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DE3325680A1 - Vorrichtung insbesondere zur ueberwachung einer arbeitsmaschine, einer tuer, oder dergleichen - Google Patents

Vorrichtung insbesondere zur ueberwachung einer arbeitsmaschine, einer tuer, oder dergleichen

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Publication number
DE3325680A1
DE3325680A1 DE3325680A DE3325680A DE3325680A1 DE 3325680 A1 DE3325680 A1 DE 3325680A1 DE 3325680 A DE3325680 A DE 3325680A DE 3325680 A DE3325680 A DE 3325680A DE 3325680 A1 DE3325680 A1 DE 3325680A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
pressure wave
pump
monitoring
mbar
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE3325680A
Other languages
English (en)
Inventor
Günter 5000 Köln Karrasch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRABA GmbH
Original Assignee
FRABA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRABA GmbH filed Critical FRABA GmbH
Priority to DE3325680A priority Critical patent/DE3325680A1/de
Priority to EP84101191A priority patent/EP0117461B1/de
Priority to DE8484101191T priority patent/DE3478648D1/de
Priority to AT84101191T priority patent/ATE43925T1/de
Publication of DE3325680A1 publication Critical patent/DE3325680A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

m , ar w ν · ··· ·
-4-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung insbesondere zur Überwachung einer Arbeitsmaschine, eine Tür od. dgl.
Neben elektromechanischen und elektronischen Bauelementen stellen pneumatische Elemente eine weitere Möglichkeit für den Einsatz bei automatischen Steuerungen dar. Derartige Bauteile zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer, Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen, gegenüber Wasser und Feuchtigkeit und
•jQ einfache Anschlüsse pneumatischer Stelleinrichtungen aus. Die Wirkungsweise pneumatischer Bauelemente besteht darin, daß durch Druckänderung (Druckanstieg oder Druckabfall) ein elektrisches Signal ausgelöst wird. Abhängig von der Ausführung des Druckfühlers unterscheidet man Membran-
-L5 schalter, Bourdonrohrschalter und Kolbenschalter. Eingesetzt werden derartige Bauteile zur Vermeidung von Fehlbedienungen von Arbeitsmaschinen, Quetschungen in automatischen Türen, od. dgl.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Benutzung derartiger Druckwellenschalter eine Vorrichtung oder ein System zu schaffen, mit der bzw. mit welchem beispielsweise eine Arbeitsmaschine wie eine Stanze, Presse oder dgl. überwacht werden kann, wobei gleichzeitig eine überwachung des Systems selbst erfolgt.
Die Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch Druckwellenschalter, einen zwischen dem Druckwellenschalter angeordneten Druckgeber, eine Pumpe zur Aufrechterhaltung eines Arbeitsdruckes und ein Überwachungsrelais. Insbesondere können zwei Druckwellenschalter
vorgesehen sein, wobei die Druckwellenschalter mit dem Druckgeber über Schlauchleitungen verbunden sind. Mit Hilfe der zwei Druckwellenschalter ist es möglich, eine sich selbst überwachende pneumatische Anordnung zu schaffen, durch welche Warnmeldungen erfolgen, wenn das Gerät nicht aktiviert ist, der Druckgeber betätigt wird, keine Versorgungsspannung vorhanden ist, die Schlauchleitungen bzw. der Druckgeber in der Funktion gestört sind (undicht oder gequetscht) oder Komponenten in der Druck-Wellenkombination selbst defekt sind. Damit ist dieses System geeignet, um beispielsweise an einer Arbeitsmaschine im Gefahrenfall durch Betätigung des Druckgebers einen Aus-Befehl auszulösen. Da auch im Störungsfall oder wenn das Gerät nicht aktiviert ist, ein Aus-Befehl ansteht, kann das System als Sicherheitssystem bezeichnet werden.
Als Druckgeber kann insbesondere ein Durchgangsdruckgeber (ein Zweiweg-Druckgeber)von mindestens 0,5 m Länge angeschlossen werden. Ferner kann vorgesehen sein, daß zwischen der Pumpe und den Druckwellenschaltern ein Luftwiderstand und ein Rückschlagventil angeordnet sind.
Um die Empfindlichkeit und Schnelligkeit des Systems bei Benutzung über-langer Schlauchleitungen zwischen den Druckgebern und den Druckwellenschaltern zu erhöhen, können bevorzugtermaßen am Druckgeber direkt angebrachte Druckwellenschalter angeordnet werden.
3Q Die Druckwellenschalter sind bevorzugtermaßen mit einem Umschaltkontakt ausgebildet.
Ferner kann vorgesehen sein, daß der Arbeitsdruck im Bereich von 5 bis 7 mbar liegt. Um diesen Arbeitsdruck aufrechtzuerhalten, kann bevorzugtermaßen ein Pumpintervall von ca. 20 Sek. vorgesehen sein. Weiterhin kann vor-
-6-
gesehen sein, daß das Uberwachungsrelais bei einem Druck ': unter 3,5 mbar bzw. bei einem Druck über 11,0 mbar abfällt.
Der Zustand des Systems, d.h. insbesondere die Aktivität ; der Pumpe und die Druckangaben können über Anzeigen kennt- ·, lieh gemacht werden, wobei insbesondere LED-Anzeigen verwendet werden können. |
Ferner kann vorgesehen sein, daß für die Erhöhung des
Pumpendruckes nach Abschaltung eine Zeitverlängerung vor- '
gesehen ist, d.h., daß die Pumpenrelais-Erregung noch für j;
ca. 3 00 ms bestehen bleibt. i
Zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des Systems I
ist dieses bevorzugtermaßen dicht ausgebildet, wobei die
Dichtigkeit beispielsweise durch Verkleben der Verbindungs- [-,
stellen erreicht werden kann. Um eine eventuelle thermische oder atmosphärische Druckveränderung des pneuma- j tischen Systems ausgleichen zu können, können an den S; Druckwellenschaltern Einstellschrauben zur Einstellung Ϊ-einer vorgegebenen Undichtigkeit vorgesehen sein. :"
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs- . '·',_ beispielen näher erläutert. Es zeigen: Ii
Fig. 1 eine Prinzipschaltung eines pneumatischen Systems einer Druckwellenkombination,
Fig. 2 in schematischer Darstellung eine Ausführungsform einer Druckwellenkombination mit Druckgeber,
Fig. 3 in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel steuerungsrelevanter Druckbereiche, 35
Fig. 4 eine Prinzipschaltung der Pumpenstouerung, Fig. 5 eine Prinzipschaltung des Überwachungskrcises, Fig. 6 eine Prinzipschaltung analog Fig. 1 mit zwei
Überwachungsrelais,
Fig. 7 eine Prinzipschaltung einer Druckwellenkombination, mit 24 V Gleichstrom oder Wechselstrom betrieben und
Fig. 8 eine Prinzipschaltung analog Fig. 7 mit zwei
Überwachungsrelais.
10
Fig. 1 zeigt eine Prinzipschaltung einer Druckwellenkombination mit einem ersten Druckwellenschalter 10, einem zweiten Druckwellenschalter 12, einer Pumpe 14 und einem Überwachungsrelais 16. An die Pumpe 14 ist über Klemmen 18, 20 eine Versorgungsspannung von 220 V Wechselstrom angelegt. Über einen geeigneten Wandler 22 wird diese Versorgungsspannuno auf eine Erregerspannung; von 27 V Gleich-
die zur Erregung eines Pumpenrelai.s 24 strom gewandelt,/und zur Erregung des Überwachungsrelais 16 erforderlich ist. Zur Anzeige der verschiedenen Betriebszustände des Systems sind LED-Anzeigen 26, 28, 30 und 32 vorgesehen. Die LED (Light Emitting Diode) 26 zeigt an, ob die Pumpe in Betrieb ist. Die LED 28 leuchtet auf, sobald der durch die Pumpe erzeugte Druck den unteren Grenzwert erreicht hat. Diese LED 28 leuchtet wie die LED 26 gelb. Die grün leuchtende LED 30 zeigt an, daß der Druck in dem System innerhalb der vorbestimmten Grenzen liegt. Wenn die LED 32 rot aufleuchtet, wird angezeigt, daß in dem System eine Störung vorliegt, d.h., daß der Druck entweder unterhalb des unteren Grenzwertes liegt, d.h., wenn ein Unterdruck vorhanden ist, oder daß der Druck oberhalb der oberen Grenze liegt, d.h. daß ein Überdruck in dem System vorhanden ist. In dem Druckwellenschalter 10 ist ein Umschaltkontakt 34 und in dem Druckwellenschalter 12 ein Umschaltkontakt 36 vorgesehen. Das Überwachungsrclais 16 ist mit einem Vorwiderstand 3 8 versehen und weist Umschal tkontakte 3 7 und 40 auf. Der Kontakt ^O ist mit Anschlußkontakten 41, 42, 44 und 46 versehen und stellt den Nutzkontakt für die zu überwachende Maschine dar. - Dieses Relais 16 dient der
Ein- und Aus-Schaltung einer angeschlossenen Arbeitsmaschine.
