DE3329766A1 - Programmierbare steuereinheit - Google Patents
Programmierbare steuereinheitInfo
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Description
VON KREISLER.:. :.SCHb^NWÄ*LC>-: ElSHOLD FUES
VON KREISLER KELLER SELTING WERNER
KOYO ELECTRONICS INDUSTRIES CO. , Ltd.
171, Ten j incho 1 -Chome Kodaira , Tokyo
PATENTANWÄLTE
Dr.-Ing. von Kreisler 11973
Dr.-Ing. K. Schönwald, Köln Dr.-Ing. K. W. Eishold, Bad Soden
Dr. J. F. Fues, Köln Dipl.-Chem. Alek von Kreisler, Köln
Dipl.-Chem. Carola Keller, Köln Dipl.-Ing. G. Seifing, Köln
Dr. H.-K. Werner, Köln
0-5000 KÖLN 1
Sg-Da/Fe
17. August 1983
Die Erfindung betrifft eine programmierbare Steuereinheit mit einem Programmspeicher zur Steuerung einer
Arbeitsfolge externer Vorrichtungen gemäß einem Programm.
Eine bekannte programmierbare Steuereinheit mit Programmspeicher ist schematisch in Fig. 1 in einem
Blockschaltbild dargestellt. Eine zentrale Prozeßeinheit 1 (CPU), die als Zentralsteuerung entsprechend dem
in einem Systemspeicher gespeicherten Inhalt arbeitet,
liest ein Programm für eine Befehlsfolgeverarbeitung aus einem dieses Programm enthaltenden Programmspeicher
3 und arbeitet dieses ab. Wenn ein von dem Programm definierter Befehl sich auf den Zustand des Eingabe/
Ausgabe-Signals bezieht, hat die zentrale Prozeßeinheit 1 Zugang zu dem Eingabe/Ausgabe-Speicher 4 und liest
die erforderliche Information, um die erforderliche Berechnung im Einklang mit dem Befehl auszuführen. Dabei
ist der Eingabe/Ausgabe-Speicher 4 über eine Ein-
gabe/Ausgabe-Steuereinheit 5 mit einer Eingabe-Schnittstelle 6 und einer Ausgabe-Schnittstelle 7 verbunden,
um dadurch den Zustand eines Schalters 8, einiger Sensoren usw., die an der Eingabe-Schnittstelle 6 angeschlossen
sind, zu speichern. Die Eingabe-Schnittstelle 6 wandelt die Signalhöhe, die von dem Schalter 8 oder
einem ähnlichen Element geliefert wird, um in eine Signalhöhe, die zum Einlesen über die Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit
5 notwendig ist. Wenn der Befehl besagt,
daß das Ergebnis der Berechnung gespeichert werden soll, wird dieses Ergebnis, wie beispielsweise eine
Ausgabe-Information o.dgl. in den Eingabe/Ausgabe-Speicher 4 geschrieben. Nach einem solchen Vorgang gibt
die zentrale Prozeßeinheit 1 einen Befehl an die Ein-
gabe/Ausgabe-Steuereinheit und liest nacheinander die Ausgabe-Informationen, die in dem Eingabe/Ausgabe-Speicher
4 gespeichert sind, um auf diese Weise der entsprechenden Ausgabe-Schnittstelle 7 ein Steuersignal zu
geben, um externe Vorrichtungen, wie beispielsweise
einen mit der Ausgabe-Schnittstelle 7 verbundenen Schalter 9 zu betätigen. Die Ausgabe-Schnittstelle 7
hält das Steuersignal bis ihr neue Signale zugeführt werden und führt die Signalhöhenumwandlung aus, die
notwendig ist, um die externen Vorrichtungen, wie bei-
spielsweise das Relais 9 zu betätigen.
Die Eingabe-Schnittstelle 6 und die Ausgabe-Schnittstelle 7, die derart konstruiert sind, daß jeweils
viele externe Vorrichtungen an ihnen angeschlossen werden können, vollenden einen Arbeitszyklus bei Beendigung
der zuvorgenannten Eingabe/Ausgabe-Operation an allen Ausgängen. Anschließend erfolgt die Wiederholung
der Ausführung des Arbeitszyklus.
