DE2062836A1 - Vorrichtung zum Aufhängen und Abnehmen von Vorhängen - Google Patents
Vorrichtung zum Aufhängen und Abnehmen von VorhängenInfo
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Description
- Vorrichtung zum Aufhängen und Abnehmen von Vorhängen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen und Abnehmen von mit Tragelementen versehenen Vorhängen in bzw.
- aus Laufsehienen mit U-förmigem Laufnutenquerschni tt, bestehend aus einer Hilfsschiene und einem sich an die Hilfsschiene anschließenden an eine oeffnung der Laufschiene ansetzbaren Endstück zur UberfLihrung der aufgereihten Tragelemente.
- Um das Aufhängen oder Auswechseln eines Vorhanges zu vereinfachen, ist in der deutschen Patentanmeldung P 17 29 920.6 vom 9.).1968 eine Vorrichtung beschrieben, bei der die an einer Stelle unterbrochenen Laufschenkel der Vorhangsohiene durch federnde Klappen überdeckt sind. Die federnden Klappen können mit Hilfe eines an einer Hilfsschiene befestigten Endstückes angehoben werden, so daß die in der Laufschiene befindlichen Tragelemente zusammen mit dem Vorhang unter den angehobenen Klappen vorbei über das Endstück in die Hilfsschiene bzw. von dort nach oben in die Laufschiene überführt werden können0 Obwohl sich die bekannte Vorrichtung hervorragend bewährt hat, stehen ihrer Anwendung dann Schwierigkeiten entgegen, wenn sie nachträglich in bereits an der Decke befestigte Vorhangschienen durch Herausschneiden einer Einsatzöffnung aus den Laufschenkeln der Vorhangschiene eingebaut werden muß.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, die sich ohne jegliche Veränderung der üblichen Vorhangschienen und ohne den bekannten Schleuseneinsatz überall anwenden läßt. In Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art gemäß der Erfindung dadurch aus, daß das Endstück einen von unten in die Laufnut einführbaren Ubergangskanal mit im seitlichen Abstand allmählich verengten und außerhalb der Laufnut im Übergang zur HilSsschiene wieder erweiterten Seitenwänden aufweist, und daß die Tragelemente jeweils mit zwei in Laufrichtung hintereinander angeordneten nach oben gerichteten biegsamen Schenkeln und von diesen nach entgegengesetzten Seiten quer zur Laufrichtung weisen, Gleit- oder Rollkörpern versehen sind, deren äußere Längsflächen bei Relativverschiebung der Tragelemente gegenüber dem Endstück im Bereich der verengten Seitenwände des Ubergangskanals in Richtung äuf die Längsmitte des Tragelementes elastisch verdrängt werden.
- Es wird somit ein Tragelement vorgeschlagen, das in entspanntem Zustand mit seinen Gleit- oder Rollkörpern gespreizt ist und das sich mit Hilfe des in alle üblichen mit U-förmigen Laufnuteiiquerschnitt versehene Vorhangschienen einfUhrbaren Ubergangskanals aus seinem gespreizten Zund in eine seitlich verengte Form zusammendrücken läßt, so daß es unter geführten Bedingungen durch den Laufnutenschlitz hindurch in die Hilfsschiene und umgekehrt überführt werden kann. Daraus ergibt sich der Vorteil einer an jeder beliebigen Stelle der Laufschiene, also unter Vermeidung ungünstiger oder vom Boden aus schlecht zugänglicher Bereiche ansetzbaren Hilfsschiene und die dadurch gewährleistete erleichterte Handhabung beim Aufhängen oder Abnehmen von Vorhänge, Es ist zweckmäßig, wenn die Seitenwände des in die Laufnut einführbaren Pfeils des übergangskanals aus zwei federnden Zungen bestehen, die einenends an einer zur Endstückjustierung in die Laufnut einsteckbaren Anschlagplatte befestigt und anderenends zur Bildung eines Einlauftrichters aus ihrer Erstreckungsebene abgebogen sind. Dabei können die federnden Zungen sowie das gesamte Endstück mit dem darin enthaltenen Übergangskanal aus einem geeigneten Kunststoff bestehen. Es ist andererseits auch möglich, die Zungen in Metall auszuführen und in die aus Kunststoff bestehende Anschlagplatte einzurormen.
- Wenn die Laufschenkel des Übergangskanals zu einer Führungsgabel verlängert und in einem parallelen Abstand unterhalb der federnden Zungen angeordnet sind, der größer ist als die Dicke der waagerechten Schenkel der Laufschiene, entsteht eine verbesserte Führung der Tragelemente, wenn sie von der Laufschiene in die Hilfsschiene zu überführen sind.
- Die Seitenwände des im Endstück untergebrachten Teils des Übergangskanals sind zweckmäßigerweise in geradliniger Verlängerung der Oberseite der Führungsgabel unterbrochen, während die obere Laufnutenwand mittels einer dem Kanalverlauf antsprechend gekrümmten Vorderkante der Anschlagplatte bis in den Bereich der federnden Zungen geführt ist. Wenn die durch die federnden Zungen zusammengedrückten Gleitkörper der Tragelemente in den nach unten zur Hilrsschiene gekrümmten Übergangskanal gelangen, ist somit auch dort eine ausreichende seitliche Führung vorhanden, da sich an die Unterkanten der federnden Zungen die Öffnungskanten der Laufnutschenkel und unmittelbar daran die im Endstück angeformten Kanalseitenwände anschließen0 Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Tragelemente jeweils oberhalb eines angeformten verschließbaren Tragbügels mit einem Führungsabschnitt mit einem in Draufsicht etwa Z-förmigen Profil versehen, bei dem die zueinander parallelen Endstege quer in der Laufnutöffnung stehen, während die biegsamen Schenkel jeweils Teile von zur Laufrichtung parallelen Zwischenstegen sind. Diese Formgebung ist dadurch vorteilhaft, daß bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Tragelemente mit ihren Stirnseiten aneinander liegen und dadurch eine leichte und Verkantungen vermeidende Kraftübertragung ermöglichen, indem z,B, der zusammengeschobene Vorhang in die Hilfsschiene oder durch einen Schieber innerhalb der Hilfsschiene von dort in die Laufschiene gedrückt wird0 Die biegsamen Schenkel der Tragelemente werden zweckmßigerweise durch etwa senkrechte Einschnitte in den Zwischenstegen des Führungsabschnittes gebildet0 Durch diese Ausgestaltung können die Abmessungnn des Tragelementes innerhalb der üblichen Werte gehalten werden und der Führungsabschnitt befindet sich noch innerhalb der Laufnut, d.h. zwischen den Längskanten der Laufnutöffnung, und verhindert somit wirksam ein Verdrehen oder ein Verkanten des Tragelementes. Zur Versteifung des Z-förmigen Profils des Führungsabschnittes kann seine. Unterseite durch eine angeformte waagerechte Wandung abgeschlossen sein.
- Indem die an den biegsamen Schenkeln angeformten Gleit- oder Rollkörper in Draufsicht an beiden Seiten mit einem sich von der Laufnutmitte nach außen verjüngenden Umriß versehen sind, wird das Einführen in die trichterförmig aufgeweiteten federn den Zungen erleichtert, so daß bei der Handhabung der Vorrichtung nur vernachlässigbare Kräfte aufzubringen sind.
- Das Einführen der Tragelemente in das trichterförmig aufgewei tete Ende der federnden Zungen wird ferner dadurch erleichtert, daß die oeffnung der Führungsgabelkleiner alsdie Öfung der Laufnut ist, und daß der Führungsabschnitt der Tragelemente bezüglich der Öffnung der Führungsgabel nur ein geringes Untermaß besitzt. Dadurch ist unabhängig von der jeweils vorliegenden Öffnungsweite der Laufnut bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gewahrleistet, daß die Tragelemente in der FUhrungsgabel eine Zwangsführung erhalten und sich nicht verkanten können.
