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DE2546374A1 - Eckverbindungselement fuer zerlegbare, wieder verwendbare schalungen - Google Patents

Eckverbindungselement fuer zerlegbare, wieder verwendbare schalungen

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DE2546374A1
DE2546374A1 DE19752546374 DE2546374A DE2546374A1 DE 2546374 A1 DE2546374 A1 DE 2546374A1 DE 19752546374 DE19752546374 DE 19752546374 DE 2546374 A DE2546374 A DE 2546374A DE 2546374 A1 DE2546374 A1 DE 2546374A1
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DE
Germany
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angle
threaded bolt
head
corner
outer angle
Prior art date
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Application number
DE19752546374
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English (en)
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DE2546374C3 (de
DE2546374B2 (de
Inventor
Heinz Dexler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEXLER, HEINZ, 6520 WORMS, DE
Original Assignee
DEXLER HEINZ KG
HEINZ DEXLER KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by DEXLER HEINZ KG, HEINZ DEXLER KG filed Critical DEXLER HEINZ KG
Priority to DE19752546374 priority Critical patent/DE2546374C3/de
Publication of DE2546374A1 publication Critical patent/DE2546374A1/de
Publication of DE2546374B2 publication Critical patent/DE2546374B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2546374C3 publication Critical patent/DE2546374C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/001Corner fastening or connecting means for forming or stiffening elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Eckverbindungselement für zerlegbare,
  • wieder verwendbare Schalungen.
  • Die Erfindung betrifft ein Eckverbindungselement für eine zerlegbare und wieder verwendbare Schalung zur Erzeugung von Aussparungen in Decken, Wänden, Mauern und dergl. Ein solches Eckverbindungselement dient zur gegenseitigen Verbindung der Schalbretter an ihren Stoßstellen, also an den Ecken der gewünschten Aussparung.. Als Beispiel für Aussparungen in Betonwänden kommen hauptsächlich Türen und Fenster infrage.
  • Eine solche Schalung kann jede beliebige Form haben. In den meisten Fällen sind die gewünschten Aussparungen und dann auch die Schalung rechteckig, es kommen aber auch dreieckige oder sonstige, von der Rechteckform abweichende Gestaltungen infrage.
  • i Bekannte Eckverbindungselemente bestehen aus einem Außenwinkel und einem Innenwinkel, die beide Anlageflächen für die Schalbretter aufweisen. Der Außenwinkel und der Innenwinkel werden zum Erfassen und Festklemmen der Schalbretter dadurch miteinander verspannt, daß an der Innenseite des Außenwinkels mittwinklig Gewindebolzen angeschweißt sind, welche den Innenwinkel durchsetzen und auf die von der Innenseite des Innen-! winkels her Muttern aufgeschraubt sind. Diese Gewindebolzen sind entweder unmittelbar an die Innenseite der Ecke des Außenwinkels oder aber an einen Verbindungssteg zwischen den beiden Schenkeln des Außenwinkels angeschweißt. Statt eines Gewindebolzens zur gegenseitigen Verbindung des Außen- und Innenwinkels sind auch Verkeilungen bekannt. Diese bekannten Eckverbindungselemente können jedoch ausschliesslich bei Wand-und Schachtschalungen verwendet werden, weil ihre Konstruktion ausschliesslich auf Wand- und Schachtschalungen abgestimmt ist, und eigentlich nicht für Aussparungsschalungen für Decken und Wände, beispielsweise deshalb, weil die Außenecke bei Aussparungsschalungen wesentlich kleiner sein muß und wegen des mittig angesetzten Gewindebolzens oder eines dort sitzenden Schlitzsteges keine Ausschalung möglich wäre.
  • Es ist zwar ein anderes, ebenfalls mit Verkeilungsverbindung arbeitendes Eckverbindungselement bekannt, das besonders für die Erzeugung von Aussparungen in Decken und Wänden benutzbar ist, das aber gewisse Nachteile aufweist. Die Brettstärken können hier nur maximal 3 - 4 mm variieren. Außerdem muß, damit aus Festigkeitsgründf die Keile und Keilschlitze immer mittig an den beiden Eckverbindungselementteilen sitzen, für jede Wandstärke speziell ein Element hergestellt werden, was die Lagerhaltung sehr kompliziert und teuer macht, abgesehen von den Herstellungskosten, die dann ebenfalls sehr hoch sind.
