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DE3317779A1 - Haltebuegel mit angewinkeltem greifglied fuer ein elektronenstrahlerzeugungssystem - Google Patents

Haltebuegel mit angewinkeltem greifglied fuer ein elektronenstrahlerzeugungssystem

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Publication number
DE3317779A1
DE3317779A1 DE19833317779 DE3317779A DE3317779A1 DE 3317779 A1 DE3317779 A1 DE 3317779A1 DE 19833317779 DE19833317779 DE 19833317779 DE 3317779 A DE3317779 A DE 3317779A DE 3317779 A1 DE3317779 A1 DE 3317779A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heater
angled
bracket
gripping members
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833317779
Other languages
English (en)
Inventor
Robert John Quarryville Pa. Alexander
John Richard Lancaster Pa. Hale
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Licensing Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE3317779A1 publication Critical patent/DE3317779A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/82Mounting, supporting, spacing, or insulating electron-optical or ion-optical arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/48Electron guns
    • H01J29/485Construction of the gun or of parts thereof

Landscapes

  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

RCA 78315
AT: 14. Mai 1982
Ser. No. 378,240
RCA Corporation,
New York, N.Y., V.St.ν.Α.
HaltebügeT mit angewinkeltem Greifglied für
ein El ektronenstrahlerzeugungssystem
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Elektronenstrahl erzeugungssystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere auf ein Elektronenstrahlerzeugungssystem für Vielstrahl -Kathodenstrahlröhren, in dem die Befestigung einer Reihe Haltebügel an zwei oder mehreren Halterungsstäben durch angewinkelte Greifglieder der Haltebügel erreicht wird.
In einer Kathodenstrahlröhre, beispielsweise einer Fernsehbildröhre, finden sich gewöhnlicherweise ein oder mehrere Elektronenstrahlerzeugungssysteme mit indirekt geheizter Kathodenanordnung. Die meisten Farbfernsehröhren sind mit drei derartigen Strahler zeugern bestückt. So ein System enthält einen scheibenförmigen Kathodenkörper, dessen Vorderseite mit einem Elektronen abgebenden Belag überzogen ist, über dem ein Gitter mit nur geringem Abstand angeordnet ist. Ein Widerstandsheizer mit beschichtetem Heizfaden ist nahe an der anderen, hinteren Flache des Kathodenkörpers angeordnet. Der Kathodenkörper kann an einem rohrförmigen Teil gelagert sein, das auch den Heizer enthalten, von dem zwei Schenkel abstehen. Alle Teile sind an zwei gemeinsamen isolierenden Halterungsstäbeabefestigt.
Jeder Heizerschenkel ist indirekt über einen Heizerhaltestreifen oder -bügel mit einem der gemeinsamen Halterungsstäbe verbunden. Anders als die zwischen den beiden Halterungsstäben befestigten Gitterelektroden des Elektronenstrahlerzeuger ist jeder Heizern al tebügel nur mit einem der Halterungsstäbe verbunden. Das eine Ende des Haltebügels ist zur Herstellung der Verbindung zwischen Heizerhältebügel und Halterungsstab zu einer Klaue oder einem Greifer ausgebildet, der bei erhöhter Temperatur im Halterungsstab eingebettet wird. Häufig wird der Greifer des Heizerhaltebügels nur lose im Halterungsstab eingebettet, so daß sich der Heizer frei ist, sich während des Betriebs des Elektronenstrahierzeugungssystems zu bewegen. Durch eine solche Bewegung, insbesondere bei Vi el strahl-Kathodenstrahlröhren mit einer Vielzahl von Kathoden, werden Änderungen zwischen den Kathoden hervorgerufen und damit die elektrischen Eigenschaften des Elektronenstrahlerzeuger nachteilig beeinflußt. Außerdem können durch die Bewegung des Heizerhaltebügels Teilchen vom Halterungsstab abgetragen werden. Auch das ist unerwünscht, da diese Teilchen auf dem Bildschirm Flecken verursachen können.
Es ist daher eine wesentliche Aufgabe der Erfindung, die Halterungsvorrichtungen in einem Elektronenstrahlerzeugungssystem zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die vorliegende Erfindung führt also zu einer Verbesserung eines Elektronenstrahlerzeugungssystems, bei dem Vorrichtungen, die ein oder mehrere Elektronenstrahlen erzeugen und auf ihre Bahnen ausrichten, entlang mehrerer isolierter Halterungs- oder Trägervorrichtungen mit einem gewissen Abstand angeordnet und durch Vorrichtungen zur Befestigung an diesen gehaltert sind. Ein
■: f.:..Γ:"-"..:-·:"1: 33Π779
-δ-Befestigungsgreifer mit zwei nur wenig voneinander beabstandeten, im Endstück der Befestigungsteile ausgebildeten Greifglieder gehört zu dieser Verbesserung. Durch das Abwinkein eines der beiden Greifglieder gegen das andere wird die Haltefestigkeit der Befestigungsteile in den isolierten Halterungs- oder Trägervorrichtungen erhöht.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
10
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht, zum Teil im Schnitt, eines Teils eines
bekannten Elektronenstrahlerzeugungssystems,
15
Fig. 2 eine Vorderansicht, zum Teil im Schnitt, eines Teils des bekannten Elektronenstrahlerzeugungssystems aus Fig. 1 mit einer indirekt geheizten Kathodenanordnung,
Fig. 3 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Heizerhaltebügels,
Fig. 4 eine Seitenansicht entlang einer Schnittlinie 4-4 in Fig. 3,
Fig. 5 eine Vorderansicht, zum Teil im Schnitt, eines Teiles eines Elektronenstrahlerzeugungssystems mit einer indirekt geheizten Kathodenanordnung und neuen, erfindungsgemäßen Heizerhaltebügeln.
Fig. 1 zeigt konstruktive Details eines vorbekannten, in einer Kathodenstrahlröhre montierten Elektronenstrahlerzeugungssystems, wie es in ähnlicher Form aus der US-PS 38 73 879 bekannt ist. Das Elektronenstrahlerzeugungssystem der vorbekannten und der erfindungsgemäßen Art können, mit Ausnahme von Unterschieden im
-β-Ι Greiferaufbau der Haltebügel für den Heizer und/oder der Kathodenanordnung, denselben konstruktiven Aufbau zeigen, folglich ist auch die detaillierte Beschreibung des in Fig. 1 dargestellten Systemaufbaus auf beide Ausführungen anwendbar.
·
Die in Fig. 1 teilweise dargestellte Kathodenstrahlröhre, z.B. Fernsehbildröhre enthält u.a. einen evakuierten Glaskolben 11, der • bei einer vollständigen Fernsehbildröhre eine rechteckige Frontplattenscheibe und einen Trichter mit angeformtem Hals 13 umfaßt. Das Halsende von 13 ist vakuumdicht durch einen Glasfuß 15 abgeschlossen, durch den mehrere Leitungen oder Stifte 17 hindurchführen. Mit den Stiften 17 ist außerhalb des Kolbens 11 eine Sockel platte 19 befestigt.
Im Röhrenhals 13 ist mittig ein Bipotential- oder Doppelspannungs-Inline-Elektronenstrahlerzeugungssystem 21, angeordnet, welches drei Elektronenstrahl bündel zu erzeugen und diese entlang koplanarer, konvergenter Strahlwege mit gemeinsamer im wesentlichen longitudinaler Richtung auf den Bildschirm zu richten gestattet.
Das Strahlerzeugungssystem enthält zwei elektrisch isolierende Glasträger oder Halterungsstäbe 23a und 23b, die die verschiedenen Elektroden halten um in üblicher Weise eine zusammenhängende Einheit zu bilden. Die Elektrodenanordnung enthält drei in Querrichtung im wesentlichen gleich beabstandete koplanare Kathodenanordnungen 25 (für die Erzeugung jedweils eines der Strahlbündel), eine Steuergitterelektrode 27 (auch mit Gl bezeichnet), eine Abschirmgitterelektrode 29 (auch mit G2 bezeichnet), eine erste Beschleunigungs- und Fokussierungselektrode 31 (auch mit G3 bezeichnet), eine zweite Beschleunigungs- und Fokussierungselektrode 33 (auch mit G4 bezeichnet) und einen Abschirmbecher 35, diese Bauteile sind in der angegebenen Reihenfolge mit Abständen längs der Halterungsstäbe 23a und 23b angeordnet. Die einzelnen Elektroden des Strahlerzeugungssystems 21 sind elektrisch mit den Stiften
17 direkt oder über Metallstreifen 37 verbunden. Die Sol!stellung des Strahlerzeugungssystems 21 im Röhrenhals 13 wird durch die Halterung auf den Stiften 17 und durch Vorsprünge oder Finger 39 auf dem Abschirmbecher 35 hergestellt, die auf eine leitfähige, innere Beschichtung 41 der Röhrenhals-Innenfläche 13 drücken und Kontakt mit dieser machen. Die innere Beschichtung 41 erstreckt sich über die Innenfläche des Röhrentrichters und ist mit einem Anodenanschluß {nicht gezeigt) verbunden.
