DE1766773A1 - Meldevorrichtung - Google Patents
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Description
"Meldevorrichtung"
Die Erfindung betrifft Meldevorrichtungen, die durch zwei bestimmte optische Signale, denen akustische
Signale zugeordnet sein können, anzeigen, ob ein Parameter irgendeiner Vorrichtung innerhalb zulässiger Betriebsbedingungen
liegt oder nicht■> Dabei wird jedes Signal zunächst
sehr eindringlich gegeben, sobald es jedoch von einer Bedienungsperson bestätigt wird, ändert es sich in
ein weniger eindringliches Signal. Eine typische Signalsequenz besteht aus einem blinkenden Rotlicht mit gekoppelter
Hupe, wodurch fehlerhaftes Arbeiten der zu überwachenden Vorrichtung angezeigt wird, das in ständiges Botlicht
wechselt, sobald die Bedienungsperson einen Knopf drückt, um zu bestätigen, daß sie den Fehler bemerkt hat, und aus
einem weißen Blinklicht, durch das angezeigt wird, daß die Betriebsbedingungen wieder normal sind und das in Btändiges
weißes Licht wechselt, sobald die Bedienungsperson den
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Knopf nochmals drückt, um die Kenntnisnahme von der fiückkehr
zu Normalbedingungen zu bestätigen.
Derartige Meldevorrichtungen können natürlich auch benutzt werden um anzuzeigen, welche von zwei alternativen
Normalbedingungen bezüglich einer zu überwachenden Vorrichtung vorhanden sind, jedoch besteht die einfachste
Anwendung in einem Fehlerwarnsystem, so daß im Folgenden nur von Fehler und Normalbedingung gesprochen werden wird,
ausgenommen dort, wo es unzweckmäßig ist.
Bei Verwendung einer großen Anzahl von Meldevorrichtungen
wird für diese gewöhnlich ein gemeinsamer Druckschalter benutzt, über den die Bedienungsperson einen Fehler
oder die Rückkehr zu Normalbedingungen bestätigt. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß dieses System insofern unbefriedigend
ist, als die Bedienungsperson durch Druck auf den Knopf einen Fehler bestätigen kann, ohne seine Ursache
richtig erkannt zu haben, insbesondere wenn zwei oder mehrere Meldevorrichtungen zu gleicher Zeit abnormale Bedingungen
signalisieren. Daher zieht man es vor, für jede Meldevorrichtung
einen gesonderten Bestätigungsschalter vorzusehen, so daß die Bedienungsperson zunächst herausfinden muß, welche
der Meldrroirichtungen eineA Dehler signalisiert.
Jede Meldevorrichtung muß einen Fühler aufweisen, bei dem sich zwei elektrische Kontakte schließen oder öffnen,
sobald die Betriebsbedingungen die zulässigen Gren-
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zen über- bzw. unterschreiten. Es ist weder praktisch, noch
im Interesse der Zuverlässigkeit wünschenswert, daß die Kontakte des Fühlers die zur Betätigung der Warnleuchten
una Hupen notwendige Energie leiten, so daß dafür in den
Meldevorrichtungen elektrisch betätigte Schalter vorgesehen
werden müssen. Gewöhnliche elektromechanische Relais sind
hierfür sehr unzuverlässig, so daß hochentwickeltere Elemente, wie z.B. Zungenrelais oder Transistorscheiter dafür benutzt
werden.
Obwohl der Schaltungsaufbau, durch den festgestellt wird, ob ein Fehler oder Kormalbedingung signalisiert
wird, zweifellos größtmögliche Zuverlässigkeit aufweisen muß, braucht der Schaltex·, der das Fehlersignal oder
das aie Rückkehr zu Hormalbeäingung anzeigende Signal in
das Bectätigungssignal ändert, nicht so zuverlässig zu sein.
