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DE3333038C2 - - Google Patents

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DE3333038C2
DE3333038C2 DE19833333038 DE3333038A DE3333038C2 DE 3333038 C2 DE3333038 C2 DE 3333038C2 DE 19833333038 DE19833333038 DE 19833333038 DE 3333038 A DE3333038 A DE 3333038A DE 3333038 C2 DE3333038 C2 DE 3333038C2
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DE
Germany
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profiles
longitudinal
holding
corner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19833333038
Other languages
English (en)
Other versions
DE3333038A1 (de
Inventor
Helmut 7831 Weisweil De Wankmiller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iveco Magirus AG
Original Assignee
Iveco Magirus AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Iveco Magirus AG filed Critical Iveco Magirus AG
Priority to DE19833333038 priority Critical patent/DE3333038A1/de
Priority to CH433684A priority patent/CH670069A5/de
Priority to AT292584A priority patent/AT393109B/de
Publication of DE3333038A1 publication Critical patent/DE3333038A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3333038C2 publication Critical patent/DE3333038C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/04Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains
    • B62D33/044Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains built up with profiles of constant elongated shape, e.g. extruded, mechanically interconnected by coupling members, e.g. by clamping, riveting or bolting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Profilsystem für die Skelett­ konstruktion von Fahrzeugaufbauten mit den weiteren, im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten, gattungsbestimmenden Merkmalen.
Bei einem durch offenkundige Vorbenutzung in der Bundes­ republik Deutschland und grundsätzlich auch aus DE 27 51 753 A1 bekannten Profilsystem dieser Art haben die miteinander verbindbaren Profilstäbe ein U-Profil, dessen parallele Pro­ filschenkel im Inneren des Profils mit aufeinander zuweisen­ den, beidseits hinterschnittenen Längsrippen versehen sind, an deren Außenseite, die in einem Abstand von etwa 3 mm von den freien Längsstirnflächen der Profilschenkel verläuft, sich ein im Rahmen der Eckverbindung vorgesehenes Winkelstück abstützen kann, das durch seine zusätzliche Anlage an den Innenseiten der freien Profilschenkel-Randabschnitte die winkelrichtige Anordnung der miteinander zu verbin­ denden Profilstäbe vermittelt. Dieses Winkelstück ist an jedem seiner beiden Schenkel mit einer Spanneinrich­ tung versehen, die eine sich an dem Winkelstück ab­ stützende Spannschraube und eine parallelogrammförmige Spannplatte umfaßt, die, in Längsrichtung der Profil­ stäbe gestellt, durch den Schlitz zwischen den beiden Längsrippen hindurch in den zwischen diesem und dem Profiljoch angeordneten Innenraum des U-Profils ein­ führbar ist und durch Drehen der Spannschraube in eine die Längsrippen hintergreifende Stellung gebracht und gegen diese verspannt werden kann, wodurch, in Längs­ richtung der Profilstäbe gesehen, eine kraftschlüssige Fixierung derselben an dem Winkelstück und in Quer­ richtung gesehen eine formschlüssige Verbindung der Profilstäbe mit dem Winkelstück erzielt wird.
Dieses bekannte Profilsystem ist, insbesondere wegen der erläuterten Gestaltung seiner Eckverbindungsele­ mente, mit zumindest den folgenden Nachteilen behaftet: Die Spannplatten, deren Breite höchstens gleich der Schlitzweite zwischen den Längsrippen der Profilstäbe entspricht, sowie die Spannschrauben müssen aus Stabili­ tätsgründen aus Stahl gefertigt sein, mit der Folge, daß wegen der Anlage von Stahl an Aluminium, wenn Feuchtigkeit hinzutreten kann, eine erhöhte Korrosions­ gefahr gerade in dem stabilitätsempfindlichen Eckver­ bindungsbereich entsteht. Die Winkelstücke, die nur bis zu den Außenseiten der Längsrippen in die Profilstäbe eintreten, müssen ihrerseits als massive Gußteile aus­ gebildet sein, die außerhalb der Profil­ stäbe mit zusätzlichen Verstärkungselementen versteift sein müssen, welche auftragen und außerhalb der mitein­ ander zu verbindenden Profilstäbe einen erheblichen Raumbedarf haben. Da sich Spannschrauben unter dem Ein­ fluß von Erschütterungen verhältnismäßig leicht lockern können, müssen bei dem bekannten Profilsystem, um eine hinreichende Langzeitstabilität der Eckverbindungen zu erreichen, zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden. Zwar erscheint es möglich, einer erschütterungsbedingten Lockerungstendenz der Eckverbindungen des bekannten Profil­ systems durch eine Verwendung kunststoffbeschichteter Spezialschrauben als Spannschrauben entgegenwirken zu können. Die Langzeitstabilität der mit solchen Spann­ schrauben erzielbaren Eckverbindungen bleibt aber den­ noch problematisch.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Profilsystem der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei raum­ sparendem Aufbau seiner Eckverbindungselemente eine zuverlässige und belastungssichere Fixierung der wink­ lig miteinander zu verbindenden Profilstäbe und bei einfachem Aufbau seiner Eckverbindungselemente eine besonders bequeme und schnelle Montage ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale der Erfindung gelöst.
