[go: up one dir, main page]

DE3315529A1 - Verwendung von copolyamiden zum heisssiegeln von textilien - Google Patents

Verwendung von copolyamiden zum heisssiegeln von textilien

Info

Publication number
DE3315529A1
DE3315529A1 DE19833315529 DE3315529A DE3315529A1 DE 3315529 A1 DE3315529 A1 DE 3315529A1 DE 19833315529 DE19833315529 DE 19833315529 DE 3315529 A DE3315529 A DE 3315529A DE 3315529 A1 DE3315529 A1 DE 3315529A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
copolyamides
acids
textiles
fatty acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833315529
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard de 5210 Troisdorf Jong
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arkema GmbH
Original Assignee
Plate Bonn 5300 Bonn GmbH
Plate Bonn GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Plate Bonn 5300 Bonn GmbH, Plate Bonn GmbH filed Critical Plate Bonn 5300 Bonn GmbH
Priority to DE19833315529 priority Critical patent/DE3315529A1/de
Priority to JP8420884A priority patent/JPS59207978A/ja
Publication of DE3315529A1 publication Critical patent/DE3315529A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M17/00Producing multi-layer textile fabrics
    • D06M17/04Producing multi-layer textile fabrics by applying synthetic resins as adhesives
    • D06M17/08Polyamides polyimides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G69/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
    • C08G69/02Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
    • C08G69/36Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from amino acids, polyamines and polycarboxylic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyamides (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Verwendung von Copolyamiden zum Heißsiegeln von
  • Textilien Die Erfindung betrifft die Verwendung von Copolyamiden zum Heißsiegeln von Textilien.
  • Das Heißsiegeln von Textilien wird in großem Umfang durchgeführt. Dazu werden gleiche oder verschiedene Textilsubstrate , in der Regel einseitig, mit einem Heißschmelzkleber versehen, und die Substrate werden unter Anwendung von Druck und geeigneten erhöhten Temperaturen, bei denen die Textilien nicht geschädigt werden, andererseits aber die Heißschmelzkleber zum Schmelzen gebracht werden, erhitzt und dann abkühlen gelassen, wobei das Verkleben der Substrate eintritt (vergleiche DE-C- 1 253 449 unu 1 594 233). Die Anforderungen, die an solche Heißschmelzkleber gestellt werden, sind unterschiedlich. Es besteht u.a. ein Bedürfnis nach sogenannten dampfbeständigen Textil-Heißschmelzklebern, da bei der Konfektionierung der Textilien häufig die fertigen Bekleidungsstücke einer Dampfbehandlung unterworfen werden, und die Verklebungen dabei nicht beeinträchtigt werden sollen. Selbstverständlich müssen die Heißschmelzkleber außerdem die üblichen nach dem heutigen Stand der Technik geforderten Eigenschaften aufweisen, wie Waschbeständigkeit, Trockenreinigungsbeständigkeit. Wie die nachfolgend beschriebenen Vergleichsversuche beweisen, besitzen die Copolyamide des Standes der Technik zwar ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Normalreißfestigkeit (NRF) und Waschbeständigkeit (5 x 600C), jedoch im Dampftest keine zufriedenstellende Eigenschaften, Es wurde nun gefunden, daß überraschenderweise die speziella Copolyamide gemäß der nachfolgenden Definition nicht nur eine ausgezeichnete NRF und Waschbeständigkeit besitzen, sondern überraschend hohe Werte im Dampftest ergeben Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung gemäß den Ansprüchen. Diese Verwendung ist tatsächlich ein Verfahren zum Verkleben von Textilien , bei dem die in den Ansprüchen definierten Copolyamide als Heißschmelzkleber eingesetzt werden. Diese Copolyamide enthalten also die folgenden monomeren Bausteine in den genannten Gewichtsverhältnissen im Molekül einpolykondens iert: 10 bis 40 Gew.% Caprolactam 20 bis 60 Gew, Laurinlactam 20 bis 60 Gew.% äquimolare Mengen von Hexamethylendiamin und dimerisierter Fettsäure.
