DE3333038C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Profilsystem für die Skelett
konstruktion von Fahrzeugaufbauten mit den
weiteren, im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten,
gattungsbestimmenden Merkmalen.
Bei einem durch offenkundige Vorbenutzung in der Bundes
republik Deutschland und grundsätzlich auch aus DE 27 51 753 A1
bekannten Profilsystem dieser Art haben die miteinander
verbindbaren Profilstäbe ein U-Profil, dessen parallele Pro
filschenkel im Inneren des Profils mit aufeinander zuweisen
den, beidseits hinterschnittenen Längsrippen versehen sind,
an deren Außenseite, die in einem Abstand von etwa 3 mm von
den freien Längsstirnflächen der Profilschenkel verläuft, sich
ein im Rahmen der Eckverbindung vorgesehenes Winkelstück
abstützen kann, das durch seine zusätzliche Anlage an
den Innenseiten der freien Profilschenkel-Randabschnitte
die winkelrichtige Anordnung der miteinander zu verbin
denden Profilstäbe vermittelt. Dieses Winkelstück ist
an jedem seiner beiden Schenkel mit einer Spanneinrich
tung versehen, die eine sich an dem Winkelstück ab
stützende Spannschraube und eine parallelogrammförmige
Spannplatte umfaßt, die, in Längsrichtung der Profil
stäbe gestellt, durch den Schlitz zwischen den beiden
Längsrippen hindurch in den zwischen diesem und dem
Profiljoch angeordneten Innenraum des U-Profils ein
führbar ist und durch Drehen der Spannschraube in eine
die Längsrippen hintergreifende Stellung gebracht und
gegen diese verspannt werden kann, wodurch, in Längs
richtung der Profilstäbe gesehen, eine kraftschlüssige
Fixierung derselben an dem Winkelstück und in Quer
richtung gesehen eine formschlüssige Verbindung der
Profilstäbe mit dem Winkelstück erzielt wird.
Dieses bekannte Profilsystem ist, insbesondere wegen
der erläuterten Gestaltung seiner Eckverbindungsele
mente, mit zumindest den folgenden Nachteilen behaftet:
Die Spannplatten, deren Breite höchstens gleich der
Schlitzweite zwischen den Längsrippen der Profilstäbe
entspricht, sowie die Spannschrauben müssen aus Stabili
tätsgründen aus Stahl gefertigt sein, mit der Folge,
daß wegen der Anlage von Stahl an Aluminium, wenn
Feuchtigkeit hinzutreten kann, eine erhöhte Korrosions
gefahr gerade in dem stabilitätsempfindlichen Eckver
bindungsbereich entsteht. Die Winkelstücke, die nur bis
zu den Außenseiten der Längsrippen in die Profilstäbe
eintreten, müssen ihrerseits als massive Gußteile aus
gebildet sein, die außerhalb der Profil
stäbe mit zusätzlichen Verstärkungselementen versteift
sein müssen, welche auftragen und außerhalb der mitein
ander zu verbindenden Profilstäbe einen erheblichen
Raumbedarf haben. Da sich Spannschrauben unter dem Ein
fluß von Erschütterungen verhältnismäßig leicht lockern
können, müssen bei dem bekannten Profilsystem, um eine
hinreichende Langzeitstabilität der Eckverbindungen zu
erreichen, zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden.
Zwar erscheint es möglich, einer erschütterungsbedingten
Lockerungstendenz der Eckverbindungen des bekannten Profil
systems durch eine Verwendung kunststoffbeschichteter
Spezialschrauben als Spannschrauben entgegenwirken zu
können. Die Langzeitstabilität der mit solchen Spann
schrauben erzielbaren Eckverbindungen bleibt aber den
noch problematisch.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Profilsystem
der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei raum
sparendem Aufbau seiner Eckverbindungselemente eine
zuverlässige und belastungssichere Fixierung der wink
lig miteinander zu verbindenden Profilstäbe und bei
einfachem Aufbau seiner Eckverbindungselemente eine
besonders bequeme und schnelle Montage ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale der Erfindung
gelöst.
Hiernach sind im Rahmen der Eckverbindungen für die
Profilstäbe Winkelstücke mit im wesentlichen flachstab
förmigen Schenkeln vorgesehen, die zu den Innenrippen
der aneinander angrenzenden U-Profilschenkel der mit
einander zu verbindenden Profilstäbe komplementäre
Längsnuten aufweisen, so daß sich die Winkelstücke
mit flächiger Anlage beidseits dieser Rippen an die
Profilschenkel anlegen können und durch den formschlüs
sigen Eingriff der Profillängsrippen mit den Längsnuten
der Winkelstücke in Querrichtung gesichert sind. Zur
kraftschlüssigen Fixierung der Winkelstücke gegen eine
Verschiebung in Längsrichtung der miteinander zu ver
bindenden Profilstäbe sind Preßstücke vorgesehen, die
zwischen den Schenkeln der Winkelstücke, die an den
jeweils einen U-Profilschenkeln der Halteprofile an
liegen und deren anderen Profilschenkeln in Längsrich
tung geführt einschlagbar sind und die Schenkel der
Winkelstücke auf ihrer gesamten Länge an die jeweils
einen U-Profilschenkel der miteinander zu verbindenden
Profilstäbe anpressen. Die Längsnuten der Winkelstücke
sind durchgehend ausgebildet, wobei sie sich im Eck
bereich der Winkelstücke kreuzen, so daß sowohl stumpf
aneinander anstoßende Profilstäbe als auch auf Gehrung
geschnittene miteinander verbunden werden können. Die
Winkelstücke mit der insoweit erläuterten einfachen
Gestaltung sind als Gußteile einfach herstellbar. Als
Preßstücke können wieder stranggepreßte Aluminium
stäbe verwendet werden, wobei es vorteilhaft ist, wenn
sowohl die Winkelstücke als auch die Preßstücke ein in
Längsrichtung verlaufendes komplementäres Führungspro
fil haben. Die Eckverbindungen des erfindungsgemäßen Profilsystems
sind ohne Spezialwerkzeuge auf einfache und rationelle Weise montierbar.
