DE3324028C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V5/00—Refractors for light sources
- F21V5/04—Refractors for light sources of lens shape
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
- Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Leuchte mit einer Lichtquelle
hoher Lichtstärke, beispielsweise mit einer Halogen-Glühlam
pe oder -Metalldampflampe, mit den Merkmalen gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-OS 19 56 636 ist eine Kontrolleuchte und damit
eine Leuchte mit einer Lichtquelle hoher Lichtstärke be
kannt, die einen Kondensor und damit eine Beleuchtungslinse
aufweist. Die Beleuchtungslinse weist zur Lichtquelle hin
eine gewölbte Oberfläche auf, wobei die Wölbung in einzelne
Abschnitte unterteilt ist, so daß das von der Lichtquelle
abgestrahlte Licht wie von einer üblichen Linse zur Gleich
richtung eines Lichtstrahls gebrochen und gleichgerichtet
wird.
Weiterhin gibt es bereits Leuchten mit einer Lichtquelle
hoher Lichtstärke, die sich beispielsweise zur Beleuchtung
von Räumen und Arbeitsplätzen, aber auch von Wegen und für
sonstige Zwecke eignen. Sie haben den Vorteil geringen Bauvo
lumens. Sie lassen sich darüber hinaus auch optisch genau
auslegen, da die Lichtquellen hoher Lichtstärke normalerwei
se nur eine geringe Ausdehnung aufweisen und damit einer
punktförmigen Lichtquelle wesentlich näher kommen als übliche
Glühlampen oder gar Leuchtstofflampen.
Ein wesentliches Problem bei den durch die Erfindung zu ver
bessernden Leuchten liegt darin, daß wegen der hohen Licht
stärke eine Blendung vermieden werden muß; das heißt, es muß
verhindert werden, daß Personen im Raumwinkel in der Aus
strahlungsrichtung der Leuchte geblendet werden, wenn sie in
die Leuchte schauen. Zu diesem Zweck kann die Leuchte
beispielsweise mit einer Mattscheibe versehen werden. Dann
läßt sich jedoch die Richtung des Lichtaustritts nicht mehr
genau bestimmen. Außerdem ist auch noch durch die Mattscheibe
hindurch ein sehr helles Zentrum der Leuchte zu erkennen und
dennoch sind die Verluste bezüglich der Lichtstärke hoch.
Ähnliches gilt für die Verwendung von gerippten Streuscheiben
und dergleichen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die im Gattungsbegriff darge
legte Leuchte so weiterzubilden, daß eine gleichmäßigere
Lichtstärkeverteilung über den gesamten Raumwinkel in der Ausstrah
lungsrichtung bei minimalem Lichtverlust erzielt ist und fer
ner die Blendwirkung möglichst gering ist.
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß die der Licht
quelle abgewandte Oberfläche der Beleuchtungslinse von einem
Feld von Linsen gebildet ist, welche das jeweils von der
Beleuchtungslinse und durch sie durchtretende Lichtstrahlen
büschel aufweiten, und daß in Lichtaustrittsrichtung gesehen
nach der Beleuchtungslinse eine durchsichtige Platte angeord
net ist, deren der Beleuchtungslinse zugewandte Seite aus
einem Feld von Zerstreuungslinsen gebildet ist, deren konkave
Flächen der Beleuchtungslinse zugewandt sind.
Dabei ist nicht nur die Beleuchtungslinse, sondern auch die
durchsichtige Platte in der Regel quer zur Symmetrieachse der
Leuchte und damit der Hauptaustrahlungsrichtung angeordnet.