  • Bevorzugt liegt die Menge an Caprolactam bei mindestens 15 Gew. von Laurinlactam bei mindestens 15 Gew.% und den genannten äquimolaren Mengen bei mindestens 30 Gew.%.
  • Die obere Grenze liegt zweckmäßig bei 30 Gew.% für Caprolactam, 50 Gew.% für Laurinlactam und 55 Gew.% für die genannte äquimolare Menge Unter "äquLmolare Mengen" wird verstanden, daß das Diamin und die dimerisierte Fettsäure in etwa äquimolaren Mengen vorliegen. Ein geringer Überschuß der einen oder der anderen Komponente kann in Kauf genommen werden, z .3. von bis zu 1 oder 2 Gew.%. Ein solcher Überschuß kann als Kettenregler für die Steuerung des Molekulargewichts und damit der Viskosität dienen. Der Überschuß sollte jedoch zweckmäßig nicht über 5 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Komponenten der "äquimolaren Mengen", liegen.
  • Bei der Herstellung der Copolyamide kann anstelle von Caprolactam -Aminocapronsäure, und von Laurinlactam 12-Aminododec ansäure eingesetzt werden. Im Copolyamid ist in jedem Fall der gleiche Baustein eingebaut, da bei der Polykondensation bei einsatz dieser Säuren Wasser abgespalten wird.
  • Als dimerisierte Fettsäuren können die bekannten Handelsprodukte eingesetzt werden, die unter den nachfolgenden eingetragenen Warenzeichen erhältlich sind: Pripol 1010, Pripol 1014, UNIDYME 14, UNIDYME 10 Diese werden nach bekannten Verfahren hergestellt (DE-A-14 43 938, DE-A- 14 43 968, DE-C- 21 18 702 und DE-C- 12 80 852). Es handelt sich bei diesen dimerisierten Fettsäuren um polymerisierte ungesättigte natürliche oder synthetische aliphatische Säuren mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 18 Kohlenstoffatomen (Tallöl). Die technischen Produkte enthalten zusätzlich zu den dimerisierten Säuren (Di) geringe Mengen der eingesetzten monomeren Säuren (Mo) und trimere Säuren (Tri). Durch Destillation können die monomeren und trimeren Säuren weitgehend abgetrennt werden, und man erhält praktisch ausschließlich dimerisierte Fettsäuren. Diese ergeben Produkte mit verbesserter Farbzahl. Der Gehalt an dimerisierten Fettsäuren beträgt mindestens mehr als 80 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der technischen !'dimerisiertentt Fettsäuren5 die also auch monomere, trimere und in äußerst geringer Menge auch höher polymere Fettsäuren enthalten. Zweckmäßig betrugt der Gehalt an dimeren Säuren mehr als 90 Gew.%, bevorzugt mehr als 95 Gew.%.
  • Die Menge an monomeren Säuren beträgt zweckmäßig weniger als 10 Gew.%, vorzugsweise weniger als 7 Gew, besonders bevorzugt weniger als 5 Gew0% und noch stärker bevorzugt weniger als 1.5 Gew.%. Die Menge an trimeren Säuren beträgt zweckmäßig weniger als 10 Gew.%, vorzugsweise weniger als 7.5 Gew.%, stärker bevorzugt weniger als 5 Gew.%.
  • Die Herstellung der Copolyamide erfolgt in an sich bekannter Weise. Wie bei der Herstellung von C12-Polyamid aus Laurinlactam wird dabei in der Regel bei Temperaturen von etwa 280 bis 3000C, bevorzugt etwa 290 bis 295 C, und Drücken von etwa 10 bis 50 bar, bevorzugt etwa 15 bis 30 bar gearbeitet. Unter diesen Bedingungen wird mehrere Stunden lang polymerisiert. Anschließend wird bevorzugt noch einige Stunden, vorzugsweise etwa 1 bis 3 Stunden, bei 250 bis 300°C nachkondensiert. Es werden die üblichen für die Polymerisation von Copolyamiden bekannten Katalysatoren, Kettenabbrecher und/oder sonstigen Zusätze sowie Verfahrensbedingungen angewandt. Insbesondere wird zweckmäßig unter Luftabschluß, d.h. unter Inertgasatmosphäre, garbeitet. Um den geeigneten Druck zu erzielen, wird zweckmäßig dem Monomerengemisch etwas Wasser zugefügt, das bei den angewandten Temperaturen verdampft.
