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DE3319119A1 - Mastverstelleinrichtung an einem surfbrett - Google Patents

Mastverstelleinrichtung an einem surfbrett

Info

Publication number
DE3319119A1
DE3319119A1 DE19833319119 DE3319119A DE3319119A1 DE 3319119 A1 DE3319119 A1 DE 3319119A1 DE 19833319119 DE19833319119 DE 19833319119 DE 3319119 A DE3319119 A DE 3319119A DE 3319119 A1 DE3319119 A1 DE 3319119A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mast
attached
adjustment device
locking
surfboard
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833319119
Other languages
English (en)
Inventor
Willi 8209 Stephanskirchen Hergeth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEKO KUNSTSTOFFTEILE
Original Assignee
HEKO KUNSTSTOFFTEILE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEKO KUNSTSTOFFTEILE filed Critical HEKO KUNSTSTOFFTEILE
Priority to DE19833319119 priority Critical patent/DE3319119A1/de
Publication of DE3319119A1 publication Critical patent/DE3319119A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B32/00Water sports boards; Accessories therefor
    • B63B32/68Mast foot attachments, e.g. mast foot rails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/24Arrangements for connecting the rigging to a board

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Mastverstelleinrichtung an einem Surfbrett
  • Die Erfindung betrifft eine Mastverstelleinrichtung an einem Surfbrett gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Um die Eigenschaften eines Surfbretts zu verbessern, insbesondere mehr Geschwindigkeit, größere Sicherheit bei Starkwind und eine Erhöhung der Drehfreudigkeit zu erzielen, ist es bekannt, den Mastfußpunkt am Surfbrett je nach Umgebungsbedingungen zu verändern.
  • Die Lage des Mastfußpunkts wird in einer einfachen Ausführung dadurch verändert, daß der Mast in unterschiedliche, hintereinanderliegende Aussparungen an der Oberseite des Surfbretts gesteckt wird. Nachteilig ist dabei, daß eine Umsetzung des Mastes während der Fahrt nicht durchgeführt werden kann und Zwischeneinstellungen zwischen den fest vorgesehenen Mastfußpunkten nicht möglich sind.
  • Um hier eine Verbesserung zu schaffen, ist eine kontinuierliche Mastverstelleinrichtung bekannt, die auch während der Fahrt bedient werden kann (Windsurfing-Magazin Surf, Ausgabe Mai 1983, Seite 17). Die hier gezeigte Mastverstelleinrichtung besteht aus einer im Querschnitt runden Zahnstange, auf der ein Schlitten verschiebbar angebracht ist. In den Schlitten ist der Mastfuß einsteckbar und somit bei einer Bewegung des Schlittens der Mastfußpunkt verschiebbar. Der Schlitten wird mit Hilfe einer Raste an der Zahnstange gehalten. Uber einen Druckknopf oder einen Fußhebel kann die Zahnstange verkippt und dadurch die Rastverbindung gelöst werden, wodurch der Schlitten frei verschiebbar ist.
  • Bei Starkwind und einem weit zum Heck zurückliegenden Mastfußpunkt kommt der Bug des Surfbretts hoch aus dem Wasser, wodurch sich die Gleit- und Steuereigenschaften verschlechtern. Wenn der Mastfußpunkt nach vorne zum Bug hin gebracht wird, taucht dagegen der Bug wieder weiter ein, wodurch die Geschwindigkeit vergrößert und die Steuereigenschaft verbessert wird. Bei der bekannten Vorrichtung ist dazu so zu verfahren, daß der Surfer auf den Fußbetätigungshebel tritt und dadurch die Zahnstange verkippt. Wegen des Winddrucks im Segel, der den Mast insgesamt nach vorne zum Bug hin drängt, fährt dann der Schlitten und damit der Mastfußpunkt auf der Zahnstange solange nach vorne, bis der Fußbetätigungshebel losgelassen wird.
