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DE3328260A1 - Polyolefinharz-zusammensetzung - Google Patents

Polyolefinharz-zusammensetzung

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Publication number
DE3328260A1
DE3328260A1 DE19833328260 DE3328260A DE3328260A1 DE 3328260 A1 DE3328260 A1 DE 3328260A1 DE 19833328260 DE19833328260 DE 19833328260 DE 3328260 A DE3328260 A DE 3328260A DE 3328260 A1 DE3328260 A1 DE 3328260A1
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Germany
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film
metallized
weight
films
propylene
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DE19833328260
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English (en)
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DE3328260C2 (de
Inventor
Tadao Ishibashi
Youichi Ichihara Chiba Kugimiya
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JNC Corp
Original Assignee
Chisso Corp
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Publication date
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
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    • C08L23/02Compositions of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Compositions of derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
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Description

Die Erfindung betrifft eine Polyolefinharz-Zusammensetzung für metallisierte Filme. Sie betrifft insbesondere eine Polyolefinharz-Zusammensetzung für metallisierte Filme mit verbesserter Schlagfestigkeit, guter Wärmesiegelbarkeit und guten Klebeeigenschaften der metallisierten Membran und Bedruckbarkeit der metallisierten Oberfläche, bei dem während der Filmherstellung und auch beim Metallisierungsverfahren beim Aufwickeln keine Runzeln oder Knitterstellen und dergleichen entstehen. 10
In jüngerer Zeit werden kristalline Propylen-cC-Olefin-Copolymere, die hauptsächlich Propylen enthalten, z.B. statistische Ethylen-Propylen-Copolymere, Ethylen-Propylen-
Buten-1-Copolymere, Propylen-Buten~1-Copolymere und dergleichen in grossem Masse für die Filmherstellung verwendet und zwar hauptsächlich für Verpackungsfilme, Laminate und dergleichen, wobei man deren Eigenschaften, wie eine sehr gute Transparenz, Schlagfestigkeit, Heissiegelbarkeit und dergleichen, ausnutzt. Weiterhin werden metallisierte Filme, die man erhält, indem man Metalle auf Plastikfilme im Vakuum aufbringt, in grossem Masse für metallisierte Garne, als Baumaterialien, Verpackungsfilme und dergleichen verwendet, wobei man von den sehr guten dekorativen Eigenschaften, Gasabdichtungseigenschaften, lichtabschirmenden Eigenschaften usw. Gebrauch macht.
Insbesondere werden mit Aluminium metallisierte Filme in grossem Masse für Verpackungszwecke verwendet, wobei jedoch die Filme, die durch Metallisieren von üblichen im Handel erhältlichen Propylen-c^-Olefin-Copolymeren erhalten wurden, nur eine schwache Klebefestigkeit zwischen dem Grundfilm und der metallisierten Membran aufweisen und ausserdem eine sehr schlechte Bedruckbarkeit und Beklebbarkeit der metallisierten Oberfläche haben. Infolgedessen konnte man sie nicht für solche Anwendungen einsetzen, bei denen man bedrucken möchte oder Laminate ausbildet und dies stellt daher einen grossen Nachteil bei ihrer Anwendung dar. In der JP-OS 55-52333/1980 wird als Grund für die Verschlechterung der Bedruckbarkeit und der Klebbarkeit angegeben, dass ein Teil des Salzsäureeinfangmittels, der Gleitmittel, der Antioxidantien usw., die dem Polypropylenfilm zugegeben wurden, zu der metallisierten Oberfläche wandern
oder in diese übertragen werden. Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben die Gründe, welche die Verschlechterung der Bedruckbarkeit und der Beklebbarkeit verursachen, weiter untersucht und sie haben gefunden, dass die Fettsäurederivate, wie die Salze höherer Fettsäuren, Fettsäureamide, Fettsäuteester, Fettsäureaminderivate und dergleichen, einen besonders schlechten Einfluss haben und dass ein Teil der Wachse oder Antioxidantien mit niedrigem Molekulargewicht/ die wandern oder verdampfen, auch für diese Ursache verantwortlich sind und deshalb wurde die Verwendung der üblichen Additive ganz stark eingeschränkt.