Die Anordnung eines Feldes von Zerstreuungslinsen auf der
durchsichtigen Platte hat die optische Wirkung einer Vielzahl
nebeneinander angeordneter Zerstreuungslinsen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird von der der Licht
quelle zugewandten, gewölbten Oberfläche der Beleuchtungs
linse (Kondensor) das Licht zunächst genau oder angenähert
parallel gerichtet, so daß alle Lichtstrahlen entweder pa
rallel zur Richtung der Symmetrieachse der Leuchte oder nur
mit einem geringen Winkel - beispielsweise 5° - von dieser
Richtung abweichend verlaufen. In den an der abgewandten
Oberfläche der Beleuchtungslinse sitzenden Linsen werden dann
wegen derer konkaver Ausbildung, also wegen deren Wirkung als
Zerstreuungslinsen, die durch jede dieser Zerstreuungslinsen
austretenden Lichtstrahlenbüschel stärker aufgefächert. Da
durch wird ein größerer Querschnitt des austretenden Licht
büschels erzeugt. Darüber hinaus wird durch die dargelegte
Ausbildung der Beleuchtungslinse erreicht, daß der Betrach
ter, der von unten in die Beleuchtungslinse hineinblickt,
nicht mehr eine einzige leuchtende Stelle, sondern in jeder
konkaven Fläche des Feldes der Linsen der Beleuchtungslinse
eine leuchtende Stelle sieht, die nun natürlich wesentlich
kleiner ist als die leuchtende Stelle der Lichtquelle. Be
reits das verringert die Blendwirkung sehr. Durch die der
Beleuchtungslinse nachgeschaltete durchsichtige Platte wird
erreicht, daß jemand, der in die durchsichtige Platte schaut,
in jeder der Zerstreuungslinsen der durchsichtigen Platte
eine Vielzahl der Flächen der Linsen der Beleuchtungslinse
oder genauer, eine Vielzahl leuchtender Stellen als Abbild
der Lichtquelle - sieht. Dadurch wird die Blendwirkung weiter
auf ein Minimum reduziert.
Durch eine entsprechende Bemessung oder Dimensionierung der
Flächen der Zerstreuungslinsen und der Wölbung der Beleuch
tungslinse läßt sich nicht nur die Lichstärkeverteilung der
Leuchte gemäß der Erfindung, sondern auch der Raumwinkel des
Lichtaustritts der Leuchte sehr genau und im gewünschten
Sinne bestimmen.
Der Reflektor der Leuchte kann beispielsweise seidenglanzver
spiegelt sein. Um eine möglichst exakte Bestimmung des Strah
lenganges zu gewährleisten, wird es jedoch bevorzugt, daß der
Reflektor hochglanzverspiegelt ist.
Die Beleuchtungslinse und auch die durchsichtige Platte kön
nen aus Glas bestehen. Sie können geschliffen sein. Aus Grün
den des Fertigungsaufwandes bestehen beide jedoch vorzugs
weise aus glasklarem Kunststoff und sind durch ein spanloses
Fertigungsverfahren wie beispielsweise durch Gießen oder
Spritzgießen hergestellt.
Die Flächen der Linsen der Beleuchtungslinse können mit ihren
Schnittflächen in geringem Abstand voneinander in die ent
sprechende - normalerweise ebene - der Lichtquelle abgekehrten
Fläche der Beleuchtungslinse angeordnet sein. Bevorzugt wird
es jedoch, daß die Flächen der Linsen der Beleuchtungslinse
abstandslos aneinander grenzen. Die Stoßflächen zwischen den
Flächen der einzelnen Linsen sollten möglichst scharfkantig
sein. Je scharfkantiger sie sind, umso geringer ist die Ab
lenkung von Licht in unerwünschte Richtungen.
Dies gilt sinngemäß für die Zerstreuungslinsen der durchsich
tigen Platte.
Die durchsichtige Platte kann beispielsweise leicht gewölbt
ausgebildet sein; bevorzugt ist die durchsichtige Platte als
ebene Platte ausgebildet. Dem Grunde nach können die einzel
nen Zerstreuungslinsen der durchsichtigen Platte von zwei
einander gegenüberliegenden entsprechend konkaven Oberflä
chenbereichen der Platte gebildet sein. Bevorzugt ist jedoch
die eine Oberfläche der Platte glatt, während in der anderen
gegenüberliegenden Oberfläche ein Feld von Linsen mit kon
kaver Fläche ausgebildet ist.
