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n Befestigungselement "
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n Befestigungselement II Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement,
das insbesondere zum Befestigen und Ausrichten von Teilen an Kraftfahrzeugen bestimmt
ist.
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Aus Rationalisierungsgründen ist es erwünscht, z.B. die Montage von
Kraftfahrzeugtüren zu vereintadenR wozu aussen liegende Verkleidungsteile nachträglich
auf die tragenden Türelemente bzw. den Türrahmen aufgesetzt, an ihm ausgerichtet
und befestigt werden müssen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hierzu
geeignetes Befestigungselement zu schaffen, das eine diebstahlssichere Montage erlaubt
und von aussen einstellbare Anpassungsmöglichkeiten besitzt.
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Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß das Befestigungselement
aus einem aufklipsbaren Träger und einem aufklipsbaren Halter sowie einem verstellbaren
Zwischenstück besteht.
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Der aufklipsbare Träger wird an dem tragenden Fahrzeug- oder Türelement
angebracht, und der Träger wird an dem zu befestigenden Teil angeklipst, woraufhin
der Träger und der Halter mit Hilfe des verstellbaren Zwischenstückes miteinander
verbunden werden. Der Halter weist vorzugsweise eine bogenförmige exzentrisch angeordnete
Führung für einen an dem zu befestigenden Teil befindlichen Mitnehmer auf, so daß
durch Drehung des Halters die Lage des zu befestigenden Teiles längs der Führung
bzw. in einer Ebene beliebig verändert werden kann. Die vollständige Ausrichtung
längs eines dritten Fr,eiheitsgrades bzw. senkrecht zu der besagten Ebene erfolgt
sodann mit Hilfe des verstellbaren Zwischenstückes, das zu diesem Zweck spindelförmig
ausgebildet ist und mit einem Aussengewinde in ein Innengewinde des Trägers greift.
Das zu befestigende Teil läßt sich daher innerhalb vorgegebener Grenzen beliebig
ausrichten und wird schließlich mit Hilfe einer Sicherungsschraube, die den Träger,
den Halter und das Zwischenstück durchgreift, unverlierbar gesichert.
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Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung und den
Ansprüchen im Zusammenhang mit der Zeichnung hervor.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles,
das in der Zeichnung dargestellt ist, näher beschrieben. Dabei zeigen: Fig. 1: eine
perspektivische Ansicht von Teilen einer Kraftfahrzeugtür;
Fig.
2: eine Stirnansicht des Befestigungselementes mit einer Abdeckscheibe im eingebauten
Zustand; Fig. 3: einen Schnitt längs der Linie III/III in Fig. 2 und Fig. 4: einen
Schnitt längs der Linie IV/IV in Fig. 2.
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Eine Kraftfahrzeugtur 1 umfaßt gemäß Fig. 1 tragende Türelemente 2
mit Durchtrittsöffnungen 3 für das in den Fig. 3 und 4 im einzelnen wiedergegebene
Befestigung element 4. Bei dem zu befestigenden Teil 5 handelt es sich gem. Fig.
1 um ein aussen liegendes Verkleidungsteil der Kraftfahrzeugtür 1. Es weist mindestens
zwei winklig zueinander stehende Langlöcher bzw. konkret vier Langlöcher 6 - 9 auf.
Die langen Achsen benachbarter Langlöcher 6 und 7 bzw. 6 und 8 liegen jeweils um
900 versetzt zueinander, während die Achsen schräg gegenüberliegender Langlöcher
6 und 9 bzw. 7 und 8 parallel zueinander liegen.
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Das Befestigungselement 4 umfaßt drei wesentliche Teile.
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Diese sind ein aufklipsbarer Träger 1o und ein aufklipsbarer Halter
11 sowie ein verstellbares Zwischenstück 12. Der Träger 1o wird an dem tragenden
Element 2 der Kraftfahrzeugtür 1 und der Halter 11 wird an dem Verkleidungsteil
5 befestigt und ist seinerseits am Träger 1o mit Hilfe des Zwischenstückes 12 gehalten.
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Weitere Einzelheiten werden im folgenden anhand der Figuren 3 und
4 erläutert.
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In dem tragenden Türelement 2 befindet sich eine sickenartige Ausnehmung
13 mit der Durchtrittsöffnung 3 in
ihrem Boden 14. In dieser Ausnehmung
13 befindet sich eine Mutter, z.B. eine Vierkantmutter 15. Die Größe der Ausnehmung
13 ist so gewählt, daß in einer Richtung gemäß dem Schnitt nach Fig. 4 etwas Luft
zwischen der Vierkantmutter 15 und den begrenzenden Wänden 16 der Ausnehmung 13
vorhanden ist, während in der anderen Richtung entsprechend dem Schnitt nach Fig.
