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DE3331321A1 - Friktionsfalschdraller - Google Patents

Friktionsfalschdraller

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Publication number
DE3331321A1
DE3331321A1 DE19833331321 DE3331321A DE3331321A1 DE 3331321 A1 DE3331321 A1 DE 3331321A1 DE 19833331321 DE19833331321 DE 19833331321 DE 3331321 A DE3331321 A DE 3331321A DE 3331321 A1 DE3331321 A1 DE 3331321A1
Authority
DE
Germany
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thread
lever
false twister
friction
frictional
Prior art date
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Application number
DE19833331321
Other languages
English (en)
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DE3331321C2 (de
Inventor
Detlev 5606 Tönisheide Oberstraß
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Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Publication of DE3331321A1 publication Critical patent/DE3331321A1/de
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Granted legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/04Devices for imparting false twist
    • D02G1/08Rollers or other friction causing elements
    • D02G1/085Rollers or other friction causing elements between crossed belts
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/04Devices for imparting false twist
    • D02G1/08Rollers or other friction causing elements
    • D02G1/087Rollers or other friction causing elements between the flanks of rotating discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Friktionsfalschdraller
  • Die Erfindung bezieht sich auf Friktionsfalschdraller nach dem Oberbegriff. Derartige Friktionsfalschdraller sind z.B. bekannt durch US-PS 3,813,868 (Bag. 838), DE-PS 26 06 198 (Bag. 973), US-PS 4,235,071 (Bag. 1110), US-PS 4,339,915 (Bag. 1187), DE-OS 31 23 672 (Bag. 1232).
  • Alle diese Friktionsfalschdraller werden durch abschaltbare Antriebseinrichtungen angetrieben. Aus wirtschaftlichen und technischen Gründen werden z.Zt. Wirtelantriebe bevorzugt, bei denen die Vielzahl der Friktionsfalschdraller einer Falschdrallkräuselmaschine durch endlos umlaufenden Tangentialriemen, an denen die Wirtel der Friktionsfalschdraller anliegen, angetrieben wird. Die Wirtel können individuell ein- und ausgerückt werden.
  • Es ist jedoch auch bereits vorgeschlagen worden, jeden einzelnen Friktionsfalschdraller durch einen besonderen, abschaltbaren Elektromotor anzutreiben in besonderes Merkmal aller Friktionsfalschdraller ist, daß bei ihnen der Faden über eine oder mehrere quer zur Laufrichtung des Fadens bewegte Oberflächen geführt wird.
  • Die Oberflächen bestehen aus mehr oder weniger verschleißfesten Materialien, die geeignete günstige Reibeigenschaf ten haben. Die Verwendung von gummiähnlichen Materialien, z.B. Polyurethan ist in vielen Einsatzfällen zweckmäßig.
  • Es hat sich nun als Problem herausgestellt, daß es bei der Bedienung einer vielstelligen Falschdralltexturiermaschine häufig vergessen wird, beim Anlegen der einzelnen Fäden auch den Friktionsfalschdraller in Betrieb zu setzen. Die Folge ist, daß der laufende Faden die stehenden Oberflächen des Friktionsfalschdrallers örtlich zerschneidet. Der Fehler wird insbesondere bei gummiähnlichen Reibmaterialien erst entdeckt, wenn die Friktionsoberflächen bereits zerstört sind.
  • Silan hat diesen Fehler bisher dadurch zu vermeiden vexsucht, daß dem Schalthebel, mit dem der Antrieb jedes einzelnen Friktionsfalschdrallers in Gang gesetzt wird, eine besondere optische Ausgestaltung gegeben wird, um seine Schaltstellung auch über die Maschinenlänge deutlich sichtbar zu machen. Auch hier bleibt jedoch die richtige Maschinenbedienung abhängig von menschlichen Unzulänglichkeiten. Das aufgezeigte Problem wird durch die Lösung nach Anspruch 1 beseitigt.
  • Bei dieser Lösung ist vorgesehen, daß der Schalthebel, durch den der Antrieb jedes einzelnen Friktionsfalschdrallers bedient wird, beweglich ist und in seiner Ausschaltung den Fadenlauf am Friktionsfalschdraller überdeckt.
  • Die Beweglichkeit des Schalthebels erhält hier also eine doppelte Funktion: zum einen dient sie dem Zweck, den Antrieb des Friktionsfalschdrallers ein- und abzuschalten, also z.B. den Wirtel des Friktionsfalschdrallers zwischen seiner Betriebsstellung, in der der Wirtel an den Tangentialriemen anliegt und seiner Ruhestellung, in der der Wlrtel von dem Tangentialriemen abgerückt ist, zu bewegen.
  • Zum anderen dient die Beweglichkeit dem Zwecke, den Fadenlauf frei zu geben oder zu versperren. Bei der Bewegung des Schalthebels kann es sich um eine translatorische oder rotatorische, insbesondere Schwenkbewegung handeln. Wenn der Schalthebel als Schwenkhebel ausgeführt wird, so wird die Schwenkachse vorzugsweise senkrecht zum Fadenlauf und mit einem geringen Abstand zum Fadenlauf angeordnet.
  • Die Sperrfunktion des Schalthebels beruht darauf, daß in der Abschaltstellung des Schalthebels das Einlegen des Fadens in den Fadenlauf unmöglich wird. Es genügt daher, daß der Schalthebel mit seinem Umfang das Einbringen des Fadens in den Fadenlauf in seiner Ausschaltstellung unmöglich macht, in dem er mit einer Umfangskante vor den seitlichen Einfädelöffnungen liegt, in welche der Faden beim Einfädeln quer zu seiner Laufrichtung einzulegen ist. Wird der Faden in seiner Laufrichtung eingefädelt, so ist der Schalthebel so auszubilden, daß er auch den axialen Durchgang des Fadens in seiner Ruhestellung sperrt.
  • In einer bevorzugten Ausführung ist der Schalthebel als schwenkbare Klappe bzw. Platte ausgebildet, so daß der Faden weder von der Seite in seinen Fadenlauf eingelegt werden kann, noch längs des Fadenlaufs einfädelbar ist.
  • Der Schalthebel ist naturgemäß vorzugsweise an dem Friktionsfalschdraller gelagert und zwar entweder im Bereiche des Fadeneingangs oder des Fadenausgangs. Dies hängt insbesondere von den konstruktiven Gegebenheiten des Antriebs des Friktionsfalschdrallers ab.
  • Eine bevorzugte Ausführung des Friktionsfalschdrallers weist zwei endlos umlaufende Oberflächen auf, welche den Faden zwischen sich einklemmen, wobei zumindest eine der Oberflächen biegeweich ausgeführt ist und durch Andrückeinrichtung örtlich gegen den Faden gedrückt wird. Bei den Friktionsoberflächen kann es sich insbesondere um die Stirnflächen zweier gegensinnig rotierender Scheiben handeln, von denen eine biegeweich ausgeführt ist und von ihrer Rückseite her durch eine Andrückeinrichtung örtlich gegen den Faden ausgelenkt bzw. ausgebeult wird.
  • Bei derartigen Friktionsfalschdrallern, deren Antrieb z.B. in der DE-OS 31 23 672 näher erläutert ist, ist bevorzugt vorgesehen, daß dem Friktionsfalschdraller ein Fadendetektor nachgeordnet ist, der mit der Andrückeinrichtung in dem Sinne in Wirkverbindung steht, daß bei nichtvorhandenem Faden die Andrückeinrichtung abgeschaltet, also keine Andrückkraft ausgeübt wird, während bei in den Fadendetektor eingelegtem Faden die Andrückeinrichtung aktiviert wird. In dieser Kombination bewirkt der am Fadenausgang des Friktionsfalschdrallers gelegene Schalthebel außerdem, daß der Faden auch nicht in den Fadendetektor eingelegt werden kann, und daß daher auch die Andrückeinrichtung nicht in Betrieb gesetzt werden kann.
  • In dieser Kombination wird daher selbst dann, wenn der Faden in einen falschen Fadenlauf gebracht wird, eine Beschädigung der Friktionsoberflächen vermieden.
  • Wenn ein derartiger Friktionsfalschdraller durch einen federnd an einem Tangentialriemen anliegenden Hauptwirtel angetrieben wird, dient der Schalthebel dazu, den Hauptwirtel durch Umlegen des Schalthebels in die Abschaltstellung von dem Tangentialriemen abzuheben. In einer bevorzugten Ausführung weist der Schalthebel hierzu eine Gleitkurve auf, deren Abstand von der Schwenkachse des Schalthebels sich beim Schwenken des Schalthebels in der Abschaltung vergrößert. Auf dieser Gleitkurve gleitet ein Gleitstein. Dieser ist fest mit dem Hebelsystem verbunden, an welchem das Wirtelgestell sitzt.
  • Im folgenden wir die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 Einen Friktionsfalschdraller mit Fadenlauf, nachgeordnetem Fadendetektor und nachgeordnetem Fadenlieferwerk; Fig. 2a als Detaildarstellung von Fig. 1, die dar-Fig. 2b stellung des Schalthebels zum Inbetriebsetzen und Außerbetriebsetzen des Antriebs; Fig. 3 Ansicht des Schalthebels; Fig. 4a als Detaildarstellung von Fig. 1 die Dar-Fig. 4b stellung eines anderen Schalthebels zum Inbetriebsetzen und Außerbetriebsetzen des Antriebs; Fig. 5 eine Ansicht des Schalthebels nach Fig. 4a, 4b; Fig. 6 den Friktionsfalschdraller nach Fig. 1, wobei die Drehrichtung umgekehrt ist.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Friktionsfalschdraller weist zwei gegensinnig rotierende Scheiben 1,2 auf, die sich mit ihren Stirnflächen gegenüber stehen und den Faden 7 in einem definierten Zwirnbereich einklemmen und gleichzeitig zwirnen und fördern. Ein derartiger Friktions- falschdraller ist z.B. gezeigt in US-PS 4,339,915 und DE-OS 31 23 972.
  • Die Scheibe 2 ist biegeweich ausgebildet und wird in einem Zwirnpunkt durch Andrückeinrichtung 3 gegen den Faden ausgebeult bzw. ausgelenkt. Die Andrückeinrichtung 3 ist in einem auswechselbaren Träger 4 angebracht und durch Leitung 5 und Magnetventil 26 mit einer Druckluftquelle (nicht dargestellt) verbunden.
  • Die beiden Scheiben sind auf Schwingen 6 schwenkbar gelagert, welche um eine Achse, die mit der Andrückeinrichtung 3 fluchtet, schwenkbar sind. Dadurch kann der Kreuzungswinkel der Bewegungsvektoren der Scheiben 1 und 2 im Zwirnpunkt, der durch die Andrückeinrichtung 3 definiert ist, eingestellt werden. Zur Führung des Fadens in dem Friktionsfalschdraller dient der Eingangsfadenführer 8 und der Ausgangsfadenführer 9. Die Scheiben und 2 sind - wie bereits gesagt - gegensinnig angetrieben.
  • Zum Antrieb der Friktionsfalschdraller einer Texturiermaschinu, dir z B. über 216 einzelne Bearbeitungsstellen und damit 216 einzelne Friktionsfalschdraller verfügen kann, dient ein in der Maschinenlänge endlos umlaufender Tangentialriemen 12. Jeder einzelne Friktionsfalschdraller liegt mit einem Wirtel 13 an diesem Tangentialriemen an. Die Drehung des Wirtels 13 wird durch den endlos umlauf enden Treibriemen 10, der durch Umlenkrolle 11 geführt wird, auf die Scheiben 1 und 2 übertragen. (Vergleiche im einzelnen DE-OS 31 23 672 - Bag. 1232). Der Wirtel 13 ist in einem Wirtelgestell 14 gelagert. Das Wirtelgestell 14 wird durch Blattfedern 15 in Richtung auf den Tangentialriemen gedrückt. Gleichzeitig ist das Wirtelgestell 14 infolge seiner Aufhängung in den Blattfedern 15 bewegbar. Zum Abrücken des Wirtels 13 und Wirtelgestells 14 von dem Tangentialriemen 12 dient die Stange 16, die mit einem Stift 17 in einen Schlitz des Wirtelgestells 14 eingreift.
  • Die Stange 16 wird mittels Griff 18 hin und her bewegt.
  • Hierzu ist - wie sich aus den Figuren 2a,2b und 3 ergibt -der Griff als Schwenkhebel ausgeführt, der um die Achse 23 schwenkbar ist. Die Achse 23 kreuzt den Fadenlauf im wesentlichen senkrecht und liegt derart nah am Fadenlauf, daß der Schwenkhebel 18 in seiner ausgeklappten Stellung 24 - wie gestrichelt angedeutet - in den Fadenlauf ragt.
  • Der Griff 18 weist nun mittig ein Fenster 31 auf, in welches Gleitkurven 30 beidseitig hineinragen. Auf den Gleitkurven 30 liegt eine als Gleitstein dienende Platte 29 auf, die mit der Stange 16 verbunden ist. Ferner ist an dem Griff 18 ein Sperrhebel 19 angelenkt und durch eine Feder 25 abgespreizt. Im Bereich des Klinkenarms 32 des Sperrhebels 19 liegt ein ortsfester, am Gestell des Friktionsfalschdrallers befestigter Anschlag 33.
  • Wenn nun der Griff 18 aus seiner im wesentlichen senkrechten Lage um die Achse 23 in eine im wesentlichen horizontale Lage verschwenkt wird, so gleitet die Platte 29 an den GleitkurVen 30 entlang. Dadurch führt die Stange 16 - wie sich insbesondere aus Fig. 2b ergibt -eine Axialbewegung aus und das Wirtelgestell 14 mit dem Wirtel 13 wird von dem Tangentialriemen 12 abgedrückt.
  • In der im wesentlichen horizontalen Stellung des Griffs 18 hat der Klinkenarm 32 den Anschlag-33 überfahren und sperrt daher die Rückbewegung des Griffs 18. Durch Zusammendrücken des Griffs 18 und Sperrhebels 19 gegen die Federkraft 25 wird der Griff 18 wieder gelöst.
  • Dadurch wird das Zurückschwenken des Griffs 18 und das Inbetriebsetzen des Antriebs möglich.
  • Nach der DE-OS 31 23 672 kann die Drehrichtung der Scheiben dadurch umgekehrt werden, daß der Wirtel 13 auf die andere Seite des Tangentialriemens gesetzt wird. Zu erwähnen ist, daß hierzu der Falschdraller ausgebaut werden muß. Der Tangentialriemen 12 liegt sodann an der Seite des Wirtels 13 an, welche zu den Blattfedern 15 hinweist. Diese Relativlage zwischen Wirtel und Tangentialriemen ist in Fig. 6 dargestellt.
  • Die Ausführung des Schalthebels18 nach den Fig. 4a, 4b und 5 ist geeignet, das Ein- und Abschalten des Friktionsfalschdrallers durch Anlegen des Wirtels an den Tangentialriemen und Abrücken des Wirtels von dem Tangentialriemen durch eine gleichgerichtete Schwenkbewegung des Schalthebels und unabhängig davon zu bewirken, ob der Riemen an der einen oder anderen Seite des Wirtels anliegt.
  • Der Schalthebel 18 weist daher sowohl auf seiner Vorderseite die Gleitkurve 30 als auch auf seiner Rückseite die Gleitkurve 34 auf.
  • Bei der Drehrichtung des Friktionsfalschdrallers, bei der der Tangentialriemen 12 an der in Fig. 1 gezeigten Seite des Wirtels 13 anliegt, befindet sich der Gleitstein 29 auf der Gleitkurve 30 - wie es in Fig. 2a, 2b und 3 gezeigt ist. Beim Ausschwenken des Schalthebels nach Fig. 2b führt daher die Stange 16 eine Bewegung nach rechts aus und rückt dadurch den Wirtel 13 von dem Tangentialriemen 12 ab.
