DE3320713A1 - Fender oder stosspolster - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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- B63B59/02—Fenders integral with waterborne vessels or specially adapted therefor, e.g. fenders forming part of the hull or incorporated in the hull; Rubbing-strakes
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Description
" '* 332071
-3-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fender oder ein Stosspolster, im
wesentlichen bestehend aus einem prismatischen Körper U-förmigen Querschnitts,
mit einer massiven Stossfront und zwei sich etwa senkrecht zu dieser Stossfront erstreckenden, getrennten, in Stossfüsse endenden Sch
kein, wobei in den Stossfüssen Aussparungen zum darin Anbringen von
Befestigungsstäben vorgesehen sind.
Solche Fender oder Stosspolster werden in der Praxis gegen den Bug und t
Wand von Schiffen angebracht, um Beschädigung beim Auftreten von Stössei
zu verhindern. Die Fender bestehen im allgemeinen aus Gummi oder aus de:
artigem Material und werden in Matrizen hergestellt. Die Aussparungen in den Stossfüssen bestehen meistens aus runden Kanalei
mit einem Diameter, der etwa dem der Befestigungsstäbe gleich ist. Die Montage dieser Fender kann bei zunehmender Fenderlänge erschwert werden,
weil man in diesem Fall einen langen Befestigungskanal auf die z.B. an
einer Schiffswand angebrachten Befestigungsösen für die Befestigungsstäi ausrichten muss.
In dem Deutschen Gebrauchsmuster G 81 2.0 452 ist ein Fender beschrieben,
bei dem die Schenkel des U-förmigen Profils eine andere Form haben und zwar derart, dass diese Schenkel an den zueinander gerichteten Enden mit
einwärts verlaufenden Lippen versehen sind, unter Bildung von Schlitzen zum darin Anbringen von Befestigungsstäben. Die völlig umschlossenen
Befestigungskanälen bei dem oben beschriebenen Fendertyp sind daher entfallen. Dies hat den grossen Vorteil, dass der Fender in beliebigen
Längen durch Extrusion hergestellt werden kann, während das in Längsrich tung durch den Fender Führen von Befestigungsstäben durch die darin vorhandenen
offenen Schlitze vereinfacht ist. In der Praxis scheint diese Befestigungsmethode jedoch'nicht immer zuverlässig zu sein, namentlich
nicht in den Fällen, wobei der Fender belastet wird mit Kräften, die etwa parallel zu der Stossflache senkrecht zu der Achsrichtung verlaufen,
oder eine wichtige Komponente in dieser Richtung haben. Diese Kräfte tre
ten sehr cft auf, z.B. beim Reiben der Schiffwand längs eines Hafenkais oder der Wand eines anderen Schiffes. Die einwärts gerichteten Lippen
können in einem selchen Fall aus dem Schlitz gezogen werden, der von der
Schiffwand und dem in Abstand davon liegenden und gegen diese Wand ange-
COPY BAD ORIGINAL
brachten Befestigungsstab gebildet wird. Weiter wird der im Querschnitt
U-förmige Fender nicht ein optimales Krafteindrückungsverhalten zeigen.
Die Aufgabe der Erfindung ist die Verschaffung eines Fenders des obengenannten
Typs, wobei der Vorteil der Herstellung durch Extrusion beibehalten wird, die Zuverlässigkeit der Befestigung verbessert wird und ein optimales
Krafteindrückungsverhalten erreicht wird. Der Fender gemäss der Erfindung ist zu diesem Zweck dadurch gekennzeichnet,
dass die einwärts gerichteten Lippen sich bis in die massive Stossfront erstrecken, unter Bildung von völlig umschlossenen Kanälen, die
eineii^erheblich grösseren Durchmesser als der Durchmesser der Befestigungsstäbe besitzen. -. -· s ·' ·■-.-·-- · ·■ ■ " ·'
Ein optimales Krafteindrückungsverhalten wird dadurch erreicht, dass jeder
Kanal einen etwa dreieckigen Querschnitt besitzt, dessen dem Stossfuss
zugewandter Scheitel mit einem den Befestigungsstäben (11) angepass-· ten Abrundungsradius abgerundet ist.
Die Aussparung zwischen den beiden- Schenkeln ist vorzurgsweise keilförmig.
In dieser Weise ist ein Fender erhalten, der in Richtung senkrecht zu der
Stossflache eine erheblich höhere Steifheit als der bekannte, im Querschnitt
U-formige Fender hat. Die Befestigungsstäbe sind völlig umschlossen,
so dass auch bei Kräften, die parallel zu der Stossfläche verlaufen
nicht die Gefahr besteht, dass der Fender sich von den Befestigungsstäben löst. Die Formgebung des Fenders - zwei getrennte, mit Aussparunger,
für die Befestigungsstäbe versehene Schenkel - führt beim Eindrücken des Fenders zu einer schnell zunehmenden Reaktionskraft, die beim Erreichen
eines bestimmren Wertes be:. Weitergehenden Eindrückung nahezu konstant bleibt. Dies gibt ein günstiges Verhältnis zwischen Energie-Absorption
und Reaktionskraft.
Durch die keilförmige Aussparung zwischen beiden Schenkeln kann ir.an diese
aufeinander zu bewegen, wodurch der Fender längs einer stark gekrümmten
Oberfläche montiert werden kann. Die im Querschnitt rechteckige Form des
Fenders hat in bezug auf die der herkömmlichen Modelle mit quadratischem
· m
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Querschnitt derselben Dicke den Vorteil, dass man bei derselben Länge von
Bug und Schiffswand mit weniger Befestigungsstäben und also mit weniger Montagearbeiten auskommen kann.
Eine Ausführungsform des Fenders gemäss der Erfindung wird an Hand der
Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung ist der Fender 1 im Querschnitt angegeben. Der Fender
besteht aus einer massiven Stossfront 2 mit einer profilierten Vorderfläche
3, wodurch ein guter Griff auf die andere Oberfläche erhalten wird. Etwa senkrecht zu der Stossfront erstrecken sich zwei Schenkel 4, 5, je
bestehend aus einer Aussenwand 8, einem sich daran anschliessenden Stossfuss
6 und einer einwärts gerichteten Innenwand 9, die sich bis in die massive Stossfront 2 erstreckt. In jedem Schenkel 4, 5 ist ein umschlossener
Kanal 10 vorhanden, dessen Form vorzugsweise dreieckig ist. In diesem Kanal ist ein Befestigungsstab 11 an der Stelle des Scheitels des gemeinten
Dreiecks gezeichnet, welcher Scheitel eine Abrundung aufweist, deren Radius etwa dem Radius des Befestigungsstabes 11 entspricht. Zwischen den
beiden Schenkeln 4,5 befindet sich eine von den Innenwänden 9 der Schenkel 4, 5 begrenzte keilförmige Aussparung 12, die es ermöglicht, den
Schenkel 4 in die Stellung 41 (siehe die Figur) zu bringen, so dass der
Fender auf oder gegen abgerundete Oberflächen angebracht werden kann.
In einer praktischen Ausführungsform ist die Breite des Fenders 480 mm
bei einer Höhe von 300 mm. Die Dicke des massiven Stossblockes beträgt 90 mm, die Dicke der Stossfüsse 65 mm, so dass für die grösste Höhe des
umschlossenen Kanals 10 eine Länge von 145 mm verbleibt. Die Wanddicke der Wände 8 und 9 beträgt etwa 60 mm. Die grösste Breite der keilförmigen
Aussparung 12 beträgt 135 mm. Bei diesen Abmessungen kann der Fender für Oberflächen mit einem minimalen Krümmungsradius von etwa 300 mm angewendet
werden.
COPV
Leerseite
Claims (3)
1. Fender oder Stosspolster mit einer profilierten, massiven Stossfront
und zwei sich etwa senkrecht zu dieser Stossfront erstreckenden, getrennten, in Stossfüsse endenden Schenkeln, die an den zueinander gerichteten
Enden mit einwärts verlaufenden Lippen versehen sind unter Bildung von Schlitzen zum darin Anbringen von Befestigungsstäben, dadurch
gekennzeichnet, dass die einwärts gerichteten Lippen (9) sich bis in die massive Stossfront (2) erstrecken unter Bildung von völlig
umschlossenen Kanälen (10), die je einen erheblich grösseren Durchmesser
als der Durchmesser des darin anzuordnenden Befegtigungsstabes
BAD ORIGINAL
(11) besitzen.
2. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kanal (10)
einen etwa dreieckigen Querschnitt hat, dessen dem Stossfuss (6, 7)
zugewandter Scheitel mit einem den Befestigungsstäben (11) angepassten Abrundungsradius abgerundet ist.
zugewandter Scheitel mit einem den Befestigungsstäben (11) angepassten Abrundungsradius abgerundet ist.
3. Fender.nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Aussparung (12) zwischen beiden Schenkeln keilförmig ist.
COPY "I
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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