DE2234849A1 - Zuendeinrichtung mit einer ein ungewolltes ausloesen verhindernde sicherungselemente aufweisenden zuendkette - Google Patents
Zuendeinrichtung mit einer ein ungewolltes ausloesen verhindernde sicherungselemente aufweisenden zuendketteInfo
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Description
Zündeinrichtung mit einer ein ungewolltes Auslösen verhin dernde Sicherunqselemente aufweisenden
Zündkette.
Die Erfindung betrifft eine Zündeinrichtung mit einer ein
ungewolltes Auslösen verhindernde Sicherungselemente aufweisenden Zündkette, die von einem Windradgenerator beim Erreichen einer vorbestimmten Drehzahl mit Spannung gespeist
ist.
Bei solchen insbesondere für die Initiierung der Explosionsladung von Geschossen dienenden Zündeinrichtungen 1st das
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Windrad über eine Fliehkraftkupplung mit dem Generator gekoppelt.
Hierdurch wird erreicht, daß erst ab einer bestimmten Drehzahl des zu zündenden drallstabilisierten Geschosses,
d.h. einer bestimmten Flugzeit, das Zündsystem mit Spannung versorgt wird. Ein weiteres Sicherungselernent
ist eine mit der Achse des Generators über ein Getriebe gekuppelte, geschlitzte Scheibe. Erst dann, wenn der Schlitz
dieser Scheibe zwischen einer Initialladung und einer Anfeuerungsmasse
liegt, kann ein Durchzünden erfolgen. Die Scheibe trägt ferner im Zündstromkreis liegende Schaltkontakte,
um ein Abschalten des Zündstromkreises bzw. eine Selbstzerlegung des Geschosses zu ermöglichen, wenn diese
Schaltkontakte mit Gegenkontakten in VJirkverbindung gelangen, vgl. beispielsweise US-Patentschrift 3 140 661.
Abgesehen davon, daß zum Scharfwerden dieser uhrwerkähnlichen
Zündeinrichtung ein bestimmter Drall des sie tragenden Geschosses erforderlich ist, sind ihre getrieblichen Mittel
relativ aufwendig und weisen einen Raumbedarf auf, der ihren Einsatz in relativ kleinen drallfreien Sprengkörpern unmöglich
macht. Ferrier bedürfen solche Zündeinrichtungen der Wartung, um auch während langjähriger Lagerzeit funktionsfähig
zu bleiben.
Aus der US-Patentschrift 3 401 635 ist eine Zündeinrichtung mit einem Windradgenerator bekannt geworden, bei der durch
eine gesonderte druckgaserzeugende pyrotechnische Ladung
der Windradgener-tor angetrieben wird. Bei der Auslösung der Ladung werden Verschlüsse geöffnet, die die Strömungskanäle des Windrades verschließen. Auf diese Weise wird der
Windradgenerator unabhängig von einem Luftstrom sehr schnell auf seine Betriebsdrehzahl beschleunigt und zum anderen bei
der üblichen Handhabung des Projektils gegen Anblasen geschützt. Jedoch kann hier der Windradgenerator nicht als
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Sicherungselement benutzt werden, da die Treibgas erzeugende
Ladung jederzeit zUndfähig ist und daher eine ausreichende
Zündspannung unabhängig vom Vorhandensein einer Luftströmung
geliefert werden kann. ■
Ferner ist auch hier eine relativ große Baulänge zur Unterbringung
der Zündeinrichtung notwendig, zumal die druckgaserzeugende
Ladung gegenüber Initial- und Detonatorlsdungen relativ groß ist. Solche Zündeinrichtungen sind also bei
Sprengkörpern der eingangs genannten Art ebenfalls nicht anwendbar.
Infolge des fehlenden Dralls oder ausreichend hoher Beschleunigungen,
die über den normal em Beschleunigungen bei der Handhabung liegen, treten bei solchen, als sogenannte Strexvmunition
bezeichneten Sprengkörpern keine signifikanten Kräfte auf, die als Auslösekriterien zur Entsicherung der Zündeinrichtung
benutzt werden könnten. Solche Sprengkörper weisen keine eigene Beschlcunigung^ladung auf, sondern werden mit
Hilfe von kalcctengefechtsköpfen verschossen oder aus von
Flugseugen, getragenen Schüttbehältern innerhalb des zu be- aufschlagenden
Gefechtsfeldos \rerteilt. Als eindeutiges Ein—
satzkriteriurn tritt dalier lediglich ein langer andauernder
freier aber ir;eis-t orientierter Fall solcher Sprengkörper
nach ihrem Ausstoß aus dem Gefechtskopf- oder Behälter auf, so daß die· Anwendung von Wimlradgcneratoren als Sicherungse
1 einent ido.il ware. Infolge ihrer geringen räumlichen Abmessungen
und der Art ihrer Sprengladung, die oft als Hohlladung ausgebildet i;;t, können jedoch die bekannten, relativ
groß bauenden Zündeinrichtungen, die eine starre gleichachsig
g.i Zuordnung vom 'Windrad, Sj cherungsolcmente und Generator
aufweisen, nicht vorwendet werden.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine neue
Zündeinrichtung mit einer ein ungewolltes Auslösen verhindernde Sicherungselemente aufweisenden Zündkette zu schaffen,
die von einem Windradgenerator mit Spannung gespeist ist, deren mechanischen Bauteile kleiner und einfacher als
bisher gestaltet sind und bei denen eine gleichachsige Anordnung von Windrad, Sicherungselement und Generator fehlt,
so daß eine ohne Zahnradgetriebe aufgebaute wenig Raum be« anspruchende und auch nach langjähriger Lagerzeit funktionstüchtige
Zündeinrichtung entsteht, die für drallos fliegende Sprengkörper kleinster Abmessungen, die beispielsweise
als Hohlladungen oder Splitterladung ausgebildete Sprengladungen aufweisen, verwendbar ist.
Ausgehend von einer Zündeinrichtung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß der Windradgenerator als Teil der Zündkette in bezug auf ein Sicherungselement beweglich gelagert und über eine
von der Generatorspannung über, ein Schwellglied gespeisten Zündpille pyrotechnisch in seine die Zündkette entsichernde
Lage bewegbar ist.
Hierbei ist der ein als Windrad ausgebildetes Polrad aufweisende
Windradgenerator in einem Rahmen mittels eines Verformungselcmentes
gegen die Kraft einer Feder in der Sicherungsstellung gehalten, in der er ein einen Detonator tragendes
gegen die Kraft einer weiteren Feder in seiner Sicherungsstellung gehaltenes Sicherungselement sperrt und ist
dem Detonator eine v/eitere Zündpille zugeordnet, die über ein Zeitglied von der Generatorspannung auslösbar ist, sobald
der Windradgenerator sich in der Entsicherungsstellung
befindet, in die er durch die Auslösung einer pyrotechnischen Ladung bringbar ist.
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Das die Übertragungsladung tragende Sicherungselement ist also sowohl von einer mechanisch als auch von einer pyrotechnisch
auslösbaren Sperre gehalten.
Das Schwellglied ist vorzugsweise eine über einen Kondensator
an der Generatorspannung liegende Vierschicht-Diode·
Nach einer zweiten Ausführungsform der. Erfindung weist die
Zündkette eine über die Generatorspannung aktivierbare Batterie
auf, die nach ihrer Aktivierung über eine elektronische •Verzögerungseinheit den.Zündstromkreis speist.
Nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung weist die Zündkette eine aktivierbare Flüssig-Ammoniak—Batterie auf,
der eine pyrotechnische Zündpille zugeordnet ist, die gleichzeitig
die Auslösung der Sperre des die Initiierungsladung tragenden Sicherungsgliedes bewirkt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Zündeinrichtung weist
eine Reihe von Vorteilen auf» So kann, da die Kraft, die für die verschiedenen Funktionsprozesse des Zündvorganges
benötigt wird, durch elektrisch aktivierbare Elemente erzeugt wird, das Windrad äußerst klein ausgebildet werden und
braucht keine mechanischen Sicherungselemente, wie Fliehkraftkupplungen
u.a. zu betätigen. Sicherungselement und Windradgenerator brauchen nicht mehr gleichachsig angeordnet
werden, so daß eine optimale Raumausnutzung möglich wird. Da ferner auf uhrwerksähnliche Getriebe als Verzögerungselemente verzichtet ist, entfallen alle Viartungsproblerne.
Die Ausbildung des Windrades als Polrad vereinfacht ebenfalls die Zündeinrichtung, zumal der Raum und das Gewicht
für ein besonderes Generatorpolrad eingespart werden können.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
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Im einzelnen zeigen':
Figur 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht auf eine Zündeinrichtung gemäß der Erfindung;
Figur 2 eine Draufsicht auf die Zündeinrichtung gemäß Figur 1 bei ausgefahrenem Windradgenerator;
Figur 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Figur 1;
Figur 4 eine Seitenansicht der Zündeinrichtung gemäß Figur 1;
Figur 5 eine Seitenansicht des Windradgenerators;
Figur. 6 den Stromlaufplan der Zündeinrichtung gemäß
Figur 1;
Figur 7 einen Stromlaufplan einer zweiten Ausführungsform
der Zündeinrichtung gemäß Figur 1.
Innerhalb eines hier nicht dargestellten zylindrischen Sprengkörpers ist ein die noch zu beschreibende Zündeinrichtung
umfassendes Gehäuse 1 angeordnet, das in einer Ausnehmung 2 einen Windradgenerator G trägt. Eine Feder 3 hat
das Bestreben, den in Figur 5 näher dargestellten Windradgenerator G in die in Figur 2 dargestellte Lage zu bewegen.
Der Windradgenerator besteht im wesentlichen aus einem mehrteiligen Gehäuse 5, in dem sich eine kreisförmige Ausnehmung
6, ein im rechten Winkel dazu liegendes Durchgang<■;-loch
7 und eine unregelmäßig geformte Ausnehmung 8 befinden. Die Ausnehmung 8 nimmt mit Induktionsspulen 10 versehene
Ständerbleche 11 auf, denen ein in der kreisförmigen Aun-
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nehmung.befindliches Polrad 12 zugeordnet ist. Die Magnetpole
14 des in den hier nicht näher dargestellten Abdeckplatten 13 drehbar gelagerten Polrades sind gleichzeitig als
Windradflügel ausgebildet, die in das Durchgangsloch 7 ragen.
Wie Figur 1 zeigt, weist das Gehäuse 5 einen Absatz 15 auf, der sich bei ausgefahrenem Windradgenerator gegen ein Verformungselcment
16 legt, das an der Seitenwand einer Öffnung 18 des Gehäuses 1 befestigt ist, vgl. auch Figur 2.
Ferner ist dem Windradgenerator·eine pyrotechnische Ladung
zugeordnet, die sich innerhalb des von der Feder 3 eingenommenen Raumes der Ausnehmung 2 befindet. Diese pyrotechnische
Ladung liegt in einem später noch zu beschreibenden Zündstromkreis.
Rechtwinklig zur Ausnehmung 18 befindet sich eine v/eitere Ausnehmung 22 innerhalb des Gehäuses 1, die ein Sicherungselement 23 aufnimmt, welches mittels eines Bolzens 24 im
Gehäuse 1 um 90 Grad schwenkbar gelagert ist. Eine Feder 25, die einerseits im Gehäuse 1 und andererseits in einem
Schlitz am Bolzen 24 angreift, hat das Bestreben das Sicherungselement 23 in die in Fig. 3 dargestellte Lage zu
schwenken. An dieser Schwenkbewegung wird das Sicherungs— element durch das schon erwähnte Verformungselement 16, das
sich im Schwenkbereich des Sicherungselementes befindet, gehindert. Das Sicherungselement 23 weist eine abgesetzte
Durchgangsbohrung 26 auf, die mit einem Detonator 28 gefüllt ist. Eine weitere rechtwinklig'zur Durchgangsbohrung
angeordnete Bohrung 30 verbindet in der in Fig. 3 dargestellten
Scharfstellung den Detonator mit einer weiteren abgesetzten Bohrung 31 im Gehäuse 1, in der eine Zündpille
3?. angeordnet ist.
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Das Sicherungselement 23 weist ferner eine in eine Außenmantelfläche
eingearbeitete Nut 34 auf, in die ein Sicherungsstift 35 eingreift. Der Sicherungsstift befindet sich
an einem im Gehäuse 1 gelagerten Bolzen 36, der, sobald der Sprengkörper seinen Schuttbehälter o.a. verlassen hat,
unter dem Einfluß einer hier nicht dargestellten Feder in die in Figur 4 dargestellte Lage bewegt wird. In dieser
Lage ist der Sicherungsstift 35 außer Eingriff mit der Nut
23 des Sicherungselementes 23.
Mit dem Gehäuse 1 ist ferner ein Rohr 39 verbunden, das ein
Zugseil 40 und eine elektrische Leitung 41 umfaßt, über das
Zugseil 40 wird ein Zugschalter 42 betätigt, der im noch zu beschreibenden Zündstromkreis liegt.
Schließlich ist ein weiterer Schalter 43 vorgesehen, der auf einer Platine 44 befestigt ist, die einen Teil der noch
zu beschreibenden Zündelektronik trägt, und der über einen Stößel 45 betätigbar ist. Eine weitere Platine 46, die
oberhalb der Ausnehmung 2 angeordnet ist, trägt ebenfalls einen Teil der noch zu beschreibenden Zündelektronik.
Nunmehr sei im Zusammenhang mit Figur 6 die schon erwähnte
Zündelektronik im einseinen beschrieben. Der eine Wechselspannung
liefernde Windradgenerator G lädt über einen Widerstand R. und eine Diode D^ einen Kondensator C». auf, wobei
die Ladezeit dieses Kondensators durch die Größe des Widerstandes R- - der sich aus dem Generatorinnemviderstaricl und
dem Außenwiderstand zusammensetzt - beeinflußt werden. Die Höhe der Generatorspannung in Abhängigkeit von der Drehzahl
des Windrades ist durch die Auslegung des-Generators festgelegt*
Mit dem Kondensator C^ ist ein spannungsabhängiger Schalter,
beispielsweise in Form einer Vierschicht-Diode Dp oder eines
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MOS—Schalters verbunden, der in Serie mit der.pyrotechnischen
Ladung 20 geschaltet ist.
Mit dem Kondensator C^ ist über den normalerweise geschlossenen
Schalter 43 eine weitere Diode D« verbunden, über die
ein Zündkondensator Cp auf die annähernd gleiche Spannung wie
der Kondensator C^ aufgeladen wird· Über diesen wird ein
elektronisches Zeitglied 47 gespeist, das, sofern der Zugschalter 42 geschlossen ist, die Zündpille 32 zum Ansprechen
bringt. Befindet sich in diesem Augenbligk das.Sicherungselement in der in Fig. 3. dargestellten Scharfstellung, wird
über die Zündpille der Detonator 28 gezündet, der die hier nicht dargestellte Explosivladung des Sprengkörpers auslöst.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist folgende.
Sobald der Sprengkörper aus dem ihn tragenden Raketengefechtskopf
oder aus einem Schüttbehälter ausgestoßen ist, bewegt sich der Bolzen 36 und damit der Sicherungsstift 35
in die in Fig. 4 dargestellte Lage und kommt dabei außer Eingriff mit dem Sicherungselement 23. Gleichzeitig ist der
Windradgenerator G durch seine Feder 3 aus der in Fig. 1 dargestellten
Lage in die in Fig. 2 dargestellte Lage bewegt worden, so daß er von der ihn umgebenden Luft angeströmt
werden kann. Durch die vom Windradgenerator nunmehr erzeugte Spannung wird der Kondensator C^ aufgeladen. Über den geschlossenen Schalter 18 und die Diode D2 wird der Kondensator
C2 auf die gleiche Spannung gebracht. Überschreitet - nun -^
die Spannung des Kondensators C., die Zündspannung'des
spannungsabhängigen Schalters - Diode D« - so bringt dieser
die pyrotechnische Ladung 20 zur Auslösung. Der sich dabei aufbauende Gasdruck verformt über das Gehäuse 5 des Windrad-
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generators das Verformungselement 16, so daß dieses das
Sicherungselement 23 freigibt. Dieses wird unter dem Einfluß
der Feder 25 um 90 Grad in die in Fig. 3 dargestellte Scharfstellung geschwenkt - der Sicherungsstift 35 war bereits
anfangs außer Eingriff gebracht worden - , so daß der Detonator 28 von der Zündpille 32 angefeuert werden
kann. Beim Schwenken des Sicherungselementes in seine Scharfstellung wird· über den Stößel 45 der Schalter 43 geöffnet,
so daß der Stromkreis bestehend aus Diode Dp und Zündkondensator C2 vom Windradgenerator getrennt ist. Hierdurch
wird erreicht, daß der Zündkondensator Cp nur auf die
Spannung, die durch den spannungsabhängigen Schalter Dp vorgegeben
ist, aufgeladen wird.
Wird nun von dem Zeitglied 47 der Zündimpuls abgegeben, so bringt dieser, wie schon erwähnt, die Zündpille 32 zum Ansprechen
und löst dadurch den Detonator 28 aus.
Bei nichtgeschlossenem Schalter 42 kann dagegen der Detonator nicht initiiert werden.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeicpiel, das
hinsichtlich der identischen Bauteile die gleiche Bezifferung aufweist, wird mit Hilfe der pyrotechnischen Ladung
nicht nur das Sicherungselement 23 freigegeben, sondern gleichzeitig auch eine aktivierbare Batterie 48 gezündet.
Die Batterie 48 ist beispielsweise eine FlüsDig-Ainmoniak-Batterie,
die aus einem elektrochemischen System 49 und einem Ammoniak beinhaltenden Gasbehälter 50, besteht. Nach
der Aktivierung der Batterie 48 versorgt diese den aus dem schon erwähnten Zeitglied 47 und der Zündpille 32 bestehenden
Zündstromkreis.
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Selbstverständlich sind auch andere Anordnungen des elek-'
trischen Zündkreises möglich, insbesondere kann zwischen
Generatoren und Diode D1. in bekannter Weise ein Filter geschaltet
werden, so daß durch die Wahl des Frequenzbereiches des Filters der Sprengkörper erst ab Erreichen einer
bestimmten Sinkgeschwindigkeit - entsprechend einer bestimmten· Drehzahl des Windgenerators — mit Spannung versorgt
wird.
Wie die vorstehend beschriebene Zündeinrichtung zeigt, kann
der Windracgenerator örtlich an einer anderen Stelle untergebracht
werden als das Sicherungselement, wobei das Entsicherung skriterium in Form eines Spannungsstoßes- oder
Impulses über elektrische Leitungen an den Ort des Sicherungselementes übertragen, werden kann, so daß ein äußerst
gedrängter Aufbau und die Verwendung von mechanisch einfachen Schaltgliedern möglich wird.
Patentansprüche -12-
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Claims (6)
- PatentansprücheZündeinrichtung mit einer ein ungewolltes Auslösen verhindernde Sicherungcelemcnte aufweisenden Zündkette, die von einem Windradgenerator beim Erreichen einer vorbestimmten Drehzahl mit Spannung gespeist ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Windradgenerator (G) als Teil der Zündkette in bezug auf ein Sicherungselement (23) beweglich gelagert und über eine von der Generatorspannung über ein Schwellglied (D?) gespeisten pyrotechnische)! Ladung (20) in seine die Zündkette entsichernde Lage bewegbar ist.
- 2. Zündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetdaß der ein als Windrad ausgebildetes Polrad (12) aufweisende Windradgenerator (G) in einem Gehäuse (5) mittels eines Verformungselementes (16) gegen die Kraft einer Feder (3) in der Sicherungsstellung gehalten ist, in der er eine einen Detonator (28) tragendes gegen die Kraft einer weiteren Feder (25) in seiner Sicherungsstellung gehaltenes Sicherungselement (23) sperrt und dem Detonator (23) eine weitere Zündpille (32 zugeordnet ist, die über ein Zeitglied (47) von der Gencratornpannung auslösbar ist, sobald der Windradgenerator sich in der Entsicherungsste'llung befindet.309885/0733BAD ORIGINAL
- 3. Zündeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß durch das Sicherungselement (23) ein im Zündstromkreis liegender Schalter (43) betätigbar ist, sobald dieses seine Scharfstellung einnimmt.
- 4. Zündeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Schwellglied eine über einen Kondensator (C,,) an der Generatorspannung liegende Vierschichtdiode (D~) ist.
- 5. Zündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Zündkette eine über die Generatorspannung aktivierbare Batterie (49) aufweist, die nach ihrer Aktivierung über eine elektronische Verzögerungseinheit (47) den Zündstromkreis (32) speist.
- 6. Zündeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aktivierbare Batterie eine Flüssig-Ammoniak-Batterie ist, der eine pyrotechnische Zündpille (20) zugeordnet ist, durch die gleichzeitig der Detonator (28) auslösbar ist.309885/0739Leerseite
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