DE3320316C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G57/00—Stacking of articles
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stapeln von Spanplatten,
Faserplatten und ähnlichen Platten in einem Stapelgestell, aus dem
die gebildeten Stapel mit horizontal liegenden Platten entnehmbar
sind, - mit einem Horizontalförderer und einem daran anschließenden
Schrägförderer, der zum Stapelgestell führt, das einen höhenver
stellbaren Stapelboden aufweist. - Der Stapelboden kann aus einer
Palette gebildet werden. Vorrichtungen der beschriebenen Gattung
werden insbes. zum Stapeln von Spanplatten, Faserplatten u. dgl.
hinter Aufteilsägen eingesetzt.
Eine bekannte gattungsgemäße Vorrichtung (DE-OS 21 19 247) be
sitzt einen Schrägförderer, der in seiner Neigung während des Be
triebes unverändert ist. Das hat zur Folge, daß die Platten bei der
Übergabe vom Horizontalförderer auf den Schrägförderer und bei der
Übergabe vom Schrägförderer auf den Stapelboden bzw. auf den
mehr oder weniger fertigen Stapel gekippt werden müssen, - also
nicht mehr vollflächig auf den jeweiligen Förderern aufliegen. Das
ist besonders problematisch beim Stapeln von Spanplatten, Faser
platten o. dgl., die eine Größe von mehreren Quadratmetern besitzen.
Wenn eine solche Platte nicht vollflächig abgestützt ist, besteht die
Gefahr der Verformung oder Beschädigung.
Zum Stapeln von Blechen ist eine Vorrichtung bekannt (DE-PS
649 976), die einen Stapelboden aufweist, der in Aufschieberichtung
der Bleche nach unten verstellbar ist, um die Reibung des auf den
Stapel aufzuschiebenden Bleches zu verringern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vor
richtung so weiter auszubilden, daß insbes. großflächige Spanplatten,
Faserplatten u. dgl. ohne die Gefahr einer Verformung oder einer
Beschädigung insbes. der Plattenunterseiten und/oder der Platten
oberseiten gestapelt werden können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Schrägförderer zwischen
einem vorgegebenen Neigungswinkel und der Horizontalen verschwenk
bar ist, und daß das Stapelgestell mit dem Stapelboden und dem sich
bildenden Stapel in eine schräge Aufnahmestellung, deren Schräge
der des schräggestellten Schrägförderers entspricht, kippbar ist.
Beim Stapeln von Platten mit dieser Vorrichtung werden die Platten
stets vollflächig abgestützt. Sie werden nämlich vom Horizontalför
derer dem in die Horizontale geschwenkten Schrägförderer übergeben
und dabei praktisch nur in ihrer Ebene verschoben. Erst wenn die
Platten voll auf dem Schrägförderer abgestützt sind, wird dieser in
seiner Schrägstellung geschwenkt, so daß die Plattenunterseite im
wesentlichen mit der Oberseite des Stapels auf dem Stapelgestell
fluchtet. Nunmehr kann die Platte auf den Stapel aufgeschoben wer
den, wobei aufgrund der Schrägstellung das Plattengewicht nur mit
dem Kosinus des Neigungswinkels die zu überwindende Reibungskraft
beeinflußt. Auch bei der Übergabe der Platte vom Schrägförderer auf
den Stapel des Stapelgestells ist eine weitgehend vollflächige Ab
stützung der Plattenunterseite gewährleistet. Der Neigungswinkel des
Schrägförderers und des Stapelgestells können unter Berücksichtigung
des Werkstoffes, aus dem die zu stapelnden Platten bzw. deren Ober
flächen bestehen, so eingerichtet werden, daß störende Schäden nicht
mehr auftreten. Hinzukommt, daß sich die auf den Plattenstapel auf
geschobenen Platten infolge der gekippten Stellung des Stapelgestells
selbsttätig an dessen Stirnfläche ausrichten, so daß insoweit ent
sprechende Zusatzeinrichtungen entfallen können.