Hiernach sind im Rahmen der Eckverbindungen für die Profilstäbe Winkelstücke mit im wesentlichen flachstab­ förmigen Schenkeln vorgesehen, die zu den Innenrippen der aneinander angrenzenden U-Profilschenkel der mit­ einander zu verbindenden Profilstäbe komplementäre Längsnuten aufweisen, so daß sich die Winkelstücke mit flächiger Anlage beidseits dieser Rippen an die Profilschenkel anlegen können und durch den formschlüs­ sigen Eingriff der Profillängsrippen mit den Längsnuten der Winkelstücke in Querrichtung gesichert sind. Zur kraftschlüssigen Fixierung der Winkelstücke gegen eine Verschiebung in Längsrichtung der miteinander zu ver­ bindenden Profilstäbe sind Preßstücke vorgesehen, die zwischen den Schenkeln der Winkelstücke, die an den jeweils einen U-Profilschenkeln der Halteprofile an­ liegen und deren anderen Profilschenkeln in Längsrich­ tung geführt einschlagbar sind und die Schenkel der Winkelstücke auf ihrer gesamten Länge an die jeweils einen U-Profilschenkel der miteinander zu verbindenden Profilstäbe anpressen. Die Längsnuten der Winkelstücke sind durchgehend ausgebildet, wobei sie sich im Eck­ bereich der Winkelstücke kreuzen, so daß sowohl stumpf aneinander anstoßende Profilstäbe als auch auf Gehrung geschnittene miteinander verbunden werden können. Die Winkelstücke mit der insoweit erläuterten einfachen Gestaltung sind als Gußteile einfach herstellbar. Als Preßstücke können wieder stranggepreßte Aluminium­ stäbe verwendet werden, wobei es vorteilhaft ist, wenn sowohl die Winkelstücke als auch die Preßstücke ein in Längsrichtung verlaufendes komplementäres Führungspro­ fil haben. Die Eckverbindungen des erfindungsgemäßen Profilsystems sind ohne Spezialwerkzeuge auf einfache und rationelle Weise montierbar. Im einfachsten Falle werden pro Eckverbindung nur ein Winkelstück und zwei Preßstücke benötigt. Durch den form­ schlüssigen Eingriff der Winkelstücknuten und der Innen­ rippen der Halte-U-Profile der miteinander zu verbinden­ den Profilstäbe ist sichergestellt, daß sich diese beim Einschlagen der Preßstücke nicht gegeneinander ver­ schieben können.
Wenn, wie gemäß Anspruch 4 vorgesehen, das U-Halte­ profil symmetrisch bezüglich seiner rechtwinklig zum Joch verlaufenden Längsmittelebene ausgebildet ist, kann entweder die zweite, innerhalb des Halte­ profils vorgesehene Längsrippe als Führungselement für die in diesem Falle mit einer Längsnut versehe­ nen Preßstücke ausgenutzt werden, oder es ist auch, wie gemäß Anspruch 5 vorgesehen, möglich, zwei Win­ kelstücke zu verwenden, die mit den einander gegen­ überliegenden Längsrippen der Halteprofile in Ein­ griff stehen, und die Preßstücke zwischen die Winkel­ stücke einzuschlagen.
Um einen festen Preßsitz der Winkelstücke innerhalb der U-Halteprofile zu gewährleisten, müssen die Preß­ stücke, die den von den Winkelstücken nicht ausge­ füllten Innenraum der Halteprofile ausfüllen, ein diesbezüglich hinreichendes Übermaß haben. Je nach dem Material, aus dem die Preßstücke bestehen - Alu­ minium oder Kunststoff - und den Fertigungstoleranzen der Profilstäbe sollte die rechtwinklig zu den pa­ rallelen U-Profilschenkeln der Halteprofile gemessene Dicke der Preßstücke zwischen 2/10 und 5/10 mm größer sein als die in derselben Richtung gemessene lichte Weite des nach dem Einsetzen der Winkelstücke verbleibenden lichten Profilraumes.
Um das Eintreiben der Preßstücke zu erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn diese an ihren den Winkelecken zugewandten Stirnseiten mit das Eintreiben erleich­ ternden Fasen versehen sind.
Für Eckverbindungen, bei denen zwei mit je einer der einander gegenüberliegenden Längsrippen der Haltepro­ file in formschlüssigem Eingriff stehende Winkelstücke vorgesehen sind, ist es vorteilhaft, wenn die Win­ kelstücke und die Preßstücke, wie gemäß Anspruch 7 vorgesehen, mit sich über deren Breite erstreckenden Längsführungs-Profilierungen versehen sind, die auch eine gleichmäßige Verteilung der Quer­ pressung auf die Schenkel der Winkelstücke und damit die Profilschenkel der U-Halteprofile gewährleisten.
Durch die Merkmale des Anspruchs 8 sind für das lage­ richtige Einsetzen der Winkelstücke in die zu verbin­ denden Profilstäbe günstige, nicht hinterschnittene Querschnittsformen der Längsrippen der Halteprofile und damit auch der hierzu komplementären lichten Quer­ schnitte der Nuten der Winkelstücke angegeben.
Durch die gemäß Anspruch 9 vorgesehene Dimensionie­ rung der Winkelstücke bezüglich der Höhe der inneren Längsrippen der U-Halteprofil wird erreicht, daß die Winkelstücke bequem in die durch die aneinander an­ grenzenden und miteinander zu verbindenden Profil­ stäbe gebildeten inneren Profilecken eingelegt wer­ den können, wodurch in jedem Falle eine einfache Montage der Eckverbindung gewährleistet ist.
