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Kennwort: Hohlprofil
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Erdungsbandschelle mit Universalanschlußklemme Die Erfindung bezieht
sich auf eine Erdungsbandschelle mit Universalanschlußklemme und mit einem Klemmkörper,
an dem das eine Ende des Schellenbandes festgelegt ist und mit einem am Klemmkörper
verschiebbar geführten Druckstück, das auf das freie, in den Klemmkörper durch eine
Einführöffnung eingeführte Ende des Schellenbandes einwirkt und dieses im Klemmkörper
unter Schraubeinw irkung festlegt.
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Bei einer bekannten Ausführungsform einer derartigen Erdungsbandschelle
hat der Klemmkörper U-förmige Gestalt, wobei in seinen beiden Schenkeln im Querschnitt
rechteckige Einführungsöffnungen angeordnet sind, die sich bis zum Steg des U-förmigen
Klemmträgers hin erstrecken. In dem Steg selbst sind in Längsrichtung desselben
hintereinanderliegend zwei Klemmschrauben angeordnet, die mit einer Gewindebohrung
des Steges zusammenwirken und die an ihrem freien Ende jeweils in eine Spitze auslaufen.
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Im Inneren des U-förmig gestalteten Klemmkörpers ist ein Druckstück
verschiebbar gelagert. Das bekannte Druckstück ist einstückig aus einem Metall gefertigt
und hat V-förmigen Querschnitt. Dabei läuft die V-förmige Rinne von dem einen bis
zum anderen Ende des bekannten Druckstückes durch. Lediglich in den Endbereichen
sind Vorsprünge unterschiedlicher Breite vorgesehen, die der Führung des Drückstückes
an den Wandungen des Klemmkörpers dienen. Die Vorsprünge sind durch Absätze voneinander
getrennt, derart, daß
die kleiner bemessenen mit den Innenwandungen
des Klemmkörpers, die am Ende liegenden größeren dagegen mit der Außenwandung, d.h.
mit den Stirnflächen der Schenkel des U-förmigen Klemmkörpers zusammenwirken.
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Bei der bekannten Ausführungsform dieser Erdungsbandschelle ist das
eine Ende des Schellenbandes, wie schon erwähnt, am Klemmkörper festgelegt.
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Dies geschieht dadurch, daß das äußerste freie Ende des festzulegenden
Schellenbandes um 900 abgewinkelt ist, wobei dann der mittlere Bereich dieser Abwinklung
an zwei gegenüberliegenden Seiten freigeschnitten und nochma!s umgebogen wird. Das
abgewinkelte freie Ende legt sich, nachdem das Band durch die ein e Einführöffnung
hindurchgezogen ist, gegen die Außenfläche des einen Schenkels des U-förmigen Klemmkörpers.
In der Mitte dieses Schenkels ist eine U-förmige Ausnehmung vorgesehen. Um die mittlere
Begrenzungswand dieser U-förmigen Ausnehmung greift die freigeschnittene kleinere
Zunge herum, so daß nach Beendigung des Einführens das Ende des Schellenbandes in-beiden
Richtungen festgelegt ist.
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Diese bekannte Ausführungsform einer Erdungsbandschelle hat mehrere
Nachteile. Zunächst sind zum Festlegen des Schellenbandes zwei Schrauben erforderlich,
die mit dem im Querschnitt V-förmigen Druckstück zusammenwirken. Durch diese Ausbildung
kommt es in Verbindung mit den Spitzen der beiden Klemmschrauben leicht zu einem
Abscheren des Klemmbandes, weil keine gleichmäßige Druckkraftverteilung vorliegt.
Das Festlegen des einen Endes des Schellenbandes gestaltet sich umständlich und
setzt voraus, daß einer der beiden Schenkel des U-förmigen Klemmkörpers mit einer
zusätzlichen Aussparung versehen werden muß. Diese Aussparung ist erforderlich,
um die mittlere freigeschnittene Zunge des abgewinkelten Endes des Schellenbandes
durch Zurückfalten aufnehmen zu können.
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Ferner hat sich in der Praxis die Ausbildung der Durchführungsöffnungen
in den beiden Schenkeln des U-förmigen Klemmkörpers als nachteilig erwiesen, weil
diese konstante Breite haben. Sie sind nämlich rechteckig gestaltet.
