DE3316375A1 - Uebergabefreie gurtbandfoerderanlage - Google Patents
Uebergabefreie gurtbandfoerderanlageInfo
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Description
Patent- und Hilfsge- 7. Februar 1983
brauchsmusteranmeldung A8/4/83 Ha/ds
Übergabefreie Gurtband förderen!age
Die Erfindung betrifft eine übergabefreie Gurtbandförderanlage,
insbesondere zum Transport von Schüttgut in untertägigen5 Kurven
aufweisenden Strecken des Bergbaus, die zur Erhöhung der Achsabstände durch Zwischenantriebe unterstützbar ist, und in Abschnitten
der Steil- und Senkrechtförderung jeweils ein der Steigung angepaßtes,
mit Mitnehmertaschen versehenes, über Antriebs- und Umlenkrollen
geführtes, endlos umlaufendes Gurtband aufweist.
Für den kontinuierlichen Transport von Massengütern, wie er insbesondere
im untertägigen Bergbau zum Transport von Kohle und Bergen erforderlich ist, werden im allgemeinen Gurtförderer verwendet.
Der Einsatz hochfester Gurte und die Anwendung von Zwischenantrieben, ermöglichen die gewünschten großen Achsabstände.
Einschränkungen ergeben sich beim Einsatz von Bandanlagen in der unzureichenden Kurvengängigkeit sowie in der begrenzten Fähigkeit
der Gurtförderer herkömmlicher Bauart, Steigungs- und Gefällestrecken
zu überwinden.
Die unzureichende Kurvengängigkeit sowie auch die begrenzte Fähigkeit
derartiger Gurtförderer Steigungs- und Gefällestrecken zu überwinden, verhindern in den meisten Fällen die ununterbrochene Verbindung
von Anfangs- und Endpunkten großer Förderstrecken. Der kontinuierliche Förderfluß in solchen Förderstrecken wird derzeit gelöst
durch das Hintereinanderschalten von Einzelförderern mit
eigenen Antrieben und Übergaben.
Die bisher bekannten, als kurvengängige Gurtförderer bezeichneten,
Bandanlagen betreffen Kurvenradien von 1000 m und darüber, was durch Zwangsführung der Gurte unter anderem mittels Sturzstellung
der Rollen in sicherer Weise beherrscht wird. Die Überwindung größerer Steigungen und Neigungen kann beispielsweise durch profilierte
Gurte oder mittels Senkrechtförderern in Form von Becherwerken erreicht werden.
Nach der DE-AS 27 17 100 ist ein Gurtförderer zur Förderung von Schüttgut über große Entfernungen und Höhen bekannt, der im wesentlichen
aus einem auf Tragrollen gestützten endlos umlaufenden Gurtband mit ein oder mehreren auf der gesamten Förderlänge
angeordneten Senkrechtförderabschnitten besteht, in denen das
Fördergurt durch Deckbänder gehalten wird.
Bei einem solchen Gurtbandförderer sind an den Ein!aufstel1 en des
Gurtbandobertrums in die Senkrechtförderabschnitte Rollen angeordnet,
die das Gurtbandobertrum an den Rändern zunehmend senkrecht aufmulden. Die senkrecht aufgemuldeten Ränder des
Gurtbandobertrums werden von senkrechten Kanten des Deckbandobertrums übergriffen und gehalten. An den Auslaufstell en des
Gurtbandobertrums aus den Senkrechtförderabschnitten sind Rollen angeordnet, die das Gurtbandobertrum an den Rändern zunehmend
in die normale Muldenform zurückführen.
Ein wesentlicher Nachteil dieses Gurtbandförderers zur Förderung über große Entfernungen und Höhen besteht hinsichtlich
seiner Anwendung im untertägigen Bergbau darin, daß jede Art
von Kurvengängigkeit fehlt. Dadurch werden die Einsatzlängen
des Gurtförderers durch die ständig auftretenden Streckenabwinklungen und Förderknickpunkte mit den sich daraus ergebenden
Nachteilen, wie z. B. zusätzliche Übergaben, Antriebsstationen und Umkehren begrenzt.