Wenn an den von einer derartigen programmierbaren Steuereinheit gesteuerten Vorrichtungen Einstellarbeiten,
Inspektionen oder Reparaturen ausgeführt werden, ist es unmöglich, zeitweise die Tätigkeit der Vorrichtungen
für die Dauer der Einstellarbeiten oder anderen Arbeiten zu unterbrechen und anschließend die vorbestimmte Arbeitsfolge von dem Zustand vor dem Stop aus fortzusetzen. Für das zeitweise Aussetzen der Arbeitsfolge der Vorrichtungen muß in der Regel die programmierbare Steuereinheit selbst außer Betrieb gesetzt werden. Wenn die programmierbare Steuereinheit außer Betrieb gesetzt ist, muß sie wieder in den Anfangszustand zurückversetzt werden, wodurch die Vorrichtungen, wenn sie wieder in Betrieb gesetzt werden, ihre Arbeitsfolge vom
für die Dauer der Einstellarbeiten oder anderen Arbeiten zu unterbrechen und anschließend die vorbestimmte Arbeitsfolge von dem Zustand vor dem Stop aus fortzusetzen. Für das zeitweise Aussetzen der Arbeitsfolge der Vorrichtungen muß in der Regel die programmierbare Steuereinheit selbst außer Betrieb gesetzt werden. Wenn die programmierbare Steuereinheit außer Betrieb gesetzt ist, muß sie wieder in den Anfangszustand zurückversetzt werden, wodurch die Vorrichtungen, wenn sie wieder in Betrieb gesetzt werden, ihre Arbeitsfolge vom
ersten Schritt an erneut ausführen müssen, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Insbesondere kontinuierliche
ProzeßSteuerungen, die Hitzebehandlungen einschließen,
benötigen sehr viel Zeit bis die Vorrichtungen in den Zustand vor dem Stop zurückkehren, wo-
durch das Problem entsteht, daß die Materialien, die unter der Hitzebehandlung stehen, wertlos werden.
Für dieses Problem sind folgende Lösungen bekannt:
1. Ein Relais wird zwischen der Ausgabe-Schnittstelle der programmierbaren Steuereinheit und den Vor-
richtungen derart'angeordnet, daß der Relaiskontakt
geöffnet wird, um das Ausgangssteuersignal von der programmierbaren Steuereinheit abzutrennen.
2. An der jeweiligen Schaltung zum Anschluß externer
Vorrichtungen der Ausgabe-Schnittstelle der programmierbaren Steuereinheit ist eine Selbsthalteschaltung vorgesehen, um dadurch das Aussenden von
Vorrichtungen der Ausgabe-Schnittstelle der programmierbaren Steuereinheit ist eine Selbsthalteschaltung vorgesehen, um dadurch das Aussenden von
Ausgangssignalen zu verhindern (die Selbsthalteschaltung wird betätigt, um den ursprünglichen
Zustand, selbst wenn das Ausgangssignal ausgeschaltet wird, zu erhalten).
3. Der externe Ausgabe-Verbotsausgang ist an der Eingabe-Schnittstelle
der programmierbaren Steuereinheit vorgesehen, die, wenn ein zeitweises Stopbefehlssignal
gegeben ist, die Ausgabe in einem Teil verhindert.
Die obigen Lösungen gemäß Posten 1 und 2 erfordern jedoch das Relais oder die Selbsthalteschaltung außerhalb
oder innerhalb der programmierbaren Steuereinheit vorzusehen, so daß die gesamte Konstruktion kompliziert
ist, wodurch sie auch den Nachteil hat, daß die Be-
lastung der Kapazität der Programmspeichereinheit wächst und daß es schwierig ist, die Schaltung in den
Griff zu bekommen.'Der Posten 3 hat den Nachteil, daß
das kollektive Ausgabeverbot nicht geeignet ist für kontinuierliche Prozeßsteuerungen, die eine Aufrechterhaltung
des Betriebes einiger Vorrichtungen erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine programmierbare Steuereinheit der eingangs genannten Art zu
schaffen, die zeitweise den Betrieb von einzelnen bestimmbaren gesteuerten Vorrichtungen aussetzen kann und
diese danach in die Lage versetzt, die vorbestimmte Arbeitsfolge an der Stelle fortzusetzen, an der sie
ausgesetzt wurde.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß eine erste Einrichtung, die jedem vorbestimmten
Block in dem Programm eine Anweisung geben kann, um in Verbindung mit diesem Block Ausgabesignale, die eine
oder mehrere externe Vorrichtungen betreffen, auszusetzen und eine zweite Einrichtung, die veranlaßt t daß
eine Ausgabe-Schnittstelle, die ein Steuersignal an externe Vorrichtungen gibt, das Ausgabeverbot für einen
Teil oder für alle externen Vorrichtungen in Abhängigkeit von der Ausgabeverbotsanweisung ausführt.