  • Das wird noch dadurch verstärkt, daß hier der Innenwinkel an beiden Enden kürzer sein muß als der Außenwinkel, einmal um den bei unterschiedlichen Brettstärken stark unterschiedlichen KeiJanzug zu ermöglichen, und andererseits, um bei Aussparungen in noch eingeschalten Decken die die Keile tragenden Innenecken von oben nach unten herausschlagen, d.h. also lösen zu können.
  • Ein weiterer, entscheidender Nachteil dieser Konstruktion ist das Schlitzblech zur Aufnahme der Keile, das mit dem Außenwinkel verschweißt ist. Wenn der dadurch gebildete Hohlraum beim Betonieren volläuft, dann wird der Außenwinkel des Verbindungselements unbrauchbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Eckverbindungselement zu schaffen, das sowohl in der Herstellung als auch in der Montage, d.h. in der praktischen Verwendung, erheblich billiger ist als die bisher bekannten Konstruktionen dieser Art und zudem deren vorstehend geschilderten Nachteile vermeidet. Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der der Verbindung zwischen Außenwinkel und Innenwinkel dienende Gewindebolzen mit einem gegenüber seinem Durchmesser vergrößertem Kopf versehen ist, der in einer der Form und Größe dieses Kopfes angepaßten Längsnut an der Mitte der Innenseite des Außenwinkels aufgenommen ist. Die Konstruktion nach der Erfindung bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich.
  • Das Profil des Außenwinkels ist völlig offen, so daß man bei dem Betonieren in das Eckverbindungselement hineingeratenen und erhärteten Beton herausschlagen kann. Die Gewindebolzen können in beliebigem gegenseitigem Abstand und in beliebiger Anzahl am Außenwinkel vorgesehen werden; hierzu ist es lediglich erforderlich, daß, wie durch die Erfindung vorgeschlagen, im Innenwinkel eine Reihe von in geringen gegenseitigen Abständen liegenden Durchgangsbohrungen für Gewindebolzen vorgesehen ist.
  • Das Eckverbindungselement nach der Erfindung ermöglicht die Anwendung in einem großen Bereich von Schalbrettdicken.
  • Man kann den Außen- und den Innenwinkel bei der erfindungsgemäßen Konstruktion gleich lang ausbilden. Bei einer solchen Konstruktion des Eckverbindungselements aus Stahl- bzw. Eisenteilen ist besonders günstig und einfach in der Herstellung die Lösung nach der Erfindung, daß der Kopf des Gewindebolzens aus einem an dessen End-Stirnseite angeschweißten Winkelprofil besteht, und die Längsnut am Außenwinkel durch zwei beiderseits der Ecke desselben an den Innenseiten der beiden Schenkel des Außenwinkels befestigten, vorzugsweise angeschweißten, Stabprofilen, die in einfachster Weise Rundeisen sein können, gebildet wird. Zwischen die beiden Innenseiten der beiden Schenkel des Innenwinkels wird zweckmässig ein zu dessen Symmetrielinie senkrechter Anlagesteg für die auf den Gewindebolzen aufgeschraubte Mutter angeschweißt.
  • Um zu erreichen, daß die vorstehend geschilderte Konstruktion als Einheit, d.h. ohne Austausch auch nur eines einzigen Teils, innerhalb eines grösseren Bereichs an Wand- bzw. Deckenstärken benutzbar ist, wird in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß der Außenwinkel aus einem äusseren Winkeleisen und zwei inneren Winkeleisen kürzerer Schenkellänge als des äußeren Winkeleisens zusammengesetzt ist, wobei die beiden inneren Winkeleisen mittels Klemmplatten, deren Länge etwas kleiner als die des äusseren Winkeleisens ist und deren der Winkel spitze zugekehrten Seiten gleichzeitig die Längsnut zur Aufnahme des Kopfes des Gewindebolzens bilden, um mittels durch die Klemmplatten hindurchgehender, in das äußere Winkel-I eisen eingeschraubter Klemmschrauben an dem äußeren Winkeleisen in beliebiger Längs- Relativlage festklemmbar sind. Hierdurch ist es möglich, nach Lockern der Klemmschrauben die beiden zu jedem Außenwinkel gehörenden inneren Winkeleisen in die gewünschte Lage zu bringen und dann in dieser Lage durch Anziehen der Klemmschrauben wieder zu sichern, so daß man die Gesamtlänge des Eckverbindungselements innerhalb eines beträchtlichen Bereichs verändern kann, und damit natürlich auch die angestrebte Einstellung des Eckverbindungselements auf unterschiedliche Wand- bzw. Deckenstärken. Irgendwelche Teile braucht man hierzu nicht auszutauschen.