  • Wenn jedoch der Tangentialriemen 12 auf der Seite des Wirtels 13, welche der Blattfeder 15 zugewandt ist, anliegt, so wird der Gleitstein 29 ummontiert wie es in den Fig. 4a und 4b bzw. 5 gezeigt ist, und zwar so, daß der Gleitstein nunmehr an der anderen Gleitkurve 34 anliegt.
  • Beim Verschwenken des Schalthebels in die ausgeschwänkte Lage 24, wie es in4Fig. 4b gezeigt ist, führt daher die Stange eine Bewegung nach links aus und rückt dadurch den Wirtel 13 von dem Tangentialriemen 12 ab.
  • Gemeinsam mit dem Friktionsfalschdraller ist an dem Teil 27 des Maschinengestells ein Fadendetektor 20 befestigt. Dieser weist einen am Faden federnd anliegenden Anlagestift 21 auf. Wenn der Faden bricht, wird der Anlagestift 21- in seine - in Fig. 1 - rechte Position gedrückt. Er betätigt dabei einen Schalter (nicht dargestellt) des Fadendetektors 20, durch welchen das Magnetventil 26 in der Leitung 5 gesperrt und die Andrückeinrichtung 3 außer Betrieb gesetzt wird. Dadurch wird vermieden, daß die Scheiben 1 und 2 bei Fadenbruch aufeinander reiben.
  • Dem Fadenwächter 20 ist ein Lieferwerk 22 nachgeordnetr das ebenfalls am Maschinengestell 27 befestigt ist.
  • Die sonstigen Teile der Falschzwirnkräuselmaschine, insbesondere Vorlagespule, Eingangslieferwerk, Fadenheizer und Fadenkühler sowie Aufwicklung sind nicht dargestellt.
  • Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist nun der Griff 18 im Verhältnis zu dem Fadenlauf, der durch Eingangsfadenführer 8, Ausgangsfadenführer 9, Fadendetektor 20 und Ausgangslieferwerk 22 festgelegt ist, so gelagert und in seiner Länge und Breite so ausgebildet, daß er in seiner Betriebsstellung (im wesentlichen senkrec=.t) den Fadenlauf nicht behindert, in seiner ausgerückten im wesentlichen horizontalen Lage 24 jedoch, in der der Wirtel 13 nicht am Tangentialriemen 12 anliegt und daher die Friktionsscheiben 1 und 2 in Ruhe sind, den Fadenlauf sperrt, daß heißt das Anlegen des Fadens unmöglich macht. In dieser Stellung 24 des Griffs 18 kann der Faden weder von der Seite her, also quer zu seiner Laufrichtung in den Bereich der Andrückeinrichtung 3 gebracht werden, noch kann er so an den Stift 21 des Fadenwächters 20 angelegt werden, daß dieser die zur Freigabe des Magnetventils erforderliche Schaltung ausführt.
  • Es kann daher nicht vorkommen, daß der Faden in den Friktionsfalschdraller und gleichzeitig in das Lieferwerk 22 eingeführt und folglich durch das Lieferwerk 22 gefördert wird, wenn vergessen ist, den Friktionsfalschdraller und die Drehbewegung der Scheiben 1 und 2 in Betrieb zu setzen. Hierdurch wird das richtige Anlegen des Fadens und Bedienen der Texturiermaschine gewährleistet und sowohl die Produktion von Ausschuß als auch eine Zerstvrung der Friktionsscheiben 1 und 2 vermieden.
  • Obgleich diese Erfindung erstmals an dem dargestellten Friktionsfalschdraller realisiert ist, ist sie jedoch auch vorteilhaft bei allen anderen Friktionsfalschdrallern anwendbar, bei denen ein Faden durch Reibkontakt mit einer quer zur Fadenachse bewegten Friktionsoberfläche falschgezwirnt wird.
