DE3322926A1 - Abwurfmine - Google Patents
AbwurfmineInfo
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- DE3322926A1 DE3322926A1 DE19833322926 DE3322926A DE3322926A1 DE 3322926 A1 DE3322926 A1 DE 3322926A1 DE 19833322926 DE19833322926 DE 19833322926 DE 3322926 A DE3322926 A DE 3322926A DE 3322926 A1 DE3322926 A1 DE 3322926A1
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- Germany
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- mine
- position orientation
- orientation aids
- mine according
- leaf springs
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/28—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids
- F42C15/295—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids operated by a turbine or a propeller; Mounting means therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
- Toys (AREA)
Description
-
- Abwurfmine Die Erfindung bezieht sich auf eine Abwurfmine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Derartige Minen werden aus der Luft aus Streubehältern oder Streugefechtsköpfen, die in Flugkörpern integriert bzw. an Flugzeugen oder Hubschraubern befestigt sind, abgeworfen.
- Damit die Minen am Boden ihre richtige Lage einnehmen, d. h. die Lage, in der die Wirkrichtung nach oben weist, sind Lageorientierungshilfen vorgesehen. Diese stellen durch eine Verriegelungsvorrichtung verriegelte, nach außen verschwenkbare Beinchen oder Spreizarme dar, die beim Auftreffen auf dem Boden von der Verriegelungsvorrichtung freigegeben werden, beispielsweise Drähte oder Blattfedern die gegen das Minengehäuse durch einen Ring gedrückt werden, der beim Auftreffen der Mine auf dem Boden zerstört wird.
- Damit die Stromversorgung der Zündeinrichtung der am Boden befindlichen Mine über eine bestimmte Zeit sichergestellt ist, ist eine Batterie vorgesehen. Die Aktivierung der Zündeinrichtung erfolgt durch Aufladung des Zündgenerators mit einem Spannungs- oder Stromstoß, der der Mine im Streubehälter bzw. Gefechtskopf vor dem Abwurf erteilt wird. Dazu weist der Streubehälter bzw. Gefechtskopf eine große Zentralbatterie auf, von der zu jeder Mine im Streubehälter bzw. Gefechtskopf jeweils ein elektrisches Kabel führt. Da die einzelnen Kabel im Streubehälter bzw. Gefechtskopf gewissermaßen kreuz und quer verlaufen, können Leitungen beschädigt werden, wodurch die Aktivierbarkeit einzelner Minen verloren gehen kann oder Fehlaktivierungen auftreten können.
- Hinzu kommt, daß die bekannten Minen eine hohe Aufprallbelastung beim Auftreffen auf den Boden erfahren. Weiterhin ist es beim Einsatz von Streuminen von Bedeutung, gewisse Streufeldabmessungen einzuhalten und das Streufeld möglichst gleichmäßig zu belegen. Auch diesbezüglich lassen die bekannten Streuminen jedoch zu wünschen übrig.
- Aus der DE-PS 1 080 440 ist eine Zündeinrichtung für ein Geschoß bekannt, bei der zur Ladung des Zündkondensators ein Windradgenerator vorgesehen ist, dessen Rotor von einer aus der Geschoß spitze herausragenden Luftschraube angetrieben wird. Dieser Windradgenerator weist jedoch einen Raumbedarf auf, der den Einsatz in relativ kleinen Sprengkörpern, wie Minen, unmöglich macht.
- Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mine zu schaffen, deren Zündeinrichtung von den Streubehälter- und Gefechtskopfaufbauten unabhängig aktivierbar, deren Aufprallbelastung vermindert und mit der ein großes Streufeld erzielbar ist, und zwar im wesentlichen ohne zusätzlichen Raumbedarf.
- Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Mine anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen jeweils schematisch: Fig. 1 eine Mine in perspektivischer Wiedergabe und Fig. 2 einen Längsschnitt eines Teils der Mine.
- Gemäß Fig. 1 weist die Mine ein Minengehäuse 1 auf, um das Lageorientierungshilfen in Form von von dem Gehäuse 1 weggespreizten Blattfedern 2 angeordnet sind. Die weggespreizten Blattfedern 2 bewirken, daß die Mine am Boden die richtige Lage einnimmt, d. h. ihre Wirkrichtung gemäß dem Pfeil 3 nach oben zeigt.
- Die Blattfedern 2 sind als Luftschaufeln ausgebildet und an einem am Minengehäuse 1 drehbar gelagerten Ring 4 befestigt. Vorzugsweise sind die Blattfedern 2 zur Unterstützung der Rotation und zur Erhöhung des Luftwiderstandes in sich gedreht.
- Im Gefechtskopf bzw. Streubehälter sind die Blattfedern 2 durch eine nicht dargestellte Vorrichtung verriegelt, so daß sie übereinanderliegend um den Rina 4 gewickelt sind. Die Verriegelungsvorrichtung ist so ausgebildet, daß sie die Blattfedern 2 beim Abwurf sofort freigibt. Beispielsweise kann die Verriegelungsvorrichtung durch ein geteiltes Gehäuse gebildet sein, das die Blattfedern 2 der Mine im Gefechtskopf bzw. Streubehälter umschließt und sich beim Abwurf öffnet. Dadurch werden die nach außen belasteten sich um in Minenlängsrichtung erstreckende Achsen nach außen spreizbaren Blattfedern 2 in die in Fig. 1 dargestellte Position verschwenkt. Die Blattfedern 2 wirken nun als Luftschaufeln, d. h. sie werden beim freien Fall der Mine zum Boden von dem die Mine umfließenden Luftstrom in Rotation versetzt.
- Gemäß Fig. 2 ist der Ring 4, der die Blattfedern 2 trägt, mittels eines Nadellagers 5 am Gehäuse 1 drehbar gelagert.
- An seiner einen Seite ist der Ring t mit einem Zahnkranz 6 versehen, in dem ein Getrieberitzel 7 kämmt. Auf der Welle 8 des Getrieberitzels 7 sitzt der Rotor 9 eines elektrischen Generators, der mit dem Stator 10 zusammenwirkt.
- Der elektrische Generator 8, 10 speist den nicht dargestellten Zündkondensator einer Zündeinrichtung 11. Bei aufgeladenem Zündkondensator ist die Zündeinrichtung 11 aktiviert Durch Betätigung der Zündeinrichtung 11 wird dann die Sprengladung 12 gezündet.
- Der Zahnkranz 6 bildet zusammen mit dem Getrieberitzel 7 ein übersetzungsgetriebe.
- Bei der erfindungsgemäßen Mine wird also durch Rotation der Blattfedern 2 bzw. des Rings 4 der Zündkondensator der Mine aufgeladen, d.h. die elektrische Versorgung der Mine erfolgt während des freien Falls. Gleichzeitig bewirken die nach außen verschwenkten Blattfedern 2 bzw. Luftschaufeln eine Abbremsung der Mine, so daß die Aufschlagsbelastung vermindert ist. Auch tritt durch die nach außen verschwenkten Blattfedern 2 bzw. Luftschaufeln ein gewisser Gleitflugeffekt auf, wodurch eine Streufeldvergrößeruno erzielt wird.
- Statt dem in der Zeichnung dargestellten Ring 4 können die Lageorientierungshilfen auch an zwei um das Minengehäuse 1 gegenläufig drehbaren Ringen angeordnet sein. Dadurch lassen sich beispielsweise mehrere Generatoren antreiben, so daß die Stromausbeute erhöht werden kann. Auch wird dadurch eine stärkere Abbremsung der Mine beim freien Fall erzielt.
- Wie ersichtlich, brauchen die Lageorientierungshilfen lediglich im Gefechtskopf bzw. Streubehälter verriegelt zu sein. Durch eine hohe Packungsdichte im Gefechtskopf bzw. Streubehälter können daher die Lageorientierungshilfen einer Mine allein durch die sie umgebenden Minen bzw. das Gehäuse des Gefechtskopfs oder Streubehälters verriegelt sein.
Claims (8)
- Abwurfmine Patentansprüche Abwurfmine mit durch eine Verriegelungsvorrichtung verriegelbaren, nach außen bewegbaren Lageorientierungshilfen und mit einer durch Aufladung eines Zündkondensators aktivierbaren Zündeinrichtung mit Batterie, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Verriegelungsvorrichtung die Lageorientierungshilfen (2) beim Abwurf freigibt und daß die freigegebenen Lageorientierungshilfen (2) die Luftschaufeln eines Windradgenerators (9, 10) bilden.
- 2. Mine nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Lageorientierungshilfen an sich in Minenlängsrichtung erstreckende Achsen nach außen verschwenkbar und federbelastet sind.
- 3. Mine nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Lageorientierungshilfen durch Blattfedern (2) gebildet sind.
- 4. Mine nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Blattfedern (2) jeweils in sich gedreht sind.
- 5. Mine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Lageorientierungshilfen (2) an einem um das Minengehäuse (1) drehbar gelagerten Ring(4) angeordnet sind.
- 6. Mine nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Ring über Gleit- oder Wälzlager (5) am Gehäuse (1) gelagert ist.
- 7. Mine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zwischen dem Ring (4) und dem Generator (9, 10) ein Ubersetzungsgetriebe (6, 7) angeordnet ist.
- 8. Mine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Lageorientierungshilfen (2) an zwei um das Minengehäuse (1) gegenläufig drehbaren Ringen angeordnet sind
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322926 DE3322926A1 (de) | 1983-06-25 | 1983-06-25 | Abwurfmine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322926 DE3322926A1 (de) | 1983-06-25 | 1983-06-25 | Abwurfmine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3322926A1 true DE3322926A1 (de) | 1985-01-10 |
| DE3322926C2 DE3322926C2 (de) | 1987-06-25 |
Family
ID=6202383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833322926 Granted DE3322926A1 (de) | 1983-06-25 | 1983-06-25 | Abwurfmine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3322926A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3730546C1 (en) * | 1987-09-11 | 1989-01-26 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Positioning device for a shaped-charge mine which can be launched |
| FR2986613A1 (fr) * | 2012-02-08 | 2013-08-09 | Mbda France | Procede pour la levee d'une securite de mise a feu et projectile mettant en oeuvre ce procede |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080440B (de) * | 1957-05-16 | 1960-04-21 | Brev Electro Mecaniques S A B | Elektrischer Zuender fuer drallose Geschosse |
| US4161371A (en) * | 1949-11-16 | 1979-07-17 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Self-regulating turbine |
| DE3148167A1 (de) * | 1981-12-05 | 1983-06-23 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München | Abwurfkoerper in form einer mine zur bekaempfung von bodenzielen |
-
1983
- 1983-06-25 DE DE19833322926 patent/DE3322926A1/de active Granted
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4161371A (en) * | 1949-11-16 | 1979-07-17 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Self-regulating turbine |
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| EP2626665A1 (de) | 2012-02-08 | 2013-08-14 | MBDA France | Verfahren zum Abziehen der Abschusssicherung, und Projektil, bei dem dieses Verfahren umgesetzt ist |
| WO2013117829A1 (fr) | 2012-02-08 | 2013-08-15 | Mbda France | Procédé pour la levée d'une sécurité de mise à feu et projectile mettant en ouvre ce procédé |
| US9182206B2 (en) | 2012-02-08 | 2015-11-10 | Mbda France | Method for lifting a firing safety detent and projectile using this method |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3322926C2 (de) | 1987-06-25 |
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Legal Events
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