Im einfachsten Falle werden pro Eckverbindung nur ein
Winkelstück und zwei Preßstücke benötigt. Durch den form
schlüssigen Eingriff der Winkelstücknuten und der Innen
rippen der Halte-U-Profile der miteinander zu verbinden
den Profilstäbe ist sichergestellt, daß sich diese beim
Einschlagen der Preßstücke nicht gegeneinander ver
schieben können.
Wenn, wie gemäß Anspruch 4 vorgesehen, das U-Halte
profil symmetrisch bezüglich seiner rechtwinklig
zum Joch verlaufenden Längsmittelebene ausgebildet
ist, kann entweder die zweite, innerhalb des Halte
profils vorgesehene Längsrippe als Führungselement
für die in diesem Falle mit einer Längsnut versehe
nen Preßstücke ausgenutzt werden, oder es ist auch,
wie gemäß Anspruch 5 vorgesehen, möglich, zwei Win
kelstücke zu verwenden, die mit den einander gegen
überliegenden Längsrippen der Halteprofile in Ein
griff stehen, und die Preßstücke zwischen die Winkel
stücke einzuschlagen.
Um einen festen Preßsitz der Winkelstücke innerhalb
der U-Halteprofile zu gewährleisten, müssen die Preß
stücke, die den von den Winkelstücken nicht ausge
füllten Innenraum der Halteprofile ausfüllen, ein
diesbezüglich hinreichendes Übermaß haben. Je nach
dem Material, aus dem die Preßstücke bestehen - Alu
minium oder Kunststoff - und den Fertigungstoleranzen
der Profilstäbe sollte die rechtwinklig zu den pa
rallelen U-Profilschenkeln der Halteprofile gemessene
Dicke der Preßstücke zwischen 2/10 und 5/10 mm
größer sein als die in derselben Richtung gemessene
lichte Weite des nach dem Einsetzen der Winkelstücke
verbleibenden lichten Profilraumes.
Um das Eintreiben der Preßstücke zu erleichtern, ist
es vorteilhaft, wenn diese an ihren den Winkelecken
zugewandten Stirnseiten mit das Eintreiben erleich
ternden Fasen versehen sind.
Für Eckverbindungen, bei denen zwei mit je einer der
einander gegenüberliegenden Längsrippen der Haltepro
file in formschlüssigem Eingriff stehende Winkelstücke
vorgesehen sind, ist es vorteilhaft, wenn die Win
kelstücke und die Preßstücke, wie gemäß Anspruch 7
vorgesehen, mit sich über deren Breite
erstreckenden Längsführungs-Profilierungen versehen
sind, die auch eine gleichmäßige Verteilung der Quer
pressung auf die Schenkel der Winkelstücke und damit
die Profilschenkel der U-Halteprofile gewährleisten.
Durch die Merkmale des Anspruchs 8 sind für das lage
richtige Einsetzen der Winkelstücke in die zu verbin
denden Profilstäbe günstige, nicht hinterschnittene
Querschnittsformen der Längsrippen der Halteprofile
und damit auch der hierzu komplementären lichten Quer
schnitte der Nuten der Winkelstücke angegeben.
Durch die gemäß Anspruch 9 vorgesehene Dimensionie
rung der Winkelstücke bezüglich der Höhe der inneren
Längsrippen der U-Halteprofil wird erreicht, daß die
Winkelstücke bequem in die durch die aneinander an
grenzenden und miteinander zu verbindenden Profil
stäbe gebildeten inneren Profilecken eingelegt wer
den können, wodurch in jedem Falle eine einfache
Montage der Eckverbindung gewährleistet ist.
Durch eine gemäß Anspruch 10 vorgesehene Aufrauhung
oder feinstrukturierte punktuell erhabene Profilie
rung der mit den Profilschenkeln der Halte-Profile
zur Anlage kommenden Flächen der Winkelstücke kann
die Belastungsfestigkeit der Eckverbindungen zu
sätzlich erhöht werden.
Durch die gemäß Anspruch 11 vorgesehene Dimensio
nierung der Winkelstücke und der Preßstücke wird
unter Ausnutzung des lichten Profil-Innenraumes der
U-Halteprofile in deren Eckbereich eine optimal gleich
mäßige Verteilung der Querpressung auf die Winkel
stücke und die an diesen anliegenden Profilschenkel
abschnitte erzielt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 12 ist für einen
sogenannten Kofferaufbau eines Fahrzeuges der grund
sätzliche Aufbau eines mit Hilfe des erfindungsge
mäßen Profilsystems auf einfache Weise erstellbaren
Skeletts angegeben, das als Untereinheiten einen
Rückwandrahmen, einen Vorderwandrahmen und einen
Dachrahmen umfaßt, die, je für sich gesehen, einer
selbständigen Vorfertigung zugänglich sind.