Bevorzugt ist das Feld der Linsen mit konkaver Fläche der
durchsichtigen Platte der Beleuchtungslinse zugekehrt.
Die konkaven Flächen der Linsen des Feldes der Beleuchtungs
linse sind vorteilhaft verhältnismäßig klein, wobei der Krüm
mungsradius in der gleichen Größenordnung wie der der kon
kaven Flächen der Linsen der durchsichtigen Platte liegen
kann. Vorzugsweise ist die Zahl der Linsen in der Beleuch
tungslinse weitaus größer als die der Linsen in der durch
sichtigen Platte. Dabei sind die konkaven Flächen der Be
leuchtungslinsen in der Linse relativ flach eingewölbt. Dem
entsprechend sind die konkaven Flächen der Linsen in der
durchsichtigen Platte vorzugsweise um ein Vielfaches tiefer
ausgeführt als die in der Beleuchtungslinse.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 schematisch einen Schnitt entlang der Symmetrie
achse durch eine Leuchte,
Fig. 2 in gleichem Maßstab wie Fig. 1 die Ansicht von der
Lichtquelle her auf die durchsichtige Platte,
Fig. 3 den Schnitt III-III aus Fig. 2,
Fig. 4 die Ansicht von der durchsichtigen Platte her auf
einen Viertelsektor der Beleuchtungslinse mit deren
Feld von Linsen mit konkaver Fläche in vergrößertem
Maßstab.
Die dargestellte Leuchte kann beispielsweise mittels eines
der Übersichtlichkeit halber nicht gezeigten Gehäuses in eine
untergehängte Decke eines Raumes eingebaut sein. In diesem
Fall kann das Gehäuse beispielsweise aus einem Kunststoff-
oder Blechzylinder bestehen, der nahe seinem unteren Rand
Halterungen für die durchsichtige Platte 1 und die Beleuch
tungslinse 2 besitzt. Am oberen Rand des Zylinders kann bei
spielsweise mittels dreier Speichen die Fassung 3 für die
Lichtquelle 4 hoher Lichtstärke, im Ausführungsbeispiel eine
Halogenglühlampe, vorgesehen sein. Die Fassung 3 für die
Lichtquelle 4 trägt zugleich den Reflektor 5.
Der Aufbau der Fassung 3 und der Lichtquelle 4 sind von übli
cher Art und daher nicht näher erläutert. Man erkennt in Fig.
1 die beiden von der leuchtenden Stelle 6 der Lichtquelle 4
ausgehenden Grenzstrahlen 7 und 8. Im Raumwinkel des durch
diese beiden Grenzstrahlen 7 und 8 definierten Kegels ver
laufen auch die von dem Reflektor 5 nach unten reflektierten
Strahlen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, erstreckt sich
der Reflektor 5 relativ weit in die Abstrahlungsrichtung des
Lichtes. Seine Länge ist etwa gleich seinem größtem Durch
messer. Der Reflektor 5 kann seidenglanzverspiegelt sein. Das
hat den Vorteil eines "weicheren" Lichtes, jedoch den Nach
teil etwas erhöhter Verluste an Lichtstärke der Leuchte. Ist
der Reflektor 5 hochglanzverspiegelt, so hat dies den Vorteil
minimaler Verluste an Lichtstärke und optimaler Beeinfluß
barkeit des Strahlenganges.
Beim in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel be
trägt der Abstand von der leuchtenden Stelle der Lichtquelle
4 bis zur Öffnungsebene des Reflektors 5, gemessen längs der
Symmetrieachse 10 der Leuchte, 60 mm.
