DE19927512A1 - Drehcodierer - Google Patents
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Abstract
Ein Drehcodierer (10) enthält eine um ihre Achse (AX) drehbar gehaltene Welle (12) und eine aus einem isolierenden Substrat bestehende Scheibe (16), an deren einer Scheibenfläche ein Leitermuster (17) ausgebildet ist. An einem Ende der Welle (12) ist ein Paar axial verlaufender Gewindebohrungen (14a, 14b) ausgebildet. Die Scheibe (14) ist ein Paar Setzschrauben (19a, 19b), die in die Gewindebohrungen (14a, 14b) geschraubt sind, so an der Welle (12) befestigt, daß sie um ein durch die Achse (AX) der Welle (12) festgelegtes Drehzentrum drehbar ist. Mehrere elektrische Kontakte (20a bis 20e) sind fest an einer Leiterplatte (22) angebracht und so angeordnet, daß sie sich in Abhängigkeit der Winkelstellung der Scheibe (16) derart in Kontakt mit dem Leitermuster (17) befinden, daß sie in Abhängigkeit der Winkelstellung der Scheibe (16) in unterschiedlichen Kombinationen elektrisch miteinander verbindbar sind. Die Gewindebohrungen (14a, 14b) und die Setzschrauben (19a, 19b) sind bezüglich des Drehzentrums der Scheibe (16) außermittig angeordnet, und zwar längs eines um das Drehzentrum der Scheibe (16) zentrierten Kreises. Das Leitungsmuster (17) hat einen Zentralbereich (18), der den Bereich des Drehzentrums der Scheibe (16) bedeckt. Die elektrischen Kontakte (20a bis 20e) enthalten einen mittigen Kontakt (20a), der sich in Kontakt mit dem Zentralbereich (18) des Leitermusters (16) befindet.
Description
Die Erfindung betrifft einen Drehcodierer nach dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1.
Drehcodierer werden in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Beispiels
weise finden Drehcodierer in vielen elektrisch gesteuerten Kameras Verwendung.
Bei einer solchen Kamera dient eine Schaltung der Steuerung des Kamerabe
triebs. Will der Benutzer der Kamera ein Bild mit einer bestimmten Blendenöff
nung, einer bestimmten Verschlußzeit und/oder mit einer bestimmten Korrektur
des Belichtungswertes aufnehmen, so gibt er entsprechende Parameter in die
Schaltung ein. Die Eingabe dieser Parameter erfolgt oftmals über eine an einer
drehbaren Welle gehaltene Wählscheibe. Die Welle ist dabei typischerweise mit
einem Drehcodierer verbunden, der die Winkelstellungen der Wählscheibe in
entsprechende elektrische Signale umsetzt.
Ein Drehcodierer, der in einer elektrischen Einrichtung mit geringen Abmessun
gen, z. B. einer elektrisch gesteuerten Kamera, verwendet werden soll, muß abge
sehen von weiteren Anforderungen besonders kompakt aufgebaut sein.
Ein für solche Zwecke bestimmter Drehcodierer typischer Art hat eine um ihre
Achse drehbar gehaltene Welle, eine an dieser Welle befestigte Scheibe in Form
eines isolierenden Substrates, an dessen einer Seitenfläche ein Leitermuster
ausgebildet ist, und mehrere elektrische Kontakte, die fest montierbar und so an
geordnet sind, daß sie in Abhängigkeit der Winkelstellung der Scheibe derart in
Kontakt mit dem Leitermuster stehen, daß die Kontakte abhängig von der Winkel
stellung der Scheibe in unterschiedlicher Kombination elektrisch miteinander ver
bunden sind.
Bei einem klein bemessenen Drehcodierer mit diesem Aufbau ist die Verkleine
rung der zum Befestigen der Scheibe an die Welle bestimmten Konstruktion pro
blematisch, da die relative Größe dieser Konstruktion gegenüber der Ge
samtgröße des Drehcodierers zunimmt, wenn dessen Größe abnimmt.
Eine typische Konstruktion zur Befestigung der Scheibe an der Welle enthält an
der Scheibe und der Welle ausgebildete Paßabschnitte und eine einzige Setz
schraube, welche die Scheibe an der Welle hält. Die Paßabschnitte dienen der
Festlegung der relativen Winkelstellung der Scheibe an der Welle und verhindern
eine Winkelversetzung dieser beiden Komponenten zueinander. In der Scheibe
ist eine mittige Bohrung ausgebildet, während in der Welle eine axial verlaufende,
mittige Gewindebohrung vorgesehen ist. Die Setzschraube wird durch die Boh
rung der Scheibe hindurchgeführt und in die Gewindebohrung der Welle ge
schraubt.
