DE2805045A1 - Waelzlager-ausruecker - Google Patents
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- F16D23/12—Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
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Description
FICHTEL & SACHSAG - SCHWEINFURT
PATENT- UND GEBRAUCHSMUSTERHILFSANMELDUNG Wälzlager-Ausrücker
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wälzlager-Ausrücker, insbesondere
für Kfz-Kupplungen, bei welchem das Wälzlager gegenüber einem Führungselement bzw.. einem mit diesem verbundenen Bauteil um
ein vorgegebenes Maß radial frei beweglich angeordnet ist.
Ein Wälzlager-Ausrücker der obengenannten Bauart ist beispielsweise
aus der französischen Patentschrift 1 387 978 bekannt.
Hierbei handelt es sich um einen Wälzlager-Ausrücker, bei welchem das Wälzlager innerhalb eines Gehäuses radial und axial lose angeordnet
ist. Das Lager kann sich somit bei jedem Kupplungsbetätigungsvorgang neu zentrieren.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kupplungsausrücker
zu erstellen, welcher mit möglichst geringem Aufwand hinsichtlich Herstellung und Montage eine einwandfreie Selbstzentrierung
ermöglicht - bei größtmöglicher Verschleißfreiheit der Einzelteile .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem Wälzlager und dem Führungselement ein·im wesentlichen in einer
Ebene senkrecht zur Ausrückbewegung angeordnetes und die gesamte Ausrückkraft übertragendes Verbindungsfelement vorgesehen
ist, welches sowohl mit dem nicht umlaufenden Wälzlagerring als auch mit dem Führungselement drehfest verbunden ist. Durch die
Herstellung einer drehfesten Verbindung zwischen dem Wälzlager und dem entsprechenden Führungselement bei freier, radialer
Selbstzentrierungsmöglichkeit ist ein Verschleiß zwischen dem Wälzlager und dem Führungselement ausgeschlossen. Die Funktion der
Selbstzentrierung bleibt dabei voll erhalten.
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Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß das Veroindungselement mit
dem einen Bauteil (nicht umlaufender Wälzlagerring oder Führungselement) über eine in Umfangsrichtung wirksame Klemmverbindung
(Reibschluß) und mit dem anderen Bauteil über einen in Umfangsrichtung wirksamen Formschluß verbunden ist. Damit übernimmt
das· Verbindungselement gleichzeitig drei verschiedene Aufgaben, und zwar einmal die Verbindung von Wälzlager und Führungselement
zu einer Einheit, zum anderen die Verdrehsicherung zwischen diesen beiden Teilen und außerdem überträgt es die gesamte Ausrückkraft.
Dabei bietet die Klemmverbindung eine Voraussetzung für eine günstige Montage der Einzelteile.
Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß das Verbindungselement als starres Bauteil, z. B. in Form einer Scheibe, ausgeführt ist, mit
radial angeordneten Nasen zur Verdrehsicherung gegenüber dem Führungselement und mit einer Klemmverbindung gegenüber dem nicht
umlaufenden Wälzlagerring durch in beiden Bauteilen axial gegenüberliegend angeordnete konische Nuten und einem darin eingeklemmten
Ring. Eine solche Ausführung zeichnet sich insbesondere durch einfach herzustellende Einzelteile und durch eine einfache
Montage aus.
Gemäß der Erfindung ist es jedoch auch möglich, das Verbindungselement
als in axialer Richtung steifes und in radialer Richtung eigenelastisches Bauteil auszuführen, das mit mindestens zwei
radialen Nasen in entsprechenden öffnungen des einen Bauteiles (Wälzlager oder Führungselement) eingreift und außerhalb der radialen
Nasen durch Eigenspannung auf dem anderen Bauteil aufsitzt. Die Ausführung eines Verbindungselementes mit diesen Eigenschaften
ermöglicht eine einfache Montage, trotz ausreichender Kraftübertragung, in Umfangsrichtung infolge der Klemmwirkung der
Eigenspannung.
Dabei ist dieses Verbindungselement vorzugsweise als offener Rund-Stahldrahtring ausgeführt und mit einem mittleren Durchmesser
zum Aufsetzen mittels Eigenspannung und aus dem mittleren Durchmesser nach innen bzw. außen herausgeführten Bereichen zur Bildung
der Nasen ausgestattet. Ein solcher Rund-Stahldrahtring kann sehr preiswert aus gängigem Material hergestellt werden und ist
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infolge seiner großen Eigenelastizibät in radialer Richtung
leicht zu handhaben.