Im einem Abstand von 160 mm von der leuchtenden Stelle 6,
gemessen längs der Symmetrieachse 10, ist die Beleuchtungslinse 2 angeordnet. Der Abstand
ist dabei auf die von der Lichtquelle 4 abgewandte Außenkante
der Beleuchtungslinse 2 bezogen. Die Beleuchtungslinse 2, die
in der Mitte eine Dicke von 50 mm aufweist, ist auf ihrer der
Lichtquelle 4 zugewandten Seite gewölbt. Die Wölbung ist
derart dimensioniert, daß das auf sie aus der Lichtquelle 4
und dem Reflektor 5 auffallende Licht aus der gewölbten Flä
che in das Innere der Beleuchtungslinse 2 angenähert parallel
zur Symmetrieachse 10 der Leuchte eintritt. Im Eintrittspunkt
11 der gewölbten Oberfläche der Beleuchtungslinse 2 werden
die Lichtstrahlen so gebrochen, daß sie von dem Eintritts
punkt 11 als Lichtbüschel 12 auf die Linsen 14 der Beleuch
tungslinse 2 auftreffen.
Die an der von der Lichtquelle 4 abgewandten ebenen Seite der
Beleuchtungslinse 2 sich befindenden Linsen 14 schließen ab
standslos aneinander an, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Der Krümmungsradius R der konkaven Flächen der Linsen 14
beträgt beim dargestellten Ausführungsbeispiel 20 bzw.
13 mm. Auf diese Weise erscheint beim Blick von unten in die
Beleuchtungslinse (Kondensor) 2 nicht mehr nur eine einzige
leuchtende Stelle 6. Vielmehr erscheint in jeder einzelnen
konkaven Fläche der Linsen 14 eine entsprechende kleinere
leuchtende Stelle, wodurch bereits hier die Blendwirkung we
sentlich reduziert wird.
Die Linsen 14 wirken als Zerstreuungslinsen; das heißt, sie
fächern das in sie einfallende Licht weiter auf und leiten es
auf die durchsichtige Platte 1, die an ihrer der Beleuch
tungslinse 2 zugewandten Oberfläche ein Feld von Zerstreu
ungslinsen 16 aufweist, die größer dimensioniert sind als die
Linsen 14.
Es ist möglich, das Feld von Zerstreuungslinsen 16 im Gegen
satz zur dargestellten Ausführungsform auch auf der der
Lichtquelle 4 abgewandten Seite der Platte 1 anzuordnen. Die
dargestellte Form hat jedoch in optischer Hinsicht Vorteile
und ist darüber hinaus auch durch eine ebene Außenfläche gün
stiger.
Beim Ausführungsbeispiel besitzen die Zerstreuungslinsen 16
der durchsichtigen Platte 1 einen mittleren Durchmesser von
30 mm.
Fig. 3 zeigt nicht die gesamte Schnittansicht der Platte 1,
sondern lediglich die Schnittfläche des Schnittes III-III.
Die durchsichtige Platte 1 hat eine Dicke von 20 mm. Die
konkaven Flächen der Zerstreuungslinsen 16 besitzen einen
Krümmungsradius in der Größenordnung von 10 mm bis 20 mm. Der
Krümmungsradius ist so dimensioniert, daß der gewünschte
Raumwinkel der Ausstrahlungsrichtung der Leuchte erreicht
ist.
Der Abstand der durchsichtigen Platte 1 von der entsprechen
den Oberfläche der Beleuchtungslinse 2, gemessen längs der
Symmetrieachse 10, beträgt 20 mm. Die Tiefe der konkaven
Flächen der Zerstreuungslinse 16 in der durchsichtigen Platte
1 beträgt 14,7 mm.
Ergänzend ist in Bezug auf die Beleuchtungslinse 2 noch dar
auf hinzuweisen, daß im mittleren Bereich derselben der kon
stante Krümmungsradius der konkaven Flächen der Linsen 14
20 mm beträgt.
Dadurch, daß die Linsen 14 das auf sie aus der Beleuchtungs
linse 2 auftreffende Licht noch weiter auffächern, fällt auf
jede Zerstreuungslinsenoberfläche 16 der durchsichtigen Plat
te 1 Licht aus einer relativ großen Zahl von Linsen 14, so
daß für den Beschauer der von unten in die Leuchte schaut, im
Bereich jeder Zerstreuungslinse 16 eine relativ große Zahl
von leuchtenden Stellen erscheint. Auf diese Weise ist die
Zahl der leuchtenden Stellen, die der Beschauer sieht, beim
Ausführungsbeispiel gleich der Zahl der Linsen 14, also 240,
noch einmal wesentlich erhöht. Bei der im Ausführungsbeispiel
gezeigten und verwendeten Dimensionierung sieht der Betrach
ter beim Blick auf die durchsichtige Platte 1 etwa 500 leuch
tende Stellen. Dadurch ist keine Blendwirkung mehr vorhanden.
Dennoch entsteht in der Leuchte nur ein minimaler Lichtver
lust, da praktisch kaum Streustrahlung entsteht, welche die
Leuchte nicht mehr in der gewünschten Richtung verlassen
könnte.
Beleuchtungslinse 2 und durchsichtige Platte 1 sind bevorzugt
aus glasklarem Kunststoff, wie zum Beispiel Acrylglas, herge
stellt.
Claims (5)
1. Leuchte mit einer Lichtquelle hoher Lichtstärke, bei
spielsweise mit einer Halogen-Glühlampe oder -Metall
dampflampe, wobei eine Abstrahlung des Lichtes in ein
bestimmtes Raumwinkelelement durch einen angeordneten
Reflektor erfolgt, wobei, in Lichtaustrittsrichtung
gesehen, nach dem Reflektor eine Beleuchtungslinse
("Kondensor") angeordnet ist, deren der Lichtquelle
zugewandte gewölbte Oberfläche das Licht angenähert
parallel richtet, dadurch gekenn
zeichnet, daß die der Lichtquelle (4) abgewand
te Oberfläche der Beleuchtungslinse (2) von einem Feld
von Linsen (14) mit konkaver Fläche gebildet ist, welche
das jeweils von der Beleuchtungslinse (2) kommende und
durch sie durchtretende Lichtstrahlenbüschel (12) auf
weiten, und daß, in Lichtaustrittsrichtung gesehen, nach
der Beleuchtungslinse (2) eine durchsichtige Platte (1)
angeordnet ist, deren der Beleuchtungslinse (2) zuge
wandte Seite aus einem Feld von Zerstreuungslinsen (16)
gebildet ist, deren konkave Flächen der Beleuchtungs
linse (2) zugewandt sind.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Reflektor (5) hochglanzverspiegelt ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Oberflächenebene der Beleuchtungslinse (2)
die darin verlaufenden Schnittflächen der Linsen (14)
abstandslos aneinander grenzen.
4. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß in der Oberflächenebene der durchsich
tigen Platte (1) die darin verlaufenden Schnittflächen
der Zerstreuungslinsen (16) abstandslos aneinander gren
zen.
5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die konkaven Flächen der Linsen (14) des
Feldes der Beleuchtungslinse (2) erheblich flacher ein
getieft sind, als die konkaven Flächen der Zerstreuungs
linsen (16) des Feldes der durchsichtigen Platte (1).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3324028A DE3324028A1 (de) | 1983-07-04 | 1983-07-04 | Leuchte mit einer lichtquelle hoher leuchtdichte |
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Publications (2)
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| DE3324028A1 DE3324028A1 (de) | 1985-01-17 |
| DE3324028C2 true DE3324028C2 (de) | 1992-10-29 |
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ID=6203087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3324028A Granted DE3324028A1 (de) | 1983-07-04 | 1983-07-04 | Leuchte mit einer lichtquelle hoher leuchtdichte |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3324028A1 (de) |
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