- Die an der Laufschiene zur Anlage kommenden Teilflächen des Endstückes werden zweckmäßigerweise mit einem Material hoher Haftreibung versehen, so daß das einmal angesetzte Endstück nicht durch besondere Anpreßkraft von unten relativ zur Laufschiene festgehalten werden muß. Für den gleichen Zweck können, gegebenenfalls auch zusätzlich, auch andere Maßnahmen angewendet werden, beispielsweise unter Ausnutzung der Spreizwirkung der federnden Zungen, die an ihrer Unterseite an einer Stelle verlängert sein können, so daß sie sich dort spreizend und klemmend an die Offnungskanten der Laufnutschenkel anlegen.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläuterte Es zeigen Fig. 1, 2 und 3 schematisch eine bevorzugte Ausführungsform eines Tragelementes nach der Erfindung in Drauf-, Seiten-bzw, Vorderansicht, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch Laufnut und Endstück nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
- In den Figuren ist das Tragelement als Gleiter 10 dargestellt, obwohl sich dieErfindung gleichwohl bei mit Rollkörpern versehenen Tragelementen anwenden läßt, Der Gleiter 10 besteht aus einem Führungsabsohnitt 11, der in der Draufsicht nach Fig0 1 ein etwa Z-föriges Profil besitzt. Durch dieses Profil werden zwei querverlaufende Endstege 12, ein mittlerer Steg 15 sowie zwei Längsstege 14 gebildet, wobei die Bezeichnungen "quer" und "längs" auf die Richtung der in Fig. 1 mit ihrer Längsöffnung 30 angedeuteten Laufnut bezogen sind. Das Z-Profil des Führungsabschnittes 11 ist bezüglich seiner Quermittelachse symmetrisch ausgeführt und nach unten mittels einer angeformten durchgehenden Bodenwand 15 versteift. Vom unteren Ende einer Stirnseite des Führungsabschnitte 11 geht ein Tragbügel 16 aus, mit einem nach oben zurückgebogenen freien Schenkel 17, der z,B, mit einem oberen verdickten Ende 18 in einer Öffnung 19 der Bodenwand 15 zum Zweck der Bügelverriegelung eingeführt wird. Die Verriegelung kann auch anders durchgeführt werden, z.B. nach dem Prinzip einer Druckknopfrastung oder einer Sicherheitsnadel, wobei der eine Endsteg 12 zur Bildung einer geeigneten Aufnahme nach unten verlängert sein kann.
- Die Breite des FUhrungskörpers 11 ist entsprechend Fig. 1 und 3 um einen nicht unerheblichen Wert kleiner als die Weite der Laufnutöffnung 30, d.h. als der Querabstand zwischen den beiden waagerechten Laufschenkeln 31 eines üblichen Vorhangschienenprofils. Dennoch ist das in Querrichtung vorhandene Spiel des Führungsabsohnittes nur so groß, daß mi-t Sicherheit ein unerwUnschtes seitliches Verkanten des Gleiters vermieden wird.
- In den Längswänden 14 des Führungsabschnittes 11 sind jeweils unter einem Abstand voneinander zwei senkrechte Schlitze 20, 21 vorgesehen bzw. eingeformt, so daß dazwischen eine an seiner Unterseite mit der Längswand 14 und der sich daran anschließenden Bodenwand 15 verbundener Schenkel 22 entsteht, der vorzugsweise gemäß Fig. 2 und 3 etwas über die Oberseite des Z-Profils übersteht und dort jeweils einen angeformten Gleitkörper 23 trägt.