Dieser Stand der Gurtfördertechnik verhindert es bisher, den vorgegebenen
Zuschnitten durch die Vortriebstechnik, insbesondere den kleinstmöglichen Kurvenradien der VoI1schnittauffahrung zu folgen
und so eine durchgehende konventionelle Gurtförderung im söhligen und leicht ansteigenden Bereich kleiner 20 gon zu realisieren.
Die höhenüberwindende Förderung über Bandberge ist kostenintensiv und läßt nur eine Steigung von maximal 20 gon zu.
Der Einsatz von integrierten, Sohlen verbindenden Senkrechtfördermittel
(i in Blindschächten, die als Bohrblindschächte in der Herstellung
wesentlich kostengünstiger sind würde einen Fortschritt darstellen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine übergabefreie
Gurtbandförderanlage zu schaffen, die unter Vermeidung einer großen
Zahl von Einzelförderen!agen eine kontinuierliche Förderung
gewährleistet, in der keine zusätzliche Kornzerkleinerung und
Staubentwicklung stattfindet, die durch Übergabevorrichtungen
verursacht werden und die insbesondere den üblicherweise durch
die Vortriebstechnik vorgegebenen Kurvenradien der Strecken ohne Unterbrechung des Förderflusses folgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der das
Schüttgut aufnehmende Traggurt im Bereich einer Kurve durch einen zusätzlichen, den Traggurt mindestens teilweise untergreifenden,
Deck- oder Hüllgurt unterstützt ist und im Übergangsbereich zur Steil- und Senkrechtförderung mit dem zur
Überwindung von Hubhöhe geeigneten Fördergurt über mindestens eine gemeinsame Umlenkrolle geführt ist.
Die Anordnung von Deck- oder Hüllgurten unter Verwendung von Zwischenantrieben erlauben es, den Förderquerschnitt von herkömmlichen
Fördergurten in eine andere Raumebene zu verlegen, ohne daß ein ungewolltes Entleeren auf der Förderstrecke eintritt
und ohne daß an dem eigentlichen Fördergurt Veränderungen vorgenommen werden müssen. Außerdem lassen sich mit teilweise
untergretfenden glatten Deckgurten Steigungen größer 20 gon realisieren. Desweiteren wird auch der kontinuierliche Förderfluß
von söhligen in dem Steil- und Senkrechtförderbereich gewährleistet, durch die übergabefreie Übernahme des Schüttgutes in einem
überlappenden Bereich der horizontalen und vertikalen Förderung, in dem beide Fördergurte über mindestens eine gemeinsame Umlenkrolle
geführt sind.
Der technische Fortschritt der Erfindung ist insbesondere darin
zu sehen, daß für die verschiedenen Förderziele nur ein Grundkonzept benötigt wird, wobei das Fördergut über die gesamte
Förderweglänge seine Lage nur unwesentlich verändert und Übergaben
im herkömmlichen Sinne eingespart werden. Ein derartiges
Förderkonzept trägt dazu bei, hohe Kosteneinsaprungen zu erzielen, da die gesamte Ersatzteilvorhaltung nur auf ein System
ausgerichtet zu werden braucht. Die bisherige Vielzahl nacheinander geschalteter und zum Teil unterschiedlicher Förderer entfällt.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Darstellung einer übergabefreien
Gurtförderanlage.innerhalb der Steil- und Senkrechtförderung,
in einer Seitenansicht,
Fig, 2 einen Schnitt durch den die Hubhöhe gewährleistenden
Fördergurt nach den Linien A-A,
Fig. 3 eine teilweise Draufsicht eines Ausführungsbeispieles
eines kurvengängigen Gurtes,
Ficj, 4 einen Schnitt nach den Linien A-A in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach den Linien B-B und H-H in Fig. 3,
Fig. 6 einen Schnitt nach den Linien C-C und G-G nach Fig. 3,
Fig. 7 einen Schnitt nach den Linien D-D, E-E und F-F in Fig. 3,
Fig. 8 einen Schnitt durch ein weiteres in schematisierter
Form dargestelltes Ausführungsbeispiel eines kurvengängigen Gurtes, und
Fig. 9 eine teilweise perspektivische Ansicht eines kurvengängigen
Gurtes in einer untertägigen Strecke.