  • BEZUGSZEICHENAUFSTELLUNG 1 starre Scheibe, Friktionsscheibe 2 biegeweiche Friktionsscheibe 3 Andrückeinrichtung 4 Träger der Andrückeinrichtung 5 Druckluftanschluß der Andrückeinrichtung, Leitung 6 Schwinge 7 Faden 8 Eingangsfadenführer 9 Ausgangsfadenführer 10 Treibriemen 11 tiberlaufrolle 1 2 Tangentialriemen 13 Wirtel 14 Wirtelgestell 15 Blattfedern 16 Stange 17 Stift 18 Griff, Schalthebel, Schwenkhebel 19 Sperrhebel, Rasthebel 20 Fadendetektor, Fadenwächter 21 Anlagestift 22 Ausgangslieferwerk, Lieferwerk 23 Schwenkachse 24 ausgeschwenkte Lage des Griffs 18 25 Feder 26 Magnetventil 27 Maschinengestell, Teil 28 Anschlag 29 Gleitstein, Platte 30 Gleitkurve 31 Fenster 32 Kiinke, i;li.;kenar 33 Anschlag 35 Gleitkurve Leerseite

Claims (11)

  1. Ansprüche 1. Friktionsfalschdraller (FFD) mit einem Antrieb für einen oder mehrere endlos umlaufende Friktionsoberflächen (1, 2) über welche der zu zwirnende Faden (7) in einem durch Fadenführer (8, 9) festgelegten Fadenlauf geführt wird, sowie mit einem beweglichen Schalthebel (18) zum Ein- und Ausschalten des Antriebs der Friktionsoberflächen (1, 2) dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel derart ausgebildet und beweglich geführt ist, daß sein Umfang den Fadenlauf in seiner Ausschaltstellung überdeckt und in seiner Einschaltstellung frei gibt.
  2. 2. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (18) als Schwenkhebel ausgeführt ist.
  3. 3. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (18) in einer den Fadenlauf unter einem rechten Winkel kreuzenden Schwenkachse (23) gelagert ist.
  4. 4. Friktionsfalschdraller nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch *heenteiehnet, daß der Schwenkhebel (16) Flattenförig ausgeführt ist.
  5. 5. Friktionsfalschdraller nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel am Fadenausgang des Friktionsfalschdrallers gelagert ist.
  6. 6. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel zwischen einem Ausgangsfadenführer (9) des Friktionsfalschdrallers und einem dem Friktionsfalschdraller nachgeordneten Fadendetektor (20) gelagert ist.
  7. 7- Friktionsfalschdraller nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Friktionsfalschdraller aus zwei sich kreuzenden, endlos umlaufenden Friktionsoberflächen (1, 2) besteht, welche Oberflächen den Faden zwischen sich einklemmen und von welchen zumindest eine durch eine schaltbare Andrückeinrichtung (3) örtlich gegen den Faden (7) auslenkbar ist und daß der Fadendetektor (20) mit der Andrückeinrichtung (3) derart verbunden ist, daß die Andrückkraft bei nicht vorhandenem Faden abgeschaltet wird.
  8. £. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Friktionsoberflächen die Stirnflächen zweier gegensinnig rotierender Scheiben (1, 2) sind, von denen wenigstens eine biegeweich ausgebildet und durch eine Andrückeinrichtung örtlich gegen den Fadenlauf ausgelenkt wird.
  9. 9. Friktionsfalschdraller nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Friktionsfalschdraller als Antrieb einen Wirtel (13) hat, dessen Wirtelgestell (14) senkrecht zu einem endlos umlaufenden Tangentialriemen beweglich ist, und über ein Hebelsystem mit dem Schalthebel (8) in Wirkverbindung steht.
  10. 10. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (18) eine Gleitkurve (30) aufweist, auf der ein mit dem Hebelsystem (Stange 16) verbundener Gleitstein (29) aufliegt und in dem Sinne gleitet, daß der Gleitstein bei Verschwenken des Schalthebels eine das Hebelsystem verstellende Bewegung ausführt.
  11. 11. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (18) auf seiner Vorder-und auf seiner Rückseite je eine Gleitkurve (30; 34) aufweist, und daß der mit dem Hebelsystem verbundene Gleitstein (29) wahlweise auf der einen oder der anderen Gleitkurve (30 oder 34) aufliegt und in dem Sinne gleitet, daß der Gleitstein bei Verschwenken des Schalthebels (18) im Ausschaltsinne wahlweise eine verstellende Bewegung im gleichen Sinne oder im Gegensinne zu der Bewegung des Schalthebels ausführt.
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