Dabei weisen die radialen Nasen des Verbindungselementes gegenüber
den entsprechenden öffnungen des mit ihm zusammenwirkenden Bauteiles zumindest ein radiales Verlagerungsspiel auf - zur Ermöglichung
der Selbstzentrierung des Wälzlagers. Entsprechend der Form der radialen Nasen und der entsprechenden öffnungen kann dabei
auch ein gewisses Spiel in Umfangsrichtung sich ergeben.
Zur Vereinfachung der Montage von Wälzlager und Führungselement über das Verbindungselement wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
das Führungselement zweiteilig auszubilden und im Bereich der vorzugsweise senkrechten Teilungsebene die öffnungen für die Nasen
des Verbindungselementes anzuordnen. Eine solche zweiteilige Ausführung bietet sich naturgemäß eher am Führungselement als am
entsprechenden Wälzlagerring an. Es kann dabei insbesondere an einen aufschiebbaren Ring gedacht werden, welcher in seiner Aufschieberichtung
offene Ausnehmungen für die Nasen des Verbindungselementes aufweist und welcher an einem Absatz des Führungselementes
zur Anlage kommt. Eine solche Montage bietet sich auch dann an, wenn das Verbindungselement keine radiale Eigenelastizität
aufweist und die drehfeste Verbindung gegenüher dem Wälzlagerring auf andere Weise gewährleistet ist.
Bei einem Wälzlager-Ausrücker, bei welchem zumindest ein Bereich des Führungselementes bzw. des Wälzlagers dünnwandig, z. B. aus
Blech, ausgeführt ist, wird erfindungsgemäß vorges-ehlagen, daß
zur Montagevereinfachung die öffnungen für die Nasen des Verbindungselementes
als aufbiegbare Lappen ausgebildet sind. Mit einer solchen Ausführung kann eine besonders einfache Montage erfolgen,
indem bei aufgebogenen Lappen die Einzelteile zusammengefügt werden und danach durch Umlegen dieser Lappen in die ursprüngliche
Lage die axiale Sicherung hergestellt ist.
Bei einem Wälzlager-Ausrücker, bei welchem das Verbindungselement
am Führungselement durch Eigenspannung beispielsweise in einer konischen Nut befestigt ist, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß das Führungselement als Schiebehülse ausgebildet ist, die
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konische Nut sich am Innendurchmesser befindet und sich nach radial
innen erweitert, in den für die Nasen des Verbindungselementes vorgesehenen Bereichen Durchbrüche angeordnet sind und das Verbindungselement
vom Innendurchmesser der Schiebehülse her verbaut wird. Eine solche Ausführung durch Verwendung einer konischen Nut
zur Herstellung der·Klemmverbindung gewährleistet einen besonders
festen Sitz des Verbindungselementes auf der Schiebehülse, durch die sich nach innen erweiternde Nut ergibt sich gleichzeitig ein
Raum für einen Fettvorrat und durch die Erstreckung der Nasen des Verbindungselementes durch die Schiebehülse hindurch nach.radial
außen zur Befestigung des Wälzlagers ergibt sich eine einfache Montage von innen her.
Gemäß der Erfindung ist es jedoch auch möglich, ein Verbindungselement
mit beliebigem Querschnitt zu verwenden, welches im verbauten Zustand eine kreisringförmige Kontur zur Befestigung durch
Eigenspannung aufweist und an dem die Nasen zur drehfesten Verbindung des gegenüberliegenden Bauteiles angeformt sind. Durch
das Anformen dieser Nasen ist beispielsweise eine örtliche Flächenvergrößerung
zur Herabsetzung der Flächenbelastung möglich. Die Nasen können dabei beispielsweise durch seitliches Anstemmen
des Materiales ausgebildet sein.
Zur Vergrößerung der Anlagefläche gegenüber den Nasen des Verbindungselementes
wird beispielsweise bei dünnwandig ausgeführtem Gegenstück vorgeschlagen, dieses Gegenstück im Bereich des Durchtrittsschlitzes
in Richtung auf das Verbindungselement zu verformen bzw. an dieser Stelle umlegbare Lappen anzuordnen.