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Daher kann es vorkommen, daß das Band bereichsweise hochsteht und
damit die Einführöffnung versperrt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Erdungsbandschellen mit
Univer-
salanschlußklemme der eingangs näher gekennzeichneten Art
derart zu verbessern, daß die genannten Nachteile einer bekannten Ausführungsform
beseitigt werden sollen. Dabei soll zunächst das Druckstück derart verändert werden,
daß es einmal in wirtschaftlicher Weise hergestellt werden kann, zum anderen eine
große Stabilität erhält und zumindest in seinem, mit dem Schellenband zusammenwirkenden
Bereich derart gestaltet ist, daß es nicht mehr zum Abscheren des Bandes kommt.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Befestigung des Schellenbandes
am Klemm -körper zu verbessern, insbesondere die Anbringung desselben am Schellenkörper
zu vereinfachen, wobei in erster Linie daran gedacht ist, das Schellenband fertig
vorzubereiten, so daß Arbeiten zum Festlegen des Schellenbandes am Klemmkörper nicht
mehr erforderlich sind. Eine weitere Aufgabe besteht schließlich darin, die Ausbildung
der Einführöffnungen im Klemmstück zu verändern, derart, daß ein Hochstehen des
durchgeführten Schellenbandes und damit ein Versperren der Einführöffnungen nicht
mehr erfolgen kann.
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Erfindungsgemäß wird zunächst vorgeschlagen, den Mittelteil des Druckstückes
hohiprofilartig zu gestalten und auf seiner mit dem Schellenband unmittelbar zusammenwirkenden
Fläche abzurunden. Durch diese Ausbildung ergibt sich zunächst eine sehr große Stabilität
des Druckstückes. Ferner ergibt sich ein geringerer Verlustwiderstand, weil größere
Werkstoffquerschnitte vorliegen.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Druckstück als ebener
Metallvorzugsweise Messingkörper ausgebildet, dessen Mittelteil durch Einrollen
zu einem Hohlprofil umgeformt ist. Ein solches Druckstück kann aus einer zunächst
ebenen Metall- insbesondere Messingplatte hergestellt werden, wobei dann die mittleren
Teile freigeschnitten und eingerollt werden, wobei darauf geachtet ist, daß die
mit dem Schellenband unmittelbar zusammenwirkende Fläche abgerundet bleibt. Im Bereich
dieser Abrundung stoßen die beiden eingerollten Bereiche des Mittelteiles stumpf
aneinander. Eine Gratbildung erfolgt nicht. Vielmehr entsteht eine glatte abgerundete
Fläche.
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Es ist ferner zweckmäßig, daß die der Klemmschraube des Klemmkörpers
zugekehrte Fläche des Druckstückes eben gehalten ist, beiderseits in einen verbreiterten
Zwischenteil übergeht, dessen Begrenzungskanten mit Innenfläche des Klemmkörpers
zusammenwirken und daß das Druckstück je ein als
Führungsteil ausgebildetes
Endteil aufweist, welches mit den St.rnflächen der Schenkel des im Querschnitt U-förmigen
Klemmkörpers in Wirkverbindung tritt. Im Gegensatz zum bekannten Druckstück ist
somit die gesamte, dem Steg des U-förmigen Klemmkörpers zugewandte Fläche eben gehalten.
In vorteilhafter Weise kann man auf eine der bisher benutzten Klemmschrauben, die
mit dem Druckstück zusammenwirken, verzichten. Statt dessen wird bei der erfindungsgemäßen
Ausbildung der Erdungsbandschelle nur noch eine einzige, in der Mitte des Steges
des U-förmigen Klemmkörpers angeordnete Klemmschraube benutzt, die darüber hinaus
mit einem flachen Ende versehen ist, mit dem sie an den ihr zugewandten ebenen Mittelteil
des Druckstückes arigreift. Auf die bisher übliche Spitze der Klemmschraube wird
somit verzichtet. Hierdurch wird ein gleichmäßiges Anziehen und eine gleichmäßige
Druckkraftverteilung erzielt. Ein Abscheren des Schellenbandes ist nicht mehr zu
befürchten.