Eine Ausführungsform, die sich durch Einfachheit und Funktionssicher
heit auszeichnet, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Schrägförderer
eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden Schleppbändern und eine
oberhalb der Schleppbänder angeordnete, angetriebene Schiebevor
richtung aufweist, und daß eine aufliegende Platte in Schrägstellung
von dem Schieber der Schiebevorrichtung auf den Stapelboden bzw.
einen Plattenstapel aufschiebbar ist. Der Schrägförderer kann an
seinem horizontal förderseitigen Ende ein Schwenkgelenk aufweisen
und ist dann auf einfache Weise mit Hilfe einer oder mehrerer
Zylinderkolbenanordnungen schwenkbar. Um das Stapelgestell in der
beschriebenen Weise zu kippen, empfiehlt die Erfindung, daß das
Stapelgestell in mittlerer Höhe ein Schwenkgelenk aufweist und mit
Hilfe einer Zylinderkolbenanordnung kippbar bzw. schwenkbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Aus
führungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert.
Die einzige Figur zeigt die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Stapeln von Platten, insbes. von Spanplatten,
Faserplatten u. dgl. Die Vorrichtung mag hinter einer Aufteilsäge
arbeiten.
Zum grundsätzlichen Aufbau gehören zunächst ein in einen Platten
zuführförderer 1 eingebauter Querförderer 2, ein Schrägförderer 3 mit
vorgegebenem Schrägförderneigungswinkel a und ein Stapelgestell 4.
Der Querförderer 2 ist im Ausführungsbeispiel und nach Maßgabe
der eingezeichneten Doppelpfeile 5 heb- und senkbar und kann folg
lich aus einer Stellung, bei der die Förderelemente 6 unterhalb des
Plattenzuführförderers 1 angeordnet sind, in die gezeichnete Stellung
aufgehoben werden. Die zu stapelnden Platten 7 werden von dem Quer
förderer 2 auf den Schrägförderer 3 überführt und sind von dem
Schrägförderer 3 dem Stapelgestell 4 zuführbar. Das Stapelgestell 4
besitzt einen in Richtung des eingezeichneten Doppelpfeiles 8 heb-
und senkbaren Stapelboden 9, der im Ausführungsbeispiel aus einer
Palette gebildet ist, die auf entsprechenden Armen 10 aufliegt. Der
Stapelboden 9 kann sich nach Maßgabe der gestapelten Platten 7 aus
einer oberen Ausgangsstellung absenken. Das Stapelgestell 4 ist aus
einer nur strichpunktiert angedeuteten vertikalen Stellung zum
Schrägförderer 3 hin kippbar, und zwar so, daß der Stapelboden 9
praktisch den gleichen Neigungswinkel b aufweist wie der Schräg
förderer 3. Man erkennt, daß so die zu stapelnden Platten 7 durch
den Schrägförderer 3 auf den geneigten Stapelboden 8 bzw. auf einen
darauf aufliegenden Plattenstapel 11 aufschiebbar sind. Die Anord
nung ist so getroffen, daß das Stapelgestell 4 nach Bildung des
Plattenstapels 11 zum Zwecke der Plattenstapelentnahme mit Hilfe
eines Hubstapels o. dgl. wieder in die Vertikale schwenkbar ist.
Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der
Erfindung ist der Schrägförderer 3 zum Zwecke der einfachen Über
nahme einer zu stapelnden Platte 7 vom Querförderer 2 in die Hori
zontale abschwenkbar und mit einer übernommenen Platte 7 auf
seinen Schrägförderneigungswinkel a aufrichtbar. Er besteht im Aus
führungsbeispiel aus einer Mehrzahl von nebeneinanderliegenden
Schleppbändern 12 und einer oberhalb der Schleppbänder 12 ange
ordneten Schiebevorrichtung 13, 14, die mit einem Schieber 13 und
einem entsprechenden Antrieb 14 versehen ist. Die Anordnung ist so
getroffen, daß eine aufliegende Platte 7 in Schrägstellung von der
Schiebevorrichtung 13, 14 auf den Stapelboden 9 bzw. den Platten
stapel 11 aufschiebbar ist. Der Schrägförderer 3 ist an seinem hori
zontal förderseitigen Ende mit einem Schwenkgelenk 15 versehen und
mit Hilfe einer Zylinderkolbenanordnung 16 schwenkbar. Das Stapel
gestell 4 besitzt in mittlerer Höhe ein Schwenkgelenk 17 und ist
ebenfalls mit Hilfe einer Zylinderkolbenanordnung 18 in der be
schriebenen Weise kippbar und wieder in die Vertikale aufrichtbar.