  • In weiterer Ausbildung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist es zweckmässig, an die Innenseiten der Schenkel des äußeren Winkeleisens im Bereich der Gewindebohrungen derselben, auf deren der Winkelspitze abgekehrten Seite, Anlage- und Führungsleisten für die Klemmplatten anzuschweißen. Diese Anlage- und Führungsleisten verhindern, wenn pro Klemmplatte nur eine Klemmschraube vorgesehen ist, ein Verkanten der Klemmplatten gegenüber den übrigen Teilen des Aussenwinkels.
  • Die Benutzung nur einer einzigen Klemmschraube pro Klemmplatte, die bei Eckverbindungselementen für kleinere Wand- bzw.
  • Deckenstärken durchaus möglich ist, hat den Vorteil, daß man die inneren Winkeleisen des Außenwinkels nicht mit irgendwelchen Schraubendurchgangsöffnungen versehen muß. Die inneren Winkel-1.
  • eisen des Außenwinkels werden dann, wenn auf die geringste Wand-bzw. Deckenstärke eingestellt werden soll, einfach nur praktisch bis zur Anlage an die Klemmschrauben herangeschoben. Bei grösseren Wand- bzw. Deckenstärken, oder wenn aus sonstigen Gründen zwei Klemmschrauben pro Klemmplatten benutzt werden sollen, werden nach der Erfindung die Schenkel der inneren Winkeleisen mit entsprechenden, längsverlaufenden Langlöchern für die Durchführung der Klemmschrauben versehen.
  • i Ganz besondere Vorteile bringt die Erfindung auch dann, wenn in weiterer Ausbildung derselben der Außenwinkel und der Innenwinkel aus stranggespreßtem Material hergestellt werden. Hierzu kommt in erster Linie strangpreßbarer Kunststoff, aber auch Leichtmetall infrage. In diesem Fall kann man den Außenwinkel mit einer in seiner Längsrichtung durchlaufenden T-förmigen Nut versehen, die zur Aufnahme des rechtwinkligen, hammerkopfartigen Kopfes des Gewindebolzens dient.
  • I Diese letztgenannte Ausführungsform der Erfindung hat den Vorteil, daß die verwendeten Werkstoffe, also Kunststoff oder |Leichtmetall, korrosionsunempfindlich sind, Außerdem fallen die wesentlichen Teile des Eckverbindungselements, nämlich der Außenwinkel und der Innenwinkel, viel leichter aus, und man ist infolge des bei ihrer Herstellung verwendeten StrangXpreßverfahrens viel freier in der Wahl der Formgebung dieser Teile. Die Herstellung des Außen- und Innenwinkels ist vergleichsweise sehr billig, und man benötigt auch kein Trennmittel beim Betonieren, welches die spätere Trennung des Betons von den Teilen des Eckverbindungselements gewährleisten muß, wenn dieses aus Eisenteilen besteht. Die Leichtgewichtigkeit dieser Teile verbilligt natürlich auch deren Transport vom Hersteller zur Baustelle. Ein ganz besonders wesentlicher Vorteil besteht aber darin, daß man mit solchen stranggespreßten Teilen die erforderliche Lagerhaltung ganz beträchtlich vereinfacht. Bei dieser Konstruktion ist es nämlich möglich, lediglich lange Abschnitte des Außenwinkels und des -Innenwinkel-Profils auf Lager zu halten und an die Baustelle anzuliefern; auf der Baustelle selbst kann man dann entsprechend der sehr vielfältigen Wand- und Deckenstärken Teilstücke von diesen langen Profilabschnitten in der erforderlichen Länge abschneiden; dies ist sowohl bei Verwendung von Kunststoff als auch bei Verwendung von Leichtmetall für die stranggepreßten Profile mit einer einfachen Säge möglich. Bei der Lagerhaltung und bei der Abgabe an die Baustellen brauchen daher die jeweils vorge-5 einen Wand- bzw. Deckenstärken überhaupt nicht mehr berücksichtigt zu werden.