Durch eine gemäß Anspruch 10 vorgesehene Aufrauhung oder feinstrukturierte punktuell erhabene Profilie­ rung der mit den Profilschenkeln der Halte-Profile zur Anlage kommenden Flächen der Winkelstücke kann die Belastungsfestigkeit der Eckverbindungen zu­ sätzlich erhöht werden.
Durch die gemäß Anspruch 11 vorgesehene Dimensio­ nierung der Winkelstücke und der Preßstücke wird unter Ausnutzung des lichten Profil-Innenraumes der U-Halteprofile in deren Eckbereich eine optimal gleich­ mäßige Verteilung der Querpressung auf die Winkel­ stücke und die an diesen anliegenden Profilschenkel­ abschnitte erzielt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 12 ist für einen sogenannten Kofferaufbau eines Fahrzeuges der grund­ sätzliche Aufbau eines mit Hilfe des erfindungsge­ mäßen Profilsystems auf einfache Weise erstellbaren Skeletts angegeben, das als Untereinheiten einen Rückwandrahmen, einen Vorderwandrahmen und einen Dachrahmen umfaßt, die, je für sich gesehen, einer selbständigen Vorfertigung zugänglich sind.
In Verbindung damit ist durch die Merkmale des An­ spruchs 13 eine vorteilhafte Gestaltung eines Dach­ rand-Längsprofiles angegeben, das über rechtwinklige Eckverbindungen sowohl mit den Dachrand-Querprofilen als auch mit den Querspriegel-Profilen auf einfache Weise verbindbar ist.
Durch die Merkmale des Anspruchs 14 ist eine Gestal­ tung des Dachrahmens angegeben, bei der mit diesem den Innenraum des Koffers unterteilende Längs- und Querwände, die ein mit dem erfindungsgemäßen Profil­ system aufgebautes Skelett haben, mittels rechtwinkli­ ger Eck-Verbindungen befestigbar sind.
Als Eckprofile für solche Innenwände sind mit Vor­ teil gemäß Anspruch 15 gestaltete Eckprofile verwend­ bar.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung er­ geben sich aus der nachfolgenden Beschreibung speziel­ ler Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Rückansicht eines Fahrzeuges mit einem Kofferaufbau in stark vereinfachter, schema­ tischer Darstellung,
Fig. 2 ein mit dem erfindungsgemäßen Profilsystem auf­ gebautes Skelett des Koffers gemäß Fig. 1 mit Vorderwandrahmen, eine Rückwandrahmen und einem Dachrahmen, in ebenfalls stark verein­ fachter, schematischer Darstellung,
Fig. 3 bis 11 strang-gepreßte Aluminium-Profilstäbe des erfin­ dungsgemäßen Profilsystems, im Maßstab 1:1,
Fig. 12 ein als Eckverbindungselement vorgesehenes Winkelstück in Draufsicht,
Fig. 13 ein als Eckverbindungselement vorgesehenes Preßstück, ebenfalls in Draufsicht auf seine Längsführungsprofilierung,
Fig. 14 die Anordnung zweier Winkelstücke und eines Preßstückes bei einer fertigen Eckverbindung, jeweils im Schnitt längs der Linien XIV/XIV der Fig. 12 und 13,
Fig. 15 Einzelheiten der Eckbefestigungen zwischen einem vertikalen Eckprofil, einem horizontalen Zwischenprofil und einem unteren Querprofil des Vorderwandrahmens, in abgebrochener, perspekti­ vischer Darstellung,
Fig. 16 Einzelheiten der Befestigung eines oberen Rah­ men-Querprofils des Rückwandrahmens mit einem Eckenprofil und einem Rolladen-Führungsprofil, in einer der Fig. 15 entsprechenden Darstellung,
Fig. 17 Einzelheiten eines Profilknotens im Bereich einer unteren Ecke des Vorder- bzw. des Rück­ wandrahmens, und
Fig. 18 die Anordnung der Eckbefestigungen beim Dach­ rahmen gemäß Fig. 2, in vereinfachter, abge­ brochener Draufsicht.
Das in der Fig. 1 dargestellte Fahrzeug 20 hat einen unmittelbar hinter dem nicht dargestellten Führer­ haus angeordneten, insgesamt mit 21 bezeichneten Kofferaufbau mit senkerechten Vorder-, Rück- und Seitenwänden und einem flach gewölbten Dach. Der Kofferaufbau 21 ist fest oder lösbar fest mit einem lediglich schematisch angedeuteten Bodenrahmen 22 verbunden, der seinerseits als Basis für den Koffer­ aufbau 21 auf das ebenfalls nur schematisch ange­ deutete Fahrgestell 23 des Fahrzeuges 20 aufgesetzt ist.
Der Kofferaufbau 21 - im folgenden auch kurz als Koffer bezeichnet - ist, wie schematisch aus der Fig. 2 ersichtlich, in Skelettbauweise ausgeführt. Das Skelett umfaßt als separat herstellbare Unter­ einheiten einen insgesamt mit 24 bezeichneten Vor­ derwandrahmen, einen Rückwandrahmen 26 und einen Dachrahmen 27, die aus in den Fig. 3-10, auf de­ ren Einzelheiten ausdrücklich verweisen sei, dar­ gestellten, stranggepreßten Aluminium-Profilen 33- 40 des erfindungsgemäßen Profilsystems zusammen­ setzbar sind.