4 die Vierkantmutter 15 formschlüssig in die Ausnehmung 13 paßt.
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Ein z.B. eingezogener Deckelteil 17 mit einer Durchtrittsöffnung 18
verschließt die Ausnehmung 13 und ist mit seinen Randteilen 19 in geeigneter Weise
am tragenden Türelement 2 befestigt. Dieser Deckelteil 17 weist einen in sein inneres
ragenden Innenflansch 20 auf, dessen Innenrand 21 eine Öffnung mit einer Hinterschneidung
zur Befestigung des Trägers lo bildet.
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Wie vor allem aus Fig. 4 hervorgeht, weist der Träger to Abstütznasen
22 auf, die sich neben der Durchtrittsöffnung 18 auf dem Boden 23 des Deckelteiles
17 abstützen, wenn ihre hakenförmigen Klipsteile 24 den innenrand 21 des Innenflansches
2c des Deckelteiles 17 hintergreifen. Der Träger 1o ist dadurch axial unverschiebbar
am Deckelteil 17 festgelegt.
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Der Halter 11 ist primär an dem zu befestigenden Teil 5 bzw. bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel konkret an dem Verkleidungsteil 5 befestigt, welches
hierzu für jeden Halter 11 ein Langloch 6 - 9 aufweist. Der Halter 11 ist mit hakenförmigen
Klipsteilen 25 (Fig. 3) versehen, die den Rand der Langlöcher hintergreifen.
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Die Abmessungen der Langlöcher 6 - 9 sind dabei so gewählt, daß der
Halter längs des Langloches verschiebbar ist.
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Grundsätzlich das Gleiche kann auch für die Durchtrittsöffnung am
Innenflansch 20 des Deckelteiles 17 gelten, damit der Träger dort in der Ebene gemäß
Fig. 3 verschiebbar ist.
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Der Halter 11 umgreift gemäß Fig. 3 den Innenrand 26 des Langloches
6 im Bereich der hakenförmigen Klipsteile 25 mit einer Grundscheibe 27 formschlüssig,
die unmittelbar an dem Verkleidungsteil 5 anliegt. Diese Grundscheibe besitzt eine
Bohrung 28 mit einem Absatz 29. Ferner befindet sich eine etwa halbkreisförmige
Führung 30 in der dem Verkleidungsteil 5 zugewandten Stirnflache 31 der Grundscheibe
27. Diese halbkreisförmige Führung 30 ist z.B. ein Kanal, der exzentrisch zu der
Achse der Bohrung 28 liegt und zur Aufnahme eines Mitnehmers 32 dient, welcher an
dem zu befestigenden Teil 5 angeordnet ist. Durch Drehung des Halters 11 um die
Achse seiner Bohrung 28 läßt er sich daher relativ zu dem Verkledungsteil 5 im Rahmen
der Größe des Langloches 6 verstellen bzw. ausrichten. Diese Drehung kann mit einem
Schraubenzieher vorgenommen werden, den man im Bereich eines Schlitzes 33 zwischen
den hakenförmigen Klipsteilen 25 ansetzt. Bei Drehung des Halters 11 läßt sich ferner
das Verkleidungsteil 5 durch den an ihm befindlichen, vorsprungartigen Mitnehmer
32 längs der kanalförmigen Führung 30 verschieben, ohne daß der Halter 11 selbst
seine Position verändert.
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Der Halter 11 mit dem Verkleidungsteil 5 sind an dem Träger ?o und
dem tragenden Türelement 2 mit Hilfe des Zwischenstückes 12 befestigt. Dieses Zwischenstück
12 weist einklipsbare Verbindungsteile 34 auf, die im zusammengebauten Zustand in
der Bohrung 28 des Halters 11 liegen und mit ihren hakenförmigen Enden seinen Ab-»
satz 29 hintergreifen, wenn ein scheibenförmiger Anschlag 35 des Zwischenstückes
12 aussen an der Grundscheibe 27 anliegt. Am Zwischenstück 12 ist ferner auf der
den Verbindungsteilen 34 abgewandten Seite des Anschlages 35 ein rohrförmiges Teil
36 mit einem Aussengewinde 37 angeordnet, welches in eine Gewindebohrung 38 im Träger
lo greift.
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Ferner erstreckt sich eine Bohrung 39 durch das gesamte Zwischenstück
12 und ist zumindest über einen Teil ihrer Länge derart als Vierkant- oder Sechskantbohrung
gestaltet, daß ein Schlüssel in sie paßt. Vorzugsweise der Bereich zwischen den
einklipsbaren Verbindungsteilen 34 dient hierbei zur möglichen Aufnahme des Schlüssels,
wenn das Zwischenstück 12 mehr oder weniger tief in die Gewindebohrung 38 des Trägers
lo eingeschraubt werden soll. Das Zwischenstück 12 ist daher spindelförmig bzw.
schraubenartig, wobei anstelle des Schraubenkopfes einklipsbare Verbindungsteile
34 vorgesehen sind und ferner eine Durchgangsbohrung 39 mit zumindest teilweise
für einen Inbusschlüssel geeigneten Angriffsflächen vorhanden ist.
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Die verschiedenen Einstellmöglichkeiten mit dem erfindungsgemäßen
Befestigungselement 4 seien nachstehend nochmals kurz anhand der Pfeile X, Y und
Z in Fig. 1 erläutert.
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Die Hauptebene des Verkleidungsteiles 5 liegt in Richtung der X- und
Y-Achsen. Senkrecht zur X-Y-Ebene steht die Achse. Die Einstellung in Richtung der
Z-Achse erfolgt mit Hilfe des drehbaren Zwischenstückes 12. Eine Einstellung in
dieser Richtung ist an allene Befestigungselementen 4 möglich, die an den Langlöchern
6 - 9 angreifen.
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Des weiteren ist jeweils eine Verstellung bzw. ein Ausrichten des
Verkleidungsteiles 5 in Richtung der langen Achsen der Langlöcher 6 - 9 möglich.
Es kann nämlich der Halter 11 in den Langlöchern 6 - 9 an unterschiedlichen Stellen
angeordnet werden. SchlieB-lich ist noch eine Ausrichtung mit Hilfe der exzenterförmigen
Führung 3c in der Grundscheibe 27 des Halters 11 möglich, wenn der Halter 11 gedreht
wird. Hierbei zieht z.B. der am Langloch 6 angreifende Halter 11 über die Exzenterführung
30 das Verkleidungsteil 5 auch in Richtung der Y-Achse bzw. bei dem Langloch 7 auch
in Richtung der X-Achse. Jeweils Entsprechendes gilt für die beiden anderen Langlöcher
8 und 9. Eine Einstellung und Ausrichtung des Verkleidungsteiles 5 ist dadurch in
Richtung aller drei Achsen X, Y und'Z möglich.
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Wie vor allem aus Fig. 4 noch hervorgeht, befinden sich auch innen
an dem Verkleidungsteil 5 noch jeweils paarweise angeordnete Lappen 4c, zwischen
die Führungsstifte 41 vom Träger Io hergreifen. Diese Lappen 40 und Führungsstifte
41 dienen zur Fixierung.
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Zur Sicherung und endgültigen Befestigung des Verkleidungsteiles 5
am tragenden Türelement 2 dient schließlich noch eine Sicherungsschraube 42, die
durch
die Bohrung 39 im Zwischenstück 12 und somit durch den Träger Io und den Halter
11 greift und lediglich ein Gewinde 43 zur Verankerung in der Vierkantmutter 15
aufweist. Der Kopf 44 der Sicherungsschraube 42 kann sich auf einer Abdeckscheibe
oder Zierleiste 45 abstützen, welche die von aussen sichtbaren Teile des Befestigungselementes
4 abdeckt. Das innen liegende Ende der Sicherungsschraube 42 ist zweckmäßigerweise
mit einem Sicherungselement 46 versehen, damit sich die Sicherungsschraube 42 nicht
selbsttätig lösen und verlorengehen kann. Die Sicherungsschraube 42 wird eingesetzt,
wenn das Verkleidugsteil 5 mit Hilfe des relativ zum Träger Io verstellbaren Halters
11 und Zwischenstückes 12 ausgerichtet worden ist.
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Gemäß einer besondeBn Ausbildung kann der Innenflansch 20 am Deckelteil
17 ein Lappen sein, der aus dem Wandelement zwischen dem Randteil 19 und dem Boden
23 herausgebogen wird. Die Lage und Anordnung von Lappen geeigneter Anzahl muß dann
lediglich auf die Lage und Anordnung der hakenförmigen Klipsteile 24 am Halter 11
abgestimmt sein.
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