Daher besitzt der DrucKsehalter, der von der Bedienungsperson
zur Bestätigung eines Fehlers oder der Rückkehr zu liormalbedingungen
benutzt wird, einen einfachen mechanischen Aufbau, da er nur dazu benutzt wird, dem äußerst zuverlässigen
Stromkreis einen Inpuls zur Änderung des Signals in das Bestätigungssignal zu geben. Damit sind jedoch zwei Nachteile
verbunden, nämlich:
1. der sehr betriebssichere Stromkreis muß in der Lage sein, sowohl auf den Bestätigungaimpuls als auch auf den Fühler
zu reagieren, wodurch, sein Aufbau komplizierter und da-
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durch teurer und gleichzeitig weniger zuverlässig wird;
und
2o der Bestätigungsschalter sendet die gleichen Impulse,
gleichgültig ob ein Fehler oder die Rückkehr zu Normalbedingungen bestätigt wird, weshalb er für anderen Gebrauch,
z.B. zur Betätigung einer Hilfsvorrichtung, die die fehlerbehafteten Bedingungen wieder in Normalbedingungen
umwandelt, nicht mehr sonderlich geeignet ist.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile an einer Meldevorrichtung mit zwei optisch wirkenden Anzeigeeinheiten,
die durch von einem Fühler elektrisch zu betätigende
Schalter derart mit Energie versorgt werden, daß die eine Anzeigeeinheit während des Vorhandenseins eines Fehlers arbeitet,
wobei das Auftauchen eines Fehlers eine erste Signalart, die Bestätigung des Fehlers eine zweite Signalart hervorruft,
und die andere Anzeigeeinheit während Normalbetrieb der zu überwachenden Einrichtung arbeitet, wobei nach Wiederherstellung
des Normalzustandes eine erste Signalart und nach Bestätigung der Wiederherstellung des Normalzustandes
eine zweite Signalart abgegeben wird, durch eine von Hand zu betätigende Schaltereinheit vermieden, durch die die Signalarten
der beiden Anzeigeeinheiten wechselweise derart geändert werden können, daß die eine Einheit ihre erste und
die andere Einheit ihre zweite Signalart und umgekehrt abgibt. Dadurch wird bei manueller Betätigung der Schalterein-
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heit zur Bestätigung eines von einem der beiden Einheiten
abgegebenen Signals die andere Einheit automatisch derart geschaltet, daß sie bei Stromzufuhr ihre erste Signalart
abgibt.
Die elektrisch betätigte Schaltereinheit, die lediglich eine abwechselnd erfolgende Erregung der zwei Anzeigeeinheiten
ohne jegliche Unterscheidung der Signalarten hervorruft, muß besonders zuverlässig arbeiten, da es von
ihr abhängt, ob ein Fehler oder die Hormalbedingung signalisiert
wird. Hierzu eignen sich besonders Zungenrelais oder Transistorschalter.
Die Anzeigeeinheiten können aus roten und weißen Lampen bestehen, durch die Fehler bzwe Normalbedingungen
angezeigt werden, und zwar in Form eines Blinkens als erste Signalart, die in ein ständiges Aufleuchten als zweite
Signalart nach erfolgter Bestätigung geändert wird. Erfindungsgemäß kann die von Hand zu betätigende Schaltereinheit
aus einem mechanischen Wechselschalter bestehen, durch den die weiße Lampe mit kontinuierlicher Spannung und die rote
Lampe mit intermittierender Spannung in einer Stellung und die weiße Lampe mit intermittierender und die rote Lampe
mit kontinuierlicher Spannung in der anderen Schalterstellung versorgt wird, wobei der Stromkreis entweder der roten
oder der weißen Lampe durch den elektrisch betätigten Schalter geschlossen wird.
