch Rotation ihrer federnd verformbaren Zungen um ihre Befestigungsmittel zu entweichen.
Da es darüber hinaus für das Einsetzen eines solchen Betätigungsteils in die damit auszurüstende Tellerfeder genügt, dieses bezüglich der Tellerfeder axial so zu halten, daß sich die darauf befindlichen federnd verformbaren Zungen geradlinig gegenüber den Schlitzen dieser Tellerfeder befinden und anschließend das Betätigungsteil durch die Tellerfeder axial hindurchzuführen, danach um die Achse der Anordnung solange zu drehen, bis die federnd verformbaren Zungen sich auf die Feder der Tellerfeder schieben, ist es praktisch notwendig, aufgrund der Erstreckung in Umfangsrichtung der Enden dieser federnd verformbaren Zungen, welche die Halteschulter bilden, diejenigen Schlitze der Tellerfeder entsprechend zu vergrössern, in welche jene Zungen eingeschoben werden müssen.
Daraus ergibt sich, daß die Finger der Tellerfeder nicht alle die gleiche Konfiguration an ihren Enden aufweisen, und daß sie als Konsequenz davon nicht alle, zum Nachteil der Anordnungf unter den gleichen Bedingung arbeiten.
In den franz. Patent vom 13.Dezember 1968, ausgegeben unter der Nr. 1 595 078 wurde ebenfalls eine Tellerfeder für eine
BAD ORIGINAL
Kupplung beschrieben, die mit einem Betätigungsteil ausgerüstet ist.
Da aber in diesem franz. Patent, bei dem das Betätigungsteil vorteilhafterweise ein einziges Stück ist, die daran vorgesehenen Halteschultern mit dem Abstützbund ein einziges Teil bilden, erstrecken sie sich vollkommen, Anschlagbund und Halteschultern, auf der gleichen Seite der Tellerfeder, derart, das diejenigen der Finger dieser Tellerfeder, die sich in Eingriff mit den genannten Halteschultern befinden, ständig gebogen sind.
Das Einsetzen eines solchen Betätigungsteile schließt ein, daß, nach einem genügenden Annähern der Tellerfeder und des Betätigungsteils in axialer Richtung bezüglich der anderen eine relative Biegung ebenso vieler Fingerenden der Tellerfeder sichergestellt wird, wie das Betätigungsteil Halteschultern besitzt dann, in Umfangsrichtung eine relative Drehung des Betätigungsteils gegenüber der Tellerfeder um die Achse der Anordnung durchgeführt wird, wobei am Ende dieser Drehung diejenigen der Finger der Tellerfeder, welche in Eingriff mit den Halteschultern des Betätigungsteils gekommen sind, von denjenigen gesperrt sind, welche in ihre ursprüngliche Stellung zurückgefedert sind.
Abgesehen davon, daß gegenüber der Wurzelzone der Finger am Randbereich der Tellerfeder, welcher einen Belleville-Ring bildet, eine fehlerhafte Veränderung der Spannungsverteilung im Inneren stattfindet, welche geeignet ist, die Funktionsbedingungen zu stören, werden diese Finger daran gehindert, in geeigneter Weise an dem axialen Ausrückdruck teilzunehmen, der während eines Durchgangs der Kupplung in die Ausrückstellung zu übertragen ist, was nachteilig für die Wirksamkeit der Anordnung ist.
Aufgrund der Tatsache, daß die Halteschultern am Ende von Ausnehmungen angeordnet sind, welche an derAbstützflache des
ή/l.
Abstützbunds einmünden, um in diejenigen Ausnehmungen solcher Finger einzudringen, mit welchen sie mittels der Halteschultern zusammenwirken müssen, verläuft die Abstützfläche des Abstützbunds zum Nachteil ihrer Festigkeit diskontinuierlich und der Oberflächenerstreckung im Kontakt mit der Tellerfeder und der axiale Raumbedarf der Anordnung ist relativ groß.
Der vorliegenden Erfindung liegt allgemein die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die diese Nachteile dauerhaft vermeidet.