Nach der in Fig. 1 in schematisierter Form wiedergegebenen Seitenansicht
einer übergabefreien Gurtbandförderanlage im Bereich der
Steil- und Senkrechtförderung B sind zwei Ausführungsbeispiele denkbar.
Der aus dem horizontalen Förderbereich ankommende Traggurt 1 wird durch die Umlenkrolle 4 umgelenkt und über die weiteren Umlenkrollen
21, 20 als Untergurt wieder zurückgeführt. Der zur Überwindung
der Hubhöhe geeignete Fördergurt 3 der auf der Gurtoberseite mit
Mitnehmertaschen 19 versehen ist, wird ebenfalls in der gleichen
Richtung und in etwa mit der gleichen Bandgeschwindigkeit über die
Umlenktrommel 4 umgelenkt. In dem gemeinsamen, überlappenden Bereich
findet die Übergabe des Schüttgutes von dem Traggurt 1, der in diesem kurzen Bereich als Deckgurt ausgebildet ist, auf den Fördergurt
3 statt. Die Ausbildung des Fördergurtes 3 mit an der Unterseite geschlossenen Mitnehmertaschen 19 gewährleistet eine vollständige und
staubfreie Mitnahme des Schüttgutes innerhalb der vertikalen Förderung.
Am Ende des Bereichs der Steil- und Senkrechtförderung B wird der Fördergurt 3 mit den Mitnehmertaschen 19 über die Umlenkrolle 5
umgelenkt und entleert sich innerhalb eines mit dem Traggurt 1 wie-
- 10 - COPY
- ίο -
derum überlappenden Bereichs. Der oberhalb des Steil- und Senkrechtförderbereichs
B in der Horizontalen verlaufende Traggurt 1 ist unabhängig von dem Traggurt 1 unterhalb der Steil- und Senkrechtförderung
B als selbständige Anlage denkbar.
Die andere, in dieser schematisierten Darstellung wiedergegebene,
Ausführung betrifft eine, über die Horizontale und die Steil- und Senkrechtförderung verlaufende Ausführung eines Traggurtes 1, wobei
dieser Traggurt 1 in der Steil- und Senkrechtförderung als
Deckgurt 6 ausgebildet ist, wie dies mit strichpunktierten Linien in Fig. 1 dargestellt ist.
Der Untergurt des Traggurtes 1 wird im oberen Bereich über die Rollen
26, 25 und 23 umgelenkt und wird im unteren Bereich der horizontalen Förderung als Untergurt für den Traggurt 1 zurückgeführt.
Um insbesondere im Bereich der Steil- und Senkrechtförderung B große
Hubhöhen überwinden zu können, sind im Bereich des Fördergurtes 3 Zwischenantriebe 27 in beliebiger Zahl einsetzbar. Der hier dargestellte
Zwischenantrieb 27 besteht aus zwei angetriebenen Stahlseilen
7, 8; die, wie Fig. 2 zeigt, in Mitnehmerklemmen 10 an der
Gurtunterseite 9 des Fördergurtes 3 gehalten werden. Die Mitnehmerklemmen
10 können an nicht dargestellten Rollen geführt werden bzw.
über Federdruck die Seile 7, 8 einklemmen.
In Fig. 3 ist in schematisierter Form der um eine Kurve A mit dem Radius R geführte Traggurt 1 dargestellt, der durch einen zusätzlichen,
den Traggurt 1 mindestens teilweise untergreifenden Deckgurt
2 unterstützt ist. Vor dem Eintritt des Traggurtes 1 in den Kurvenbereich A weist der Traggurt 1 die in Fig. 4 im Schnitt gezeichnete,
normale MuI dung auf. Die Förderrichtung ist durch einen Pfeil angedeutet. Der Deckgurt 2 wird seitlich an den Trag-
- 11 -
gurt 1 herangeführt, und untergreift diesen mit einer Dichtlippe 12, die zusätzlich mit einem flanschartigen Rand 30 versehen ist.