Jeder der Halterungsstäbe 23a und 23b ist ein ca. 11 mm breites, ca. 48 mm langes und ca. 4,25 mm dickes Parallelflach. Die Stäbe 23a und 23b werden durch Verfestigen oder Pressen einer geeigneten Glaspulvermasse in einer Gußform hergestellt. Nach dem Formgießen werden die Stäbe geflammt oder glasiert, wodurch das Material entgast, die Stab-abmessungen fixiert und die Stäbe verfestigt werden, um deren Anfälligkeit für Springen oder Brechen zu verringern. Die Halterungsstäbe 23a und 23b haben jeweils eine Montage- oder Einbaufläche 45 und eine Halte- oder Tragefläche 47. Die beiden in Längsrichtung verlaufenden, an die Haltefläche 47 angrenzenden Kanten werden mit einer ca. 30 Grad abgeschrägten Kante oder Phase geformt, um die nachfolgende Befestigung oder Montage zu erleichtern. Die verschiedenen Elektroden 25 bis 33 sind jeweils mit Trage- oder Haltestreifen versehen, die in die Montagefläche 45 der Haltestäbe 23a und 23b eingebettet sind.
Während der Formgebung werden mindestens zwei Bezugs- oder Kennungsausnehmungen 49 und 51 in jede der Halteflächen 47 der Haltestäbe 23a und 23b eingebracht. Die Bezugsausnehmungen 49 und 51 befinden sich auf der Mittellinie der längs verlaufenden Halterungsachse und erleichtern das Ausrichten der Halterungsstäbe während der Einbettung und Befestigung. Diese Befestigung und Einbettung ist in der US-PS 43 41 545 beschrieben.
Fig. 2 zeigt die Kathodenanordnung 25 mit einen Kathodenbecher, der eine Seitenwandung 53 und einer Stirnwand, die das Kathodensubstrat 35
-δ-darstellenden Endstück 55, beide aus einem Stück, enthält. Diese Seitenwandung 53 ist mit dem einen Ende einer zylindrischen Kathodenmuffe oder -hülle 57 verschweißt, deren zweites Ende wiederum mit einer Kathodenanschlußöse 59. Mit der Kathodenanschlußbse 59 ist eine Kathodenhaiterung 61 verschweißt, die an beiden Enden in die gläsernen Halterungstäbe 23a und 23b eingebettet ist. Die äußere oder vordere Seite der Stirnwand 55 trägt eine Beschichtung 63 aus elektronenemittierendem Material. Ein Widerstandsheizer 65 aus einem beschichteten Heizfaden, der als Doppel spirale ausgebildet ist, sitzt in der Muffe 57. Zwei Heizerschenkel oder Enden 67 und 69 des Heizfadens 65 schauen aus der Muffe 57 heraus und sind mit Befestigungselementen verschweißt, die zwei streifenförmige, an zwei Heizeranschlüssen 75 bzw. 77 angeschweißte Schenkel enthalten. Die Heizeranschlüsse 75 und 77 sind mit zwei Heizerhaltebügeln oder -bändern 79 bzw. 81 verschweißt. Die Heizerhaltebügel 79 und 81 sind in die gläsernen Halterungsstäbe 23a bzw. 23b eingebettet.
Die in die gläsernen Halterungsstäbe 23a und 23b eingebetteten Heizerhalterungsbügel 79 und 81 sind an ihren Enden mit Klauen oder greiferähnlichen Gliedern versehen. In der bekannten, in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform haben diese Greifer stumpfe Enden 83 und rechteckförmige Ecken 85, wobei eine Greifer- oder Maul Öffnung 87 das Glas während der Befestigung erfassen soll, um so die Heizerhaltebügel 79 und 81 in den Halterungsstäben 23a bzw. 23b zu halten. Die in Fig. 2 gezeigte Greiferausführung ist zum Festhalten des Glases gut geeignet, jedoch führen die rechteckigen Ecken 85 der Greifer, die hohe Spannungen in den gläsernen Halterungsstäben 23a und 23b verursachen, zu mechanischen und elektrischen Ausfällen. Außerdem ergeben die rechteckförmigen Ecken 85 einen hohen Widerstand beim Einbetten der Greifer in die beim Einbetten zähflüssigen gläsernen Halterungsstäbe 23a und 23b.
Eine verbesserte Ausführungsform eines Heizerhaltebügels 101 ist in den Figuren 3 und 4 gezeigt. Der verbesserte Heizerhaltebügel 101 enthält einen Haupt- oder Rumpfteil 103 mit einem abgewandten Ende 105 und einem zugewandten Ende 107. Das zugewandte Ende 107 ist mit einem gegabelten oder greiferähnlichen Teil versehen, das zwei nur wenig beanstandete, eine Maul öffnung 112 aufspannende Greifglieder 109 und 111 enthält. Die Maulöffnung 112 macht typischerweise ca. 60 % der Breite des abgewandten Endes 107 des Heizerhaltebügels 101 aus. Eine äußere Kante 113 jeder der beiden Greiferglieder 109 und 111 ist mit einem Radius ausgebildet, der typischerweise ungefähr die Breite eines der Greifglieder an dessen schmälsten Stelle entspricht. Ein typischer Wert für den Radius der äußeren Kante ist ca. 0,51 mm und der Radius für eine innere Kante 115 soll im Bereich von 0,13 mm bis 0,25 mm liegen. Um den Viskositätswider stand der Greifglieder 109 und 111 weiter zu vermindern, bildet die nach vorne weisende innere Kante 115 jedes Greifgliedes mit der äußeren Kante 113 des Greifgliedes einen Winkel von ca. 10 bis 15 Grad. Um die Haltefestigkeit des Heizerhaltebügels 101 an den Halterungsstäben zu verbessern, sind die Greifglieder 1Q9 und 111 gegenüber dem Rumpfteil 103 des Bügels 101 abgewinkelt. Beide Grei fgli eder 109 und 111 sind in Fig. 4 in der Form dargestellt, bei der sie jeweils in der entgegengesetzten Richtung von dem Rumpfteil 103 mit ca. 5 bis 30 Grad abgewinkelt sind. Zugversuche, bei denen die zum Herausziehen eines Heizerhaltebügels 101 aus dem gläsernen Halterungsstab erforderliche Kraft gemessen wird, haben gezeigt, daß, auch wenn nur eines der Greifglieder bezüglich des Rumpfteils 103 des Heizerhaltebügels 101 abgewinkelt ist, gewöhnlich der gläserne Halterungsstab zu Bruch geht, bevor die Halteglieder des Heizerhaltebügels 101 aus dem Halte^rungsstab herausgezogen werden konnte. Tabelle 1 faßt die Meßergebnisse für die verbesserten Heizerhaltebügel 101 zusammen.
\J i I I /
Probe
- 10 - Haltefestigkeit
TABELLE 1 (kg)
Ei nführungswi derstand 15,0*
(kg) 14,2+
1,54
1,36
* Herausbrechen des Glases bei vier von fünf Versuchen + Herausbrechen des Glases bei einem von fünf Versuchen.
In der ersten mit A bezeichneten Versuchsreihe wurden Heizerhaltebügel der verbesserten Ausführung in vielgestaltige, in der Zusammensetzung mit den hier beschriebenen Halterungsstäben 23a und 23b identischen Halterungsstäbe eingebettet. Nur eines der Greif^- glieder 109 und 111 war bezüglich des Rumpf teils 103 des Heizerhaltegliedes 101 mit ca. 16 Grad abgewinkelt. Die Testreihe B umfaßte fünf Heizerhaltebügel, die mit der Ausnahme, daß keines der Greif glieder 109 und 111 bezüglich des Rumpf teils 103 des Bügels 101 abgewinkelt war, denen der Testreihe A ähnlich waren. Das abgewandte Ende 107 des Haltebügels 101 sowohl bei dem Bügel der Testreihe A als auch bei dem Bügel der Testreihe B, war über eine Länge von ca. 1,78 mm in einen gläsernen Halterungsbügel eingebettet, der in der Zusammensetzung mit den Haltebügeln 23a und 23b identisch war. Die Tabelle 1 zeigt die gemessenen Durchschnittswerte der erforderlichen Kräfte zum Einsenken in eine Tiefe von 1,78 mm und zum Herausziehen der Halterungsbügel proben für eine Zugrichtung normal zur Oberfläche des Halterungsstabes. Bemerkenswerterweise zogen oder rissen die Greif glieder 109 und 111 während der Zugprobe in vier von fünf Fällen bei der Versuchsreihe A, in der eines der Greifglieder mit ca. 16 Grad bezüglich des Rumpfes 103 des Bügels 101 abgewinkelt war, einen Teil der Glashalterung heraus. Die Haltefestigkeit des verbesserten Greifers übertraf also die Stärke des Haltestabes.
-ΠΙ Um vergleichen zu können, ist die für die Messung der Einbettungsund Zugkräfte verwendete Elektrodentragestruktur ähnlich in der Ausführung, wie die in den Fig. 5 und 6 der US-PS 40 96 408 gezeigte Struktur. Die breit beabstandeten, in dieser Patentschrift beschriebenen Trägerbänder oder -streifen haben nicht die Rückhaltefestigkeit der erfindungsgemäßen, angewinkelten Greifglieder. Die Patentschrift gibt an, daß die Trägerbänder relativ schmal sind und einen Abstand voneinander aufweisen, der vorzugsweise größer oder gleich der halben maximalen Elektrodenbreite ist. Drei Sätze von Proben C, D und E wurden zusammengestellt. Jeder Satz enthielt zehn Teile. Im Satz C wies jedes der zehn Teile eine Trägerstruktur mit zwei breit beabstandeten, relativ zum Elektrodenkörper, gerade geführten Bändern auf. Die Bänder des Satzes D hatten die gleiche konstruktive Trägerstruktur wie im Satz C jedoch um ca. .16 Grad bezüglich des Elektrodenkörpers abgewinkelt. Der Satz E war mit der Ausnahme, daß die Streifen um ca. 30 Grad verdreht oder abgebogen waren, ähnlich dem Satz C. Tabelle 2 enthält die Mittelwerte der gemessenen Einsenk- und Extraktionskräfte für jeden Satz. Bei keiner der Proben war die Rückhaite- festigkeit der Streifen in den Glashaiterungsstäben groß genug, um ein Herausziehen von Glas durch die Bänder während des Extraktionsversuches herbeizuführen. Bei den in Tabelle 1 dargestellten Versuchen betrug die Streifeneinsenktiefe bei den Proben der Sätze C, D und E ca. 1,78 mm und die Zusammensetzung der Glashalterungs stäbe war identisch mit denen der Halterungsstäbe 23a und 23b.
- 12 - Haltefestigkeit (kg)
TABELLE 2 6,9**
Ei nführungswi derstand 5,9 ***
(kg) 12,35
0,36
0,36
0,82
Probe
** zwei von zehn geraden Streifen waren lose im Glashalterungs stab befestigt
*** fünf von zehn angewinkelten Streifen waren lose im Glas halterungsstab befestigt.
Ein Vergleich der Tabellen 1 und 2 beweist die überlegene sich aus der Messung der Extraktionskraft ergebende Rückhaltefestigkeit der neuartigen Heizerhaltebügel 101 mit ihren angewinkelten Greifgliedern 109 und 111. Die niedrige Rückhaltefestigkeit der weit beabstandeten Bänder der Versuchsproben C, D und E ist auf die Ungeeignetheit der weit beabstandeten Bänder zurückzuführen, das Glas in dem Gebiet zwischen den Bändern festzuhalten. Tatsächlich unterstützen sich die Bänder der Proben C, D und E, anders als bei einem Befestigungssystem mit kaum beabstandeten Greifgliedern 109 und 111 des Heizerhaltebügels 101, nicht gegenseitig in ihrer Funktion.
Auch wenn die Erfindung nur anhand eines Heizerhaltebügels beschrieben ist, ist es selbstverständlich, daß die erfindungsgemäße angewinkelte GreifStruktur auch bei anderen Komponenten des Elektronenstrahlerzeuger verwendet werden kann, so beispielsweise bei dem Träger für die Kathodenanordnung und den Greifern der Elektrodenglieder, die in den Tragestäben 23a und 23b eingebettet sind. Das sei anhand der Fig. 5 dargestellt, die eine Kathodenanordnung 125 mit einem Kathodenträger 161 zeigt, der in die Halterungsstäbe 23a und 23b eingebettet ist und ein angewinkeltes Greifglied mit einer zu der hier beschriebenen Versetzung des Heizerhaltebügels 101 identischen Versetzung versehen ist.
Leerseite

Claims (1)

  1. ; PATEN^ ANWÄLTE I. '
    Dft." dTETER" vVb'EZOLD '
    DIPL. ING. PETER SCHÜTZ DIPL. ING.WOLFCANG HEUSLER
    MAR1A-THERESIA-STRASSE 22 POSTFACH 86 02 60
    D-8OOO MUENCHEN 86
    RCA 78315
    AT: 14. Mai 1982
    Ser. No. 378,240
    RCA Corporation,
    New York, N.Y., V.St.v.A.
    ZUGELASSEN BEIM EUROPAISCHEN PATENTAMT
    EUROPEAN PATENT ATTORNEYS MANDATAIRES EN BREVETS EUROPE
    TELEFON 089/4 7O 60 Ο'.' TELEX ">22 63β TELEGRAMM SOMBFZ
    Haltebügel mit angewinkeltem Greifglied für
    ein Elektronenstrahlerzeugungssystern
    Patentansprüche
    M JElektronenstrahlerzeugungssystem (21) mit Vorrichtungen (25,...) zur Erzeugung und Strahlführung, entlang einer Bahn mindestens eines Elektronenstrahlbündels, wobei diese Erzeugungs- und Strahlführungsvorrichtungen voneinander entlang mehrerer isolierender Halterungsvorrichtungen (23a, 23b) beabstandet sind und Befestigungsvorrichtungen zur leichteren Befestigung an die isolierenden Halterungsvorrichtungen (23a, 23b) enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß eine derartige Befestigungsvorrichtung einen Haltegreifer (101) mit zwei nahe beabstandeten Greifgliedern (109, 111) an seinem einen Ende (107) zur Einbettung in eine der isolierenden Halterungsvorrichtungen (23a, 23b) enthält, wobei mindestens eines der zwei Greifglieder (109, 111) bezüglich des anderen Greifgliedes zur Erhöhung der Rückhaltefestigkeit der Befestigungsvorrichtung an der einen isolierenden Halterungsvorrichtung (23a oder 23b) abgewinkelt ist.
    POSTSCHECK MÖNCHEN NR. 69148-800
    BANKKONTO HYPOBANIt MÜNCHEN IBLZ 700 200 401 KTO. 60 60 257 378 SWIFT HYPO DE
    ] 2. Elektronenstrahlerzeugungssystem (21) nach Anspruch 1 zur Verwendung in einer Kathodenstrahlröhre, wobei die Erzeugungs- und
    Strahlführungsvorrichtungen (25, ) mehrere indirekt geheizte
    Kathodenanordnungen (25) sowie mindestens zwei beabstandeten und aufeinanderfolgenden Elektroden (27, 29) mit ausgerichteten Blendenöffnungen für die Strahl durchführung mehrerer Elektronenstrahlbündel, und die Kathodenanordnungen (25) mehrere Kathodenheizer (65), die mit mindestens zwei elektrisch isolierende Halterungsstä'-ben (23a, 23b) mittels mehrerer Heizerhaltebügel (IOD verbunden sind, enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Heizerhaltebügel (101) einen Rumpfteil (103) mit einem abgewandten Ende (105) und einem zugewandten Ende (107) enthält, wobei das zugewandte Ende (107) einen gegabelten Teil mit zwei dicht beabstandeten Greifgliedern (109, 111) zur Einbettung in eine der isolierenden Halterungsstäbe (23a, 23b) aufweist und mindestens eines der zwei Greifglieder (109, 111) bezüglich des Rumpfteiles (103) zur Erhöhung der Rückhaltefestigkeit des Heizerhaltebügels (IOD an" dem einen isolierenden Halterungsstab (23a oder 23b) abgewinkelt ist.
    3. Elektronenstrahlerzeugungssystem (21) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Glied (109, 111) in einem Winkel von ca. 12 bis 16 Grad zum Rumpfteil (103) des Heizerhaltebügels (101) steht.
    4. Elektronenstrahlerzeugungssystem (21) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Greifglieder (109, 111) in Bezug auf den Rumpfteil (103) des Heizerhaltebügels (101) angewinkelt sind.
    5. Elektronenstrahlerzeugungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Greifglieder (109, 111) in Bezug aufeinander in entgegengesetzter Richtung mit einem Winkel von jeweils ca. 12 bis 16 Grad zum Rumpfteil (103) des Heizerhaltebügels (101) abgewinkelt sind.
DE19833317779 1982-05-14 1983-05-16 Haltebuegel mit angewinkeltem greifglied fuer ein elektronenstrahlerzeugungssystem Ceased DE3317779A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/378,240 US4486685A (en) 1982-05-14 1982-05-14 Electron gun assembly with bead strap having an angulated grasping member

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DE19833317779 Ceased DE3317779A1 (de) 1982-05-14 1983-05-16 Haltebuegel mit angewinkeltem greifglied fuer ein elektronenstrahlerzeugungssystem

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