- Die Gleitkörper 23 erstrecken sich mit waagerechten unteren Gleitflächen jeweils weit über die senkrechten Außenflächen der Längsstege 14, liegen somit auf den waagerechten Schenkeln 31 der Laufnut auf und stützen das Tragelement nach unten ab. Die Wandstärke der Schenkel 22 und die Tiefe der senkrechten Schlitze 20, 21 sind so bemessen, daß die Schenkel 22 in ausreichendem Maße biegsam sind, damit bei Ausübung einer Querkraft die Gleitkörper 23 in Richtung auf die Längsmittelachse des Tragelementes soweit verdrängt werden können, bis sie in die Öffnung 30 der Laufnut passen bzw0 durch diese Öffnung hindurchgeführt werden können. Darüber hinaus wird fUr den Gleiter ein Kunststoffmaterial mit genügender Elastizität gewählt, damit sich die Schenkel 22 nach ihrer Verbiegung sofort wieder in ihre mit den Längsstegen 14 ausgefluch tete Stellung zurückbewegen, Die Gleit- oder Rollenkörper sind in der Draufsicht in Fig. 1 beiderseits mit einem sich von der Laufnutmitte nach außen verjüngenden Umriß 25 versehen, so daß sie bei Einführung in trichterförmig aufgeweiteten Feder zungen 44 diese unbehindert beiseite drücken können.
- Die Erfindung umfaßt auch bliebige andere Ausführungsformen vonTragelementen, soweit diese "zusammendS ckbare" Gleitkörper aufweisen und der weiteren Forderung genügen, daß sie sich während des Verengungsvorgangs nicht in der Laufnut verkanten.
- Das gezeigte Z-Profil kann somit durh ein Kastenprofil oder durch einen anderen Führungsabsohnitt ersetzt werden, der an den seitlichen Enden Vorsprünge zur Vermeidung des Verkantens besitzt und außerdem an den Längsenden mit Anschlagflechen versehen ist, damit die Tragelemente beim Zusammenschieben ohne sich zu verkanten Kräfte weiterleiten können.
- Um einen an den erfindungsgemäßen Tragelementen 10 auf gehängten Vorhang an einer beliebigen Stelle aus der Laufnut 32 herausnehmen oder einführen zu können, ist gemäß Fig. 4 eine frei hantierbare Hilfsschiene 40 vorgesehen, an deren einem Ende ein Endstück 41 angeformt oder angesetzt ist. Die Hilfsschiene 40 enthält eine Laufnut etwa entsprechend der in der Vorhangschiene vorgesehenen Laufnut 32. Innerhalb des Endstückes 41 verengen sich die Seitenwände 42 dieser Laufnut allmählich bis auf einen Abstand, der gleich oder etwas kleiner ist als die Weite der Laufnutöffnung 30. Es entsteht somit der untere Teil eines sich im Endstück 41 von unten nach oben allmählich verengenden Übergangskanal 43, der seine Fortsetzung in elastischen Seitenwänden nach Art von Federzungen 44 findet.
- Das Endstück 41 besteht vorzugsweise aus einem einstückig hergestellten Kunststoffkörper, bei dem von der Oberseite der Laufnut bzw, des Übergangskanals 43 eine Anschlagplatte 45 angeformt ist. Diese Anschlagplatte 45 wird in die Laufnutöffnung derz.B. an der Zimmerdecke befestigten Vorhangschiene soweit eingeführt bis ihre Oberkante 46 an der Oberseite der Laufnut oder ein angeformter Anschlag 47 an der Unterseite der waagerechten Laufnutschenkel 31 anliegt, Die Anschlagplatte 45 besitzt eine Dicke, mit der sie sich gerade noch unbehindert in die Laufnutöffnung 30 einführen läßt0 Am deren (in Fig0 4 rechten)Ende der Anschlagplatte 45 sind in Fortsetzung ihrer Seitenwände die federnden Zungen 44 angeformt, deren freies Ende zur Bildung eines Einlauftrichters an der Stelle 48 nach außen abgebogen sind, Selbstverständlich ist auch der Querabstand der aufgebogenen Zungenenden 48 so bemessen, daß sie sich zusammen mit dem Endstück 41 unbehindert in die Laufnutöffnung 30 einführen lassen. Um unter Berücksichtigungder verhältnismäßig schmalen Laufnutöffnung 30 dennoch einen Einlauftrichter zu bilden, können die Zungen 44 in einem Abstand von der Anschlagplatte 45 etwa konvergierend zusammengeführt sein, so daß der aufgeweitete Abschnitt 48 eine größere Länge erhält, wie dies in Fig. 1 schematisch angedeutet ist.