- Das alles läßt sich mit den Hilfsmitteln der modernen Antriebs-
und Steuerungstechnik ohne Schwierigkeiten verwirklichen.
Im übrigen erkennt man in der Figur noch, daß in einem zwischen
dem Schrägförderer 3 und dem gekippten Stapelgestell 4 vorgesehenen
Querspalt eine Luftdüsenanordnung 18 mündet, mit deren Hilfe bei
der Überführung der zu stapelnden Platten 7 Luft gegen deren
Unterseite blasbar ist. Die Luftdüsen dieser Luftdüsenanordnung 19
sind V-förmig angeordnet, d. h. der eine Teil der Luftdüsen ist
schräg zum Schrägförderer 3, der andere Teil schräg zum Stapelge
stell 4 hin gerichtet.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Stapeln von Spanplatten, Faserplatten und ähn
lichen Platten in einem Stapelgestell, aus dem die gebildeten Stapel
mit horizontal liegenden Platten entnehmbar sind, - mit einem Hori
zontalförderer und einem daran anschließenden Schrägförderer, der
zum Stapelgestell führt, das einen höhenverstellbaren Stapelboden
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schrägförderer (3) zwischen einem vorgegebenen Neigungswinkel (a)
und der Horizontalen verschwenkbar ist, und daß das Stapelgestell
(4) mit dem Stapelboden (9) und dem sich bildenden Stapel (11) in
eine schräge Aufnahmestellung, deren Schräge der des schrägge
stellten Schrägförderers (3) entspricht, kippbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schrägförderer (3) eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden Schlepp
bändern (12) und eine oberhalb der Schleppbänder (12) angeordnete,
angetriebene Schiebevorrichtung (13, 14) aufweist, und daß eine auf
liegende Platte (7) in Schrägstellung von der Schiebevorrichtung
(13, 14) auf den Stapelboden (9) bzw. einen Plattenstapel (11) auf
schiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrägförderer (3) an seinem horizontalförderseitigen Ende
ein Schwenkgelenk (15) aufweist und mit Hilfe einer Zylinderkolben
anordnung (16) schwenkbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Stapelgestell (4) in mittlerer Höhe ein Schwenk
gelenk (17) aufweist und mit Hilfe einer Zylinderkolbenanordnung
(18) schwenkbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833320316 DE3320316A1 (de) | 1983-06-04 | 1983-06-04 | Vorrichtung zum stapeln von platten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833320316 DE3320316A1 (de) | 1983-06-04 | 1983-06-04 | Vorrichtung zum stapeln von platten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3320316A1 DE3320316A1 (de) | 1984-12-06 |
| DE3320316C2 true DE3320316C2 (de) | 1988-10-27 |
Family
ID=6200714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833320316 Granted DE3320316A1 (de) | 1983-06-04 | 1983-06-04 | Vorrichtung zum stapeln von platten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3320316A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19821918B4 (de) * | 1998-05-15 | 2005-11-10 | Gämmerler AG | Verfahren zum Fördern von Produkten und Handhabungseinheit zur Durchführung des Verfahrens |
| DE29812545U1 (de) | 1998-07-14 | 1998-09-17 | WVG Kainz GmbH, 83052 Bruckmühl | Entstapelungsvorrichtung |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE649976C (de) * | 1935-07-03 | 1937-09-11 | Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges | Vorrichtung zum Stapeln von flachem Walzgut |
| FI49696C (fi) * | 1974-04-30 | 1975-09-10 | Per Arno Jaatinen | Laite levyjen pinoamiseksi. |
| DE2615733A1 (de) * | 1976-04-10 | 1977-10-27 | Wilhelm Werhahn Fa | Vorrichtung zum vereinzeln von schnittholzstapeln |
-
1983
- 1983-06-04 DE DE19833320316 patent/DE3320316A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3320316A1 (de) | 1984-12-06 |
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