  • Gerade diese Art der Betätigung ist für einen Surfer umständlich und unbequem. Um den Fußbetätigungshebel zu erreichen, muß der Surfer normalerweise seine optimale Lage und Gewichtsverteilung verändern bzw. aus den am Surfbrett angebrachten Fußschlaufen steigen. Dies stört die glatte, zügige Fahrt und das Ertasten des Fußbetätigungshebels ist umständlich und unbequem. Ein weiterer gravierender Nachteil der Fußbetätigung liegt darin, daß mit dem Fuß sowohl der Betätigungsdruck als auch die Betätigungszeit nur grob zu dosieren sind. Dies führt dazu, daß besonders bei stärkerem Wind nach dem Lösen der Rastverbindung der Schlitten und damit der Mastfußpunkt so schnell zum vorderen Anschlag fahren, daß gewünschte, definierte Zwischenstellungen kaum erzielbar sind. Veränderungen des Mastfußpunkts nach hinten, z. B. wenn eine gewünschte Zwischenstellung unbeabsichtigt überfahren worden ist, sind jedoch nur dann möglich, wenn der Winddruck aus dem Segel genommen wird. Nicht umsonst wird in der oben genannten Veröffentlichung von vornherein angegeben, daß eine Übungszeit von 2 bis 3 Stunden zum Erlernen der Mastverstellung erforderlich ist. Daraus kann ohne weiteres die Schwierigkeit der Bedienung abgeleitet werden, die mit zunehmender Windstärke, wenn eine Mastverstellung interessant wird, zunimmt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine gattungsgemäße Mastverstelleinrichtung so weiterzubilden, daß die Bedienung vereinfacht ist und exakte Zwischenstellungen eingenommen werden können.
  • Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Gemäß Anspruch 1 wird eine in Längsrichtung auf dem Surfbrett angebrachte Führungsschiene vorgeschlagen, auf der ein Schlitten verschiebbar ist. Auf dem Schlitten ist der Mastfuß befestigt. Zwischen der Führungsschiene und dem Schlitten ist eine Feststelleinrichtung angebracht, mit einer Einrichtung zu deren Entrastung. Die Betätigungseinrichtung zum Lösen und Entras.ten der Feststelleinrichtung soll nicht mehr mit dem Fuß an der Oberfläche des Surfbretts durchgeführt werden, sondern als Handbetätigungseinrichtung am Rigg angebracht sein. Die Handbetätigungseinrichtung und die Feststelleinrichtung sind dabei über einen Bowdenzug verbunden.
  • Der Bowdenzug kann vom Mastfußpunkt am Mast entlang innerhalb der Mastsegeltasche geführt sein, so daß er den Surfer nicht stört. Es sind handelsübliche Bowdenzüge bekannt, die an den Seilaustrittsstellen gegen Staub, Sand und Flüssigkeit gut abgedichtet sind, so daß durch den Bowdenzug keine Betriebsstörungen zu befürchten sind.
  • Durch die Handbetätigung wird vorteilhaft erreicht, daß der Surfer seine Lage und Stellung während der Fahrt bei der Mastverstellung praktisch nicht verändern muß, insbesondere nicht aus den Fußschlaufen heraussteigen muß. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil besteht darin, daß die Handbetätigung wesentlich gefühlvoller durchzuführen ist, wodurch die Auslösung bzw. Auslösezeit für die Feststelleinrichtung genauer dosiert werden kann. Dadurch kann eine exaktere Einstellung von Zwischenwerten entlang der Führungsschiene erreicht werden, d. h. der Mastfußpunkt kann langsam und kontrolliert mit der Feststelleinrichtung in Richtung des Buges verfahren werden. Die Handbedienung ist zudem wesentlich bequemer und komfortabler durchzuführen als eine Fußbetätigung.
  • Gemäß Anspruch 2 soll die Handbetätigungseinrichtung ein Handhebel ähnlich dem Bremshebel an einem Fahrrad oder einem Motorrad sein. Dieser Handhebel wird zweckmäßig mit einer Schelle am Gabelbaum in Griffnähe befestigt. Damit wird eine bewährte und gewohnte Handbetätigungseinrichtung zur Verfügung gestellt.