Da sich jedoch eine einzelne, in die mittige Gewindebohrung der Welle ge
schraubte Setzschraube während des Gebrauchs unbeabsichtigt lösen kann, wird
zweckmäßig eine vergleichsweise große Setzschraube verwendet. Dies führt zu
einer Vergrößerung der zum Befestigen der Scheibe an der Welle bestimmten
Konstruktion und damit auch zu einer Vergrößerung der Gesamtabmessung des
Drehcodierers.
Die Verwendung zweier oder mehrerer bezüglich des Drehzentrums der Scheibe
außermittig angeordneter Setzschrauben kann zwar in einer solchen Anordnung
dafür sorgen, daß sich die Konstruktion nicht unbeabsichtigt löst und kleinere
Setzschrauben verwendbar sind. Es tritt jedoch dann das Problem auf, daß jede
derart angeordnete Setzschraube um das Drehzentrum der Scheibe läuft, wo
durch mehr Raum auf der Scheibe und damit eine größere Gesamtabmessung
des Drehcodierers erforderlich werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen mit einer sich drehenden Welle und einer an
dieser Welle befestigten Scheibe versehenen Drehcodierer anzugeben, dessen
Gesamtabmessung minimiert werden kann, während zugleich die Scheibe unter
Verringerung der Gefahr des Sichlösens sicher an der Welle befestigt ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch das Kennzeichen des Anspruchs 1.Vor
teilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche
sowie der folgenden Beschreibung.
Der erfindungsgemäße Drehcodierer kann in einer elektronischen Einrichtung
verwendet werden, die eine die Systemerde festlegende Schaltung hat, wobei der
mittige elektrische Kontakt mit der Systemerde verbunden ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Be
zugnahme auf die Figuren erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des er
findungsgemäßen Drehcodierers
Fig. 2 die Seitenansicht des Drehcodierers nach Fig. 1 und
Fig. 3 die auseinandergezogene Darstellung einiger wichtiger Elemente
des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Drehcodierers.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen einen Drehcodierer 10, der ein bevorzugtes Ausführungs
beispiel der Erfindung darstellt. Der Drehcodierer 10 ist in einer elektronisch ge
steuerten Kamera enthalten. Diese bildet eine elektronische Einrichtung mit einer
elektronischen Schaltung, die eine Systemerde festlegt.
Der Drehcodierer 10 enthält eine drehbare Welle 12, die um ihre Achse AX (Fig. 2)
drehbar gehalten ist. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist in einem Ende der Welle 12 ein
Paar axial verlaufender Gewindebohrungen 14a und 14b ausgebildet. Bei dem
erläuterten Ausführungsbeispiel ist die Welle 12 an dem Körperrahmen der Ka
mera gehalten. An ihrem anderen Ende ist eine nicht gezeigte Zeitenscheibe an
gebracht, mit der der Benutzer der Kamera die Verschlußzeit wählen kann. Die
Zeitenscheibe ist mit einem herkömmlichen, in den Figuren nicht dargestellten
Einrastmechanismus versehen, der die Zeitenscheibe in einer beliebigen von
sechzehn vorbestimmten Winkelstellungen hält. Der Benutzer kann also die Zei
tenscheibe auf eine beliebige der sechzehn möglichen Winkelstellungen einstel
len. Der Drehcodierer 10 ermöglicht es dem elektronischen Schaltungsaufbau der
Kamera, aus den sechzehn Winkelstellungen die gerade ausgewählte zu identifi
zieren.
Der Drehcodierer 10 enthält weiterhin eine Scheibe 16. Diese besteht aus einem
isolierenden Substrat, an dessen einer Seitenfläche ein Leitungsmuster 17 aus
gebildet ist. Die Scheibe 16 ist über ein Paar Setzschrauben 19a und 19b, die in
die in der Welle 12 ausgebildeten Gewindebohrungen 14a bzw. 14b geschraubt
sind, derart an dem einen Ende der Welle 12 befestigt, daß sie um ein durch die
Achse AX der Welle 12 festgelegtes Drehzentrum drehbar ist. Der Drehcodierer
10 enthält weiterhin fünf elektrische Kontakte 20a, 20b, 20c, 20d und 20e, die fest
an einer Leiterplatte 22 montierbar sind. Die elektrischen Kontakte 20a bis 20e
sind so angeordnet, daß sie in Abhängigkeit der Winkelstellung der Scheibe 16
derart in Kontakt mit dem Leitermuster 17 stehen, daß abhängig von der Winkel
stellung der Scheibe 16 unterschiedliche Kombinationen der elektrischen Kon
takte 20a bis 20e elektrisch miteinander verbunden sind.
Die Scheibe 16 besteht aus einer gedruckten Leiterplatte, die ein relativ dünnes,
isolierendes Substrat ausreichender Stärke und Steifigkeit enthält und an deren
einer Seitenfläche eine Schicht aus Kupferfolie ausgebildet ist. Die Leiterplatte ist
beispielsweise eine mit Glasfiber verstärkte Epoxidharzplatte. Unter Einsatz be
kannter Ätztechniken wird bei der Bearbeitung der Leiterplatte das Leitermuster
17 an der Seitenfläche des isolierenden Substrates ausgebildet.
Die elektrischen Kontakte 20a bis 20e sind aus einer sehr dünnen Metallplatte
ausreichender Federkraft und Stärke gefertigt, wie sie beispielsweise eine Phos
phor-Bronze-Platte darstellt. Die elektrischen Kontakte 20a bis 20e enthalten je
weils eine Kontaktbürste in Form eines langgestreckten, dünnen Metallstreifens,
dessen distales Ende gegabelt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die elek
trischen Kontakte 20a bis 20e mit ihren proximalen Enden fest an der für die
elektronische Schaltung der Kamera bestimmten Leiterplatte 22 montiert. Die di
stalen Enden der elektrischen Kontakte 20a bis 20e werden durch ihre eigene
Federkraft gegen die Fläche der Scheibe 16 gedrückt, so daß sie in Schleifkon
takt mit der Fläche der Scheibe 16 oder dem Leitermuster 17 gehalten werden.
Wie in Fig. 3 gezeigt hat die Welle 12 an ihrem der Scheibe 16 zugewandten
Ende eine ebene Stirnfläche 13. In ihr sind die beiden Gewindebohrungen 14a
und 14b ausgebildet. Weiterhin enthält die Welle 12 ein Paar axial verlaufender
Vorsprünge 24a und 24b, die ebenfalls an der Stirnfläche 13 ausgebildet sind. Die
Gewindebohrungen 14a und 14b sowie die Vorsprünge 24a und 24b sind derart
längs eines um die Achse AX der Welle 12 zentrierten Kreises angeordnet, daß
sie in regelmäßigen Winkelabständen von 90° um das durch die Achse AX fest
gelegte Drehzentrum der Scheibe 16 angeordnet sind. Die Gewindebohrungen
14a, 14b und die Vorsprünge 24a, 24b sind also gegenüber der Achse AX der
Welle 12 und damit dem Drehzentrum der Scheibe 16 außermittig angeordnet.
In der Scheibe 16 sind vier Bohrungen 26a, 26b, 28a und 28b so ausgebildet, daß
sie in regelmäßigen Winkelabständen von 90° längs eines um das Drehzentrum
der Scheibe 16 zentrierten Kreises angeordnet sind. Die Anordnung der Bohrun
gen 26a, 26b, 28a und 28b entspricht der der Gewindebohrungen 14a, 14b bzw.
der Vorsprünge 24a, 24b. Die axialen Vorsprünge 24a und 24b sind in zwei der
vier in der Scheibe 16 vorgesehenen Bohrungen, nämlich den Bohrungen 28a
und 28b, aufgenommen, wodurch die relative Winkelstellung der Scheibe 16 ge
genüber der Welle 12 festgelegt und jede Winkelversetzung zwischen diesen
beiden Komponenten ausgeschlossen ist. Durch die anderen beiden, in der
Scheibe 16 ausgebildeten Bohrungen 26a und 26b sind zwei Setzschrauben 19a
und 19b geführt und in die beiden in der Drehwelle 12 vorgesehenen Gewinde
bohrungen 142 bzw. 14b geschraubt, so daß die Scheibe 16 an der Welle 12 be
festigt ist.
Die eben erläuterte Konstruktion zur Befestigung der Scheibe 16 an der Welle 12
liefert in Kombination mit der weiter unten genauer erläuterten Anordnung des
Leitermusters 17 und der elektrischen Kontakte 20a bis 20e die Vorteile der Erfin
dung.
Das Leitermuster 17 ist ein einstückiges oder kontinuierliches Muster mit einem
zentralen Teil 18, der den Bereich der Drehmittelachse der Scheibe 16 abdeckt.
Von den fünf elektrischen Kontakten 20a bis 20e ist der mittige Kontakt 20a so
angeordnet, daß er im wesentlichen im Bereich des Drehzentrums der Scheibe 16
in Kontakt mit dem Leitermuster 17 steht. Die übrigen vier elektrischen Kontakte
20b bis 20e sind dagegen außermittige Kontakte, die nebeneinander angeordnet
und an Stellen mit dem Leitermuster 17 in Kontakt stehen, die bezüglich des
Drehzentrums der Scheibe 16 außermittig lokalisiert sind.
An der Fläche der Scheibe 16 sind vier ringförmige, konzentrische Schleifkontakt
bereiche festgelegt, die den vier außermittigen elektrischen Kontakten 20b bis
20e entsprechen. Der Ringbereich, der für den mit 20c bezeichneten, innersten
(d. h. dem Drehzentrum der Scheibe 16 am nächsten angeordneten) der vier elek
trischen Kontakte zugeordnet ist, ist in zwei Abschnitte unterteilt, von denen einer
von dem Leitermuster 17 bedeckt und der andere von dem Leitermuster 17 nicht
bedeckt ist. Der Ringbereich, der für den mit 20c bezeichneten, nächstinneren der
vier elektrischen Kontakte vorgesehen ist, ist ebenfalls in zwei Abschnitte unterteilt
von denen einer von dem Leitermuter 17 bedeckt und der andere von diesem
nicht bedeckt ist, wobei jedoch die Phase, d. h. die Winkelstellung dieser beiden
Bereiche, gegenüber den Abschnitten des für den innersten elektrischen Kontakt
20b vorgesehenen Ringbereichs um 90° versetzt ist. Der Ringbereich, der für den
mit 20d bezeichneten drittinnersten der vier elektrischen Kontakte vorgesehen ist
ist in vier bogenförmige Abschnitte unterteilt, die abwechselnd von dem Leitermu
ster 17 bedeckt und von diesem nicht bedeckt sind. In ähnlicher Weise ist der
Ringabschnitt, der für den mit 20e bezeichneten äußersten der vier elektrischen
Kontakte vorgesehen ist, in acht bogenförmige Abschnitte unterteilt, die abwech
selnd von dem Leitermuster 17 bedeckt und von diesem nicht bedeckt sind.
Bei der eben erläuterten Anordnung der elektrischen Kontakte 20a bis 20e steht
der mittig angeordnete Kontakt 20a unabhängig von der Winkelstellung der
Scheibe 16 fortlaufend mit dem Leitermuster 17 in Kontakt. In diesem Ausfüh
rungsbeispiel ist der mittige elektrische Kontakt 20a mit der Systemerde der elek
tronischen Schaltung der Kamera verbunden.
Jeder der vier außermittigen Kontakte 20b bis 20e befindet sich in Abhängigkeit
der Winkelstellung der mit der Welle 12 verbundenen Zeitenscheibe wahlweise in
oder außer Kontakt mit dem Leitermuster 17. Die Winkelstellung ist dabei eine
durch den Einrastmechanismus festgelegte Winkelstellung der sechzehn mögli
chen Stellungen. In diesem Ausführungsbeispiel sind die außermittigen Kontakte
20b bis 20e jeweils über einen nicht gezeigten Lastwiderstand an eine positive
Spannungsquelle angeschlossen, so daß sie auf das Potential der Spannungs
quelle gezogen werden, wenn sie nicht in Kontakt mit dem Leitermuster 17 ste
hen.
Befindet sich die Zeitenscheibe in einer speziellen Winkelstellung, so können ei
nige der außermittigen Kontakte 20b bis 20e in Kontakt mit dem Leitermuster 17
stehen und sich deshalb auf Erdpotential befinden, während die anderen nicht in
Kontakt mit dem Leitermuster stehen und sich deshalb auf dem Potential der
Spannungsquelle befinden. An Hand der Kombination der Potentiale der vier
außermittigen Kontakte 20b bis 20e identifiziert die elektronische Schaltung der
Kamera die Winkelstellung der Zeitenscheibe als eine der sechzehn möglichen
Stellungen.
Bei dem eben erläuterten Ausführungsbeispiel des Drehcodierers dienen die bei
den bezüglich des Drehzentrums der Scheibe 16 außermittig angeordneten Setz
schrauben 19a und 19b der Befestigung der Scheibe 16 an der Welle 12. Dies ist
eine Verbesserung gegenüber der herkömmlichen Anordnung, bei der für den
gleichen Zweck eine einzige im Drehzentrum der Scheibe angeordnete Setz
schraube eingesetzt wird. Diese Anordnung neigt dazu, sich beim Gebrauch zu
lösen. Weiterhin ist einer der elektrischen Kontakte, nämlich der mittige Kontakte
20a, so angeordnet, daß er sich im wesentlichen im Drehzentrum der Scheibe 16
in Kontakt mit der Leiterplatte 17 befindet. Dadurch wird vom Zentralbereich der
Scheibe 16, der nach der Erfindung frei von jeder Setzschraube ist, effektiv Ge
brauch gemacht. Bei dieser Anordnung ist berücksichtigt daß in vielen Anwen
dungen einer der elektrischen Kontakte eines Drehcodierers in stetem Kontakt mit
dem auf der Scheibe ausgebildeten Leitermuster steht.
Durch die einzigartige Kombination der zum Befestigen der Scheibe an der Welle
bestimmten Konstruktion mit der Anordnung des Leitermusters und der elektri
schen Kontakte kann die Gesamtabmessung des Drehcodierers effektiv minimiert
werden, wobei die Scheibe unter Verringerung der Gefahr eines Sichlockerns
während des Gebrauchs sicher an der Welle befestigt werden kann.
Claims (4)
1. Drehcodierer (10)
mit einer Welle (12), die drehbar um ihre Achse (AX) gehalten ist und an ei
nem Ende mindestens eine Gewindebohrung (14a, 14b) hat,
mit einer aus einem isolierenden Substrat bestehenden Scheibe (10), an de
ren einer Scheibenfläche ein Leitermuster (17) ausgebildet ist,
wobei die Scheibe (16) über mindestens eine Setzschraube (19a, 19b), die
in die Durchgangsbohrung (14a, 14b) der Welle (12) geschraubt ist, derart
an dem vorstehend genannten Ende der Welle (12) befestigt ist, daß die
Scheibe (16) um ein durch die Achse (AX) der Welle (12) festgelegtes Dreh
zentrum drehbar ist,
mit mehreren elektrischen Kontakten (20a bis 20e), die an einer Leiterplatte
(22) fest montierbar und so angeordnet sind, daß sie in Abhängigkeit der
Winkelstellung der Scheibe (16) derart mit dem Leitermuster (17) in Kontakt
stehen, daß sie in Abhängigkeit der Winkelstellung der Scheibe (16) in un
terschiedlichen Kombinationen elektrisch miteinander verbindbar sind, da
durch gekennzeichnet, daß
die Gewindebohrung (14a, 14b) und die Setzschraube (19a, 19b) bezüglich
des Drehzentrums der Scheibe (16) außermittig angeordnet sind,
das Leitermuster (17) einen den Bereich des Drehzentrums der Scheibe (16)
abdeckenden Zentralbereich hat
und von den elektrischen Kontakten (20a bis 20e) ein mittig angeordneter
(20a) in Kontakt mit dem Zentralbereich des Leitungsmusters (17) steht.
2. Drehcodierer (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er in ei
ner elektrischen Einrichtung vorgesehen ist, die eine eine Systemerde fest
legende Schaltung hat, und daß der mittig angeordnete elektrische Kontakt
(20a) mit der Systemerde verbunden ist.
3. Drehcodierer (10) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch mehrere
Gewindebohrungen (14a, 14b) und mehrere Setzschrauben (19a, 19b), die
längs eines um das Drehzentrum der Scheibe (16) zentrierten Kreises ange
ordnet sind.
4. Drehcodierer (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Welle (12) eine der Scheibe (16) zugewandte ebene Stirnfläche hat, an
der die Gewindebohrungen (14a, 14b) sowie mehrere axial vortretende Vor
sprünge (24a, 24b) ausgebildet sind,
die Scheibe (16) mehrere Löcher (28a, 28b) zur Aufnahme der Vorsprünge
(24a, 24b) der Welle (12) hat
und die Vorsprünge (24a, 24b) längs des Kreises angeordnet sind, längs
dessen die Gewindebohrungen (14a, 14b) angeordnet sind.
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