- Das in Fig. 4 rechte Ende der Anschlagplatte 45 ist in Anpassung an den Verlauf des Übergangskanals 42 im Bereich zwischen den beiden Zungen 44 an der Stelle 49 bogenförmig gekrümmt, wobei dieser Bereich die obere Wandung des Übergangskanals 42 bildet und sich kontinuierlich nach unten fortsetzt. Die Laufschenkel 50 der Hilfsschiene 40 und des im aufgeschobenen oder auf andere Art an die Hilfsschiene angeschlossenen Endstück untergebrachten Übergangskanals 42 sind in Anpassung an den Verlauf des Übergangskanals bogenrörmig zu einer Führungsgabel 51 verlängert, die sich etwa über die gleiche Länge wie die federnden Zungen 44 erstreckt und über einen Teil dieser Länge eine ebene Oberseite aufweist, mit der sie an der Unterseite der Laufschenkel 31 anliegt. Entsprechend Fig, 3 ist die Öffnungsweite der FUhrungsgabel 51 etwas kleiner als die Laufnutöffnung 30, jedoch so bemessen, daß die Tragelemente 10 in der Breite ihres Führungs abschnittes 11 gerade noch leicht verschiebbar in der Gabel 51 aufgenommen werden. Es kann zweckmäßig sein, die Fuhrungsgabel 51 etwas über die federnden Zungen 44 hinaus zu verlängern und ebenfalls mit einem Einführungstrichter zu versehen, so daß die Tragelemente bereits geführt sind, wenn sie in den Bereich der Federzungen 44 gelangen. Die von den Federzungen 44 auf die Gleitkörper 23 ausgeübten Seitenkiiifte können dadurch nicht mehr zu einem Kippen oder Verkanten der Tragelemente rühren, Der senkrechte Abstand zwischen der Unterkante der Feder zungen 44 und der Oberseite der Führungsgabel 51 ist geringfügig größer als die übliche Dicke der waagerechten Schenkel 31 der Laufnut.
- Bei Anlage der Fuhrungsgabel 51 an der Unterseite der Vorhangschiene können sich somit die Federzungen 44 unbehindert auf~ biegen. Die Federzungen 44 besitzen zweckmäßigerweise eine Länge, auf der sie etwa zwei bis vier Tragelemente aufnehmen und diese allmählich auf die kleinste Breite des Übergangskanals zusammendrücken. Die Seitenwände des im Endstück 45 untergebrahcten Teils des Übergangskanals 42 enden in paralleler Verlängerung der Oberseite der Führungsgabel 51, liegen also genau wie die Führungsgabel an der Unterseite der Vorhangschiene an, so daß die Unterbrechung in den Seitenwänden des Übergangskanals 42 bis zur Unterkante der Federzungen 44 durch digsich gegenüberliegenden Öffnungswände der Laufnutschenkel 31 überbrückt werden.
