DE3315459A1 - Beschichtungsapparat - Google Patents
BeschichtungsapparatInfo
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Description
• # * f
Diab-Barracuda AB,
Box 201, S - 312 01 Laholm, Schweden
BeSchichtungsapparat,
Die Erfindung betrifft einen Beschichtungsapparat für Plastisol-Verbindungen und ähnliche pigmentierte Verbindungen bzw. Zusammensetzungen gemäß dem· Gattungsbegriff
des Anspruchs 1.
15
Das Prinzip für das Auftragen solcher pigmentierter Zusammensetzungen ist bereits als "Rückwärts-Rollen-Auftragung (reverse-roll-appl ication)" bekannt und es hat sich
für die Beschichtung mit Plastisol-Verbindungen als sehr geeignet herausgestellt.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen solchen
Beschichtungsapparat, der für das Auftragen pigmentierter Zusammensetzungen in Mustern geeignet ist, zu schaffen,
und insbesondere in solchen Mustern, die for Deck- und
Tarnfolien u. dgl. geeignet sind. Beim Auftragen solcher Muster war es bislang üblich, Schablonen, Lehren u.dgl.
zu verwenden, bei denen jedoch nur mit Schwierigkeit lange Musterrapports möglich sind. Um den Musterrapport
zu vergrößern wurde die Schablone gedreht, wie beispielsweise im Falle der US-PS 3 967 026. Die Rapportlänge wurde
dadurch beträchtlich vergrößert, sie ist jedoch nach wie vor begrenzt. Weiterhin ist man nach wie vor mit Schablonen und Lehren befaßt, welche die Möglichkeit von Varia-
tionen vermindern. Eine jede Variante erfordert einen neuen Satz Schablonen. Es ist ei η besonderes Ziel der vorliegenden Erfindung, das Erfordernis spezieller Schablonen
zu eliminieren, und den begrenzten Musterrapport zu ver-
größern oder sogar gänzlich zu eliminieren, wobei der begrenzte Musterrapport bislang in der Praxis unvermeidbar
war. Ein weiteres besonderes Ziel ist es, eine größere Flexibilität in den Mustern zu erreichen, so daß man
nicht mehr an bereitstehende Schablonen gebunden ist.
Die vorgenannten Aufgaben und weitere Ziele und Vorteile werden erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Aufgrund der Möglichkeit des individuellen Führens von Bandbereichen gegen die Beschichtungsrolle kann ein jeder
Bandstreifen mit einer pigmentierten Zusammensetzung versehen werden oder nicht, je nach Einstellung, und es können
so innerhalb der Einstellung der Streifenbreite und der Geschwindigkeit der Rückstellung bzw. des Neusetzens
willkürliche Muster erzielt werden, welche aus kurzen oder langen, nebeneinanderliegenden Farbstreifen bestehen.
Mehrere Beschichtungsapparate für unterschiedliche Farben
können nacheinander angeordnet sein, um mehrfarbige Muster aufzutragen. Die unterschied!ichen Bandvorschubeinrichtungen,
die in einer Reihe angeordnet sind, können aus sich bewegenden Rollenabschnitten bestehen, welche auf
einer Betätigungseinrichtung montiert sind. Anstelle von Rollenäbschnitten können auch solche Anordnungen .wie
Plastikoberflächen mit geringem Reibungskoeffizient verwendet
werden, beispielsweise Polytetraf1uoräthylen od.
ähnliches. Die Betätigungseinrichtung kann vom Kompressionslufttypus oder vom elektromagnetischen Typus sein..
Zweckmäßigerweise weist die erste von mehreren solcher, in einer Reihe angeordneten Maschinen ein Spezialgerät auf,
welches die Kante des Bandes mit Farbmarkierungen versieht, welche als Ortsmarkierungen für das laufende Verfahren
dienen, wodurch eine gute Übereinstimmung erzielt werden kann zwischen Gebieten unterschiedlicher Farben auf dem
Musterbild, indem die Markierungen an den Kanten optisch abgetastet werden und zur Steuerung der Aktivierung der
rollen verwendet werden können, wobei diese Einrichtungen t
in einer querverlaufenden Reihe angeordnet sind.
in einer querverlaufenden Reihe angeordnet sind.
Im folgenden wird die Erfindung beispielsweise anhand der !Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 2 eine schematische Darstellung, wie eine Serie von ■ Bandvorschubmitteln in der Anlage gemäß Fig. 1
Teile des Bandes gegen die der Anlage zugeordnete ! Beschichtungsrolle bringen können,
im Zusammenhang mit einer weiteren Ausführungsform einer Anlage, in Seitenansicht, und
■Fig. 4 eine Beschichtungsanlage zum Auftragen von drei
„ unterschiedlichen Farben.