  • Es wird zweckmäßig so lange polykondensiert, bis die relative - -Copolyamide eine Lösungsviskosität # im Bereich von etwa rei 1.3 bis 1.7, gemessen als 0.5 Gew.%ige Lösung in m-Kresol bei 25°C beträgt. Bevorzugt liegt die untere Grenze für die Lösungsviskosität bei 1.5, besonders bevorzugt bei 1.45. Die obere Grenze liegt zweckmäßig bei 1.6. Der Schmelzpunkt liegt zweckmäßig im Bereich von 80 bis 1400C, wobei die untere Grenze bevorzugt bei etwa 850C und die obere Grenze bevorzugt bei etwa 1300C liegt.
  • Der Schmelzpunkt wird im Schmelzmikroskop ermittelt.
  • Die Copolyamide werden in den Applikationsformen verwendet, wie die bekannten Heißschmelzkleber. Bevorzugt ist die Verwendung in Form von feinen Pulvern in Korngrößenbereichen von etwa 80 bis 200µm für die sogenannte Pulver- punktverarbeitung, von 0 bis 80'um für Dispersionen (vergleiche DE-A-24 07 505) und 200 bis 500/um für die Streuapplikation. Es können auch Fäden, Netze, Folien und dergleichen verwendet werden. Die Copolyamide können übliche Zusatzstoffe, beispielsweise Farbstoffe, Weichmacher (vergleiche US A-3,9489844),Gleitmittel, Füllstoffe und dergleichen enthalten. Das Heißsiegeln erfolgt in an sich bekannter Weise. Es wird insofern auf die oben erwähnten Literaturstellen , sowie DE-A-23 24 159 und 23 24 160 verwiesen. Dies gilt auch für die zu verklebenden Substrate aus Textilien. Es kann auch das in neuerer Zeit zur Anwendung kommende sogenannte Rototherm-Verfahren (eingetragenes Warenzeichen) angewandt werden, gemäß dem der fleißschmelzkleber in geschmolzener Form punktförmig auf eines der zu verklebenden Substrate aufgetragen wird, dort erkaltet und anschließend mit dem zweiten zu verklebenden Substrat heißgesiegelt wird.
  • Ein besonderer Vorteil der gemäß der Erfindung verwendeten Copolyamide liegt darin, daß bei diesem Verfahren die Heißschmelzkleber keine Fäden ziehen und einwandfrei auf getragen werden können0 Wie bereits ausgeführt, wird mit den Heißschmelzklebern der Erfindung eine besonders gute Dampfbeständigkeit erzielt. Diese wird wie folgt gemessen: Es werden ein Einlagestoff und ein Oberstoff heißgesiegelt. Für den Test werden Streifen mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 15 cm verwendet. Der Oberstoff wird an eine Unterlage. fixiert. Der Einlagestoff wird eine geringe Strecke abgezogen und unter einem Winkel von 1800 an die Klammer einer unbelasteten Federwaage befestigt. Danach wird der Streifen 10 s beidseitig mit 125 bis f300C heißem Wasserdampf besprüht. Unmittelbar danach wird durch Belasten der Federwaage der Einlagestoff vom Oberstoff abgetrennt. Die zur Abtrennung aufgewendete Kraft wird an der Federwaage abgelesen und ist angegeben in N/5 cm.
  • Die NRF und Reißfestigkeit nach Wasche werden nach DIN 54 310 ermittelt.
  • Aus der EP-A-45 383 ist die Verwendung von Polyamiden für die Verklebung von Textilien bekannt, wobei die Polyamide hergestellt werden aus dimerisierten Fettsäuren , mindestens einer aliphatischen unverzweigten Co-Dicarbonsäure mit 6 bis 13 Kohlenstoffatomen, wobei das Verhältnis der dimerisierten Säuren zu Co-Carbonsäuren 0.OS : 1 bis 5 : 1 , bezogen auf Carboxylgruppen, beträgt, und aus einer den Säuren entsprechenden äquivalenten Menge Diamin, sowie aus Caprolactam und Laurinlactam. Die gemäß der vorliegender Erfindung verwendeten Copolyamide unterscheiden sich davon im wesentlichen dadurch, daß sie nicht Co-Dicarbonsäuren mit 6 bis 13 Kohlenstoffatotnen enthalten. Uberraschenderweise werden aber mit den Copolyamiden gemäß der Erfindung verbesserte Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich der Dampffestigkeit erzielt.