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Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird das Festlegen des
einen Endes des Schellenbandes an dem Klemmkörper gegenüber dem Bekannten wewie
sentlich vereinfacht. Es wird bisher davon ausgegangen, daß das festzulegende Ende
des Schellenbandes eine an der Außenseite des Klemmkörpers anliegenden, abgebogenen
Endbereich aufweist. Dieser Endbereich wird jedoch nicht mehr, wie bisher, dadurch
bearbeitet, daß er durch Freischneiden und Abwinkeln eine mittlere Haltezunge bekommt,
die darüber hinaus das Vorhandensein einer Aussparung in dem einen Schenkel des
U-förmigen Körpers voraussetzt. Statt dessen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
das festzulegende Ende des Schellenbandes in der Nähe des abgebogenen Endbereches
liegend mindestens eine federnde, aus der Schellenbandebene vorstehende Haltezunge
aufweisen zu lassen, die beim Durchführen des Schellenbandes durch die Einführungsöffnung
in die Schellenbandebene zurückdrückbar ist und die sich beim Anlegen des abgebogenen
Endbereiches an die Außenseite des Klemmkörpers unter Zurückfedern sperrend an die
Innenseite des Klemmkörpers anlegt. Diese Art der Befestigung hat den großen Vorteil,
daß das Schellenband fix und fertig, beispielsweise in der Fabrik, erstellt werden
kann. Es braucht nur noch durch den Schellenkörper durchgezogen zu werden und zwar
mit dem angespitzten freien Ende voran. Am Ende des Durchziehens kommen die Haltezungen
selbsttätig in ihre Sperrlage, so daß das Band sicher in beiden Richtungen am Klemmkörper
festgelegt ist.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Haltezunge durch Freischneiden
und Abbiegen eines Bereiches des Schellenbandes gebildet ist. Dies ist dadurch möglich,
weil in aller Regel für die Herstellung des Schellenbandes federnde Eigenszhaften
besitzende Materialien benutzt werden. Selbstverständlich ist es auch möglich -
z.B. bei breiteren Schellenbändern - mehrere Haltezungen nebeneinander anzuordnen,
wobei diese untereinander gleichgestaltet und in regelmäßiger Anordnung vorhanden
sein können.
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Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weisen die Einführungsöffnungen
in den Schenkeln des Klemmkörpers unterschiedlich lange, diametral gegenüberliegende
und abstandsweise parallel zueinander verlaufende Begrenzungswandungen auf, die
jeweils durch schräge Begrenzungskanten miteinander verbunden sind. C.Dei empfiehlt
es sich, die längere der beiden parallelen Begrenzungskanten der Einführungsöffnung
dem freien Ende des zugehörigen Schenkels des Klemmkörpers zuzukehren. Diese längere
Begrenzungskante der Einführungsöffnung entspricht im wesentlichen der Breite des
Schellenbandes.
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Durch diese Ausbildung, insbesondere durch die schrägen Begrenzungskanten,
wird erreicht, daß das Schellenband niedergehalten wird. Es verbleibt praktisch
im Bereic-h der längeren Begrenzungskante. Damit ist ein Versperren der Einführöffnung,
wie dies bei der bekannten Ausführungsform der Erdungsbandschelle vorkam, mit Sicherheit
ausgeschlossen.
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Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt
und zwar zeigen: Fig. 1 in Seitenansicht die erfindungsgemäße Erdungsbandschelle
vor dem Einführen des freien Endes des Schellenbandes in die Einführungsöffnungen
des Klemmkörpers, Fig. 2 eine Seitenansicht der Erdungsbandschelle gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Erdungsbandschelle gemäß der Erfindung, jedoch nach dem Durchziehen
des freien Endes des Schellenbandes durch die Einführungsöffnungen des Klemmkörpers
und Fig. 4 eine Draufsicht auf die Erdungsbandschelle gemäß der Fig. 3.
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Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnung nur diejenigen
Teile einer Erdungsbandschelle mit Universalanschlußklemme dargesteilt sind, die
für das Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So sind insbesondere die mit
der Erdungsbandschelle zusammenwirkenden Leiter fortgelassen. Dabei können - wie
an sich bekannt - unterschiedliche Querschnitte für die Leiter eingesetzt werden.
Auch ist es möglich, sowohl Längs- als auch Querverbindungen zu benutzen. Alle fehlenden
Teile können eine an sich bekannte Ausbildung haben.
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Die in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung dargestellte Erdungsbandschelle
mit Universalanschlußklemme ist generell mit lo bezeichnet. Zu ihr gehört ein ein-I1
stückiges Schellenband, das aus einem metallischen Werkstoff mit federnden Eigenschaften
in bekannter Weise hergestellt wird. Wie die Fig. 2 und Li erkennen lassen, ist
das freie Ende 12 des Schellenbandes 11 leicht angespitzt, um das Einführen in die
Einführungsöffnungen zu erleichtern. Das festgelegte Ende des Schellenbandes 11
ist demgegenüber mit 13 bezeichnet.
