DE19649577A1 - Kommunikationssystem - Google Patents
KommunikationssystemInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem,
insbesondere ein derartiges Kommunikationssystem, in welchem
eine Haupteinheit ("Master") und eine oder mehrere
Tochtereinheiten ("Slave") miteinander über
Kommunikationsleitungen verbunden sind, und Steuerungen
bezüglich der Freigabe einer Rücksetzung des Systems mit
Hilfe von Datenkommunikation über die Kommunikationsleitungen
vorgesehen sind.
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild, welches den internen Aufbau
eines Kommunikationssystems auf der Grundlage der
herkömmlichen Technik zeigt. Bei dem in dieser Figur
dargestellten Kommunikationssystem sind eine Haupteinheit 50
und eine Tochtereinheit 60 miteinander über einen
Verlängerungsbus 70 verbunden, und wird die
Datenkommunikation zwischen der Haupteinheit und der
Tochtereinheit 60 über den Verlängerungsbus 70 durchgeführt.
Die Haupteinheit 50 ist so aufgebaut, daß ein Hauptspeicher
51 für eine Haupteinheit und ein
Rücksetzsignalerzeugungsabschnitt 53 an einen Mikroprozessor
52 für eine Haupteinheit durch einen Bus angeschlossen sind.
Die Haupteinheit 50 stellt eine zentralisierte Steuerung über
das Gesamtsystem mit Hilfe von Datenkommunikationsvorgängen
zwischen dem Mikroprozessor 52 für die Haupteinheit und jeder
inneren Einheit zur Verfügung, oder einer externen
Tochtereinheit 60, die angeschlossen ist.
Der Hauptspeicher für die Haupteinheit weist ein ROM (nicht
gezeigt) mit Steuerprogrammen wie beispielsweise
Initialisierungsprogrammen auf, welche den Betrieb der
Haupteinheit 50 ermöglichen, oder ein (nicht gezeigtes) RAM,
welches für Einsätze in einem Arbeitsbereich oder dergleichen
verwendet wird, der darin gespeichert ist. Der Mikroprozessor
52 für die Haupteinheit greift auf den (nicht gezeigten) ROM
oder RAM in dem Hauptspeicher 51 für die Haupteinheit zu, und
führt Berechnungs- und Steuerabläufe durch.
Der Rücksetzsignalerzeugungsabschnitt 53 ist an den
Mikroprozessor 52 für die Haupteinheit in der Haupteinheit 50
und ebenfalls an die Tochtereinheit 60 (einen Mikroprozessor
62 für eine nachstehend noch genauer erläuterte
Tochtereinheit) außerhalb der Haupteinheit 50 über eine
Signalleitung 71 angeschlossen, die getrennt von dem
Verlängerungsbus 70 vorgesehen ist. Der
Rücksetzsignalerzeugungsabschnitt 53 erzeugt Rücksetzsignale
RS1 und RS2 jeweils zum Rücksetzen des Systems, liefert das
Rücksetzsignal RS1, eines der wie voranstehend geschildert
erzeugten Rücksetzsignale, über die Signalleitung 72 an dem
Mikroprozessor 52 für die Haupteinheit, und liefert auch das
Rücksetzsignal RS1, das andere der voranstehend beschriebenen
Rücksetzsignale, über die Signalleitung 71 an den
Mikroprozessor 62 für einen Tochtereinheit, die später noch
genauer erläutert wird.
Die Tochtereinheit 60 ist so aufgebaut, daß ein Hauptspeicher
61 für die Tochtereinheit über einen Bus an den
Mikroprozessor 62 für die Tochtereinheit angeschlossen ist.
Die Tochtereinheit 60 wird entsprechend Daten gesteuert, die
von der Haupteinheit 50 über den Verlängerungsbus 70 über die
Signalleitung 71 übertragen werden.
Der Hauptspeicher 61 für die Tochtereinheit speichert
verschiedene Arten an Steuerprogrammen in einem Zustand, in
welchem auf die Steuerprogramme von dem Mikroprozessor 62 für
die Tochtereinheit zugegriffen werden kann. Der
Mikroprozessor 62 für die Tochtereinheit steuert die gesamte
Tochtereinheit 60 entsprechend jedem Steuerprogramm, welches
in dem Hauptspeicher 61 für die Tochtereinheit gespeichert
ist.
Nachstehend wird der Betriebsablauf erläutert. Wenn bei dem
in Fig. 4 gezeigten Kommunikationssystem die Stromversorgung
für das System eingeschaltet wird, stellt der
Rücksetzsignalerzeugungsabschnitt 53 fest, daß die Spannung
in jeder Einheit einen Pegel erreicht hat, welcher deren
Betrieb ermöglicht, und gibt das Rücksetzsignal RS1 für die
Haupteinheit und das Rücksetzsignal RS2 für die
Tochtereinheit frei, die jeweils erzeugt wurden.
Nachdem die Rücksetzsignale RS1 und RS2 freigegeben wurden,
beginnt sowohl die Haupteinheit 50 als auch die
Tochtereinheit 60 mit der Initialisierung unter Steuerung
durch den Mikroprozessor 52 für die Haupteinheit bzw. den
Mikroprozessor 62 für die Tochtereinheit.
Beispielsweise führt in der Haupteinheit 50 der
Mikroprozessor 52 für die Haupteinheit ein
Initialisierungsprogramm aus, welches in dem Hauptspeicher 51
für die Haupteinheit gespeichert ist, und eine
Initialisierung innerhalb der Haupteinheit 50 durchführt.
Auch in der Tochtereinheit 60 führt der Mikroprozessor 62 für
die Tochtereinheit ein Initialisierungsprogramm aus, welches
in dem Hauptspeicher 61 für die Tochtereinheit gespeichert
ist, und eine Initialisierung innerhalb der Tochtereinheit 60
durchführt.
Wenn die Haupteinheit 50 mit der Initialisierung fertig ist,
beginnt sie mit dem Zugriff über den Verlängerungsbus 70 auf
die Tochtereinheit 60, und zwar indem sie eine
Datensende/Empfangsanforderung oder etwas entsprechendes
aussendet, so daß die Tochtereinheit 60 eine Reaktion auf die
Sende/Empfangsanforderung von der Haupteinheit 50 aussendet.
Als nächstes erfolgt eine Beschreibung eines konkreten
Beispiels für den Einsatz des in Fig. 4 dargestellten
Kommunikationssystems. Fig. 5 zeigt als Blockschaltbild den
konkreten Aufbau eines Kommunikationssystems auf der
Grundlage der herkömmlichen Technik. Das in der Figur
dargestellte Kommunikationssystem ist spezieller ausgebildet
als das in Fig. 4 gezeigte Kommunikationssystem. Eine
programmierbare Steuerung 50 (als PLC nachstehend bezeichnet)
zur Handhabung der I/O-Steuerung am Ort einer FA
(Fabrikautomatisierungstechnik) oder dergleichen ist bei der
Haupteinheit 50 vorgesehen, und eine Personal-Computereinheit
60a (nachstehend als PC-Einheit bezeichnet), deren interne
Architektur jener eines PC entspricht, ist bei der
Tochtereinheit 60 vorgesehen.
Die PLC 50a ist so aufgebaut, daß ein
Fehlererfassungsabschnitt 54 und ein Alarmausgabeabschnitt 55
zusätzlich bei dem internen Aufbau der voranstehend
geschilderten Haupteinheit 50 vorgesehen sind. Der
Fehlererfassungsabschnitt 54 ist an einen internen Bus
angeschlossen, der mit dem Mikroprozessor 52 für die
Haupteinheit verbunden ist, stellt einen Fehler fest, und
gibt ein Fehlererfassungssignal an den weiter stromabwärts
angeordneten Alarmausgabeabschnitt 55 aus. Wenn der
Alarmausgabeabschnitt das Fehlererfassungssignal von dem
Fehlererfassungsabschnitt 54 empfängt, gibt er einen Alarm
aus.
Die PL-Einheit 60a ist so aufgebaut, daß ein
Festplattenantrieb 63 (nachstehend als HDD bezeichnet) zur
Ausbildung eines Plattensystems zusätzlich bei dem internen
Aufbau der voranstehend geschilderten Tochtereinheit 60
vorgesehen ist, und ein DRAM 61a für eine Tochtereinheit bei
dem Hauptspeicher 61 für die Tochtereinheit vorgesehen ist.
Der HDD 63 speichert Betriebssysteme (nachstehend als OS
bezeichnet), die jeweils als Software zum Starten des
Mikroprozessors 62 für die Tochtereinheit arbeiten, oder
verschiedene Arten an Anwendungsprogrammen, die entsprechend
diesem OS 64 arbeiten.
Der DRAM 61a für die Tochtereinheit speichert OS 64 oder
verschiedene Arten an Anwendungsprogrammen, die in der HDD 63
gespeichert sind, entsprechend der Steuerung durch den
Mikroprozessor 62 für das Tochtersystem.
Als nächstes wird der Betriebsablauf erläutert. In der PLC
50a von Fig. 5 führt der Mikroprozessor 62 für die
Haupteinheit eine Initialisierung durch, nachdem das
Rücksetzsignal RS1, welches von dem
Rücksetzsignalerzeugungsabschnitt 53 festgestellt wird,
freigegeben wurde. Die PC-Einheit 60a, die an die PLC 50a
angeschlossen ist, beendet die Initialisierung des inneren
Abschnitts, bevor die Initialisierung der PLC 50a beendet
ist, und wartet auf den Zugriff von der PLC 50a zu dem
Zeitpunkt, an welchem die Initialisierung der PLC 50a beendet
ist.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Kommunikationssystem speichert
die Tochtereinheit 60 das OS 64 oder verschiedene Arten an
Anwendungsprogrammen in sich, beispielsweise in der PC-Einheit
60a, so daß sie im allgemeinen die Steuerprogramme
dadurch managt, daß diese in der HDD 63 gespeichert werden,
die eine Speicherkapazität aufweist.
Aus diesem Grund führt, wenn das Rücksetzsignal RS2
freigegeben wird, die PC-Einheit 60a die Initialisierung
durch, also speichert die verschiedenen Programme in dem DRAM
61a für die Tochtereinheit. Anders ausgedrückt wird in diesem
Initialisierungsschritt der Zugriff auf die HDD 63
durchgeführt, um das OS 64 oder die verschiedenen
Anwendungsprogramme auszulesen.