Insbesondere verursachen Fettsäurederivate, wie die Salze höherer Fettsäuren, z.B. Kalziumstearat, Natriumstearat und dergleichen, wie sie zum Neutralisieren der Saurekomponente der in den Polymeren enthaltenen Katalysatorrückstände verwendet werden, sowie höhere Fettsäureamide, z.B. Oleinsäureamid, Stearinsäureamid, Erukosäureamid, Ethylenbisstearamid und dergleichen, wie sie üblicherweise als Gleitmittel verwendet werden, schon bei Zugabe von sehr geringen Mengen von etwa 0,01 Gew.% eine Erniedrigung des Benetzungsindex auf 33 dyn/cm oder weniger und machen ein Bedrucken oder Bekleben der metallisierten Oberfläche unmöglich. Diese Additive wurden jedoch bisher als unvermeidbare Additive bei Polypropylenfilmen verwendet und Polypropylen, welches diese Additive nicht enthält verursacht eine Reihe von Problemen zur Zeit der Filmherstellung oder bei der Weiterbearbeitung der Filme. Wenn man beispielsweise die vorerwähnten Gleitmittel fortlässt,
dann sind die Gleiteigenschaften oder Antiblockeigenschaften der Filme erheblich verschlechtert und aufgewickelte Filme zeigen Runzeln oder örtliche Vergrösserung der Filmaufwicklung/ sogenannte "Aufwickelfehler11 und die Produktivität wird dadurch erheblich vermindert. Diese Phänomene treten insbesondere bei statistischen Propylen-oO-Olefin-Copolymeren auf und zwar aufgrund der niedrigen Festigkeit und der guten Klebefähigkeit. Dies vermindert nicht nur die Produktivität und die Ausbeute an Filmen, sondern selbst dann, wenn man nur runzelfreie ohne Aufwickelfehler verwendete Teile für die Metallisierung verwendet, bilden sich Runzeln und Aufwickelfehler bei der Aufwickelstufe nach der Metallisierung und auch dadurch wird die Produktivi-
15 tat vermindert. Je niedriger der Schmelzpunkt eines
Propylen-o^-oiefin-Copolymers ist, umso deutlicher tritt dieses Phänomen auf. Je grosser die Breite des Films und je mehr man die Dicke des Filmes vermindert, umso deutlicher werden diese Phänomene. Dies trifft für Filme zu, die man hergestellt hat, indem man ein gepfropftes Polypropylen, das durch Pfropfpolymerisation von Maleinsäureanhydrid auf Polypropylen erhalten wurde (siehe JP-OSen 50-61 469/1975 und 55-52 333/1980) hergestellt hat. Diese Phänomene sind dafür verantwortlich, dass erhebliche Schwierigkeiten bei der Herstellung von metallisierten Polypropylenfilmen bestehen, die eine hohe Schlagfestigkeit und Heissiegelfähigkeit aufweisen und die eine sehr gute Bedruckbarkeit und Beklebbarkeit der metallisierten Oberflächen haben.
Untersuchungen durch die Erfinder bezüglich der Herstellung von metallisierten Filmen mit verbesserten
Klebeeigenschaften der metallisierten Membran und verbesserter Bedruckbarkeit der metallisierten Oberfläche, wobei auch die Filmherstellungseigenschaften und die Verarbeitbarkeit in einem Film gut sein soll und ausserdem die Eigenschaften eines Propylen-ok-Olefin-Copolymers mit sehr guter Schlagfestigkeit und niedriger Heisssiegelfähigkeit erhalten bleiben soll, haben nun dazu geführt, dass bei Verwendung einer Zusammensetzung, die man erhält, indem man ein spezifisches Polyethylen in einer bestimmten Menge mit einem spezifischen Propylen- C^-Olefin-Copolymer vermischt, einen metallisierten Film mit den angestrebten Eigenschaften erhalten werden kann.
15 Die Erfindung betrifft
(1) eine Polyolefinharz-Zusammensetzung für metallisierte Filme, erhalten durch Abmischen eines kristallinen Propylen-C^-Olefin-Copolymers, enthaltend 70 Gew.% oder mehr an Propylenkomponente und mit einem kristallinen Schmelzindex von 1500C oder weniger mit einem hochdichten Polyethylen mit einer Dichte von 0,940 g/cm3 oder mehr, in einem Mischverhältnis von 96 bis 80 Gew.% des Copolymers und 4 bis 20 Gew.% des PoIyethylens, wobei das Verhältnis der Fliessfähigkeit (MI) des Polyethylens zu der Fliessfähigkeit (MFR) des Copolymers gleich oder grosser als 0,7 ist;
(2) eine Polyolefinharz-Zusammensetzung gemäss (1), enthaltend als Additiv ein phenolisches Antioxidans oder/und ein Phosphor-Antioxidans, jeweils mit einem
Molekulargewicht von 500 oder mehr, in einer Menge von 0/01 bis 0,30 Gew.%, bezogen auf die Zusammensetzung;
(3) eine Polyolefinharz-Zusammensetzung gemäss (1), enthaltend einen anorganischen Füllstoff in einer Menge von 0 bis 1,0 Gew.%, bezogen auf die Zusammensetzung? und
(4) eine Polyolefinharz-Zusammensetzung gemäss (3), in welcher der anorganische Füllstoff ein metallsubstituierte Zeolith mit einer Teilchengrösse von 5 μπι oder weniger, in einer Menge, bezogen auf die Zusammensetzung, von 0,01 bis 0,4 Gew.% ist.