Diese Aufgabe wird bei einem Betätigungsteil zum Aufsetzen auf die Enden von Fingern der Tellerfeder einer Kupplung, mit einem einstückig daran ausgebildeten, ringförmigen Bund, als Anschlagbund bezeichnet, der sich im wesentlichen radial erstreckt, und mit einer seiner Flächen, als Anschlagfläche bezeichent, zur Anlage an den Enden der Finger der auszurüstenden Tellerfeder kommt, und mit mindestens zwei Halteschultern, welche die axiale Lagehaltung auf der Tellerfeder sicherstellen, dadurch gelöst, daß die Halteschultern axial in Richtung auf die Anschlagfläche des Anschlagbunds hingewandt sind.
Das erfindungsgemäße Betätigungsteil ist zum einen ein einstückiges Teil, das auf wirtschaftliche und vorteilhafterweise die Fabrikation vereinfacht, und zum anderen mittels seines Abstützbunds und seiner Halteschultern angepaßt, selber die Tellerfeder axial einzufassen, wobei der Abstützbund auf der einen Seite dieser Tellerfeder und die Halteschultern auf der anderen Seite angeordnet sind, dergestalt, das keiner der Finger der Tellerfeder irgendeiner definitiven Biegung ausgesetzt ist.
Praktisch ist jede der Halteschultern, welche das Betätigungsteil erfLndaigsgemäß aufweist, an einem Haltefinger ausgebildet, der sich vom Ende einer Trägerlasche aus im
wesentlichen in Unifangsrichtung parallel zum zugeordneten Abstützbund erstreckt. Praktisch springt eine derartige Trägerlasche von dem Anschlagbund hervor.
Dabei kann sie von dem Außenumfang des Änstützbunds vortreten. In einer Variante kann sie an dem Innenumfang des Abstützbunds vortreten, wenn das zugeordnete Betätigungsteil eine Ringhülse aufweist, die sich im wesentlichen vom Innenumfang an zumindest über einen Teil ihres Weges axial erstreckt; eine solche Trägerlasche ist dann seitlich einstückig mit einer solchen axialen Ringhülse verbunden und erstreckt sich in Umfangsrichtung im wesentlichen fortlaufend mit dieser.
In jedem Fall verläuft die Anschlagfläche des Anschlagbunds, das heißt diejenige Fläche des Anschlagbunds,mittels welcher dieser gegen die Tellerfeder drückt, stets fortlaufend, was vorteilhafterweise sowohl für die Festigkeit dieses Anschlagbunds als auch für die Erstreckung der Kontaktfläche mit der Tellerfeder ist und somit zu einer Verminderung des Verschleißes gegenüber dieser Kontaktoberfläche ist.
In jedem Fall impliziert das erfindungsgemäße Betätigungsteil für sein Einsetzen eine Annäherung der Tellerfeder und des Betätigungsteils, eine zeitliche Verbiegung bestimmter Federn der Tellerfedern und eine relative Drehung des Betätigungsteils bezüglich der Tellerfeder, ohne daß die Halteschultern dieses Betätigungsteils die betreffenden Federn verbiegen.
Der Erfindung liegt diesbezüglich weiter die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Einsetzen eines Betätigungsteils auf die Finger einer Kupplungsfeder anzugeben, wo-
bei das Betätigungsteil mit einem einstückig daran ausgebildeten ringförmigen Bund, als Anschlagbund bezeichnet, der sich im wesentlichen radial erstreckt und mit einer seiner Flächen, als Anschlagfläche bezeichnet, zur Anlage an den Enden der Finger der auszurüstenden Tellerfeder kommt, versehen ist und mit mindestens zwei Halteschultern auf der einen Seite der Tellerfeder und auf der anderen Seite mindestens zwei Haltefedern, die zur axialen Lagehaltung auf der Tellerfeder geeignet sind, wobei beim Verfahren nach einem ausreichenden gegenseitigen Annähern der Tellerfeder und des Betatigungsteils eine relative Biegung ebenso vieler Fingerenden der Tellerfeder stattfindet wie das Betätigungsteil Halteschultern besitzt, und dann in Unfangsrichtung eine Drehung des Betatigungsteils gegenüber der Tellerfeder um die Achse der Anordnung durchgeführt wird, wobei das Verfahren insbesondere beim Einsetzen des Betätigungsteils nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10 durchgeführt wird, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das Betätigungsteil an Haltefingern angeformte Halteschultern besitzt, die sich im wesentlichen in ümfangsrichtung vom Ende von Trägerlaschen an erstrecken und geeignet sind, axial durch die Tellerfeder hindurchzutreten, wobei man die vorher zurückgebogenen Finger in ihre ursprüngliche Konfiguration zurückkehren läßt.