Ein weiteres, zum Eckanschluß, der Einfachheit hal­ ber nicht dargestellter, innerer Längs- und Querwän­ de des Koffers 21 geeignetes, stranggepreßtes Alu­ miniumprofil 41 ist in der Fig. 11 dargestellt.
Zur dauerhaften, belastungsfesten Verbindung der innerhalb der Rahmen 24, 26 und 27 größtenteils rechtwinklig zueinander verlaufenden Aluminium- Profilstäbe sind als Eckverbindungselemente Win­ kelstücke 42 und Preßstücke 43 vorgesehen, deren bevorzugte Gestaltung und zweckentsprechende An­ ordnung den Fig. 12-14 sowie der perspektivi­ schen Darstellung der Fig. 15, auf deren Einzel­ heiten ebenfalls ausdrücklich verwiesen sei, ent­ nehmbar sind.
Ein wesentliches charakteristisches Merkmal des erfindungsgemäßen Profilsystems besteht darin, daß das Querschnittsprofil eines in der Fig. 3 dar­ gestellten Profilstabes 33, der sowohl beim Vorder­ wandrahmen 24 als auch beim Rückwandrahmen 26 als oberes Rahmen-Querprofil eingesetzt ist, im Quer­ schnitt eines jeden der weiteren, in den Fig. 4-11 dargestellten Aluminium-Profilstäbe 34-41 mindestens einmal als Halteprofilelement enthal­ ten ist, das in Verbindung mit den Winkelstücken 42 und Preßstücken 43 zur Erzielung der erforder­ lichen Eckverbindungen ausgenutzt wird.
Bevor anhand der einzelnen Profildarstellungen und der übrigen Zeichnungsfiguren auf Einzelheiten des Aufbaues der einzelnen Untereinheiten 24, 26 und 27 des Kofferskeletts und einsatzspezifischer Gestal­ tungen der Aluminiumprofilstäbe 33-41 eingegangen wird, sollen zunächst die für das erfindungsgemäße Profilsystem ebenfalls wesentlichen funktionellen und baulichen Merkmale der Eckverbindungselemente 42 und 43 und deren zweckentsprechende Benutzung in Verbindung mit dem Halteprofil 33 erläutert wer­ den.
Das Halteprofil 33 hat eine U-Grundform mit recht­ winklig an die parallel zueinander verlaufenden Seitenschenkel 31 und 32 anschließendem Joch 29. An den Innenseiten der Seitenschenkel 31 und 32 sind rechtwinklig von diesen abstehende Längsrip­ pen 44 und 46 vorgesehen, die symmetrisch bezüglich der rechtwinklig zum Joch 29 verlaufenden Längs­ mittelebene 47 (Fig. 3) des Halteprofils 33 ange­ ordnet und ausgebildet sind. Die rechtwinklig zu den Innenflächen der Seitenschenkel 31 und 32 ge­ messene Höhe h der Längsrippen 46 und 47 entspricht etwa 1/5 des lichten Abstandes der Seitenschenkel 31 und 32. Die parallel zu den Seitenschenkeln 31 und 32 gemessene Dicke d der Längsrippen 44 und 46 ist gleich ihrer Höhe h. Die Wanddicke der Seiten­ schenkel 31 und 32 und des Joches 29 des Haltepro­ fils 33 betragen 1/10 des lichten Seitenschenkel­ abstandes a. Der zwischen den freien Längsstirn­ flächen 48 und 49 gemessene lichte Abstand e der Längsrippen 44 und 46 beträgt 3/5 des lichten Ab­ standes a der Seitenschenkel 31 und 32. Der Abstand der äußeren Längsflächen 51 und 52 von den freien Längsstirnflächen 53 bzw. 54 der Seitenschenkel 31 und 32 des Halteprofils 33 ist gleich der Dicke d der Längsrippen 44 bzw. 46. Ihr lichter Abstand f von der Innenfläche 56 des Profiljoches 29 ist etwas größer und beträgt 8/5 der Längsrippendicke d.
Beim dargestellten speziellen Ausführungsbeispiel des Halteprofils gemäß Fig. 3 beträgt der lichte Ab­ stand a der Seitenschenkel 31 und 32 25 mm, woraus sich die übrigen Abmessungen des Halteprofils voll­ ständig ergeben.
Die Winkelstücke 42 haben zwei rechtwinklig zueinan­ der verlaufende, im wesentlichen flachstabförmige Winkelschenkel 57 und 58, deren Breite B der lichten Tiefe des Halteprofils 33 und deren maximale Dicke D 2/5 des lichten Seitenschenkelabstandes a des Hal­ teprofils 33 entspricht. Die zwischen der Außenecke 59 des Winkelstückes 42 und den freien Endstirnflä­ chen 61 bzw. 62 der Winkelschenkel 57 bzw. 58 gemes­ sene Länge derselben entspricht etwa dem vier- bis fünffachen ihrer Breite B. An der einen ihrer brei­ ten Längsflächen sind die Schenkel 57 und 58 der Winkelstücke 57 mit durchgehenden, in dem gestrichelt eingegrenzten Eckbereich 63 des jeweiligen Winkel­ stückes 42 sich kreuzenden Längsnuten 64 und 66 ver­ sehen, deren lichter Querschnitt demjenigen der Längs­ rippen 44 bzw. 46 des Halteprofils 33 komplementär ist. An den den Nuten 64 und 66 gegenüberliegenden Breitseiten der Winkelschenkel 57 und 58 sind diese mit einer beim dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 14 im Querschnitt sägezahnförmigen Längs­ profilierung 68 versehen, deren Rillen bzw. Rippen sich in dem Eckbereich 63 entweder kreuzen, so daß in die­ sem Eckbereich lediglich pyramidenförmige Erhöhungen verbleiben, oder entlang der Winkelhalbierenden 67 winklig aneinander anschließen.
Zur rechtwinkligen Verbindung zweier Halteprofile 33, die, wie anhand der Fig. 14 speziell dargestellt, horizontal verlaufend angenommen seien, werden zwei Winkelstücke 42 in den Eck-Anschlußbereich der Halte­ profile 33 so eingelegt, daß deren Längsrippen 44 und 46 mit den komplementären Nuten 64 und 66 der Win­ kelschenkel 57 und 58 in formschlüssigem Eingriff stehen. Zwischen die mit ihren Führungsprofilie­ rungen 68 aufeinander zuweisenden Winkelschenkel der Winkelstücke 42 werden sodann in Richtung der Pfeile 69 und 71 der Fig. 12 die in der Fig. 13 dar­ gestellten stabförmigen Preßstücke 43 eingeschlagen, die an ihren Ober- und Unterseiten mit zu den Führungs­ profilierungen 68 der Winkelstücke 42 im wesentli­ chen komplementären Führungsprofilierungen 72 ver­ sehen sind, die ein seitliches Ausweichen der Preß­ stücke zwischen den Winkelstücken 42 verhindern.
Die Preßstücke 43 sind, wie aus der Fig. 13 ersicht­ lich, an ihren inneren End-Stirnseiten 73 auf Geh­ rung geschnitten und dort mit einer das Einschlagen zwischen die Winkelstücke erleichternden Fase 74 versehen.
Die Preßstücke 43 sind so dimensioniert, daß in ihrem zwischen die Winkelstücke 42 eingeschlagenen Zustand diese mit gleichmäßiger und für die kraft­ schlüssige Fixierung derselben in den aneinander anschließenden Halteprofilen 33 hinreichender Quer­ pressung an deren Seitenschenkel 31 und 32 ange­ drückt sind. Zur Erzielung einer besonders guten Haftung zwischen den Halteprofilen und den Winkel­ stücken 42 können diese an ihren mit den Seiten­ schenkeln 31 und 32 der U-Halteprofile- 33 zur An­ lage kommenden Längsflächen auch mit wenige Zehntel Millimeter hohen, z. B. spitzkegelförmigen, nicht dar­ gestellten Vorsprüngen versehen sein, die sich in die Seitenschenkel der Halteprofile etwas eingraben können, wenn die mit entsprechendem Übermaß gefer­ tigten Preßstücke 43 eingeschlagen werden. Die Länge der Preßstücke 43 ist um einige Millimeter größer als diejenige der Winkelschenkel 57 und 58 der Winkelstücke 42, damit die beiden Preßstücke 43 einer Eckverbindung in jedem Falle bis zur An­ lage ihrer auf Gehrung geschnittenen Endstirnflä­ chen 73 aneinander zwischen die Winkelstücke 42 eingeschlagen werden können.
Im folgenden werden nunmehr als funktionswesentlich erachtete Einzelheiten der weiteren Aluminiumprofil­ stäbe 34-41 gemäß den Fig. 4-11 erläutert, aus denen das Skelett 24, 26, 27 des Fahrzeugkoffers 21 mit Hilfe der vorstehend erläuterten Eckverbindungs­ elemente 33, 42 und 43 zusammengefügt ist.
Der Vorderwandrahmen 24 umfaßt zwei stehend angeord­ nete, äußere Eckprofile 35, deren Querschnittseinzel­ heiten aus der Fig. 5 ersichtlich sind, ein zwischen diesen verlaufendes, unteres, horizontales Rahmen-Pro­ fil 36, dessen Querschnittseinzelheiten aus der Fig. 6 ersichtlich sind, zwei auf diesem stehend befestigte Zwischensäulen 40, deren Querschnittseinzelheiten aus der Fig. 10 entnehmbar sind und ein die vertikalen Profile 35 und 40 miteinander verbindendes, oberes Rahmen-Querprofil, das als Profilstab mit dem Profil­ querschnitt des Halteprofils 33 ausgebildet ist. Die Eckprofilstäbe 35 haben als statisches Element ein Hohlprofil mit zwei rechtwinklig zueinander verlau­ fenden, breiten Profilwänden 76 und 77, die in einer in der Gebrauchslage der Eckprofile 35 gesehen inne­ ren Rahmenecke 78 aneinander anschließen (vgl. auch Fig. 15). Die Profilschenkel 31 und 32 ihres Halte­ profils gehen von den einander gegenüberstehend an­ geordneten, breiten Profilwänden 76 aus. An der je­ weils anderen breiten Profilwand 77 der Eckprofile 35 ist eine rechtwinklig abstehende Profilleiste 79 vor­ gesehen, die als Führungsleiste für einen nicht dar­ gestellten Rolladen an der Längsseite des Koffers 21 ausnutzbar ist. In den Außeneckbereichen des Vor­ derwandrahmens 24 sind die Eckprofile 35 mit hinter­ schnittenen Längsnuten 81 versehen, in die z. B. aus Gummi bestehende Eckschutzleisten 82 einsetzbar sind.