Das statistische kristalline Propylen-oO-Olefin-Copolymer enthält 70 Gew.% oder mehr an Propylenkomponente und hat einen kristallinen Schmelzpunkt (nachfolgend mit Tm abgekürzt) von 1500C oder weniger. Liegt der Gehalt an Propylenkomponente im Copolymer bei weniger als 70 Gew.%, so hat der erhaltene Film eine niedrige Festigkeit und neigt zum Blocken und ergibt schlechte Aufwickeleigenschaften, übersteigt Tm 1500C, dann werden die Niedrigtemperatur-Heissiegelfähigkeit und die Hochgeschwindigkeit-Siegelfähigkeit merklich vermindert.
Der kristalline Schmelzpunkt (Tm) bedeutet hier die Spitzentemperatur einer endothermen Kurve, die beim Schmelzen des Kristalls erhalten wird, wenn man die Temperatur einer 10 mg-Probe in einer Rate von 100C/
30 Minute in einer Stickstoffatmosphäre mittels eines Differential-Abtast-Kalorimeters erhöht. Bei einer
Erhöhung des Comonomergehaltes bei einem kristallinen Propylen-Oi/-Olefin-Copolymer, wird Tm erniedrigt und falls in einem statistischen Propylen-Ethylen-Copolymer der Gehalt der Ethylenkomponente in dem Copolymer 2,5 Gew.% übersteigt, beträgt der Tm 1500C oder weniger, in Abhängigkeit von der statistischen Verteilung des Copolymers. Blockcopolymere, wie Ethylen-Blockcopolymere, haben im allgemeinen einen Tm von 1500C oder mehr (neben diesen Tm erscheint ein kleiner Spitzenwert als "Sub-peak" in der Nähe von 1280C) und Filme, die man daraus herstellt, haben eine schlechte Niedrigtemperatur-Heissiegelfähigkeit und Hochgeschwindigkeits-Heissiegelfähigkeit, so dass man sie für die vorliegende Erfindung nicht verwenden kann.
Das vorerwähnte statistische kristalline Propylen-Φ-Olefin-Copolymer erhält man, indem man Propylen als Hauptkomponente und Ethylen oder ein c^-Olefin mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen als Comonomer einer statistisehen Copolymerisation in bekannter Weise unterwirft, z.B. unter Verwendung von Ziegler-Natta-Katalysatoren. Beispiele für solche Copolymere sind Ethylen-Propylen-Copolymere, Propylen-Buten 1-Copolymere, Ethylen-Propylen-Buten 1-Copolymere etc..
Hochdichtes Polyethylen mit einer Dichte von 0,940 g/cm3 schliesst auch Copolymere von Ethylen, die Ethylen als Hauptkomponente enthalten, mit anderen ού-oiefinen ein. Falls die Dichte des hochdichten Polyethylens niedriger als 0,940 ist, kann man keine metallisierten Filme mit guten Aufwickeleigenschaften, die das Ziel der Erfindung darstellen, erhalten.
- ίο -
Das statistische kristalline Propylen-oO -Olefin-Copolymer und das hochdichte Polyethylen müssen erfindungsgemass in einem Verhältnis von Schmelzindex (MI) des Polyethylens zu dem (MFR) des Copolymers von 0,7 oder mehr haben, d.h. MI/MFR ^ 0,7 und das Mischverhältnis muss im Bereich von 96 bis 80 Gew.% des Copolymers und 20 bis 4 Gew.% des Ethylens liegen. Ist das Verhältnis von MI zu MFR niedriger als 0,7, dann bilden sich zahlreiche Erhebungen und Erniedri— gungen in Form von Fischaugen in dem Film aus und man kann keine glatten metallisierten Filme herstellen. Liegt dagegen das Verhältnis im Bereich von 0,7 bis 1,2, so kann man einen metallisierten Film mit einem Mattglanz erhalten und beträgt das Verhältnis 1,3 oder mehr, dann erhält man Filme mit metallischem Glanz. Hinsichtlich der Aufwickeleigenschaften des Rohfilms sowie auch des metallisierten Films ist es besonders wünschenswert, dass das Verhältnis im Bereich von 1,1:8,0 liegt. Der MI des hochdichten Polyethylens und der MFR des statistischen kristallinen Propylen-oC-Olefin-Copolymers bedeutet die Fliessrate gemäss der Polyethylen-Prüfmethode JIS K6760 (1900C, 2,15 kg f) bzw. die Fliessrate gemäss der Polypropylen-Prüfmethode JIS K6758 (2300C, 2,16 kg f).
Der Grund, warum das Mischverhältnis des Copolymers und des Polyethylens erfindungsgemass 96 bis 80 Gew.% Copolymer und 4 bis 20 Gew.% Polyethylen betragen müssen, ist darin zu sehen, dass für den Fall, dass das
30 Polyethylen in einer Menge von weniger als 4 Gew.%
vorliegt, keine guten Aufwickeleigenschaften erzielt
werden, während dann, wenn das Polyethylen 20 Gew.% übersteigt, crepartige Runzeln ausgebildet werden, die auf das Kristallisieren des Polyethylens während der Filmherstellung zurückzuführen sind und die es unmöglieh machen, einen guten Film herzustellen.