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Io
Der bei Bestätigung zu betätigende Wechselschalter hat den Vorteil, daß er auch dazu benutzt werden kann,
eine Hilfsvorrichtung in Gang zu setzen, durch die der aufgetretene Fehler beseitigt und die Normalbedin^ungen wieder
hergestellt werden. Wenn z.B. der Fehler in der Überhitzung einer Einheit besteht, kann der Wechselschalter mit einem
einfachen Kippschalter gekoppelt sein, der einen Ventilator zur Kühlung der überhitzten Einheit in Gang setzt. Sobald
die Temperatur des überhitzten Elements wieder normal ist, wird der Ventilator durch das die Rückkehr zur Normalbedingung
bestätigende Signal abgeschaltet. Es ist unpraktisch, den Bestätigungsschalter als Druckschalter, der einen
Impuls an den elektrisch betätigten Schalter gibt, auszubilden, da der Ventilator, selbst wenn er aufgrund wechselnder
Impulse an-und ausgeschaltet wird, im Falle einer ohne Bestätigung erfolgenden Fehlerkorrektur durch die Bestätigung
der Rückkehr zur Normalbedingung angeschaltet wird, was jedoch gerade das Gegenteil des gewünschten Ventilatorverhaltene
ist. Die einzige Möglichkeit, um hierbei sicherzustellen, daß der Ventilator in Übereinstimmung mit den Meldesignalen
arbeitet, würde eine weitere Komplizierung des elektrisch betätigten Schalters mit sich bringen. Wenn die
Meldevorrichtung dazu benutzt werden soll anzuzeigen, welche von zwei alternativen Normalbedingungen vorliegt, kann der
Bestätigungsschalter dazu dienen, eine Einrichtung zu betäti-
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gen, die entweder die eine oder die andere Betriebsbedingung einstellt. In diesem Falle zeigt die Meldevorrichtung durch
Aufleuchten der einen oder der anderen Anzeigeeinheit an, welche der beiden Bedingungen vorliegt, und darüber hinaus
durch die Art des Signals, ob hierbei Übereinstimmung mit der die Änderung bewirkenden Einrichtung besteht. Derartige
Vorrichtungen, die ein Warnsignal abgeben, sobald eine Abweichung zwischen den tatsächlich vorhandenen Bedingungen
und den Bedingungen aufxritt, die durch die Wirkung der die
Betriebsbedingungen beeinflussenden Einrichtung erwartet
werden, sind in vielen Kontrollsystemen eingebaut, und es ist ein Vorteil der erfindungsgemäßen Meldevorrichtung, daß
sie auch für solche Systeme Verwendung finden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Meldevorrichtung
sowie drei Beispiele eeiner Anwendung sind in den Zeichnungen dargestellt. In diesen zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Meldevorrichtung, im Querschnitt;
Fig« 2 das Schaltschema eines Fehler-Warnkreises unter Benutzung
der erfindungsgemäßen Meldevorrichtung;
ig« 5 das Schaltschema eines auf Abweichungen ansprechen
den Warnkreises unter Benutzung der erfindungsgemä
ßen Meldevorrichtung;
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ff 4 zweites Schaltschema des in Fig. 3 dargestellten
Warnkreiaes.
Gemäß Pig. 1 besitzt die Meldevorrichtung ein G-ehäuse 5 t in das nahe seinem einen Ende zwei Lampen 6a
und 6b montiert sind. Eine aus transparentem Material bestehende Abdeckung 7 verschließt das den Lampen benachbarte
Gehäuseende und ist relativ zum Gehäuse 5 aus seiner in Fig. 1 dargestellten Position in Richtung auf die Lampen
gegen einen Federdruck beweglich. Die Lampe 6a ist von einem gewölbten Rotfilter 8 umgeben, der lösbar befestigt ist, so
daß die Lampe im Bedarfsfalle ersetzt werden kann.
Zwischen den Lampen erstreckt sich von der Abdeckung 7 eine Klinke 9 bis zu einer Ratsche 10, die acht
Zähne besitzt und zusammen mit einem quadratischen Nocken 11 drebar gelagert ist. Eine Bewegung der Abdeckung in Richtung
auf die Lampen bewirkt, daß die Klinke 9 eine Achteldrehung der Ratsche 10 und des Nockens 11 bewirkt, wodurch
ein Federarm 12 entweder heruntergedrückt oder freigelassen wird, und dadurch eine dem Federarm zugeordnete und unter
Federdruck stehende Schaltereinheit 13 betätigt wird.
Das Gehäuse 5 enthält außerdem zwei Zungenschalter Ha und Hb sowie an seinem der Abdeckung 7 gegenüberliegenden
Ende mehrere Kontaktstifte 15.
Gemäß Fig. 2 besitzt der Zungenschalter Ha zwei 109835/0566
Kontakte 17 und 18, die geöffnet sind, wenn ein Fühler Normalbedingung anzeigt. Der Schalter 14b besitzt ebenfalls
zwei Kontakte 19 und 20, die jedoch bei Normalbedingung geschlossen sind. Somit i-st also immer eines der
beiden Kontaktpaare 17, 18 und 19» 20 geschlossen, jedoch niemals beide zusammen. Der Kontakt 17 ist mit einem der
beiden Anschlüsse der Lampe 6a und der Kontakt 19 mit
einem der beiden Anschlüsse der Lampe 6b verbunden. Der andere Anschluß der Lampe 6a ist mit dem freien Anschluß
der Lampe 6b verbunden, und an beide ist dauernd eine positive Spannung gelegt.
Die 8ehaltereinheit 13 besteht aus zwei Schaltern
13a und 13b, die so angeordnet sind, daß sie sich gemeinsam
zwischen zwei undsteilungen bewegen können. In der
einen Endstellung ist der Kontakt 18 durch einen der Stifte 15 an eine intermittierende Stromquelle 15a und der Kontakt
20 an eine kontinuierliche, negative Stromquelle 15b angeschlossen, während in der anderen Endstellung der Kontak-t
18 mit der kontinuierlichen, negativen Stromquelle 15b und der Kontakt 20 mit der intermittierenden Stromquelle
15a verbunden ist.
In der dargestellten Position der Schalter 13a und
13b steht die Lampe 6b in Verbindung mit der kontinuierlichen positiven und negativen Stromquelle und wird daher
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dauernd mit Strom versorgt, während der die Lampe 6a enthaltende
Stromkreis am Kontakt 17 geöffnet ist und somit die Lampe 6a keinen Strom erhält. Diese Stellung entspricht
dem Normalbetrieb der zu überwachenden Vorrichtung· Sobald sich ein abnormaler Zustand einstellt, werden durch den
Fühler die Kontakte 19 und 20 geöffnet und die Kontakte und 18 gescHlossen. Dadurch wird die Stromzufuhr zur Lampe
6b unterbrochen, während die Lampe 6a nunmehr mit der positiven und der intermittierenden Stromquelle in Verbindung
steht und durch Blinken einen Fehler anzeigt.
Nach Kenntnisnahme der Fehleranzeige drückt die Bedienungsperson die Abdeckung 7 herunter, wodurch die Stellung
der Schalter 13a und 13b umgekehrt wird. Nunmehr ist der Kontakt 18 mit der kontinuierlichen, negativen Stromquelle
15b verbunden, so daß die Lampe 6a fortlaufend leuchtet. Sobald der Fehler behoben ist, werden die Zungenschalter
Ha und 14b durch den Fühler in die in Fig. 2 dargestellte Position zurückgebracht, wodurch die Kontakte 17
und 18 geöffnet und die Kontakte 19 und 20 geschlossen werden. Nunmehr ist die Lampe 6b mit der intermittierenden
Stromquelle 15a verbunden und ein Blinken der Lampe 6b zeigt
die Rückkehr zum Normalbetrieb an. Schließlich bringt die Bedienungsperson die Schalter 13a und 13b wieder in die in
Figo 2 dargestellte Position, wodurch die Kenntnisnahme von der Rückkehr zum Normalbetrieb angezeigt wird und die Lampe
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Zum Schreiben vom !£· Juli 125An ...!!MeldevorriclrtuM»
6b mit der kontinuierlichen, negativen Stromquelle verbunden wird. Die intermittierende Stromquelle erzeugt Impulse,
die abwechselnd positiv und negativ bezüglich der kontinuierlichen positiven Stromquelle sind. Bei Bedarf kann
der Lampe 6a eine elektrische Hupe oder ein anderes akustisches Signal zugeordnet werden, und zwar derart, daß es nur
dann Strom erhält, wenn der Kontakt 17 bezüglich der positiven Stromquelle positiv ist· Ein hörbares Signal wird
dann nur gegeben, wenn die Lampe 6a blinkt und damit das Vorhandensein eines nicht bestätigten Fehlers anzeigt.