  • Mit den Merkmalen des Anspruchs 3 wird eine wesentliche Bedienerleichterung dadurch geschaffen, daß beiderseits des Segels zwei Handhebel am Gabelbaum angebracht sind.
  • Mit jedem Handhebel kann dann von beiden Fahrpositionen an beiden Seiten des Segels die Mastverstelleinrichtung bedient werden. Dabei geht von jedem Handhebel ein Bowdenzug entweder direkt zur Feststelleinrichtung am Mastfuß bzw. der Führungsschiene oder zu einer Umlenkstelle, die am Mast angebracht sein kann, in der die Bewegungen der beiden Bowdenzüge der Handhebel auf einen zentralen Bowdenzug gelenkt werden.
  • Nach Anspruch 4 sollen die Handhebel über einen Schnellverschluß mit dem Gabelbaum verbunden sein. Der Schnellverschluß kann dabei so ausgestaltet sein, daß am Gabelbaum eine Schelle angebracht ist und an dieser der Handhebel mit dem daran befestigten Bowdenzug eingehängt, eingeclipst oder durch eine Feder vorgespannt gehalten wird.
  • Dieses Merkmal ist zweckmäßig beim Abbau und Transport des Surfbretts. Wenn die Bowdenzüge am Mast entlang hochgeführt werden, so können diese und die ausgeklinkten und vom Gabelbaum abgenommenen Handhebel dem Mast zugeordnet bleiben. Beim Abbau des Surfbretts bzw. des Riggs werden dann die Bowdenzüge und der handhebel in das Segel am Mast eingerollt.
  • Die in Anspruch 5 vorgeschlagene Anordnung verhindert das Eindrehen und Verdrehen der Bowdenzüge bei einer Drehung des Mastes gegenüber dem Surfbrett, wie dies während der Fahrt oft durchgeführt werden muß. Dazu soll die Führungsschiene eine Zahnschiene mit nach oben gerichteter Verzahnung sein, an der der Schlitten verschiebbar ist. Es ist jedoch nicht der Schlitten unmittelbar mit der Zahnschiene verriegelbar, sondern der Mastfuß ist in den Schlitten einsteckbar und in der Einstecköffnung drehbar. Vom drehbaren Mastfuß aus ragt ein federbelasteter Rastbolzen nach unten und greift-in die Verzahnung ein. Die Bowdenzüge zur Anhebung bzw. Entrastung des Rastbolzens enden am drehbar im Schlitten gehaltenen Mastfuß, wodurch sie sich mit dem Rigg drehen, jedoch keine Verbindung zum (entgegengesetzt drehenden) Brett aufweisen. Oberhalb des Mastfußes, beispielsweise zu dem üblichen Gummigelenk, darf dann keine Verdrehmöglichkeit mehr bestehen, da sich sonst wegen einer solchen Drehlagerstelle die Bowdenzüge wieder verhaspeln könnten.
  • Mit den Merkmalen des Anspruchs 6 wird eine Ausführung der Feststelleinrichtung angegeben, die sich insbesondere dazu eignet, mit zwei Bowdenzügen unabhängig voneinander betätigt zu werden. Dazu werden mit Hilfe der Bowdenzüge Keilflächen an einem Querstift des Bolzens entlanggeführt, so daß dieser anhebbar und aus der Verzahnung bewegbar ist.
  • Gemäß Anspruch 7 sollen die zum Bug hinweisenden Flanken der Verzahnung flach auslaufen, der Anschrägwinkel ist bevorzugt zwischen 10 und 150 zu wählen. Die zum Heck hinweisenden Flanken sind dagegen steil oder senkrecht abfallend. Dies bewirkt, daß beim Auslösen oder Anheben des Rastbolzens der Winddruck im Segel den Schlitten und damit den Rastbolzen in Richtung auf den Bug zubewegt und bei einem nur geringen Nachgeben am Handhebel der Rastbolzen auf die senkrechten Flanken stößt. Dadurch wird eine exakte Rastung und Verstellung erzielt, die mit der Hand genau einstellbar ist. Es besteht somit nicht die Gefahr, daß bei Betätigung des Handhebels der Schlitten und damit der Mastfußpunkt für die Betätigungseinrichtung zu schnell alle Zwischenstellungen bis zum vorderen Anschlag überfährt.
  • Nach Anspruch 8 soll der Rastbolzen rund ausgeführt sein und in halbzylinderförmige, senkrechte Aussparungen an den senkrechten Flanken der Verzahnung anliegen. Der Rastbolzen liegt wegen des Winddrucks in der halbzylinderförmigen Aussparung an, wodurch eine gute Drehbarkeit und Führung zwischen Mast und Brett erreicht wird.
  • Die Flanken der Zahnschiene, insbesondere die senkrechten Flanken, gegen die bei einer Mastverstellung der Rastbolzen fährt, sind mechanisch stark belastet. Es wäre nun denkbar, die Zahnschiene insgesamt aus festem Material, beispielsweise Stahl, herzustellen. Da jedoch das Surfbrett aus Kunststoff ist, muß eine damit über seine Länge hin verbundene Führungsschiene aus einem ähnlich flexiblen Material sein, da das Brett selbst schwingt und sich an einer starren Schiene zerstören kann. Daher wird in Anspruch 9 vorgeschlagen, die Führungsschiene selbst aus Kunststoffmaterial herzustellen und die Zahnflanken, insbesondere die senkrechten Flanken, mit Stahleinlagen oder Stahlbuchsen zu versehen, die der Zahnkontur angepaßt sind. Damit sind die Anschlagstellen weitgehend verschleißfrei gemacht.
  • Damit das Surfbrett eine weitgehend glatte Oberfläche behält, ist es zweckmäßig, die Führungsschiene in einer Längsvertiefung an der Oberseite des Surfbretts zu befestigen. Für diesen Fall ist es, wie in Anspruch 10 dargestellt, zweckmäßig, die Führungsschiene an den Längsseiten abzuschrägen, damit sich kein Staub oder Sand daran hält und die Schlittenführung leichtgängig bleibt.
  • Anhand einer Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit weiteren Einzelheiten, Merkmalen und Vorteilen näher erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 ein Surfbrett mit einer Mastverstelleinrichtung im Einsatz mit der Anordnung von Handbedienungshebeln und Bowdenzügen, Fig. 2 einen Schnitt durch eine Führungsschiene, einen Schlitten und einen Mastfuß der Mastverstelleinrichtung, Fig. 3 einen weiteren um 900 gedrehten Schnitt durch den Mastfuß, Fig. 4 einen Querschnitt durch den Schlitten, Fig. 5 einen Querschnitt durch eine Zahnschiene mit Einsatzbuchsen, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Zahnschiene (A-A entspricht Schnittrichtung für Fig. 5; B-B entspricht Schnittrichtung für Fig. 7), Fig. 7 einen Längsschnitt durch die Zahnschiene.
  • In Fig. 1 ist ein Surfbrett 1 im Einsatz dargestellt. Das Surfbrett 1 besteht im wesentlichen aus dem Schwimmkörper 2 und dem daran befestigten Rigg 3. Auf dem Schwimmkörper 2 sind im hinteren-Bereich Fußschlaufen 4 befestigt, deren Gurte von der Oberfläche des Schwimmkörpers abstehen. Etwa im mittleren Bereich des Schwimmkörpers 2 ist eine Längsvertiefung 5 angebracht, in der eine Führungsschiene befestigt ist, auf der ein Mast 6 des Riggs 3 verschiebbar ist. Am Mast 6 und einem Gabelbaum 7 ist ein Segel 8 gehalten, Das Segel 8 enthält ein Fenster 9, durch das auch der hintere Bügel des Gabelbaums 7 zu erkennen ist. Ein Surfer 10 stemmt sich gegen den Winddruck im Segel 8 und hält den Gabelbaum 7 fest.