Weiterhin wird zur Vereinfachung der Montage von Wälzlager, Führungselement
und Verbindungselement vorgeschlagen, das mit dem Sitz zur Eigenspannung des Verbindungselementes vorgesehene Bauteil
mit einer Schräge auszustatten, zum Aufbau der Eigenspannung des Verbindungselementes, sowie gegebenenfalls einen Anschlag zur
Wegbegrenzung in Achsrichtung. Durch diese Schräge ist es möglich, die drei zu verbindenden Teile durch einfaches, axiales Aufschieben
zu montieren, indem das Verbindungselement an der Schräge sich aufweitet und dann im Bereich seines endgültigen Sitzes ent
weder durch einen Anschlag fixiert ist oder in eine entsprechende
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Nut, eventuell mit konischen Seitenflächen, einrastet.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von Beispielen näher erläutert.
Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 u. 2 Längs- und Querschnitt durch einen Wälzlager-Ausrücker
mit einem Rund-Stahldrahtring in einer konischen Nut des nicht umlaufenden Wälzlagerringes;
Fig. 3 Längsschnitt durch einen Wälzlager-Ausrücker mit einem
Rund-Stahldrahtring als Verbindungselement zur Schiebehülse
aus Blech;
Fig. 4 u. 5 Teilansichten gem. Fig. 3 mit umbiegbaren Blechlappen;
Fig. 6 Verbindung zwischen einem Wälzlager-Ausrücker und einem Ausrückhebel;
Fig. 7 Wälzlager-Ausrücker mit Montage des Rund-Stahldrahtringes von innen her durch die Schiebehülse;
Fig. 8 u. 9 Verbindungselement in Form eines Flach-Drahtringes mit angestemmten Nasen;
Fig.10 u. 11 Teilansichten gem. Fig. 8 mit vergrößerter Auflagefläche
am Blechgehäuse;
Fig.12 Längsschnitt durch einen Wälzlager-Ausrücker mit einer in
sich starren Scheibe mit radialen Nasen als drehfestes Element und Verdrehsicherung gegenüber dem nicht umlaufenden
Wälzlagerring über zwei gegenüberliegende konische Nuten und einen Rund-Drahtring.
Die 'Fig. Iu. 2 zeigen den Längsschnitt I-I und den Querschnitt
II-II eines Wälzlagerausrückers. Das Wälzlager 1 besteht aus einem
nicht umlaufenden Wälzlagerring 7 und einem umlaufenden Wälzlagerring 8, welcher mit den Ausrückelementen der Kupplung zusammenwirkt.
Das Wälzlager 1 ist zusammen mit einem Führungselement
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zu einer Einheit zusammengefaßt. Die Verbindung erfolgt über ein
Verbindungselement 3 in Form eines Rund-Stahldrahtringes zwischen dem nicht umlaufenden Wälzlagerring 7 und dem Führungselement 2.
Das Verbindungselement 3 befindet sich durch radiale Eigenspannung in einer konischen Nut 6 des nicht umlaufenden Wälzlagerringes 7
und weist drei am Umfang verteilte^ radial nach innen abstehende Nasen 4 auf. Diese Nasen 4 greifen in öffnungen 5 eines Ringes 9
ein, welcher bei der Montage des Wälzlager-Ausrückers auf das Führungselement 2 aufgeschoben wird bis zu einem Absatz. Zwischen
den Nasen 4 und dem Grund der öffnungen 5 ist entsprechend dem gewünschten
maximalen Verlagerungsspiel des Wälzlagers 1 gegenüber dem Führungselement 2 ein Bewegungsraum in radialer Richtung
freigelassen. In Umfangsrichtung hingegen bilden die Nasen 4 des Verbindungselementes 3, welches durch Eigenspannung in der konischen
Nut 6 des nicht umlaufenden Wälzlagerringes 7 fest eingespannt ist, gegenüber den öffnungen 5 im Ring 9 des Führungselementes
2 eine drehfeste Verbindung. Der fest mit dem Führungselement 2 verbundene Ring 10 dient der Kraftaufnahme vom Kupplungspedal
her auf den Walzlager-Ausrücker.