Wie voranstehend geschildert ist, wenn die PC-Einheit 60a
initialisiert wird, ein Zugriff auf die Festplatte
erforderlich, und wird die Zugriffszeit erheblich länger als
jener Zeitraum, der für den Zugriff auf einen ROM oder einen
RAM in der PLC 50a erforderlich ist. Aus diesem Grund kann in
der PC-Einheit 60a die Zugriffszeit manchmal einige Minuten
betragen, im Kontrast zu einigen Sekunden im Falle der PLC
50a, und daher ist die zur Initialisierung der PC-Einheit 60a
erforderliche Zeit wesentlich länger als jene, die für die
PLC 50a erforderlich ist.
Wenn bei dem in Fig. 5 gezeigten Kommunikationssystem die
Systemstromversorgung eingeschaltet wird, oder wenn das
Rücksetzen der Hardware freigegeben wird, beginnen die PLC
50a und die PC-Einheit 60a jeweils mit der Initialisierung.
Wenn die Initialisierung der PLC 50a beendet ist, ist zu
diesem Zeitpunkt die Initialisierung der PC-Einheit 60a noch
nicht beendet. Selbst wenn die PLC 50a eine
Datensende/Empfangsanforderung an die PC-Einheit 60a schickt,
kann aus diesem Grunde, da sich die PC-Einheit 60a immer noch
im Initialisierungsvorgang befindet, sie nicht eine Reaktion
zurückschicken.
In dem voranstehend geschilderten Fall überprüft der in der
PLC 50a vorgesehene Fehlererfassungsabschnitt 54 eine
Reaktionszeit nach dem Zugriff, und dann, wenn keine Reaktion
erfolgt, selbst nachdem ein vorbestimmter Zeitraum für die
Reaktion abgelaufen ist, stellt der Fehlererfassungsabschnitt
54 fest, daß ein Fehler in der PC-Einheit 60a aufgetreten
ist.
Der Fehlererfassungsabschnitt 54 schickt ein
Fehlererfassungssignal an den Alarmausgabeabschnitt 55,
entsprechend dem Ergebnis der Ermittlung, daß ein Fehler in
der PLC-Einheit 60a aufgetreten ist, und läßt diese einen
Alarm ausgeben, und berichtet darüber hinaus an den
Mikroprozessor 52 für die Haupteinheit, daß aus
Sicherheitsgründen der Betrieb des Gesamtsystems gestoppt
wird.
Bei der herkömmlichen Technik kann infolge des
unterschiedlichen Zeitraums, der für die Initialisierung der
PLC 50a bzw. der PC-Einheit 60a erforderlich ist, manchmal
das gesamte Kommunikationssystem angehalten werden, infolge
einer Verzögerung bei der Initialisierung der PC-Einheit 60a.
Unter den voranstehend geschilderten Umständen wurde vor
einigen Jahren ein Kommunikationssystem vorgeschlagen, bei
welchem die PC-Einheit 60a früher als die PLC 50a
initialisiert werden kann, und zwar dadurch, daß eine
Verzögerung wie beispielsweise ein Softwarezeitgeber in der
PLC 50a vorgesehen wurde, damit die Initialisierung der PLC
50a später beginnt als jene der PC-Einheit 60a.
Ähnliche Vorgehensweise wie voranstehend beschrieben sind in
den japanischen Veröffentlichungen offengelegter Patente
Nr. HEI 1-205312, SHO 63-121 und HEI 4-301952 beschrieben.
Die japanische Veröffentlichung eines offengelegten Patents
Nr. HEI 1-20531 beschreibt eine Technik zur Aufrechterhaltung
eines Rücksetzzustands eines Systems, bei welchem ein
Rücksetzzustand eines System (Haupteinheit) nicht freigegeben
wird, selbst wenn das Rücksetzen einer Tochtereinheit
freigegeben wird, vor dem Ablauf eines vorher festgelegten
Zeitraums.
Die japanische Veröffentlichung eines offengelegten Patents
Nr. SHO 63-1211966 beschreibt die Vorgehensweise, das
Rücksetzen einer Host-CPU (Haupteinheit) gegenüber dem
Rücksetzen einer Tochter-CPU (Tochtereinheit) unter
Verwendung einer Verzögerungsschaltung zu verzögern. Die
japanische Veröffentlichung eines offengelegten Patents
Nr. HEI 4-301952 beschreibt die Vorgehensweise, daß eine
Tochtereinheit das Rücksetzen und Initialisieren ihrer
Blockierung entsprechend dem Ablauf einer von einem Zeitgeber
eingestellten Zeit durchführt.
Zusätzlich zu den ähnlichen, voranstehend geschilderten
Vorgehensweisen gibt es beispielsweise die Technik, die in
der japanischen Veröffentlichung eines offengelegten Patents
HEI 4-240946 beschrieben ist. Diese Veröffentlichung
beschreibt die Technik zum Steuern der Initialisierung einer
Hauptstation (Haupteinheit), die nicht arbeitet, durch eine
Tochtereinheit im normalen Betrieb des Systems.
Bei auf herkömmliche Weise arbeitenden
Kommunikationssystemen, wie dies in jeder der voranstehend
geschilderten Patentveröffentlichungen angegeben ist, ist
eine Verzögerungsvorrichtung, beispielsweise ein Zeitgeber
vorgesehen, um die Initialisierung einer Haupteinheit zu
verzögern, so daß eine Verzögerungszeit entsprechend der Zeit
zum Initialisieren in Abhängigkeit von der Speicherkapazität
eingestellt werden muß, die von dem OS 64 benutzt wird, oder
von verschiedenen Anwendungsprogrammen, die in der HDD 63
gespeichert sind, wie im Falle der PC-Einheit 60a, und in
diesem Fall tritt ein Hardwareproblem auf, nämlich daß es
schwierig ist, eine optimale Verzögerungszeit für die
Initialisierung des Systems einzustellen.
Zur Lösung der voranstehend geschilderten Probleme kann man
sich ein Kommunikationssystem überlegen, in welchem die PLC
50a eine Abrufverarbeitung bei der PC-Einheit 60a so
durchführt, daß ein Bereitschaftszustand eingerichtet wird,
bis das System normal initialisiert ist, und zwar von einem
Zeitpunkt aus, wenn die Initialisierung der PLC 50a beendet
ist, bis zu einem Zeitpunkt, wenn die PC-Einheit 60a dazu
bereit ist, einen Zugriff von der PLC 50a zu akzeptieren.
Allerdings ist bei einem Kommunikationssystem, das mit
Abrufverarbeitung arbeitet, ein Steuerprogramm zur
Durchführung der Abrufverarbeitung bei der PLC 50a
erforderlich, und damit entsteht ein Softwareproblem, nämlich
daß die Verarbeitung kompliziert wird.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines Kommunikationssystems, welches normal
durch einen einfachen Aufbau und eine einfache Verarbeitung
In einem Fall initialisiert werden kann, wenn der für die
Initialisierung einer Tochtereinheit erforderliche Zeitraum
länger ist als jener für eine Haupteinheit.
Wenn der Zeitraum zur Initialisierung der Tochtereinheit
länger ist als jener für die Haupteinheit, gibt die
Tochtereinheit ihren Rücksetzzustand frei und beendet die
Initialisierungsverarbeitung, und dann gibt die
Tochtereinheit das Rücksetzen der Haupteinheit frei, und läßt
die Haupteinheit die Initialisierungsverarbeitung
durchführen, so daß die Tochtereinheit mit dem Normalbetrieb
bereits zu einem Zeitpunkt begonnen hat, wenn die
Haupteinheit die Ausführung der Initialisierungsverarbeitung
beginnen will, wodurch die Haupteinheit normal auf die
Tochtereinheit zu jenem Zeitpunkt zugreifen kann, nachdem die
Haupteinheit die Initialisierungsverarbeitung beendet hat,
was es ermöglicht, das System normal zu starten, bei einem
einfachen Aufbau und einer einfachen Verarbeitung.
Wenn es eine Tochtereinheit gibt, die eine
Initialisierungsverarbeitung mit einem längeren Zeitraum
durchführt, verglichen zu jenem bei der Haupteinheit, und
auch mit dem längsten Zeitraum bei sämtlichen
Tochtereinheiten, gibt die Tochtereinheit ihren
Rücksetzvorgang frei und beendet die
Initialisierungsverarbeitung, und dann gibt die
Tochtereinheit das Rücksetzen der Haupteinheit frei, und läßt
die Haupteinheit die Initialisierungsverarbeitung ausführen,
so daß sämtliche Tochtereinheiten bereits mit dem
Normalbetrieb in einem Schritt begonnen haben, wenn die
Haupteinheit mit der Initialisierungsverarbeitung anfängt,
wodurch die Haupteinheit erfolgreich auf jene der
Tochtereinheiten zu jedem Zeitpunkt zugreifen kann, nachdem
die Haupteinheit ihre Initialisierungsverarbeitung beendet
hat, was es ermöglicht, das System bei einem einfachen Aufbau
und einer einfachen Verarbeitung normal zu starten.
Wenn der Zeitraum zum Initialisieren der Tochtereinheit
länger ist als jener für die Haupteinheit, und die
Tochtereinheit, wenn ein festgelegter Zeitraum, der länger
als der Zeitraum zum Initialisieren ist, abgelaufen ist,
nachdem das Rücksetzen der Tochtereinheit selbst freigegeben
wird, automatisch das Rücksetzen der Haupteinheit freigibt,
und die Haupteinheit die Initialisierungsverarbeitung
durchführen läßt, so daß die Tochtereinheit die Steuerung bis
zur Initialisierung der Haupteinheit selbst dann zur
Verfügung stellt, wenn die Tochtereinheit nicht die
Initialisierungsverarbeitung beenden kann, selbst nachdem ein
längerer Zeitraum als jener als für die Initialisierung
abgelaufen ist, sich vermutlich in einem anomalen Zustand
befindet, kann zumindest ermöglicht werden, das System bei
einem einfachen Aufbau und einer einfachen Verarbeitung
normal zu starten.
Falls irgendeine Tochtereinheit vorhanden ist, welche die
Initialisierungsverarbeitung mit einem längeren Zeitraum als
die Haupteinheit durchführt, und darüber hinaus mit dem
längsten Zeitraum sämtlicher mehrerer Tochtereinheiten, gibt
die Tochtereinheit, wenn ein bestimmter Zeitraum, der länger
als der Zeitraum für die Initialisierung ist, nach dem
Rücksetzen der Tochtereinheit selbst freigegeben wird,
automatisch das Rücksetzen der Haupteinheit frei, und
veranlaßt die Haupteinheit zur Durchführung einer
Initialisierungsverarbeitung, so daß die Tochtereinheit die
Steuerung bis zur Initialisierung der Haupteinheit selbst
dann zur Verfügung stellt, wenn die Tochtereinheit nicht die
Initialisierungsverarbeitung beenden kann, selbst nachdem ein
längerer Zeitraum als jener für die Initialisierung
abgelaufen ist, und vermutet wird, daß sich die
Tochtereinheit in einem anomalen Zustand befindet, was es
ermöglicht, zumindest das System durch eine einfache
Anordnung und eine einfache Verarbeitung normal zu starten.
Die Tochtereinheit wird abgetrennt, nachdem ein bestimmter
Zeitraum, der länger als der Zeitraum für die Initialisierung
ist, abgelaufen ist, nachdem das Rücksetzen der
Tochtereinheit freigegeben wurde, so daß ein fehlerhaftes
Ausgangssignal von der Tochtereinheit an die
Kommunikationsleitung verhindert werden kann, und infolge
dieses Merkmals kann die Haupteinheit nach dem Start des
Systems auf die Tochtereinheit zugreifen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild des internen Aufbaus eines
Kommunikationssystems gemäß einer Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Zeitablaufdiagramm zwischen der Haupteinheit
und Tochtereinheiten bei dem in Fig. 1
dargestellten Kommunikationssystem;
Fig. 3 ein Blockschaltbild des internen Aufbaus eines
Kommunikationssystems gemäß einer Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ein Blockschaltbild des internen Aufbaus eines
Kommunikationssystems, welches auf der
konventionellen Technik beruht; und
Fig. 5 ein Blockschaltbild des konkreten Aufbaus des auf
der konventionellen Technik beruhenden
Kommunikationssystems.
Fig. 1 zeigt als Blockschaltbild den internen Aufbau eines
Kommunikationssystems gemäß Ausführungsform 1 der
vorliegenden Erfindung. Bei dem beispielhaft in Fig. 1
dargestellten Kommunikationssystem sind eine Haupteinheit 1
und mehrere Tochtereinheiten 2, 3 und 4 miteinander über eine
Verlängerungsbusleitung 70 oder eine (hier nicht gezeigte)
Signalleitung 5 verbunden, wie jener, die bei der
konventionellen Technik eingesetzt wird. Obwohl drei
Einheiten von Tochtereinheiten 2, 3 und 4 an das in Fig. 1
dargestellte Kommunikationssystem angeschlossen sind, kann
die Anzahl der Einheiten zwei oder weniger oder vier oder
mehr betragen.
Der (hier nicht gezeigte) Verlängerungsbus 70 ist wie bei der
konventionellen Technik ausgebildet, der für die
Datenkommunikation zwischen Haupteinheit 1 und jeder der
Tochtereinheiten 2, 3 und 4 verwendet wird. Weiterhin ist die
Signalleitung 5 eine Leitung, durch welche ein Rücksetzsignal
RS12 zum Rücksetzen des Systems von der Haupteinheit 1 an
jede der Tochtereinheiten 2, 3 und 4 übertragen wird, und die
durch einen sogenannten Pull-up-Widerstand 106 auf ein hohes
Potential gezogen wird.
Die Haupteinheit 1 führt Datenkommunikationsvorgänge über den
Verlängerungsbus oder die Signalleitung 5 (die hier nicht
gezeigt sind) mit jeder der Tochtereinheiten 2, 3 und 4
durch, und steuert das Gesamtsystem. Die Haupteinheit 1 weist
beispielsweise einen Mikroprozessor 10 für eine Haupteinheit
auf, eine Rücksetzsignalerzeugungsschaltung 11, einen
Rücksetzschalter 12, und eine
Stromversorgungsrücksetzschaltung 13. Es wird darauf
hingewiesen, daß diese Haupteinheit 1, obwohl dies nicht in
der Figur dargestellt ist, einen Hauptspeicher für eine
Haupteinheit aufweist, der einen ROM oder einen RAM aufweist,
in welchem verschiedene Anwendungsprogramme oder
Betriebssysteme gespeichert sind, wie ein Hauptspeicher 51
für eine Haupteinheit, der in der voranstehend geschilderten
Haupteinheit 50 vorgesehen ist.
Die Rücksetzsignalerzeugungsschaltung 11 weist einen
Verstärker 101 auf, ein D-Flip-Flop 102, ein NAND-Gate 103
und eine NPN-Transistorschaltung 104, und setzt die
Haupteinheit 1 und die Tochtereinheiten 2, 3 und 4 durch die
Rücksetzsignale RS11 und RS12 zurück.
Der Verstärker 101 ist an ein Ende der Signalleitung 5
angeschlossen, durch welche das Rücksetzsignal RS12 an die
Tochtereinheiten 2, 3 und 4 übertragen wird, und ebenso an
ein Ende einer Signalleitung 15, über welche ein
Rücksetzsignal RS11 an die Haupteinheit 1 übertragen wird.
Das Flip-Flop 102 verbindet ein R-Eingangssignal (ein
Rücksetzsignal) mit der Signalleitung 15, verbindet den
Eingang eines Ausgangssignals OUTM mit einer Ausgangsklemme
(OUTPUT) des Mikroprozessors 10 für die Haupteinheit, und
verbindet darüber hinaus einen Q-Ausgang (invertierenden
Ausgang) mit dem NAND-Gate 103. Das Flip-Flop 102 zieht den
D-Eingang auf einen hohen Pegel.
Das NAND-Gate 103 führt mit dem Q-Ausgangssignal
(invertierten Ausgangssignal) des Flip-Flops 102, einem
Rücksetzsignal RS14 von dem Rücksetzschalter 12, und dem
Ausgangssignal von der Stromversorgungsrücksetzschaltung 13
eine NAND-Verarbeitung durch, und gibt das Ergebnis an die
NPN-Transistorschaltung 104 aus.
Die NPN-Transistorschaltung 104 verbindet eine Basis mit dem
NAND-Gate 103, einen Kollektor mit der Signalleitung 5, weist
einen an Masse angeschlossenen Emitter auf, und gibt, wenn
das Ausgangssignal des NAND-Gates 103 auf einem hohen Pegel
liegt, dies als Rücksetzsignal RS12 an die Signalleitung 5
aus.
Der Rücksetzschalter 12 ist ein Schalter, der von Hand
betätigt wird, wenn ein Hardwarerücksetzvorgang durchgeführt
wird (eine Rücksetzung des Systems), und wenn dieser
Rücksetzschalter 12 eingeschaltet ist, wird ein
Rücksetzsignal RS14 an das NAND-Gate 103 ausgegeben.
Die Stromversorgungsrücksetzschaltung 103 weist einen IC 131
auf, welcher feststellt, daß eine Stromversorgungsspannung
einen Pegel erreicht hat, der den Betrieb des Systems
ermöglicht, und gibt darüber hinaus ein Rücksetzsignal RS13
aus, wenn die Stromversorgungsspannung unterhalb dieses
Pegels liegt. In der Stromversorgungsrücksetzschaltung 13 ist
ein Ende des IC 131 mit dem NAND-Gate 103 verbunden, an
welches das Rücksetzsignal RS13 ausgegeben wird, das andere
Ende des IC ist über einen Kondensator 132 an Masse gelegt,
und der Pull-up-Widerstand 133 ist dort angeschlossen.
Der interne Aufbau der in Fig. 1 dargestellten
Tochtereinheit 2 repräsentiert eine Tochtereinheit bei der
Ausführungsform 1, und andere Tochtereinheiten 3 und 4 weisen
einen entsprechenden internen Aufbau auf wie die
Tochtereinheit 2, so daß insoweit keine erneute Beschreibung
erfolgt.
Die Tochtereinheit 2 führt eine Datenkommunikation über den
Verlängerungsbus 70 und die Signalleitung 5 (die hier beide
nicht gezeigt sind) mit der Haupteinheit 1 durch, und
arbeitet entsprechend Steuervorgängen der Haupteinheit 1. Die
Tochtereinheit 2 weist beispielsweise einen Mikroprozessor 20
für einen Tochtereinheit auf, eine
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 21, eine
Rücksetzsignaleingangsschaltung 22, eine
Stromversorgungsrücksetzschaltung 23 und ein AND-Gate 24.
Obwohl dies in der Figur nicht dargestellt ist, weist diese
Tochtereinheit 2 denselben Aufbau auf wie ein DRAM 61a und
eine HDD 64 jeweils für eine Tochtereinheit, die in der
voranstehend geschilderten PC-Einheit 60a vorgesehen ist, und
hat die Funktion, ein OS (Betriebssystem) oder verschiedene
Arten an Anwendungsprogrammen in dem Schritt der
Initialisierung mit Hilfe des Zugriffs auf die Festplatte zu
laden.
Der Mikroprozessor 20 für die Tochtereinheit (eine
Initialisierungssteuervorrichtung bzw. eine
Rücksetzfreigabevorrichtung) steuert die gesamte
Tochtereinheit 2 entsprechend verschiedenen Arten von
Anwendungsprogrammen, und stellt beispielsweise
Steuervorgänge für die Initialisierung der Einheit selbst
oder für das Freigeben der Rücksetzung der Haupteinheit 1 zur
Verfügung, nachdem das Rücksetzen der Einheit selbst
freigegeben wurde. Die Rücksetzsignalfreigabeschaltung 21
(Rücksetzfreigabevorrichtung) weist ein D-Flip-Flop 211 und
eine NPN-Transistorschaltung 212 auf, und der Aufbau und die
Funktion des Flip-Flops 211 und auch der NPN-Transistorschaltung
212 sind ebenso wie bei dem Flip-Flop 102
bzw. der NPN-Transistorschaltung 104, die voranstehend
beschrieben wurden.
Das Flip-Flop 211 verbindet ein Ausgangssignal OUTS mit einer
Ausgangsklemme (OUTPUT) des Mikroprozessors 20 für die
Tochtereinheit, verbindet ein R-Eingangssignal mit einer
Ausgangsklemme des AND-Gates 24, und verbindet ein Q-Ausgangssignal
mit einer Basiseingangsklemme der NPN-Transistorschaltung
212.
Die Rücksetzsignaleingabeschaltung 22 weist einen
Eingangspuffer-IC 221 auf, ein D-Flip-Flop 222, und ein OR-Gate
223, und akzeptiert ein Systemrücksetzsignal über die
Signalleitung 5 von der Haupteinheit 1, nachdem die
Rücksetzung des Systems für sämtliche Tochtereinheiten 2, 3
und 4 freigegeben wurden.
Das Flip-Flop 222 weist dieselbe Ausbildung und dieselben
Funktionen auf wie das voranstehend geschilderte Flip-Flop
221, verbindet ein Takteingangssignal mit einer
Ausgangsklemme des Verstärkers 221, verbindet ein R-Eingangssignal
mit dem AND-Gate 24, und verbindet ein Q-Gate
mit dem OR-Gate 223.
Das OR-Gate 223 berechnet eine logische OR-Funktion zwischen
dem Ausgangssignal des Verstärkers 221 und dem Q-Ausgangssignal
des Flip-Flops 222, und verbindet den Ausgang
mit einer Eingangsklemme des AND-Gates 24.
Die Stromversorgungsrücksetzschaltung 23 weist denselben
Aufbau und dieselben Funktionen auf wie die
Stromversorgungsrücksetzschaltung 13 in der Haupteinheit 1,
und weist einen IC 231 auf, der überprüft, ob eine
Stromversorgungsspannung einen Pegel erreicht hat, welcher
die Operation des Systems ermöglicht oder nicht, und gibt ein
Rücksetzsignal RS15 in dem Fall aus, in welchem die
Stromversorgungsspannung unterhalb dieses Pegels liegt. Bei
dieser Stromversorgungsrücksetzschaltung 23 ist ein Ende des
IC 231 mit dem AND-Gate 24 verbunden, an welches das
Rücksetzsignal RS15 ausgegeben wird, das andere Ende ist über
einen Kondensator 232 an Masse gelegt, und ein Pull-up-Widerstand
233 ist hieran angeschlossen.
Das AND-Gate 24 erzeugt ein Rücksetzsignal RS16 für die
Tochtereinheit 2 entsprechend dem Rücksetzsignal RS12,
welches von der Haupteinheit 1 übertragen wird, oder dem
Rücksetzsignal RS15, welches nach der Einschaltung der
Stromversorgung von der Stromversorgungsrücksetzschaltung 23
geliefert wird, und gibt das Rücksetzsignal RS16 an eine
Rücksetzklemme (RESET) des Mikroprozessors 20 für die
Tochtereinheit aus.
Als nächstes erfolgt eine Beschreibung des Betriebsablaufs.
Fig. 2 ist ein Zeitablaufdiagramm zwischen der Haupteinheit
und Tochtereinheiten bei dem in Fig. 1 gezeigten
Kommunikationssystem, und in dieser Figur bezeichnen TM11 bis
TM13, TM21 bis TM23, TM31 bis TM33, TM41, und TM51 bis TM53
jeweils Zeitpunkte.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Kommunikationssystem nimmt
zuerst, wenn eine Systemstromversorgung eingeschaltet wird
((a) in Fig. 2) und eine Spannung einen Pegel erreicht,
welcher die Operation des Systems ermöglicht (Zeitpunkt TM11
in Fig. 2 (b)) in der Tochtereinheit 2, das Ausgangssignal
von der Stromversorgungsrücksetzschaltung 23 den hohen Pegel
an, wogegen in der Signalleitung 5 das Rücksetzsignal RS12
aktiv wird (auf den niedrigen Pegel geht). Aus diesem Grund
wird das Rücksetzsignal RS16, welches von dem AND-Gate 24
ausgegeben wird, auf den hohen Pegel geändert (Zeitpunkt TM12
in Fig. 2 (c)). Zu diesem Zeitpunkt TM12 stellt der
Mikroprozessor 20 für die Tochtereinheit die Freigabe des
Rücksetzsignals RS16 fest, und beginnt mit der
Initialisierung (Fig. 2 (d)).
Zu diesem Zeitpunkt wird, da die Signalleitung 5 auf dem
niedrigen Pegel liegt, das Rücksetzsignal RS12 aktiv gehalten
(auf niedrigem Pegel), und wird nicht freigegeben (Fig.
2(f)), und wird der Ausgangszustand des Rücksetzsignals RS11
(niedriger Pegel) von der Rücksetzsignalerzeugungsschaltung
11 an die Haupteinheit 10 beibehalten (Fig. 2 (g)).
In der Haupteinheit 1 hat die interne Spannung einen Pegel
erreicht, welcher die Operation des Systems ermöglicht
(Zeitpunkt TM11 in Fig. 2(b)), und wurde das Rücksetzsignal
RS13 freigegeben (Zeitpunkt TM13 in Fig. 2(h)), jedoch kann
der Mikroprozessor 10 für die Haupteinheit nicht die Freigabe
des Rücksetzsignals RS11 feststellen, so daß der
Mikroprozessor 10 kein Ausgangssignal OUTM an das Flip-Flop
102 ausgeben kann (Fig. 2(i)).
In diesem Zustand kann die Haupteinheit 1, selbst wenn der
Rücksetzschalter 12 eingeschaltet ist, solange das
Ausgangssignal OUTM nicht ausgegeben wird, nicht die Änderung
des Ausgangssignals von dem NAND-Gate 103 ändern, noch die
Signalleitung 5 auf den hohen Pegel umschalten.
Aus diesem Grund behält in diesem Schritt, wie in Fig. 2(j)
gezeigt ist, die Haupteinheit 1 den Rücksetzzustand bei.
Wenn dann die Tochtereinheit die Initialisierung beendet, und
der Mikroprozessor 20 für die Tochtereinheit dies feststellt,
wird ein Ausgangssignal OUTS an die
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 21 ausgegeben (Zeitpunkt TM21
In Fig. (e)). In diesem Schritt wird nämlich die
Tochtereinheit 2 dazu befähigt, einen Zugriff von der
Haupteinheit 2 anzunehmen, und beginnt mit der Vorbereitung
zur Freigabe der Rücksetzung der Haupteinheit 1. Es wird
darauf hingewiesen, daß in diesem Schritt die Tochtereinheit
2 ihre Operation zumindest innerhalb der Einheit selbst
beginnt.
Das Ausgangssignal OUTS wird an das Flip-Flop 211 ausgegeben,
und das Q-Ausgangssignal (invertiertes Signal) wird von
diesem Flip-Flop 211 an die NPN-Transistorschaltung 212
ausgegeben. Die NPN-Transistorschaltung 212 verschiebt das
Ausgangssignal auf einen Pegel, der niedriger ist als der
eines Kollektors, auf einen hohen Pegel entsprechend dem
Basiseingangssignal mit dem Q-Ausgangssignal (Invertierung)
(Zeitpunkt TM22 in Fig. 2(f)). In der Signalleitung 5 wird
nämlich infolge der Auswirkung des Pull-up-Widerstands 106
der aktive Zustand (auf niedrigem Pegel) des Rücksetzsignals
RS12 entsprechend der Pegelverschiebung freigegeben, und wird
der freigegebene Zustand aufrechterhalten.
Wenn sich der Pegel der Signalleitung 5 von einem niedrigen
Pegel auf einen Zustand mit hoher Impedanz verschiebt, wird
ein Signal in die Rücksetzsignaleingangsschaltung 22
eingegeben, und wird die Sperrung durch das Flip-Flop 222
freigegeben. Nach der Freigabe kann die
Rücksetzsignaleingabeschaltung 22 ein Rücksetzsignal RS12 von
der Haupteinheit 1 empfangen, was bis zu diesem Zeitpunkt
unmöglich war. In diesem Schritt wird nämlich die
Tochtereinheit 2 dazu befähigt, eine Rücksetzanforderung von
der Haupteinheit 1 zuzulassen, und in diesem Schritt und
weiterhin spielt die Haupteinheit 1 die führende Funktion,
und wird es für die Tochtereinheit 2 unmöglich, die
Haupteinheit 1 zu steuern.
Wie voranstehend geschildert wird, wenn die Signalleitung 5
in den Zustand mit hoher Impedanz gelangt, in der
Rücksetzsignalerzeugungsschaltung 11 der Haupteinheit 1 das
Rücksetzsignal RS1 freigegeben (Zeitpunkt TM23 in Fig.
2 (g)). Aus diesem Grund stellt der Mikroprozessor 10 für die
Haupteinheit die Freigabe des Rücksetzsignals RS11 fest, und
beginnt mit der Initialisierung (Fig. 2(j)). Wenn die
Initialisierung beendet ist, beginnt die Haupteinheit 1 mit
ihrem Normalbetrieb.
In einem Fall, in welchem eine Eingabe an die Basis von dem
NAND-Gate 103 bei dem NPN-Transistor 104 entsprechend einem
Ausgangssignal OUTM von dem Mikroprozessor 10 für die
Haupteinheit vorgenommen wird, oder das Rücksetzsignal RS14
erzeugt wird, wenn der Rücksetzschalter 12 eingeschaltet wird
(Zeitpunkt TM31 in Fig. 2(i)), ändert in der Haupteinheit 1
die Signalleitung 5 den Zustand hoher Impedanz auf den
niedrigen Pegel, um das Rücksetzsignal RS12 in den aktiven
Zustand zu versetzen (Zeitpunkt TM32 in Fig. 2 (f)).
Aus diesem Grund kommt das Rücksetzsignal RS12 in der
Rücksetzsignaleingangsschaltung 22 in der Tochtereinheit 2
über die Signalleitung 5 an, und wenn der Rücksetzvorgang
akzeptiert wird, wird das Rücksetzsignal RS16 für die interne
Seite der Tochtereinheit 2 durch das AND-Gate 24 in den
aktiven Zustand versetzt (Zeitpunkt TM33 in Fig. 2(c)).
Dies führt dazu, daß die Tochtereinheit 2 dann, wenn ein
Rücksetzsignal RS16 in einen Mikroprozessor 20 für die
Tochtereinheit eingegeben wird, die Tochtereinheit 2 durch
den Mikroprozessor 20 für die Tochtereinheit initialisiert
wird.
Wie in dem Fall der voranstehend geschilderten
Initialisierung des Systems wird dann, wenn die
Tochtereinheit 2 initialisiert wurde, das Ausgangssignal OUTS
von dem Mikroprozessor 20 für die Tochtereinheit an die
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 21 ausgegeben (Zeitpunkt 51
in Fig. 2(e)), und wird der Zustand des Rücksetzsignals
RS12, welches in der Signalleitung 5 fließt, von dem aktiven
Zustand in den freigegebenen Zustand verschoben (Zeitpunkt
TM52 in Fig. 2(f)). Dies führt dazu, daß in der Haupteinheit
1 zusammen mit der Änderung des Rücksetzsignals RS12 in den
Rücksetzzustand sich das Rücksetzsignal RS11 in den
zurückgesetzten Zustand ändert (Zeitpunkt TM53 in
Fig. 2 (g)), und mit der Initialisierung begonnen wird
(Fig. 2(j)).
Hierbei hält die Rücksetzsignalfreigabeschaltung 21 den
zurückgesetzten, freigegebenen Zustand von einem Zeitpunkt,
wenn die Rücksetzung freigegeben wird und die Signalleitung 5
in den Zustand mit hoher Impedanz versetzt wird, bis zu einem
Zeitpunkt aufrecht, wenn das Rücksetzsignal RS16 in den
aktiven Zustand übergeht, wenn die Systemstromversorgung
ausgeschaltet wird, oder in Reaktion auf eine
Rücksetzanforderung von der Haupteinheit 1.
Dies liegt daran, daß die Systemeinstellung so gewählt ist,
daß das gesamte System durch die Haupteinheit 1 gesteuert
wird, und um zu verhindern, daß irgendeine der
Tochtereinheiten 2, 3 oder 4 fehlerhaft ein Rücksetzsignal
entsprechend dem Rücksetzsignal RS12 erzeugt, nachdem das
System initialisiert wurde.
Bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform 1 der
vorliegenden Erfindung wird in einem Fall, in welchem eine
Tochtereinheit einen längeren Zeitraum für die
Initialisierung erfordert, verglichen mit dem Zeitraum für
die Haupteinheit 1, die Freigabe der Rücksetzung des Systems,
wenn die Stromversorgung eingeschaltet wird, oder aus anderen
Gründen, durch eine Tochtereinheit ausgeführt, so daß die
Haupteinheit 1 niemals auf die Tochtereinheit zugreift, die
nicht den Normalbetrieb begonnen hat, und infolge dieses
Merkmals erfolgt niemals eine Erfassung eines Fehlers oder
einer sonstigen Störung in der Haupteinheit 1, was die
normale Initialisierung des Systems ermöglicht.
Unmittelbar nachdem die Systemstromversorgung eingeschaltet
wird, wird die Rücksetzung einer Tochtereinheit freigegeben,
um die Tochtereinheit zu initialisieren, und während dieses
Zeitraums wird der zurückgesetzte Zustand der Haupteinheit 1
beibehalten, und wird, nachdem die Tochtereinheit
initialisiert wurde, der rückgesetzte Zustand freigegeben,
damit die Haupteinheit 1 die Initialisierung durchführen
kann, so daß zu dem Zeitpunkt, an welchem die Haupteinheit 1
die Initialisierung ausführt, die Tochtereinheit bereits für
den Normalbetrieb vorbereitet ist, und infolge dieses
Merkmals kann, nachdem die Haupteinheit 1 die Initialisierung
beendet hat, die Haupteinheit 1 auf die Tochtereinheit zu
jedem Zeitpunkt zugreifen.
In diesem Fall wird die Bestimmung, ob der zurückgesetzte
Zustand freigegeben wurde oder nicht, entsprechend dem
Rücksetzsignal RS12 durchgeführt, so daß ein Hand-shake-Betrieb
mit komplizierter Software nicht erforderlich ist,
und die Verarbeitung vereinfacht wird.
Wenn die Haupteinheit 1 und eine Tochtereinheit unter
normalen Bedingungen arbeiten, selbst wenn der
Rücksetzschalter 12 in der Haupteinheit 1 betätigt wird, oder
selbst wenn eine Rücksetzung des Systems entsprechend einer
Rücksetzoperation durchgeführt wird (Ausgangssignal OUTM),
bei dem Mikroprozessor 10 für die Haupteinheit, wird zuerst
die Rücksetzung der Tochtereinheit freigegeben, um die
Tochtereinheit zu initialisieren, und wird während dieses
Zeitraums der zurückgesetzte Zustand der Haupteinheit 1
beibehalten, und nachdem die Tochtereinheit initialisiert
wurde, wird der zurückgesetzte Zustand freigegeben, um die
Initialisierung der Haupteinheit 1 zu ermöglichen.
Weiterhin ist in diesem Fall, zu dem Zeitpunkt, an welchem
die Haupteinheit 1 mit der Initialisierung beginnt, die
Tochtereinheit bereits bereit zum Normalbetrieb, so daß dann,
nachdem die Haupteinheit 1 initialisiert wurde, die
Haupteinheit 1 zu jedem Zeitpunkt auf die Tochtereinheit
zugreifen kann.
Wie bei der Ausführungsform 1 kann in einem Fall, in welchem
sich der für die Initialisierung erforderliche Zeitraum für
jede der Tochtereinheiten 2, 3, 4 ändert, welche sich die
gemeinsame interne Anordnung teilen, die Rücksetzung des
Systems dadurch freigegeben werden, daß das Rücksetzsignal
RS12 von dem aktiven Zustand in den freigegebenen Zustand zu
einem Zeitpunkt umgeschaltet wird, wenn die
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 21 eine
Rücksetzfreigabeoperation in einer Tochtereinheit durchführt,
welche für die Initialisierung einen längeren Zeitraum
erfordert, verglichen mit dem entsprechenden Zeitraum für die
Haupteinheit, und darüber hinaus den längsten Zeitraum für
die Initialisierung unter den Tochtereinheiten 2, 3 und 4
erfordern.
In diesem Fall werden, bis zu einem Zeitpunkt, an welchem die
Tochtereinheit initialisiert ist, welche den längsten
Zeitraum für die Initialisierung erfordert, jede der anderen
Tochtereinheiten, die bereits initialisiert wurden, zusammen
mit der Haupteinheit 1 in dem Bereitschaftszustand gehalten.
Aus diesem Grund sind auch in diesem Fall, zu jenem
Zeitpunkt, wenn die Haupteinheit 1 mit der Initialisierung
beginnt, sämtliche Tochtereinheiten 2, 3 und 4 bereit für
ihren Normalbetrieb, so daß, nachdem die Initialisierung der
Haupteinheit 1 beendet wurde, die Haupteinheit 1 zu jedem
Zeitpunkt auf jede der Tochtereinheiten 2, 3 und 4
zurückgreifen kann.
Wie voranstehend geschildert wird, falls die Tochtereinheit,
die einen längeren Zeitraum für die Initialisierung
erfordert, verglichen mit jenem für die Haupteinheit 1,
denselben Schaltungsaufbau aufweist wie die in Fig. 1
gezeigte Tochtereinheit 2, das Ausmaß der Systemänderung auf
minimalem Niveau gehalten werden, und werden
Schaltungsausbildung der Tochtereinheit 2 und deren
Softwareverarbeitung erleichtert, was die Konstruktion eines
kostengünstigen Kommunikationssystems ermöglicht.
Bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform 1 wird ein
Fall beschrieben, in welchem die Rücksetzung der Haupteinheit
freigegeben wird, nachdem die Tochtereinheit zurückgesetzt
wurde, die keine Schwierigkeiten wie beispielsweise einen
Ausfall oder dergleichen aufweist, jedoch kann in einem Fall,
in welchem die Rücksetzung des Systems nicht freigegeben
werden kann, infolge irgendwelcher Schwierigkeiten, die in
einer Tochtereinheit unter den mehreren Tochtereinheiten
gleich denen bei der voranstehend geschilderten
Ausführungsform 2 auftreten, die Systemrücksetzung
zwangsweise freigegeben werden, nachdem ein vorbestimmter
Zeitraum abgelaufen ist.
Fig. 3 ist ein Blockschaltbild des internen Aufbaus des
Kommunikationssystems gemäß Ausführungsform 2 der
vorliegenden Erfindung. Auch bei diesem in Fig. 3 gezeigten
Kommunikationssystem sind die Haupteinheit 1 und mehrere
Tochtereinheiten (wobei beispielhaft eine Tochtereinheit 6
dargestellt ist), die beide hier nicht gezeigt sind, mit dem
Verlängerungsbus 70 und der Signalleitung 5 verbunden, wie
bei der Ausführungsform 1.
Die Tochtereinheit 6 führt Datenkommunikationsvorgänge mit
der Haupteinheit 1 über den Verlängerungsbus 70 und die
Signalleitung 5 aus, und arbeitet unter Steuerung durch die
Haupteinheit 1. Die Tochtereinheit 6 weist beispielhaft einen
Mikroprozessor für eine Tochtereinheit 30 auf, eine Puffer-IC
31, eine Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32, eine
Zeitgeberrücksetzschaltung 33, eine
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 sowie ein OR-Gate 35.
Es wird darauf hingewiesen, daß die hier nicht dargestellte
Tochtereinheit 6, ebenso wie die voranstehend geschilderte
Tochtereinheit 2, eine Rücksetzsignaleingabeschaltung 22
aufweist, eine Stromversorgungsrücksetzschaltung 23, und ein
AND-Gate 24, mit derselben Art an Verbindungen zwischen
diesen Bauteilen. Das AND-Gate 24 zur Übertragung eines
Rücksetzsignals RS16 ist nämlich mit dem einen Ende der
Signalleitung 36 verbunden (vgl. den durch eine gestrichelte
Linie angedeuteten Abschnitt).
Bezüglich der Verbindungen ist die Puffer-IC 31 an den
Mikroprozessor 30 für die Tochtereinheit über einen internen
Bus 37 angeschlossen, und sind die
Einschaltverzögerungszeitgeberschaltungen 32 und das OR-Gate
35 mit der Puffer-IC 31 über eine Signalleitung 38 verbunden.
Obwohl dies nicht in der Frequenz gezeigt ist, weist die
Tochtereinheit 6 denselben Aufbau auf wie der DRAM 61a und
der HDD 64, die jeweils für eine Tochtereinheit in der
voranstehend geschilderten PC-Einheit 60a vorgesehen sind,
und hat die Funktion, ein OS oder verschiedene
Anwendungsprogramme im Schritt der Initialisierung durch
Zugriff auf die Festplatte zu laden.
Der Mikroprozessor 30 für eine Tochtereinheit (eine
Initialisierungssteuervorrichtung, eine
Rücksetzfreigabevorrichtung) steuert die gesamte
Tochtereinheit 6 entsprechend verschiedenen Arten an
Anwendungsprogrammen, und stellt beispielsweise Steuerungen
zur Initialisierung der Einheit selbst zur Verfügung, oder
zur Freigabe der Rücksetzung der Haupteinheit 1, nachdem die
Rücksetzung der Einheit selbst freigegeben wurde. Die
Puffer-IC 31 (eine Kommunikationsunterbrechungsvorrichtung)
ist ein Gate zum Trennen des Verlängerungsbusses 70 von dem
internen Bus 37 in der Tochtereinheit 6, oder zur Verbindung
ersterer mit letzterer.
Die Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 (eine
Zeitgebervorrichtung) ist eine Schaltung zum Zählen eines
vorher festgelegten Zeitraums, der auf einen Wert eingestellt
ist, der länger ist als der Zeitraum zur Initialisierung der
Tochtereinheit selbst, nachdem die Rücksetzung, die von der
Haupteinheit 1 angefordert wurde, oder die Rücksetzung nach
dem Einschalten der Stromversorgung freigegeben wurde. Die
Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 setzt den
Zählvorgang entsprechend einem Befehl zum Rücksetzen von der
Zeitgeberrücksetzschaltung 33 zurück, und gibt ein
Rücksetzfreigabesignal RSR zur Freigabe der Rücksetzung des
Systems an das OR-Gate 35 in dem letzten Schritt aus.
Es wird darauf hingewiesen, daß dieses Rücksetzfreigabesignal
RSR der Puffer-IC 31 über die Signalleitung 38 zugeführt
wird, und daß der Stufenweg für Daten zwischen dem
Verlängerungsbus 70 und dem internen Bus 37 gesperrt wird,
und zu diesem Zweck das Gate der Puffer-IC 31 geschlossen
wird, so daß das Signal RSR als ein Gateschließsignal
arbeiten kann. Wird im Gegensatz hierzu das
Rücksetzfreigabesignal RSR nicht ausgegeben, so wird ein Gate
der Puffer-IC 31 so geöffnet, daß Daten zwischen dem
Verlängerungsbus 70 und dem internen Bus 37 hindurchgelangen
können, und in diesem Fall kann das Signal RSR auch als
Gateöffnungssignal arbeiten.
Die Zeitgeberrücksetzschaltung 33 weist ein D-Flip-Flop 331
und ein AND-Gate 332 auf, und steuert die Rücksetzung der
Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 entsprechend dem
Pegelzustand der Signalleitung 36 und einem Ausgangssignal
OUTS von dem Mikroprozessor 30 für eine Tochtereinheit.
Das Flip-Flop 331 verbindet das R-Eingangssignal mit der
Signalleitung 36 zur Übertragung eines Rücksetzsignals RS16,
verbindet die Ausgangsklemme (OUTPUT) des Mikroprozessors 30
für die Tochtereinheit, um über eine Klemme ein
Ausgangssignal OUTS anzulegen, und verbindet den Bus-Q-Ausgang
mit dem AND-Gate 332.
Das AND-Gate 332 verbindet zwei Eingangssignale mit der
Signalleitung 36 bzw. der Q-Ausgangsanschlußklemme, und
verbindet das Ergebnis der AND-Verarbeitung mit dem
Rücksetzeingang der Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung
32.
Die Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 weist ein D-Flip-Flop
341 und eine NPN-Transistorschaltung 342 auf, und die
Ausbildungen und Funktionen des Flip-Flops 341 sowie der
NPN-Transistorschaltung 342 sind ebenso wie bei dem Flip-Flop
102 bzw. der NPN-Transistorschaltung 104, die voranstehend
angegebenen wurden.
Bei dem Flip-Flop 341 ist eine Eingangsklemme an eine
Ausgangsklemme des OR-Gates 35 angeschlossen, schließt ein
R-Eingangssignal an die Signalleitung 36 zur Übertragung
eines Rücksetzsignals RS16 an, und verbindet den Q-Ausgang
mit einer Basiseingangsklemme der NPN-Transistorschaltung
342. Dieses Q-Ausgangssignal betätigt die NPN-Transistorschaltung
342, verschiebt ein Rücksetzsignal RS12
vom aktiven Zustand in den Zustand mit hoher Impedanz, und
führt eine solche Steuerung durch, daß die Rücksetzung
freigegeben wird.
Bei dem OR-Gate 35 sind zwei Eingangsklemmen an die
Ausgangsklemme (OUTPUT) des Mikroprozessors 30 für die
Tochtereinheit bzw. eine Ausgangsklemme (OUTPUT) der
Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 angeschlossen, und
das Gate gibt das Ergebnis der OR-Operation an das Flip-Flop
341 der Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 aus. Wenn ein
Rücksetzfreigabesignal RSR, welches von der
Einschaltverzögrungszeitgeberschaltung 32 nach Beendigung des
Heraufzählens eines vorher eingestellten bestimmten Zeitraums
ausgegeben wird, veranlaßt das OR-Gate 35 die
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 dazu, das Rücksetzen
freizugeben.
Nunmehr erfolgt eine Beschreibung des Betriebsablaufs. Bei
der nachstehenden Schilderung des Betriebsablaufs werden
dieselben Abschnitte wie bei der voranstehend geschilderten
Ausführungsform 1 nicht erneut erläutert, und erfolgt nur
eine Beschreibung der wesentlichen Punkte.
Wenn die Stromversorgung eingeschaltet wird, oder die
Freigabe der Rücksetzung von der hier nicht gezeigten
Haupteinheit 1 angefordert wird, wechselt in der
Tochtereinheit 6 ein Rücksetzsignal RS16 der Signalleitung 36
auf den Zustand mit hoher Impedanz, und tritt innerhalb der
Einheit der Rücksetzfreigabezustand auf. Aus diesem Grund
beginnt der Mikroprozessor 30 für die Tochtereinheit mit der
Initialisierung, jedoch gibt es einen Fall, in welchem der
Mikroprozessor nicht mit der Initialisierung beginnen kann,
und nicht normal arbeiten kann, und zwar aus solchen Gründen
wie etwa einem Ausfall oder dergleichen.
In diesem Fall kann der Mikroprozessor 30 für die
Tochtereinheit kein Ausgangssignal OUTS an die
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 liefern, und daher behält
das Rücksetzsignal RS12 auf der Signalleitung 5 den aktiven
Zustand bei. Es gibt daher keine Möglichkeit, die Rücksetzung
des Systems freizugeben, wenn der voranstehend geschilderte
Zustand unverändert aufrechterhalten bleibt, so daß das
System nicht gestartet werden kann.
Zur Lösung der voranstehend geschilderten Schwierigkeit wird
zumindest in der Signalleitung 36, falls das Rücksetzsignal
RS16 den Zustand vom aktiven Zustand zu einem Zustand mit
hoher Impedanz ändert, ein Signal (auf hohem Pegel) von der
Zeitgeberrücksetzschaltung 33 empfangen, die an die
Signalleitung 36 angeschlossen ist, und setzt die
Zeitgeberrücksetzschaltung 33 die
Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 entsprechend dem
eingegebenen Signal zurück.
In der Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 wird mit
dem Heraufzählen begonnen, nachdem das Rücksetzen erfolgte,
und wird ein Rücksetzfreigabesignal RSR von der
Ausgangsklemme (OUTPUT) zu einem Zeitpunkt ausgegeben, wenn
der Heraufzählvorgang für einen vorher eingestellten,
bestimmten Zeitraum beendet ist. Dieses
Rücksetzfreigabesignal RSR wird der Puffer-IC 31 und ebenso
dem OR-Gate 35 über die Signalleitung 38 zugeführt.
Wenn das Rücksetzfreigabesignal RSR der Puffer-IC 31
zugeführt wird, und infolge der Tatsache, daß das
Rücksetzfreigabesignal RSR in diesem Fall als Signal zum
Schließen des Gates arbeitet, wird der Zustand, in welchem
Daten von dem Verlängerungsbus 70 zum internen Bus 37 bis zu
diesem Zeitpunkt hindurchgehen können, auf den Zustand
umgeschaltet, in welchem durch Schließen des Gates dieser
Durchgang gesperrt wird.
Die Steuerung wird zu dem Zweck durchgeführt, die
Kommunikation nach außen abzuschneiden, so daß die
Tochtereinheit 6, die nicht normal arbeitet, nicht in
fehlerhafter Weise Signale an jede Einheit ausgibt, die an
denselben Verlängerungsbus 70 angeschlossen ist. Daher nimmt
die Tochtereinheit 6 einen Zustand an, in welchem die
Tochtereinheit elektrisch gegenüber dem Verlängerungsbus 70
isoliert ist, also ihre Kommunikation in Bezug auf den Bus
aktiv unterbrochen ist, und wie voranstehend geschildert wird
von der Betrachtungsweise der Haupteinheit 1 aus angenommen,
daß die Tochtereinheit 6 in dem System nicht existiert, so
daß negative Einflüsse auf das System verhindert werden
können, bevor der Effekt tatsächlich auftritt.
Andererseits wird ein Rücksetzfreigabesignal RSR auch dem OR-Gate
35 zugführt. Das OR-Gate 35 kann das
Rücksetzfreigabesignal RSR darüber hinaus an die
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 schicken, indem es mit dem
Signal eine OR-Verarbeitung durchführt, selbst wenn ein
Ausgangssignal OUTS nicht von dem Mikroprozessor 30 für die
Tochtereinheit dorthin geliefert wird.
Das Rücksetzfreigabesignal RSR, welches von der
Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 ausgegeben wird,
spielt daher die Rolle der Ausführung einer Freigabe der
Rücksetzung mit demselben Effekt wie das Ausgangssignal OUTS,
welches von dem Mikroprozessor 30 für die Tochtereinheit
ausgegeben wird.
Wie voranstehend geschildert beginnt, wenn ein
Rücksetzfreigabesignal RSR von der
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 empfangen wird, die
Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 mit der Freigabe der
Rücksetzung, ohne daß sie durch den Mikroprozessor 30 für die
Tochtereinheit gesteuert wird. Dann wird der aktive Zustand
des Rücksetzsignals RS12, welches auf der Signalleitung 5
vorhanden ist, in den Zustand mit hoher Impedanz
umgeschaltet, und ist die Freigabe der Rücksetzung beendet.
In Bezug auf die Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32
ist es in einem Fall, in welchem der Mikroprozessor 30 für
die Tochtereinheit normal arbeitet, erforderlich, das
Rücksetzfreigabesignal RSR so zu sperren, daß das Signal RSR
nicht auf der Signalleitung 38 über die
Zeitgeberrücksetzschaltung 33 ausgegeben wird. Aus diesem
Grund wird ein Ausgangssignal OUTS, welches von dem
Mikroprozessor 30 für die Tochtereinheit ausgegeben wird, im
aktiven Zustand gehalten (auf hohem Pegel).
Wie voranstehend geschildert kann bei der Ausführungsform 2
selbst dann, wenn die Rücksetzung des Systems nicht
freigegeben werden kann, trotz der Steuerung durch den
Mikroprozessor 30 für die Tochtereinheit, beispielsweise
infolge von Schwierigkeiten, die in der Tochtereinheit 6
aufgetreten sind, die Freigabe der Rücksetzung des Systems
dadurch gesteuert werden, ohne daß eine Steuerung durch den
Mikroprozessor 30 für die Tochtereinheit erfolgt, falls die
Freigabe der Rücksetzung innerhalb des Mikroprozessors
durchgeführt werden kann, nachdem ein längerer Zeitraum als
jener für die Initialisierung der Tochtereinheit 6 durch die
Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 seit einem
Zeitraum gemessen wird, wenn die Rücksetzung freigegeben wird
und der festgelegte Zeitraum abgelaufen ist.
Wenn die Rücksetzung des Systems durch die
Einschaltverzögerungszeitgeberschaltung 32 freigegeben wird,
befindet sich die Puffer-IC 31 in einem geschlossenen Zustand
entsprechend dem Rücksetzfreigabesignal RSR, so daß das
Ausgangssignal der Puffer-IC 31 den Zustand mit hoher
Impedanz annimmt, was es ermöglicht, ein fehlerhaftes
Ausgangssignal von der Tochtereinheit 6 an den
Verlängerungsbus 70 zu verhindern.
Hierbei kann die Rücksetzsignalfreigabeschaltung 34 normal
arbeiten, und ein Rücksetzsignal RS12 von der Signalleitung 5
von dem aktiven Zustand in den Zustand mit hoher Impedanz
umschalten, so daß die Haupteinheit 1 nach Starten des
Systems auf jede der Tochtereinheiten zugreifen kann,
abgesehen von der Tochtereinheit 6, in welcher ein Fehler
aufgetreten ist.
In einem Fall, in welchem ein Zeitraum zur Initialisierung
der Tochtereinheit länger ist als jener der Haupteinheit,
gibt gemäß der vorliegenden Erfindung wie voranstehend
geschildert die Tochtereinheit ihre Rücksetzung frei, und
beendet die Initialisierungsverarbeitung, und dann gibt die
Tochtereinheit die Rücksetzung der Haupteinheit frei, und
läßt die Haupteinheit die Initialisierungsverarbeitung
durchführen, so daß die Tochtereinheit bereits mit dem
Normalbetrieb zu einem Zeitpunkt begonnen hat, an welchem die
Haupteinheit die Initialisierungsverarbeitung durchführt,
wodurch die Haupteinheit normal auf die Tochtereinheit zu
jedem Zeitpunkt zugreifen kann, nachdem die Haupteinheit die
Initialisierungsverarbeitung beendet hat, was es ermöglicht,
ein Kommunikationssystem zur Verfügung zu stellen, in welchem
das System normal gestartet werden kann, bei einem einfachen
Aufbau und einer einfachen Verarbeitung.
In einem Fall, in welchem irgendeine Tochtereinheit die
Initialisierungsverarbeitung in einem längeren Zeitraum
durchführt, verglichen mit dem Zeitraum der Haupteinheit,
wobei es sich um den längsten Zeitraum sämtlicher
Tochtereinheiten handelt, gibt gemäß einem weiteren Merkmal
der vorliegenden Erfindung die Tochtereinheit ihre
Rücksetzung frei und beendet die
Initialisierungsverarbeitung, und dann gibt die
Tochtereinheit die Rücksetzung der Haupteinheit frei, und
läßt die Haupteinheit die Initialisierungsverarbeitung
durchführen, so daß sämtliche Tochtereinheiten bereits mit
dem normalen Betrieb zu einem Zeitpunkt begonnen haben, wenn
die Haupteinheit die Initialisierungsverarbeitung durchführt,
wodurch die Haupteinheit normal auf jede der Tochtereinheiten
zu jedem Zeitpunkt zugreifen kann, nachdem die Haupteinheit
die Initialisierungsverarbeitung beendet hat, was es
ermöglicht, ein Kommunikationssystem zur Verfügung zu
stellen, in welchem mit einem einfachen Aufbau und einer
einfachen Verarbeitung das System normal gestartet werden
kann.
In einem Fall, in welchem der Zeitraum zur Initialisierung
der Tochtereinheit länger ist als der hierfür bei der
Haupteinheit erforderliche Zeitraum, gibt gemäß einem
weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung die
Tochtereinheit automatisch die Rücksetzung der Haupteinheit
frei, und läßt die Haupteinheit die
Initialisierungsverarbeitung durchführen, wenn ein
festgelegter Zeitraum, der länger ist als der Zeitraum für
die Initialisierung, abgelaufen ist, nachdem die Rücksetzung
der Tochtereinheit selbst freigegeben wurde, so daß die
Tochtereinheit bis zur Initialisierung der Haupteinheit die
Steuerung zur Verfügung stellt, selbst wenn die
Tochtereinheit nicht die Initialisierungsverarbeitung beenden
kann, selbst nachdem ein längerer Zeitraum als jener für die
Initialisierung abgelaufen ist, und vermutet wird, daß sich
die Tochtereinheit in einem anomalen Zustand befindet, was es
ermöglicht, ein Kommunikationssystem zur Verfügung zu
stellen, bei welchem das System mit einem einfachen Aufbau
und einer einfachen Verarbeitung zumindest normal gestartet
werden kann.
In einem Fall, wenn irgendeine Tochtereinheit die
Initialisierungsverarbeitung durchführt, und zwar in einem
längeren Zeitraum als jenem, der hierfür bei der Haupteinheit
erforderlich ist, wobei es sich um den längsten Zeitraum
sämtlicher Tochtereinheiten handelt, gibt gemäß einem
weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung die
Tochtereinheit automatisch die Rücksetzung der Haupteinheit
frei, und läßt die Haupteinheit die
Initialisierungsverarbeitung durchführen, wenn ein bestimmter
Zeitraum, der länger als der Zeitraum für die Initialisierung
ist, abgelaufen ist, nachdem die Rücksetzung der
Tochtereinheit selbst freigegeben wurde, so daß die
Tochtereinheit die Steuerung bis zur Initialisierung der
Haupteinheit zur Verfügung stellt, selbst wenn die
Tochtereinheit nicht die Initialisierungsverarbeitung beenden
kann, selbst wenn ein längerer Zeitraum als jener für die
Initialisierung abgelaufen ist, und vermutet wird, daß sich
die Tochtereinheit in einem anomalen Zustand befindet, was es
ermöglicht, ein Kommunikationssystem zur Verfügung zu
stellen, bei welchem das System mit einem einfachen Aufbau
und einer einfachen Verarbeitung zumindest normal gestartet
werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird
die Tochtereinheit abgetrennt, nachdem ein bestimmter
Zeitraum, der länger ist als der Zeitraum für die
Initialisierung, abgelaufen ist, nachdem die Rücksetzung der
Tochtereinheit freigegeben wurde, so daß die Ausgabe eines
fehlerhaften Ausgangssignals von der Tochtereinheit an die
Kommunikationsleitung verhindert werden kann, und infolge
dieses Merkmals kann die Haupteinheit nach dem Start des
Systems auf die Tochtereinheit zugreifen, was es ermöglicht,
ein Kommunikationssystem zur Verfügung zu stellen, in welchem
die Haupteinheit exakt irgendeinen anomalen Zustand in der
voranstehend geschilderten Tochtereinheit feststellen kann.
Die vorliegende Anmeldung beruht auf der japanischen
Patentanmeldung Nr. HEI 8-220176, die am 21. August 1996 beim
japanischen Patentamt eingereicht wurde, und deren
Gesamtinhalt durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung
eingeschlossen wird.
Claims (5)
1. Kommunikationssystem, welches aufweist:
eine Haupteinheit (1), die das Gesamtsystem steuert, und auch eine Initialisierungsverarbeitung in einem Vorgang zum Rücksetzen des Systems durchführt, nachdem die Rücksetzung der Haupteinheit (1) selbst freigegeben wurde; und
eine Tochtereinheit (2), die an die Haupteinheit (1) über eine Kommunikationsleitung angeschlossen ist, und eine Initialisierungsverarbeitung in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems mit einem längeren Zeitraum für die Initialisierung, verglichen mit dem Zeitraum für die Haupteinheit (1) durchführt, nachdem das Rücksetzen der Tochtereinheit (2) selbst freigegeben wurde; wobei die Tochtereinheit aufweist:
eine Initialisierungssteuervorrichtung (20) zum Steuern der Initialisierungsverarbeitung der Tochtereinheit selbst, durch Feststellung der Freigabe der Rücksetzung der Tochtereinheit in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems, und
eine Rücksetzfreigabevorrichtung (21) zum Freigeben der Rücksetzung der Haupteinheit (1), wenn die Initialisierungsverarbeitung beendet ist, entsprechend der Steuerung durch die Initialisierungssteuervorrichtung (20).
eine Haupteinheit (1), die das Gesamtsystem steuert, und auch eine Initialisierungsverarbeitung in einem Vorgang zum Rücksetzen des Systems durchführt, nachdem die Rücksetzung der Haupteinheit (1) selbst freigegeben wurde; und
eine Tochtereinheit (2), die an die Haupteinheit (1) über eine Kommunikationsleitung angeschlossen ist, und eine Initialisierungsverarbeitung in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems mit einem längeren Zeitraum für die Initialisierung, verglichen mit dem Zeitraum für die Haupteinheit (1) durchführt, nachdem das Rücksetzen der Tochtereinheit (2) selbst freigegeben wurde; wobei die Tochtereinheit aufweist:
eine Initialisierungssteuervorrichtung (20) zum Steuern der Initialisierungsverarbeitung der Tochtereinheit selbst, durch Feststellung der Freigabe der Rücksetzung der Tochtereinheit in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems, und
eine Rücksetzfreigabevorrichtung (21) zum Freigeben der Rücksetzung der Haupteinheit (1), wenn die Initialisierungsverarbeitung beendet ist, entsprechend der Steuerung durch die Initialisierungssteuervorrichtung (20).
2. Kommunikationssystem, welches aufweist:
eine Haupteinheit (1) zum Steuern des Gesamtsystems und zur Durchführung einer Initialisierungsverarbeitung in einem Vorgang zum Rücksetzen des Systems, nachdem die Rücksetzung der Haupteinheit (1) selbst freigegeben wurde; und
mehrere Tochtereinheiten (2), die jeweils über eine Kommunikationsleitung (5) an die Haupteinheit (1) angeschlossen sind, und eine Initialisierungsverarbeitung in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems durchführen, nachdem die Rücksetzung der Tochtereinheit (2) selbst freigegeben wurde; wobei die Tochtereinheit (2) die Initialisierungsverarbeitung in einem längeren Zeitraum, verglichen mit jenem bei der Haupteinheit (1), durchführt, und auch mit dem längsten Zeitraum unter den Zeiträumen der mehreren Tochtereinheiten (2), und die Tochtereinheit (2) aufweist:
eine Initialisierungssteuervorrichtung (20) zum Steuern der Initialisierungsverarbeitung der Tochtereinheit (2) selbst, durch Feststellung der Freigabe der Rücksetzung der Tochtereinheit (2) in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems, und
eine Rücksetzfreigabevorrichtung (21) zur Freigabe der Rücksetzung der Haupteinheit (1), wenn die Initialisierungsverarbeitung fertig ist, entsprechend der Steuerung durch die Initialisierungssteuervorrichtung (20).
eine Haupteinheit (1) zum Steuern des Gesamtsystems und zur Durchführung einer Initialisierungsverarbeitung in einem Vorgang zum Rücksetzen des Systems, nachdem die Rücksetzung der Haupteinheit (1) selbst freigegeben wurde; und
mehrere Tochtereinheiten (2), die jeweils über eine Kommunikationsleitung (5) an die Haupteinheit (1) angeschlossen sind, und eine Initialisierungsverarbeitung in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems durchführen, nachdem die Rücksetzung der Tochtereinheit (2) selbst freigegeben wurde; wobei die Tochtereinheit (2) die Initialisierungsverarbeitung in einem längeren Zeitraum, verglichen mit jenem bei der Haupteinheit (1), durchführt, und auch mit dem längsten Zeitraum unter den Zeiträumen der mehreren Tochtereinheiten (2), und die Tochtereinheit (2) aufweist:
eine Initialisierungssteuervorrichtung (20) zum Steuern der Initialisierungsverarbeitung der Tochtereinheit (2) selbst, durch Feststellung der Freigabe der Rücksetzung der Tochtereinheit (2) in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems, und
eine Rücksetzfreigabevorrichtung (21) zur Freigabe der Rücksetzung der Haupteinheit (1), wenn die Initialisierungsverarbeitung fertig ist, entsprechend der Steuerung durch die Initialisierungssteuervorrichtung (20).
3. Kommunikationssystem, welches aufweist:
eine Haupteinheit (1), welche das Gesamtsystem steuert, und auch eine Initialisierungsverarbeitung in einem Vorgang zum Rücksetzen des Systems durchführt, nachdem die Rücksetzung der Haupteinheit (1) selbst freigegeben wurde; und
eine Tochtereinheit (6), die an die Haupteinheit (1) über eine Kommunikationsleitung (5) angeschlossen ist, und eine Initialisierungsverarbeitung in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems in einem längeren Zeitraum für die Initialisierung durchführt, verglichen mit dem Zeitraum für die Haupteinheit (1), nachdem das Rücksetzen der Tochtereinheit (6) selbst freigegeben wurde; wobei die Tochtereinheit (6) aufweist:
eine Zeitgebervorrichtung (32) zur Messung eines bestimmten Zeitraums, der vorher auf einen Wert eingestellt wurde, und länger ist als der Zeitraum zum Initialisieren der Tochtereinheit (6) selbst, nachdem die Rücksetzung der Tochtereinheit (6) selbst in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems freigegebe wurde;
eine Initialisierungssteuervorrichtung (30) zum Steuern des Initialisierungsvorgangs für die Tochtereinheit (6) selbst, durch Feststellung der Freigabe der Rücksetzung der Tochtereinheit (6) selbst; und
eine Rücksetzfreigabevorrichtung (34) zum Freigeben der Rücksetzung der Haupteinheit (1) entweder in einem Fall, in welchem die Initialisierungsverarbeitung entsprechend der Steuerung durch die Initialisierungssteuervorrichtung (30) beendet ist, oder in einem Fall, in welchem die Messung des bestimmten Zeitraums durch die Zeitgebervorrichtung (32) beendet ist.
eine Haupteinheit (1), welche das Gesamtsystem steuert, und auch eine Initialisierungsverarbeitung in einem Vorgang zum Rücksetzen des Systems durchführt, nachdem die Rücksetzung der Haupteinheit (1) selbst freigegeben wurde; und
eine Tochtereinheit (6), die an die Haupteinheit (1) über eine Kommunikationsleitung (5) angeschlossen ist, und eine Initialisierungsverarbeitung in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems in einem längeren Zeitraum für die Initialisierung durchführt, verglichen mit dem Zeitraum für die Haupteinheit (1), nachdem das Rücksetzen der Tochtereinheit (6) selbst freigegeben wurde; wobei die Tochtereinheit (6) aufweist:
eine Zeitgebervorrichtung (32) zur Messung eines bestimmten Zeitraums, der vorher auf einen Wert eingestellt wurde, und länger ist als der Zeitraum zum Initialisieren der Tochtereinheit (6) selbst, nachdem die Rücksetzung der Tochtereinheit (6) selbst in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems freigegebe wurde;
eine Initialisierungssteuervorrichtung (30) zum Steuern des Initialisierungsvorgangs für die Tochtereinheit (6) selbst, durch Feststellung der Freigabe der Rücksetzung der Tochtereinheit (6) selbst; und
eine Rücksetzfreigabevorrichtung (34) zum Freigeben der Rücksetzung der Haupteinheit (1) entweder in einem Fall, in welchem die Initialisierungsverarbeitung entsprechend der Steuerung durch die Initialisierungssteuervorrichtung (30) beendet ist, oder in einem Fall, in welchem die Messung des bestimmten Zeitraums durch die Zeitgebervorrichtung (32) beendet ist.
4. Kommunikationssystem, welches aufweist:
eine Haupteinheit (1) zum Steuern des Gesamtsystems, und zur Durchführung einer Initialisierungsverarbeitung in einem Vorgang zum Rücksetzen des Systems, nachdem die Rücksetzung der Haupteinheit (1) selbst freigegeben wurde; und
mehrere Tochtereinheiten (6), die jeweils an die Haupteinheit (1) über eine Kommunikationsleitung (5) angeschlossen sind, und eine Initialisierungsverarbeitung in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems durchführen, nachdem die Rücksetzung der Tochtereinheit (6) selbst freigegeben wurde; wobei die Tochtereinheit (6), welche die Initialisierungsverarbeitung in einem längeren Zeitraum, verglichen mit jenem bei der Haupteinheit (1), durchführt, und auch in dem längsten Zeitraum unter den Zeiträumen sämtlicher mehrerer Tochtereinheiten (6), aufweist:
eine Zeitgebervorrichtung (32) zur Messung eines bestimmten Zeitraums, der vorher auf einen Wert eingestellt wird, und länger ist als der Zeitraum zur Initialisierung der Tochtereinheit (6) selbst, nachdem die Rücksetzung der Tochtereinheit (6) freigegeben wurde, in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems;
eine Initialisierungssteuervorrichtung (30) zum Steuern der Initialisierungsverarbeitung für die Tochtereinheit (6) selbst, durch Feststellung der Freigabe der Rücksetzung der Tochtereinheit (6) selbst; und
eine Rücksetzfreigabevorrichtung (34) zur Freigabe der Rücksetzung der Haupteinheit (1) entweder in einem Fall, in welchem die Initialisierungsverarbeitung beendet ist, entsprechend der Steuerung durch die Initialisierungssteuervorrichtung (30), oder in einem Fall, in welchem die Messung des bestimmten Zeitraums durch die Zeitgebervorrichtung (32) beendet ist.
eine Haupteinheit (1) zum Steuern des Gesamtsystems, und zur Durchführung einer Initialisierungsverarbeitung in einem Vorgang zum Rücksetzen des Systems, nachdem die Rücksetzung der Haupteinheit (1) selbst freigegeben wurde; und
mehrere Tochtereinheiten (6), die jeweils an die Haupteinheit (1) über eine Kommunikationsleitung (5) angeschlossen sind, und eine Initialisierungsverarbeitung in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems durchführen, nachdem die Rücksetzung der Tochtereinheit (6) selbst freigegeben wurde; wobei die Tochtereinheit (6), welche die Initialisierungsverarbeitung in einem längeren Zeitraum, verglichen mit jenem bei der Haupteinheit (1), durchführt, und auch in dem längsten Zeitraum unter den Zeiträumen sämtlicher mehrerer Tochtereinheiten (6), aufweist:
eine Zeitgebervorrichtung (32) zur Messung eines bestimmten Zeitraums, der vorher auf einen Wert eingestellt wird, und länger ist als der Zeitraum zur Initialisierung der Tochtereinheit (6) selbst, nachdem die Rücksetzung der Tochtereinheit (6) freigegeben wurde, in dem Vorgang zum Rücksetzen des Systems;
eine Initialisierungssteuervorrichtung (30) zum Steuern der Initialisierungsverarbeitung für die Tochtereinheit (6) selbst, durch Feststellung der Freigabe der Rücksetzung der Tochtereinheit (6) selbst; und
eine Rücksetzfreigabevorrichtung (34) zur Freigabe der Rücksetzung der Haupteinheit (1) entweder in einem Fall, in welchem die Initialisierungsverarbeitung beendet ist, entsprechend der Steuerung durch die Initialisierungssteuervorrichtung (30), oder in einem Fall, in welchem die Messung des bestimmten Zeitraums durch die Zeitgebervorrichtung (32) beendet ist.
5. Kommunikationssystem nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet , daß die
Tochtereinheit (6) eine
Kommunikationsunterbrechungsvorrichtung (31) aufweist,
um die Kommunikationsleitung (5) in einem Fall zu
unterbrechen, in welchem die Messung des bestimmten
Zeitraums durch die Zeitgebervorrichtung (32) beendet
ist.
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