Eine derartige Steuereinheit kann in vorteilhafter Weise, insbesondere bei kontinuierlichen Steuerprozessen,
die eine Hitzebehandlung einschließen, verwendet wer-
den, da sie in der Lage ist, den Prozeß ohne Zeitverlust an der Stelle fortzusetzen, an dem er zeitweise
ausgesetzt wurde, wobei gleichzeitig das der Hitzebehandlung ausgesetzte Material nicht verloren geht. Dadurch,
daß nur der notwendige Teil der Vorrichtung ab-
geschaltet wird, werden Nachteile aufgrund des Nichtbetriebes einiger Vorrichtungen vermieden und die
Sicherheit erhöht.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer programmierbaren
Steuereinheit nach dem Stand der Technik,
Steuereinheit nach dem Stand der Technik,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen
Steuereinheit,
Fig. 3 einen Relais-Schaltplan für ein Programmbeispiel und
Fig. 4 ein vereinfachtes Flußdiagramm des Steuerinhaltes
der zentralen Prozeßeinheit.
Die Hardware-Schaltung der programmierbaren Steuereinheit ist grundsätzlich der in Fig. 1 gezeigten ähnlich,
die bei Bedarf einen Schalter (entsprechend dem Schalter Nr. 000 oder 001 in Fig. 3) für das zeitweise Stoppen
der Eingabe vorsieht. Es können auch andere Schaltelemente als Schalter dienen oder der Schalter kann
software-mäßig programmiert sein.
Die Ausgabe-Verbotsfunktion der programmierbaren Steuereinheit wird durch die Steuerung der Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit
5 durch die zentrale Prozeßeinheit, d.h. mit Software, ausgeführt. Konzeptionsgemäß ist
eine Ausgabe-Verbots schaltung 10, wie in Fig. 2 gezeigt, vorgesehen, um zu verhindern, daß die Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit
5 ein Steuersignal an eine
Ausgabe-Schnittstelle 7 gibt (eine solche Schaltung kann auch in der programmierbaren Steuereinheit integriert
sein). Zunächst soll Fig. 2 beschrieben werden, in der die Ausgabe-Verbotsschaltung 10 aus folgenden
Elementen besteht:
- einem Speicher 11, der den Befehl für das
Ausgabeverbot, den Aufhebebefehl für das Ausgabeverbot und einen Umschaltbefehl zum
vorrangigen Wechseln (Aufheben) des durch den Ausgabeverbotsbefehl eingenommenen Zustandes
speichert, (der Ausgabeverbotsbefehl wird
entsprechend dem Programrainhalt, der von der zentralen Prozeßeinheit 1 aus dem Programmspeicher
3 gelesen wird, erzeugt) und
einem logischen Gatter 12, dem ein Speicher-
einem logischen Gatter 12, dem ein Speicher-
inhalt-Ausgabesignal und ein Steuersignal
zugeführt wird, das von der Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit
5 der Ausgabe-Schnittstelle 7 zugeführt werden soll.
■2·
Wenn dem Speicher 11 das Ausgabe-Verbotssignal zugeführt wird und dort gespeichert wird, schließt das Ausgabesignal
des Speichers 11 das logische Gatter 12, um
zu verhindern, daß das Steuersignal von der Eingabe/
Ausgabe-Steuereinheit 5 an die Ausgabe-Schnittstelle 7 übertragen wird. Wenn der Speicher 11 den Aufhebebefehl für das Ausgabeverbot erhält, wird das logische Gatter 12 wieder geöffnet, um die übertragung des obigen Steuersignals zu erlauben. Es sollen soviele Speicher
Ausgabe-Steuereinheit 5 an die Ausgabe-Schnittstelle 7 übertragen wird. Wenn der Speicher 11 den Aufhebebefehl für das Ausgabeverbot erhält, wird das logische Gatter 12 wieder geöffnet, um die übertragung des obigen Steuersignals zu erlauben. Es sollen soviele Speicher
11 und logische Gatter 12 vorgesehen sein, wie Terminals oder andere externe Geräte, die an der Ausgabe-Schnittstelleneinheit
7 angeschlossen sind, vorhanden sind. Wenn der Ausgabe-Verbotsbefehl gegeben ist, kann
der vorrangige Umschaltbefehl den Bitstellen, die be-
stimmten Terminals entsprechen, zugeführt werden, die
von dem Ausgabeverbot befreit werden, um das Steuersignal auszugeben.
Wenn ein Programm mit einem Inhalt, der dem Speicher 11 den Ausgabe-Verbotsbefehl und den Aufhebebefehl für das
Ausgabeverbot in jedem in einem Programm erforderlichen Programmabschnitt, der die in dem Programmspeicher 3 zu
speichernde Arbeitsfolge betrifft, zuführen kann, in dem Programmspeicher 3 gespeichert worden ist, kann der
Ausgabe-Verbotsbefehl gegeben werden, um den Ausgabe-
Verbotszustand unter Anwendung einer Methode, beispielsweise der Methode der vorbestimmten Eingabe-Steuerung
während der sich auf den > Programmabschnitt beziehenden Betriebssteuerung, erhalten bleiben. Oder
der Ausgabe-Verbotszustand kann mit der Methode der
vorbestimmten Eingabesteuerung aufgehoben werden. Diese Funktion kann, bei Betrachtung der aktuellen Operation
der zentralen Prozeßeinheit 1 infolge der Software das Ausgabe-Verbot durch Nichtausführen des Befehls nur
unter Berücksichtigung der externen Ausgabe zwischen den angewiesenen Programmsegmenten während der wiederholten
Ausführung des in dem Programmspeicher 3 gespeicherten Programms ausführen. Wenn andererseits das
Verbot aufgehoben ist, führen die externen Vorrichtungen, da die aufeinanderfolgend wiederholende Zyklusperiode den externen Ausgabe-Befehl in dem Programmabschnitt ausführt, zu einer Fortsetzung seines Betriebes von der Stelle des Verbotes an. Wenn während des externen Ausgabeverbots für bestimmte externe Vorrichtungen das Ausgabeverbot nicht erwünscht ist, braucht lediglich ein Programm eingefügt zu werden, das sich auf die vorrangige Umschaltanwexsung bezieht, um die Ausgabe bezüglich der die externen Vorrichtungen betreffenden
Verbot aufgehoben ist, führen die externen Vorrichtungen, da die aufeinanderfolgend wiederholende Zyklusperiode den externen Ausgabe-Befehl in dem Programmabschnitt ausführt, zu einer Fortsetzung seines Betriebes von der Stelle des Verbotes an. Wenn während des externen Ausgabeverbots für bestimmte externe Vorrichtungen das Ausgabeverbot nicht erwünscht ist, braucht lediglich ein Programm eingefügt zu werden, das sich auf die vorrangige Umschaltanwexsung bezieht, um die Ausgabe bezüglich der die externen Vorrichtungen betreffenden
Ausgänge an der Ausgabe-Schnittstelle 7 zuzulassen.
Im folgenden soll die Darstellung gemäß Fig. 3 näher erläutert werden, in der eine von der programmierbaren
Steuereinheit zu steuernde Schaltung als Relaisdiagramm und das in den Programmspeicher 3 zu speichernde Programm
zur Durchführung einer derartigen Steuerung gemeinsam dargestellt sind.