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Zu der Erdungsbandschelle lo gehört auch ein Klemmkörper 14, der einstückig
aus einem leitenden metallischen Werkstoff gefertigt ist und Ü-förmigen Querschnitt
aufweist. Daher besteht der Klemmkörper 14 aus einem Steg 15 und den beiden senkrecht
dazu liegenden Schenkeln 16, die untereinander gleichgestaltet sind. Beide Schenkel
16 haben eine Einführöffnung 17. Diese Einfühöffnungen 17 sind - wie insbesondere
die Fig. 2 der Zeichnung erkennen läßt -derart gestaltet1 daß zwei abstandsweise
parallel zueinander verlaufende Begrenzungskanten vorhanden sind, die unterschiedlich
lang bemessen werden, wobei die längere der beiden Begrenzungskanten dem freien
Ende des Schenkels 16 zugeordnet ist. Die Breite der längeren Begrenzungskante entspricht
im wesentlichen der Breite des Schellenbandes, wie ebenfalls die Fig. 2 zeigt.
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Die beiden unterschiedlich langen, parallel zueinander verlaufenden
Begrenzungskanten sind durch schräge Begrenzungskanten miteinander verbunden.
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Diese sorgen dafür, daß beim Einführen des freien Endes 12 des Schellenbandes
11 dieses nach unten, also in Richtung auf die längere Begrenzungskante gedrückt
wird, so daß ein Versperren der Einführungsöffnung ;7 unterbleibt.
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Das erfindungsgemäß ausgebildete Druckstück 19 ist einstückig aus
einem metallischen Werkstoff, vorzugsweise aus Messing, gefertigt. aei der Herstel-
lung
des Druckstückes 19 wird dabei ausgegangen von einer ebenen Messingplatte. Der mittlere
Teil wird dann eingeschnitten und eingerollt, so daß der in den Fig. 1 und 3 erkennbare
hohiprofilartige Mittelteil 20 entsteht, dessen mit dem Schellenband 11 zusammenwirkende
Fläche abgerundet ist. Die eingerollten Teile stoßen dabei in der Mitte der abgerundeten
Fläche stumpf gegeneinander, ohne einen Grat oder Unebenheiten zu bilden. Im gewählten
Ausführungsbeispiel ist der dem Steg zugekehrte Flächenbereich des h ohiprofilartigen
Mittelteiles 20 eben gehalten. Diese ebene Fläche setzt sich fort in einen flachen
Zwischenteil 21, der zu beiden Seiten des Mittelteiles 20 angeordnet ist und der
schließlich übergeht in einen Führungsteil 22. Letzterer ist jedoch schon außerhalb
des Klemmkörpers angeordnet und zwar deshalb, weil er - wie die Fig. 2 und 4 erkennen
lassen - mit den Stirnflächen der Schenkel 16 des Klemmkörpers 14 führend zusammenwirken
soll.
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Erfindungsgemäß wird bei der Erdungsbandschelle auch nur eine einzige
Klemmschraube 23 benutzt. Diese wirkt mit einer nicht näher bezeichneten Gewindebohrung
zusammen, die in der Mitte des Steges 15 des U-förmigen Klemmkörpers 14 angeordnet
ist und die - wie die Fig. 2 am besten erkennen läßt -ein flaches Ende 24 hat, mit
dem sie an dem ihr zugewandten ebenen Mittelteil des Druckstückes angreift. Auf
diese Weise wird eine gleichmäßige Kräfteverteilung beim Betätigen der Klemmschraube
23 erzielt.
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Aus den Fig. 1 und 3 der Zeichnung ist ersichtlich, wie das Ende 13
des Schellenbandes mit dem Klemmkörper 14 verbunden ist. Daraus ergibt sich, daß
das Ende 13 des Schellenbandes 11 einen abgebogenen Endbereich 26 aufweist, wobei
der Abbiegungswinkel etwa 900 beträgt. Dieser abgebogene Endbereich 26 liegt an
der Außenseite des einen Schenkels 16 des U-förmigen Klem-nkörpers 14 an. In der
Nähe dieses abgebogenen Endbereiches 26 liegt eine federnde, aus der Schellenbandebene
vorstehende Haltezunge 27, die beim Durchführen des Schellenbandes 11 durch die
in der Fig. 1 linke Einführungsöffnung 17 zunächst in die Schellenbandebene zurückgedrückt
wird, die sich aber beim Anlegen des abgebogenen Endbereiches 26 an die Außenseite
des Klemmkörpers 14 sperrend an die Innenseite des Klemmkörpers 14 anlegt, weil
sie aufgrund ihrer federnden Eigenschaft nach dem Durchführen durch die Einführöffnung
wieder zurückfedern kann. Auf diese Weise ist mit ein-
fachsten
Mitteln ein Festlegen des Endes 13 des Schellenbandes am Klemmkörper erreicht, zumal
wenn man berücksichtigt, daß die Haltezunge 27 durch Frei schneiden und Abbiegen
eines mittleren Bereiches des Schellenbandes 11 gebildet ist. Der abgebogene Endbereich
26 und die Spitze der Haltezunge 27 haben einen solchen gegenseitigen Abstand voneinander,
der im wesentlichen der Breite des zugeordneten Schenkels 16 entspricht.