  • Der Mast 6 wird entlang seines Verstellweges in der Längsvertiefung 5 durch eine weiter unten näher dargestellte Feststelleinrichtung gehalten. Zur Betätigung der Feststelleinrichtung sind am Gabelbaum 7 zwei Handhebel 11,12 mit Schellen befestigt, von denen je ein Bowdenzug 13, 14 zum Mast hin und in die Masttasche des Segels 8 führt.
  • An der Unterseite der Masttasche treten die Bowdenzüge 13, 14 aus und sind mit der Feststelleinrichtung am Mastfuß verbunden.
  • Wenn der Mast 6, z. B. bei Starkwind, nach vorne in Richtung auf den Bug verfahren werden soll, braucht der Surfer 10 lediglich einen der in Griffnäh angebrachten Handhebel 11, 12 zu betätigen, wodurch die Feststelleinrichtung gelöst wird. Durch den Winddruck im Segel 8 wird dann der Mast 6 mit seinem Mastfußpunkt solange nach vorne bewegt, bis der -Handhebel 11, 12 losgelassen wird und die Feststelleinrichtung wieder einrastet. Der Mastfußpunkt kann von Hand wieder zurückgezogen werden, wenn der Winddruck aus dem Segel genommen wurde.
  • In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Schwimmkörper 2 im Bereich der Längsvertiefung 5 und durch den Mastfuß dargestellt. In der Längsvertiefung 5 ist eine Zahnschiene 15 mit nach oben weisender Verzahnung (siehe auch Fig. 6 und Fig. 7) befestigt. Die seitlichen Führungsleisten 16, 17 sind abgeschrägt und werden von Ausnehmungen 18, 19 eines verschiebbaren Schlittens 20 umgriffen.
  • Der Schlitten 20 enthält nach oben hin eine zylindrische Bohrung 21, in die ein Mastfuß 22 eingesetzt werden kann.
  • Der zylindrische Unterteil 23 des Mastfußes 22 hat eine umlaufende Nut 24, in die eine in der Bohrung 21 des Schlittens 20 gehaltene Feder 25 eingreift, so daß der Mast 6 gegen das Herausziehen aus dem Schlitten 20 gesichert ist, aber im Schlitten 20 drehbar bleibt.
  • Zur Einrastung in der Verzahnung der Zahnschiene 15 dient ein im Mastfuß 22 senkrecht angeordneter Rastbolzen 26.
  • Der Rastbolzen 26 trägt an seiner Unterseite einen Bund 27, an dem sich eine Rückstellfeder 28 abstützt. Der Rastbolzen 26 ist an seiner Oberseite durchbohrt und durch diese Bohrung ragt ein beiderseits vorstehender Querstift 29. Auf den Querstift aufgesteckt sind zu beiden Seiten zwei Plättchen 30, 31.
  • Im Schnitt der Fig. 3 ist die Gestaltung des Plättchens 30 genau zu erkennen. Das Plättchen 30 ist mit dem Seil 32 des einen Bowdenzugs 13 verbunden und kann bei Betätigung des Handhebels 13 in waagrechter Richtung (nach rechts) bewegt werden. Der Mantel 33 des Bowdenzugs 13 stützt sich dabei am Außenkörper des Mastfußes 22 ab. Mit einer Rändelmutter 34 ist die bekannte kontinuierliche Längenanpassung des Bowdenzugs angedeutet. Das Plättchen 30 enthält einen Durchbruch 35 mit einer entgegen seiner Bevegungsrichtung ansteigender, keilförmiger Schrägfläche 36. Durch den Durchbruch 35 ragt der Querstift 29.
  • Eine entsprechende Anordnung mit einer Verbindung zum zweiten Bowdenzug 14 ist auf der gegenüberliegenden Seite des Rastbolzens 26 mit dem Plättchen 31 getroffen. An der Oberseite des Mastfußkörpers schließt sich das übliche Gummigelenk 37 (strichliert gezeichnet) an, das mit dem Mastfußkörper 22 nicht drehbar verbunden sein darf. Am Gummigelenk 37.ist nach oben der Mast 6 befestigt, der ebenfalls keine Drehverbindung aufweisen darf.
  • In Fig. 4 ist ein Schnitt durch den Schlitten 20 gezeigt, aus dem erkennbar ist, daß der Schlitten einfach auf die in Fig. 5 darunterliegend gezeichnete Zahnschiene 15 aufschiebbar ist und auf dieser, solange der Mast 6 nicht eingesetzt ist, frei gleitet.
  • In der Draufsicht gemäß Fig. 6 sind die schrägen Führungsleisten 16, 17 zu erkennen und die nach oben aus der Zeichenebene herausragende Verzahnung, die aus senkrecht abfallenden Flanken 37 und Schrägflächen 38 besteht. In den senkrecht abfallenden Flanken sind (in Richtung auf den Bug hin) halbzylindrische Aussparungen 39 eingelassen, die in ihrem Durchmesser dem Rastbolzen 26 entsprechen.
  • In Fig. 7 ist ein Längsschnitt entlang der Schnittlinie B-B gezeigt, aus dem die halbzylindrischen Aussparungen 39 mit den senkrecht abfallenden Flanken 37 und die Schrägflächen 38 zu entnehmen sind.
  • An der Schnittlinie A-A ist eine weitere bevorzugte Ausbildung der Zahnschiene 15 dargestellt. Dabei sind die halb zylindrischen Aussparungen zum Schutz vor Uberlastung aus Stahlbuchsen 40 gebildet. Wie aus den Fig. 5 und 7 zu erkennen ist, sind die Stahlbuchsen im gezeigten Ausfüh- rungsbeispiel in Bohrungen der Zahnschiene 15 eingedrückt.
  • Innerhalb des Zahnschienenmaterials sind die Stahlbuchsen 40 zylindrisch und nur an ihrer Oberseite im Bereich der Verzahnung ausgeschnitten, so daß die halbzylindrische Form entsteht.
  • Die gezeigte Anordnung hat folgende Funktion: Während des Surfens liegt der Winddruck im Segel, der den Mastfuß 22 und damit den Rastbolzen 26 nach vorne in eine der halbzylindrischen Aussparungen 39 drängt. Zu einer Mastverstellung bzw. einer Verschiebung des Mastfußes 22 in Fahrtrichtung wird beispielsweise der Handhebel 11 betätigt.
  • Dadurch wird das Seil 32 im Bowdenzug 13-angezogen und das Plättchen 30 in Fig. 3 nach rechts bewegt. Der Querstift 29 gleitet dadurch an der Schrägfläche 36 nach oben, wodurch der Rastbolzen 26 angehoben wird. Der gleiche Effekt würde eintreten, wenn der Handhebel 12 betätigt würde und dabei das Plättchen 31 sich bewegen würde.
  • Wenn der Rastbolzen 26 gegen die Kraft seiner Rückstellfeder 28 so weit angehoben ist, daß er über die entsprechende senkrechte Flanke 37 kommt, ist die Einrastung aufgehoben und der Schlitten fährt wegen des Winddrucks in Richtung auf den Bug. Es soll hier nochmals herausgestellt werden, daß der Schlitten selbst keine Rasteinrichtung trägt und auch nicht unmittelbar mit den Bowdenzügen 13, 14 verbunden ist.
  • Beim geringsten Zurücknehmen der Handhebelstellung fährt das Plättchen 30 wegen seiner Federbelastung am Bowdenzug und durch die Rückstellfeder 28 wieder zurück, wodurch der Rastbolzen 26 wieder nach unten in den Bereich der Verzahnung gedrängt wird. Dabei gleitet er an der gerade darunterliegenden Schrägfläche 38 nach unten und fängt sich an der nächsten senkrechten Flanke 37. Dadurch ist eine präzise Einstellung und Längsverschiebung möglich, d. h. der Mastfuß 22 kann von einem Zahn der Verzahnung auf den anderen solange verfahren werden, bis die optimale Position erreicht ist. Wenn der Surfer 10 auf die andere Seite des Segels 8 wechselt, ist die Rasteinrichtung über den Handhebel 12 und das Plättchen 31 unabhängig von der Betätigung des Handhebels 11 ebenfalls bedienbar.
  • Zusammenfassend wird festgestellt, daß mit der Erfindung eine einfach und präzise handhabbare Mastverstellung zur Verfügung gestellt wird.

Claims (10)

  1. Ansprüche 1. Mastverstelleinrichtung an einem Surfbrett, mit einem Rigg aus einem Mast, einem Gabelbaum und einem Segel, mit einer in Längsrichtung am Surfbrett angebrachten Führungsschiene, mit einem mit der Führungsschiene verbundenen und auf dieser verschiebbaren Schlitten, auf dem ein Mastfuß des Mastes befestigt ist, mit einer Feststelleinrichtung für den Schlitten und einer Betätigungseinrichtung zum Lösen der Feststelleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung eine Handbetätigungseinrichtung (11, 12) ist, die am Rigg (7) angebracht ist und die mit der Feststelleinrichtung (26, 29, 30, 31) über einen Bowdenzug (13, 14) verbunden ist.
  2. 2. Mastverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigungseinrichtung ein Handhebel (11, 12) ähnlich dem Bremsbedienungshebel an einem Fahrrad ist, der am Gabelbaum (7) befestigt ist.
  3. 3. Mastverstelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Segels (8) zwei Handhebel (11, 12) am Gabelbaum (7) angebracht sind, die beide mit je einem Bowdenzug (13, 14) zur unabhängigen Betätigung der Feststelleinrichtung (26, 29, 30, 31) verbunden sind.
  4. 4. Mastverstelleinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Handhebel (11, 12) über einen Schnellverschluß mit dem Gabelbaum (7) verbunden sind.
  5. 5. Mastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene eine Zahnschiene (15) mit nach oben gerichteter Verzahnung ist, am verschiebbaren Schlitten (20) der Mastfuß (22) drehbar angebracht ist, die Feststelleinrichtung ein federbelasteter, vom Mastfuß (22) ausgehender Rastbolzen (26) ist, der in die Verzahnung (37, 38, 39) eingreift und der oder die Bowdenzüge (13, 14) mit dem drehb.aren Nastfuß (22) verbunden sind.
  6. 6. Mastverstelleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Lösen der Feststelleinrichtung der federbelastetete Rastbolzen (26) einen Querstift (29) enthält, eine oder zwei mit dem einen oder den zwei Bowdenzügen (13, 14) verbundene, federbelastete Keilflächen (36) am Querstift.(29) bei Betätigung des oder der Handhebel (11, 12) entlang bewegbar sind, so daß der Rastbolzen (26) anhebbar und aus der Verzahnung bewegbar ist.
  7. 7. Mastverstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in Fahrtrichtung bzw. zum Bug hinweisenden Flanken (38) der Verzahnung flach auslaufen, während die zum Heck hinweisenden Flanken (37) steil oder senkrecht abfallen.
  8. 8. Mastverstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den steilen oder senkrechten Flanken (37) halbzylinderförmige, senkrechte Aussparungen (39) angebracht sind, in die der Rastbolzen (26) eingreift.
  9. 9. Mastverstelleinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnschiene (15) aus Kunststoff besteht und daß die Flanken (37, 38) bzw. die zylinderförmigen Aussparungen (39) aus Stahleinlagen oder Stahlbuchsen (40) bestehen.
  10. 10. Mastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (15) an ihren Längsseiten (16, 17) abgeschrägt ist, vom Schlitten (20) umspannt ist, und in einer Längsvertiefung (5) im Surfbrettkörper (2) befestigt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3321620A1 (de) * 1983-06-15 1984-12-20 Heko Kunststoffteilevertriebs GmbH, 8091 Ramerberg Mastverstelleinrichtung an einem surfbrett

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DE3321620A1 (de) * 1983-06-15 1984-12-20 Heko Kunststoffteilevertriebs GmbH, 8091 Ramerberg Mastverstelleinrichtung an einem surfbrett

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Legal Events

Date Code Title Description
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