DE3323381A1 - Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen behandeln von strangfoermigem textilgut - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen behandeln von strangfoermigem textilgutInfo
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Description
HOECHST AKTIENGESELLSCHAp1T HOE 83/F 105 +H Oi:. CZ/sch
Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln
von strangförmigem Textilgut
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen
Behandeln von textlien Web- oder Wirkwaren in Strangform mit flüssigen Behandlungsmitbeln sowie eine dafür
geeignete, nach dem Jet-Prinzip arbeitende Vorrichtung zum Vorschub des Fasermaterials durch die Anlage.
Die kontinuierliche Behandlung von Färbungen auf in offener
Breite laufenden Warenbahnen mit beispielsweise Wasch- oder Reinigungsflotten zur Verbesserung der färberischen Effekte
ist wohl allseitig sowie hinreichend bekannt. Aber auch für in Strangform' zum Einsatz gelangende Gewebe und Gewirke
sind Vor- oder Nachbehandlungüoperationen bei kontinuierlicher Arbeitsweise nicht mehr neu. Man verwendet dcizu in
der Regel den Clapot oder eine clapötähnliche Vorrichtung.
Wie man in dieser Hinsicht weiß, ist im Falle einer solchen
Art von Prozeßführung der sogenannte Verdünnungsfaktor in
den einzelnen Abteilen der Kontinueanlage für die Wirksamkeit des Behandlungsvorganges eminent wichtig. Bei der
gegebenen Sachlage herrscht in der Praxis allerdings die Meinung vor, daß kontinuierliche Waschmaschinen zwangsläufig
zu einem hohen Wasserverbrauch führen, weil durch die jeweils in das nächste Bad eingeschleppte Flotte nur
ein begrenzter Verdünnungseffekt für die auf der Ware befindlichen
Verunreinigungen erreicht wird.
Nach Möglichkeit leitet man. daher die Flotte im Gegemstroin
durch die Behandlungszonen, wobei isotherm gearbeitet werden kann, wie auch mit fallender Temperatur in den aufeinanderfol'genden
Behandlungsabteilen. Um einen günstigen Vordünmingsfaktor
zu erzielen, wird deshalb dan Textilmaterial,
zwischen den verschiedenen Behandlungsotufen abgequetscht.
Kino derartige Maßnahme zur Entwässerung verursacht indessen
eine starke mechanische Beanspruchung der Ware und ist
außerdem nicht gleichmäßig. Darüber hinaus läßt in Clapots die Faltenverlegung viel zu wünschen übrig.
5
Ähnliche Probleme wie oben treten auch anläßlich des Einsatzes
von Jet-Kontinue-Waschmaschinen auf, bei denen von Bad xu Bad ebenfalls zu viel Flotte mitgerissen wird, so
daß im Endeffekt ein ungünstiger Verdünnungsfaktor resultiert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es also, ein kontinuierliches
Behandlungsverfahren für Gewebe und/oder Gewirke in Form eines Warenstranges auf Düsenapparaten zu
schaffen, das die eingangs geschilderten Nachteile der auf diesem Arbeitsgebiet vom Stand der Technik her geläufigen
Methoden nicht aufweist und trotzdem eine intensive, gleichmäßige Behandlung gestattet. Gleichzeitig soll eine
die Fortbewegung des Fasermaterials auf Basis von Jet-Antrieb praktizierende Vorrichtung vorgestellt werden, die
eine solche Behandlung ermöglicht.
Es wurde nun gefunden, daß die vorstehend urnrissene Aufgabe
zufriedenstellend gelöst und eine Verbesserung der Entwässerung des Textilgutes zwischen den einzelnen Naßbehandlungsstufen
realisiert v/erden kann, ohne daß hierzu die Mitwirkung von Quetschwerken, welche das Warenbild
negativ beeinflussen, in Betracht gezogen werden muß, wenn man das in der veröffentlichten europäischen Patentanmeldung
EP-A- 0 014 919 für- die Warenführung in endloser Form
erläuterte neuartige Antriebsprinzip mittels gas- bzw. deimpf betriebenen Düsen auf die Maßnahmen zur kontinuierlichen
Fortbewegung des Behandlungsgutes überträgt und davon j in /luge der Vor- und Niichbehandlung von langlaufenden,
3Γ> nicht in sich geschlossenen Warensträngen während des
Durchlaufes durch mehrere hintereinander ancjeordnete Maschineneinheiten mit unterschiedlicher Zielsetzung
Gebrauch macht.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein Verfahren zum Behandeln von in Jet-Vorrichtungen langgeführten
Warensträngen aus textlien Geweben oder Gewirken bei der kontinuierlichen Passage nacheinander, aber jeweils für
sich als separater Vorgang in mehreren verschiedenen Naßbehandlungszonen der apparativen Anordnung, durch ebensoviele,
vorzugsweise unterschiedliche Behandlungsflüssigkeiten,
wobei man den Vorschub für den Transport des Fasc-n-materials
innerhalb der in sich geschlossenen Anlage übcr die Betätigung des Düsensystems - aufeinanderfolgend von
einer unterschiedlichen Behandlungsstufe zur nächsten abwechselnd
durch hydraulischen oder pneumatischen Antrieb bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) den in eine Naßbehandlungszone eintretenden Warenstrang beim Durchlaufen einer flüssigkeitebetriebenen Düsenanordnung
mit einer
* Behandlungsflotte beaufschlagt, damit zugleich
in einen sich unmittelbar daran anschließenden, mit demselben flüssigen Medium gefüllten Warcnspcichcrraum
einbringt und dort unter stetiger Vorwärtsbewegung im aljgetafelten Zustand der Einwirkung der Behandlungsflüssigkeit avissetzt, daß man
b) den in dieser Weise naßbchandelten Warenstrang nach
erfolgtem Durchqueren des Warenspeichers gemäß a) diesem unter Zuhilfenahme einer nachfolgenden dampf- bzw.
gasbetriebenen Düsenanordnung wieder kontinuierlich entnimmt und sodann einem sich daran anschließenden
Zwischenspcicher
zuführt, in welchem während der Verweilzcit unter stetiger Vorwärtsbewegung im abgctafelten Zustand
eine weitgehende Befreiung des WarcnsLrangos von
der Behand'l ungsf lüssigkoil aiir» der voi-gängigon NnBbchand·-
lungsstufe α) herbeigeführt: wird, und daß man sch.1 ieß-1 ich
c) die Behandlungsstufen a) und b) gegebenenfalls mehrfach
■2-
in derselben Reihenfolge sowie unter Anwendung von wahlweise
unterschiedlichen Behandlungsmitteln bzw. Behandlungsbedingungen vorzugsweise für den Naßbehandlungsvorgang
a) wiederholt, worauf der Warenstrang - wiederum kontinuierlich - die Anlage verläßt.
Deis eben erläuterte, neue Verfahren bietet - ganz allgemein
gesehen - eine Reihe von Vorteilen gegenüber den herkömmlichen Techniken der erwähnten Arbeitsrichtung vor allem
dadurch, daß es hinsichtlich der mehrmaligen Einwirkung von flüssigen Mitteln auf den Warenstrang in der Regel praktisch
jedem gewünschten Vorhaben bzw. Verlauf angepaßt werden kann. Mit anderen Worten, es zeichnet sich durch große
Variationsbreite der ins Auge gefaßten Behandlungsoperationen aus.
Auf einer solchen Grundlage ist man erfindungsgemäß imstande,
die Gesamtheit aller oder mehrerer aufeinanderfolgenden
Naßbehandlungsschritte, welche untereinander einheitliche Maßnahmen zum Inhalt haben, gegebenenfalls gruppenweise
zusammengefaßt, auch-unter dem Einfluß von zur Warenfortbewegung entgegengesetzt strömender Flotte und sofern
nötig - selbst unter isothermen Bedingungen ablaufen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit werden vorteilhaft ein
niedriger Wasserverbrauch sowie eine beträchtliche Energieaber auch Zeiteinsparung erreicht. Außerdem braucht die
Ware zur Nachbehandlung nicht eigens breitgelegt werden.
Wird nach der vorliegenden Erfindung im Gegenstromprinzip gearbeitet, dann wird hierbei jeweils die ausgehende
flüssigkeitsbetriebene Düse mit der Flotte» der Speichereinheit
aus dem nächsten Naßbehandlungsschritt betrieben. Ks kann aber verfahrensgemäß auch jeder derartigen Behandlungsstufe
separat frische Flotte zugespeist werden. Durch Beimischen von Wasser von beliebiger Temperatur zu der
im Gegensinn zum Warenlauf geführten Flotte ist man in Abstimmung mit den an der betreffenden Stelle zu ergreifenden
Maßnahmen zur Naßoperation in der Lage, den Behandlungs-
Vorgang in jeder einzelnen Stufe bei der vorgesehenen Temperatur vorzunehmen.
Die für das neue Verfahren charakteristische Zwischcnspeicherung des aus einer vorgängigen Naßbehandlüng ankommenden
feuchten Textilgutes und die dabei erfolgende Entwässerung ergeben von Behandlungsstufe zu Behandlungsstufe optimale Verdünnungsfaktoren.
Die kontinuierliche Vorwärtsbewegung des Warenstranges mittels Jetantrieb durch die verschiedenen Behandlungszoncn,
welche aufgrund der durch den Düsenstrahl bei seinem Auftreffen in Laufrichtung auf das Fasermaterial übertragenen
kinetischen Energie bewerkstelligt und im Gange gehalten
wird, erbringt zusätzlich eine einwandfreie Verlegung der Falten. Wenn man nun darüber hinaus mittels einer ringförmigen
Saugdüse das Haftwasser von dem Warenstrang absaugt, dann werden noch bessere Ergebnisse an Verdünnung erzielt.
Derartige Ringsaugdüsen können in Warenfortbewegungsrichtung prinzipiell gleich hinter den dampf- bzw. gasbetriebenen
Düsen angeordnet sein, besonders zweckmäßig befinden sie sich allerdings am Ausgang des Zwischenspeicherraumes
für das im Zuge der Verweilphase bereits weitgehend entwässerte
Textilgut.
Der Warenvorschub durch eine flüssigkeitsbetriebene Düsenanordnung
und/oder durch eine dampf- bzw. gasbetriebene .Düsenanordnung kann beim neuen Verfahren aus Gründen der
Warenschonung mittels einer angetriebenen Haspel unterstützt werden. Bei aufeinanderfolgenden isothermen Bohandlungsstufen
ist es in manchen Fällen angebracht, lediglich Haspelantriebe zwischenzuschalten.
Ebenso hat es sich verfah.rem;gomäß als zweckmäßig herausgestellt,
wenn man den WarennLrang, insbesondere im 7\nschluß an eine Naßbehandlungsoperation zur Textilveredlung,
vor Eintritt in die nächste dampf-- bzw. ga£;betricbcne
Düsenanordnung zusätzlich absprJ L/.I. und das hierbei on-
fallende Spritzwasser, welches gegebenenfalls vom Fasermaterial
nicht aufgenommene Reste des vorgängig aufgebrachten Behandlungsmiitels enthält, der davorliegenden
Flüssigkeitsdüse zuführt.
Eine zur Durchführung des beanspruchten Verfahrens geeignete Vorrichtung, auf die sich die vorliegende Erfindung
gleichfalls bezieht, besteht im wesentlichen aus einer Aneinanderreihung von Düsen-Antriebssystemen zum Zwecke der
kontinuierlichen Passage eines langgeführten textlien Warenstranges abwechselnd aus in sich geschlossenen, mit Wareneinlaß
und Warenauslaß versehenen separaten Zonen für eine Naßbehandlungsoperation und für eine anschließende
Entwässerung des durchlaufenden, so naßbehandelten Textilgutes und ist dadurch gekennzeichnet, daß in der angegebenen
Reihenfolge
a) am Wareneinlaß der Naßbehandlungszone eine flüssigkeitsbetriebene
Düsenanordnung, gegebenenfalls mit vorgeschalteter, antreibbarer Haspel, b) ein sich unmittelbar daran anschließender Speicherraum
zur Aufnahme von Behandlungsflotte sowie dem durchlaufenden
Warenstrang,
c) eine dampf- bzw. gasbetriebene Düsenanordnung am Warenauslaß aus b), gegebenenfalls mit vorgeschalteter,
antreibbarer Haspel, und
d) ein unmittelbar mit c) verbundener Zwischenspeicher für das Textilgut saunt Mitteln zu dessen Entleerung von
beim Verweilen
Warenstrang ablaufender Behandlungsflotte aus a) bzw.
b) und zum Warenauslaß
vorhanden sind, sowie
vorhanden sind, sowie
e) die zum Betrieb der Düsenanordnungen erforderlichen Leitungen
für die Zuführung von flüssigen oder dampf- bzw. gasförmigen Antriebsmitteln samt den zugehörigen Pumpen
bzw. Gebläsen.
Ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße apparative
Anlage ist in der weiter unten angegebenen Zeichnung
im Querschnitt schematisch dargestellt. Die hierin verwendeten
Bezugs zeichen haben, folgende Bedeutung:
Die römischen Ziffern I, II und III beziehen sich jeweils auf die diesbezüglichen, aufeinanderfolgenden Behandlungsstufen.
F sind die flussigkeitsbetrxebenen Düsen für den Vorschub
des Warenstranges samt den zugehörigen. Leitungen für das Ansaugen der Flotte aus der eich anschließenden nächsten
Behandlungsstufe mittels der eingebauten Pumpe P, oder von
Frischwasser über einen entsprechenden Zulauf W.
djL_e
S ist der Speicherraum fürleigentliche Einwirkungsphase von Behandlungsflüssigke.iten auf das durchlaufende Textilgut, eventuell kombiniert mit einem Flottenüberlauf Ü.
S ist der Speicherraum fürleigentliche Einwirkungsphase von Behandlungsflüssigke.iten auf das durchlaufende Textilgut, eventuell kombiniert mit einem Flottenüberlauf Ü.
D sind die dampf- bzw. gasbetriebenen Düsen für den Warenvorschub samt dem dazugehörigen Gebläse G und evtl. einem Wärmcaustauscher
(nicht abgebildet).
Die Düsen können übrigens auch als Doppeldüse vorliegen, so daß sie sich wahlweise für den Flüssigkeits- wie
Dampfantrieb verwenden lassen.
Z sind die Zwischenspeicher, hier doppG.lv/andig mit perforierter
Innenwand zum Sammeln sowie zum Abfließen des Abwassers A ausgestattet. Entsprechend einer anderen Variante
der beanspruchten Vorrichtung kann der Zwischenspeicherraum Z am Boden mit nebeneinanderliegenden Gleitstäben für
die durchgeschleuste Ware ausgerüstet Bein.
In die Behandlungsstufe I können entsprechend dem als Figur
gezeigten Ausführiingsbeispiel außerdem Mittel zum Abspritzen
des Warenstranges, wie die ringförmige Spritzdüse R und ein zugehöriges Ablaufblech für dabei anfallendes Abwasser A,
und/oder eine ringförmige Saugdüse * zum Absaugen des Haftwassers aufgenommen sein. An welcher Stelle der erfin-
* (nicht abgebildet)
dungsgemäßen Anlage diese zusätzlichen Mittel angebracht sind, hängt weitgehend von der gewünschten Prozeßführung
ab.
Die Behandlungsstufe III ist laut Zeichnung bloß mit einer Haspel als Antriebselement für den Warenstrang versehen.
Es empfiehlt sich indessen in manchen Fällen, die Vorwärtsbewegung des Textilgutes durch eine Kombination aus Haspel
und Düsen zu besorgen. Um die Konstruktion der Anlage mög~ liehst einfach zu gestalten, wird man den Warenstrangtransport
mit flüssigkeitsbetriebenen Düsen nur zwischen Behandlungsstufen von verschiedener Temperatur- wählen. Bei
gleicher Behandlungstemperatur kann der Vorschub des Stranges allein durch Haspeln bewirkt werden.
Natürlich ist es erfindungsgemäß ebenso möglich, die Verweilzeiten
der durchlaufenden Ware in den Speichern aufgrund von deren Größe festzulegen, so daß in Abhängigkeit
von den apparativen Ausmaßen auch hier eine große Variationsbreite
für die Nachbehandlung gegeben ist.
Claims (10)
1. Verfahren zum Behandeln von in Jet-Vorrichtungen lanyyeführten
Warensträngen aus toxtilen Geweben oder Gewirken bei der kontinuierlichen Passage nacheinander, aber
jeweils für sich als separater Vorgang in mehreren vcrschiedenen Naßbehandlungszonen der apparativen Anordnung
durch ebensoviele, vorzugsweise unterschiedliche Behandlungsflüssigkeiten, wobei man den Vorschub für den Treinsport
des Fasermaterials innerhalb der in sich geschlossenen Anlage über die Betätigung des Düsensystems - aufeinanderfolgend
von einer unterschiedlichen Behandlungsstufe zur nächsten - abwechselnd durch hydraulischen oder
pneumatischen Antrieb bewirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß man
dadurch gekennzeichnet, daß man
a) den in eine Naßbehandlungszone eintretenden Waren-
strang beim Durchlaufen einer flüssigkeitsbetriebenon
Düsenanordnung mit einer
Behandlungsflotte beaufschlagt, damit zugleich in einen sich unmittelbar
daran anschließenden, mit demselben flüssigen Medium gefüllten Warenspeicherraum einbringt und dort unter
stetiger Vorwärtsbewegung im abgetafelten Zustand der Einwirkung der Behandlungsflüssigkeit aussetzt,
daß man
b) den in dieser Weise naßbehandelten Warenstrang nach nach erfolgtem Durchqueren des Warenspeichers gemäß
a) diesem unter Zuhilfenahme einer nachfolgenden dampf- bzw. gasbetriebenen Düsenanordnung wieder kontinuierlich
entnimmt und sodann einem sich daran anschließenden
Zwischenspeicher zuführt, in welchem während der Verweilzeit unter stetiger Vorwärtsbewegung im
abgetafelten Zustand eine weitgehende Befreiung des Warenstranges von der Behänd-
' A „ - HOE 83/F 105 + H
lungsflüssigkeit aus der vorgängigen Naßbehandlungsstufe a) herbeigeführt wird, und daß man schließlich
c) die Behandlungsstufen a) und b) gegebenenfalls mehrfach in derselben Reihenfolge sowie unter Anwendung
von wahlweise unterschiedlichen Behandlungsmitteln
bzw. Behandlungsbedingungen vorzugsweise für den
Naßbehandlungsvorgang a) wiederholt, worauf der Warenstrang - wiederum kontinuierlich - die Anlage verläßt.
10
von wahlweise unterschiedlichen Behandlungsmitteln
bzw. Behandlungsbedingungen vorzugsweise für den
Naßbehandlungsvorgang a) wiederholt, worauf der Warenstrang - wiederum kontinuierlich - die Anlage verläßt.
10
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man die Warenfortbewegung durch eine flüssigkeitsbetriebene Düsenanordnung und/oder durch eine dampf- bzw.
gasbetriebene Düsenanordnung mittels einer angetriebenen Haspel unterstützt.
man die Warenfortbewegung durch eine flüssigkeitsbetriebene Düsenanordnung und/oder durch eine dampf- bzw.
gasbetriebene Düsenanordnung mittels einer angetriebenen Haspel unterstützt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungsflotte im Gegenstromprinzip
zur Warenfortbewegungsrichtung die aufeinanderfolgenden Naßbehandlungsstufen durchläuft.
zur Warenfortbewegungsrichtung die aufeinanderfolgenden Naßbehandlungsstufen durchläuft.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Maßnahmen in den einzelnen aufeinanderfolgenden
Naßbehandlungsstufen unter isothermen
Bedingungen durchführt.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man den Warenstrang vor Eintritt in die nächste
dampf- bzw. gasbetriebene Düsenanordnung zusätzlich abspritzt»
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den
Ansprüchen 1 bis 5, bestehend im wesentlichen aus einer
Aneinanderreihung von Düsen-Antriebssystemen zum Zwecke der kontinuierlichen Passage eines langgeführten textlien
Wctrenstranges abwechselnd aus in sich geschlossenen, mit Wareneinlaß und Warenauslaß versehenen separa-
• D -
ten Zonen für eine Naßbehandlungsoperation und für eine
anschließende Entwässerung des durchlaufenden, so naßbehandelten
Textilgutes T,
dadurch gekennzeichnet, daß in der angegebenen Reihenfolge
a) am Wareneinlaß der Naßbehandlungszone eine flüssigkeitsbetriebene
Düsenanordnung F, gegebenenfalls mit vorgeschalteter, antreibbarer Haspel H,
b) ein sich unmittelbar daran anschließender Speicherraum S zur Aufnahme von Behandlungsflotte sowie dem
durchlaufenden Warenstrang T,
c) eine dampf- bzw. gasbetriebene Düsenanordnung D
am Warenauslaß aus b), gegebenenfalls mit vorgeschalteter, antreibbarer Haspel H, und
d) ein unmittelbar mit c) verbundener Zwischenspeicher Z für das Textilgut T samt Mitteln zu dessen Entleerung
von beim Verweilen
aus dem Warenstrang ablaufender Behandlungs~
flotte aus a) bzw. b) und zum Warenauslaß vorhanden sind, sowie
e) die zum Betrieb der Düsenanordnungen F oder D erforderlichen Leitungen für die Zuführung von flüssigen
oder dampf- bzw. gasförmigen Antriebsmitteln samt den zugehörigen Pumpen P bzw. Gebläsen G.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
in Warenlaufrichtung vor den dampf- bzw. gasbetriebenen
Düsen D ringförmige Spritzdüsen R und Ablaufbleche angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Warenlaufrichtung hinter den dampf- bzw. gasbetriebenen
Düsen D ringförmige Saugdüsen angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher Z doppelwandig mit perforierter Innenwand
ausgeführt sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Böden der Speicher Z mit nebeneinanderliegenden Gleitstäben ausgerüstet sind.
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