DE3318143A1 - Backen, insbesondere vorderbacken, einer skibindung - Google Patents
Backen, insbesondere vorderbacken, einer skibindungInfo
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Description
-X-
Beschreibung
b Die Erfindung bezieht sich auf einen Backen, insbesondere
einen Vorderbacken, einer Sicherheitsskibindung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Ein solcher Backen, der als Fersenhalter ausgebildet ist, ist beispielsweise in der AT-PS 309 284 beschrieben. Bei
dieser Ausführungsform ist das von der Feder belastete und in der Längsrichtung des Gehäuses verschiebbare Widerlager
von einem Kolben gebildet, an dessen Stirnseite der Sohlenhalter mittels dreier Rollen anliegt. Während eines
Vorwärtssturzes des Skifahrers gleitet eine der Rollen entlang einer steuerkurvenartigen Einbuchtung der
Stirnseite des federbelasteten Kolbens. Beim Einwirken von seitlichen Kräften gleitet eine der beiden weiteren
Rollen, je nach der Schwenkrichtung des Sohlenhalters,
entlang der Stirnseite des Kolbens seitlich ab, wodurch ein Verschieben des Kolbens in Gehäuselängsrichtung gegen
die Kraft der Feder erfolgt. Beim Auftreten von in anderen Fichtungen wirkenden Kräften laufen die soeben beschriebenen
Bewegungsabläufe gleichzeitig ab. Dieses aufwendig aufgebaute Auslösesystem des in dieser Druckschrift beschriebenen
Fersenhalters ist jedoch auf einen kompakt aufzubauenden Backen, insbesondere einem Vorderbacken,
nicht anwendbar.
Bei den in der AT-PS 362 694 und der AT-PS 352 597 gezeigten
Vorderbacken ist jeweils skifest ein Stützteil vorgesehen, welcher unter einem Winkel zueinander verlaufende
Stüt.-.linien bildet, die jeweils eine der Schwenkachsen
für die beiden möglichen Schwenkrichtungen des Sohlen-
halters darstellen. Während einer seitlichen Auslösung erfolgt daher nicht nur ein seitliches Verschwenken des
Sohlenhalters, sondern auch eine Anhebebewegung desselben. Durch dies« Anhebebcwegung wird zusätzlich auftretende
3318H3
Reibung des unter vertikaler Vorspannung stehenden Sohlenhalters
während der seitlichen Auslösung vermieden. Bei diesen Ausführungsvarianten ist jedoch die Möglichkeit
einer Verringerung der Auslösekraft bei einem Drehsturz rückwärts nicht gegeben.
Bei der in der CH-PS 591 261 (siehe insbesondere Fig. *i
bis 6) gezeigten Skibindung ist am Sohlenhalter ein Druckstift mit einem kugelig verdickten Ende vorgesehen, der
in einem Gehäuse allseitig schwenkbar ist. Hierbei ist das Gehäuse mit einer Auflagefläche versehen, mit der trapezförmigen,
von einer Feder beaufschlagte Druckplatte des Sohlenhalters zusammenwirkt. Durch die Trapezform der
Druckplatte wird der Sohlenhalter bei einer seitlichen
Auslenkung, bei der das Trapez um eine der seitlichen Begrenzungslinien
kippt, vom Ski. auch etwas abgehoben. Bei einem Auslösen nach oben kippt die Druckplatte des Sohlenhalters
um die obere Begrenzungslinie. Bei diesem Backen sind jedoch nur für eine rein seitliche Auslösung oder
Höhenauslösung definierte Auslösekraftverhältnisse gegeben .