  • n der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Die Figuren 1 bis 6 zeigen eine aus Eisenteile bestehende Konstruktion, und zwar ist Fig. 1 die Stirnansicht des Eckverbindungselements in der Arbeitsstellung, Fig. 2 die gleiche Ansicht, jedoch bei vom Außenwinkel getrenntem Innenwinkel, d.h. beim Ein- oder Ausschalen; Fig. 3 ist eine Stirnansicht des Außenwinkels allein, Fig. 4 ist eine Stirnansicht des Innenwinkels mit Verbindungsschraube, Fig. 5 ist ein Schnitt entlang der in Fig. 4 eingetragenen Linie V-V, und Fig.6 ist eine Innenansicht des Außenwinkels entlang der Linie VI-VI in Fig. 3.
  • Die Figuren 7 - 11 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel mit aus stranggepreßtem Material (Kunststoff oder Leichtmetall) hergestelltem Außenwinkel und Innenwinkel. Fig. 7 zeigt die Stirnansicht eines kompletten Eckverbindungselements in Arbeitsstellung. Fig. 8 zeigt den Außenwinkel allein, Fig. 9 den Innenwinkel mit Befestigungsschraube allein. Fig. 10 ist eine Innenansicht des Außenwinkels entlang der in Fig. 8 eingetragenen Linie X-X. Fig. 11 ist ein Schnitt entlang der in Fig. 9 eingetragenen Linie XI-XI.
  • Fig. 12 zeigt in ähnlicher Darstellung wie Fig. 7, jedoch im Schnitt senkrecht zu den Längsachsen des Außen- und des Innenwinkels, eine andere Ausführungsform, ebenfalls aus stranggepreßtem Ausgangsmaterial für den Außen- und für den Innenwinkel.
  • Fig. Fig. 13 ist die Stirnansicht eines kompletten Eckverbindungselements der auf einen größeren Bereich der Wand- bzw. Deckenstärken einstellbaren Ausführungsform in der Arbeitsstellung.
  • Fig. 14 ist eine Stirnansicht des Außenwinkels der Ausführungsform nach Fig. 13 allein in Richtung des in Fig. 13 eingetragenen Pfeils II, d.h. also bei weggelassenem Innenwinkel.
  • In den Figuren 1 - 6 ist der Außenwinkel insgesamt mit 1 und der Innenwinkel insgesamt mit 2 bezeichnet. Die beiden Schenkel des Außenwinkels sind mit 3, die beiden Schenkel des Innenwinkels mit 4 bezeichnet. Die Schalbretter haben die Bezugsziffer 5. An die Außenflächen der beiden Schenkel 3 des Außenwinkels 1 sind im Bereich der freien Außenkanten dieser Schenkel Lappen 6 angeschweißt, welche über diese Außenkanten etwas nach außen überragen und schmaler als die Anlageflanschen sind; auch ist die Länge dieser Lappen, wie Fig. 6 erkennen läßt, geringer als die Länge der Schenkel 3, also geringer als die Länge des gesamten Außenwinkels 1. Das hat den Vorteil, daß bei Verwendung des erfindungsgemässen Eckverbindungselements zur Erzeugung von Aussparungen in Sichtbeton die Außenkanten der Schalbretter an den Außenkanten der Schenkel des Außenwinkels anliegen können, und die Außenflächen der Schalbretter 5 werden durch die Lappen 6 bündig mit den Außenflächen der i Schenkel 3 gehalten. Infolgedessen entstehen an den Innenseiten der Wand- oder Deckenaussparungen nur kleine, schmale und an allen vier Seiten begrenzte Vertiefungen in Form der Lappen 6; diese Vertiefungen liegen nicht direkt an 'der eigentlichen Ecke, sondern im Abstand von der Ecke und können nach dem Ausschalen in einfacher, schneller und sauberer Weise zugespachtelt werden.