In Fig. 5 ist ein Schnitt nach den Linien B-B und H-H vor und nach
der Kurve A wiedergegeben. Der Deckgurt 2 liegt zunächst auf dem Traggurt 1 und untergreift diesen mindestens einseitig mit dem
flanschartigen Rand 12 und dem an dem flanschartigen Rand anschließende
Dichtlippe 30. Innerhalb der Kurve A verändert in Abhängigkeit des Kurvenradius R der Traggurt 1 seine ursprüngliche
gemuldete Lage soweit, wie dies zunächst aus Fig. 6 und anschließer
aus Fig. 7 hervorgeht, und zwar derart, daß in einer Kurve mit eine kleinen Kurvenradius R der Traggurt 1 und auch der Deckgurt 2 das
Schüttgut zwischen sich einklemmend beinahe senkrecht verlaufen. Zum Ausgang der Kurve A wird die Position des Traggurtes 1 und des
Deckgurtes 2 in die ursprüngliche Lage zurückgeführt, wie dies
nach dem Schnitt H-H zu entnehmen ist,
In Fig. 8 ist im Schnitt in schematisierter Darstellung ein weiteres
Ausführungsbeispiel eines kurvengängigen Traggurtes 1 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel wird der Traggurt 1 von
einem Hüllgurt 2 von unten her vollständig eingefaßt. Sowohl der
Obergurt als auch der Untergurt ist in einem Traggerüst 15 angeordnet,
wobei sich das Ausführungsbeispiel des Hüllgurtes 2 auf
eine Ausführung bezieht, die in den Randbereich mit Wülsten 15 versehen ist. Die Wülste 15 werden auf Tragscheiben 17 geführt,
wobei zur Führung des Hüllgurtes 2 zusätzlich Andruckrollen 18
erforderlich sind. Im Untertrum wird der Traggurt 1 bzw. der Hüllgurt 2 von Rollen 31 geführt.
Ein Ausführungsbeispiel der Anordnung eines kurvengängigen Traggurtes
1 in Verbindung mit einem Hüllgurt 2 ist unter Vernachläs-
- 12 -
sigung der erforderlichen Traggerüste in Fig. 9 in einer perspektivischen
Darstellung innerhalb einer Strecke 14 wiedergegeben. Neben den an der Innenseite der Kurve erforderlichen Andruckrollen
18 ist der Hüllgurt 2 mit Rutschsicherungen 32 versehen, welche eine gleichmäßige Position des Traggurtes 1 gewährleisten.
- 13 -
| 1 | Traggurt | Zwischenantrieb |
| 2 | Deck- oder Hüllgurt | Umlenkrollen |
| A | Kurve | D i c h 11 i ρ ρ e |
| B | Steil- und Senkrechtförderung | Rollen |
| 3 | Fördergurt | Rutschsicherunnen |
| 5J | UmIenkrol1e | |
| 6 | Deckgurt | |
| a] | Stahl seile | |
| 9 | Gurtunterseite | |
| 10 | Mi tnehmerkl emmen | |
| R | Radius | |
| 11 | Innenseite der Kurve | |
| 12 | flanschartiger Rand | |
| 13 | Kurvenaußensei te | |
| 14 | Strecke | |
| 15 | WuI st | |
| 16 | Traggerüst | |
| 17 | Tragscheiben | |
| 18 | Andruckroi 1 en | |
| 19 | Mi tnehmertaschen | |
| 20' 21 |
Rollen | |
| £_ J. J |
||
| 22" 23_ |
Rollen | |
| 24" | ||
| 251 | , Rollen | |
| 26j | I | |
| 27 | ||
| 28" 2 9, |
||
| 30 | ||
| 31 | ||
| 32 |
Claims (9)
- Patent- und Hilfsge- 7. Februar 1983brauchsmusteranmeldung A8/4/83 Ha/dsÜbergabefreie GurtbandförderanlagePatentansprüche:Übergabefreie Gurtbandförderanlage, insbesondere zum Transport von Schüttgut in untertägigen, Kurven aufweisenden, Strecken des Bergbaus, die zur Erhöhung der Achsabstände, durch Zwischenantriebe unterstützbar ist und in Abschnitten der Steil- und Senkrechtförderung jeweils ein der Steigung angepaßtes, mit Mitnehmertaschen versehenes, über Antriebsund Umlenkrollen geführtes, endlos umlaufendes Gurtband aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schüttgut aufnehmende Traggurt (1) im Bereich einer Kurve (A) durch einen zusätzlichen, den Traggurt (1) mindestens teilweise untergreifenden, Deck- oder Hüllgurt (2) unterstützt ist und im Übergangsbereich zur Steil- und Senkrechtförderung (B) mit dem zur Überwindung von Hubhöhe geeigneten Fördergurt (3) über mindestens eine gemeinsame Umlenkrolle (4, 5) geführt ist.