In Verbindung damit ist durch die Merkmale des An
spruchs 13 eine vorteilhafte Gestaltung eines Dach
rand-Längsprofiles angegeben, das über rechtwinklige
Eckverbindungen sowohl mit den Dachrand-Querprofilen
als auch mit den Querspriegel-Profilen auf einfache
Weise verbindbar ist.
Durch die Merkmale des Anspruchs 14 ist eine Gestal
tung des Dachrahmens angegeben, bei der mit diesem
den Innenraum des Koffers unterteilende Längs- und
Querwände, die ein mit dem erfindungsgemäßen Profil
system aufgebautes Skelett haben, mittels rechtwinkli
ger Eck-Verbindungen befestigbar sind.
Als Eckprofile für solche Innenwände sind mit Vor
teil gemäß Anspruch 15 gestaltete Eckprofile verwend
bar.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung er
geben sich aus der nachfolgenden Beschreibung speziel
ler Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Rückansicht eines Fahrzeuges mit einem
Kofferaufbau in stark vereinfachter, schema
tischer Darstellung,
Fig. 2 ein mit dem erfindungsgemäßen Profilsystem auf
gebautes Skelett des Koffers gemäß Fig. 1 mit
Vorderwandrahmen, eine Rückwandrahmen und
einem Dachrahmen, in ebenfalls stark verein
fachter, schematischer Darstellung,
Fig. 3 bis 11 strang-gepreßte Aluminium-Profilstäbe des erfin
dungsgemäßen Profilsystems, im Maßstab 1:1,
Fig. 12 ein als Eckverbindungselement vorgesehenes
Winkelstück in Draufsicht,
Fig. 13 ein als Eckverbindungselement vorgesehenes
Preßstück, ebenfalls in Draufsicht auf seine
Längsführungsprofilierung,
Fig. 14 die Anordnung zweier Winkelstücke und eines
Preßstückes bei einer fertigen Eckverbindung,
jeweils im Schnitt längs der Linien XIV/XIV
der Fig. 12 und 13,
Fig. 15 Einzelheiten der Eckbefestigungen zwischen
einem vertikalen Eckprofil, einem horizontalen
Zwischenprofil und einem unteren Querprofil des
Vorderwandrahmens, in abgebrochener, perspekti
vischer Darstellung,
Fig. 16 Einzelheiten der Befestigung eines oberen Rah
men-Querprofils des Rückwandrahmens mit einem
Eckenprofil und einem Rolladen-Führungsprofil,
in einer der Fig. 15 entsprechenden Darstellung,
Fig. 17 Einzelheiten eines Profilknotens im Bereich
einer unteren Ecke des Vorder- bzw. des Rück
wandrahmens, und
Fig. 18 die Anordnung der Eckbefestigungen beim Dach
rahmen gemäß Fig. 2, in vereinfachter, abge
brochener Draufsicht.
Das in der Fig. 1 dargestellte Fahrzeug 20 hat einen
unmittelbar hinter dem nicht dargestellten Führer
haus angeordneten, insgesamt mit 21 bezeichneten
Kofferaufbau mit senkerechten Vorder-, Rück- und
Seitenwänden und einem flach gewölbten Dach. Der
Kofferaufbau 21 ist fest oder lösbar fest mit einem
lediglich schematisch angedeuteten Bodenrahmen 22
verbunden, der seinerseits als Basis für den Koffer
aufbau 21 auf das ebenfalls nur schematisch ange
deutete Fahrgestell 23 des Fahrzeuges 20 aufgesetzt
ist.
Der Kofferaufbau 21 - im folgenden auch kurz als
Koffer bezeichnet - ist, wie schematisch aus der
Fig. 2 ersichtlich, in Skelettbauweise ausgeführt.
Das Skelett umfaßt als separat herstellbare Unter
einheiten einen insgesamt mit 24 bezeichneten Vor
derwandrahmen, einen Rückwandrahmen 26 und einen
Dachrahmen 27, die aus in den Fig. 3-10, auf de
ren Einzelheiten ausdrücklich verweisen sei, dar
gestellten, stranggepreßten Aluminium-Profilen 33-
40 des erfindungsgemäßen Profilsystems zusammen
setzbar sind.
Ein weiteres, zum Eckanschluß, der Einfachheit hal
ber nicht dargestellter, innerer Längs- und Querwän
de des Koffers 21 geeignetes, stranggepreßtes Alu
miniumprofil 41 ist in der Fig. 11 dargestellt.
Zur dauerhaften, belastungsfesten Verbindung der
innerhalb der Rahmen 24, 26 und 27 größtenteils
rechtwinklig zueinander verlaufenden Aluminium-
Profilstäbe sind als Eckverbindungselemente Win
kelstücke 42 und Preßstücke 43 vorgesehen, deren
bevorzugte Gestaltung und zweckentsprechende An
ordnung den Fig. 12-14 sowie der perspektivi
schen Darstellung der Fig. 15, auf deren Einzel
heiten ebenfalls ausdrücklich verwiesen sei, ent
nehmbar sind.
Ein wesentliches charakteristisches Merkmal des
erfindungsgemäßen Profilsystems besteht darin,
daß das Querschnittsprofil eines in der Fig. 3 dar
gestellten Profilstabes 33, der sowohl beim Vorder
wandrahmen 24 als auch beim Rückwandrahmen 26 als
oberes Rahmen-Querprofil eingesetzt ist, im Quer
schnitt eines jeden der weiteren, in den Fig.