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Die Fig. 2 und 4 der Zeichnung lassen erkennen, daß der Steg 15 des
Klemmkörpers 14 eine einseitige Verlängerung 28 aufweist, die in der Ebene des Steges
15 verbleibt. Im Bereich der Verlängerung 28 liegen insgesamt drei hochgezogene
Teile 29. Diese hochgezogenen Teile 29 sind aus der Ebene der Verlängerung 28 um
jeweils 900 hochgebogen. Es sind zwei diametral gegenüberliegende gleichgestaltete
hochgezogene Teile 29 und ein weiterer Teil vorhanden, der an der Stirnseite der
Verlängerung 28 liegt.
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Im Bereich der Verlängerung 28 ist die an sich bekannte Universalanschlußklemme
30 angeordnet. Diese besteht aus einer nicht näher bezeichneten Klerr schraube und
einem mit deren Kopf zusammenwirkenden Druckstück. Auf die Angabe von Einzelheiten
der Ausbildung der Universalanschlußklemme 30 kann verzichtet werden, da diese Anschlußklemmen
bekannt sind.
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In der Fig. 3 der Zeichnung ist noch in strichpunktierten Linien ein
rohrförmiger Körper 31 angedeutet, der mit dem Schellenband 11 der Erdungsband schelle
lo in bekannter Weise zusammenwirken soll.
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Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise
Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch
mancherlei andere ausführungen und Anwendungen möglich. Dies gilt insbesondere für
die Querschnittsform des hohiprofilartigen Mittelteiles 20 des Druckstückes 19.
Anstelle der dargestellten ovalen Querschnittsform können auch andere an sich bekannte
Hohlprofilquerschnitte eingesetzt werden. Ferner ist es nicht unbedingt erforderlich,
daß der hohiprofilartige Mitteil teil 20 des Druckstückes 19 durch Freischneiden
und Einrollen gebildet wird. Es lassen sich auch einen geschlossenen Umfang aufweisende
rohrförmige Teile einsetzen, also solche, bei denen eine Trennfuge nicht vorhanden
ist.
Ferner ist es möglich, daß die Ausbildung und die Gestalt der Haltezunge 27 abweichend
vom dargestellten Ausführungsbeispiel gewählt wird.
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Statt - wie dargestellt - nur eine einzige Haltezunge 27 zu benutzen,
die in der Mitte des Schellenbandes 11 liegt, kann man auch mehrere Haltezungen
in Querrichtung des Bandes nebeneinanderliegend anordnen. Dabei ist es zweckmäßig,
diese Haltezungen untereinander gleich zu gestalten. Für den Fall, daß aus irgendeinem
Grunde bei der Herstellung des Schellenbandes kein Material mit federnden Eigenschaften
benutzt werden sollte, wäre es auch denkbar, die Haltezunge 27 für sich herzustellen
und sie mit einem solchen Schellenband in bekannter Weise zu verbinden. Bei diesem
Ausführungsbeispiel hätte nur die Haltezunge 27 selbst federnde Eigenschaften. Und
schließlich ist es auch möglich, die Querschnittsgestaltung der Einführöffnungen
abweichend von dem gewählten Ausführungsbeispiel zu gestalten. Insbesondere wäre
es möglich, den Neigungswinkel der schrägen Begrenzungskanten 18 zu verändern. Ferner
wäre es möglich, die Erfindung auch bei anderen als dem dargestellten Klemmkörper
zu benutzen.
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Kennwort: Hohlprofil -E rdungsbandschelle mit Universalanschlußklemme
Bezugszeichenliste: 11 - Schellenband 12 - freies Ende (von 11) 13 - festgelegtes
Ende (von 11) 14 - Klemmkörper 15 - Steg (von 14) 16 - Schenkel (von 14) 17 - Einführöffnung
(in 16) 18 - schräge Begrenzungskanten (von 17) 19 - Druckstück 20 - hohiprofilartiger
Mittelteil (von 19) 21 - flacher Zwischenteil (von 193 22 - Führungsteil (von 19)
? 23 - Klemmschraube 24 - flaches Ende (von 23) 25 - Gewindebohrung (in 15) 26 -
abgebogener Endbereich (von 13) 27 - Haltezunge (an 13) 28 - Verlängerung (von 15)
29 - hochgezogener Teil (von 28) 30 - Universalanschlußklemme 31 - rohrförmiger
Körper