DE3134090C2 - Kathodenstrahlröhre - Google Patents
KathodenstrahlröhreInfo
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Abstract
Bei einer Elektronenstrahlröhre ist eine elektrische Leitereinrichtung zwischen einen Anschluß für die Anodenversorgungsspannung am Trichter und die Elektronenkanone im Hals parallel zu einem inneren leitenden Graphitfilm geschaltet; sie verbindet elektrisch den äußeren Anschluß mit der Kanone. Der leitende innere Graphitfilm besitzt einen Abschnitt hohen Widerstands und einen Abschnitt niedrigen Widerstands. Die elektrische Leitereinrichtung besitzt einen Widerstand, der kleiner als derjenige des Abschnittes mit hohem Widerstand ist. Beim sogenannten "spot-knocking" wird wahlweise eine Hochspannung über die elektrische Leitereinrichtung an die Elektronenkanone gelegt; im Betrieb wird die Versorgungsspannung über den leitenden inneren Graphitfilm der Elektronenkanone zugeführt.
Description
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Anodenspannungsanschluß und die Elektronenkanone
eine elektrische Leitereinrichtung mit einem Schalter gelegt ist, die be: geschlossenem Schalter
einen Widerstand aufweist, der kleiner als derjenige
des hochohmigen Abschnittes des Graphiifilmes ist. und über welche Hochspannung von dem Anodenspannungsanschluß
an die Elektronenkanone gelegt werden kann. ■"'
2. Kathod· nilrahlröhre nach Anspruch 1. dadurch
gekennzeichnet, daß die elektrische Lciiercinrichtung
als Schalter einen Rccd-.Schiillcr (13) aufweist,
der an einem Ende mit d-jm Ap.odenspannungsanschluß
(7) verbunden ist. sowie «.inen niederohmigen Graphiifümstreifcn Ifia) aufweist, der am einen Ende
mit dem niederohmigen Abschnitt (6) des inneren Graphitfilmes verbunden ist und am anderen Ende
einem Schaltkontakt (13;;; des Rccdschaltcrs gegenübersteht,
wobei der Rccd-Schulter extern betätigbar
ist und den Schaltkontakl in Berührung mit dem niederohmigen Graphitfilmstreifen bringen kann
(F ig. 3 und 4).
3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Leitereinrichtung
einen weiteren niederohmigen Abschnitt (66; des Graphitfilmes, der mit dem Anodenspannungsanschluß
(7) und dem hochohmigen Abschnitt (5]t verbunden ist, sowie eine Gettcr-Haltefedcr (11)
umfaßt, die an einem Ende elektrisch mit dem weileren
niederohmigen Abschnitt verbunden ist und am anderen Knde an der Elektronenkanone (8) befestigt
ist. und daß als Schaller ein Unterbrecher (15) vorgesehen
ist. welcher /wischen zwei Teilen der Getter-Haltefeder
liegt und durch externe Erwärmung clck- v>
trisch unterbrochen werden kann (F i g. 5).
4. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch !.dadurch
gekennzeichnet, daß die elektrische Leiteinrichtung als Schalter einen Reed-Schalter (13). der am
einen Ende an den Anodenspannungsanschluli (7) angeschlossen ist, sowie eine Gettcr-Haltefedcr (I l.jl
aufweist, die an einem Ende einem Schallkonlakll (13a;des Reed-Schalters gegenübersteht und am anderen
Ende an der Elektronenkanone (8) befestig)! ist, wobei der Reed-Schalter (13) extern betätigbair
ist und den Schaltkontakt (13a; in Berührung mill dem einen Ende der Getter-Haltefeder (11) bringen
kann (F ig. 7).
5. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrecher (15) ein Isolationsteil
(16) umfaßt, welches an den zwei Teilen der Getter-Haltefeder (11) befestigt ist und einen Schlitz
(16a; aufweist, daß leitende Filme (17) auf dem isolationsteil aufgebracht sind, die jeweils mit einem der
beiden Getier-Haltefedcrtcile verbunden sind und voncinpnder durch den Schlitz gelrennt sind, und
daß eine verdampfbare Leiterplatte (18) den Schlitz
überbrückt und die leitenden Filme verbindet (F i g. 6).
b. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Gciicr-Haltefeder
(11) mit dem weiteren niederohmigen Abschnitt (66; des Graphitfilms über eine Querstange
(iOa)'m elektrischer Berührung steht (F i g. 5).
7. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkontakt (13a; über
einen Teil des Getters (10) in Berührung mit dem einen Ende der Getter-Haltefeder (11) gelangen
kann (F ig. 7).