- 2. übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggurt (1) in der gesamten Länge als endlos umlaufendes Gurtband und im Bereich der Steil- und Senkrechtförderung (B) als Deckgurt (6) ausgebildet ist.
- 3. übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggurt (1) in horizontalen Abschnitten der Förderung jeweils als ein endlos umlaufendes Gurtband ausgebildet ist, welches am Anfang und am Ende einer Steil- und Senkrechtförderung (B) mit dem Fördergurt (3) überlappend, jeweils über eine gemeinsame Umlenktrommel (4, 5) geführt ist.
- 4. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwindung großer Hubhöhen der Fördergurt (3) mit Zwischenantrieben (27) versehbar ist.
- 5. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenantrieb (27) aus zwei angetriebenen Stahlseilen (7, 8) besteht, die in Mitnehmerklemmen (10) an der Gurtunterseite (9) gehalten sind.
- 6. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Abhängigkeit des Kurvenradius (R) sich in einer Kurve (A) aus seiner horizontal gemuldeten Lage verändernde und auf der Innenseite (11) der Kurve (A) durch zusätzliche Rollen geführte Traggurt (1) vor Beginn einer Kurve (A) durch einen mitlaufenden Deckgurt (2) abgedeckt ist, der sich, den Traggurt (1) mit einem flanschartigen Rand (12) mindestens auf der Kurvenaußenseite (13) untergreifend, in der Kurve (A) entsprechend der Verlagerung des Traggurtes (1) unter Einklemmen des Fördergutes aufrichtet und nach Durchlaufen der Kurve (A) seitlich und/oder nach oben abgelenkt wird.
- 7. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zugentlastung des Traggurtes (1) unmittelbar vor der Kurve (A) ein Zwischenantrieb beispielsweise in Form eines Treibgurt/Traggurt-Zwischenantriebes vorgesehen ist.
- 8. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Traggurte (1) im horizontalen Förderbereich und die Fördergurte (3) der Steil- und Senkrechtförderung (B) nahezu die gleiche
Gurtgeschwindigkeit, beispielsweise 2,5 m pro Sekunde, aufweisen. - 9. Übergabefreie Gurtbandförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggurt (1) im Bereich
der Kurve (A) durch einen Hüllgurt (2) umgeben ist, wobei der über die gesamte Länge in den Randbereichen mit Wülsten (15) versehene Hüllgurt (2) auf Tragscheiben (17) geführt ist.
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| DE19833316375 DE3316375C2 (de) | 1983-05-05 | 1983-05-05 | Übergabefreie Gurtbandförderanlage |
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| DE3316375A1 true DE3316375A1 (de) | 1984-11-08 |
| DE3316375C2 DE3316375C2 (de) | 1989-02-23 |
Family
ID=6198194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19833316375 Expired DE3316375C2 (de) | 1983-05-05 | 1983-05-05 | Übergabefreie Gurtbandförderanlage |
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