Die dargestellte Anordnung ermöglicht bei einem Versatz zwischen der Drehachse der Kupplung und dem nicht dargestellten, dem Führungselement
2 dienenden Hülse ein radiales Verlagerungsspiel des
Wälzlagers 1 und gleichzeitig eine in Umfangsrichtung wirksame Verdrehsicherung.
Fig. 3 zeigt den Längsschnitt durch einen Wälzlager-Ausrücker, bei welchem das Führungselement 2 als Blechteil ausgeführt ist.
Dieses Blechteil ist etwa U-förmig angelegt und umschließt von drei Seiten das Wälzlager 1, bestehend aus dem umlaufenden Wälzlagerring
8, dem nicht umlaufenden Wälzlagerring 7 sowie entsprechenden Wälzkörpern. Der nicht umlaufende Wälzlagerring 7 ist im
vorliegenden Falle der Außenring des Wälzlagers 1 und er weist an seinem Außenumfang eine konische Nut 6 auf - zur Aufnahme des Verbindungselementes
3 in Form eines Rund-Stahldrahtringes. Dieses Verbindungselement 3 weist radial nach außen abstehende Nasen 4
auf, welche in entsprechenden öffnungen 5 des Führungselementes radial verschiebbar, aber drehfest angeordnet sind. Das Verbindungselement
3 ist somit reihschlüssig auf dem nicht umlaufenden
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Wälzlagerring 7 gehalten und ermöglicht es dem Wälzlager I3 sich
in radialer Richtung selbst auszurichten, und verhindert gleichzeitig ein Mitdrehen des Wälzlagerringes 7 durch Formschluß. Dabei
wird, wie auch bei der Ausführung gem. Fig. 1 u. 2, die gesamte Ausrückkraft von diesem Verbindungselement 3 in Achsrichtung übertragen.
Der Wälzlagerring 7 weist zur Montagevereinfachung eine Schräge 11 auf, über welche das Verbindungselement 3a bereits in
das Führungselement 2 eingesetzt, beim axialen Einschieben des Wälzlagers 1 aufsteigt und in die konische Nut 6 einschnappt.
Bei einer Ausführung des Führungselementes 2 gem. Fig. 3, insbesondere
aus dünnwandigem Material, ergibt sich auch noch eine andere Möglichkeit einer Befestigung des Wälzlagers 1. Beide Figuren
zeigen als Ansicht "A" gem. Fig. 3 einen Ausschnitt des Führungselementes 2 von außen her. Die öffnung 5, in welche die Nasen
4 des Verbindungselementes 3 zur drehfesten, aber radial losen Verbindung eingreifen, sind an der einen Schmalseite ihrer
Erstreckung durch einen Freischnitt in axialer Richtung versehen, so daß Lappen 12 durch Hochbiegen.nach außen entspr. Fig. 4 das
Einführen des Wälzlagers 1 mit bereits montiertem Verbindungselement 3 erlauben und durch Herunterbiegen entspr. Fig. 5 diese öffnung
wieder schließen. Damit ist eine einfache Montage möglich, vor allem in solchen Fällen, in welchen sich das radiale Aufweiten
über eine Schräge gem. Fig. 3 nicht realisieren läßt.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführung eines radial losen Ausrükkers
mit drehfester Verbindung über ein Verbindungselement 3 in Form eines Rund-Stahldrahtringes. Das Wälzlager 1 besteht in
üblicher Weise aus dem nicht umlaufenden Wälzlagerring 7 sowie dem umlaufenden Wälzlagerring 8, welcher auf die Ausrückteile der
Kupplung einwirkt. Ein Rohrstück 15 ist direkt mit dem nicht umlaufenden Wälzlagerring 7 verbunden oder mit diesem einteilig
ausgeführt. Auf diesem Rohrstück 15 ist die konische Nut 6 angeordnet, in welche sich das Verbindungselement 3 durch Eigenspannung
drehfest einfügt. Ein Ausrückhebel 13 mit einem Drehpunkt 14
weist im Bereich des Rohrstückes 15 einen zylindrischen Bereich auf und umgibt dieses Rohrstück mit entsprechendem Abstand. In
diesem zylindrischen Bereich des Ausrückhebels 13 sind mindestens zwei am Umfang verteilte öffnungen 5 angeordnet, in welche
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die Nasen 4 des Verbindungselementes 3 mit radialem Spiel hineinreichen.