Um die gute Klebefestigkeit der metallisierten Membran und deren Bedruckbarkeit sowie die Klebeeigenschaften der metallisierten Oberfläche gemäss dem Ziel der
iö Erfindung beizubehalten, enthalten die Zusammensetzungen aus dem Copolymer und dem Polyethylen vorzugsweise praktisch keine Fettsäurederivate, wie die Salze höherer Fettsäuren, Fettsäureamide etc., und wie man sie bisher üblicherweise verwendet hat.
Additive, die man den erfindungsgemassen Zusammensetzungen zugeben kann, sind phenolische Antioxidatien mit einem Molekulargewicht von 500 oder mehr, phosphorhaltige Antioxidantien mit einem Molekulargewicht von 500 oder mehr, anorganische Füllstoffe und andere Polymere, die keine Fettsäurederivate enthalten. Beispiele für Antioxidantien mit einem Molekulargewicht von 500 oder mehr sind:
Tetrakis-/räethylen-3- (3 · ,5 ' -di-t-butyl-4 · -hydroxyphenyl) ■ propionat7methan,
1 ,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyben-. zyl)benzol,
30
1,3,5-Tris(4-t-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethyl-benzyl)-isocyanurate
6-(4-Hydroxy-3,5-di-t-butylamino)-2,4-bis-n-octylthio-1/3,5-triazin,
1, 1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-t-buty!phenyl)-butan, 5
Tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)isocyanurat,
Tetrakis(2,4-di-t-butylphenyl)4,4'-biphenylen-diphosphinit, etc..
Diese Antioxidantien werden alleine oder in Kombination von zwei oder mehr in einer Menge von 0,01 bis
0,30 Gew.% und vorzugsweise von 0,05 bis 0,20 Gew.%# bezogen auf das Gesamtgewicht der Harze, eingesetzt.
Die Zugabe dieser Antioxidantien verbessert die Stabilität der Zusammensetzungen während der Filmherstellung und verhindert ein Gelieren des Polyethylens. Antioxidantien mit einem Molekulargewicht von unterhalb 500 sind unerwünscht, weil sie im allgemeinen wandern oder verdampfen. Ausserdem soll die Menge 0,30 Gew.% nicht übersteigen, weil sonst die Bedruckbarkeit der metallisierten Oberfläche erniedrigt wird, während dann, wenn sie in Mengen von weniger als 0,01 Gew.% angewendet werden, die Verhinderung der Oxidation nicht ausreichend ist und dadurch die Filmherstellung erschwert wird.
Geeignete anorganische Füllstoffe sind Kalziumkarbonat, Siliziumdioxid, Ton, Talkum, Glimmer und dergleichen, jedoch wendet man vorzugsweise zum Neutralisieren der in den Polymeren enthaltenen sauren Substanzen
metallsubstituierte Zeolithe mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von 5 μ,ΐη oder weniger und einem niedrigen sekundären Kohäsionsvermögen an. Geeignete metallsubstxtuierte Zeolithe sind solche, die man erhält, indem man Metallionen der Gruppe II des perio-, dischen Systems, wie Mg oder Ca für Na oder K-Ionen, wie sie in den natürlichen oder synthetischen Zeolithen vorkommen, austauscht, wobei Ca-substituierte Zeolithe besonders wünschenswert sind.
Beispiele für die vorerwähnte weitere Art von Polymeren, sind mit Maleinsäure gepfropfte Polypropylene zur Verbesserung der Anhaftung zwischen dem Film und der metallisierten Membran, niedrigdichte Polyethylene, Ethylen- d>-Olefin-Kautschuke zur Verbesserung der Schlagfestigkeit etc.. In keinem Fall dürfen Fettsäurederivate in diesen weiteren Polymeren eingemischt sein, weil sonst die Ziele der vorliegenden Erfindung nicht erreicht werden.
Weiterhin sollen die vorerwähnten anorganischen Füllstoffe und weiteren Arten von Polymeren in die erfindungsgemässen Mischungen vorzugsweise in Mengen von 10 Gew.% oder weniger eingemischt werden, um die Eigenschäften der Filme nicht nachteilig zu beeinflussen.
Das Vermischen der Komponenten für die vorliegende Erfindung kann in üblicher Weise erfolgen, z.B. in Henschel-Mischern, Banbury-Mischern, in Knetern, Extrudern und dergleichen. Weiterhin kann man das Copolymer und das Polyethylen getrennt granulieren und zur Zeit der Filmherstellung miteinander vermischen.
Zur Herstellung von Filmen aus den erfindungsgemässen Zusammensetzungen verwendet man entweder eine Breitschlitzdüse oder das Schlauchverfahren, wobei die Filme aber unter Bedingungen hergestellt werden müssen, dass die schmelzextrudierte Zusammensetzung wie bei der üblichen Herstellung von Filmen aus Polypropylen auf 700C oder weniger abgeschreckt wird. Wird die Mischung auf eine Temperatur von mehr als 700C abgekühlt, dann sind die erhaltenen Filme merklich brüchig und auch die Niedrigtemperatur-Siegelfähigkeit verschlechtert sich.