Der vorliegenden Erfindung liegt des weiteren die Aufgabe zugrunde, eine einheitliche Anordnung zum Einkuppeln zu schaffen, die zum einen von einer Tellerfeder und zum anderen einem ringförmigen Teil gebildet wird, als Betätigungsteil bezeichnet, welches an den Enden von Fingern dieser Tellerfeder aufgesetzt ist, wobei die Aufgabe dadurch gelöst wird, daß das Betätigungsteil ein erfindungsgemäßes Teil ist, wie es weiter oben beschrieben worden ist.
Eine derartige einheitliche Anordnung ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschultern, die das Betätigungsteil aufweist, an Haltefingern angeformt sind, die sich im wesentlichen in ümfangsrichtung vom Ende von Trägerlaschen aus erstrecken, welche Trägerlaschen in axialer Richtung die Tellerfeder durchqueren, sei es aufgrund von zwischen den Federn dieser Tellerfeder existierender Spalten oder Schlitze, sei es aufgrund ihrer axialen Ausnehmung.
In jedem Fall weist die Tellerfeder, die eine derartige einheitliche Anordnung umfaßt, in Ruhestellung eine Konfiguration auf, die identisch ist mit derjenigen, die sie bei Abwesenheit eines solchen Betätigungsteils einnehmen würde.
Darüber hinaus weisen die Enden dieser radialen Finger eine vollständig gleiche Kontur auf.
Insbesondere erfordert das Einsetzen des erfindungsgemäßen Betätigungsteils auf die Tellerfeder vorteilhafterweise keinerlei besonderen Ausschnitt bei einigen der Finger der Tellerfeder, vielmehr kann dieses Einsetzen entweder durch die Schlitze besorgt werden, welche jeweils zwei solcher Finger trennen oder durch die axiale Ausnehmung, die von diesen Fingern umschlossen wird.
Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, woraus die Aufgabe der Erfindung, ihre Merkmale und Vorteile näher hervorgehen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht im Axialschnitt einer erfindungsgemäßen Baueinheit für eine Kupplung mit Tellerfeder,
Fig. 2 eine Ansicht in gleichem Maßstab eines teilweisen Axialschnitts des einzigen Betätigungsteils, den erfindungsgemäß ein solches Bauteil besitzt, in isolierter Darstellung, wobei der Schnitt entlang der gestrichelten Linie II-II in Fig. 3 ausgeführt ist,
Fig. 3 eine Ansicht im Querschnitt durch dieses Betätigungsteil entlang der Linie III-III in .Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht in einem anderen Maßstab von einem Bereich dieses Betätigungsteils,
Fig. 5, 6' jeweils eine Ansicht eines Axialschnitts und eines Querschnitts, welche die erste Phase des Einsetzens des erfindungsgemäßen Betätigungsteils auf die Tellerfeder zeigt,
Fig. 7, 8 jeweils Ansichten analog denjenigen von Fig.5 und 6, wobei eine zweite Phase dieses Einsetzens dargestellt ist,
Fig. 9 eine Ansicht analog derjenigen in Fig. 5, wobei eine Variante des Einsetzens gezeigt ist,
Fig.10 eine Ansicht analog derjenigen in Fig. 7 betreffend eine Ausführungsvariante,
Fig.11 eine Ansicht analog derjenigen in Fig. 7 betreffend eine nächste Ausführungsvariante, und
Fig. 12 eine perspektivische Darstellung eines Bereichs des eingesetzten Betätigungsteils dieser letzten Ausführungsvariante.
Die Pig. 1 bis 9 zeigen die Anwendung der Erfindung bei einem gezogenen Ausrücker 10, d.h. bei einem Ausrücker, der in ziehender Weise auf die Tellerfeder 11 der Kupplung einwirkt, die sie zu steuern hat.
Mit anderen Worten, zum Einwirken auf die Tellerfeder 11 ist der Ausrücker 10 selber Gegenstand eines Zugs von Seiten eines beliebigen Steuerorgans, das nicht dargestellt ist, und zwar in Richtung des Pfeils F1 in Fig.1, wobei der Zug ihn in Richtung fort von der Tellerfer 11 belastet.