  • Die gegenseitige Verbindung und Verspannung zwischen Außenwinkel 1 und Innenwinkel 2, zwecks Festklemmen der Schal-':bretter 5 und Bildung eines starren Aussparungsschalungsrahmens, erfolgt mittels eines Gewindebolzens 7 mit gegenüber dem Bolzendurchmesser vergrößertem Kopf in Form eines an die End-Stirnseite angeschweißten Winkelprofils 8. Dieser Kopf 8 kann in eine Längsnut am Außenwinkel 1 eingeschoben werden, die durch zwei an die beiden Schenkel 3 des Außenwinkels 1 angeschweißte Rundeisen 9 gebildet wird. Die auf den Gewindebolzen 7 aufgeschraubte Flügelmutter 10 stützt sich auf einem Anlegesteg 11 ab, der zwischen die Innenseiten der beiden schenkel 4 des Innenwinkels 2, zu dessen Symmetrielinie senkrecht verlaufend, angeschweißt ist. Sowohl der Innen-Winkel 2 als auch dieser Anlagesteg 11 weisen eine Reihe von miteinander fluchtenden Durchgangsbohrungen fUr den Gerindebolzen 7 auf; um eine möglichst große Flexibilität bemöglich der Anbringungsstellen der der Verbindung dienenden Gewindebolzen 7 zu ermöglichen, ist der Abstand der einzelnen Bohrungen in dieser Reihe möglichst klein gewählt, und zwar kann er etwa in der Größenordnung von 50 mm liegen. Es ist klar ersichtlich(l daß man die Gewindebolzen 7 in Längsrichtung des Außenwinkels 1 beliebig verschieben kann. Bei geringeren Wandstärken und damit relativ geringen Längen des Außenwinkels 1 und des Innenwinkels 2 genügt eine solche Schraubverbindung; die Rundeisen 9 brauchen dann durchaus nicht über die gesamte Länge des Außenwinkels 1 zu verlaufen, sondern brauchen nur in dessen Längsmitte angebracht sein. Bei größeren Längen ist natürlich eine beliebige Anzahl derartiger Verbindungen vorsehbar.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7 - 11, bei dem der Außenwinkel und der Innenwinkel aus stranggepreßten Profilen hergestellt sind, sind gleiche oder ähnliche Teile mit Bezugsziffern bezeichnet, die um die Zahl 100 höher liegen als die Bezugsziffern bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Fi figuren 1 - 6. Dementsprechend sind in den Figuren 7 - 11 der Außenwinkel mit 101, der Innenwinkel mit 102, die Schenkel des Außenwinkels 101 mit 103, die Schenkel des Innenwinkels 102 mit 104 und die Schalbretter mit 105 bezeichnet. Die angeschweißten Lappen 6 des ersten Ausführungsbeispiels sind hier direkt in Form von äußeren Vorsprüngen 106 an den Außenwinkel 101 angeformt. Der Gewindebolzen 107 besteht hier zweckmässig ebenfalls aus einem korrosionsfesten Werkstoff, also entweder aus Kunststoff, aus Leichtmetall oder aus rostfreiem Stahl.
  • Jeder Gewindebolzen 107 hat hier einen rechtwinkligen, hammerkopfartigen Kopf 108, der mit etwas Spiel von einer Nut des Außenwinkels 101 aufgenommen wird. Diese Nut hat T-förmigen Querschnitt. Die auf den Gewindebolzen 107 aufgeschraubte Mutter 110, die zweckmässig aus demselben Werkstoff besteht wie der Gewindebolzen 107, verläuft von ihrer Anlagefläche an der Innenseite des Innenwinkels 2 aus zu ihrem anderen Ende divergierend. Damit wird die erforderliche Anlagefläche für die Mutter 110 kleingehalten, ihr Umfang an der Angriffsfläche für die Finger des Monteurs aber vergrößert. Die Mutter 110 ist, wie dargestellt, außen mit einer Riffelung versehen. Wenn der Gewindebolzen 107 mit Kopf 108 aus Kunststoff hergestellt ist, dann empfiehlt es sich, zwischen dem Gewindebolzen 107 und seinem plattenförmigen Kopf 108 zwei in einer Ebene verlaufende Versteifungsrippen 113 vorzusehen, die ein Abbrechen des Kopfes 108 vom Gewindebolzen 107 unter den im praktischen Betrieb auftretenden Belastungen verhindern.
  • Bei dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 12, das prinzipiell dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7-11 entspricht, haben lediglich der aus stranggepreßtem Werkstoff hergestellte Außenwinkel und Innenwinkel eine etwas andere rorm als bei dem vorstehend beschriebenen zweiten Ausführungsbei spiel. Dadurch soll gezeigt werden, daß man in der Formgebung dieser Teile recht frei ist. Die den zweiten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7 - 11 entsprechenden oder ähnlichen Teile sind mit denselben Bezugsziffern, jedoch unter Addition der Zahl 200, bezeichnet. Der durchgehende Hohlraum 213 im Außenwinkel 201 und die beiden, ebenfalls durchgehenden Hohlräume 214 im Innenwinkel 202 dienen lediglich der Materialeinsparung und der noch stärkeren Herabsetzung des Gewichts des Außenwinkels und des Innenwinkels.
  • 1Bei der Ausführungsform nach den Figuren 13 und 14 setzt sich der Außenwinkel aus einem äußeren Winkeleisen la und zwei inneren Winkeleisen 1b zusammen. Die beiden Schenkel des äußeren Winkeleisens 1, sind mit 3a, die des inneren Winkelstücks 1b mit 3b bezeichnet, während die beiden Schenkel des ! Innenwinkels die Bezugsziffern 4 tragen. Die Schalbretter sind mit 5 beziffert. Die gegenseitige Verbindung und Verspannung zwischen Außenwinkel la, 1b und Innenwinkel 2, zwecks Festklemmen der Schalbretter 5 und Bildung eines starren Aussparungsschalungsrahmens, erfolgt mittels eines Gewindebolzens 7 mit gegenüber dem Bolzendurchmesser vergrößertem Kopf in Form eines an die End-Stirnseite angeschweißten Winkelprofils 8. Die auf den Gewindebolzen 7 aufgeschraubteN Flügelmutter 10 stützt sich auf einem Anlagesteg 11 ab, der zwischen die Innenseite der beiden Schenkel 4 des Innenwinkels 2, für dessen Symmetrielinie sehkrecht verlaufend, angeschweißt ist. Sowohl der Innenwinkel 2 als auch dieser Anlagesteg 11 weisen eine Reihe von miteinander fluchtenden Durchgangsbohrungen für den Gewindebolzen 7 auf, und um eine möglichst große Flexibilität bezüglich der Anbringungsstellen der der Verbindung dienenden Gewindebolzen 7 zu ermogliche;, ist der Abstand der einzelnen Bohrungen in dieser Reihe möglichst klein gewählt. Er kann etwa in der Größenordnung von 50 mm liegen.
  • ßZur Verbindung der Teile la und 1b des Außenwinkels in beliebiger XRelativ-Längslage zueinander sind Klemmplatten 12 mit (bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel je einer) Durchgangsbohrung für eine Klemmschraube 13 vorgesehen. Jede dieser Klemmschrauben liegt, wie Fig. 2 erkennen läßt, zwischen zwei inneren Winkeleisen lb.
  • Zur Führung jeder Klemmplatte 12 ist im Bereich der Gewindebohrung 14 im Schenkel 3a des äußeren Winkeleisens la, und zwar auf deren der Winkel spitze abgekehrten Seite, eine Anlage- und Führungsleiste 15 angeschweißt, die ein Verkanten der Klemmplatte 12 verhindert.
  • iIn Fig. 13 ist das untenliegende innere Winkeleisen lb in Maximal eingeschobenem Zustand, das obenliegende, innere Winkeleisen des Außenwinkels dagegen in herausgezogenem Zustand darerstellt. In der Praxis werden natürlich die beiden inneren winkeleisen lb immer symmetrisch zur Längsmitte des Eckverfindungselements, d.h. symmetrisch zur Klemmschraube 13, herausgezogen.
  • Çie Fig. 12 deutlich erkennen läßt, bilden die der Winkel spitze zugekehrten Seiten 16 gleichzeitig die Nut zur längsverschiebbaren Aufnahme des vergrösserten Kopfes 8 des Gewindebolzens 7.
  • Das Anschweißen besonderer Teile an die Innenseite des Außenwinkels zwecks Bildung dieser Nut entfällt daher.