Die so erhaltenen Filme werden einer Koronaentladung auf der metallisierten Oberfläche unterworfen und anschliessend findet dann die Metallisierung im Vakuum statt, unter Erhalt von metallisierten Polyolefinfilmen. Diese Koronaentladungsbehandlung kann zu irgendeiner Zeit nach der Herstellung des Polyolefinfilms und vor der Metallisierung erfolgen, wobei jedoch diese Behandlung am einfachtsten durchgeführt wird zwischen
20 der Filmherstellung und dem Aufrollen.
Ohne Koronaentladungsbehandlung ist die Klebefestigkeit des Metalls auf dem Film bei der Metallisierung nicht ausreichend und man erhält keine Produkte, die
praktisch anwendbar sind. Vorzugsweise wird die Koronaentladungsbehandlung so durchgeführt, dass man einen Benetzungsindex von 37 dyn/cm oder mehr, insbesondere einen Benetzungsindex im Bereich von 39 bis 43 dyn/cm, gemessen gemäss JIS K6768, erhält. Um die Klebefestigkeit zwichen dem Film und dem Metall noch weiter zu verbessern, hat man auch schon Mittel angewendet, die eine
gute Affinität zu dem Metall haben, wie Polyester, Polyurethane, Epoxyharze und dergleichen, die man auf den Fiom, der einer Koronaentladungsbehandlung unterworfen wird, beschichtet, worauf man dann die Metallisierung durchführt und beim Metallisieren der erfindungsgemässen Mischungen kann man selbstverständlich auch solche Massnahmen gleichzeitig mit der Metallisierung anwenden.
Zum Vakuummetallisieren von Filmen aus den erfindungsgemässen Zusammensetzungen können alle bekannten Verfahren angewendet werden, wobei man jedoch im allgemeinen eine Vakuummetallisierungsvorrichtung verwendet, die einen Zuführteil, einen Metallisierteil und einen Aufwickelteil für den Film aufweist und wobei der
—4 Atmosphärendruck im Inneren der Vorrichtung auf 10 Torr oder weniger durch gleichzeitige Anwendung einer ölpumpe und einer Diffusionspumpe vermindert wird, und wobei ein Gefäss, welches das gewünschte Metall, wie Aluminium, oder Fäden, an denen das gewünschte Metall anhaftet, bis zur Schmelze erwärmt werden und das Metall dann verdampft wird und die verdampften Metallmoleküle dann kontinuierlich auf der Oberfläche des zugeführten Films abgeschieden und der Film anschliessend aufgewickelt wird. Dabei beträgt die Dicke der metallisierten Schicht im allgemeinen 0,01 bis einige μπι.
Hinsichtlich der einer VakuummetalIisierung zu unter-. werfenden Filme wird die Produktivität erhöht, je länger die Aufwickellängen des Films sind und je grosser die
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Breite ist, so dass man solche Werte bevorzugt anwendet. Die Vorteile hängen in grossem Masse von dem Aufwickelwert des zugeführten Films und von dem nach der Metallisierung aufgewickelten Film ab. Ein Film, der aus einer Zusammensetzung gemäss der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde, ergibt gute Resultate und die Produktivität von metallisierten Polyolefinfilmen kann verbessert werden und dessen Anwendbarkeit kann verbreitert werden. Darüber hinaus weisen die Filme sehr gute Metallisierungseigenschaften auf und die metallisierte Oberfläche lässt sich sehr gut bedrucken und bekleben.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen beschrieben. Die physikalischen Eigenschäften, die in den Beispielen gezeigt werden, wurden nach folgenden Methoden bstimmt:
(1) Hä£t§i gemäss ASTM D882 (1 % Sekantenmodul (kg/cm2))
(2) §]:22]£lingsgrad2 Zwei Probestücke von 2 cm Breite und 10 cm Länge werden in einer Länge von 2 cm übereinandergelegt, wobei im Falle eines Rohfilms, die einer Koronaentladungsbehandlung unterworfenen Filme aufeinander
gelegt werden und im Falle von metallisierten Filmen, nicht-metallisierte Oberflächen aufeinandergelegt werden. Eine Last von 2 kg mit einer Bodenoberfläche von 2 χ 2 cm wird
30 auf die übereinanderliegenden Oberflächen
gelegt und in diesem Zustand in einem konstanten Temperaturbad während 24 Stunden gelassen
A A «
- 17 -
und anschliessend wird die Kraft (kg/cm2), die erforderlich ist, um die übereinanderliegenden Teile auseinander zu ziehen, mit einem Zugfestigkeitsprüfgerät bestimmt.