Der Ausrückvorgang dieses Wälzlager-Ausrückers wird durch Einleiten einer Kraft in Richtung des Pfeiles F auf den
Ausrückhebel 13 bewirkt. Durch die radiale Verschiebemöglichkeit des Wälzlagers 1 gegenüber dem Ausrückhebel 13 können sich die
Radialbewegungen ays der Schwenkbewegung um den Drehpunkt 14 nicht auswirken.
Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt durch einen Wälzlager-Ausrücker mit ähnlichem Aufbau wie derjenige von Fig. 1. Die Anordnung des
Verbindungselementes 3 ist jedoch geändert und die Montage erfolgt auf einem anderen Wege. In bekannter Weise besteht das
Wälzlager 1 aus einem nicht umlaufenden Wälzlagerring 7j einem umlaufenden
Wälzlagerring 8 sowie entsprechenden Wälzkörpern zwischen beiden. Das Wälzlager 1 ist radial verschiebbar, aber
drehfest gegenüber dem Führungselement 2 angeordnet. Das Führungselement 2 weist zur drehfesten Aufnahme des Verbindungselementes
3 in Form eines Rund-Stahldrahtringes eine in seinem Innendurchmesser angeordnete konische Nut 6 auf, welche sich nach radial
innen erweitert. In den Bereichen, in welchen die radial nach außen gewölbten Nasen 4 des Verbindungselementes 3 vorgesehen sind,
ist das Führungselement 2, ausgehend von der konischen Nut 6, mit entsprechenden Durchbrüchen 16 ausgestattet. Die durch diese
Durchbrüche 16 reichenden Nasen 4 erstrecken sich bis in entsprechende Öffnungen 5 des nicht umlaufenden Wälzlagerringes 7. Sowohl
zwischen den Nasen 4 des Verbindungselementes 3 und den Öffnungen 5 als auch zwischen dem Innendurchmesser des nicht umlaufenden
Wälzlagerringes 7 und dem Außendurchmesser des Führungselementes 2 ist ein entsprechender Abstand zur Selbstzentrierung
des Wälzlagers 1 vorgesehen. Auf dem Führungselement 2 ist im axialen Abstand zum Wälzlager 1 ein Ring 10 zur Einleitung der
Ausrückkraft in den Wälzlager-Ausrücker angeordnet.
Die Montage der Einzelteile des vorliegenden Wälzlager-Ausrückers erfolgt durch Einführen des im Bereich seiner Elastizität auf
einen kleineren Durchmesser verspannten Verbindungselementes 3 in den Innendurchmesser des Führungselementes 2. Im Bereich der konischen
Nut 6 kann sich das Verbindungselement 3 infolge seiner radialen Vorspannkraft im Durchmesser vergrößern, wobei die Nasen
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durch die Durchbrüche 16 nach außen streben, bis der kreisrunde Bereich des Verbindungselementes 3 in der konischen Nut 6 auf beiden
Seiten zur Anlage und damit zur Fixierung kommt. Bei diesem Montagevorgang muß das Wälzlager 1 mit den Öffnungen 5 im nicht umlaufenden
Wälzlagerring 7 -bereits vor dem Einführen des Verbindungselementes
3 auf das Führungselement 2 aufgeschoben sein. Durch die Weiterführung der Schrägflächen der konischen Nut 6
nach radial innen ergibt sich ein Raum, welcher als Schmiermittelvorrat
des Führungselementes 2 gegenüber dem nicht dargestellten Führungsrohr verwendet werden kann.
Die Fig. 8 u. 9 zeigen die Anwendung eines abgewandelten Verbindungselementes
17 mit einem durchgehenden Innendurchmesser und
radial außen angeformten Nasen 18. Die Nasen 18 können dabei aus dem Material des Verbindungselementes 17 angestemmt sein. Das
Verbindungselement 17 sitzt mit seinem Innendurchmesser durch Eigenspannung in einer Nut 6 des nicht umlaufenden Wälzlagerringes
7 eines Wälzlagers 1 auf. Dabei kann der Querschnitt des Verbindungselementes 17 in diesem Bereich sowohl rechteckig als auch
konisch ausgebildet sein. Die Nasen 18 reichen, wie bereits bekannt,
durch entsprechende Öffnungen 5 eines mit dem Führungselement 2 fest verbundenen Gehäusebauteiles und stellen so die drehfeste
Verbindung her. Ferner ist noch der umlaufende Wälzlagerring 8 sowie nicht bezifferte Wälzkörper dargestellt. Die Montage
dieses Wälzlager-Ausrückers kann beispielsweise dadurch geschehen, daß das mit seinen Nasen 18 in die Öffnungen 5 des Gehäuses eingesetzte
Verbindungselement 17 beim Einschieben des Wälzlagers 1 an einer entsprechenden Schrägfläche des nicht umlaufenden Wälzlagerringes
7 aufsteigt und in die Nut 6 einschnappt.
Die Fig. 10 u.· 11 zeigen zwei Ansichten irB" gem. Fig. 8. Dargestellt
ist jeweils lediglich ein Ausschnitt des Führungselementes und des Verbindungselementes 17 mit einer Nase 18. In Fig. 10 ist
der vor der Öffnung 5 liegende Bereich 20 des Führungselementes
nach radial innen durchgebogen und weist somit eine vergrößerte Anlagefläche gegenüber der Nase 18 des Verbindungselementes 17
auf. In Fig. 11 ist die Nase 18 verdeckt durch einen umgebogenen Lappen 20, welcher ebenfalls gegenüber dieser Nase 18 eine Vergrößerung
der Anlagefläche bewirkt.
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Fig. 12 zeigt den Längsschnitt aurch einen Wälzlager-Ausrücker, bestehend aus einem Führungselement 2 in Form einer Schiebehülse,
einem Wälzlager 1 mit umlaufenden Wälzlagerring 8, nicht umlaufendem Wälzlagerring 7 sowie entsprechenden Wälzkörpern, bei welchem
der drehfeste Formschluß zum Führungselement 2 bzw. einem mit diesem fest verbundenen Gehäuse 22 durch eine starre Scheibe
21, welche· mit mehreren Nasen 4 an ihrem1Außenumfang in entsprechende
öffnungen 5 des Gehäuses 22 eingreift, hergestellt wird, Die Verbindung zwischen der starren Scheibe 21 und dem nicht umlaufenden
Wälzlagerring 7 erfolgt über in jedem dieser beiden Bauteile gegenüberliegend angeordnete konische Nuten 6 und einem
dazwischen eingeklemmten Drahtring 22. Auch bei dieser Ausführung ist die Scheibe 21 radial um ein vorgegebenes Maß verschiebbar im
Gehäuse 22 angeordnet und erlaubt es dem Wälzlager 1, sich jeweils entsprechend den vorliegenden Abweichungen radial einzustellen.
20.01.1978
TIPP-2 Ho/whm-
TIPP-2 Ho/whm-
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE ^ /ÖU0O45/1J Wälzlager-Ausrücker3 insbesondere für Kraftfahrzeugkupplungen, bei welchem das Wälzlager gegenüber einem Führungselement bzw. einem mit diesem verbundenen Bauteil um ein vorgegebenes Maß radial frei beweglich angeordnet ist, dad. gek., daß zwischen Wälzlager (1) und Führungselement (2, 13) ein im wesentlichen in einer Ebene senkrecht zur Ausrückbewegung angeordnetes und die gesamte Ausrückkraft übertragendes Verbindungselement (3, 17, 21) vorgesehen ist, welches sowohl mit dem nicht umlaufenden Wälzlagerring (7) als auch mit dem Führungselement drehfest verbunden ist.2. Wälzlager-Ausrücker nach Anspruch 1, dad. gek., daß das Verbindungselement (3, 17j 21) mit dem einen Bauteil (nicht umlaufender Wälzlagerring 7 oder Führungselement 2, 13) über eine in Umfangsrichtung wirksame Klemmverbindung (Reibschluß) und mit dem anderen Bauteil über einen in Umfangsrichtung wirksamen Formschluß verbunden ist.3. Wälzlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 1 und 2, dad. gek., daß das Verbindungselement als starres Bauteil, z. B. in Form einer Scheibe (21), ausgeführt ist, mit radial angeordneten Nasen (4) zur Verdrehsicherung gegenüber dem Führungselement (2) und mit einer Klemmverbindung gegenüber dem nicht umlaufenden Wälzlagerring (7) durch in beiden Bauteilen axial gegenüberliegend angeordneten konischen Nuten () und einem darin eingeklemmten Ring (22).k. Wälzlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 1 und 2, dad. gek., daß das Verbindungselement (3, 17) als in axialer Richtung steifes und in radialer Richtung eigenelastisches Bauteil ausgeführt ist, das mit mindestens zwei radialen Nasen (4, 18) in entsprechenden Öffnungen C5}l6) des einen Bauteiles (nicht umlaufender Wälzlagerring 7 oder Führungselement 2, 13) eingreift und außerhalb der radialen Nasen durch Eigenspannung auf dem anderen Bauteil aufsitzt.909832/03455. Wälzlager-Ausrücker nach Ansprucn 4, dad. gek., daß das Verbindungselement (3) vorzugsweise als offener Rund-Stahldrahtring ausgeführt ist, mit einem mittleren Durchmesser zum Aufsetzen mittels Eigenspannung und aus dem mittleren Durchmesser nach innen oder außen herausgeführten Bereichen zur Bildung der Nasen (4).6. Wälzlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 4 und 5, dad. gek., daß die radialen Nasen (4) des Verbindungselementes (3) gegenüber den öffnungen (5, 16) des einen Bauteiles (nicht umlaufender Wälzlagerring 7 oder Führungselement 2, 13) zumindest ein radiales Verlagerungsspiel aufweisen.7. Wälzlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 4 bis 6, dad. gek., daß zur Vereinfachung der Montage von Wälzlagern (1) und Führungselement (2, 13) über das Verbindungselement (3) das Führungselement zweiteilig ausgebildet ist und im Bereich der vorzugsweise senkrechten Teilungsebene die Öffnungen (5) für die Nasen (4) des Verbindungselementes angeordnet sind.8. Wälzlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 4 bis 6, bei welchem zumindest ein Bereich des Führungselementes bzw. des Wälzlagers dünnwandig, z. B. aus Blech, ausgeführt ist, dad. gek., daß zur MontageVereinfachung die öffnungen (5) nach einer Achsrichtung hin als aufbiegbare Lappen (12) ausgebildet sind.9. Wälzlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 4 bis 6, bei welchem das Verbindungselement am Führungselement durch Eigenspannung in einer beispielsweise konischen Nut befestigt ist, dad. gek., daß das Führungselement (2) als Schiebehülse ausgeführt ist, die konische Nut (6) sich am Innendurchmesser befindet und sich nach radial innen erweitert, in den für die Nasen (4) des Verbindungselementes (3) vorgesehenen Bereichen Durchbrüche (16) angeordnet sind und das Verbindungselement vom Innendurchmesser der Schiebehülse her verbaut wird.10. Wälzlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 4 und 6 bis 9, dad. gek., daß das Verbindungselement (17) mit beliebigem Querschnitt eine im verbauten Zustand kreisringförmige Kontur zur909832/0345Befestigung durch Eigenspannung aufweist und die Nasen (18) angeformt sind.11. Wälzlager-Ausrücker nach Anspruch 10, dad. gek., daß die Nasen (18) durch seitliches Anstemmen des Materiales ausgebildet sind.12. Wälzlager-Ausrücker nach Anspruch 11, dad. gek., daß zur Vergrößerung der Anlagefläche gegenüber den Nasen (18) des Verbindungselementes (17) das vorzugsweise dünnwandig ausgeführte Gegenstück (Führungselement 2 bzw. Wälzlagerring 7) im Bereich des Durchtrittsschlitzes in Richtung auf das Verbindungselement verformt ist bzw. umlegbare Lappen (19) aufweist.13. Wälzlager-Ausrücker nach den Ansprüchen 4 bis 6 und 10 bis 12, dad. gek., daß zur Montage von Wälzlager (1), Führungselement (2, 13) und Verbindungselement (3a 17) das mit dem Sitz zur Eigenspannung des Verbindungselementes versehene Bauteil eine Schräge (11) aufweist, zum Aufbau der Eigenspannung des Verbindungselementes, sowie gegebenenfalls einen Anschlag zur Wegbegrenzung in Achsrichtung.20.01.1978
TIPP-2 Ho/whm-909832/0345
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