  • BEISPIEL 1 In einen 30-1-Rührautoklaven wurden folgende Rohstoffmengen eingewogen: 4166,0 g dimerisierte Fettsäure (Handelsprodukt Pripol 1010 , eingetragenes Warenzeichen), enthaltend mindestens 96 Gew.% Di, höchstens 0,5 Gew.% Mo und höchstens 4 Gew.% Tri.
  • 841,9 g Hexamethylendiamin 2503+9 g -Caprolactam 5007,9 g Laurinlactam 300,0 g destilliertes Wasser.
  • Nach mehrmaligem Spülen der Apparatur mit Stickstoff wurde der Autoklav innerhalb von 1 Stunde auf 290 bis 295°C aufgeheizt, wobei sich ein Druck 24 bar einstellte. Bei diesen Bedingungen wurde unter Rühren 2 Std.
  • vorkondensiert. Anschließend wurde innerhalb von 1,5 Std.
  • der Druck auf Atmosphärendruck reduziert. Danach wurde bei einer Temperatur von 270°C noch 1,5 Std. unter leichtem Stickstoffstrom nachkondensiert. Nach dieser Zeit wurde das erhaltene Polykondensat durch eine Loch düse in ein Wasserbad ausgesponnen und granuliert.
  • Die physikalischen Daten sind in Tabelle 1 angegeben.
  • Das Granulat wurde auf einer handelsüblichen Kaltmahlanlage zu Pulver vermahlen. Nach dem Trennen der einzelnen Kornfraktionen wurde die Fraktion 80 bis 200/um mittels einer handelsüblichen Pulverpunktanlage auf einen handels- üblichen Baumwolleinlagestoff appliziert. Der beschichtete Einlagestoff wurde mit einem handelsüblichen Oberstoff (55 Gew.% Polyester, 45 Gew.% Baumwolle) unter einem Druck von 0,3 bar und einer Plattentemperatur von 1200C in einer üblichen Bügelpresse verbügelt.
  • Ein Teil der so heißgesiegelten Textilien wurde mit einem handelsüblichen Waschmittel 5 x bei 60°C gewaschen.
  • Die Trennfestigkeiten wurden nach DIN 54310 ermittelt von unbehandelten und gewaschenen Proben. Außerdem wurde der Dampftest wie oben beschrieben durchgeführt, Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 1 zusammenge stellt.
  • BEISPIEL 2 Wie in Beispiel 1 beschrieben wurden folgende Rohstoffmengen polykondelzsiert: 4019,0 g dimerisierte Fettsäure (wie Beispiel i 812,2 g Hexamethylendiamin 2415,6 g Caprolactam 4831,2 g Laurinlactam 120,8 g Stearinsäure (Kettenabbrecher) Die erhaltenen physikalischen Daten sowie die Meßwerte nach dem Heißsiegeln sind ebenfalls in Tabelle 1 zusammengestellt.
  • Vergleichsversuche: 1. Handelsprodukt Platamid H104 (eingetragenes Warenzeichen) . Dies ist ein Copolyamid aus 20 Gew.% Caprolactam, 65 Gew.% Laurinlactam und 15 Gew.% eines äquimolaren Gemisches aus Isophorondiamin und Adipinsäure.
  • 2. Handelsprodukt Flatamid H105 (entsprechend DE-C-12 53 449, Beispiel 3) . Dies ist ein Copolyamid aus 40 Gew.% Caprolactam, 40 Gew.% Laurinlactam und 20 Gew.% äquimolares Gemisch aus Hexamethylendiamin und Adipinsäure (AH-Salz).
  • 3. Handelsprodukt Vestamid T650 (eingetragenes Warenzeichen). Dies ist ein Copolyamid aus 25 Gew.% Caprolactam, 60 Gew.% Laurinlactam und 15 Gew.% äquimolares Gemisch von Tsophorondiamin und Dodecan dicarbonsäure.
  • Aus den Vergleichsversuchen ist ersichtlich, daß bei Verwendung der Copolyamide gemäß der Erfindung hinsichtlich NRF und Waschfestigkeit vergleichbare Werte erhalten werden, die Verklebungen im Dampftest aber erheblich überlegen sind denjenigen der bekannten Handelsprodukte.
  • TABELLE 1
    1 Beispiel Vergleichsvers che
    1 2 1 2 3
    6 20 n 20 40 25
    12 40 30 65 rl
    66 20
    V)
    Q)
    > Z
    X vi \r, ha
    = cs 4 4 Ps 15
    HW H
    F X 110-120 lr) fs O o 115 n
    k rl /f r rc
    rel 1,51 1,47 1,45 1,5 1,45
    IN
    I
    pro m 16g 16g 17g 17g 18g
    NRF 8 1 9 8,0 6 9
    -1 ~ ~
    Q) C? bD
    Dampftest 7,5-11 6-10 2,5 2
    @ O
    A CN m bO H
    a) O O O l v H oo b
    w1 CS 4 4 O H >
    m H
    oo jt
    x 4 U > >
    vD @ X H -4 S V g O W
    w n Q 2 > o X xOD 2
    H H H ) C>) < b0 pW Z Q
    Bunzaosuo snz ~