§§2§!,£5H22§i2£[§;£i Dieser wurde in bezug auf die einer Koronaentladungsbehandlung unterworfenen Filmoberfläche gemäss der Methode JIS K6768 (dyn/cm) bestimmt. 10
(4) Aufwickelzahl_des_Pilms2 Eine Filmrolle, die durch kontinuierliches Aufnehmen einer definierten Länge des Rohfilms oder des metallisierten Films erhalten worden war, wurde mit dem blossen Auge beobachtet und solche
Rollen, die keine Runzeln oder vergrösserten Teile (Aufnehmeprotuberanzen) aufwiesen, wurden mit ο bewertet (gute Aufnahmezahl) und solche welche Runzeln oder vergrösserte Teile aufwiesen, wurden mit χ (schlechte Aufnehme
zahl) bewertet.
(5) Klebeeigenschaften^er^etallisierten^embran^: Ein Band aus Hydratzellulose (Cellotape ® , her-
· gestellt von Sekisui Kagaku) von 18 mm Breite
wurde auf einen metallisierten Film auf die Seite der metallisierten Membran über eine Länge von 70 mm gelegt. Anschliessend wurde das Band schnell abgezogen und der Prozentsatz der Fläche der metallisierten Membran,
welcher an der Oberfläche der Probe blieb und
nicht am Klebeband anhaftete, wurde festgestellt und wie folgt bewertet:
Prozentsatz der verbleibenden
Fläche
Bewertung
(%) 90 - 100 3
70 - 89 2
weniger als 70 1
tallisierten_Oberfläche^ Die metallisierte Oberfläche (Metalloberfläche) des metallisierten Films wurde auf eine nicht-metallisierte
15 Oberfläche des Films gelegt und dann liess
man sie unter einer Belastung von 1 kg/100 cm2 in einer Atmosphäre mit einer relativen Feuchtigkeit von 25 % bei einer Temperatur von 400C während 72 Stunden stehen und mass anschliessend den Befeuchtungsindex (dyn/cm)
der metallisierten Oberfläche. Damit ein Film eine gute Bedruckbarkeit und Laminierbarkeit aufweist, ist ein Befeuchtungsindex von 35 oder mehr erforderlich.
Vergleichsbeispiele 1 bis 7
Tetrakis/methylen-3-(2',5'-di-t-butyl-4'-hydroxy-phenyl) propionat7methan als Antioxidans (0,10 Gew.%) und eine
Reihe der in Tabelle 1 gezeigten Additive wurden mit einem statistischen Ethylen-Propylen-Copolymer, einem niedrig-schlagfesten Harz, bestehend aus 96,8 Gew.% Propylenkomponente und 3,2 Gew.% Ethylenkomponente, abgemischt und die erhaltene Mischung wurde dann auf einem Extruder bei 2300C bearbeitet, wobei man 7 Arten von granulierten Zusammensetzungen erhielt, die dann auf einem Extruder mit einem Durchmesser von 75 mm und einer T-Düse bei einer Schmelztemperatur von 2300C und einer Kühlwalzentemperatur von 300C zu Filmen verarbeitet wurden und die Filme wurden unmittelbar danach einer Koronaentladungsbehandlung auf einer Oberfläche unterworfen und dann wurde der Rohfilm mit einer Dicke von 25 μπι, einer Breite von 100 cm und einer Länge von 2.000 m aufgerollt. Jeder der Rohfilme wurde dann mit einem Längsschneider auf eine Breite von 60 cm geschnitten und anschliessend wurde der Film in eine Vakuummetallisierungsvorrichtung eingegeben und dort kontinuierlich zugeführt und der Film wurde an der Oberfläehe, die einer Koronaentladungsbehandlung unterworfen worden war, metallisiert und anschliessend wurde der mit einer 0,05 μπι dicken Metallschicht metallisierte Film aufgewickelt. Die Eigenschaften des Rohfilms und des metallisierten Films werden in Tabelle 1 gezeigt.
Aus Tabelle 1 geht hervor, dass Filme mit einem zugegebenen Fettsäurederivat gute Aufrollfähigkeiten aufweisen und zwar sowohl bei einem Rohfilm als auch bei einem metallisierten Film, dass abeidieKlebefestigkeit der metallisierten Membran schlecht ist und dass auch der Benetzungsindex der metallisierten Oberfläche nicht merklich vermindert ist. Dagegen weisen Filme, denen
keine Fettsäurederivate zugefügt wurden, überlegene Klebefestigkeiten der metallisierten Membran und einen überlegenen Benetzungsindex der metallisierten Oberfläche auf, aber der Rohfilm und der metallisierte Film neigen zum Blocken und die Aufwickelzahl ist schlecht. Insbesondere ist es bei Verwendung eines statistischen Ethylen-Propylen-Copolymers unmöglich, den gewünschten metallisierten Film zu erhalten, unabhängig davon, ob eine Zugabe von Fettsaurederivaten erfolgte oder nicht.
Beispiele 1 bis 4 und Vergleichsbeispiele 8 bis 13
Verschiedene Polyethylenarten in Pulverform, wie sie in Tabelle 2 gezeigt werden, wurden jeweils mit einem pulverförmigen statistischen Ethylen-Propylen-Copolymer mit 95,3 Gew.% Propylenkomponente und 4,7 Gew.% Ethylenkomponente und mit einem Gehalt von 0,15 Gew.% 1,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)-benzol als Antioxidans und mit einem MFR von 4,5 und einem Tm von 142 0C vermischt und es wurden granulierte Zusammensetzungen in gleicher Weise wie in den Ver-
25 gleichsbeispielen 1 bis 7 hergestellt und aus diesen
Mischungen wurden Rohfilme und metallisierte Filme hergestellt. Die Eigenschaften der so erhaltenen Rohfilme und der metallisierten Filme werden in Tabelle 2 gezeigt. Bei Verwendung der Rohfilme der Vergleichsbeispiele 10 bis 12 wurden crepartige Runzeln und Fischaugen ausgebildet unddie Glätte der Filmoberfläche war
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schlecht und es wurde deshalb kein Metallisierungstest durchgeführt.
Aus Tabelle 2 geht hervor, dass man Rohfilme und metallisierte Filme mit einer Reihe von überlegenen Eigenschaften erzielen kann, wenn man die erfindungsgemässen Zusammensetzungen verwendet, während man aus Zusammensetzungen ausserhalb der vorliegenden Erfindung solche Filme erhält, die stark blocken und schlechte Aufwickelzahlen ergeben.
Tabelle 1
Additiv (%) Rohfilm Aufwickel
zahl
metallisierter Film
Vergl.-
Beisp. 1
Vergl.-
Beisp. 2
Vergl.-
Beisp. 3
Vergl.-
Beisp. 4
Kalziumstearat 0,10
Ölsäureamid 0,10
Siliziumdioxid 0,10
(durchschn. Teil-
chengrösse 2 μΐη)
Kalziumstearat 0,10
Ethylenbisstea-
ramid 0,10
Siliziumdioxid 0,10
(durchschn. Tei1-
chengrösse 2 μΐη)
Kalziumstearat 0,15
Siliziumdioxid 0,10
(durchschn. Teil-
chengrösse 2 μΐη)
Glyzerinmono-
stearat 0,20
Siliziumdioxid 0,25
(durchschn. Teil-
chengrösse 2 μΐη)
Blockungs
grad
(g/4 cm2)
O O OO Klebeeigen- Befeuch- Befeuch- Aufwickel
schaf ten d. tungsin- tungsin- zahl
metallisier- dex der dex der
ten Oberflä- Filmober- metalli-
che fläche sierten
(dyn/cm) Oberfl,
(dyn/cm)
110
90
85
210
1 70 OO ο
1 60 <30 ο
1 60 <30 ο
1 140 <30 ο
CjO GJ KJ) OO hO
Fortsetzung Tabelle 1
Additiv (%) Rohfilm Aufwickel
zahl
metallisierter Film
Vergl,-
beisp. 5
Vergl.-
Beisp. 6
Vergl.-
Beisp. 7
Kalziumstearat 0,03
Siliziumdioxid 0,25
(durchschn. Teil-
chengrösse 2 μιη)
0,00
Blockungs
grad
(g/4 cm2)
X
(Runzeln)
X
(Vergrösse-
rung)
X
(Vergrösse-
rung)
Klebeeigen- Befeuch- Befeueh- Aufwickel
schaf ten d. tungsin- tungsin- zahl
metallisier- dex der dex der
ten Oberflä- Filmober- metalli
ehe fläche sierten
(dyn/cm) Oberfl,
(dyn/cm)
970
730
1260
2 710 31 χ
(Vergrösse-
rung)
X
3 420 40 (Vergrosse-
rung)
3 930 41 χ
(Vergrösse-
rung)
rsj oo
KJ OD CD
Tabelle 2
Dichte
(g/cm3)
Polyethylen zugege
bene
Menge
(%)
Härte
(kg/cm1)
Befeuch
tungsindex
(dyn/cm)
Rohfilm Aufwickel
zahl
Anmerkung
Vergl.-
Beisp. 8
MI
(g/10 min)
0 4400 40 Blockungs
grad
(g/4 cm2)
X
(Runzeln)
Vergl.-
Beisp. 9
0,960 -- 2 4700 39 1470 X
(Vergröss,)
Beisp. 1 0,960 8,0 4 5400 39 1110 O
Beisp. 2 0,960 8,0 7 6100 39 420 O
Beisp. 3 0,960 8,0 15 6600 39 230 O
Vergl.-
Beisp.10
0,960 8,0 25 7100 39 70 X viele crepähnliche
Runzeln wurden ge
bildet
Beisp. 4 0,957 8,0 4 5300 40 60 O
Vergl.-
Beisp.11
0,958 4,0 4 5300 39 340 X viele Fischaugen
wurden gebildet
Vergl.-
Beisp.12
0,952 2,5 4 5100 39 210 X Fischaugen wurden
auf der ges. Ober
fläche gebildet
Vergl.-
Beisp.13
0,952 0,3 4 4200 38 230 X
(Vergröss.)