Die Zungenschalter, die mit größtmöglicher Zuverlässigkeit arbeiten, bestimmen die Anzeige des Fehlers und
der Normalbedingung. Sie sind daher unvermeidlich teuer. Dagegen wird durch die Schalter 13a und 13b nur die Art der
Stromversorgung zu der von den Zungenrelais ausgesuchten Lampe 6a oder 6b bestimmt· Ein Ausfall der Schalter 13a und
13b ist daher wesentlich weniger gefährlich und wird auf alle Fälle sofort von der Bedienungsperson bemerkt, da eine
Betätigung der Schalter 13a und 1315 durch Herunterdrücken
der Abdeckung 7 immer das Verhalten der gerade angeschlossenen Lampe verändern muß. Die Schaltereinheit 13 kann daher
von einfacher, mechanischer Art sein·
Wenn die Schaltereinheit 13 weitere Schalter aufweist, können diese zur Regelung einer das fehlerhafte Ver-
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Al
halten beeinflussenden Hilfseinrichtung dienen. Wenn der Fehler zum Beispiel in der Überhitzung eines Elements liegt,
kann die .Schaltereinheit 13 Kontakte besitzen, die dann geöffnet
sind, wenn die Schalter 13a und 13b sich in der in
Fig. 2 dargestellten Position befinden, und in der anderen Stellung der Schalter 13a und 13b geschlossen sind, so daß
ein Kühlventilator eingeschaltet wird. Der Ventilator wird demnach angeschaltet, sobald die Überhitzung eines Elementes
angezeigt und bestätigt wird und nach. Bestätigung der Rückkehr auf Normaltemperatur wieder ausgeschaltet* Eine derartige
Anordnung ist immer dann verwendbar, wenn ein relativ einfacher Schaltvorgang bei Anzeige eines Fehlers vorgenommen
werden muß. Die Aufnahme eines weiteren Schalters in die Sehaltereinheit 13 ermöglicht weiterhin, die erfindungsgemäße
Meldevorrichtung auch als Abweichungskontrolle zu benutzen. Das in Fig. 3 dargestellte Schaltschema entspricht
dem in Fig. 2 dargestellten mit dem Unterschied, daß hier zusätzlich eine Pumpe 21, ein Fühler 22, ein Detektor 23
und ein Schalter 13c vorgesehen ist, wobei letzterer einen
Teil der Schaltereinheit 13 darstellt und mit den Schaltern 13a und 13b gekoppelt ist.
Der Fühler 22 besitzt zwei Kontakte, die geschlossen werden, sobald durch den Fühler in einer Leitung 24- der
Pumpe 21 niedriger Druck wahrgenommen wird, und die geöffnet werden, wenn der Druck hoch ist. Der Detektor 23 stellt
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die Zungenschalter 14a und 14b in Abhängigkeit von der
offenen oder geschlossenen Stellung der Fühlerkontakte.
In der dargestellten Position ist die Pumpe ausgeschaltet und somit der Druck in der Leitung 24 verhältnismäßig
niedrig, so daß die I1UhIerkontakte geschlossen
sind, was wiederum zur Folge hat, daß der Detektor die Kontakte 19 und 20 geschlossen und die Kontakte 17 und 18 geöffnet
hält. Der Schalter 13b verbindet den Kontakt 20 mit der kontinuierlichen, negativen Stromquelle 15b, so daß
die Lampe 6b dauernd leuchtete Sobald der Schalter 13c betätigt wird, um die Pumpe 21 mit Energie zu versorgen, werden
gleichzeitig die Schalter 13a und 13b betätigt, so daß
der Kontakt 20 mit der intermittierenden Stromquelle 15a verbunden wird, wodurch die Lampe 6b zum Blinken gebracht
wird. Sobald der Druck in der Leitung 24 bis zu einem gewünschten Wert angestiegen ist, öffnen sich die Kontakte
im Fühler 22, woraufhin der Detektor 23 die Zungenschalter 14a und 14b derart umschaltet, daß die Kontakte 17 und 18
geschlossen und die Kontakte 19 und 20 geöffnet sind. Dadurch wird die Lampe 6b gelöscht und die Lampe 6a mit der
kontinuierlichen Stromquelle 15b verbunden.