Die liegend angeordneten unteren Rahmen-Querprofile 36 sind als im wesentlichen rechteckige Mehrkammer- Hohlprofile ausgebildet, die an ihrer Oberseite mit einem nach oben offenen und an ihrer Rahmen-Innen­ seite mit zwei übereinanderliegend angeordneten, zur Innenseite hin offenen Halteprofilen 33 versehen sind, wobei die übereinander angeordneten Halteprofile 33 (vgl. Fig. 17) einen gemeinsamen mittleren Seiten­ schenkel 32′ mit zwei Längsrippen 44′ und 46′ haben. An der Außenseite der unteren Rahmen-Querprofile ist unterhalb des äußeren Seitenschenkels 32 ihrer nach oben offenen Halteprofile 33 eine C-förmige Profil­ einschnürung 83 vorgesehen, in die eine Rammschutz­ leiste 84 einsetzbar ist. Die Zwischensäulen 40 sind gleichsam als insgesamt H-förmige Doppel-Halte­ profile ausgebildet, die zu den einander abgewandten Seiten hin offen sind. Sie sind, wie anhand der Fig. 15 erkennbar, in der ein durch den Bereich 86 der Fig. 2 markierter unterer Eckbereich des Vorderwand­ rahmens 24 mehr im einzelnen dargestellt ist, mittels zweier Eckverbindungen an dem unteren Rahmen-Quer­ profil 36 festlegbar, während zur Verbindung der Eck­ profile 35 mit dem unteren Rahmen-Querprofil 36 nur eine Eckverbindung vorgesehen ist, deren Winkel­ stücke 42 lediglich gestrichelt angedeutet sind. Auf analoge Weise sind die Zwischensäulen 40 und die Eckprofile 35 mit dem den Vorderwandrahmen 24 an seiner Oberseite abschließenden Halteprofil 33 verbunden (vgl. auch Fig. 16).
Der Rückwandrahmen 26 unterscheidet sich von dem Vorderwandrahmen lediglich dadurch, daß anstelle der H-Profil-Zwischensäulen 40 Rolladen-Führungs­ profile 34 eingesetzt sind, deren Querschnitts­ einzelheiten aus der Fig. 4 ersichtlich sind. Diese Rolladen-Führungsprofile 34 umfassen ein Recht­ eck-Hohlprofil, bei dem an einander gegenüberlie­ genden Seiten zum einen das Halteprofil 34 und zum anderen eine der Profilleiste 79 des Eckpro­ fils 35 funktionell entsprechende Rolladen-Führungs­ leiste 79′ angeordnet ist. Zur Verbindung der Rol­ laden-Führungsprofile 34 mit dem unteren Rahmen-Quer­ profile 36 ist nur eine Eckverbindung 42, 43 nötig. Der Rolladen 87 ist durch Aussparungen 88 der Füh­ rungsleiste 79′ nach außen geführt.
Die unteren Rahmen-Querprofile 36 des Vorderwand­ rahmens 24 und des Rückwandrahmens 36 sind mittels je zweier, an den übereinander angeordneten Halte­ profilen 33 angreifender Eckverbindungen 42, 43 mit entsprechend gestalteten, unteren Rahmen-Längs­ profilen 36′ verbunden. Ein solcher, in der Fig. 2 durch den Bereich 89 markierter Profil-Knotenpunkt ist, der Einfachheit halber ohne die Eck-Verbindungs­ elemente, in der Fig. 17 in seinen Einzelheiten dargestellt.
Der in der Fig. 18 in vereinfachter, abgebrochener Draufsicht dargestellte, flach gewölbte Dachrahmen 27 umfaßt, in Längsrichtung verlaufend zwei Dach- Längsrandprofile 37 und ein zentrales Dachrahmen- Längsprofil 38, deren Querschnitts-Einzelheiten in den Fig. 7 und 8 dargestellt sind. Das Dach- Längsrandprofil ist im wesentlichen als breitschenk­ liges Winkelprofil ausgebildet, dessen einer, außen­ seitiger Schenkel 91 in der Gebrauchslage vertikal verläuft und dessen anderer, breiterer Schenkel 92 entsprechend der Dachneigung zur Fahrzeugmitte hin leicht ansteigend ausgebildet ist. Im Bereich seiner die Dach-Randkante markierenden Außenecke 93 ist das Dach-Längsrandprofil 37 durch ein Hohlprofil 94 ver­ stärkt. Unterhalb des breiteren Schenkels 92 sind zwei, zur Fahrzeugmitte hin offene, in erheblichem seitlichem Abstand voneinander angeordnete Halte­ profile 33′ und 33 angeordnet. Das zentrale Dach­ rahmen-Längsprofil 38 umfaßt zwei, jeweils zu den Dach-Längsrandprofilen 37 hin offene Halteprofile 33, die durch eine Profilbrücke 94, die zusammen mit den Jochen 29 der Halteprofile 33 ein nach unten offenes U-Profilelement 96 bildet, miteinander verbunden sind. In dieses U-Profilelement 96 kann ein Halteprofil 33 eingesetzt werden, das zum Anschluß innerer Längswän­ de des Fahrzeugkoffers 21 ausnutzbar ist. Weiter um­ faßt der Dachrahmen 27 als sogenannte Querspriegel Profile, die, in Längsrichtung gesehen, in Abständen von ca. 50 cm voneinander angeordnet sind, die be­ reits anhand der Fig. 10 erläuterten H-Verbindungs­ profile 40, die beim Vorderwandrahmen 24 als Zwischen­ säulen ausgenutzt sind. Die in Längsrichtung verlau­ fenden Dach-Längsrandprofile 37 und das zentrale Dach­ rahmen-Längsprofil 38 sind mittels der bereits aus­ führlich erläuterten Eckverbindungen 42, 43 mit Dach- Querrandprofilen 39 verbunden, deren Querschnitt in der Fig. 9 dargestellt ist. Diese Dach-Querrandprofi­ le 39 umfassen zusätzlich zu ihrem Halteprofil 33 ein nach unten offenes weiteres U-Profil 96, dessen einer Seitenschenkel durch das Joch 29 des Halteprofils 33 gebildet ist. Der Dachrahmen 27 ist mit die oberen Rahmen-Querprofile 33 des Vorderwandrahmens 24 und des Rückwandrahmens 26 übergreifender Anordnung seiner nach unten offener U-Profile auf den Vorderwandrahmen und den Rückwandrahmen 26 aufsetzbar, wobei zwischen den oberen Rahmen-Querprofilen 33 und den nach unten weisenden Schenkeln 97 der U-Profile 96 ein Schlitz verbleibt, der den oberen Rand der Vorder- bzw. Rück­ wandbeblechung 98 aufnehmen kann.
Durch in der Fig. 18 eingezeichnete Winkelelemente 99 ist das Anordnungsschema der Eckverbindungen 42, 43 wiedergegeben, mit denen die Profilstäbe 37, 38, 39 und 40 miteinander verbunden sind.
Ein Profilstab 41 mit der in der Fig. 11 dargestell­ ten Querschnittsform kann speziell zum rechtwinkli­ gen Anschluß von Innenwänden des Koffers 21 ausge­ nutzt werden, deren Aufbau dem anhand des Vorder­ wandrahmens 24 und/oder des Rückwandrahmens 26 ana­ log ist.

Claims (15)

1. Profilsystem zum Aufbau des Skeletts von Fahrzeugaufbauten, die zur Aufnahme von Ge­ räten, z. B. Feuerlöschpumpen, Wassertanks, Notstromaggregaten und dergleichen bestimmt sind, mit entlang der Längs- und Querkanten sowie der aufragenden Eckkanten verlaufenden, stranggepreßten Aluminium-Profilstäben, die je nach ihrer Anordnung und Zweckbestimmung am Fahrzeugaufbau mit Führungs- und Anschlag­ flanschen für Türen, Rolläden und gegebenen­ falls Halterungen für nachgiebige Eck- und Rahmenschutz-Profilelemente versehen sind, wobei zum winkelrichtigen festen Anschluß dieser Profilelemente aneinander Winkel­ stücke vorgesehen sind, die mit je einem Schenkel in zwei aneinander zu befestigende Profilstäbe eingreifen und durch ihren form­ schlüssigen Eingriff mit in Längsrichtung der Profilstäbe verlaufenden Profilelementen gegen eine Verrückung in Querrichtung und durch kraftschlüssige Fixierung mittels an den Winkelschenkeln angreifender Spannelemen­ te gegen eine Verschiebung in Längsrichtung innerhalb der Profilstäbe gesichert sind, wobei die Profilstäbe mit einem U-Halteprofil versehen sind, das an der Innenseite mindestens des einen seiner beiden parallelen Schenkel mit einer Längs­ rippe versehen ist, und die Winkelstücke in den Innenraum des U-Profils einsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke (42) in Längsrichtung ihrer Schenkel (57 und 58) verlaufende, durchgehende Nuten mit zu der Rippe des Halteprofils komple­ mentärem, lichtem Querschnitt haben, die sich im Eckbereich (63) kreuzen, und daß zwischen den Schenkeln (57 und 58) des Winkelstückes (42) und dem anderen der beiden U-Profilschenkel je ein Preßstück (43) in Längsrichtung des jeweiligen Winkelschenkels geführt einschlagbar ist, derart, daß innerhalb der Halteprofile der miteinander zu verbindenden Profilstäbe ein fester Preßsitz des Winkelstückes und der Preßstücke entsteht.
2. Profilsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Winkelstücke (42) als Aluminium- Gußteile oder Kunststoffteile ausgebildet sind, und daß die Preßstücke (43) als stranggepreßte Aluminium-Stäbe oder als Kunststoffteile aus­ gebildet sind.
3. Profilsystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke (42) und die Preßstücke (43) in Längsrich­ tung verlaufende, komplementäre Führungsprofi­ lierungen (68 bzw. 72) haben.
4. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das U-Halteprofil (33) symmetrisch bezüglich seiner rechtwinklig zum Jochflansch (29) verlaufenden Längsmittel­ ebene (47) ausgebildet ist.
5. Profilsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß zweier Profilstäbe jeweils zwei mit je einer der bei­ den Längsrippen (44 und 46) des Halteprofils (33) in Eingriff bring,bare Winkelstücke (42 gleicher Ausbildung vorgesehen sind, und daß die Preßstücke (42) zwischen den parallel zueinan­ der verlaufenden Schenkeln (57 und 58) der Winkelstücke (42) eintreibbar sind.
6. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstücke (43) an ihren den Eckbereichen (63) der Winkelstücke (42) zugewandten Stirnseiten (73) mit einer das Einschlagen erleichtern­ den schrägen Fase (74) versehen sind.
7. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs­ profilierungen (68 und 72) der Winkelstücke (42) und der Preßstücke (43) im Schnitt rechtwinklig zur Längsrichtung gese­ hen eine sägezahnförmige oder rechteckwellen­ förmige Profilkontur haben.
8. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrippen (44 und 46) der Halteprofile (33) einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt oder einen sich zur freien Stirnseite hin geringfügig verjüngenden trapezförmigen Querschnitt haben.
9. Profilsystem nach einem der vorhergehenden An­ sprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Abstand (e) der zueinander parallelen freien Längsstirnflächen (48 und 49) der Längsrippen (44 und 46) der Halteprofile (33) höchstens gleich der um die Höhe (h) einer der Rippen verminderten Ge­ samtdicke der beiden zur Verbindung der Profilstäbe vorgesehenen Winkelstücke (42) ist.
10. Profilsystem nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel­ stücke (42) an ihren mit dem jeweiligen Profilschen­ kel (31 bzw. 32) der Halteprofile (33) zur Anlage kommenden Längsflächen aufgerauht oder mit Vorsprüngen versehen sind, die sich in das Halte­ profil (33) eingraben können.
11. Profilsystem nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel­ stücke (42) und die Preßstücke (43) den lichten Innenraum der U-Halteprofile (34), im Querschnitt gesehen, vollständig ausfüllen und vorzugsweise mit den freien Längsstirnflächen (53 und 54) der Seiten­ schenkel (31 und 32) der Halteprofile (33) bündig abschließen.
12. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem im wesent­ lichen quaderförmigen Fahrzeugaufbau mit flach ge­ wölbtem Dach ein Vorderwandrahmen (24) und ein Rückwandrahmen (26) vorgesehen sind, deren aufra­ gende Eckprofile (35) durch ein unteres, zwischen den Eckprofilen (35) verlaufendes Rahmen-Querprofil (36), das mit einem Bodenrahmen verbindbar ist, und ein oberes, flach gewölbt verlaufendes Rahmen-Querpro­ fil (33) miteinander verbunden sind, wobei die zum Anschluß des oberen Rahmen-Querprofils (33) vorgese­ henen Winkelstücke stumpfwinklig ausgebildet sind, und daß ein aus Dach-Längsrandprofilen (37), Dach- Querrandprofilen (39), einem zentralen Mittelprofil (38) sowie zwischen diesem und den Dach-Längsrand­ profilen (37) verlaufenden Querspriegelprofilen (40), die durch rechtwinklige Winkelstücke (42) mit den jeweils anschließenden Profilstäben verbunden sind, zusammengesetzter Dachrahmen (27) vorgesehen ist, dessen Dach-Querrandprofile (39) mit je einem, das obere, gewölbt verlaufende Vorder- bzw. Rückwand­ rahmen-Querprofil (33) übergreifenden U-Profilele­ ment (96) mit dem Vorderwand- und dem Rückwandrahmen (24 und 28) verbunden sind, wobei zwischen dem äuße­ ren, nach unten weisenden Schenkel (98) und dem Außenschenkel des jeweiligen Rück- bzw. Vorderwand- Rahmenprofils ein lichter Zwischenraum verbleibt, der den oberen Rand der Rück- bzw. Vorderrand-Be­ blechung (98) aufnimmt, und daß die unteren Rahmen­ profile (36) des Vorder- und des Rückwandrahmens mit­ tels der Eckwinkelverbindungen (42, 43) mit unteren Längsprofilen (36′) verbunden sind.
13. Profilsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß das Dach-Längsrandprofil (37) ein äußeres, dachrandnahes, in Längsrichtung verlaufendes Halte­ profil (33′) zur Verbindung mit dem Dach-Querrand­ profil (39) und ein inneres, ebenfalls in Längsrich­ tung verlaufendes Halteprofil (33) zur Verbindung mit den rechtwinklig anschließenden Querpriegelpro­ filen (40) aufweist, wobei ein die beiden Haltepro­ file (33′ und 33) miteinander verbindender Profil­ schenkel (92) einen Randabschnitt des flaches des Fahrzeugaufbaus (21) bildet.
14. Profilsystem nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Querspriegelprofile (40) und das zentrale Dachrahmen-Mittelprofil (38), das in Fahrzeuglängsrichtung verläuft, als Doppel-U- Halteprofile ausgebildet sind, die über Winkelstück- Preßstück-Verbindungen mit Längsprofilen verbindbar sind, die nach unten offene Halte-U-Profile aufwei­ sen, an denen Innenwände des Fahrzeugaufbaues be­ festigbar oder einschiebbar sind.
15. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Eckprofil für Innenwände, die den Innenraum des Fahrzeugauf­ baus in Längs- und Querrichtung unterteilen, Doppel- U-Halteprofile (41) vorgesehen sind, bei denen ein Seitenschenkel des einen Halteprofils das Joch des anderen Halteprofils bildet.
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