8,0 1520
GJ OJ ISJ OO K) CD O
Fortsetzung Tabelle 2
Klebeeigen
schaften
metallisierter Film Aufwickelzahl
3 Befeuchtungs
index der metalli
sierten Oberfläche
(dyn/cm)
X
(Vergrösserung)
Vergl.-
Beisp. 8
3 42 X
(Vergrös serung)
Vergl.-
Beisp. 9
3 43 O
Beisp. 1 3 43 O
Beisp. 2 3 43 O
Beisp. 3 - 43 -
Vergl.-
Beisp.10
3 O
Beisp. 4 _ 42
Vergl.-
Beisp.ll
——
Vergl.-
Beisp.12
3 X
(Vergrösserung)
Vergl.-
Beisp.13
40
to
Ul
CO CO K) OO hO
cn
CD
Beispiel 5 und Vergleichsbeispiel 14
Ein granuliertes Ethylen-Propylen-Buten 1-Terpolymer (A) (94 Gew.%) aus 92,5 Gew.% Propylenkomponente, 4,0 Gew.% Ethylenkomponente und 3,5 Gew.% Buten 1-Komponente und mit einem Gehalt von 0,10 Gew.% Tetrakis(2,4-di-tbutylphenyl)-4,4'-biphenylen-diphosphinit als Antioxidans und einem MFR von 5,5 und einem Tm von 1380C wurde in einem Taumelmischer mit einem hochdichten PoIyethylen (B) (6 Gew.%), enthaltend 1,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)benzol als Antioxidans (0,07 Gew.%) und kalziumsubstituiertem Zeolith mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von 2 um als Neutralisierungsmittel (0,10 Gew.%), wobei das PoIyethylen eine Dichte von 0,962 und ein MI von 10,8 hatte, vermischt und anschliessend wurde die Mischung auf einem Extruder mit einem Durchmesser von 115 mm und einer T-Düse bei einer Schmelztemperatur von 240°C und einer Kühlwalzentemperatur von 2O0C zu einem Film verarbeitet und der Film wurde einer Koronaentladungsbehandlung auf einer Oberfläche unterworfen. Anschliessend wurde der Film mit einer Dicke von 20 μπι, einer Breite von 220 cm und einer einer Länge von 6.000 m aufgerollt und dann mit einem Längsschneider auf eine Breite von 110 cm geschnitten und dann wurde das gleiche Verfahren wie bei den Vergleichsbeispielen 1 bis 7 durchgeführt, wobei
man einen aufgerollten aluminiummetallisierten Film in einer Gesamtlänge von 6.000 m erhielt. Die Eigenschaften des Rohfilms und des metallisierten Films waren die folgenden:
Rohfilm:
- 27 -
Härte Blockungsgrad Be feuchtungsindex Aufwickelzahl
5.400 kg/cm2 160 g/4 cm2 40 dyn/cm ο
Metallisierter Film;
Klebeeigenschaften der metallisierten Membran
Benetzungsindex der metallisierten Oberfläche
Aufwickelzahl
41 dyn/cm
Zum Vergleich wurde ein Film aus dem vorerwähnten granulierten Terpolymer (A) alleine hergestellt und man
stellte fest, dass Runzeln bei dem aufgewickelten Film ausgebildet wurden und dass die Endteile des Films vergrÖssert waren. Die Aufwickellänge war auf einige Hundert Meter beschränkt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    * Polyolefinharz-Zusammensetzung für metallisierte Filme, erhalten durch Abmischen eines kristallinen Propylen-d> -Olefin-Copolymers, enthaltend 70 Gew.% oder mehr an Propylenkomponente und mit einem kristallinen Schmelzindex von 15O0C oder weniger mit einem hochdichten Polyethylen mit einer Dichte von 0,940 g/cm3 oder mehr, in einem Mischverhältnis von 96-80 Gew.% des Copolymers und 4-20 Gew.% des Polyethylens, wobei das Verhältnis der Fliessfähigkeit (MI) des Polyethylens zu der Fliessfähigkeit (MFR) des Copolymers gleich oder grosser als 0,7 ist.
  2. 2. Polyolefinharz-Zusammensetzung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass sie als Additiv ein phenolisches Antioxidans oder/und ein Phosphor-Antioxidans, jeweils mit einem MoIe-
    5 kulargewicht von 500 oder mehr, in einer Menge
    von 0,01 bis 0,30 Gew.%, bezogen auf die Zusammensetzung, enthält.
  3. 3. Polyolefinharz-Zusammensetzung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass sie einen anorganischen Füllstoff in einer Menge von 0 bis 1,0 Gew.%, bezogen auf die Zusammensetzung, enthält.
  4. 4. Polyolefinharz-Zusammensetzung gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass der anorganische Füllstoff ein metallsubstituierter Zeolith mit einer Teilchengrösse von 5 μπι oder kleiner in einer Menge in der Zusammensetzung von
    20 0,01 bis 0,4 Gew.% ist.
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