Claims (12)

  1. Patentansprüche Eckverbindungselement für eine zerlegbare und wiederverwendbare Schalung zur Erzeugung von Aussparungen in aus Beton hergestellten Decken, Wänden, Mauern und dergleichen, zur gegenseitigen Verbindung der Schalbretter an ihren Eck-Stoßstellen, bestehend aus einem Außenwinkel und einem Innenwinkel, die beide Anlageflächen für die Schalbretter aufweisen und die über einen an der Innenseite des Außenwinkels mittwinklig zu dessen Anlageflächen befestigten, den Innenwinkel durchsetzenden Gewindebolzen und eine auf diesen von der Innenseite des Innenwinkels aufgeschraubte Mutter miteinander verspannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (7, 107, 207) mit einem gegenüber seinem Durchmesser vergrößerten Kopf ( 8, 108, 208) versehen ist, der in einer der Form und Größe dieses Kopfes angepaßten Längsnut an der Mitte der Innenseite des Außßnwinkels (1, 101, 201) aufgenommen ist.
  2. 2. Eckverbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenwinkel (2, 102, 202) eine Reihe von in geringen gegenseitigen Abständen liegenden Durchgangsbohrungen für Gewindebolzen (7, 107, 207) vorgesehen ist.
  3. 3. Eckverbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Gewindebolzens (7) aus einem an dessen End-Stirnseite angeschweißten Winkel profil (8) besteht und die Längsnut am Außenwinkel (1) durch zwei beiderseits der Ecke desselben an den Innenseiten der beiden Schenkel (3) des Außenwinkels (1) befestigten, vorzugsweise angeschweißten, Stabprofilen, vorzugsweise Rundeisen (9), gebildet ist.
  4. 4. Eckverbindungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Innenseiten der beiden Schenkel (4) des Innenwinkels (2) ein zu dessen Symmetrielinie senkrechter Anlagesteg (11) für die auf den Gewindebolzen (7) aufgeschraubte Mutter (10) angeschweißt ist.
  5. 5. Eckverbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenwinkel (101, 201 und der Innenwinkel (102, 202) aus stranggepreßtem Material, wie Kunststoff oder Leichtmetall, hergestellt sind.
  6. 6. Eckverbindungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenwinkel (101, 201) eine in seiner Längsrichtung durchlaufende T-förmige Nut zur Aufnahme des rechtwinkligen, hammerkopfartigen Kopfes (108, 208) des Gewindebolzens (107, <1ZauTweist.-
  7. 7. Eckverbindungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (107, 207) mit Kopf (108, 208) aus Kunststoff besteht.
  8. 8. Eckverbindungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite der auf den Gewindebolzen (107) aufgeschraubten Mutter (110) von ihrer Anlagefläche an der Innenseite des Innenwinkels (102) zu ihrem anderen Ende divergierend verläuft.
  9. 9. Eckverbindungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gewindebolzen (107) und seinem plattenförmigen Kopf (108) zwei in einer Ebene verlaufende Versteifungsrippen (112) vorgesehen sind.
  10. 10.Eckverbindungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenwinkel aus einem i äußeren Winkeleisen (la) und zwei inneren Winkeleisen (lb) kürzerer Schenkellänge als des äußeren Winkeleisens (la) zusammengesetzt ist, wobei die beiden inneren Winkeleisen , (ob) mittels Klemmplatten (12) deren Länge etwas kleiner als die äußeren Winkeleisen (la) ist, und deren der Winkelspitze zugekehrte Seiten (16) gleichzeitig die Längsnut zur Aufnahme des Kopfes (8) des Gewindebolzens (7) bilden, und mittels durch die Klemmplatten (12) hindurchgehender, in dat äußere Winkeleisen (la) eingeschraubter Klemmschrauben (13) an letzteren in beliebiger Längs-Relativlage festklemmbar sind.
  11. 11.Eckverbindungselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an die Innenseiten der Schenkel (3a) des äußeren Winkeleisens (la) im Bereich der Gewindebohrungen (14) desselben, auf deren der Winkel spitze abgekehrten Seite, Anlage- und Führungsleisten (15) für die Klemmplatten (12) angeschweißt sind.
  12. 12.Eckverbindungselement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei Klemmschrauben (13) pro Klemmplatte (12) die Schenkel (3b) der inneren Winkeleisen (lb) mit entsprechenden, längsverlaufenden Langlöchern für die Durchführung der Klemmschrauben (13) versehen sind.
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