- In der Hilfsschiene ist ein mit Handgriff versehener verlängerter Schieber geführt, um den Vorhang ohne Mühe und ohne Zuhilfenahme einer Leiter von der Hilfsschiene in die Laufschiene zu schieben. In der Hilfsschiene kann außerdem ein z*BO waschfestes Futteral untergebracht sein, welches die zusammengeschobenen Gleiter umfaßt und nach hinten aus der Hilfsschiene herausgezogen bzw. nach dem Waschen des. Vorhanges eingeführt wird.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Aufhängen und Abnehmen von mit Tragelementen versehenen
Vorhängen in bzw. aus Laufschienen mit U-förmigen Laurnutenquerschnitt, bestehend
aus einer Hilfsschiene und einem sich an die Hilfsschiene anschließenden an eine
Öffnung der Lauf schiene ansetzbaren Endstück zur Überführung der auf gereihten
Tragelemente, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (41) einen von unten in die
Laufnut einführbaren Ubergangskanal'(43) mit im seitlichen Abstand allmählich verengten
und außerhalb der Laufnut im Übergang zur Hilfsschiene wieder erweiterten Seitenwänden
(42) aufweist, und daß die Tragelemente (10) jeweils mit zwei in Laufrichtung hintereinander
angeordneten nach oben gerichteten biegsamen Schenkeln (22) und von diesen nach
entgegengesetzten Seiten quer zur Laufrichtung weisenden Gleit- oder Rollkörpern
(23) versehen sind, deren äußere LrngsSlächen bei Relativverschiebung der Tragelemente
gegenüber dem Endstück im Bereich der verengten Seitenwände des Übergangskanals
(4)) in Richtung auf die Längsmitte des Tragelementes elastisch verdrängt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände
des in Sie Laufnut einführbaren Teils des Ubergangskanals ) aus zwei federnden Zungen
(44) bestehen, die einenends an einer zur Endstück Justierung in die Laufnut elnsteckbaren
Anschlagplatte (45) befestigt und anderenends zur Bildung eines Einlauftrichters
(48) aus ihrer Erstreckungsebene abgebogen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschenkel
(50) des Übergangskanals zu einer Führungsgabel (51) verlängert und in einem parallelen
Abstand unterhalb der federnden Zungen (44) angeordnet sind, der größer ist als
die Dicke der waagerechten Schenkel der Laufschiene.
40 Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzechnet, daß die Seitenwände
des im Endstück untergebrachten Teils des Übergangskanals in geradliniger Verlängerung
der Oberseite der Führungsgabel (51) unterbrochen sind, während die obere Laufnutwand
mittels einer dem Kanalverlauf entsprechend gekrümmten Vorderkante der Anschlagplatte
bis in den Bereich der federnden Zungen geführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente
(10) jeweils oberhalb eines angeformten verschließbaren Tragbügels (16) mit einem
Führungsabschnitt (11) mit einem in Draufsicht etwa Z-förmigen Profil versehen sind,
bei dem die zueinander parallelen Endstege quer in der Laufnutöffnung (30) stehen,
während die biegsamen Schenkel (22) jeweils Teile von zur Laufrichtung parallelen
Zwischenstegen (14) sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet3 daß die biegsamen
Schenkel (22) durch etwa senkrechte Einschnitte in den Zwischenstegen des Führungsabschnittes
gebildet sind.
7 Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß as Profil
des Führungsabschnittes (11) an seiner Unterseite durch eine waagerechte Wand (15)
abgeschlossen ist.
1;3, Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die an den biegsamen Schenkeln (22) angeformten Gleitder Rollkörper (23) in Draufsicht
an beiden Seiten einen sich Mon der Laufnutmitte nach außen verjüngenden Umriß (25)
aufnveisen.
9. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnung der Führungsgabel (51) kleiner als die Öffnung der Laufnut (30) ist,
und daß der Führungsabschnitt (11) der Tragelemente bezüglich der Öffnung der Führungsgabel
nur ein geringes Untermaß besitzt.
10. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die an der Laufschiene zur Anlage kommenden Teilflächen des Endstückes mit einem
Material hoher Haftreibung versehen sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702062836 DE2062836A1 (de) | 1970-12-21 | 1970-12-21 | Vorrichtung zum Aufhängen und Abnehmen von Vorhängen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19702062836 DE2062836A1 (de) | 1970-12-21 | 1970-12-21 | Vorrichtung zum Aufhängen und Abnehmen von Vorhängen |
Publications (1)
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| DE2062836A1 true DE2062836A1 (de) | 1972-07-06 |
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Country Status (1)
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1970
- 1970-12-21 DE DE19702062836 patent/DE2062836A1/de active Pending
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