DE333173C - Vorrichtung zum Entleeren von Sammelbehaeltern fuer Asche und Schlacke mit Zumess- und Befeuchtungsvorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zum Entleeren von Sammelbehaeltern fuer Asche und Schlacke mit Zumess- und BefeuchtungsvorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J1/00—Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J2700/00—Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
- F23J2700/001—Ash removal, handling and treatment means
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Entleeren von Sammelbehältern für Asche und Schlacke . . mit Zumeß- und Befeuchtungsvorrichtung. Die Ablöschung von heißer Asche und Schlacke beim Entleeren aus Sammelbehältern ist nicht einfach, da außerordentlich viel Dampf und Staub entwickelt wird und sehr schlecht eine Mischung des Wassers mit dem heißen Fördergut stattfindet. Besonders, wenn das Fördergut unregelmäßig kommt, wird häufig zuviel oder zuwenig Wasser zugesetzt. Die Übelstände werden vermieden durch die neue Anordnung einer Mischschnecke und einer Zumeßvorrichtung für das aus dem Sammelbehälter kommende Fördergut in Verbindung mit einer Befeuchtungsvorrichtung, die das Ablöschwasser in die Mischschnecke einführt. Diese Befeuchtungsvorrichtung soll erfindungsgemäß durch die Zumeßvorrichtung geregelt werden, derart, daß jeder zugemessenen :Menge des Fördergutes eine entsprechende Menge der Befeuchtungsflüssigkeit, z. B. Wasser, selbsttätig zugeteilt wird. Hierdurch wird eine gleichmäßige Befeuchtung und Ablöschung des Fördergutes erreicht. Es kommen weder reines Wasser noch umabgelöschte Fördermassen aus der Schnecke heraus. Der Gang der Fördereinrichtung wird so regelmäßig, daß die Schnecke einschließlich der Zumeß- und Befeuchtungsvorrichtung geschlossen ausgeführt werden kann, wobei zweckmäßig durch abnehmbare Teile des äußeren Gehäuses dafür gesorgt wird, daß leicht im Bedarfsfalle das Innere freigelegt werden kann. In der Zeichnung sind Beispiele der Erfindung dargestellt.
- In Fig. z bedeutet i den Sammelbehälter, aus dem umabgelöschte Asche oder Schlacke gefördert wird. 2 ist die Zumeßvorrichtung, beispielsweise ein Zellenrad. Darunter befindet sich die wagerechte Förder- und Mischschnecke 3 mit dem Kegelradantrieb :f. 5 ist die Schurre, durch welche das Fördergut nach außen fällt; 6 ist die Befeuchtungsvorrichtung, beispielsweise ein Siebrohr im oberen Teil der Schnecke, das aus der Wasserleitung -7 über einen Hahn 8 gespeist wird. Das Gehäuse der Förderschnecke ist vollständig geschlossen und mit einem abnehmbaren Deckel g versehen. Vor der Befeuchtungseinrichtung und unter dieser kann der Boden des Schneckentroges nach hinten geneigt werden, «1ie bei io punktiert angedeutet ist, um den Abfluß von Befeuchtungsflüssigkeit durch die Schurre 5 zu verhindern. Die Anordnung hat den weiteren Vorteil, daß bei zu starker Wasserzufuhr das durch die Zumeßvorrichtung gelieferte Fördergut unmittelbar in den Wasserstumpf bei zo hineinfällt.
- Um die Wasserabgabe erfindungsgemäß durch die Zumeßvorrichtung zu regeln, ist unterhalb des Zellenrades eine Regulierklappe xi angeordnet, deren nach rechts verlängerter Hebelarm durch ein Gegengewicht 12 gegen einen festen Anschlag gedrückt und so in wagerechter Lage gehalten wird. Über ein Gestänge 13, _4. steht diese Klappe mit dem Hahn. 8 der Wasserleitung in Verbindung, den sie in der gezeichneten Stellung schließt. Das durch die Trommel e gelieferte Gut sammelt sich auf der Klappe an und drückt diese, wenn das Gewicht groß genug geworden ist, herunter, so daß es auf die Schnecke 3 fällt. Durch diese Bewegung wird der Hahn 8 geöffnet und eine der heruntergefallenen Masse entsprechende Wassermenge in die Schnecke eingeführt.