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verwendung von Copolyamiden aus 10 bis 40 Gew.% Caprolactam 20 bis 60 Gew.% Laurinlactam 20 bis 60 Gew.% äquimolare Mengen von Hexamethylendiamin und dimeris lerter Fettsäure mit einem Gehalt von mehr als 80 Gew.% dimerer Fettsäure aus Monocarbonsäuren, die 12 bis 22 Kohlenstoffatome aufweisen, gegebenen falls im Gemisch mit Monocarbonsäuren und trimeren Carbonsäuren, zum Heißsiegeln von Textilien.
  2. 2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Copolyaminde verwendet werden aus 15 bis 30 Gew.% Caprolactam 25 bis 50 Gew.% Laurinlactam 30 bis 55 Gew.% äquimolare Mengen von Hexamethylendiamin und dimerisierter Fettsaure mit einem Gehalt von mehr als 80 Gew.% dimerer Fettsäure aus Monocarbonsäuren, die 12 bis 22 Kohlenstoffatome auf weisen, gegebenenfalls im Gemisch mit Monocarbonsäuren und trimeren Carbonsäuren, zum Heißsiegeln von Textilien.
DE19833315529 1983-04-29 1983-04-29 Verwendung von copolyamiden zum heisssiegeln von textilien Withdrawn DE3315529A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833315529 DE3315529A1 (de) 1983-04-29 1983-04-29 Verwendung von copolyamiden zum heisssiegeln von textilien
JP8420884A JPS59207978A (ja) 1983-04-29 1984-04-27 熱シ−ル方法

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833315529 DE3315529A1 (de) 1983-04-29 1983-04-29 Verwendung von copolyamiden zum heisssiegeln von textilien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3315529A1 true DE3315529A1 (de) 1984-11-08

Family

ID=6197657

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833315529 Withdrawn DE3315529A1 (de) 1983-04-29 1983-04-29 Verwendung von copolyamiden zum heisssiegeln von textilien

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS59207978A (de)
DE (1) DE3315529A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3730504C1 (en) * 1987-09-11 1989-03-16 Atochem Werke Gmbh Copolyamides containing caprolactam and laurolactam, process for the preparation thereof and use thereof for heat-sealing textiles
DE4231693A1 (de) * 1992-09-22 1994-03-24 Iduso Gmbh Randarmierung z.B. für Glasgewebe
EP3512901A1 (de) * 2016-09-14 2019-07-24 Basf Se Polymerfilm enthaltend ein copolyamid eines diamins, einer dimersäure und eines lactams

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA3033631C (en) * 2016-08-18 2022-05-31 Saint-Gobain Performance Plastics Corporation Adhesive film

Citations (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2379413A (en) * 1940-06-28 1945-07-03 American Cyanamid Co Amides of high molecular weight carboxylic acids
NL6403333A (de) * 1963-03-28 1964-09-29
DE1594233A1 (de) * 1966-10-10 1970-04-30 Plate Gmbh Dr Verwendung von Copolyamiden hoher Klebkraft
US3637551A (en) * 1969-06-11 1972-01-25 Du Pont Melt-condensed polyamide interpolymer adhesives
US3639313A (en) * 1969-11-26 1972-02-01 Sun Chemical Corp Modified polyamide resins
DE2147205A1 (de) * 1970-09-25 1972-03-30 Gen Mills Inc Kleber zum Verkleben von zu reim genden Textilien
DE2261525A1 (de) * 1971-12-16 1973-06-20 Du Pont Bei raumtemperatur loesliche, schmelzkondensierte polyamid-mischpolymere
DE2324160A1 (de) * 1973-05-12 1974-11-28 Plate Bonn Gmbh Copolyamide enthaltend caprolactam, laurinlactam und 11-aminoundecansaeure
EP0045383A2 (de) * 1980-07-31 1982-02-10 Schering Aktiengesellschaft Schmelzkleber für die Verklebung von Textilien
DE2534121C3 (de) * 1975-07-31 1982-06-03 Schering Ag, 1000 Berlin Und 4619 Bergkamen Verwendung von Polyamiden für die Verklebung von Textilien
DE2615765C3 (de) * 1976-04-10 1982-09-30 Schering Ag, 1000 Berlin Und 4619 Bergkamen Verwendung von Polyamiden für die Verklebung von Textilien
DE2615766C3 (de) * 1976-04-10 1982-11-18 Schering Ag, 1000 Berlin Und 4619 Bergkamen Schmelzkleber für die Verklebung von Textilien

Patent Citations (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2379413A (en) * 1940-06-28 1945-07-03 American Cyanamid Co Amides of high molecular weight carboxylic acids
NL6403333A (de) * 1963-03-28 1964-09-29
DE1495967A1 (de) * 1963-03-28 1969-07-03 Gen Mills Inc Copolymere Polyamidmassen
DE1594233A1 (de) * 1966-10-10 1970-04-30 Plate Gmbh Dr Verwendung von Copolyamiden hoher Klebkraft
US3637551A (en) * 1969-06-11 1972-01-25 Du Pont Melt-condensed polyamide interpolymer adhesives
US3639313A (en) * 1969-11-26 1972-02-01 Sun Chemical Corp Modified polyamide resins
DE2147205A1 (de) * 1970-09-25 1972-03-30 Gen Mills Inc Kleber zum Verkleben von zu reim genden Textilien
DE2261525A1 (de) * 1971-12-16 1973-06-20 Du Pont Bei raumtemperatur loesliche, schmelzkondensierte polyamid-mischpolymere
DE2324160A1 (de) * 1973-05-12 1974-11-28 Plate Bonn Gmbh Copolyamide enthaltend caprolactam, laurinlactam und 11-aminoundecansaeure
DE2534121C3 (de) * 1975-07-31 1982-06-03 Schering Ag, 1000 Berlin Und 4619 Bergkamen Verwendung von Polyamiden für die Verklebung von Textilien
DE2615765C3 (de) * 1976-04-10 1982-09-30 Schering Ag, 1000 Berlin Und 4619 Bergkamen Verwendung von Polyamiden für die Verklebung von Textilien
DE2615766C3 (de) * 1976-04-10 1982-11-18 Schering Ag, 1000 Berlin Und 4619 Bergkamen Schmelzkleber für die Verklebung von Textilien
EP0045383A2 (de) * 1980-07-31 1982-02-10 Schering Aktiengesellschaft Schmelzkleber für die Verklebung von Textilien

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3730504C1 (en) * 1987-09-11 1989-03-16 Atochem Werke Gmbh Copolyamides containing caprolactam and laurolactam, process for the preparation thereof and use thereof for heat-sealing textiles
DE4231693A1 (de) * 1992-09-22 1994-03-24 Iduso Gmbh Randarmierung z.B. für Glasgewebe
EP3512901A1 (de) * 2016-09-14 2019-07-24 Basf Se Polymerfilm enthaltend ein copolyamid eines diamins, einer dimersäure und eines lactams

Also Published As

Publication number Publication date
JPS59207978A (ja) 1984-11-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3247755C2 (de)
DE4318047C2 (de) Verwendung von Copolyamiden als Schmelzkleber zum Heißsiegeln
EP0120129B1 (de) Verwendung von Copolyamiden zum Heisssiegeln von Textilien
DE2324160C2 (de)
DE2324159C2 (de)
EP0030589B1 (de) Verwendung von Copolyetheresteramiden als Schmelzkleber zum Heissiegeln von Textilien
DE10022701B4 (de) Niedrigschmelzende Copolyamide sowie deren Verwendung als Schmelzklebemittel
CH667462A5 (de) Transparente copolyamide, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung zur herstellung von formkoerpern.
DE3730504C1 (en) Copolyamides containing caprolactam and laurolactam, process for the preparation thereof and use thereof for heat-sealing textiles
DE2346185A1 (de) Lineares mischpolyamid und dessen verwendung als waermeschmelzbarer klebstoff
EP0045383B1 (de) Schmelzkleber für die Verklebung von Textilien
DE2904508A1 (de) Polyamidklebstoff und verfahren zu seiner anwendung
EP0017112B1 (de) Estermodifizierte Polyamide und ihre Verwendung als Schmelzkleber
DE3111226A1 (de) Thermoplastische polyamide auf basis dimerisierter fettsaeuren und deren herstellung
DE3315529A1 (de) Verwendung von copolyamiden zum heisssiegeln von textilien
DE3909215A1 (de) Polyetheramid-schmelzklebstoffe
EP0177694B1 (de) Verwendung von Blockcopolyesteramiden als Textilschmelzkleber
DE2806933A1 (de) Polyamide und verfahren zu ihrer herstellung
DE1594233C3 (de) Verwendung von Pulvern und Dispersionen von Copolyamiden zum Heißsiegeln von Textilien
DE4108874A1 (de) Polyetheresteramide, verfahren zu ihrer herstellung und deren verwendung
EP0001039A1 (de) Transparente Polyamide
DE4033480C2 (de) Heißsiegeln von Textilien
AT351654B (de) Verfahren zum heisssiegeln
AT352237B (de) Verfahren zum heissiegeln
DE2436430A1 (de) Quarternaere copolyamide

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DEUTSCHE ATOCHEM WERKE GMBH, 5300 BONN, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee