DE8120452U1 - Fender aus gummi oder gummiaehnlichem material - Google Patents
Fender aus gummi oder gummiaehnlichem materialInfo
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
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- E02B3/20—Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
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Description
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0346 Px 9.7.1981
Die Neuerung bezieht sich auf einen Fender aus Gummi oder gummiähnlichem Material mit in Längsrichtung verlaufender
Aussparung und darin angeordneten Befestigungsmitteln.
Schiffe und Hafenanlagen werden im umfangreichen Maße mit Fendern der obengenannten Art ausgerüstet. Die Fender
sollen Schaden verhindern, die beim Anlegen und Manövrieren von Schiffen eintreten können. Mit zunehmender Schiffsgröße
werden an die Fender ebenfalls zusätzliche Anforderungen gestellt, die sich gleichzeitig auf Belastbarkeit durch
große Kräfte und große Federwege erstrecken. Es werden daher für Schiffe großer Tonnage bereits Fender vorgesehen,
die aus einzelnen Gummiblöcken bestehen und die neben- oder übereinander so angeordnet sind, daß sie
den ganzen Bug- und Heckbereich eines Schiffes abdecken. Die Größe der Blockfender bringt es mit sich, daß diese
nur noch einzeln in Formen hergestellt werden können, damit sie die erforderlichen Toleranzgrenzen nicht
überschreiten. Diese Toleranzen sind durch Befestigungsmittel bedingt. Besonders nachteilig ist bei solchen
großen Blockfendern, daß die Befestigungsmittel nur mit großem Aufwand ordnungsgemäß angebracht werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, Fender mit großen Abmessungen der eingangs genannten Art zu schaffen, die
eine wesentliche Vereinfachung beim Anbringen der Befestigungsmittel ermöglichen und gleichzeitig einen verminderten Herstellungsaufwand
zur Folge haben. Dies soll zumindest teilweise dadurch erreicht werden, daß die Befestigungsmittel
ihre volle Wirksamkeit auch dann erfüllen können, wenn an die Toleranzen nur geringe Anforderungen gestellt
werden.
/3
: «»-PHOENIX
03^6 Px - 3 - 9.7.I98I
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der Fender im Querschnitt gesehen als unten offenes U-Profil ausgebildet
ist und beide Stützfüße hinter nach innen ragenden Rippen Rinnen aufweisen.
Ein derartiger Fender hat zunächst den Vorteil, daß er im Spritzverfahren herstellt werden kann,so daß die
teuere Herstellung in Formen entfällt. Weiterhin kann ein
solcher Fender nach Bedarf in passende Enden zerschnitten werden, so daß auch eine verbesserte Anpassung an die Gegebenheiten
möglich ist. Dadurch entsteht eine recht universelle Anwendungsmöglichkeit. Gleichzeitig führt
die besondere Ausbildung der Stützfüße dazu, daß die Befestigung wesentlich einfacher ist, da die Fender, vereinfacht
zum Ausdruck gebracht, auf die betreffenden Befestigungsmittel aufgehängt werden» Die Befestigungsmittel,
Stäbe oder Bolzen, können den sonstigen Anforderungen besser angepaßt werden. Die Bolzen bzw. Stäbe werden
dabei in die Rinnen eingezogen und gleichzeitig durch die nach innen ragenden Rippen in dieser Position gehalten.
Die Breite der Rinne sollte den Befestigungsmitteln angepaßt sein. Dies führt zu einer genauen Lagefestlegung des
Fenders, wenn diese in Gruppen neben- und hintereinander angeordnet werden sollen. Die Rippen weisen eine der
Beanspruchung angepaßte Dicke und Höhe auf. Dabei soll sichergestellt werden, daß eine hinreichend elastische Verformung
in der Zone durch die Befestigungsmittel möglich ist, ohne daß dabei die Rippen seitlich, zu weit verbogen
werden können. Bei der Bemessung von Rinnenbreite, Rippendruck und Rippenhöhe ist zweckmäßigerweise von einer
Shore-Härte auszugehen, die um 65 liegt. Es wird zweckmäßigerweise
ein Kautschuktyp verwendet, der den im Seewasser auftretenden Beanspruchungen hinreichend Widerstand
leistet.
«Φ-PHOENIX
0346 Px - 4 - 9.7.1981
Die Oberfläche des Fenders ist in Richtung der Rippen wellig gestaltet. Diese Ausführung vermeidet eine große
Flächenpressung und gewährleistet somit eine bessere
Funktionstüchtigkeit.
Die Neuerung wird in vier Abbildungen beispielsweise
dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Querschnitt, die Abb. eine perspektivische Ansicht eines Fenders aus Polybutadienstyrol
mit einer Shore-Härte A von 70°. Die Abb. 3 und 4 zeigen die Befestigung von der Seite und im
Schnitt.
Gemäß Abb. 1 weist der Fender 1 in der Mittelzone der Stirnfläche etwa eine Wandstärke von 100 mm auf. Der
Fender ist im Querschnitt U-förmig gestaltet und nach unten offen. Die Füße 2 und 3 stützen sich auf der Wand
des Schiffes ab und gehen in Rippen 4, 5 über. Dahinter
liegen Rinnen 6, 7» in denen Rundstäbe 8 und 9 angeordnet
sind. Dies ist aus Abb. 3 zvl entnehmen» Mittels dieser
Rundstäbe, die sich um den Bug des Schiffes erstrecken, kann der Schiffender fest in seine Position gehalten
werden. Es können gleichzeitig Gruppen von Fendern vorgesehen sein, wie dies aus der Abb. 3 ersichtlich ist.
Die Breite der Füße 2 und 3 beträgt je ca. 100 mm. Die Rippen 4 und 5 haben annähernd die gleiche Höhe. Der
Abstand zwischen den Rippen ist etwa gleich der halben Fußbreite. Der Abstand ist ausreichend, wenn die Rundstäbe
8 und 9 ohne weiteres hindurchgeführt werden können.
Die Rinnen 6 und 7 sind auf die Dicke der Rundstäbe 7 und 8 eingestellt. Abb. 2 läßt auch erkennen, daß der
Fender an der Oberfläche mit Rippen versehen ist.
-ton 1 nrn non*
Claims (4)
1·) Fender aus Gummi oder gummiähnlichem Material mit
in Längsrichtung verlaufender Aussparung und darin angeordneten Befestigungsmitteln, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fender (l) im Querschnitt gesehen als unten offenes U-Profil ausgebildet ist und beide
Stützfüße (2 und 3) hinter nach innen ragenden Rippen (4 und 5) Rinnen (6 und 7) aufweisen.
2.) Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Rinnen (6 und 7) cien Sefestigungsmitteln
(8 und 9) angepaßt ist.
3·) Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rippen (4 und 5) eine der Beanspruchung angepaßte
Bicke und Höhe aufweisen.
4.) Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberfläche in Richtung der Rippen (4 und 5) wellig gestaltet ist.
/2
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818120452U DE8120452U1 (de) | 1981-07-13 | 1981-07-13 | Fender aus gummi oder gummiaehnlichem material |
| GB08200497A GB2102098B (en) | 1981-07-13 | 1982-01-08 | Fender made of resilient material |
| NLAANVRAGE8200996,A NL182298C (nl) | 1981-07-13 | 1982-03-10 | Fender. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818120452U DE8120452U1 (de) | 1981-07-13 | 1981-07-13 | Fender aus gummi oder gummiaehnlichem material |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8120452U1 true DE8120452U1 (de) | 1981-11-19 |
Family
ID=6729330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818120452U Expired DE8120452U1 (de) | 1981-07-13 | 1981-07-13 | Fender aus gummi oder gummiaehnlichem material |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8120452U1 (de) |
| GB (1) | GB2102098B (de) |
| NL (1) | NL182298C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3320713A1 (de) * | 1982-06-11 | 1983-12-15 | Koninklijke Bakker Rubberfabriek B.V., 2985 Ridderkerk | Fender oder stosspolster |
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-
1981
- 1981-07-13 DE DE19818120452U patent/DE8120452U1/de not_active Expired
-
1982
- 1982-01-08 GB GB08200497A patent/GB2102098B/en not_active Expired
- 1982-03-10 NL NLAANVRAGE8200996,A patent/NL182298C/xx not_active IP Right Cessation
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| DE3320713A1 (de) * | 1982-06-11 | 1983-12-15 | Koninklijke Bakker Rubberfabriek B.V., 2985 Ridderkerk | Fender oder stosspolster |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2102098A (en) | 1983-01-26 |
| NL182298B (nl) | 1987-09-16 |
| NL182298C (nl) | 1988-02-16 |
| GB2102098B (en) | 1984-10-24 |
| NL8200996A (nl) | 1983-02-01 |
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