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DE3316375A1 - Uebergabefreie gurtbandfoerderanlage - Google Patents

Uebergabefreie gurtbandfoerderanlage

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DE3316375A1
DE3316375A1 DE19833316375 DE3316375A DE3316375A1 DE 3316375 A1 DE3316375 A1 DE 3316375A1 DE 19833316375 DE19833316375 DE 19833316375 DE 3316375 A DE3316375 A DE 3316375A DE 3316375 A1 DE3316375 A1 DE 3316375A1
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DE
Germany
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curve
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DE19833316375
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DE3316375C2 (de
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Wolfgang Dipl.-Ing. 4300 Essen Gerhardt
Andreas Dipl.-Ing. 4690 Herne Guntermann
Peter Dipl.-Ing. 4354 Datteln Köster
H.P. Dr.-Ing. 5000 Köln Lachmann
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Bergwerksverband GmbH
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Bergwerksverband GmbH
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/10Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration comprising two or more co-operating endless surfaces with parallel longitudinal axes, or a multiplicity of parallel elements, e.g. ropes defining an endless surface
    • B65G15/12Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration comprising two or more co-operating endless surfaces with parallel longitudinal axes, or a multiplicity of parallel elements, e.g. ropes defining an endless surface with two or more endless belts
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

Patent- und Hilfsge- 7. Februar 1983
brauchsmusteranmeldung A8/4/83 Ha/ds
Übergabefreie Gurtband förderen!age
Die Erfindung betrifft eine übergabefreie Gurtbandförderanlage, insbesondere zum Transport von Schüttgut in untertägigen5 Kurven aufweisenden Strecken des Bergbaus, die zur Erhöhung der Achsabstände durch Zwischenantriebe unterstützbar ist, und in Abschnitten der Steil- und Senkrechtförderung jeweils ein der Steigung angepaßtes, mit Mitnehmertaschen versehenes, über Antriebs- und Umlenkrollen geführtes, endlos umlaufendes Gurtband aufweist.
Für den kontinuierlichen Transport von Massengütern, wie er insbesondere im untertägigen Bergbau zum Transport von Kohle und Bergen erforderlich ist, werden im allgemeinen Gurtförderer verwendet. Der Einsatz hochfester Gurte und die Anwendung von Zwischenantrieben, ermöglichen die gewünschten großen Achsabstände.
Einschränkungen ergeben sich beim Einsatz von Bandanlagen in der unzureichenden Kurvengängigkeit sowie in der begrenzten Fähigkeit der Gurtförderer herkömmlicher Bauart, Steigungs- und Gefällestrecken zu überwinden.
Die unzureichende Kurvengängigkeit sowie auch die begrenzte Fähigkeit derartiger Gurtförderer Steigungs- und Gefällestrecken zu überwinden, verhindern in den meisten Fällen die ununterbrochene Verbindung von Anfangs- und Endpunkten großer Förderstrecken. Der kontinuierliche Förderfluß in solchen Förderstrecken wird derzeit gelöst durch das Hintereinanderschalten von Einzelförderern mit eigenen Antrieben und Übergaben.
Die bisher bekannten, als kurvengängige Gurtförderer bezeichneten, Bandanlagen betreffen Kurvenradien von 1000 m und darüber, was durch Zwangsführung der Gurte unter anderem mittels Sturzstellung der Rollen in sicherer Weise beherrscht wird. Die Überwindung größerer Steigungen und Neigungen kann beispielsweise durch profilierte Gurte oder mittels Senkrechtförderern in Form von Becherwerken erreicht werden.
Nach der DE-AS 27 17 100 ist ein Gurtförderer zur Förderung von Schüttgut über große Entfernungen und Höhen bekannt, der im wesentlichen aus einem auf Tragrollen gestützten endlos umlaufenden Gurtband mit ein oder mehreren auf der gesamten Förderlänge angeordneten Senkrechtförderabschnitten besteht, in denen das Fördergurt durch Deckbänder gehalten wird.
Bei einem solchen Gurtbandförderer sind an den Ein!aufstel1 en des
Gurtbandobertrums in die Senkrechtförderabschnitte Rollen angeordnet, die das Gurtbandobertrum an den Rändern zunehmend senkrecht aufmulden. Die senkrecht aufgemuldeten Ränder des Gurtbandobertrums werden von senkrechten Kanten des Deckbandobertrums übergriffen und gehalten. An den Auslaufstell en des Gurtbandobertrums aus den Senkrechtförderabschnitten sind Rollen angeordnet, die das Gurtbandobertrum an den Rändern zunehmend in die normale Muldenform zurückführen.
Ein wesentlicher Nachteil dieses Gurtbandförderers zur Förderung über große Entfernungen und Höhen besteht hinsichtlich seiner Anwendung im untertägigen Bergbau darin, daß jede Art von Kurvengängigkeit fehlt. Dadurch werden die Einsatzlängen des Gurtförderers durch die ständig auftretenden Streckenabwinklungen und Förderknickpunkte mit den sich daraus ergebenden Nachteilen, wie z. B. zusätzliche Übergaben, Antriebsstationen und Umkehren begrenzt.
Dieser Stand der Gurtfördertechnik verhindert es bisher, den vorgegebenen Zuschnitten durch die Vortriebstechnik, insbesondere den kleinstmöglichen Kurvenradien der VoI1schnittauffahrung zu folgen und so eine durchgehende konventionelle Gurtförderung im söhligen und leicht ansteigenden Bereich kleiner 20 gon zu realisieren.
Die höhenüberwindende Förderung über Bandberge ist kostenintensiv und läßt nur eine Steigung von maximal 20 gon zu.
Der Einsatz von integrierten, Sohlen verbindenden Senkrechtfördermittel (i in Blindschächten, die als Bohrblindschächte in der Herstellung wesentlich kostengünstiger sind würde einen Fortschritt darstellen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine übergabefreie Gurtbandförderanlage zu schaffen, die unter Vermeidung einer großen Zahl von Einzelförderen!agen eine kontinuierliche Förderung gewährleistet, in der keine zusätzliche Kornzerkleinerung und Staubentwicklung stattfindet, die durch Übergabevorrichtungen verursacht werden und die insbesondere den üblicherweise durch die Vortriebstechnik vorgegebenen Kurvenradien der Strecken ohne Unterbrechung des Förderflusses folgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der das Schüttgut aufnehmende Traggurt im Bereich einer Kurve durch einen zusätzlichen, den Traggurt mindestens teilweise untergreifenden, Deck- oder Hüllgurt unterstützt ist und im Übergangsbereich zur Steil- und Senkrechtförderung mit dem zur Überwindung von Hubhöhe geeigneten Fördergurt über mindestens eine gemeinsame Umlenkrolle geführt ist.
Die Anordnung von Deck- oder Hüllgurten unter Verwendung von Zwischenantrieben erlauben es, den Förderquerschnitt von herkömmlichen Fördergurten in eine andere Raumebene zu verlegen, ohne daß ein ungewolltes Entleeren auf der Förderstrecke eintritt und ohne daß an dem eigentlichen Fördergurt Veränderungen vorgenommen werden müssen. Außerdem lassen sich mit teilweise untergretfenden glatten Deckgurten Steigungen größer 20 gon realisieren. Desweiteren wird auch der kontinuierliche Förderfluß von söhligen in dem Steil- und Senkrechtförderbereich gewährleistet, durch die übergabefreie Übernahme des Schüttgutes in einem überlappenden Bereich der horizontalen und vertikalen Förderung, in dem beide Fördergurte über mindestens eine gemeinsame Umlenkrolle geführt sind.
Der technische Fortschritt der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, daß für die verschiedenen Förderziele nur ein Grundkonzept benötigt wird, wobei das Fördergut über die gesamte Förderweglänge seine Lage nur unwesentlich verändert und Übergaben im herkömmlichen Sinne eingespart werden. Ein derartiges Förderkonzept trägt dazu bei, hohe Kosteneinsaprungen zu erzielen, da die gesamte Ersatzteilvorhaltung nur auf ein System ausgerichtet zu werden braucht. Die bisherige Vielzahl nacheinander geschalteter und zum Teil unterschiedlicher Förderer entfällt.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Darstellung einer übergabefreien Gurtförderanlage.innerhalb der Steil- und Senkrechtförderung, in einer Seitenansicht,
Fig, 2 einen Schnitt durch den die Hubhöhe gewährleistenden Fördergurt nach den Linien A-A,
Fig. 3 eine teilweise Draufsicht eines Ausführungsbeispieles eines kurvengängigen Gurtes,
Ficj, 4 einen Schnitt nach den Linien A-A in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach den Linien B-B und H-H in Fig. 3,
Fig. 6 einen Schnitt nach den Linien C-C und G-G nach Fig. 3,
Fig. 7 einen Schnitt nach den Linien D-D, E-E und F-F in Fig. 3,
Fig. 8 einen Schnitt durch ein weiteres in schematisierter Form dargestelltes Ausführungsbeispiel eines kurvengängigen Gurtes, und
Fig. 9 eine teilweise perspektivische Ansicht eines kurvengängigen Gurtes in einer untertägigen Strecke.
Nach der in Fig. 1 in schematisierter Form wiedergegebenen Seitenansicht einer übergabefreien Gurtbandförderanlage im Bereich der Steil- und Senkrechtförderung B sind zwei Ausführungsbeispiele denkbar.
Der aus dem horizontalen Förderbereich ankommende Traggurt 1 wird durch die Umlenkrolle 4 umgelenkt und über die weiteren Umlenkrollen 21, 20 als Untergurt wieder zurückgeführt. Der zur Überwindung der Hubhöhe geeignete Fördergurt 3 der auf der Gurtoberseite mit Mitnehmertaschen 19 versehen ist, wird ebenfalls in der gleichen Richtung und in etwa mit der gleichen Bandgeschwindigkeit über die Umlenktrommel 4 umgelenkt. In dem gemeinsamen, überlappenden Bereich findet die Übergabe des Schüttgutes von dem Traggurt 1, der in diesem kurzen Bereich als Deckgurt ausgebildet ist, auf den Fördergurt 3 statt. Die Ausbildung des Fördergurtes 3 mit an der Unterseite geschlossenen Mitnehmertaschen 19 gewährleistet eine vollständige und staubfreie Mitnahme des Schüttgutes innerhalb der vertikalen Förderung. Am Ende des Bereichs der Steil- und Senkrechtförderung B wird der Fördergurt 3 mit den Mitnehmertaschen 19 über die Umlenkrolle 5 umgelenkt und entleert sich innerhalb eines mit dem Traggurt 1 wie-
- 10 - COPY
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derum überlappenden Bereichs. Der oberhalb des Steil- und Senkrechtförderbereichs B in der Horizontalen verlaufende Traggurt 1 ist unabhängig von dem Traggurt 1 unterhalb der Steil- und Senkrechtförderung B als selbständige Anlage denkbar.
Die andere, in dieser schematisierten Darstellung wiedergegebene, Ausführung betrifft eine, über die Horizontale und die Steil- und Senkrechtförderung verlaufende Ausführung eines Traggurtes 1, wobei dieser Traggurt 1 in der Steil- und Senkrechtförderung als Deckgurt 6 ausgebildet ist, wie dies mit strichpunktierten Linien in Fig. 1 dargestellt ist.
Der Untergurt des Traggurtes 1 wird im oberen Bereich über die Rollen 26, 25 und 23 umgelenkt und wird im unteren Bereich der horizontalen Förderung als Untergurt für den Traggurt 1 zurückgeführt.
Um insbesondere im Bereich der Steil- und Senkrechtförderung B große Hubhöhen überwinden zu können, sind im Bereich des Fördergurtes 3 Zwischenantriebe 27 in beliebiger Zahl einsetzbar. Der hier dargestellte Zwischenantrieb 27 besteht aus zwei angetriebenen Stahlseilen 7, 8; die, wie Fig. 2 zeigt, in Mitnehmerklemmen 10 an der Gurtunterseite 9 des Fördergurtes 3 gehalten werden. Die Mitnehmerklemmen 10 können an nicht dargestellten Rollen geführt werden bzw. über Federdruck die Seile 7, 8 einklemmen.
In Fig. 3 ist in schematisierter Form der um eine Kurve A mit dem Radius R geführte Traggurt 1 dargestellt, der durch einen zusätzlichen, den Traggurt 1 mindestens teilweise untergreifenden Deckgurt 2 unterstützt ist. Vor dem Eintritt des Traggurtes 1 in den Kurvenbereich A weist der Traggurt 1 die in Fig. 4 im Schnitt gezeichnete, normale MuI dung auf. Die Förderrichtung ist durch einen Pfeil angedeutet. Der Deckgurt 2 wird seitlich an den Trag-
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gurt 1 herangeführt, und untergreift diesen mit einer Dichtlippe 12, die zusätzlich mit einem flanschartigen Rand 30 versehen ist.
In Fig. 5 ist ein Schnitt nach den Linien B-B und H-H vor und nach der Kurve A wiedergegeben. Der Deckgurt 2 liegt zunächst auf dem Traggurt 1 und untergreift diesen mindestens einseitig mit dem flanschartigen Rand 12 und dem an dem flanschartigen Rand anschließende Dichtlippe 30. Innerhalb der Kurve A verändert in Abhängigkeit des Kurvenradius R der Traggurt 1 seine ursprüngliche gemuldete Lage soweit, wie dies zunächst aus Fig. 6 und anschließer aus Fig. 7 hervorgeht, und zwar derart, daß in einer Kurve mit eine kleinen Kurvenradius R der Traggurt 1 und auch der Deckgurt 2 das Schüttgut zwischen sich einklemmend beinahe senkrecht verlaufen. Zum Ausgang der Kurve A wird die Position des Traggurtes 1 und des Deckgurtes 2 in die ursprüngliche Lage zurückgeführt, wie dies nach dem Schnitt H-H zu entnehmen ist,
In Fig. 8 ist im Schnitt in schematisierter Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel eines kurvengängigen Traggurtes 1 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel wird der Traggurt 1 von einem Hüllgurt 2 von unten her vollständig eingefaßt. Sowohl der Obergurt als auch der Untergurt ist in einem Traggerüst 15 angeordnet, wobei sich das Ausführungsbeispiel des Hüllgurtes 2 auf eine Ausführung bezieht, die in den Randbereich mit Wülsten 15 versehen ist. Die Wülste 15 werden auf Tragscheiben 17 geführt, wobei zur Führung des Hüllgurtes 2 zusätzlich Andruckrollen 18 erforderlich sind. Im Untertrum wird der Traggurt 1 bzw. der Hüllgurt 2 von Rollen 31 geführt.
Ein Ausführungsbeispiel der Anordnung eines kurvengängigen Traggurtes 1 in Verbindung mit einem Hüllgurt 2 ist unter Vernachläs-
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sigung der erforderlichen Traggerüste in Fig. 9 in einer perspektivischen Darstellung innerhalb einer Strecke 14 wiedergegeben. Neben den an der Innenseite der Kurve erforderlichen Andruckrollen 18 ist der Hüllgurt 2 mit Rutschsicherungen 32 versehen, welche eine gleichmäßige Position des Traggurtes 1 gewährleisten.
- 13 -
1 Traggurt Zwischenantrieb
2 Deck- oder Hüllgurt Umlenkrollen
A Kurve D i c h 11 i ρ ρ e
B Steil- und Senkrechtförderung Rollen
3 Fördergurt Rutschsicherunnen
5J UmIenkrol1e
6 Deckgurt
a] Stahl seile
9 Gurtunterseite
10 Mi tnehmerkl emmen
R Radius
11 Innenseite der Kurve
12 flanschartiger Rand
13 Kurvenaußensei te
14 Strecke
15 WuI st
16 Traggerüst
17 Tragscheiben
18 Andruckroi 1 en
19 Mi tnehmertaschen
20'
21
Rollen
£_ J.
J
22"
23_
Rollen
24"
251 , Rollen
26j I
27
28"
2 9,
30
31
32

Claims (9)

  1. Patent- und Hilfsge- 7. Februar 1983
    brauchsmusteranmeldung A8/4/83 Ha/ds
    Übergabefreie Gurtbandförderanlage
    Patentansprüche:
    Übergabefreie Gurtbandförderanlage, insbesondere zum Transport von Schüttgut in untertägigen, Kurven aufweisenden, Strecken des Bergbaus, die zur Erhöhung der Achsabstände, durch Zwischenantriebe unterstützbar ist und in Abschnitten der Steil- und Senkrechtförderung jeweils ein der Steigung angepaßtes, mit Mitnehmertaschen versehenes, über Antriebsund Umlenkrollen geführtes, endlos umlaufendes Gurtband aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schüttgut aufnehmende Traggurt (1) im Bereich einer Kurve (A) durch einen zusätzlichen, den Traggurt (1) mindestens teilweise untergreifenden, Deck- oder Hüllgurt (2) unterstützt ist und im Übergangsbereich zur Steil- und Senkrechtförderung (B) mit dem zur Überwindung von Hubhöhe geeigneten Fördergurt (3) über mindestens eine gemeinsame Umlenkrolle (4, 5) geführt ist.
  2. 2. übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggurt (1) in der gesamten Länge als endlos umlaufendes Gurtband und im Bereich der Steil- und Senkrechtförderung (B) als Deckgurt (6) ausgebildet ist.
  3. 3. übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggurt (1) in horizontalen Abschnitten der Förderung jeweils als ein endlos umlaufendes Gurtband ausgebildet ist, welches am Anfang und am Ende einer Steil- und Senkrechtförderung (B) mit dem Fördergurt (3) überlappend, jeweils über eine gemeinsame Umlenktrommel (4, 5) geführt ist.
  4. 4. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwindung großer Hubhöhen der Fördergurt (3) mit Zwischenantrieben (27) versehbar ist.
  5. 5. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenantrieb (27) aus zwei angetriebenen Stahlseilen (7, 8) besteht, die in Mitnehmerklemmen (10) an der Gurtunterseite (9) gehalten sind.
  6. 6. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Abhängigkeit des Kurvenradius (R) sich in einer Kurve (A) aus seiner horizontal gemuldeten Lage verändernde und auf der Innenseite (11) der Kurve (A) durch zusätzliche Rollen geführte Traggurt (1) vor Beginn einer Kurve (A) durch einen mitlaufenden Deckgurt (2) abgedeckt ist, der sich, den Traggurt (1) mit einem flanschartigen Rand (12) mindestens auf der Kurvenaußenseite (13) untergreifend, in der Kurve (A) entsprechend der Verlagerung des Traggurtes (1) unter Einklemmen des Fördergutes aufrichtet und nach Durchlaufen der Kurve (A) seitlich und/oder nach oben abgelenkt wird.
  7. 7. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zugentlastung des Traggurtes (1) unmittelbar vor der Kurve (A) ein Zwischenantrieb beispielsweise in Form eines Treibgurt/Traggurt-Zwischenantriebes vorgesehen ist.
  8. 8. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Traggurte (1) im horizontalen Förderbereich und die Fördergurte (3) der Steil- und Senkrechtförderung (B) nahezu die gleiche
    Gurtgeschwindigkeit, beispielsweise 2,5 m pro Sekunde, aufweisen.
  9. 9. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggurt (1) im Bereich
    der Kurve (A) durch einen Hüllgurt (2) umgeben ist, wobei der über die gesamte Länge in den Randbereichen mit Wülsten (15) versehene Hüllgurt (2) auf Tragscheiben (17) geführt ist.
DE19833316375 1983-05-05 1983-05-05 Übergabefreie Gurtbandförderanlage Expired DE3316375C2 (de)

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