Die Erfindung betrifft eine Kathodenstrahlröhre gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Kathodenstrahlröhre ist in der US-PS
39 59 686 beschrieben. Bei ihr sind auf der Innenseite des Kolbcntrichlcrs in Richtung vom Schirm zum KoI-bcnhals
aufeinanderfolgend eine nicdcrohniigc CJraphitschicht.
eine hochohmige Graphitschicht und eine
weitere niedcrohmigc Graphilschichl aufgebracht, wobei
letztere über eine Kontaktfeder mit der Elektronenkanone in Verbindung steht. Mit den beiden niederohmigen
Graphitschichicn steht jeweils ein Hochspannungsanschluß
in Verbindung. Der schirmseiiigc Hochspannungsanschluß
dient zum Versorgen der Elektronenkanone mit Hochspannung beim normalen Betrieb,
wobei dann die hochohmigc Cjraphilschicht zur Strombegrenzung
bei etwaigen Überschlägen zwischen der Anode der Elektronenkanone und der Fokussicrelektrode
derselben dient. Kathodenstrahlröhren mit einer derartigen Begrenzung des bei Überschlagen in der
Elektronenkanone fließenden Stromes durch eine hochohmige Graphitschicht auf der Trichtcrinnenscilc werden
auch als »soft flashw-Röhrcn bezeichnet, also als
Weichüberschlagsröhrcn.
Bei der bekannten Kathodenstrahlröhre dient der mit der halsseitigen niederohmigen Graphitschicht in Verbindung
stehende lloehspannungsanschluß dazu, der
Elektronenkanone in einem der letzten llersicllungsschritte
direkt Hochspannung zuzuführen. Die hierbei verwendete Hochspannung ist absichtlich höher als die
im Betrieb verwendete Anodcnspunnung gewühlt, um in
der Elektronenkanone bewußt Überschlage /11 erzeugen,
bei denen dann Mctallgraie an den Elckirodciiran
dem abgefunkt werden und chemische Vcrunreinigun
gen verdampft werden.
Die generellen Eigenschaften von Wcichübcrschlagsröhren
sind mich in einem Aufsatz, in der /.cilschnM
IEEE Trans.Cons. Elcclr, Vol. CE-24, 1978, No.4. Seiten 560—565 beschrieben.
Bei der eingangs beschriebenen Kathodenstrahlröhre ist es zwar möglich, im normalen Betrieb den Strom von
Überschlagen in der Elektronenkanone zu begrenzen, während bei der Herstellung der Röhre ein sehr effektives
Abfunkcn ohne Strombegrenzung möglich ist. Nach
der ] lerslellung muß aber der mit der halssciligcn nicderiihmigcn
Graphilschicht in Verbindung stehende zweite Anodenspannungsanschluß mit einer zusätzlichen
Isolierkappe abgedeckt werden. Außerdem ist das Vorsehen eines zweiten Anodenspannungsanschlusses,
welcher gasdicht in den Trichter der Röhre eingesetzt werden muß, ein weiterer kritischer Punkt bei der Röhrenhcrstellung.
Durch die vorliegende Erfindung soll eine Kathodenstrahlröhre
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so ausgebildet werden, daß unter Verwendung nur eines
einzigen Anodcnspannungsanschlusses eine Strombegrenzung für im Normalbetrieb auftretende Oberschläge
in der Elektronenkanone und ein niederohmiges Abfunkcn
bei der Herstellung der Röhre möglich ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in I Inieransprüchen angegeben.
Nachstehend werden Ausführungsbc-ispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
F-"ig. 1 einen Schnitt durch eine »soft-flashtf-Kathodenstrahlröhre,
anhand dessen die Anordnung der verschiedenen unterschiedliche Leitfähigkeit aufweisenden
(Jraphitschichlen auf der Innenfläche von Trichter und
teils erläutert wird;
Fig.2 ein Flußdiagramm, weiches die wesentlichen
Schritte bei der Herstellung von Kathodenstranlröhren zeigt;
F i g. 3 einen scherratischen Schnitt durch eine »softflashw-Kalhodenstrahiröhre
mit schaltbarer Überbrükkung der hochohmigen Graphitschicht auf dem Trichter;
F i g. 4 einen vergrößerten Teilschnitt durch die Kathodenstrahlröhre
nach F i g. 3 in der Umgebung des
Anodenspannungsanschlusscs;
I- i g. 5 einen Schnitt durch eine abgewandelte Kathodenstrahlröhre
mit schaltbarcr Überbrückung der hochohmigen
(> raphi !schicht;
I ig. b einen Schnitt durch einen in der Kathodenstrahlröhre
nach Fig. 5 verwendeten Unterbrecher; und
I-ig. 7 einen Tcilschniit durch eine weitere Kathodenstrahlröhre
mit .schaltbarer Überbrückung der hochohmigen Gruphitsehieht.
Die in Fig. 1 wiedergegebene »soft-flash«-Röhre.hat
einen Schirm 1. einen Trichter la sowie einen Hals 2b.
Eine Schattenmaske 3 ijt innerhalb des Schirmes 1 angeordnet. Ferner bezeichnen 4 einen inneren Graphitfilm
niedrigen Widerstandes, der auf die Innenwand des Trichters 2a aufgebracht ist, das Bezugszeichen 5 einen
Graphitfilmabschnitt aus der TiO2-Familie von hohem
Widerstand, der auf die Innenwand des Trichters 2a aufgebracht ist, das Bezugszeichen 6 einen inneren Graphitfilmabschnitt
niedrigen Widerstandes, der auf die Innenwand des Halses 2b aufgebracht ist. das Bezugszeichen 7 einen AnodcnspannungsanschJuß. welcher im
Trichter 2a eingebettet ist und Hochspannung von der Röhreiiiiußenseite zu einem inneren Graphitfilm 4 ein=
speisen kann, das Bczugszcichcn 8 eine Elektronenkanone, das Bczugszcichcn 9 eine Kontaktfeder, welche
den inneren Graphilfilmabschniu 6 mit der Elektronenkanone S verbindet, das Bezugszeichen 10 ein Getter,
das vom freien Ende einer Gctter-Haltcfcder il getragen
wird, welche sich "nn der Elektronenkanone weg erstreckt, und das Bezugszeichen 12 einen äußeren elektrisch
leitenden Film, der auf die Außenfläche des Trichters 2a aufgebracht ist.
Bei der in der oben beschriebenen Weise gebauter. Kathodenstrahlröhre wird die Anodenhochspannung
vom Anodenspannungsanschluß 7 über den Graphitfilmabschnitt 5 mit hohem Widerstand und die Kontaktfeder
9 der Elektronenkanone 8 zugeführt. Da in diesem Falle der Graphitfilmabschnitt 5 mit hohem Widerstand
zwischen dem Anodenspannungsanschluß 7 und der
ίο Kontaktfeder 9 üegt und einen Widerstand in der Größenordnung
von einigen Hundert Kilo-Ohm darstellt, ist der elektrische Strom, der dann fließt wenn ein Funke
zwischen den Elektroden der Elektronenkanone 8 und zwischen der Elektronenkanone 8 und dem inneren
Graphitfiimabschnitt 6 des Halses auftritt, relativ niedrig.
Außerdem werden auch Funkenströme, die auf einem Entladungssirom aus einem Kondensator beruhen,
der zwischen dem inneren Graphilfiliif4 zusammen mit
dem Graphitfilmabschniit 5 hohen Widerstands und
dem äußeren leitenden Film 12 am Trichter 2 gebildet wird, in ähnlicher Weise verringert.
Die beschriebene Kaihodensirahiruin·; wird allgemein
nach dem in F i g. 2 illustrierten Verfahren hergestellt. Vor der Alterung unter Bedingungen, die denjenigen
der Röhre in Funktion entsprechen, wird die Kathodenstrahlröhre einem Vorgang unterzogen, der »Abfunken«
genannt wird. Dabei werden die Fremdteilchen und die Meiallgrate, die sich an den Elektroden der
Elektronenkanone 8 befinden, durch den Impuls und die Wärme eines Hochspannungsfunkens abgebrannt oder
geschmolzen und zur Entfernung verdampft. Dieses Abiunken geschieht dadurch, daß dem Anodenspannungsanschluß
7 eine Hochspannung zugeführt wird, wodurch eine Funkenbildung zwischen dem Graphitfiimabschnitt
5 hohen Widerstandes und der Elektronenkanone 8 sowie zwischen den Elektroden der Elektronenkanone 8
erzwungen wird.
Bei Zuführung des Abfunkstromcs über den Graphitfiimabschnitt 5 hohen Widerstandes würde jedoch nur
w ein kleiner Funkenstrom möglich sein. Demzufolge wurde
der Effekt des Abfunkens der in der Entfernung von Fremdteilehen und von Melallgraicn besteht, erheblich
beeinträchtigt. Die Folge wäre, daß die Iloehspnnnungsfcsiigkeil
der Röhre erheblich verschlechtert wä-
4r) re.
Bei der Kathodenstrahlröhre nach den F i g. 3 und 4, in denen dieselben Bezugszeichen wie in F i g. 1 für dieselben
Komponenten verwendet sind, ist daher ein innerer Graphitfilmstreifen 6a niedrigen Widerstandes auf
der Innenfläche des Halses aufgebracht und erstreckt sich bis in die Nähe des Anodenspannungsanschlusses 7.
Mit letzterem ist ein Reed-Schalter 13 zum Abfunken verbunden. Dieser besitzt einen Schaltkontakt 13a, der
sonk, .:c"it zu einem Ende des inneren Graphitfilmstreifens
6a betätigbar ist. In der Nähe der Außenfläche des Trichters 2a. welche dem Schaltkontakt 13a gegenüberliegt,
ist ein Betätigungsmagnet 14 angeordnet.
Dieser bringt den Schaltkoniakt 13a dazu, daß er entweder den inneren Graphitfilmstreifen 6a berührt oder
bo von diesem getrennt ist.
Der Iklatigunghmugnet 14 wird nur zu der Zeil in
Betrieb genommen, in welcher das Abfunken dyrehgcfiihrt
werden soll. Auf diese Weise wird de>· Kontakt 13a des Rccd-Schalters 13 mit dem inneren Graphitfilm-
b5 streifen 6a niedriger Widerstandes im voraus in Berührung
gebracht und dann in diesem Zustand gehalten, während das Abfunken stattfindet. Nach Abschluß des
Abfunkens wird der Betätigungsmagnet 14 entfernt; der
K)
15
20
Kontakt 13a des Reed-Schalters trennt sich demzufolge
vom inneren Graphitfilmstreifen 6a.
Beim Abfunken wird also die an den Anodenspannungsanschluß
7 gelegte Hochspannung über den Recd-Schalter 13, den inneren Grapnitfilmslreifen 6a niedrigen
Widerstandes und die Kontaktfeder 9 an die Elektronenkanone 8 gelegt, ohne daß ein nennenswerter
Spannungsabfall hervorgerufen wird. Die Frcmdlcilchen und die Mctallgratc, welche an den Elektroden
haften, können wirksam verdampft und entfernt werden. Während des normalen Betriebes der Kathodenstrahlröhre
beruht die Funkencncrgic hauptsächlich auf der Ladung, die in einem zwischen dem äußeren leitenden
Film 12 und dem Graphitfilm 5 hohen Widerstandes gebildeten Kondensator gespeichert ist. Durch entsprechende
Wahl der Flächen über denen der Graphitfilm 5 hohen Widerstandes, der innere Graphitfilmabschnitt 6
niedrigen Widerstandes und der äußere leitende Film 12 aufgebracht werden, können die Enilsdungsströrne aus
diesem Kondensator, die in die Elektronenkanone gelangen, klein gehalten werden, gleichzeitig kann der
Strom, der zum Abfunken benötigt wird, sichergestellt werden.
F i g. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform. Wiederum sind dieselben Bezugszeichen für dieselben Komponenten
wie in den vorhergehend beschriebenen Figuren verwendet. Ein Getter 10 sitzt am vorderen Ende einer
leitenden Gctter-Haltcfedcr 11, welche an der Abschirmkappe
8;i der Elekronenkanone 8 angeschweißt
ist. Dieses Getter 10 ist so angeordnet, daß es mittels m
seiner Qiierslange 10;/ in elektrische Berührung mit einem
Graphilfilmabschniii 66 niedrigen Widerslandes
gebracht wird, der elektrisch mil dein Anodenspannungsanschluß
7 verbunden ist. Zwischen zwei Teilen derGetter-Haltefeder 11 ist ein Unterbrecher 15 vorgosehen.
Dieser hält den Widerstand im Entladungsweg auf einem niedrigen Niveau und fördert das Abfunken.
Er unterbricht den niederohmigen Strompfad nach Abschluß des Abfunkens.
Wie in Fi g. 6 dargestellt, weist der Unterbrecher 15
ein Isolationsteil 16 aus beispielsweise keramischem Material auf. Das Teil der Getter-Haltefeder 11, welches
das Getter 10 trägt, und das andere Teil der Getter-Haltefeder 11. welches an der Abschirmkappe 8a befestigt
ist. sind fest mit dem Isolationsteil 16 verbunden. Mit den entsprechenden Federteilen sind L.eitcrfilme 17 verbunden,
die auf die Fläche des Isolaiionsteilcs 16 aufgebracht
sind. Die anderen Enden der Leiterfilme 17 sind elektrisch mittels einer verdampfbaren Leiterplatte 18
verbunden.
Die Leiterfilim. 17 sind durch einen Schlitz 16a im
Isolationsteil 16 getrennt. Die verdampfbare Leiterplatte
8 überbrückt die gegenüberliegenden Enden der Leiterfilme 17 und verschließt den Schlitz 16a.
Bei der so gebauten Kathodenstrahlröhre hat man beim Abfunken einen Strompfad niedrigen Widerstandes
über den Anodenspannungsanschluß 7, den Graphitfilmabschnitt 6b niedrigen Widerstandes, die Querstange
10a, das obere Teil der Getter-Haltefeder 11, den oberen Leiterfilm 17. die verdampfbare Leiterplatte 18. t>o
den unteren Leiterfilm 17, das untere Teil der Getter-Haltefeder 11 und die Abschirmkappe 8a der Elektronenkanone
8 gebildet. Nach Abschluß des Abfunkens wird die verdampfbare Leiterplatte 18 durch indirekte
Erwärmung, beispielsweise durch hochfrequente Induk- &5
lionscrwärnuing. von außerhalb der Kathodenstrahlröhre
verdampft. Hierdurch werden die beiden Teile der Getter-Haltcfcder 11 durch das IsoIationslcil 16 elektrisch
getrennt. Demzufolge enthält der Weg für den Entladungsstrom im Betrieb nun die Gettcr-Haltcfcdcr
11 nicht mehr. Er verläuft statt dessen über den Anodcnspannungsanschluß
7, den Graphitfilmabschnitt 6b niedrigen Widerslands, den Graphitfilmabschnitt 5 hohen
Widerstandes, den inneren Graphitfilmabschnitt 6, die Kontaktfeder 9, die Abschirmkappe 8a und die ülcktroncnkanonc
8. Der Strompfad hat nunmehr also einen hohen Widerstand, so daß die fertiggestellte Kathodenstrahlröhre
als »soft-flashw-Röhre im Betrieb den IJniladungsstrom
auf einem niedrigen Wert hallen kann. I is bilden sich /war Lciterfilmc 18a innerhalb des Schlil/.us
16a. wenn die zunächst letzteren überbrückende verdampfbare Leiterplatte 18 verdampft wird. Die aus dem
Dampf niedergeschlagenen Lciterfilmc 18a schließen aber keinen Strompfad.
Fig.7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei welchem ein Getter 10 am vorderen Ende einer Gcitcr-Hakefeder
11 vorgp^ehen ist. das vom inneren Graphilfilmabschnitt
5 einen Abstand aufweist. Über dem Gelter 10 befindet sich ein Kontakt I3a eines Rccd-Sehalters
13, der mit dem Anodenspannungsanschluß 7 verbunden ist. Ein außen angeordneter Betätigungsmagnet
14 steht dem Getter 10 an der Gctier-Hallefcdcr H
gegenüber, welche an der Elektronenkanone 8 befestig!
ist. Er schallet den Kontakt 13a gegenüber dem Geller 10 in den durch die Pfeile bezeichneten Richtungen ein
oder aus
Bei dieser Konstruktion wird während des Abfunkens
dem Beiätigiingsniagnei 14 Strom zugeführt, was den
Kontakt (3a in Berührung mil dom Getter 10 bringi.
Nach Abschluß des Abfunkens wird der Beläligiingsina
gnct 14 entfernt und der Reed-Schalter 13 demzufolge
abgeschaltet. Während des Betriebes der Kathodenstrahlröhre wird ein voller »soft-NashK-Effekt aufgrund
des hochohmigen inneren Graphitfilmabschnitts 5 erhalten.
45
55 Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Kathodenstrahlröhre mit— einem äußeren Anodenspannungsanschluß (7) am Trichter eines Kolbens, welcher aus einem Schirm (1), dem Trichter {2a) und einem Hals (2b) besteht;— einem leitenden inneren Graphitfilm, der auf die Innenfläche des Kolbens im Bereich von Trichter und Hals aufgebracht ist, einen hochohmigcn Abschnitt (5) aufweist, der mil dem Anodenspannungsanschluß verbunden ist, und der einen niederohmigen Abschnitt (6) am Hals aufweist;— einer Elektronenkanone (8), die im Hals angeordnet ist und eine Kontaktfeder (9) aufweist, die in Berührung mit dem niederohmigen Abschnitt cm Hals steht;
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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