γ ■ . ■
Der Beschichtungsapparat ist schematisch in Fig. 1 dargestellt, wobei ein Band 6 beschichtet wird, während es von
'einer Vorratsrolle 4 zu einer Aufnahmerolle 5 übertragen
wird, wobei das Band entlang einer Bahn gezjigen wird, welche durch Führungsrollen definiert ist, vorbei an einer
Beschichtungsrolle 2 und unter geringem Abstand hiervon, wobei diese Rolle mit einer relativ dicken Schicht einer
Beschichtungsverbindung versehen ist und in der entgegengesetzten Richtung zur Laufrichtung des Bandes rotiert.
Eine Einrichtung.9 ermöglicht es , daß Bereiche des Bandes
6 lokal gegen die Beschichtungsrolle 2 gedrückt werden, so
'daß diese Bereiche ausreichend nahe an die Rolle herangeführt werden, um die übertragung des Beschichtungsstoffes
zu gewährleisten, welche im anderen Falle nicht auftritt.
Die Versorgung der Beschichtungsrolle 2 mit Beschichtungsstoff ist so ausgebildet, daß eine Hilfsrolle 3 gegen die
Beschichtungsrolle 2 bis auf einen einstellbaren Walzenspalt anstellbar ist. Der Walzenspalt wird mit Beschichtungsstoff 7 versorgt und nicht dargestellte Einrichtungen
an den Rollenenden verhindern, daß der Beschichtungsstoff
wegfließen kann. Der Walzenspalt bestimmt, wieviel von dem
Beschichtungsstoff die Beschichtungsrolle 2 mitnimmt. Bei
einem Walzenspalt mit der Beschichtungsrolle 2 bestimmt eine Abstreifwalze 1 die endgültige Dicke, und die letztgenannte Rolle wird über einen Schaber 8 saubergeschabt.
Die Funktionsweise dieser Anordnung ist bereits in einem Zusammenhang bekannt, wo das Band 6 mit der Beschichtungsrolle 2 ständig und dauernd in Kontakt ist.
Bei der vorliegenden Erfindung ist es neu, daß eine Bandvorschubeinrichtung 9 vorgesehen ist, welche selektiv
Bereiche des Bandes zu der Beschichtungsrolle bewegen kann. Das Prinzip hiervon ist schematisch aus Fig. 2 ersichtlich, wo die Einrichtung 9, welche auf einem nicht dargestellen Träger montiert ist, individuell bewegbare Abschnitte A bis I aufweist. In Fig. 2 ist der Abschnitt H
nach unten gedrückt, so daß die Bahn 6 in diesem Bereich nach unten in Richtung zur Beschichtungsrolle 2 hin gedruckt wird. Es ist klar, daß ein Bandstreiferi beschichtet
wird, welcher der Breite von H entspricht, während der Rest des Bandes unbeschichtet bleibt.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß das Band im Anschluß an die Beschichtungsrolle 2 eine Trockeneinrichtung, beispielsweise einen Strahlungsheizer passiert, was zur Folge
hat, daß der Beschichtungsstoff eine feste Konsistenz annimmt. Falls der Stoff ein Plastisol ist, so erfolgt eine
Gelatinierung.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt,
wo eine Beschichtungsrolle 2 und eine Abstreifwalze 1 teilweise in einen Pigmentstoffbehälter eintauchen. Die Dicke
des Beschichtungsstoffes wird über einen Schaber 12 bestimmt.
Die Einrichtung 9, von der ein Teil in Fig. 3 dargestellt ist, umfaßt einen Träger 30, auf dem eine Anzahl von druckluftbetätigten NiederdrUckern 32 gehalten sind, von denen
ein jeder über einen Kompressionsluftzylinder 31 betätig
bar ist. Die letzteren werden durch Solenoid-VentiIe ge
steuert, welche mit einem (nicht dargestellten) Computer
in Verbindung stehen können, welcher die Zufuhr von Druckluft über Schläuche 34 und 33 steuert.
In Fig. 4 ist eine Anordnung mit drei unterschiedlichen
Sätzen von Beschichtungsapparaten dargestellt, von denen ein jeder eine unterschiedliche Farbe aufträgt. Die Farben
werden naß-in-naß aufgetragen und werden anschließend in einem Strahlungsofen wärmebehandelt. Es ist auch möglich,
1^ nach jedem Apparat einen Strahlungsofen anzuordnen, wodurch das Problem des Naß-in-naß-Auftragens eliminiert
wird.
. Beispiele: . .
In einer Anlage entsprechend der Prinzipdarstellung gemäß
Fig. 4 wurden die Bahnen, auf Stahlspulen mit einer Länge von 2500 mm und einem Durchmesser von 120 mm angeordnet,
wobei der maximale Durchmesser einer vollen Spule 1500 mm
betrug. Die Maximal breite des gewobenen Ban.jd.es war 2000 mm,
und die Druckbreite war 1800 mm, eingeteilt in 9 Zonen mit einer jeweiligen Breite von 200 mm. Die Maschine kann
vier Farben drucken, und für ein Verhältnis zwischen der Beschichtungsrollen- und der Bandgeschwindigkeit von 3:1
kann ein Betrag von 50-150 g/m2 aufgetragen werden. Die
Bandgeschwindigkeit und die Rollengeschwindigkeit sind in
einer vorgegebenen Beziehung synchronisiert, und die maximale Geschw indigkeit beträgt 30 m/min. Nach jeder der
drei ersten Beschichtungsrollen ist ein Infrarog-Trockner
angeordnet, welcher durch IRT, Vänersborg, Schweden, hergestellt ist, und welcher für die Zwecke des Aufrollens
50 g/m2■Plastisol bei 30 m/min, ausreichend trocknen kann.
Ein Infrarot-Trockner von 50 % größerer Kapazität ist nach
der letzten Beschichtungsrolle angeordnet.
Im ersten der Beschichtungsapparate ist ein spezieller Niederdrlicker mit einer Breite von 10 mm an einer Kante
angeordnet, um die Kantenmarkierungen anzubringen. Beim Beginn des Betriebes werden Markierungen von einer Länge
von 10 mm gesetzt, abwechselnd mit Zwischenräumen^von
10 mm. Dies wird bis zu einer Länge durchgeführt, welche dem zu verwendenden Musterrapport entspricht, und für die
nachfolgenden Abstandsmarkierungen werden sie alle 30 mm erzeugt. Die Markierungen werden anschließend mittels
einer Fotozelle nach jedem Apparat gelesen und dienen dazu, die Steuerung der individuell betätigbaren Drucklufteinrichtungeri der Bandniederdrücker zu synchronisieren.
Mit Hilfe einer Programmierungseinrichtung (zweckmäßigerweise einem Computer) werden die unterschiedlichen Druckluf teinrichtungen aktiviert und die Beschichtung erfolgt
in der Form von 20 cm breiten Streifen mit einer Länge,
die durch das Programm bestimmt ist. Zweckmäßigerweise
wird mit einem schachbrettartigen Muster gearbeitet, mit Modulen von von 20 χ 20 cm, wobei bei jedem Quadrat eine
bestimmte Farbe aufgetragen wird, wobei solche Quadrate in größere Gebiete übertragen werden, wobei das Programm
bestimmt, wie das Produkt erscheint bzw. aussieht. Für Maskierungs- und Tarnmuster besteht beispielsweise der
Wunsch, daß das Muster durch diejenige Art von Natur bestimmt wird, wo die Tarnung verwendet werden soll ^
in einer vorteilhaften Anwendung wird das gegebene Farbmuster auf ein speziell präpariertes Band, beispielsweise
eine als sogenannte "release weave" genannte Matte aufgetragen, wobei oben auf die Beschichtung eine weitere
Plastisol-Schicht gelegt wird, welche einfarbig sein kann.
Die so kombinierte Schicht kann dann von der Matte abgestreift werden und stellt einen Maskenfilm dar. Es ist
auch möglich, eine weitere mehrfarbige Plastisol-Schicht
aufzutragen, so daß auf diese Weise Maskenmuster auf bei-
11
1 den Seiten erhalten werden. Der abgestreifte Film kann als
Foliage-Tarnung verwendet werden, wie beispielsweise in
der US-PS 3 069 796 beschrieben ist.
Leerseite
Claims (10)
1. Beschichtungsapparat für Plastisoi-Verbindungen u. dgl. , welcher eine Beschichtungsrolle (2) und
Einrichtungen (1, 3) zum Auftragen einer Schicht der Verbindungen (7) einer vorbestimmten Dicke auf diese
Beschichtungsroile sowie eine Einrichtung (4, 5) zum Vorwärtsbewegen eines Bandes (6) zu der Beschichtungsrolle
(2) zum übertragen der Verbindung von der Beschichtungsrol Ie auf das Band (6) umfaßt, wobei die
BeschichtungsrolIe mit einer peripheretTGeschwindigkeit
rotiert, welche entgegengesetzt der Vorschubrichtung des Bandes ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Band (6) zwischen der Beschichtungsrolie und einem Bandniederdrücker (9) angeordnet
ist, welcher sich parallel zur Beschichtungsrolle erstreckt und in eine Vielzahl von in einer Reihe
angeordneten, individuell aktivierbaren Bereichen (A - I) unterteilt ist, wobei ein jeder dieser Bereiche
den unter ihm liegenden Bandbereich, welcher anderenfalls sich unter Abstand von der Beschichtungsrolle
befindet, in Kontakt mit der auf der Beschichtungsroile befindlichen, pigmentierten Verbindung
drückt, so daß dieser Bandbereich mit einer Beschichtung
der Verbindung versehen wird.
2. Beschichtungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der. Bandniederdrücker (9) auf einem querverlaufenden
Träger (30) angeordnet ist und daß für jeden aktivierbaren Bereich (32) eine druckluftbetätigte Kolben-Zylinder-Einrichtung
(31) vorgesehen ist, um diesen Bereich zu betätigen, sowie Einrichtungen (33, 34) zur
gesteuerten Versorgung von Betriebs-Druckluft.
3. Beschichtungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Mehrzahl von Beschichtungsrollen
umfaßt, welche entlang des Bandes angeordnet sind und welche das Band mit unterschiedlichen Farben beschichten.
4. Beschichtungsapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder BeschichtungsrolIe entlang des
Bandes eine Heizeinrichtung (10) zur Wärmebehandlung der . auf das Band aufgetragenen, pigmentierten' Verbindung vorgesehen
ist.
5. Beschichtungsapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der ersten Beschichtungsrolle eine Einrichtung
zum Versehen der Kanten des Bandes mit Lackierungen vorgesehen ist, wobei optische Detektoren an nachfolgenden
Beschichtungsrollen angeordnet sind zum Nachweisen der Markierungen und zum Erzeugen von elektrischen
Signalen zwecks Synchronisierung der Steuerung der diesen Beschichtungsrollen zugeordneten Niederdrückern.
6. Beschichtungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aktivierbaren Bereiche (32) dem Band
zugewandte Oberflächen aus einem Material niedriger Reibung aufweisen.
7. Beschichtungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aktivierbaren Bereiche drehbare und
freilaufende Rollen mit Rotationswellen aufweisen, welche
parallel zu der Rotationswelle der Beschichtungsrolle (2)
sind, wobei diese Wellen in Trägergabeln montiert sind, welche an den Kolben-Zylinder-Einrichtungen (31) befestigt
sind. -
8. Beschichtungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Auftragen pigmentierter
Verbindung auf die Beschichtungsrolle (2) eine erste VerbindungsversorgungsrolIe (3) parallel zur Beschichtungsrolle
(2) mit einem einstellbaren Walzenspalt bezüglich der letzteren umfaßt, eine Einrichtung zum Zuführen der
Verbindung (7) zu dem Walzenspalt,.eine Einrichtung zum
Verhindern des seitlichen Wegfließens der Verbindung von dem Walzenspalt, eine Einrichtung zum Antreiben der ersten
VerbindungsversorgungsrolIe in der entgegengesetzten Richtung
bezüglich der Beschichtungsrolle, eine zweite Verbindungsversorgungsrolle
(1) parallel zu der Beschichtungsrolle und in der gleichen Drehrichtung angetrieben, deren
Abstand zu der Beschichtungsrolle einstellbar ist, wobei
die zweite VerbindungsversorgungsrolIe in Rotationsrichtung
der Beschichtungsrolle gesehen nach der ersten Verbindungsversorgungsrolle
angeordnet ist, und wobei ein Schaber (8) zum Abschaben der zweiten Verbindungsversorgungsrolle
vorgesehen ist.
9. Beschichtungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Auftragen von pigmentierter
Verbindung (7) einen Vorratsbehälter (13) für die Verbindung umfaßt, in welchem die Beschichtungsrolle (2)
zusammen mit einer.Abstreifroi le (11) teilweise eintauchen,
wobei die Abstreifro!Ie relativ zur Beschichtungsrolle
in entgegengesetzter Richtung angetrieben ist und axial parallel hierzu angeordnet ist, und wobei ein Schaber
(12) vorgesehen ist, welcher die Dicke der von der Beschichtungsrolle auf ihrer rotierenden zylindrischen
Oberfläche aus dem Vorratsbehälter (13) mitgenommenen Verbindung
begrenzt.
1
10. Beschichtungsapparat, wie nachfolgend unter Bezugnahme
auf die Zeichnung beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
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