Ein derartiger Ausrücker ist für sich nicht Teil der vorliegenden Erfindung und wird daher lediglich in Fig. 1 schematisch dargestellt und nicht näher beschrieben.
In an sich bekannter Weise ist die Tellerfeder 11, welche von diesem Ausrücker gesteuert wird, ein im wesentlichen ringförmiges Teil, das einstückig einen fortlaufend kreisförmigen Umfangsbereich 12 aufweist, der einen Belleville-Ring bildet, und einen Zentralbereich 13, der um eine axiale Ausnehmung 14 herum durch Schlitze 16 in radiale Finger 15 aufgeteilt ist, wobei die Schlitze jeweils einzeln von Durchgängen 17 ausgehen, die mit einem größeren Querschnitt an der Wurzel der radialen Finger 5 zwischen dem genannten Umfangsbereich 12 und dem Zentralbereich 13 ausgebildet sind (vgl. Fig. 1 und 6).
Diese Ausbildungen sind ebenfalls an sich bekannt und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, sie werden daher auch nicht näher im Detail beschrieben.
In ebenfalls an sich bekannter Weise ist dem Kupplungsausrücker 10 zum Einwirken auf die Tellerfeder 11 ein Teil 19 zugeordnet, der Einfachheit halber nachfolgend als Betätigungsteil bezeichnet, das auf die Enden der
radialen Finger 15 der Tellerfeder 11 aufgesetzt werden kann, wobei es ebenfalls ein ringförmiges Teil ist.
Im wesentlichen umfaßt das Betätigungsteil 19 einen ringförmigen Bund 20, der Einfachheit halber nachfolgend als Anschlagbund bezeichnet, der sich im wesentlichen radial erstreckt und über die eine seiner Flächen 22, der Einfachheit halber als Anschlagfläche bezeichnet, in Anlage mit den radialen Fingerenden 15 der Tellerfeder 11 kommt, und zwar auf der Fläche von ihr, welche dem Ausrücker 10 abgewandt ist; des weiteren sind zumindest zwei Schultern 23 vorgesehen, die zur axialen Lagehaltung des Betätigungsteils auf der Tellerfeder 11 dienen.
Erfindungsgemäß ist das Betätigungsteil 19, das in den Fig. 2 bis 4 isoliert dargestellt ist, ein einstückiges Teil, wobei die an ihm ausgebildeten Halteschultern axial in Richtung der Anschlagfläche 22 seines Anschlagbunds 20 gewandt sind, und zwar derart, daß sie mit derjenigen Fläche der Tellerfeder 11 zusammenwirken, welche dem Ausrücker 10 zugewandt ist.
Es sind drei Halteschultern 23 vorgesehen, die regelmäßig im Kreis um die Achse der Anordnung verteilt sind, wobei jede von ihnen am Ende eines Haltefingers 25 ausgebildet ist, der sich vom Ende einer Trägerlasche 26 im wesentlichen in Umfangsrichtung und parallel zur Anschlagfläche erstreckt.
Eine solche Trägerlasche 26 tritt aus dem Anschlagbund 20 hervor, genauer, bei dieser Ausführungsform, aus dem Außenumfang dieses Anschlagbunds 20, wobei sie einstückig mit diesem verbunden ist.
Sie umfaßt aufeinanderfolgend vom Abstützbund 20 aus
BAD ORIGINAL
bis zu dem Haltefinger 25 einen ersten Zwischenbereich 28, der sich im wesentlichen radial erstreckt, einen zweiten Zwischenbereich 29, der in der Ebene des ersten Zwischenbereichs 28 sich im wesentlichen in ümfangsrichtung erstreckt und einen dritten Teilbereich, der im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Bereiche 28 und 29 stehend sich allgemein.in axialer Richtung erstreckt und sich abgewinkelt sowohl an den Zwischenbereich 29, den er fortsetzt, als auch an den Haltefinger 25 anschließt.
Vorzugsweise ist die Erstreckung in Umfangsrichtung eines Haltefingers 25 geringer als die Summe der Breite eines Fingers 15 der Tellerfeder 11 und der eines Spaltes 16, bei beiden gemessen auf einem Umkreis der Anordnung, auf welchem sich ein solcher Haltefinger 25 erstreckt, wobei es sich versteht, daß er umso steifer ist, je geringer die Ausdehnung in ümfangsrichtung ist.
Zum Einwirken auf die Tellerfeder 11 besitzt der Anschlagbund 20 ringförmig auf seiner Anschlagfläche 22 in Richtung der Halteschulter 23 gewandt einen abgerundeten Vorsprung 32, der in der dargestellten Ausführungsform von einer Einpressung dieses Anschlagbundes 20 gebildet wird und der sich vorteilhafterweise über den Kreisumfang fortsetzt.
Das erfindungsgemäße Betätigungsteil 19 ist schließlich in der dargestellten Ausführungsform dazu bestimmt, mit einem gezogenen Ausrücker 10 zusammenzuwirken und weist daher vom Innenumfang seines Anschlagrands 20 an,einstückig· mit diesem verbunden, eine im wesentlichen axiale Ringhülse auf, die sich auf der Seite der Halteschultern 23 erstreckt, und sich weit über diese hinweg fortsetzt.
Wie zu erkennen ist, weisen die Halteschultern 23 einen Ab-
BAD ORIGINAL
-1
stand zu der axialen Ringhülse 33 auf, indem sie sich außerhalb in einer radialen Entfernung zu dieser erstrecken, die zumindest gleich ist der radialen Breite des Anschlagbunds 20.
Das erfindungsgemäße Betätigungsteil kann beispielsweise durch Ausschneiden und Tiefziehen eines geeigneten metallischen Rohlings leicht hergestellt werden.
Vorzugsweise erstrecken sich die Knicklinien 35, welche den dritten Bereich 30 von den Trägerlaschen 26 abgrenzen, im wesentlichen radial derart, daß in Kreisumfangsrichtung ein solcher dritter Bereich 30 eine reduzierte Dicke aufweist, im Bereich derjenigen des ursprünglichen Rohlings, in jedem Fall geringer als die Breite eines Spalts 16 der Tellerfeder 11 in Umfangsrichtung.
Das Einsetzen des erfindungsgemäßen Betätigungsteils auf die Tellerfeder kann z.B. in der folgenden Weise erfolgen: Nach einem ausreichenden axialen Annähern der Tellerfeder und des Betätigungsteils 19, was dazu führt, daß die axiale Ringhülse 33 von letzterem axial in die axiale Ausnehmung 14 dieser Tellerfeder 11 in Richtung des Pfeils F2 in Fig. 5 eingeschoben ist, wird in axialer Richtung eine relative Durchbiegung in Richtung des Pfeils F3 dieser Fig.5 ebenso vieler radialer Finger 15 sichergestellt, wie das Betätigungsteil 19 Halteschultern 23 aufweist, im vorliegenden Fall drei, anschließend wird in Richtung des Pfeils F4 in Fig. 6, wobei drei Finger der Tellerfeder11 solcher Art gebogen sind, eine relative Drehung des Betätigungsteils 19 gegenüber der Tellerfeder 11 um die Achse der Anordnung durchgeführt.
Am Ende der Relativdrehung des Betätigungsteils 19 übergreifen die dem Teil angehörenden Haltefinger 25 diejenigen der radialen Finger 15 der Tellerfeder, die vorher ausge-
-1
bogen worden sind, an der Seite dieser radialen Finger, welche dem zugeordneten Anschlagbund 20 abgewandt sind.
Es reicht infolgedessen aus, anschließend die vorher ausgebogenen radialen Finger 15 der Tellerfeder 11 in ihre ursprüngliche Konfiguration zurückkehren zu lassen.
Das erfindungsgemäße Betätigungsteil ist somit in der Tat in geeigneter Weise an der Tellerfeder 11 angebracht, wobei die Tellerfeder 11 axial mit Spiel zwischen zum einen auf der einen Seite dem Anschlagbund 20 des Betätigungsteils 19 und zum anderen auf der gegenüberliegenden Seite den Haltefingern 25 dieses Betätigungsteils eingeklemmt ist. Die Trägerlaschen 26 dieser Haltefinger 25 durchdringen axial die Tellerfeder 11 durch die Schlitze 16 hindurch mittels ihres dritten Bereichs In der so von einer Tellerfeder 11 und einem auf diese aufgesetzten Bedienungsteil 19 gebildeten Baueinheit stellt sich die Tellerfeder 11 vollkommen in der Konfiguration dar, die ihre ursprüngliche Konfiguration war; für das Einsetzen des Betätigungsteils 19 ist es nicht erforderlich, besondere Ausschnitte oder dauerhafte Verformungen vorzunehmen.
Sie bewahrt somit vollständig ohne Veränderung die mechanischen Eigenschaften, die ihr gegeben worden sind, wobei sich jeder ihrer Finger 15 in Kontakt mit dem abgerundeten Vorsprung 22 befindet, den der Anschlagbund des Betätigungsteils 19 bildet, was insbesondere günstig für eine Verschleißminimierung ist.
Das einheitliche Bauteil, das sie mit dem Betätigungsteil 19 bildet, kann vorteilhafterweise einheitlich als solches gehandhabt werden, insbesondere während des Zusammenbaus des Kupplungsmechanismus, zur Ausrüstung von welchem
dieses Bauteil ausgelegt ist. Es reicht demzufolge, axial den Ausrücker 10 an ihm anzubringen.
Die Modalitäten eines solchen Anbringens sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, sie werden daher hier nicht näher beschrieben.
Gemäß einer Variante des Einsetzens, die in Fig. 9 dargestellt ist, nutzt man die Festigkeit der Trägerlaschen 26 der Haltefinger 25 aus, genauer gesagt, ihres axialen Teilbereichs 30, um die Ausbiegung derjenigen der Finger 15 der Tellerfeder 11 vorzunehmen, welche neben denjenigen liegen, auf welchen die Haltefinger 25 aufgeschoben werden soll.
In Fig. 10 ist die Anwendung der Erfindung für den Fall dargestellt, wo der Ausrücker drückend auf die Tellerfeder 11 wirkt, d.h. der Fall, bei dem für sein Einwirken auf die Tellerfeder 11 das zugeordnete Steuerorgan den Ausrücker in Richtung der Tellerfeder 11 gemäß Pfeil F5 in Fig. 10 belastet.
In einem solchen Fall ist das Betätigungsteil 19 ohne axiale Ringhülse, und sein Anschlagbund 20 ist radial ausreichend in Richtung der Achse der Anordnung verlängert, um einen Abstützring 37 zu bilden, der für die Aktion des Ausrückers 10 geeignet ist.
Während der Bund 20, wie vorhergehend, für sein Einwirken auf die Tellerfeder 11 mit einem sich kontinuierlich in Umfangsrichtung erstreckenden abgerundeten Wulst 32 versehen ist, kann ein solcher Abstützring 37 vorteilhafterweise eine ebene Abstützfläche für den Ausrücker 10 liefern, und zwar dergestalt, daß er in gleicher Weise zu diesem Zweck eine Betätigungsfläche oder Eingriffsfläche
-yf-21.
besitzt, die vorteilhafterweise eben ist.
Im Übrigen sind die Aufbaumodalitäten und das Einsetzen y identisch mit denjenigen, die bereits vorher beschrieben worden sind.
Es sei die axiale Kompaktheit der betreffenden Ausführung hervorgehoben. Im vorhergehenden erstrecken sich die Trägerlaschen 26 der Haltefinger 25 vom Außenumfang des Anschlagbunds 20 aus. In einer Variante können sie demgegenüber am Innenumfang dieses Anschlagbunds 20 hervortreten.
Eine solche Möglichkeit ist in den Fig. 11 und 12 dargestellt, welche als Beispiel den Fall darstellen, bei dem der zugeordnete Ausrücker ein gezogener Ausrücker ist (in den Figuren nicht dargestellt).
Bei dieser dargestellten Ausführungsform weist jede Trägerlasche 26 hintereinander von dem Anschlagbund 20 ausgehend hin zu dem Haltefinger 25 einen ersten Bereich 38 auf der sich im wesentlichen axial erstreckt, und einen zweiten Bereich 39, der sich im wesentlichen radial ausdehnt.
Es versteht sich, daß in diesem Fall, bei dem wie dargestellt, das Betätigungsteil eine von dem Innenumfang des Anschlagbunds 20 ausgehende axiale Hülse 33 aufweist und der zugeordnete Ausrücker 10 ein gezogener Ausrücker ist, zumindest über einen Bereich seiner Erstreckung der axiale Bereich 38 jeder Trägerlasche 26 vorteilhafterweise seitlich einen einheitlichen Körper mit einer solchen axialen Ringhülse 33 bilden kann, wobei eine in Umfangsrichtung fortlaufende Kontinuität mit dieser sichergestellt ist,
In der dargestellten Ausfuhrungsform besitzt die axiale Ringhülse 33 praktisch nur eine reduzierte axiale Ausdehnung, sie hat im wesentlichen die Form einer Venturidüse, wobei sie im wesentlichen zwei kegelförmige Bereiche zu beiden Seiten eines Mittelbereichs mit reduziertem Durchmesser besitzt.
Wie dem auch sei, die Halteschultern 25, die,wie vorhergehend, das Betätigungsteil 19 bei dieser Ausführungsform besitzt, weisen noch radial einen Abstand zu der axialen Ringhülse 33 auf.
Die Modalitäten des Einsetzens einer solchen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Betätigungsteils 19 auf die damit auszurüstende Tellerfeder 11 sind identisch mit denjenigen, die vorher beschrieben worden sind.
Aber es ist darauf hinzuweisen, daß bei dieser Ausführungsform die Trägerlaschen 26 der Haltefinger 25, und somit die Halteschultern 23 die Tellerfeder 11 in axialer Richtung nicht durch die Schlitze 16 hindurch, sondern durch die axiale Ausnehmung 14 durchdringen.
Aus diesem Grund besitzt diese Ausführungsform keinerlei Organ, das in die Schlitze der Tellerfeder eingesetzt ist, sie ist vorteilhafterweise für ein Querspiel geeignet, das sich bezüglich dieses senkrecht zur Achse der Anordnung weit erstreckt, was vorteilhaft für eine Selbstzentrierung des Ausrückers ist, wenn es sich bei dem zugeordneten Ausrücker um einen selbstzentrierenden Ausrücker handelt.
Darüber hinaus wird der Abfall während der Fabrikation reduziert; die Trägerlaschen 26 können aus dem unvermeidbaren zentralen Abfallbereich seiner axialen Ausnehmung
hervorgehen.
Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen begrenzt ist/ sondern alle Ausführungsvarianten und/oder die Kombination deren verschiedener Elemente umfaßt.
■ig'
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Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Betätigungsteil zum Aufsetzen auf die Enden von Fingern der Tellerfeder einer Kupplung, mit einem einstückig daran ausgebildeten ringförmigen Bund (20), als Anschlagbund bezeichnet, der sich im wesentlichen radial erstreckt und mit einem seiner Flächen (22), als Anschlagfläche bezeichnet, zur Anlage an den Enden der Finger (15) der auszurüstenden Tellerfeder
    (11) kommt, und mit mindestens zwei Halteschultern (23), welche die axiale Lagehaltung auf der Tellerfeder sicherstellen, dadurch gekennzeichnet , daß die Halteschultern (23) axial in Richtung auf die Anschlagfläche
    (22) des Anschlagbunds (20) gewandt sind.
  2. 2. Betätigungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschultern (23) an Haltefingern (25) angeformt sind, die sich vom Ende einer Trägerlasche (26) aus im wesentlichen in Umfangsrichtung und allgemein parallel zum Anschlagbund (20)
    erstrecken.
    ORIGINAL INSPECTED C0PY
  3. 3. Betätigungsteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlasche (26) eines Haltefingers (25) von dem Anschlagbund (20) aus hervortritt.
  4. 4. Betätigungsteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlasche (26) eines Haltefingers (25) von dem Außenumfang des Anschlagbunds (20) aus hervortritt.
  5. 5. Betätigungsteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlasche (26) eines Haltefingers (25) in Reihenfolge von dem Anschlagbund (20) aus betrachtet bis zu dem Haltefinger (25) hin einen ersten, sich im wesentlichen radial erstreckenden Teilbereich (28), einen im wesentlichen sich in Umfangsrichtung erstreckenden zweiten Teilbereich (29) und einen sich im wesentlichen axial erstreckenden dritten Teilbereich (30) aufweist.
  6. 6. Betätigungsteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlasche (26) eines Haltefingers (25) von dem Innenumfang des Anschlagbunds (20) ausgehend hervortritt.
  7. 7. Betätigungsteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlasche (26) eines Haltefingers (25) von dem Anschlagbund (20) ausgehend bis zum Haltefinger (25) aufeinanderfolgend einen ersten, im wesentlichen sich axial erstreckenden Teilbereich (38) und einen zweiten sich im wesentlichen radial erstreckenden Bereich (39) aufweist.
  8. 8. Betätigungsteil nach Anspruch 7, mit einer im wesentlichen axial verlaufenden Ringhülse, die von dem Innenumfang des Anschlagbunds (20) ausgeht, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß zumindest über einen Bereich seiner Erstreckung der axiale Bereich (38) der Trägerlasche (36) eines Haltefingers (25)seitlichen Bestandteil dieser axialen Hülse (33) ist und sich kontinuierlich mit diesem in Umfangsrichtung erstreckt.
  9. 9. Betätigungsteil nach mindestens einem der Ansprüche bis 8, mit einer im wesentlichen axial verlaufenden Ringhülse (33) , die von dem Innenumfang des Anschlagbunds (20) ausgeht, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschultern (23) radial einen Abstand zur genannten axialen Ringhülse aufweisen.
  10. 10. Betätigungsteil nach mindestens einem der Ansprüche
    2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß drei Halteschultern (23) vorgesehen sind, die gleichmäßig im Kreis verteilt sind.
  11. 11. Verfahren zum Aufsetzen eines Betätigungsteils (19) auf die Finger einer Kupplungstellerfeder, wobei das Betätigungsteil einen einstückig daran ausgebildeten ringförmigen Bund (20), als Anschlagbund bezeichnet, aufweist, der sich im wesentlichen radial erstreckt, und mit einer seiner Flächen, als Anschlagfläche bezeichnet, auf der einen Seite der Tellerfeder zur Anlage an den Enden der Finger (15) der auszurüstenden Tellerfeder (11) kommt und mit mindestens zwei auf der anderen Seite der Tellerfeder angeordneten Halteschultern (23), welche die axiale Lagehaltung auf der Tellerfeder sicherstellen, wobei bei dem Verfahren nach einem relativen ausreichenden Annähern der Tellerfeder (11) und des Betätigungsteils (19) man in axialer Richtung eine relative Durchbiegung so vieler Fingerenden (15) der Tellerfeder (11) sicherstellt, wie das Betätigungsteil (19) Halteschultern (23)
    3 3"3 4 3 A
    aufweist und dann in Umfangsrichtung eine relative Drehung des Betätigungsteils (19) gegenüber der Tellerfeder (11) in Umfangsrichtung um die Achse der Anordnung vornimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsteil (19), das nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgeformt ist und aus diesem Grund an Haltefingern (25) ausgebildete Halteschultern (23) besitzt, sich vom Ende von Trägerlaschen (26) aus in Umfangsrichtung erstreckt und angepaßt ist, axial durch die Tellerfeder (11) hindurchzutreten, und daß man anschließend die vorher ausgebogenen Finger (15) in ihre ursprüngliche Lage zurücktreten läßt.
  12. 12. Baueinheit für eine Kupplung, die zum einen von einer Tellerfeder (11), d.h. einem ringförmigen Teil mit einem einstückig daran ausgebildeten Umfangsbereich (12), das einen Belleville-Ring bildet und einen Zentralbereich aufweist, der in radiale Finger (15) geteilt ist, und zum anderen von einem ringförmigen Teil (19) gebildet ist, der Einfachheit halber als Betätigungsteil bezeichnet, welches an den Enden der Finger (15) der genannten Tellerfeder (11) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsteil (19) die Form besitzt gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11.
  13. 13. Bauteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschultern (23), die das Betätigungsteil (19) aufweist, an Haltefingern (25) angeformt sind, die sich im wesentlichen vom Ende von Trägerlaschen (26) ausgehend in Umfangsrichtung erstrecken, und daß diese Trägerlaschen axial die Tellerfeder (11) durchdringen.
  14. 14. Bauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlaschen (26) der Halteschultern (23) des Betätigungsteils (19) axial die Tellerfeder (11) durch die Schlitze (16) hindurch durchquert, welche zwischen den Fingern (15) ausgebildet sind.
  15. 15. Bauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlaschen (26) der Halteschultern (23) des Betätigungsteils (19) die Tellerfeder (11) durch die axiale Ausnehmung (14) in der Tellerfeder axial durchquert .
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