Bei einem Backen gemäß Fig. 1 bis 7 der DE-OS 29 50 777
ist ein zweiteiliger Sohlenhalter vorgesehen, der zur
seitlichen und vertikalen Halterung des Skischuhes entsprechend ausgebildet ist. Die beiden Sohlenhalterteile
sind um den im skifesten Gehäuse angeordneten Bolzen schwenkbar gelagert. Die beiden Sohlenhalterteile stehen
unter der Wirkung eines Kolbens, der seinerseits durch ei-30
ne Feder beaufschlagt ist. Die Wirkung des federbeaufschlagten Kolbens auf die beiden Sohlenhalterteile erfolgt
über zwei Verlängerungen des Kolbens. Jede Verlängerung stützt sich auf einer Vorderwand des zugehörigen Sohlen-
halterteiles ab. Bei einem seitlichen Ausschwenken einer 35
der beiden Sohlenhalterteile beaufschlagt dieser die ihm zugeordnete Verlängerung des Kolbens und verschiebt den
Kolben in Skilängsrichtung gegen die Kraft der Feder. Da
-t- r
dieser Backen nur eine rein horizontale Ausschwenkbewegung der Sohlenhalterteile zuläßt, wirkt sich die bei einem
Drehsturz rückwärts zwischen der Skischuhsohle und den
Sohlenh^ltertellen zusätzlich auftretende Reibungskraft dahingehend aus, daß die Auslösekraft erhöht wird und eine
sichere das Bein des Skifahrers nicht gefährdende Auslösung
unter Umständen nicht mehr gegeben ist.
Ein Backen, welcher die für einen rückwärtigen Sturz zwisehen
Sohlenniederhalter und Skischuhsohle auftretende erhöhte Reibung zumindest teilweise kompensiert, ist aus
der DE-OS 28 12 149 bekannt. Der Sohlenhalter dieser Ausführungsform
ist einteilig ausgebildet und mit einem Bügel fest verbunden. Dieser Bügel ist um eine an einem Ge-
° häuse angeordnete Lagerachse schwenkbar gelagert, um welche
Achse auch der Sohlenhalter schwenkbar angeordnet ist. Das Gehäuse ist um einen senkrecht auf der Skioberseite
stehenden Schwenkzapfen drehbar gelagert. Dieser Schwenkzapfen weist eine Abflachung auf. die als Abstützung für
ein elastisches Verriegelungssystem dient. Das Verriegelungssystem
der einen Ausführungsform besteht im wesentlichen aus einer einenends an einem Widerlager abgestützten
Feder, die anderenends einen Kolben beaufschlagt, welcher seinerseits ein an ihm schwenkbar angeordnetes
Kippelement trägt, das durch die Kraft der Feder gegen den Schwenkzapfen gedrückt wird. Bei einem Anheben des Sohlenhalters
schwenkt dieser mit dem Bügel um die Lagerachse. Ein mit dem Bügel verbundener Querteil beaufschlagt das
Kippelement, das teilweise von der Abflachung des Schwenk-30
zapfens freikommt und die Feder komprimiert. Dies führt
zu einer Verminderung der Größe der Verriegelungskraft,
wodurch die Widerstandskraft, die durch die Reibung zwischen der Skischuhsohle und dem Sohlenhalxer erzeugt wird,
kompensiert ist. Ein wesentlicher Nachteil dieses Vorder-35
backens besteht jedoch darin, daß er konstruktiv aufwendig ist und viele Bauteile aufweist, wodurch auch im Inneren
des Vorderbackens zusätzliche Reibungskräfte verursacht
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Backen
der eingangs genannten Art derart zu gestalten, daß zumindest
eine Kompensation der bei einem Drohsturz vom Backen
weg zwischen dem Sohlenhalter und der Skischuhsohle zusätzlich auftretenden Reibungskräfte mit einfachen baulichen
Mitteln erreicht wird.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Bakken erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1. Der erfindungsgemäße Backen ist sehr einfach aufgebaut. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung
der mit dem gegen die Kraft der Feder im Gehäuse verschiebbar geführten Widerlager zusammenwirkenden Anlagefläche
des Sohlenhalters erfolgt bei einem Drehsturz nach rückwärts ein Abwälzen des Sohlenhalters mittels seiner
Steuerfläche am Widerlager der Feder, wodurch dieses zumindest keine weitere Kompression der Feder bewirkt. Durch
die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist somit eine Kompensation der ansonsten zwischen dem Sohlenhalter und der Skischuhsohle
zusätzlich auftretenden Reibungskräfte und dadurch eine konstante Auslösekraft auch für einen Rückwärtssturz
gegeben. Dem Konstrukteur ist ein relativ großer Spielraum hinsichtlich der Ausbildung der Steuerflächen
gegeben, so daß die Auslösekraft bei einem Drehturz rückwärts auch geringer sein kann als bei einer rein
seitlichen Auslösung.
Eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung betrifft die Steuerflächen, welche entweder kontinuierlich abgerundet
sind oder als Schrägflächen ausgebildet sind, deren zurr.
übrigen Bereich des Sohlenhalters übergehende Kanten abgerundet sind. Je nach dem, wie die seitliche Auslösekraft
in Abhängigkeit von der Größe einer vertikalen Kraft veränderbar sein soll, wird die eine oder die andere Variante
der Ausbildung der Steuerflächen gewählt werden.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbei-
spiel darstellt, näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Backen in Seitenansicht
im Schnitt,
D Fig. 2 den erfindungsgemäßen Backen in Draufsicht im
Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 den Backen während einer seitlichen Auslösung ebenfalls in Draufsicht, und
Fig. 1I den Vorderbacken mit hochgeschwenktem Sohlenhalter
in Seitenansicht im Schnitt während einer Auslösung.
Auf einem Ski 1 ist ein Gehäuse 2 mittels nicht dargestellter Schrauben befestigt. Das Gehäuse 2 kann auch auf
einer Grundplatte, die auf einer skifesten Führungsschiene in Längsrichtung des Skis verschiebbar und in verschiedenen
Stellungen verrastbar ist, angeordnet sein. Am Gehäuse 2 ist ein einteiliger Sohlenhalter "■ um einen senkrecht
zur Skioberseite verlaufenden Bolzen 3 in einer Ebene parallel zur Skioberseite ausschwenkbar gelagert.
Der Sohlenhalter 4 umgreift die nicht dargestellte Skischuhsohle sowohl von oben als auch seitlich. Der Bolzen 3 ist
mit einem Gewinde 3a versehen, auf dem eine Zwischenhülse
mit einem Gegengewinde aufsitzt. Die Zwischenhülse 5 trägt zwei miteinander fluchtende Achszapfen 5a, die in der Abfahrtsstellung
des Backens parallel zur Skioberseite und im rechten Winkel zur Skilängsachse verlaufen. Der Sohlenhalter
k ist um die Achszapfen 5a in noch zu beschreiben- . 30
der Weise hochschwenkbar gelagert. Die Zwischenhülse 5 stellt einen eigenen Bauteil dar, mit dem der Sohlenhalter
li über die Achszapfen 5a verbunden ist. An seinem der
Skioberseite abgewandten Endbereich ist der Bolzen 3 mit
einem Schraubenkopf versehen, in den ein Betätigungswerk-So
zeug, beispielsweise ein Schraubendreher, einsetzbar ist.
Durch Drehen des Bolzens mittels des Werkzeuges erfolgt
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-if-
eine Höhenverstellung der Zwischenhülse 5 und somit des
Sohlenhalters 4, wodurch dieser an unterschiedlich dicke Skischuhsohlen angepaßt werden kann. Der Bolzen 3 ist an
seinem dem Schraubenkopf abgewandten Ende mit dem Gehäuse vernietet.
Ein seitliches Ausschwenken des Sohlenhalters 4 wird durch Verdrehen der Zwischenhülse 5 entlang des Gewindes 3a des
Bolzens 3, etwa über den Bereich von 1/4 eines vollen Gewindeganges,ermöglicht.
Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen werden, daß der Bolzen 3 nicht mit dem Gehäuse 2
vernietet ist, sondern mitsamt dem Sohlenhalter 4 schwenkbar ist.
Der Sohlenhalter 4 ist an seinem dem nicht dargestellten Skischuh abgewandten Bereich mit einer ebenen Anlagefläche
6 versehen, die im wesentlichen rechteckig gestaltet ist und in der Abfahrtsstellung des Backens senkrecht zur Skioberseite
und im rechten Winkel zur Skilängsachse verläuft.
Die Anlagefläche 6 des Sohlenhalters 4 ist an ihren den Seitenkanten des Skis zugewandten Bereichen mit zwei kontinuierlich
abgerundeten Steuerflächen 6a versehen. Die Mittellinien der beiden Steuerflächen 6a konvergieren in Richtung
zur Skioberseite und verlaufen außerdem unter einem spitzen Winkel zur Skilängsachse und von dem der Skioberseite
abgewandten Bereich der Anlagefläche 6 aus betrachtet etwa über die Hälfte bis zu zwei Drittel der Höhenerstreckung
der Anlagefläche 6.
Die Zwischenhülse 5 aufnehmende Bohrung des Sohlenhalters 4 kreuzt eine weitere Bohrung 8, deren Durchmesser dem
Durchmesser der erstgenannten Bohrung entspricht und die unter einem spitzen Winkel zur Skioberseite verläuft. Beide
Bohrungen liegen in ein und derselben senkrecht zur Ski-Oberseite und parallel zur Längserstreckung des Skis verlaufenden
Ebene. Die Bohrung 8 gestattet dem Sohlenhalter ein begrenztes Hochschwenken um die Achszapfen 5a. Die Neigung
der Bohrung 9 relativ zur Skioberseite entspricht
-Tt-
vorzugsweise der Neigung der Steuerflächen 6a der Anlagefläche β relativ zur Skioberseite.
Der Sohlenhalter 4 wird durch eine die Anlagefläche 6 beaufschlagende
elastische Vorspanneinrichtung in der Abfahrtsstellung
gehalten. Hierbei wird die Anlagefläche 6 des Sohlenhalters 4 von der ebenen Stirnfläche 9a eines von
einer Feder 7 beaufschlagten, innerhalb des Gehäuses 2 in Längsrichtung desselben verschiebbar geführten, hülsenförmigen
Widerlagers 9 in der Abfahrtsstellung gehalten. Der dem Sohlenhalter 4 abgewandte Endbereich der Feder 7
ist an einem weiteren Widerlager 10 abgestützt, das auf einer Stellschraube 11 sitzt. Die Vorspannung der Feder
ist durch Verdrehen der Stellschraube 11 einstellbar; die
jeweils eingestellte Federvorspannung ist an einer in Fig. 1 angedeuteten Anzeigevorrichtung 12 ablesbar.
Der Bewegungsablauf bei einer rein horizontalen Auslösung ist aus Fig. 3 ersichtlich. Wird der Sohlenhalter 4 durch
den nicht dargestellten Skischuh horizontal belastet, so verschwenkt er um den Bolzen 3, wobei der unterhalb der
Steuerflächen 6a befindliche Bereich der dieser Schwenkrichtung
zugeordneten Seitenkante der Anlagefläche 6 des
Sohlenhalters 4 das Widerlager 9 im Gehäuse 2 gegen die
25
Kraft der Feder 7 verschiebt. Bei einer rein horizontalen
Auslösung kommen daher die Steuerflächen 6a der Anlagefläche 6 des Sohlenhalters 4 nicht zur Geltung.
Erfolgt ein Drehsturz nach hinten, so wirkt der nicht dar-30
gestellte Skischuh mit einer nach oben gerichteten Kraft
auf den Sohlenhalter 4 ein. Durch diese Krafteinwirkung
verschwenkt der Sohlenhalter 4 um die Achszapfen 5a der Zwischenhülse 5; die obere Begrenzungskar.te der Anlagefläche
6 verschiebt das Widerlager 9 gegen die Kraft der 35
Feder 7 in Skilängsrichtung. Bei der gleichzeitig erfolgenden Ausschwenkbewegung des Sohlenhalters 4 um den Bolzen
kommt die iieser Schwenkrichtung zugeordnete Steuerfläche 6a des Sohlenhalters 4 dadurch zur Geltung, daß sich der
3318Η3
Sohlenhalter U entlang der Steuerfläche 6a am Widerlager
9 abwälzt, wodurch kein weiteres Komprimieren nor Feder
7 erfolgt. Die bei einem nicht hochschwenkbarfim Sohlenhalter
ansonsten zwischen der Skischuhsohie und dem Sohlenhalter
auftretende zusätzliche Peibungskr .ft, die das Auslösen
erschwert, wird nun durch die erfin'Jungsgemäßen
Maßnahmen - einerseits das begrenzte Hochschwenken des Sohlenhalters 4 und anderseits das Ausbilden von Steuerflächen
6a - kompensiert. Je nach der Winkelstellung der Steuerflächen 6a relativ zur Skioberseite in der Abfahrtsstellung, ist die bei einem nach rückwärts erfolgenden
Drehsturz vorliegende Auslösekraft entweder gleich groß derjenigen eines rein horizontalen Auslösens oder aber
auch gegenüber dieser verringert.
Zusammenfassend ist noch zu bemerken, daß dem Konstrukteur ■
ein Spielraum hinsichtlich der Schrägstellung der Steuerflächen, deren Breite, als auch des' Ausmaßes des Hochschwenkens
des Sohlenhalters gegeben ist. Auch ist es möglich, anstatt abgerundeter Steuerflächen ebene Schrägflächen
vorzusehen, deren zum übrigen Bereich des Sohlenhalters übergehende Kanten abgerundet sind.
Die Verschwenkbarkeit des Sohlenhalters 4 um die durch
die Zapfen 5a gebildete Querachse ermöglicht auch eine Feinanpassung an unterschiedliche Sohlendicken und eine
Berücksichtigung von Schnee und Schmutz unter der Sohle.
Eine Grobanpassung der Sohlenhalterhöhe ist durch Drehen des Bolzens 3 möglich, wodurch die Hülse 5 und mit ihr
der Sohlenhalter 4 eine Höheneinstellbewegung ausführen.
Leerseite
Claims (5)
- PatentansprücheBacken, insbesondere Vorderbacken, einer Sicherheitsskibindung, mit einem eine Feder aufnehmenden, skifesten Gehäuse, welche Feder einenends an einer Stellschraube und anderenends an einem gegen die Kraft der Feder in der Längsrichtung des Gehäuses verschiebbaren Widerlager abgestützt ist, das zumindest einen Sohlenhalter in der Abfahrtsstellung hält, der an einer skifesten, senkrecht zur Skioberseite verlaufenden und an einer weiteren quer zur Skilängsachse verlaufenden Achse begrenzt versehwenkbar gelagert ist und welcher Sohlenhalter am Widerlager an dessen der Feder gegenüberliegenden Seite anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar am Federwiderlager (9) anliegende Anlagefläche (6) des Sohlenhal-ters (4) eine im wesentlichen rechteckige, ebene Fläche ist, deren beide sie seitlich begrenzenden Bereiche, von deren Skioberseite abgewandten Bereich betrachtet, in einem Ausmaß der Hälfte bis zwei Drittel der Höhenerstreckung der Aniagefläche (6) mit je einer derart abgeschrägten Steuerfläche (6a) versehen sind, daß bei um die Querachse hochgeschwenktem Sohlenhalter dessen seitliches Ausschwenken erleichtert wird.
- 2. Backen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerflächen (6a) zum Skischuh hin und aufeinander zu geneigt sind.
- 3. Backen nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daÄ die Steuerflächen (6a) entweder kontinuierlich abgerundet sind oder als Schrägflächen ausgebildet sind, deren zum übrigen Bereich des Sohlenhalters (4) übergehenden Kanten vorzugsweise abgerundet sind.
- 4. Backen, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 die weitere, quer zur Skilängsrichtung verlaufende, zur schwenkbaren Lagerung des Sohlenhalters (4) vorgesehene Achse von zwei miteinander fluchtenden Achszapfen (5a) gebildet ist, welche an einer Zwischenhülse (5) angeordnet sind, die in einer Bohrung des Sohlenhalters (4) gelagert ist undam skifesten Bolzen (3), vorzugsweise in der Höhenrichtung desselben verstellbar, angeordnet ist. 30
- 5. Backen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sohlenhalter (4) von einer weiteren, die die Zwischenhülse (5) aufnehmende Bohrung kreuzenden Bohrung (8) durchsetzt ist, welche unter einemWinkel zur Skioberseite in Richtung zum Skiende hin geneigt in einer Ebene normal zur Skioberseite und parallel zur Skilängsachse verläuft und dem Sohlenhalter (4) die begrenzte Verschwenkbewegung um die3318Η3Achszapfen (5a) gestattet.
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