· · ti
Fig. 2 zeigt eine Prinzipschaltung einer Ausführungsform
einer Druckwellenkombination. Die Pumpe 14 ist über eine
Leitung 50 mit dem ersten Druckwellenschalter 10 verbunden. j In der Leitung 50 sind in Folge vorgesehen ein Luftfest- <
widerstand 52 und ein Rückschlagventil 54. Zwischen dem
Rückschlagventil 54 und dem ersten Druckwellenschalter 10 ι zweigt eine Leitung 56 ab, die zu dem zweiten Druckwellen- j schalter 12 führt. In der Leitung 56 ist zwischen dem !
Druckwellenschalter 10 und dem Druckwellenschalter 12 ein - =
Druckgeber 58 angeordnet. Damit ist es möglich, die zu jj
dem Druckgeber führende Schlauchleitung auf Quetschung '
zu überwachen. Schematisch dargestellt sind in der Schlauchleitung 56 mögliche Quetschstellen 60 bzw. 62. Bei Quetschung
einer Seite des Schlauches wird der Druck an dem Druckwellenschalter 12 registriert und gemeldet. Ein Unterdruck
in dem Druckgeber, beispielsweise wenn der Druck durch
die Quetschstelle 60 unterbrochen ist, wird von dem am \
Ende des pneumatischen Systems befindlichen Druckwellenschalter 12 gemeldet. Der in dem Druckwellenschalter 10
2Q vorhandene Umschaltkontakt 34 steuert die Pumpe 14 und :
meldet einen Überdruck in dem System. Der in dem Druckwellenschalter 12 vorhandene Umschaltkontakt 36 meldet , einen Über- und einen Unterdruck. Weiterhin sind in Fig. ;' 2 gezeigt die LED's zur Anzeige des aktuellen Betriebs-
2g zustands des Systems. Wie bereits ausgeführt, zeigt die |
gelbe LED 26 an, daß die Pumpe in Betrieb ist, die gelbe ί
LED 28 zeigt an, daß der Druck aufgebaut ist , die arüne '
LED 30 zeigt an, daß das System in Ordnung ist/und die rote ' LED 32 zeigt an, daß eine Störung in dem System vorliegt. ί,
QQ Erst bei Betätigung des Startknopfes 80 leuchtet die ;
grüne LED 30 auf, d.h. die gelbe LED 28 bzw. die rote LED
32 erlischt.
Die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung arbeitet folgender-
maßen: Die in das System integrierte Pumpe 14 erzeugt ;
einen Arbeitsdruck. Dieser Druck wird von dem Luftfest- <
widerstand 52 reduziert über das Rückschlagventil 54 dem
*,nachdem es gestartet wurde ,
Druckwellenschalter 10 zugeführt. Mit dem üffnungskontakt in dein Druckwellenschalter 10 wird über ein Relais mit fester Aus-Schaltverzögerung die Pumpe 14 und somit der Arbeitsdruck gesteuert. Der Schließkontakt des Druck-Wellenschalters 10 registriert den Überdruck auf der linken Seite vom Druckgeber 58 aus gesehen. Das Rückschlagventil 54 verhindert, daß der Arbeitsdruck sich über die Pumpe 14 abbauen kann. Weiterhin wird die Luft über die Schlauchleitung 56 in den Druckgeber 58 hinein und aus diesem Druckgeber 58 weiter zu dem Druckwellenschalter 12 zugeführt. Dieser Druckwellenschalter 12 hat wie bereits ausgeführt ebenfalls einen Umschaltkontakt. Der Öffner registriert dabei einen Unterdruck und der Schließer registriert den Überdruck vom Druckgeber 58 aus gesehen auf der rechten Seite am Ende der pneumatischen Leitung 56. Der Unterdruck ist dabei bevorzugtermaßen definiert, wenn der Druck in der pneumatischen Leitung kleiner oder gleich ist als 3,5 mbar. Ein überdruck in der Leitung liegt vor, wenn der Druck in der Leitung größer oder gleich ist als 11 mbar. In beiden Fällen zeigt das System eine Störung an.
Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung die bevorzugten steuerungsrelevanten Druckbereiche. Wenn eine Pruckwellenkombination beispielsweise an eine Arbeitsmaschine angeschlossen ist, wird die Versorgungsspannung über die Klemmen 18 und 20 angeschlossen. Die Pumpe 14 beginnt dann zu pumpen, was durch die gelbe Pumpen LED-Anzeige sichtbar gemacht wird. Gleichzeitig damit leuchtet die rote LED-Anzeige 32 auf, die eine Warnung anzeigt, da der Druck geringer ist als 3,5 mbar. Nach Erreichen von 3,5 mbar leuchtet die gelbe LED-Anzeige 28 auf, die anzeigt, daß der Druck in dem Bereich zwischen 3,5 und 11 mbar liegt. Wenn die Kombination jetzt durch einen Druckknopf intern oder extern gestartet wird, erlischt die rote LED-Anzeige 32 und die grüne LED-An;:ciqo 30
ORJGfNAL INSPECTED
332568α
-ιοί leuchtet auf, die anzeigt, daß das System in Ordnung ist. Sobald ein Druck von 5,0 mbar in dem System erreicht worden ist, unterbricht der Öffner des Druckwellenschalters die Pumpcnrelaiserregung. Das Pumpenrelais 24 bleibt aber noch für ca. 300 msec angezogen, damit sich in dieser Zeit der Druck in dem System bis ca. 7,0 mbar erhöhen kann. Dafür ist ein Abgleich 15 vorgesehen. Nach diesen 300 msec fällt das Relais 24 ab und die Pumpe 14 bleibt stehen, was mit einem Erlöschen der Pumpen-LED-Anzeige 26 verbunden ist. Wenn der Druck in dem System nach einiger Zeit auf 5,0 mbar abfällt, wird die Pumpe 14 erneut eingeschaltet. Dieser Pumpenvorgang wiederholt sich geeignetermaßen in Intervallen von ca. 20 Sek.
Da das pneumatische System dicht sein muß, muß die Dichtheit nötigenfalls durch Verkleben an den Verbindungsstellen erreicht werden. An den Druckwellenschaltern IO und 12 ist aber eine einstellbare Undichtigkeit vorhanden, mit der eine eventuelle thermische oder atmosphärische Druck-Veränderung des pneumatischen Systems ausgeglichen werden kann. Dazu sind Einstellschrauben vorgesehen, mit denen eine vorgegebene Undichtigkeit werksseitig einstellbar ist.
Nach der Betätigung des Startknopfes zieht das Relais 16 an und geht durch den eigenen Kontakt/in Selbsthaltung (Ruhestromprinzip). Diese Stellung ist die eigentliche Überwachungsstellung des Systems. Nach einem Spannungsausfall oder einem Auftreten eines über- oder eines Untordruckes fällt das Relais 16 ab und muß wieder neu gestartet werden. Nach Abfallen des Relais 16 erlischt die grüne LED-Anzeige 30 und die rote LED-Anzeige 32 leuchtet auf.
:j5 Fig. 4 ;:oigt oine Prinzipschaltung der Pumpensteuerung. Die Erregerspannung des Relais 24 von 27 V gelangt von
3 3 2 5 6 8 C-
dem bis 5,0 mbar geschlossenen Offnunqskont:nkt 3 4 des Druckwellenschalters 10 über eine Diode 70 und oine Diode 72 und die gelbe Leuchtdiode 26 an das Relais 24. In dieser Zeit werden auch Kondensatoren 74 und 76 geladen. Das Relais 24 zieht an und legt sich über den eigenen Kontakt, den geladenen Kondensator 76 an die Spule. Gleichzeitig wird über eine Diode 78 die Pumpe 14 erregt. Der bei 5,0 mbar druckunterbrechende Druckwellenschalter 10 verlängert um ca. 300 msec aus dem Zeitkondensator die
•,0 Pumpenerregung, bis ein Druck von ca. 7,0 mbar aufgebaut ist. Dann fällt das Relais 24 ab, die Pumpe 14 bleibt stehen und die gelbe Leuchtdiode 26 erlischt. "Der in dem System abfallende Druck bringt erneut bei 5,0 mbar Druck das Relais 2 4 zum Anziehen und dadurch die Pumpe 14
,,- in Betrieb. Dieser Vorgang wiederholt sich in Intervallen von ca. 20 Sek.
Fig. 5 zeigt eine Prinzipschaltung des Überwachungskreises. Die eigentliche Überwachungsschaltung besteht aus dem Druckwellenschalter 10 mit Wechsler 34 und dem Druckwellenschalter 12 mit Wechsler 36, den über den Zustand der Kombination aussagenden LED-Anzeigen 28, 30 und 32 und dem Überwachungsrelais 16 mit seinem Vorwiderstand 38. Die beiden Druckwellenschalter 10 und 12 sind
2g geometrisch so angeordnet, daß sie einmal vor dem Druckgeber 58 und einmal nach dem Druckgeber 5 8 angeordnet sind, um die zu dem Druckgeber führenden Schlauchleitungen 5 6 u.a. auf Quetschungen oder Bruch zu überwachen.
Wenn die Betriebsspannung des Systems vorhanden ist,
kann die Überwachung nur gestartet werden, wenn der Kurzschluß des Relais 16, der von dem Druckwellenschalter 12 ausgelöst worden ist, aufgehoben wird. Dies ist mit Erreichen von 3,5 bzw. 11,0 mbar Druck in dem System gegeben. Bei 3,5 mbar öffnet der Öffner des Druckwellenschalters 12 und die golbe LED-Anzeige 28 "Druck" leuchtet auf. Nach Betätiq<%n i>inos Tnst-or.·; .U) ijoht das Roiais 16 über den r> i q ο η ·.· η Kon tnk\'/\ η .λ·Ι!κ;ΐ.-
haltung. Die rote LED-Anzeige 32 erlischt und die grüne LED-Anzeige 30 leuchtet auf. Wie bereits ausgeführt, sind die Abfallbedingungen für das Relais 16 folgende: Bei einem als Unterdruck bezeichneten Druck von kleiner gleich 3,5 mbar wird das pneumatische System als unterbrochen angesehen und bei einem als Überdruck bezeichneten Druck von größer gleich 11,0 mbar erfolgt eine Gefahrenmeldung. Bei Unter- oder Überdruck wird das Relais 16 kurzgeschlossen und fällt ab.
Durch diese gewählte Schaltung ist es möglich, die Empfindlichkeit der Schaltung durch außerhalb der Steuerung angebrachte Druckwellenschalter wesentlich zu erhöhen. Zu diesem Zweck genügt es, einen auf 3,5 mbar und 11., 0 mbar eingestellten Druckwellenwechselkontakt 82 direkt an den Druckgeber 58 anzuschließen und elektrisch mit der Kombination zu verbinden. Schließer und Öffner des Druckwellenschalters sind dabei zu brücken und an Klemmen 84 und 86 zu legen. Hierdurch wird Unter- oder Überdruck direkt an dem Druckgeber registriert und ohne eventuell lange Verbindungsschläuche ^u durchlaufen, sofort elektrisch in der Kombination verarbeitet. Der außenlicgende Druckwellenschalter 82 ist in der Funktion mit dem in der Kombination befindlichen Druckwellenschalter 12 identisch.
Fig. 6 zeigt eine der in Fig. 1 dargestellten Prinzipschaltung analoge Schaltung, bei welcher aber zusätzlich zu dem Überwachungsrelais 16 noch weitere Überwachungsrelais 17, 17a um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, wenn das erste Relais 16 ausfallen sollte. Da die Ausgangskontakte dieser Relais in Serie geschaltet sind, ist die Wahrscheinlichkeit, daß alle Kontakte zur selben Zeit ausfallen, sehr gering.
nie Fig. 7 und 8 zeigen Prinzipschaltungen von Druckwellen-J5 kombinationen, welche direkt mit Wechsel- oder Gleichstrom von 24 V gespeist werden und welche ein Überwachungsrelais 16 (Fig. 7) bzw. zwei Überwachungsrelais 16 und 17, 17a (Fig. 8) analog Fig. 1 bzw. 6 aufweisen.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bnw. ilom ort" indunu.--·- gemäßen System ist es möglich, die ErCassunq von Unt^r- und Überdruck durch lediglich zwei Druckwol lentschalter vorzunehmen. Zur Erreichung der oberen Grenze des Pumpendruckes wird nach Abschaltung eine Zeitverlängerung herangezogen. Die Empfindlichkeit und Schnelligkeit des Systems kann bei Benutzung aberlanger Schlauchleitungen zwischen dem Druckgeber und den Druckwellenschaltern durch zusätzlich am Druckgeber direkt angebrachte Druckwellenschalter erhöht
IQ werden. Die angeführten Strom-, Druck- und Zeitwerte stellen bevorzugte, eine große Funktionssicherheit garantierende Werte dar. Es ist natürlich möglich, die Vorrichtung zu anderen Bereichen zu fahren. Der Druckgeber kann in Form • einer Matte oder als elastische Kante am Rand einer Tür
]_5 ausgebildet sein.
Die Überwachung sowohl des pneumatischen als auch des elektrischen Systems erfolgt bei den vorstehend beschriebenen Vorrichtungen im Ruhedruck- bzw. im Ruhestromprinzip.
ORIGiNAL INSPECTED
Αψ-
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Claims (19)

  1. Vorrichtung insbesondere zur Überwachung einer Arbeitsmaschine, eine: Tür, oder dergleichen.
    Ansprüche
    1«/ Vorrichtung insbesondere zur Überwachung einer Arbeitsmaschine, gekennzeichnet durch Druckwellenschalter (10,12), einen zwischen den Druckwellenschaltern angeordneten Druckgeber (58), eine Pumpe (14) zur Aufrechterhaltung eines Arbeitsdruckes und ein Überwachungsrelais (16).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Druckwellenschalter (10,12) vorgesehen sind.
    D-8000 München 86, Siebertstraße 4 · POB 860 720 · Kabel: Muebobat · Telefon (0 89) 4740 05
    Intntan
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwellenschalter (10,12) mit dem Druckgeber (58) über Schlauchleitungen (50,56) verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3/ dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Pumpe (14) und den Druckwellenschaltern (10,12) ein Luftfestwiderstand (52) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung (50) zu den Druckwellenschaltern (10,12) ein Rückschlagventil (54) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgeber (58) als Durchgangsdruckgeber (Zwei-Weg-Druckgeber) ausgebildet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgeber als Druckleiste, als Türschutzprofil oder als Druckmatte ausgebildet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei überlangen Schlauchleitungen (56) zwischen Druckgeber (58) und Druckwellenschaltern (10,12) am Druckgeber (58) direkt angebrachte Druckwellenschalter (82) vorgesehen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwellenschalter (10, 12) Umschaltkontakte (34,36) aufweisen.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpendruck 5,0 bis 7,0 mbar beträgt.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Pumpenintervall ca. 20 Sek. beträgt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Druck unter 3,5 mbar bzw. über 11,0 mbar das Überwachungsrelais (16) abfällt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Anzeigen (26 bis 32) zur Kenntlichmachung des Pumpenzustands und der Druckgrößen vorgesehen sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigen (26 bis 32) LED-Anzeigen sind.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des Pumpendruckes nach Abschalten eine Zeitverlängerung vorgesehen ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitverlängerung 300 msec beträgt.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das System dicht ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen des Systems verklebt oder über Rohrschellen verschraubt sind.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an den Druckwellenschaltern (10,12) Einstellschrauben zur Einstellung einer Undichtigkeit vorgesehen sind.
DE3325680A 1983-02-28 1983-07-15 Vorrichtung insbesondere zur ueberwachung einer arbeitsmaschine, einer tuer, oder dergleichen Withdrawn DE3325680A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3325680A DE3325680A1 (de) 1983-02-28 1983-07-15 Vorrichtung insbesondere zur ueberwachung einer arbeitsmaschine, einer tuer, oder dergleichen
EP84101191A EP0117461B1 (de) 1983-02-28 1984-02-06 Vorrichtung insbesondere zur Überwachung einer Arbeitsmaschine, einer Tür, oder dergleichen
DE8484101191T DE3478648D1 (en) 1983-02-28 1984-02-06 Control device, particularly for controlling a machine, a door or the like
AT84101191T ATE43925T1 (de) 1983-02-28 1984-02-06 Vorrichtung insbesondere zur ueberwachung einer arbeitsmaschine, einer tuer, oder dergleichen.

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DE (2) DE3325680A1 (de)

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EP0117461A2 (de) 1984-09-05
DE3478648D1 (en) 1989-07-20
EP0117461B1 (de) 1989-06-07
EP0117461A3 (en) 1985-08-21

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