In dem Relaisdiagramm ist ein in Ruhestellung offener manueller Schalter 002 parallelgeschaltet mit einem in
Ruhestellung offenen Kontakt des Relais 100, das Teil
der programmierbaren Steuereinheit ist. Der Schalter 002 und der offene Kontakt des Relais 100 sind in Serie
geschaltet mit einem in Ruhestellung geschlossenen Kontakt 105 und einer Wicklung des internen Relais 100.
Die Funktion dieser Reihenschaltung, d.h. die Selbst-
halteschaltung des internen Relais 100 durch das Schließen des Schalters 002 ist, wie in Fig. 3 gezeigt,
als erster Schritt definiert.
Die Funktion einer Reihenschaltung aus einem in Ruhestellung offenen Kontakt des internen Relais 100, einem
in Ruhestellung geschlossenen Kontakt eines externen Relais 201 (eines Relais, das mit den Ausgängen 201 an
der Ausgabe-Schnittstelle 7 angeschlossen ist), einem in Ruhestellung offenen Kontakt des internen Relais 103
und einer externen Last 200 (z.B. einer einzelnen Magnetspule) ist als zweiter Schritt definiert.
Die Funktion einer Reihenschaltung, bestehend aus einer Parallelschaltung eines in Ruhestellung offenen Kontaktes
an einem Grenzschalter 003 und eines in Ruhestellung
offenen Kontaktes des externen Relais 201, und einer Reihenschaltung eines in Ruhestellung geschlossenen
Kontaktes des externen Relais 202 und einer Wicklung des externen Relais 201 ist als dritter Schritt
definiert, wobei das externe Relais 201 in Selbsthalteschaltung durch Reihenschaltung seiner Wicklung mit dem
in Ruhestellung offenen Kontakt geschaltet ist.
Die Funktion einer Reihenschaltung aus einem in Ruhestellung offenen Kontakt eines Grenzschalters 004 parallelgeschaltet
mit einem in Ruhestellung offenen Kontakt des Relais 202 -, einem Schaltelement, das
nicht arbeitet, wenn die externe Last eingeschaltet ist, einem in Ruhestellung geschlossenen Kontakt des
Relais 208 und einer Wicklung des externen Relais 202 ist als vierter Schritt definiert. Der erste bis vierte Schritt dienen als Einheitssequenzblöcke, um das externe Ausgabeverbot auszuführen.
Relais 208 und einer Wicklung des externen Relais 202 ist als vierter Schritt definiert. Der erste bis vierte Schritt dienen als Einheitssequenzblöcke, um das externe Ausgabeverbot auszuführen.
Die Befehle "OUT MCS" und "OUT MCR", wie dargestellt,
verwenden die Befehlsworte des Programms, um den Anfang und das Ende der jeweiligen Sequenzblöcke zu kennzeich-
verwenden die Befehlsworte des Programms, um den Anfang und das Ende der jeweiligen Sequenzblöcke zu kennzeich-
nen, so daß der Block, wenn der in Ruhestellung geschlossene Schalter 000, der mit dem Befehl "OUT MCS"
verbunden ist, geschlossen ist, normal arbeitet. Im Gegensatz hierzu wird, wenn der Schalter 000 in seiner
5 offenen Stellung ist, der Block im Ausgabeverbot gehalten. In wenigen Worten - der Ausgabe-Verbotsbefehl wird in den Speicher .11 gespeichert, wenn das Befehlswort "OUT MCS" bereitgehalten ist und der Schalter 000 offen ist. Wenn dagegen der Schalter 000 eingeschaltet wird,
wird der Ausgabeverbots-Aufhebebefehl in den Speicher 11 gespeichert.
5 offenen Stellung ist, der Block im Ausgabeverbot gehalten. In wenigen Worten - der Ausgabe-Verbotsbefehl wird in den Speicher .11 gespeichert, wenn das Befehlswort "OUT MCS" bereitgehalten ist und der Schalter 000 offen ist. Wenn dagegen der Schalter 000 eingeschaltet wird,
wird der Ausgabeverbots-Aufhebebefehl in den Speicher 11 gespeichert.
Dementsprechend wird der Schalter 000 ausgeschaltet, um das Aussenden von Ausgangssignalen an die externen Vorrichtungen
200, 201 und 202 zu unterbinden, wodurch
deren Betrieb ausgesetzt wird. Aber wenn die Selbsthaltung von dem Zustand der externen Ausgabe abhängt, wie
beim dritten Schritt, wird die Selbsthaltung nicht gelöst. Daher beginnt die Steuerfunktion, wenn der Schalter
000 eingeschaltet ist und das Ausgabeverbot auf-
hebt, unmittelbar nach dem obigen Zustand. Die den ersten vier Schritten nachfolgenden Segmente sind als
fünfter Schritt usw. definiert und arbeiten in Fortsetzung des "OUT MCS"-Befehls bezogen auf den Schalter
001, der den Befehl für das Ausgabeverbot gibt.
Im folgenden wird das ebenfalls in Fig. 3 dargestellte Programm erläutert. "STR" stellt einen Speicher dar,
der zur Angabe des Anfangszustands für jeden Schritt
verwendet werden soll, "NOT" stellt eine Nichtausführoperation dar, z.B. einen in Ruhestellung geschlossenen
Kontakt, usw. Die Zahlen auf der rechten Seite stellen Zahlen zum Definieren der Ausgänge (oder die damit zu
verbindenden externen Vorrichtungen) der Eingabe-
« · · · ♦■
• ft · · ♦ ψ ·
Schnittstelle 6 und der Ausgabe-Schnittstelle 7 dar, wobei diese Ausgänge Timer und Zähler in der programmierbaren
Steuereinheit oder Programmschritte definieren (um den Schritt der Recheneinheit an der programmierbaren
Steuereinheit mit Speichermöglichkeit zu definieren (JA-OS 52/120347 (1977)).
Das nächste Zeichen "OUT MCS" kennzeichnet eine Anweisung
an einen Mastercontrolset, wodurch befohlen wird, daß diese Anweisung den Betrieb in Verbindung mit der
Ausgabe an der nachfolgenden Stopstelle steuert, wobei die Anweisung nicht numeriert ist und den Inhalt hat,
daß zwei Anweisungen, nämlich "STR NOT 000" und "OUT MCS", den Schalter 000 ausschalten, der mit der Eingabe-Schnittstelle
6 verbunden ist (oder die
"NOT"-Bedingung in der Software an der Stopstelle 000), wodurch das Ausgabeverbot ausgeführt wird, bis der Befehl
"OUT MCR" gegeben wird, um die letzte Blockeinheit zu definieren.
In den aufeinanderfolgenden ersten vier Schritten kennzeichnet "AND" einen Befehl einer Reihenschaltung oder
ein logisches Produkt eines Zustandes, "OR" kennzeichnet einen Befehl einer Parallelschaltung oder eine
logische Addition eines Zustandes und "OUT" kennzeich-
net einen Ausgabebefehl, wobei der Befehl "OUT" nicht von den obigen Bedingungen ausgeführt wird.
Fig. 4 ist ein Flußdiagramm des Steuerinhaltes der zentralen Prozeßeinheit CPU 1 bezüglich des Ausgabeverbots
oder des Ausführungsverbots durch den Befehl "OUT". Der Schalter für den Ausgabe-Verbotsbefehl, das ist in diesem
Ausführungsbeispiel der Schalter 000, wird bezüglich eines bestimmten Blocks geprüft, ob er ein- oder
t ft« ·· ·· 4««ft«4
ausgeschaltet ist, so daß, wenn er eingeschaltet ist, die normale Verarbeitung ordnungsgemäß ausgeführt wird
und anschließend mit der Verarbeitung des nachfolgenden Blockes begonnen wird, ohne das Ausgabeverbot zu verhängen
. Im Gegensatz hierzu werden, wenn der Schalter 000 ausgeschaltet ist, die Befehle mit Ausnahme des
Ausgabebefehls "OUT" ausgeführt und an der Stelle des Ausgabebefehls "OUT" wird ein Signal für das Ausgabeverbot
an die Eingabe/Aüsgabe-Steuereinheit 5 oder die
Ausgabe-Schnittstelle 7 gegeben. Dann, wenn die Verarbeitung den Schritt, der durch den Befehl "OUT MCR" das
Ende des vorangegangenen Blockes definiert, erreicht hat, fährt die Verarbeitung mit dem nachfolgenden Block
fort. Selbst wenn das Ausgabeverbot durch das Ausschalten des Schalters 000, wie zuvor erwähnt, ausgeführt
wird, wird die normale Verarbeitung beim Einschalten des Schalters 000 in dem nachfolgenden Zyklus dieses
Blockes ausgeführt, d.h. der externe Ausgabe-Befehl wird ausgeführt, um die zu steuernde Vorrichtung von
der Stelle vor dem Verbot an weiter zu betätigen.
Wenn die externe Last 200 eine einzelne Magnetspule, wie zuvor erwähnt, ist, kann diese Magnetspule veranlaßt
werden, ihre Erregung aufrechtzuerhalten, selbst wenn die externe Ausgabe zum zeitweisen Aussetzen der
externen Vorrichtungen verboten ist. Der "SET OUT"-Befehl (bezüglich der externen Vorrichtung 200) dient
trotz des Ausgabe-Signalverbots innerhalb des Blocks zum vorrangigen Ändern des Ausgabeverbots nur bezüglich
der externen Vorrichtung, wodurch das entsprechende Bit im Speicher 11 die vorrangige Änderungsanweisung speichert,
um seine Ausgabe zu erlauben. Zusätzlich führt
ww m ·
der Befehl "SET OUT" unter der Bedingung des Aufhebens
des Ausgabeverbots die gleiche Verarbeitung aus wie "OUT".
Wie aus dem Obigen entnommen werden kann, kann die programmierbare
Steuereinheit, wenn ihre Funktion einmal zum Einstellen externer Vorrichtungen oder ähnlichem
unterbrochen wird, die Ausgabe nur für den notwendigen Teil aussetzen, ohne die Schaltung der zentralen Prozeßeinheit
CPU 1 und der Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit 5 auszuschalten. Die Funktion der zu steuernden Vorrichtungen
ist selbstverständlich in sicherer Weise unterbrochen und auch wenn das Ausgabeverbot aufgehoben
wird, wird die vorbestimmte Arbeitsfolge von der Stelle des Stops an fortgesetzt, wodurch kein Zeitverlust und
kein Verlust an Materialien, die von den zu steuernden Vorrichtungen ver- oder bearbeitet werden, auftritt.
Selbst im Zustand des Ausgabeverbots ist es möglich, bestimmte externe Vorrichtungen durch die vorrangige
Änderungsanweisung in Betrieb zu setzen, so daß die
programmierbare Steuereinheit insofern vorteilhaft ist, als die in Verbindung mit der Steuereinheit verwendbaren Vorrichtungen in keiner Weise beschränkt sind.
programmierbare Steuereinheit insofern vorteilhaft ist, als die in Verbindung mit der Steuereinheit verwendbaren Vorrichtungen in keiner Weise beschränkt sind.
Leerseite
Claims (2)
- ANSPRÜCHEProgrammierbare Steuereinheit mit einem Programmspeicher zur Steuerung einer Arbeitsfolge externer Vorrichtungen gemäß einem Programm,
gekennzeichnet durch
eine erste Einrichtung, die jedem vorbestimmten Block in dem Programm eine Anweisung geben kann, um in Verbindung mit diesem Block Ausgabesignale, die eine oder mehrere externe Vorrichtungen (200, 201,202) betreffen, auszusetzen und eine zweite Einrichtung, die veranlaßt, daß eine Ausgabe-Schnittstelle (7), die ein Steuersignal an externe Vorrichtungen gibt, das Ausgabeverbot für einen Teil oder für alle externen Vorrichtungen in Abhängigkeit von der Ausgabeverbotsanweisung ausführt. - 2. Programmierbare Steuereinheit nach Anspruch 1,gekennzeichnet durch eine dritte Einrichtung, die vorrangig das Ausgabeverbot bezüglich einer oder mehrerer externer Vorrichtungen (200,201,202) aufheben kann, wenn ein Ausgabeverbot existiert und daß die zweite Einrichtung das Ausgabeverbot in Abhängigkeit von der Ausgabe-Verbotsanweisung und deren vorrangigen Aufhebung ausführt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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