DE3321361C2 - - Google Patents
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K24/00—Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
- F16K24/04—Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only
- F16K24/042—Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only actuated by a float
- F16K24/048—Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only actuated by a float a transmission element, e.g. arm, being interposed between the float and the valve element, the transmission element following a non-translational, e.g. pivoting or rocking, movement when actuated
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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-
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- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
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- Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ent
lüftung von hydraulischen Systemen für Kraftfahrzeuge,
insbesondere für Niveauregelungen, Kupplungen, Bremsan
lagen oder Servozylinder, bei denen in einem mit dem
System verbundenen Innenraum eines Gehäuses ein Schwimmer
angeordnet ist, der über eine Ventileinrichtung mit einer
Entlüftungsbohrung zusammenarbeitet, und daß zwischen der
Innenwand des Gehäuses und der Außenwand des Schwimmers
mindestens ein Kanal vorgesehen ist, der die zu beiden
Seiten des Schwimmers angeordneten Teile des Innenraumes
miteinander verbindet.
Es sind Entlüftungsvorrichtungen bekannt (z. B. DE-OS
31 15 273), bei denen in Hydraulikzylindern eingefangene
Luft aus dem System durch einen Auslaß herausgebracht
werden kann. Nachteilig ist jedoch, daß diese Vorrichtung
nur speziell in einem Hauptzylinder eines hydraulischen
brems- oder kupplungsbetätigten System angewendet werden
kann. Der entsprechend verwendete Hydraulikzylinder muß
an diese Vorrichtung angepaßt werden. Desweiteren ist
bereits vorgeschlagen worden (z. B. DE-OS 29 28 091), daß
eine Entlüftungsbohrung einer Kolbenzylinderanordnung in
einen geschlossenen Auffangraum mündet, um erkennen zu
können, ob das Austreten der Bremsflüssigkeit aus der
Entlüftungsbohrung lediglich in kleinen Mengen auf die
Axialbewegung beim Betätigen der Bremse oder auf eine
Undichtigkeit des Systems zurückzuführen ist.
Darüber hinaus sind Entlüfter zum Anschluß an Hauptbrems
zylinder bekannt (z. B. DE-OS 29 09 579), die bei einer
Wartung des Fahrzeuges zur Entlüftung des Hauptbremszy
linders dienen. Derartige Entlüfter sind als Einzelteile
für den Wartungsdienst gedacht und werden speziell zur
Entlüftung des Systems an den Bremszylindern montiert und
nach erfolgter Entlüftung wieder demontiert.
Außerdem sind aus Warmwasser-Heizungsanlagen Schwimmer
entlüftungsventile mit oberseitiger Luftaustrittsöffnung
bekannt (z. B. CH-PS 5 46 370), die dazu dienen, in einer
Warmwasserheizungsanlage eventuell auftretende Luft,
insbesondere beim Auffüllen der Anlage, ohne Umstände
automatisch entweichen zu lassen. Bei diesen Ventilen
senkt sich infolge der sich ansammelnden Luft der Wasser
spiegel in dem Schwimmergehäuse, wodurch der Schwimmer
absinkt und das Ventil öffnet. Eine derartige Vorrichtung
besteht aus einer im Deckel befestigten Ventileinrichtung
zum Verschluß einer Entlüftungsbohrung, wobei der
Schwimmer im Gehäuse angeordnet ist und seitlich von der
Luftaustrittsöffnung lose an einem gesonderten Ventil
glied angreift. Nachteilig ist hierbei, daß bei der
Montage eines solchen Schwimmerentlüftungsventiles darauf
geachtet werden muß, daß beim Aufschrauben des Deckels
durch die Drehbewegung der Schwimmer tatsächlich an der
Ventileinrichtung angreift.
Hiervon ausgehend soll eine schnelle und selbständige
Vorrichtung zur Entlüftung eines hydraulischen Systems
geschaffen werden, welche problemlos im Hydrauliksystem
eines Kraftfahrzeuges angeordnet werden kann, die im
Fahrzeug unabhängig von dem zu entlüftenden System uni
versell einsetzbar und eine einfache Montage gewähr
leistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß die mit dem Schwimmer axial und/oder winkelbeweglich
verbundene Ventileinrichtung mit diesem eine Baueinheit
bildet, wobei eine sich am Schwimmer und an einer Ver
bindungsplatte der Ventileinrichtung abstützende Druck
feder die Ventileinrichtung gegenüber dem Schwimmer vor
spannt, der über mindestens einen in einen Kanal ein
greifenden Vorsprung im Gehäuse axial geführt ist.