- Da das zugemessene Gut nicht sofort befeuchtet werden kann, weil das Spritzrohr nicht unterhalb der Klappe ii, wo es vom herabfallenden Fördergut getroffen würde, sondern seitlich unter dem Deckel der Mischschnecke eingebaut ist, so legt es einen längeren oder kürzeren Weg zurück, bis es vom Spritzwasser benetzt wird. Um nun zu verhüten, daß die Wasserberieselung bereits erfolgt, bevor das Gut unter dem Spritzrohr angelangt ist, ist hinter dem Hahn 8 irgendeine Einrichtung eingeschaltet, welche die Wasserzufuhr verzögert. Eine solche Einrichtung ist in Fig. 2 gezeichnet und besteht beispielsweise aus einem Topf 16 mit Schnüffelventil 17, der nach Öffnung des Hahnes 8 durch die Leitung 7 mit Wasser gefüllt wird. Der Abfluß aus diesem Topf erfolgt durch ein Heberrohr 18, an das unmittelbar das Spritzrohr 6 angeschlossen ist. Der Wasserabfluß erfolgt erst dann, wenn der Topf 16 bis zum Scheitelbogen i9 des Heberrohres 18 gefüllt ist. Inzwischen ist auch in der Schnecke das heruntergefallene Gut bis unmittelbar unter das Spritzrohr 6 gelangt, so daß das Spritzwasser auf Gut trifft.
- Die Regelklappe ix nach Fig. i kann auch ohne die Zumeßtrommel 2 Verwendung finden, ebenso kann sie, statt selbsttätig durch das Gewicht des Fördergutes, auch von Hand geöffnet oder geschlossen werden.
- In Fig. 3 ist eine andere Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Wasserzufuhr gezeichnet, bei der Verzögerungsvorrichtungen nicht erforderlich sind. Die Schnecke ist an der Stelle a9 unterbrochen. um Raum für einen bei 2o gelagerten Hebel 21 zu schaffen, der durch eine Feder 22 gegen einen festen Anschlag 23 gedrückt wird. Durch das Gestänge 13, 14 ist dieser Hebel 6 mit dem Absperrhahn 8 verbunden. In der gezeichneten Stellung ist der Hahn 8 geschlossen. Sowie jetzt das von der Zumeßvorrichtung einfallende Fördergut sich unter dem Spritzrohr 6 ausbreitet und beim MTeiterschreiten den Hebel ex berührt, wird dieser am unteren Ende nach rechts gedrückt und öffnet dadurch den Hahn 8, so daß das Wasser unmittelbar auf die abzulöschende Masse ausspritzt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entleeren von Sammelbehältern für Asche und Schlacke mit Zumeß- und Befeuchtungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine unterhalb der Zumeßvorrichtung (2) vorgesehene Klappe (ii) durch ein Hebelgestänge (13, 14) mit dem Hahn (8) der. Wasserleitung für die Befeuchtungsvorrichtung (6) in Verbindung steht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Verzögerung der Flüssigkeitsabgabe an das Gut, bestehend aus einem Topf (16), in welchen die Zuflußleitung (7) einmündet und aus welchem die Flüssigkeit durch einen Heber (18) dem Spritzrohr (6) zufließt.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch einen vom -Fördergut in der Schnecke beeinflußten Hebel (21), der in Verbindung mit dem Hahn (8) der Wasserleitung für die Befeuchtungsvorrichtung steht:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE333173T | 1916-06-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE333173C true DE333173C (de) | 1921-02-18 |
Family
ID=6208112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916333173D Expired DE333173C (de) | 1916-06-11 | 1916-06-11 | Vorrichtung zum Entleeren von Sammelbehaeltern fuer Asche und Schlacke mit Zumess- und Befeuchtungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE333173C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4318953A1 (de) * | 1993-05-25 | 1994-12-01 | Ver Energiewerke Ag | Vorrichtung zum Anfeuchten von Kraftwerksfilteraschen |
-
1916
- 1916-06-11 DE DE1916333173D patent/DE333173C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4318953A1 (de) * | 1993-05-25 | 1994-12-01 | Ver Energiewerke Ag | Vorrichtung zum Anfeuchten von Kraftwerksfilteraschen |
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