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DE19816058B4 - Sensorbauteil eines induktiven Näherungsschalters - Google Patents

Sensorbauteil eines induktiven Näherungsschalters Download PDF

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DE19816058B4 DE19816058A DE19816058A DE19816058B4 DE 19816058 B4 DE19816058 B4 DE 19816058B4 DE 19816058 A DE19816058 A DE 19816058A DE 19816058 A DE19816058 A DE 19816058A DE 19816058 B4 DE19816058 B4 DE 19816058B4
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Abstract

Sensorbauteil eines induktiven Näherungsschalters, mit einer Spule (1) und ggf. einem Schalenkern (2), wobei die Spule (1) einen Spulenanfang (3) und ein Spulenende (4) aufweist und sich sowohl an den Spulenanfang (3) als auch an das Spulenende (4) jeweils ein freies Ende (5, 6) zum Anschluß an die Elektronik des Näherungsschalters anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (1) so gewickelt ist, daß der Spulenanfang (3) und das Spulenende (4) um ca. 180° zueinander versetzt angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Sensorbauteil eines induktiven Näherungsschalters, mit einer Spule und ggf. einem Schalenkern, wobei die Spule einen Spulenanfang und ein Spulenende aufweist und sich sowohl an den Spulenanfang als auch an das Spulenende jeweils ein freies Ende zum Anschluß an die Elektronik des Näherungsschalters anschließt.
  • Induktive Näherungsschalter haben für den industriellen Einsatz nahezu ideale Voraussetzungen. Ihre Arbeitsweise ist berührungslos und damit verschleißfrei, sie ermöglichen hohe Schaltfrequenzen und Schaltgenauigkeiten und sind unempfindlich gegenüber Vibrationen, Staub und Feuchtigkeit. Aus diesem Grunde sind induktive Näherungsschalter millionenfach im Einsatz und beweisen seit Jahrzehnten ihre Zuverlässigkeit in allen Bereichen. Von diesen "Klassikern" unter den elektronischen Sensoren gibt es aus diesem Grunde unzählige Varianten und Sonderbauformen. All diesen induktiven Näherungsschaltern ist jedoch gemeinsam, daß sie eine Spule als Teil eines von außen beeinflußbaren Oszillators aufweisen, wobei die Spule häufig in einen Schalenkern eingelegt ist, der die Form des aus der Spule austretenden elektrischen Feldes formt.
  • Die Spule besteht nun in der Regel aus einem aus mehreren Litzen bestehendem Draht, der beispielsweise auf einem Wickelautomat zu einer Spule mit vorgegebener Windungszahl gewickelt wird. Eine solche Spule besteht somit aus einem Spulenanfang und einem Spulenende, wobei sich sowohl an dem Spulenanfang als auch an dem Spulenende jeweils ein freies Drahtende befindet. Diese beiden freien Enden werden zum Anschluß der Spule an die Elektronik des Näherungsschalters verwendet; Elektronik meint zusammengefaßt alle übrigen, zu dem Näherungsschalter gehörenden Bauteile.
  • Da, wie erwähnt, induktive Näherungsschalter in sehr großer Stückzahl produziert werden, gibt es immer wieder Anstrengungen, die Fertigung solcher Näherungsschalter einfacher zu gestalten, um dadurch die Produktionszeit zu verkürzen. Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen anzugeben, die eine einfachere Fertigung des Sensorbauteils eines induktiven Näherungsschalters ermöglichen.
  • Die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe ist gemäß, einer ersten Lehre der Erfindung zunächst dadurch gelöst, daß die Spule so gewickelt ist, daß der Spulenanfang und das Spulenende um ca. 180° zueinander versetzt angeordnet sind. Durch eine derartige Ausgestaltung der Spule ist sichergestellt, daß die freien Enden zum Anschluß an die Elektronik des Näherungsschalters einen maximalen Abstand voneinander haben, so daß auch bei Spulen mit einem sehr kleinen Durchmesser das Anlöten der freien Enden an die Anschlüsse optimal möglich ist.
  • Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung weist das Sensorbauteil ein rotationssymmetrisches, sich nach hinten verjüngendes Bauteil auf, das an der Rückseite der Spule bzw. an der Rückseite des Schalenkerns befestigt ist und auf dem zumindest die elektrischen Anschlüsse für die Spule angeordnet sind. Ein solches Bauteil, das bevorzugt kegelstumpfförmig und aus Kunststoff ausgebildet ist, dient somit gleichzeitig als Anlagefläche für die freien Enden der Spule, wodurch diese vor Beschädigungen geschützt werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß auf dem sich verjüngenden Bauteil ein Leiterfilm angeordnet ist, auf dem sich neben den Anschlüssen für die Spule weitere elektrische Bauelemente befinden, zumindest jedoch ein Abgleichwiderstand. Durch die Flexibilität des Leiterfilms kann dieser besonders eng auf dem sich verjüngenden Bauteil aufgebracht werden, beispielsweise auch direkt aufgeklebt werden, so daß insgesamt ein sehr stabiles und kompaktes Sensorbauteil entsteht, was zu dem noch schnell und einfach zu fertigen ist. Befinden sich neben den Anschlössen für die Spule weitere elektrische Bauelemente, zumindest jedoch ein Abgleichwiderstand auf dem Leiterfilm, so steht ein zusammengebautes Sensorbauteil zur Verfügung, das in einem letzten Arbeitsschritt nur noch mit dem Elektronikteil des induktiven Näherungsschalters verbunden werden muß.
  • Gemäß einer zweiten, alternativen Ausgestaltung der Erfindung weist das Sensorbauteil einen Anschlußleiterfilm auf, auf dem die Spule und ggf. der Schalenkern aufgebracht sind. Durch die separate Ausführung eines Anschlußleiterfilms ist ein besonders einfaches Anlöten der freien Enden der Spule an die Anschlüsse möglich, da eine Behinderung durch ein die Spule umgebendes Gehäuse vermieden wird.
  • Vorteilhafterweise gehört zu dem Sensorbauteil ein die Spule und ggf. den Schalenkern abdeckender topfförmiger Deckel. Der Deckel weist einen Mittelzapfen auf, der zur Zentrierung der Spule bzw. des Schalenkerns im Deckel dient. Mit Hilfe eines auf den Mittelzapfen aufsteckbaren Klemmteils wird die Spule bzw. der Schalenkern in dem Deckel fixiert. Dabei kann die Fixierung sowohl durch eine Preßpassung als auch durch eine Rastung zwischen dem Mittelzapfen und dem Klemmteil erfolgen. Durch beide Maßnahmen wird eine sichere, aber dennoch lösbare Fixierung der Spule in dem Deckel gewährleistet.
  • Gemäß einer zweiten Lehre der Erfindung ist bei dem eingangs beschriebenen Sensorbauteil, welcher auch einen Deckel aufweist, zwischen der Spule und der Deckelinnenseite eine dünne, magnetisch nicht leitende und mit Masse verbundene Schicht angeordnet. Wird die Sensorfläche eines induktiven Näherungsschalters mit einer Flüssigkeit, beispielsweise einer Waschlauge benetzt oder besprüht, so kann dies zur Vergrößerung des Schaltabstandes führen. Ein richtig eingestellt bzw. ausgewählter Schaltabstand ist jedoch Voraussetzung für das fehlerfreie Schalten eines Näherungsschalters. Durch die erfindungsgemäße Anordnung einer dünnen, magnetisch nicht leitenden Schicht zwischen der Spule und der Deckelinnenseite wird die Schaltabstandvergrößerung bei Benetzung der Sensorfläche mit einer Flüssigkeit verringert.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Lehre ist ein Abschnitt des Anschlußleiterfilms einseitig mit Kupfer beschichtet und zwischen der Spule und der Deckelinnenseite angeordnet.
  • Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Sensorbauteil auszugestalten. Dazu wird verwiesen einerseits auf die den Patentansprüchen 1 und 13 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
  • 1 die Spule eines erfindungsgemäßen Sensorbauteils,
  • 2 ein erfindungsgemäßes Sensorbauteil mit einer Spule und einem Schalenkern,
  • 3 einen Querschnitt durch eine erste bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sensorbauteils,
  • 4 eine auf einem Anschlußleiterfilm befestigte, zu einem erfindungsgemäßen Sensorbauteil gehörende Spule,
  • 5 einen Querschnitt durch eine zweite bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sensorbauteils,
  • 6 einen Querschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines Sensorbauteils gemäß der zweiten Lehre der Erfindung und
  • 7 einen Anschlußleiterfilm zur Verwendung gemäß der zweiten Lehre der Erfindung, bei dem ein Abschnitt des Anschlußleiterfilms eine dünne strukturierte Kupferschicht aufweist.
  • Der Unterschied zwischen den in den 1 und 2 dargestellten Gegenständen besteht lediglich darin, daß es sich bei der in 1 dargestellten Spule 1 um eine Luftspule handelt, während die in 2 dargestellte Spule 1 in einen Schalenkern 2 eingelegt ist. Beiden Spulen 1 ist gemeinsam, daß sie einen Spulenanfang 3 und ein Spulenende 4 aufweisen und sich sowohl an den Spulenanfang 3 als auch an das Spulenende 4 jeweils ein freies Ende 5, 6 anschließt. Die freien Enden 5, 6 dienen zum Anschluß der Spule 1 an die hier nicht dargestellte Elektronik des Näherungsschalters. Der Schalenkern 2 besteht üblicherweise aus hochpermeablen Ferrittmaterial und dient dazu, die Form des aus der Spule 1 austretenden elektromagnetischen Wechselfeldes positiv zu beeinflussen.
  • In 3 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Sensorbauteils dargestellt, bei dem das Sensorbauteil neben der Spule 1 und dem Schalenkern 2 noch ein kegelstumpfförmiges Bauteil 7 aufweist, welches vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist. Das kegelstumpfförmige Bauteil 7 ist an der Rückseite 8 des Schalenkerns 2 befe stigt und weist elektrische Anschlüsse 9 für die Spule 1 auf. Genauer gesagt ist auf dem kegelstumpfförmigen Bauteil 7 ein Leiterfilm 10 aufgebracht, vorzugsweise aufgeklebt, auf dem sich neben den Anschlüssen 9, an denen die freien Enden 5, 6 angelötet werden können, auch noch ein Abgleichwiderstand 11 oder sonstige elektrische Bauelemente befinden können. Durch die Flexibilität des Leiterfilms 10 kann dieser direkt auf das kegelstumpfförmige Bauteil 7 aufgeklebt werden, so daß sich die Anschlüsse 9 an der schrägen Außenfläche des Bauteils 7 befinden. Die freien Enden 5 und 6 können somit an der schrägen Außenfläche des kegelstumpfförmigen Bauteils 7 anliegen, wodurch sowohl das Anlöten der freien Enden 5 und 6 der Spule 1 an die Anschlüsse 9 einfacher möglich ist als auch die freien Enden 5, 6 vor Beschädigung geschützt sind.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn, wie in 3 dargestellt, der Schalenkern 2 eine Aufnahme 12 für das kegelstrumpfförmige Bauteil 7 aufweist, da dadurch erstens eine einfache Befestigung des Bauteils 7 an dem Schalenkern 2 möglich ist und zweitens die Rückseite 8 des Schalenkerns 2 durch das Bauteil 7 abgedeckt und somit vor Beschädigung geschützt ist. Auch kann somit auf einfache Weise der Schalenkern 2 zusammen mit der Spule 1 in einen Deckel 14 eingelegt werden, bevor das gesamte Sensorbauteil anschließend vergossen wird.
  • Bei dem in 4 dargestellten Sensorbauteil ist die Spule 1 auf einem Anschlußleiterfilm 13 befestigt, auf dem die freien Enden 5 und 6 auf dazu korrespondierenden Lötpunkten 15 und 16 angelötet sind. Das Befestigen der Spule 1 auf dem Anschlußleiterfilm 13 ist dadurch besonders einfach, daß zum einen der Spulenanfang 3 und das Spulenende 4 um 180° zueinander versetzt angeordnet sind und in der gleichen Ebene liegen, zum anderen dadurch, daß das Anlöten der freien Enden 5, 6 auf dem freien Anschlußleiterfilm 13 erfolgt, ohne daß irgendwelche Gehäuseteile beim Montagevorgang stören.
  • Die 5 und 6 zeigen ein Sensorbauteil, bei dem eine, gemäß 4 auf einem Anschlußleiterfilm 13 befestigte Spule 1 zusammen mit einem Schalenkern 2 in einem Deckel 14 eingelegt ist. Der Deckel 14 weist einen Mittelzapfen 17 auf, der zum einen zur Zentrierung der Spule 1 und des Schalenkerns 2 dient, zum anderen zusammen mit einer flachen Ringscheibe 18 der Fixierung der Spule 1 bzw. des Schalenkerns 2 in dem Deckel 14 dient. Die Ringscheibe 18 kann dabei beispielsweise durch ein Preßpassung oder durch eine Verrastung auf dem Mittelzapfen 17 festgesetzt sein. Dadurch wird eine feste und sichere, aber dennoch wieder lösbare Fixierung der Spule 1 bzw. des Schalenkerns 2 in dem Deckel 14 erreicht. Der Anschlußleiterfilm 13 ist bezüglich der Spule 1 unsymmetrisch, so daß ein Endbereich 19 des Anschlußleiterfilms 13 über den Deckelrand 20 hinausragt. Hierdurch ist ein einfacher Anschluß des Anschlußleiterfilms 13 bzw. der Spule 1 an die Elektronik des Näherungsschalters möglich, welche beispielsweise auf einem weiteren Leiterfilm aufgebracht ist und von einem Gehäuse umgeben wird.
  • Der Unterschied zwischen den in den 5 und 6 dargestellten Gegenständen besteht darin, daß bei dem Sensorbauteil gemäß 5 der Anschlußleiterfilm 13 entlang der Rückseite 8 des Schalenkerns 2 verläuft, während bei dem Sensorbauteil, wie er in 6 dargestellt ist, zwischen der Spule 1 und der Deckelinnenseite 21 ein die Spule 1 abdeckender Abschnitt 22 des Anschlußleiterfilms 13 angeordnet ist.
  • 7 zeigt eine Ausführung eines Anschlußleiterfilms 13, bei dem ein Abschnitt 22 eine dünne strukturierte Kupferschicht 23 aufweist. Der Abschnitt 22 des Anschlußleiterfilms 13 wird beim Einlegen der Spule 1 in den Deckel 14 so angeordnet, daß er sich zwischen der Deckelinnenseite 21 und der Vorderfläche 24 der Spule 1 befindet. Die Gesamtschichtdicke des Anschlußleiterfilms 13 beträgt etwa 100 bis 120 μm und die Kupferschicht zwischen 10 und 50 μm, bevorzugt etwa 35 μm beträgt. Die strukturierte Kupferschicht 23 bildet einen elektrisch nicht geschlossenen Kreis 25 mit strahlenförmiger Struktur bis zur Mitte des Kreises 25. Durch das Loch 26 im Abschnitt 22 des Anschlußleiterfilms 13 wird der Abschnitt 22 über den Mittelzapfen 17 des Deckels 14 geschoben. Die Deckeltiefe beträgt je nach Baugröße des induktiven Näherungsschalters zwischen 40 und 90% des Deckeldurchmessers.
  • Wird der Außendurchmesser des Mittelzapfens 17 für verschiedene Größen von Spule 1, Schalenkern 2 und Deckel 14 konstant gehalten, so kann stets die gleiche Ringscheibe 18 verwendet werden, was den Fertigungsaufwand verringert.
  • Selbstverständlich ist die Lehre der Erfindung weder auf runde Spulen 1 noch auf kreissymmetrische Bauteile 7 beschränkt, sie kann beispielsweise genauso gut auf rechteckige Spulen und entsprechend quaderförmige Bauteile, die an der Rückseite der Spule oder des Schalenkerns befestigbar sind, angewendet werden.

Claims (16)

  1. Sensorbauteil eines induktiven Näherungsschalters, mit einer Spule (1) und ggf. einem Schalenkern (2), wobei die Spule (1) einen Spulenanfang (3) und ein Spulenende (4) aufweist und sich sowohl an den Spulenanfang (3) als auch an das Spulenende (4) jeweils ein freies Ende (5, 6) zum Anschluß an die Elektronik des Näherungsschalters anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (1) so gewickelt ist, daß der Spulenanfang (3) und das Spulenende (4) um ca. 180° zueinander versetzt angeordnet sind.
  2. Sensorbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenanfang (3) und das Spulenende (4) in der gleichen Ebene liegen.
  3. Sensorbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein rotationssymmetrisches, sich nach hinten verjüngendes Bauteil (7) vorgesehen ist, das sich verjüngende Bauteil (7) an der Rückseite der Spule (1) bzw. an der Rückseite (8) des Schalenkerns (2) befestigt ist und auf dem sich verjüngenden Bauteil (7) zumindest die elektrischen Anschlüsse (9) für die Spule (1) angeordnet sind.
  4. Sensorbauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das sich verjüngende Bauteil (7) kegelstumpfförmig und aus Kunststoff ausgebildet ist.
  5. Sensorbauteil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem sich verjüngenden Bauteil (7) zumindest ein Teil der Elektronik des induktiven Näherungsschalters angeordnet ist.
  6. Sensorbauteil nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem sich verjüngenden Bauteil (7) ein Leiterfilm (10) angeordnet ist, und sich auf dem Leiterfilm (10) neben den Anschlüssen (9) für die Spule (1) weitere elektrische Bauelemente, zumindest jedoch ein Abgleichwiderstand (11) befindet.
  7. Sensorbauteil nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei die Spule (1) in einem Schalenkern (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalenkern (2) eine Aufnahme (12) für das sich verjüngende Bauteil (7) aufweist.
  8. Sensorbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorbauteil einen Anschlußleiterfilm (13) aufweist und auf dem Anschlußleiterfilm (13) die Spule (1) und ggf. der Schalenkern (2) aufgebracht sind.
  9. Sensorbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Spule (1) und ggf. den Schalenkern (2) abdeckender, vorzugsweise topfförmiger Deckel (14) vorgesehen ist.
  10. Sensorbauteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (14) einen Mittelzapfen (17) aufweist und ein Klemmteil zur Fixierung der Spule (1) bzw. der Spule (1) und des Schalenkerns (2) in dem Deckel (14) vorgesehen ist.
  11. Sensorbauteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmteil als flache Ringscheibe (18) ausgebildet und zur Fixierung der Spule (1) bzw. der Spule (1) und des Schalenkerns (2) auf den Mittelzapfen (17) aufgesteckt ist.
  12. Sensorbauteil nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbereich (19) des Anschlußleiterfilms (13) über den Deckelrand (20) hinausragt.
  13. Sensorbauteil eines induktiven Näherungsschalters, mit einer Spule (1) und ggf. einem Schalenkern (2) und mit einem Deckel (14), wobei die Spule (1) einen Spulenanfang (3) und ein Spulenende (4) aufweist und sich sowohl an den Spulenanfang (3) als auch an das Spulenende (4) jeweils ein freies Ende (5, 6) zum Anschluß an die Elektronik des Näherungsschalters anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spule (1) und der Deckelinnenseite (21) eine dünne, magnetisch nicht leitende und mit Masse verbundene Schicht angeordnet ist.
  14. Sensorbauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Schicht aus einer 10 bis 100 μm dicken Kupferfolie besteht.
  15. Sensorbauteil nach Anspruch 8 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (22) des Anschlußleiterfilms (13) einseitig mit Kupfer beschichtet ist und zwischen der Spule (1) und der Deckelinnenseite (21) angeordnet ist.
  16. Sensorbauteil nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (22) eine dünne struckturierte Kupferschicht (23) aufweist.
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