Sobald die Pumpe durch Betätigung des Schalters 13c abgeschaltet wird, ändern die Schalter 13a und 13b ebenfalls
ihre Position, so daß die Lampe 6a an die inter-
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mittierende Stromquelle 15a angeschlossen und der Kontakt
20 mit der kontinuierlichen Stromquelle 15b verbunden ist.
Wenn schließlich der Druck abfällt, schließen sich die Fühlerkontakte und der Detektor bewirkt, daß die Schalter
Ha und 14b in die in Fig· 3 dargestellte Position zurückkehren, so daß die Lampe 6b dauernd brennt· Niedriger Druck
wird also durch die Lampe 6b angezeigt, und zwar als Normalzustand
mit abgeschalteter Pumpe durch ein ständiges Signal und als abnormaler Zustand mit eingeschalteter Pumpe durch
ein intermittierendes Signal. Entsprechendes gilt für hohen Druck.
In Pig. 4 ist ein Ventilsteuerkreis mit Abweichungskontrolle
dargestellt. Der Schalter 13c ist hierbei als Doppelschalter ausgebildet, der einen Hilfemechanismus
25 entweder zum öffnen oder zum Schließen des Ventils veranlaßt.
In der dargestellten Position des Schalters 13c schließt der Mechanismus 25 das Ventil. Ein Kontakt 26 bewegt
sich mit dem Ventil von der dargestellten Position, in der das Ventil geschlossen und mit einem Kontakt 27 des
Detektors 28 verbunden ist, bis zu einer Position, in der das Ventil geöffnet und der Kontakt 26 mit einem zweiten
Kontakt 29 des Detektors 28 verbunden ist. Um die Kontakte
26 und 27 kurzzuschließen, sobald der Schalter 13c von der dargestellten Position in die das Ventil öffnende Position
wechselt, ist eine elektrische Verbindung 30 vorgesehen.
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AS
Der Detektor 28 regelt die Zungenschalter 14a und Hb in
der Weise, daß sie die dargestellte Position nur dann einnehmen, wenn die Kontakte 26 und 27 entweder direkt oder
über die Leitung 30 und den Schalter 13c verbunden und die Kontakte 26 und 29 geöffnet sind. Sobald entweder die Kontakte
26 und 27 unterbrochen oder die Kontakte 26 und 29 verbunden werden, ändern die Schalter 14a und 14b ihre
Stellung.
In der dargestellten Schaltung befindet sich der Schalter 13c in einer Stellung, in der er den Hilfsmechanismus
25 veranlaßt, das Ventil zu schließen, was bereits geschehen ist. Dadurch sind die Kontakte 26 und 27 geschlossen,
während die Kontakte 26 und 29 geöffnet sind mit der Folge, daß die Zungenschalter 14a und 14b eich in
einer Stellung befinden, bei der die Kontakte 17 und 18 geöffnet und die Kontakte 19 und 20 geschlossen sind. Dadurch
ist die Lampe 6b mit der kontinuierlichen Stromquelle 15b über den Schalter 13b verbunden und leuchtet dauernd.
Um das Ventil zu öffnen, wird die Stellung des Schalters 13c geändert, wodurch der Hilfsmechanismus betätigt
und die Kontakte 26 und 27 durch die Leitung 30 miteinander verbunden werden. Dadurch werden auch die gekoppelten
Schalter 13a und 13b umgeschaltet, wodurch die Lampe
6b an die intermittierende Stromquelle 15a und der Kontakt
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Λ*
an die kontinuierliche Stromquelle 15b angeschlossen wird· Mit der Bewegung des Ventils aus seiner geschlossenen Stellung
bewegt sich der Kontakt 26 von dem Kontakt 27 weg, was jedoch keinen Einfluß auf die Zungenschalter Ha und Hb
hat, da die Kontakte 26 und 27 noch über die Leitung 30 miteinander verbunden sind· Die Lampe 6b blinkt daher auch
weiterhin.
Sobald das Ventil seine völlig geöffnete Stellung erreicht hat, berührt der Kontakt 26 den Kontakt 29, wodurch
die Schalter Ha und Hb betätigt werden. Dadurch wird der Stromkreis der Lampe 6b geöffnet, während gleichzeitig
die Lampe 6a mit der kontinuierlichen Stromquelle 15b verbunden
wird.
Um das Ventil zu schließen, werden die Schalter 13a, 13b und 13c in die dargestellte Position zurückgebracht,
wodurch die Lampe 6a mit der intermittierenden Quelle verbunden und die Verbindung zwischen den Kontakten 26 und
27 am Schalter 13c unterbrochen wird. Während sich das Ventil schließt, löst sich der Kontakt 26 vom Kontakt 29, was
jedoch keinen Einfluß auf die Relais Ha und 14b ausübt, da die Kontakte 26 und 27 nicht miteinander verbunden sind. Sobald
das Ventil geschlossen ist, berühren sich die Kontakte 26 und 27, so daß der Detektor die Zungenschalter Ha und
Hb in die dargestellte Position zurückbringt, so daß die .Lampe 6b ständig leuchtet.
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Claims (5)
1. Meldevorrichtung mit zwei optisch wirkenden Anzeigeeinheiten,
die durch von einem Fühler elektrisch zu betätigende Schalter derart mit Energie versorgt werden, daß die eine .
Anzeigeeinheit während des Vorhandenseins eines Fehlers arbeitet, wobei das Auftauchen des Fehlers eine erste
Signalart, die Bestätigung des Fehlers eine zweite Signalart hervorruft, und die andere Anzeigeeinheit während Normalbetrieb
der zu überwachenden Einrichtung arbeitet, wobei nach Wiederherstellung des Normalzustands eine erste
Signalart und nach Bestätigung der Wiederherstellung des Normalzustandes eine zweite Signalart abgegeben wird,
gekennzeichnet durch eine von Hand zu betätigende Schaltereinheit (13)>
durch die die Signalarten der beiden Anzeigeeinheiten (6a und 6b) wechselweise derart geändert werden können, daß die eine Einheit (6a)
ihre erste und die andere Einheit (6b) ihre zweite Signalart und umgekehrt abgibt, wobei durch die manuelle Betätigung
der Schaltereinheit (13) zur Bestätigung eines von einem der beiden Einheiten abgegebenen Signals automatisch
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At
die andere Einheit derart geschaltet wird, daß sie bei Stromzufuhr ihre erste Signalart abgibt.
2. Meldevorriohtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die elektrisch zu betätigenden Schalter aus zwei Zungenschaltern (Ha, Hb) bestehen,
von denen jeder zwei Kontakte (17, 18 und 19t 20) aufweist, die durch den Fühler geöffnet bzw» geschlossen
werden, und daß jedes Kontaktpaar (17, 18 bzw· 19, 20) mit einer der beiden Anzeigeeinheiten (6a bzw· 6b) elektrisch
verbunden ist.
3ο Meldevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinheiten
Lampen unterschiedlicher Farbe sind, deren erste Signalart aus einem Blinken und deren zweite Signalart aus einem ununterbrochenen Leuchten besteht, und daß
die manuell zu betätigende Schaltereinheit (13)» die als mechanischer Wechselschalter ausgebildet ist, in einer Stellung
der einen Lampe (6a) einen kontinuierlichen Strom und der anderen Lampe (6b) einen intermittierenden Strom zuführt
und umgekehrt, wobei der Stromkreis entweder der einen oder der anderen Lampe durch die elektrisch zu betätigende
Schaltereinheit (Ha, Hb) geschlossen wird.
4. MeIdevorrichtung nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet,
daß der Wechselschalter (13)
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drei oder mehr Kontalcteätze (13a, 13bt 13c) aufwei«ty το*
denen einer der Anselgeeinheit (6a), ein. zweiter der
ren Aneeigeeinheit (6b) und ein dritter einer dem
oder den Normalzustand hervorrufenden Hilfeeinrichtung (2$)
zugeordnet ist·
5. Meldevorrichtung naoh den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet duroh einen Fühler (22)
ait zwei Kontakten, die unter lormalbedingungen geeohl··-
8en und bei Auftauchen eine· fehler« geöffnet eind·
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- 1968-07-08 US US743163A patent/US3623047A/en not_active Expired - Lifetime
- 1968-07-17 DE DE19681766773 patent/DE1766773A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3623047A (en) | 1971-11-23 |
| GB1231799A (de) | 1971-05-12 |
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