Bei dieser Ausführung wird mindestens ein Kanal zur
axialen Führung des Schwimmers herangezogen, wobei diese
Führung gleichzeitig, auf den Umfang bezogen, eine
Justierung der Ventileinrichtung gegenüber dem Ventilsitz
bzw. der Entlüftungsbohrung gewährleistet. Zusätzlich
wird ein Verkanten des Schwimmers vermieden. Eine solche
Baueinheit besitzt für eine einfache Montage erhebliche
Vorteile. Die Druckfeder hält die Verbindungsplatte
ständig gegen den Ventilsitz der Entlüftungsbohrung und
stützt sich gegenüber dem Schwimmer ab, so daß dieser in
die untere Stellung gezwungen wird, solange noch Luft im
oberen Teil des Gehäuses vorhanden ist. Danach wird die
Federkraft durch den durch das Öl angehobenen Schwimmer
aufgehoben und die Ventileinrichtung in Schließstellung
gebracht.
Nach einer wesentlichen Ausführungsform ist vorgesehen,
daß zur Bildung der Baueinheit der Schwimmer an einer
Halterung Bolzen trägt, über die nach Einfädeln in eine
Aussparung der Verbindungsplatte der Schwimmer mit der
Verbindungsplatte verbunden ist.
Eine einfache und kostengünstige Herstellung des Vor
richtungsgehäuses wird erzielt, indem das Gehäuse mit
einem über eine Dichtung abgedichteten Deckel versehen
ist. Vorteilhaft läßt sich hierbei das Gehäuse in zwei
Teilen herstellen, so daß eine problemlose Verarbeitung
erfolgen kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die Ent
lüftungsbohrung Bestandteil des Deckels ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
der Zeichnung schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Entlüftung im Schnitt,
Fig. 2 einen Schwimmer als Einzelteil,
Fig. 3 eine Verbindungsplatte in Ansicht als Einzelteil,
Fig. 4 eine Verbindungsplatte mit einer montierten
Druckfeder,
Fig. 5 eine Druckfeder in Ansicht als Einzelteil.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zur Entlüftung
besteht im wesentlichen aus dem Gehäuse 1, dem Schwimmer
2 und dem Deckel 3. Über den Gewindeanschluß 4 wird die
Verbindung zu dem im Fahrzeug befindlichen Hydraulik
system hergestellt, wobei die Bohrung 5 die hydraulische
Flüssigkeit des Kraftfahrzeugsystems in den Innenraum 6
des Gehäuses 1 leitet. Der im Innenraum 6 befindliche
Schwimmer 2 unterteilt den Innenraum 6 des Gehäuses 1 in
die Teile 6 a und 6 b, beide Teile 6 a und 6 b stehen über
mindestens einen Kanal 7 miteinander in Verbindung. Diese
Kanäle 7 dienen der Abtrennung der Luft aus dem Öl-Luft
gemisch des Hydrauliksystems und lassen die spezifisch
leichtere Luft durch die Kanäle 7 nach oben in den Teil-
Innenraum 6 b steigen.
Im Teil 6 b des Innenraumes 6 befindet sich die Ventil
einrichtung 8, bestehend aus der Verbindungsplatte 9, der
Druckfeder 10 und der Dichtungsscheibe 11. Die Dichtungs
scheibe 11 verschließt die Entlüftungsbohrung 12 im
Deckel 3 und wird nach außen durch eine Entlüftungskappe
13 verschlossen. Der Deckel 3 ist gegenüber dem Gehäuse 1
durch einen 0-Ring 14 abgedichtet.
Die Ventileinrichtung 8 ist mit dem Schwimmer winkelbe
weglich verbunden, so daß die Verbindungsplatte 9 bei
axialen Bewegungen des Schwimmers 2 durch die Druckfeder
10 ständig am Ventilsitz 15 der Entlüftungsbohrung 12
gehalten wird. Durch die teilkugelige Ausbildung des
Ventilsitzes 15 ist bei Schrägstellung der Verbindungs
platte 9, bedingt durch den Kompressionsdruck im Teil-
Innenraum 6 b, durch angesammelte Luft eine Entlüftung über
die Entlüftungsbohrung 12 möglich. Nach erfolgter Ent
lüftung des Teiles 6 b steigt der Schwimmer 2 durch den
Ölspiegel nach oben, so daß bei waagerechter Stellung der
Verbindungsplatte 9 die Dichtungsscheibe 11 einwandfrei
abdichtend am Ventilsitz 15 anliegt. Durch dieses Prinzip
arbeitet die Vorrichtung voll automatisch ohne manuelle
Hilfestellungen.
Die Kanäle 7 dienen außer der Führung der aufsteigenden
Luft zusätzlich noch der Führung des Schwimmers 2, der
mit entsprechenden Vorsprüngen in den Kanälen 7 axial
beweglich geführt wird.
Fig. 2 zeigt einen Schwimmer 2, dessen Halterung 16 zu
beiden Seiten mit einem Bolzen 17 zur winkelbeweglichen
Lagerung der Verbindungsplatte 9 versehen ist. In Fig. 3
ist die Verbindungsplatte 9 als Einzelteil gezeigt, wobei
im vorderen Teil die Dichtungsscheibe 11 eingelassen ist.
Die Aussparung 18 wird zur Einfädelung der Bolzen 17 des
Schwimmers 2 benötigt. Die Einfädelung erfolgt durch
Durchstecken der Bolzen 17 durch die Aussparung 18, so
daß dadurch die Verbindung zwischen beiden Teilen herge
stellt ist. Nach der Montage des Schwimmers 2 zusammen
mit der Verbindungsplatte 9 in das Gehäuse ist eine
Sicherung gewährleistet. Die Druckfeder 10 sorgt für die
entsprechende Vorspannung.
Fig. 4 zeigt die Verbindungsplatte 9 zusammen mit der
Druckfeder 10. Nach Einfädeln der Verbindungsplatte 9 in
die Halterung 16 des Schwimmers stützt sich der eine End
bereich der Feder 10 gegenüber der Halterung 16 und der
andere Endteil der Feder 10 gegenüber der Verbindungs
platte 9 ab, so daß eine Kraft entsteht, die den
Schwimmer 2 und die Verbindungsplatte 9 ständig vonein
ander wegzudrücken versucht. Fig. 5 zeigt die Druckfeder
10 als Einzelteil.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Entlüftung von hydraulischen Systemen
für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Niveauregelungen,
Kupplungen, Bremsanlagen oder Servozylinder, bei denen
in einem mit dem System verbundenen Innenraum eines
Gehäuses ein Schwimmer angeordnet ist, der über eine
Ventileinrichtung mit einer Entlüftungsbohrung zu
sammenarbeitet, und daß zwischen der Innenwand des
Gehäuses und der Außenwand des Schwimmers mindestens
ein Kanal vorgesehen ist, der die zu beiden Seiten des
Schwimmers angeordneten Teile des Innenraumes mitein
ander verbindet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit dem Schwimmer (2) axial und/oder
winkelbeweglich verbundene Ventileinrichtung (8) mit
diesem eine Baueinheit bildet, wobei eine sich am
Schwimmer (2) und an einer Verbindungsplatte (9) der
Ventileinrichtung (8) abstützende Druckfeder (10) die
Ventileinrichtung gegenüber dem Schwimmer (2) vor
spannt, der über mindestens einen in einen Kanal (7)
eingreifenden Vorsprung im Gehäuse axial geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bildung der Baueinheit der Schwimmer (2) an
einer Halterung (16) Bolzen (17) trägt, über die nach
Einfädeln in eine Aussparung (18) der Verbindungs
platte (9) der Schwimmer mit der Verbindungsplatte (9)
verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) mit einem über eine Dichtung (14)
abgedichteten Deckel (3) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Entlüftungsbohrung (12) Bestandteil des
Deckels (3) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321361 DE3321361A1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Vorrichtung zur entlueftung von hydraulischen systemen fuer kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321361 DE3321361A1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Vorrichtung zur entlueftung von hydraulischen systemen fuer kraftfahrzeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3321361A1 DE3321361A1 (de) | 1984-12-20 |
| DE3321361C2 true DE3321361C2 (de) | 1988-05-05 |
Family
ID=6201400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833321361 Granted DE3321361A1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Vorrichtung zur entlueftung von hydraulischen systemen fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3321361A1 (de) |
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1983
- 1983-06-14 DE DE19833321361 patent/DE3321361A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3321361A1 (de) | 1984-12-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BOGE AG, 5208 EITORF, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |