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Veränderbarer Widerstand
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(Priorität der japanischen Anmeldung Nr. 187989/82 vom 14.Dezember
1982) Die Erfindung betrifft einen veränderbaren Widerstand nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
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Es sind bereits Kleindrehwiderstände eingangs genannter Art bekannt,
bei denen ein Widerstandskörper auf einer Isolierstoffplatte und ein Schleifer an
einer Rotorwelle befestigt sind und der Schleifer mit der Widerstandsbahn kontaktiert.
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Durch Verstellung des Schleifers entlang der Widerstandsbahn bei drehender
Rotorwelle verschiebt sich der Kontaktpunkt und es können unterschiedliche Widerstandswerte
abgegriffen werden. Solche Kleindrehwiderstände haben jedoch nur einen Durchmesser
von einigen Millimetern. Ferner ist die Basisplatte aus Isolierwerkstoff zum unterstützen
der Lötanschlüsse, welche die Leiterdrähte odgl. mit dem Widerstandskörper/Widerstandsbahn
und dem Schleifer verbinden, vorhanden. Ein Rotor bzw. Rotorscheibe, der bzw. die
den Schleifer verstellt,ist über dem letzteren vorhanden.
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Wenn nun die Leiterdrähte durch Lötanschlüsse befestigt werden sollen,
nachdem dieser Widerstand an eine Leiterplatte bzw. eine Platte mit einer gedruckten
Schaltung form- und/oder kraftschlüssig befestigt worden ist, neigt die Lötmasse
dazu, sich auf dem Schleifer, der Rotorscheibe und der Rotorwelle abzulagern, so
daß die Welle nicht mehr gedreht werden kann.
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Während der eigentlichen Herstellung ist es ferner notwendig, zu ermitteln,
ob diese Widerstände an die Leiterplatte odgl.
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zuverlässig in der vorbestimmten Stellung montiert sind. Eine solche
Prüfung ist umständlich, benötigt Zeit und muß durch optische Tllspehlion durchgeführt
wc-!rderl. Man kann die Prüfung
auch so durchführen, daß man die
Leiterplatte mit einem Lichtbündel bestrahlt und für Prüfzwecke den Wert des reflektierten
Lichtbündels ausnutzt. Da allerdings die Rotorscheibe ein aus Zink bestehendes Gußstück
ist, andererseits die Rotorwelle aus Kupfer besteht, ist es relativ schwierig, die
Prüfung durch ein Lichtbündel durchzuführen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kleindrehwiderstand
eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem der Schleifer und die Rotorwelle wirksam
gegen Lötmaterial geschützt werden; hierbei kann gleichzeitig ein Lichtstrahl wirksam
zur Feststellung der richtigen Montageposition angewendet werden.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmale gelöst.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen dargestellt.
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Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß die Lötmasse verhindert
ist, sich auf der Rotorscheibe oder der Rotorwelle niederzuschlagen wenn die Leiterdrähte
z.B. durch Lötanschlüße, an die Leiteranschlüsse angeschlossen werden. Gleichzeitig
wird der Vorteil erreicht, daß der Widerstandskörper sanfte Dreheigenschaften hat
und vermieden wird, daß die Lötmasse sich auf irgendwelche drehbaren Teile niederschlagen
kann.
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Durch Verwendung von chromplattierten Oberflächen wird die Wirksamkelt
des Lichtbündels, reflektiert zu werden5 erhöht und man kann die Montageposition
des Widerstandes auf der Leiterplatte durch visuelle Inspektion unter Verwendung
einfachen Lichtes, durchführen. Also wird die Montage solcher form- und/oder kraftschlüssig
zu befestigenden Kleinwiderstände kleiner Abmessungen auf einer Leiterplatte einfach
und betriebssicher durchgeführt werden.
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Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Schnitt,
einen Kleindrehwiderstand Fig. 2 eine Draufsicht auf den Widerstand nach Fig. 1
und Fig. 3 eine Ansicht von unten auf den Kleindrehwiderstand nach Fig. 1.
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Aus Figuren 1 bis 3 ist erkennbar, daß der Kleindrehwiderstand eine
Basisplatte 1 aus Isolierwerkstoff aufweist, der einen Widerstandskörper 2 und einen
stromführenden Kollektor 3 trägt. Der Widerstandskörper 2 kann die Form eines U
haben während der Kollektor 3 zentral auf ihm angeordnet sowie vom Widerstandskörper
2 getrennt ist. An ihren entgegengesetzten äußeren Enden hat die Basisplatte 1 ein
Paar von Lötanschlüßen 4, 5 um die Leitungsdrähte, die sich von einer nicht dargestellten
Leiterplatte erstrecken, anzuschließen bzw. zu verbinden. Der Lötanschluß 4 ist
an den Stromkollektor 3 befestigt, der Lötanschluß 5 wird durch ein Leiterstück
5a an den Lötanschluß 4 befestigt. Leiterstück 5a ist mit einer isolierenden Schicht
versehen und befindet sich auf der Rückseite der Basisplatte 1.
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Die Basisplatte 1 ist mit einer zentralen Ausnehmung la an der Rückseite
der ersteren versehen und die Ausnehmung la ist mit einem durchgehenden Loch 1b
in der Mitte bestückt. Eine Rotorwelle 7 die mit einer Rotorscheibe 6 als Antriebsbauteil
versehen ist, ist durch das Loch 1b geführt. Die Rotorwelle 7 besteht aus Kupfer
und ist mit Chrom plattiert und hat fernerai seinem rückwcirtigen Ende einen Flansch
7a und einen Schlitz 7b für ein Drehwerkzeug. Flansch 7a greift in die Ausnehmung
la der Basisplatte 4 ein. Die Rotorscheibe 6 ist ein Gußteil aus Zink und mit Chrom
plab-tiert. Rotorscheibe 6 ist mit einem mittleren Ringteil 6b bzw. Ringflansch
versehen, an dessen einer Oberfläche ein stirnseitiges Ende der Rotorwelle 7 anliegt,
bzw. abgestützt ist. Die Rotorscheibe 6 hat einen Schlitz 6a an der oberen Wand
zum Antrieb durch ein Werkzeug. Das ander Ende der Rotorwelle 7 ist mit einem Loch
bzw.
Sackloch 7c versehen und verbreitert, so daß ein Flansch 75 9 gebildet und in den
Schlitz 6a eingeführt ist. Somit sind Rotorscheibe 6 und Rotorwelle 7 fest miteinander
verbunden.
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Ein ringförmiger Schleifer 8 aus elektrisch leitendem Werkstoff ist
zwischen der unteren Fläche der Rotorscheibe 7 und der Basisplatte 1 angeordnet.
Die innere Umfangsfläche des Schleifers 8 wird in Anschlag mit der unteren Oberfläche
des zylindrischen Ringteiles 6b der Rotorscheibe 6 gehalten. An einem Ende hat der
Schleifer 8 ein Kontaktstück 8a, welches elastisch gegen den Widerstandskörper 2
an der Basisplatte 1 gehalten wird, aber am entgegengesetzten Ende ein Raststück
8bS welches in eine Vertiefung 6c der Rotorscheibe 6 eingeführt ist.
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Eine aus elektrisch leitendem Werkstoff bestehende Ringscheibe 9,
z.B. aus Berylliumkupfer,ist zwischen der unteren Oberfläche am inneren Umfangsrands
Schleifers 8 und dem Kollektor 3 der Basisplatte 1 angeordnet. Kollektor 8 ist elektrisch
leitend über die Ringscheibe 9 mit dem Schleifer 8 verbunden.
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mit Hilfe von Elektroden 5b, lo sind die Lötanschlüsse 4, 5 an den
Kollektor 3 angeschlossen. Wie Fig. 2 und 3 zeigen, sind andere Lötanschlüsse 11,
12 an die äußeren Umfangsteile der BasispLatte 1 befestigt und mit den Enden des
Widerstandskörpers 2 über Elektroden lla, 13, 12a, 14 verbunden5 die an der oberen
und unteren Oberfläche der Basisplatte 1 ausgeformt sind.
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Der Kleindrehwiderstand eingangs genannten Art arbeitet folgendermaßen:
dm den Widerstand an dem veränderbaren Widerstandsaggregat einzustellen, wird ein
Werkzeug, z.B. die Spitze eines Schraubenziehers (Schraubendrehers) in den Schlitz
6a der Rotorscheibe 6 eingeführt oder in den Schlitz 7b der Rotorwelle 7 um die
Rotorscheibe 6 und folglich die Rotorwelle 7 zu drehen. Der Schleifer 8 mit seinem
Rastende 8b in der Ver
tiefung 6c dreht sich gemeinsam mit der Rotorscheibe
6, so daß das Kontaktstück 8a entlang des Widerstanäskörpers 8 gleitet. Da der Schleifer
8 elektrisch mit dem Kollektor 3 über die Ringscheibe 9 in Verbindung steht, wird
der Widerstandswert zwischen den Elektroden des Kollektors 3 und dem Widerstandskörper
8 je nach Drehung des Schleifers 8 verstellt, bis der vorbestimmte Widerstandswert
zwischen den Elektroden eingestellt ist.
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Um den Kleindrehwiderstand an eine Leiterplatte odgl. kraft-und/oder
formschlüssig (semifixed) zu befestigen, werden die Lötanschlüsse 4, 5, 11, 12 an
die Leiterdrähte oder Kupferfolien angelötet. Die den Schleifer 8 bedeckende Rotorscheibe
6 und die Rotorwelle 7, die sich außerhalb der Basisplatte 1 und nahe an den Lötanschlüssen
4, 5, 11, 12 befinden sind mit Chrom plattiert. Sie sind somit gegen Niederschlagen
und Anhaften von unerwünschten Lötmassen geschützt. Richtet man einen Lichtstrahl
auf diesen Widerstand, dann reflektieren die chromplattierten Oberflächen hinreichend
das Licht, um insbesondere eine visuelle Inspektion durchführen zu können.
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Hierdurch wird die richtige Montage der Widerstände auf der Leiterplatte
und der betriebsfeste Sitz in einfacher Weise festgestellt.
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