4-11 dargestellten Aluminium-Profilstäbe 34-41
mindestens einmal als Halteprofilelement enthal
ten ist, das in Verbindung mit den Winkelstücken
42 und Preßstücken 43 zur Erzielung der erforder
lichen Eckverbindungen ausgenutzt wird.
Bevor anhand der einzelnen Profildarstellungen und
der übrigen Zeichnungsfiguren auf Einzelheiten des
Aufbaues der einzelnen Untereinheiten 24, 26 und 27
des Kofferskeletts und einsatzspezifischer Gestal
tungen der Aluminiumprofilstäbe 33-41 eingegangen
wird, sollen zunächst die für das erfindungsgemäße
Profilsystem ebenfalls wesentlichen funktionellen
und baulichen Merkmale der Eckverbindungselemente
42 und 43 und deren zweckentsprechende Benutzung
in Verbindung mit dem Halteprofil 33 erläutert wer
den.
Das Halteprofil 33 hat eine U-Grundform mit recht
winklig an die parallel zueinander verlaufenden
Seitenschenkel 31 und 32 anschließendem Joch 29.
An den Innenseiten der Seitenschenkel 31 und 32
sind rechtwinklig von diesen abstehende Längsrip
pen 44 und 46 vorgesehen, die symmetrisch bezüglich
der rechtwinklig zum Joch 29 verlaufenden Längs
mittelebene 47 (Fig. 3) des Halteprofils 33 ange
ordnet und ausgebildet sind. Die rechtwinklig zu
den Innenflächen der Seitenschenkel 31 und 32 ge
messene Höhe h der Längsrippen 46 und 47 entspricht
etwa 1/5 des lichten Abstandes der Seitenschenkel
31 und 32. Die parallel zu den Seitenschenkeln 31
und 32 gemessene Dicke d der Längsrippen 44 und 46
ist gleich ihrer Höhe h. Die Wanddicke der Seiten
schenkel 31 und 32 und des Joches 29 des Haltepro
fils 33 betragen 1/10 des lichten Seitenschenkel
abstandes a. Der zwischen den freien Längsstirn
flächen 48 und 49 gemessene lichte Abstand e der
Längsrippen 44 und 46 beträgt 3/5 des lichten Ab
standes a der Seitenschenkel 31 und 32. Der Abstand
der äußeren Längsflächen 51 und 52 von den freien
Längsstirnflächen 53 bzw. 54 der Seitenschenkel 31
und 32 des Halteprofils 33 ist gleich der Dicke d
der Längsrippen 44 bzw. 46. Ihr lichter Abstand f
von der Innenfläche 56 des Profiljoches 29 ist etwas
größer und beträgt 8/5 der Längsrippendicke d.
Beim dargestellten speziellen Ausführungsbeispiel
des Halteprofils gemäß Fig. 3 beträgt der lichte Ab
stand a der Seitenschenkel 31 und 32 25 mm, woraus
sich die übrigen Abmessungen des Halteprofils voll
ständig ergeben.
Die Winkelstücke 42 haben zwei rechtwinklig zueinan
der verlaufende, im wesentlichen flachstabförmige
Winkelschenkel 57 und 58, deren Breite B der lichten
Tiefe des Halteprofils 33 und deren maximale Dicke
D 2/5 des lichten Seitenschenkelabstandes a des Hal
teprofils 33 entspricht. Die zwischen der Außenecke
59 des Winkelstückes 42 und den freien Endstirnflä
chen 61 bzw. 62 der Winkelschenkel 57 bzw. 58 gemes
sene Länge derselben entspricht etwa dem vier- bis
fünffachen ihrer Breite B. An der einen ihrer brei
ten Längsflächen sind die Schenkel 57 und 58 der
Winkelstücke 57 mit durchgehenden, in dem gestrichelt
eingegrenzten Eckbereich 63 des jeweiligen Winkel
stückes 42 sich kreuzenden Längsnuten 64 und 66 ver
sehen, deren lichter Querschnitt demjenigen der Längs
rippen 44 bzw. 46 des Halteprofils 33 komplementär
ist. An den den Nuten 64 und 66 gegenüberliegenden
Breitseiten der Winkelschenkel 57 und 58 sind diese
mit einer beim dargestellten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 14 im Querschnitt sägezahnförmigen Längs
profilierung 68 versehen, deren Rillen bzw. Rippen sich
in dem Eckbereich 63 entweder kreuzen, so daß in die
sem Eckbereich lediglich pyramidenförmige Erhöhungen
verbleiben, oder entlang der Winkelhalbierenden 67
winklig aneinander anschließen.
Zur rechtwinkligen Verbindung zweier Halteprofile
33, die, wie anhand der Fig. 14 speziell dargestellt,
horizontal verlaufend angenommen seien, werden zwei
Winkelstücke 42 in den Eck-Anschlußbereich der Halte
profile 33 so eingelegt, daß deren Längsrippen 44
und 46 mit den komplementären Nuten 64 und 66 der Win
kelschenkel 57 und 58 in formschlüssigem Eingriff
stehen. Zwischen die mit ihren Führungsprofilie
rungen 68 aufeinander zuweisenden Winkelschenkel
der Winkelstücke 42 werden sodann in Richtung der
Pfeile 69 und 71 der Fig. 12 die in der Fig. 13 dar
gestellten stabförmigen Preßstücke 43 eingeschlagen,
die an ihren Ober- und Unterseiten mit zu den Führungs
profilierungen 68 der Winkelstücke 42 im wesentli
chen komplementären Führungsprofilierungen 72 ver
sehen sind, die ein seitliches Ausweichen der Preß
stücke zwischen den Winkelstücken 42 verhindern.
Die Preßstücke 43 sind, wie aus der Fig. 13 ersicht
lich, an ihren inneren End-Stirnseiten 73 auf Geh
rung geschnitten und dort mit einer das Einschlagen
zwischen die Winkelstücke erleichternden Fase 74
versehen.
Die Preßstücke 43 sind so dimensioniert, daß in
ihrem zwischen die Winkelstücke 42 eingeschlagenen
Zustand diese mit gleichmäßiger und für die kraft
schlüssige Fixierung derselben in den aneinander
anschließenden Halteprofilen 33 hinreichender Quer
pressung an deren Seitenschenkel 31 und 32 ange
drückt sind. Zur Erzielung einer besonders guten
Haftung zwischen den Halteprofilen und den Winkel
stücken 42 können diese an ihren mit den Seiten
schenkeln 31 und 32 der U-Halteprofile- 33 zur An
lage kommenden Längsflächen auch mit wenige Zehntel
Millimeter hohen, z. B. spitzkegelförmigen, nicht dar
gestellten Vorsprüngen versehen sein, die sich in
die Seitenschenkel der Halteprofile etwas eingraben
können, wenn die mit entsprechendem Übermaß gefer
tigten Preßstücke 43 eingeschlagen werden. Die
Länge der Preßstücke 43 ist um einige Millimeter
größer als diejenige der Winkelschenkel 57 und 58
der Winkelstücke 42, damit die beiden Preßstücke
43 einer Eckverbindung in jedem Falle bis zur An
lage ihrer auf Gehrung geschnittenen Endstirnflä
chen 73 aneinander zwischen die Winkelstücke 42
eingeschlagen werden können.
Im folgenden werden nunmehr als funktionswesentlich
erachtete Einzelheiten der weiteren Aluminiumprofil
stäbe 34-41 gemäß den Fig. 4-11 erläutert, aus
denen das Skelett 24, 26, 27 des Fahrzeugkoffers 21
mit Hilfe der vorstehend erläuterten Eckverbindungs
elemente 33, 42 und 43 zusammengefügt ist.
Der Vorderwandrahmen 24 umfaßt zwei stehend angeord
nete, äußere Eckprofile 35, deren Querschnittseinzel
heiten aus der Fig. 5 ersichtlich sind, ein zwischen
diesen verlaufendes, unteres, horizontales Rahmen-Pro
fil 36, dessen Querschnittseinzelheiten aus der Fig. 6
ersichtlich sind, zwei auf diesem stehend befestigte
Zwischensäulen 40, deren Querschnittseinzelheiten aus
der Fig. 10 entnehmbar sind und ein die vertikalen
Profile 35 und 40 miteinander verbindendes, oberes
Rahmen-Querprofil, das als Profilstab mit dem Profil
querschnitt des Halteprofils 33 ausgebildet ist. Die
Eckprofilstäbe 35 haben als statisches Element ein
Hohlprofil mit zwei rechtwinklig zueinander verlau
fenden, breiten Profilwänden 76 und 77, die in einer
in der Gebrauchslage der Eckprofile 35 gesehen inne
ren Rahmenecke 78 aneinander anschließen (vgl. auch
Fig. 15). Die Profilschenkel 31 und 32 ihres Halte
profils gehen von den einander gegenüberstehend an
geordneten, breiten Profilwänden 76 aus. An der je
weils anderen breiten Profilwand 77 der Eckprofile 35
ist eine rechtwinklig abstehende Profilleiste 79 vor
gesehen, die als Führungsleiste für einen nicht dar
gestellten Rolladen an der Längsseite des Koffers
21 ausnutzbar ist. In den Außeneckbereichen des Vor
derwandrahmens 24 sind die Eckprofile 35 mit hinter
schnittenen Längsnuten 81 versehen, in die z. B. aus
Gummi bestehende Eckschutzleisten 82 einsetzbar sind.
Die liegend angeordneten unteren Rahmen-Querprofile
36 sind als im wesentlichen rechteckige Mehrkammer-
Hohlprofile ausgebildet, die an ihrer Oberseite mit
einem nach oben offenen und an ihrer Rahmen-Innen
seite mit zwei übereinanderliegend angeordneten, zur
Innenseite hin offenen Halteprofilen 33 versehen sind,
wobei die übereinander angeordneten Halteprofile 33
(vgl. Fig. 17) einen gemeinsamen mittleren Seiten
schenkel 32′ mit zwei Längsrippen 44′ und 46′ haben.
An der Außenseite der unteren Rahmen-Querprofile ist
unterhalb des äußeren Seitenschenkels 32 ihrer nach
oben offenen Halteprofile 33 eine C-förmige Profil
einschnürung 83 vorgesehen, in die eine Rammschutz
leiste 84 einsetzbar ist. Die Zwischensäulen 40
sind gleichsam als insgesamt H-förmige Doppel-Halte
profile ausgebildet, die zu den einander abgewandten
Seiten hin offen sind. Sie sind, wie anhand der Fig.
15 erkennbar, in der ein durch den Bereich 86 der
Fig. 2 markierter unterer Eckbereich des Vorderwand
rahmens 24 mehr im einzelnen dargestellt ist, mittels
zweier Eckverbindungen an dem unteren Rahmen-Quer
profil 36 festlegbar, während zur Verbindung der Eck
profile 35 mit dem unteren Rahmen-Querprofil 36
nur eine Eckverbindung vorgesehen ist, deren Winkel
stücke 42 lediglich gestrichelt angedeutet sind.
Auf analoge Weise sind die Zwischensäulen 40 und
die Eckprofile 35 mit dem den Vorderwandrahmen 24
an seiner Oberseite abschließenden Halteprofil 33
verbunden (vgl. auch Fig. 16).
Der Rückwandrahmen 26 unterscheidet sich von dem
Vorderwandrahmen lediglich dadurch, daß anstelle
der H-Profil-Zwischensäulen 40 Rolladen-Führungs
profile 34 eingesetzt sind, deren Querschnitts
einzelheiten aus der Fig. 4 ersichtlich sind. Diese
Rolladen-Führungsprofile 34 umfassen ein Recht
eck-Hohlprofil, bei dem an einander gegenüberlie
genden Seiten zum einen das Halteprofil 34 und
zum anderen eine der Profilleiste 79 des Eckpro
fils 35 funktionell entsprechende Rolladen-Führungs
leiste 79′ angeordnet ist. Zur Verbindung der Rol
laden-Führungsprofile 34 mit dem unteren Rahmen-Quer
profile 36 ist nur eine Eckverbindung 42, 43 nötig.
Der Rolladen 87 ist durch Aussparungen 88 der Füh
rungsleiste 79′ nach außen geführt.
Die unteren Rahmen-Querprofile 36 des Vorderwand
rahmens 24 und des Rückwandrahmens 36 sind mittels
je zweier, an den übereinander angeordneten Halte
profilen 33 angreifender Eckverbindungen 42, 43 mit
entsprechend gestalteten, unteren Rahmen-Längs
profilen 36′ verbunden. Ein solcher, in der Fig. 2
durch den Bereich 89 markierter Profil-Knotenpunkt
ist, der Einfachheit halber ohne die Eck-Verbindungs
elemente, in der Fig. 17 in seinen Einzelheiten
dargestellt.
Der in der Fig. 18 in vereinfachter, abgebrochener
Draufsicht dargestellte, flach gewölbte Dachrahmen
27 umfaßt, in Längsrichtung verlaufend zwei Dach-
Längsrandprofile 37 und ein zentrales Dachrahmen-
Längsprofil 38, deren Querschnitts-Einzelheiten
in den Fig. 7 und 8 dargestellt sind. Das Dach-
Längsrandprofil ist im wesentlichen als breitschenk
liges Winkelprofil ausgebildet, dessen einer, außen
seitiger Schenkel 91 in der Gebrauchslage vertikal
verläuft und dessen anderer, breiterer Schenkel 92
entsprechend der Dachneigung zur Fahrzeugmitte hin
leicht ansteigend ausgebildet ist. Im Bereich seiner
die Dach-Randkante markierenden Außenecke 93 ist das
Dach-Längsrandprofil 37 durch ein Hohlprofil 94 ver
stärkt. Unterhalb des breiteren Schenkels 92 sind
zwei, zur Fahrzeugmitte hin offene, in erheblichem
seitlichem Abstand voneinander angeordnete Halte
profile 33′ und 33 angeordnet. Das zentrale Dach
rahmen-Längsprofil 38 umfaßt zwei, jeweils zu den
Dach-Längsrandprofilen 37 hin offene Halteprofile 33,
die durch eine Profilbrücke 94, die zusammen mit den
Jochen 29 der Halteprofile 33 ein nach unten offenes
U-Profilelement 96 bildet, miteinander verbunden sind.
In dieses U-Profilelement 96 kann ein Halteprofil 33
eingesetzt werden, das zum Anschluß innerer Längswän
de des Fahrzeugkoffers 21 ausnutzbar ist. Weiter um
faßt der Dachrahmen 27 als sogenannte Querspriegel
Profile, die, in Längsrichtung gesehen, in Abständen
von ca. 50 cm voneinander angeordnet sind, die be
reits anhand der Fig. 10 erläuterten H-Verbindungs
profile 40, die beim Vorderwandrahmen 24 als Zwischen
säulen ausgenutzt sind. Die in Längsrichtung verlau
fenden Dach-Längsrandprofile 37 und das zentrale Dach
rahmen-Längsprofil 38 sind mittels der bereits aus
führlich erläuterten Eckverbindungen 42, 43 mit Dach-
Querrandprofilen 39 verbunden, deren Querschnitt in
der Fig. 9 dargestellt ist. Diese Dach-Querrandprofi
le 39 umfassen zusätzlich zu ihrem Halteprofil 33 ein
nach unten offenes weiteres U-Profil 96, dessen einer
Seitenschenkel durch das Joch 29 des Halteprofils 33
gebildet ist. Der Dachrahmen 27 ist mit die oberen
Rahmen-Querprofile 33 des Vorderwandrahmens 24 und
des Rückwandrahmens 26 übergreifender Anordnung seiner
nach unten offener U-Profile auf den Vorderwandrahmen
und den Rückwandrahmen 26 aufsetzbar, wobei zwischen
den oberen Rahmen-Querprofilen 33 und den nach unten
weisenden Schenkeln 97 der U-Profile 96 ein Schlitz
verbleibt, der den oberen Rand der Vorder- bzw. Rück
wandbeblechung 98 aufnehmen kann.
Durch in der Fig. 18 eingezeichnete Winkelelemente 99
ist das Anordnungsschema der Eckverbindungen 42,
43 wiedergegeben, mit denen die Profilstäbe 37,
38, 39 und 40 miteinander verbunden sind.
Ein Profilstab 41 mit der in der Fig. 11 dargestell
ten Querschnittsform kann speziell zum rechtwinkli
gen Anschluß von Innenwänden des Koffers 21 ausge
nutzt werden, deren Aufbau dem anhand des Vorder
wandrahmens 24 und/oder des Rückwandrahmens 26 ana
log ist.
Claims (15)
1. Profilsystem zum Aufbau des Skeletts von
Fahrzeugaufbauten, die zur Aufnahme von Ge
räten, z. B. Feuerlöschpumpen, Wassertanks,
Notstromaggregaten und dergleichen bestimmt
sind, mit entlang der Längs- und Querkanten
sowie der aufragenden Eckkanten verlaufenden,
stranggepreßten Aluminium-Profilstäben, die
je nach ihrer Anordnung und Zweckbestimmung
am Fahrzeugaufbau mit Führungs- und Anschlag
flanschen für Türen, Rolläden und gegebenen
falls Halterungen für nachgiebige Eck- und
Rahmenschutz-Profilelemente versehen sind,
wobei zum winkelrichtigen festen Anschluß
dieser Profilelemente aneinander Winkel
stücke vorgesehen sind, die mit je einem
Schenkel in zwei aneinander zu befestigende
Profilstäbe eingreifen und durch ihren form
schlüssigen Eingriff mit in Längsrichtung der
Profilstäbe verlaufenden Profilelementen
gegen eine Verrückung in Querrichtung und
durch kraftschlüssige Fixierung mittels an
den Winkelschenkeln angreifender Spannelemen
te gegen eine Verschiebung in Längsrichtung
innerhalb der Profilstäbe gesichert sind, wobei
die Profilstäbe mit einem U-Halteprofil versehen
sind, das an der Innenseite mindestens des einen
seiner beiden parallelen Schenkel mit einer Längs
rippe versehen ist, und die Winkelstücke in den
Innenraum des U-Profils einsetzbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkelstücke (42) in Längsrichtung ihrer
Schenkel (57 und 58) verlaufende, durchgehende
Nuten mit zu der Rippe des Halteprofils komple
mentärem, lichtem Querschnitt haben, die sich
im Eckbereich (63) kreuzen, und daß zwischen den
Schenkeln (57 und 58) des Winkelstückes (42) und
dem anderen der beiden U-Profilschenkel je ein
Preßstück (43) in Längsrichtung des jeweiligen
Winkelschenkels geführt einschlagbar ist, derart,
daß innerhalb der Halteprofile der miteinander
zu verbindenden Profilstäbe ein fester Preßsitz
des Winkelstückes und der Preßstücke entsteht.
2. Profilsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Winkelstücke (42) als Aluminium-
Gußteile oder Kunststoffteile ausgebildet sind,
und daß die Preßstücke (43) als stranggepreßte
Aluminium-Stäbe oder als Kunststoffteile aus
gebildet sind.
3. Profilsystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke
(42) und die Preßstücke (43) in Längsrich
tung verlaufende, komplementäre Führungsprofi
lierungen (68 bzw. 72) haben.
4. Profilsystem nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das U-Halteprofil
(33) symmetrisch bezüglich seiner rechtwinklig
zum Jochflansch (29) verlaufenden Längsmittel
ebene (47) ausgebildet ist.
5. Profilsystem nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß zweier
Profilstäbe jeweils zwei mit je einer der bei
den Längsrippen (44 und 46) des Halteprofils
(33) in Eingriff bring,bare Winkelstücke (42
gleicher Ausbildung vorgesehen sind, und daß die
Preßstücke (42) zwischen den parallel zueinan
der verlaufenden Schenkeln (57 und 58) der
Winkelstücke (42) eintreibbar sind.
6. Profilsystem nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstücke
(43) an ihren den Eckbereichen (63) der
Winkelstücke (42) zugewandten Stirnseiten
(73) mit einer das Einschlagen erleichtern
den schrägen Fase (74) versehen sind.
7. Profilsystem nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 3-6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs
profilierungen (68 und 72) der Winkelstücke
(42) und der Preßstücke (43) im
Schnitt rechtwinklig zur Längsrichtung gese
hen eine sägezahnförmige oder rechteckwellen
förmige Profilkontur haben.
8. Profilsystem nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 3-7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrippen
(44 und 46) der Halteprofile (33) einen
quadratischen oder rechteckigen Querschnitt
oder einen sich zur freien Stirnseite
hin geringfügig verjüngenden trapezförmigen
Querschnitt haben.
9. Profilsystem nach einem der vorhergehenden An
sprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
lichte Abstand (e) der zueinander parallelen freien
Längsstirnflächen (48 und 49) der Längsrippen (44
und 46) der Halteprofile (33) höchstens gleich der
um die Höhe (h) einer der Rippen verminderten Ge
samtdicke der beiden zur Verbindung der Profilstäbe
vorgesehenen Winkelstücke (42) ist.
10. Profilsystem nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel
stücke (42) an ihren mit dem jeweiligen Profilschen
kel (31 bzw. 32) der Halteprofile (33) zur Anlage
kommenden Längsflächen aufgerauht oder mit
Vorsprüngen versehen sind, die sich in das Halte
profil (33) eingraben können.
11. Profilsystem nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel
stücke (42) und die Preßstücke (43) den lichten
Innenraum der U-Halteprofile (34), im Querschnitt
gesehen, vollständig ausfüllen und vorzugsweise mit
den freien Längsstirnflächen (53 und 54) der Seiten
schenkel (31 und 32) der Halteprofile (33) bündig
abschließen.
12. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einem im wesent
lichen quaderförmigen Fahrzeugaufbau mit flach ge
wölbtem Dach ein Vorderwandrahmen (24) und ein
Rückwandrahmen (26) vorgesehen sind, deren aufra
gende Eckprofile (35) durch ein unteres, zwischen
den Eckprofilen (35) verlaufendes Rahmen-Querprofil (36),
das mit einem Bodenrahmen verbindbar ist, und ein
oberes, flach gewölbt verlaufendes Rahmen-Querpro
fil (33) miteinander verbunden sind, wobei die zum
Anschluß des oberen Rahmen-Querprofils (33) vorgese
henen Winkelstücke stumpfwinklig ausgebildet sind,
und daß ein aus Dach-Längsrandprofilen (37), Dach-
Querrandprofilen (39), einem zentralen Mittelprofil
(38) sowie zwischen diesem und den Dach-Längsrand
profilen (37) verlaufenden Querspriegelprofilen (40),
die durch rechtwinklige Winkelstücke (42) mit den
jeweils anschließenden Profilstäben verbunden sind,
zusammengesetzter Dachrahmen (27) vorgesehen ist,
dessen Dach-Querrandprofile (39) mit je einem, das
obere, gewölbt verlaufende Vorder- bzw. Rückwand
rahmen-Querprofil (33) übergreifenden U-Profilele
ment (96) mit dem Vorderwand- und dem Rückwandrahmen
(24 und 28) verbunden sind, wobei zwischen dem äuße
ren, nach unten weisenden Schenkel (98) und dem
Außenschenkel des jeweiligen Rück- bzw. Vorderwand-
Rahmenprofils ein lichter Zwischenraum verbleibt,
der den oberen Rand der Rück- bzw. Vorderrand-Be
blechung (98) aufnimmt, und daß die unteren Rahmen
profile (36) des Vorder- und des Rückwandrahmens mit
tels der Eckwinkelverbindungen (42, 43) mit unteren
Längsprofilen (36′) verbunden sind.
13. Profilsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß das Dach-Längsrandprofil (37) ein äußeres,
dachrandnahes, in Längsrichtung verlaufendes Halte
profil (33′) zur Verbindung mit dem Dach-Querrand
profil (39) und ein inneres, ebenfalls in Längsrich
tung verlaufendes Halteprofil (33) zur Verbindung
mit den rechtwinklig anschließenden Querpriegelpro
filen (40) aufweist, wobei ein die beiden Haltepro
file (33′ und 33) miteinander verbindender Profil
schenkel (92) einen Randabschnitt des flaches des
Fahrzeugaufbaus (21) bildet.
14. Profilsystem nach einem der Ansprüche 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querspriegelprofile
(40) und das zentrale Dachrahmen-Mittelprofil (38),
das in Fahrzeuglängsrichtung verläuft, als Doppel-U-
Halteprofile ausgebildet sind, die über Winkelstück-
Preßstück-Verbindungen mit Längsprofilen verbindbar
sind, die nach unten offene Halte-U-Profile aufwei
sen, an denen Innenwände des Fahrzeugaufbaues be
festigbar oder einschiebbar sind.
15. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche
12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Eckprofil
für Innenwände, die den Innenraum des Fahrzeugauf
baus in Längs- und Querrichtung unterteilen, Doppel-
U-Halteprofile (41) vorgesehen sind, bei denen ein
Seitenschenkel des einen Halteprofils das Joch des
anderen Halteprofils bildet.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833333038 DE3333038A1 (de) | 1983-09-13 | 1983-09-13 | Profilsystem fuer die skelettkonstruktion von fahrzeugaufbauten |
| CH433684A CH670069A5 (de) | 1983-09-13 | 1984-09-11 | |
| AT292584A AT393109B (de) | 1983-09-13 | 1984-09-13 | Aufbau fuer ein lastfahrzeug, mit einem skelett aus aluminium-profilstaeben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833333038 DE3333038A1 (de) | 1983-09-13 | 1983-09-13 | Profilsystem fuer die skelettkonstruktion von fahrzeugaufbauten |
Publications (2)
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| DE3333038A1 DE3333038A1 (de) | 1985-03-21 |
| DE3333038C2 true DE3333038C2 (de) | 1992-12-17 |
Family
ID=6208960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833333038 Granted DE3333038A1 (de) | 1983-09-13 | 1983-09-13 | Profilsystem fuer die skelettkonstruktion von fahrzeugaufbauten |
Country Status (3)
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Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
| AT343490B (de) * | 1976-02-24 | 1978-05-26 | Mauri & C Snc | Tragende wagenkasten-konstruktion aus leichtmetallegierung, insbesondere fur transportfahrzeuge |
| CH627982A5 (de) * | 1977-11-03 | 1982-02-15 | Alusuisse | Wagenkastenkonstruktion fuer strassen- oder schienenfahrzeuge zur personenbefoerderung. |
-
1983
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-
1984
- 1984-09-11 CH CH433684A patent/CH670069A5/de not_active IP Right Cessation
- 1984-09-13 AT AT292584A patent/AT393109B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3333038A1 (de) | 1985-03-21 |
| ATA292584A (de) | 1991-01-15 |
| AT393109B (de) | 1991-08-26 |
| CH670069A5 (de) | 1989-05-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: IVECO MAGIRUS AG, 7900 ULM, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |