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DE3314869A1 - Verfahren und einrichtung zur ueberwachung von optoelektronischen uebertragungsstrecken fuer seriell ausgesendete digitale signale - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur ueberwachung von optoelektronischen uebertragungsstrecken fuer seriell ausgesendete digitale signale

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DE3314869A1
DE3314869A1 DE19833314869 DE3314869A DE3314869A1 DE 3314869 A1 DE3314869 A1 DE 3314869A1 DE 19833314869 DE19833314869 DE 19833314869 DE 3314869 A DE3314869 A DE 3314869A DE 3314869 A1 DE3314869 A1 DE 3314869A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
signal
clock
transmission
output
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19833314869
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl.-Ing. Rumold (FH), 8521 Bubenreuth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19833314869 priority Critical patent/DE3314869A1/de
Publication of DE3314869A1 publication Critical patent/DE3314869A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/24Testing correct operation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/07Arrangements for monitoring or testing transmission systems; Arrangements for fault measurement of transmission systems
    • H04B10/075Arrangements for monitoring or testing transmission systems; Arrangements for fault measurement of transmission systems using an in-service signal
    • H04B10/077Arrangements for monitoring or testing transmission systems; Arrangements for fault measurement of transmission systems using an in-service signal using a supervisory or additional signal
    • H04B10/0779Monitoring line transmitter or line receiver equipment
    • HELECTRICITY
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    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/49Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
    • H04L25/4917Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems using multilevel codes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B2210/00Indexing scheme relating to optical transmission systems
    • H04B2210/07Monitoring an optical transmission system using a supervisory signal
    • H04B2210/077Monitoring an optical transmission system using a supervisory signal using a separate fibre

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Uberwachung von
  • optoelektronischen Übertragungsstrecken für seriell ausgesendete digitale Signale Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung von optoelektronischen Ubertragungsstrecken für seriell ausgesendete digitale Signale, insbesondere Impulstelegramine.
  • Eine Überwachung solcher Übertragungsstrecken ist wichtig wegen der Alterung der sendeseitig angeordneten lichtemittierenden Dioden und hilft ausfallbedingte Folgekosten bei industriellen Anwendungen zu vermeiden.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe vor einem voraussichtlich bald erfolgenden Ausfall der Übertragungsstrekke ein Warnsignal zu erzeugen, so daß das fehlerhafte Bauelement, meist die lichtemittierende Diode, noch rechtzeitig in der nächsten Betriebspause ausgetauscht werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren soll es insbesondere auch gestatten, empfangsseitig eine Aussage über die jeweils noch vorhandene Dämpfungsreserve der Übertragungsstrecke zu gewinnen, wenn der Ausgang des analogen Eingangsverstärkers einer voll integrierten Empfängerschaltung nicht zugänglich ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dabei ergibt sich auch noch der Vorteil, daß die gesamte Ubertragungsstrecke bis zu ihrem empfängerseitigen Ende in die Überwachung einbezogen wird.
  • Die Erfindung samt ihren weiteren, in Unteransprüchen gekennzeichneten Ausgestaltungen soll nachstehend anhand eines Anwendungsbeispieles näher erläutert werden.
  • In Figur 1 ist ein Übertragungssystem für Impulstelegramme im Synchronbetrieb gezeigt. Synchronbetrieb bedeutet in diesem Zusammenhang, daß fortlaufend ein Impulstelegramm nach dem anderen ohne Sendepause übertragen wird.
  • Die seriell über eine Lichtwellenleitung 9 zu übertragende Information liegt binär codiert an den mit 20 bis bezeichneten Eingängen eines Schieberegisters 10, dem außerdem noch ein Signal PB für ein Paritätsbit und ein weiteres Signal AB für das erfindungsgemäß vorgesehene Testbit zugeführt sind. Die aus diesen Eingangssignalen bestehende Information wird nun bitweise im Raster der von einem Taktgenerator 11 gelieferten Taktimpulse C vom Schieberegister 10 als sogenanntes Impulstelegramm I ausgegeben, mittels eines optoelektronischen Wandlers 12 in entsprechende Lichtimpulse I' umgewandelt und am Ende der Lichtwellenleitung 9 von einem weiteren optoelektronischen Wandler 13 in entsprechende elektrische Spannungssignale umgesetzt. Der optoelektronische Wandler 13 auf der Empfangsseite ist meist voll integriert ausgeführt und weist außer zwei Klemmen zur Spannungsversorgung nur noch eine Ausgangsklemme auf, an welcher das digitale Signal I abgenommen werden kann. Er besteht im wesentlichen aus einem analogen Eingangsverstärker mit einem nachgeschalteten Schwellwertglied, welches dann ein konstantes Signal abgibt, wenn sein Eingangssignal einen bestimmten Grenzwert über- oder unterschritten hat. Eine gleichartige Übertragungsstrecke, bestehend aus den beiderseits der Lichtwellenleitung 15 angeordneten Wandlern 16 und 17 ist für die Taktimpulse C vorhanden. Es soll nun ermittelt werden, ob sich die Eingangs leistung der Wandler 13 bzw. 17 noch um einen bestimmten Prozentsatz vermindern kann, ehe ihre internen Grenzwertmelder nicht mehr ansprechen und demzufolge das ausgesendete Impulstelegramm nicht mehr übertragen wird.
  • Die Ausgangsgröße des Wandlers 13 ist einem Schieberegister 14zugeführt und wird nach Maßgabe des Taktes C, welcher wie die Information I über eine optoelektronische Übertragungsstrecke 15 auf das Schieberegister 14 gelangt, in dasselbe eingelesen. Nach einer vorbestimmten Anzahl von Taktimpulsen erscheint in an sich bekannter Weise an den Ausgängen des Schieberegisters 14 die dem Schieberegister 10 eingegebene Information. Die Schieberegister 10 und 14 laufen synchron; nach Beendigung der Aussendung eines Impulstelegramms wird in das Schieberegister 10 durch einen Impuls R das nächste Datenwort übernommen und und mit dem nächstfolgend auftretenden Taktimpuls beginnt die Aussendung eines neuen Impulstelegramms. Der Impuls R setzt gleichzeitig auch einen Zähler 18 zurück, welcher von den Taktimpulsen C aufwärtsgezählt wird. Der Stand des Zählers 18 gibt also Aufschluß über das jeweils gerade gesendete Bit.
  • Mittel einer Abfrage- bzw. Decodiereinrichtung 19 wird der Stand des Zählers 10 abgefragt und nach dem fünften bzw. sechsten Bit jedes Impulstelegramms jeweils für die Dauer einer Taktperiode T ein Signal A6 bzw. A7 auf einen Eingang der optoelektronischen Wandler 12 bzw. 16 gegeben, mit welchem jeweils die Sendeleistung von deren lichtemittierender Diode um ein bestimmtes Maß verringert wird.
  • Die Folge sind Lichtimpulse mit entsprechend verminderter Amplitude in den Lichtwellenleitern 9 und 15, was jedoch solange ohne erkennbare Auswirkung bleiben wird, als diese Amplitude noch groß genug ist, um die internen Grenzwertmelder der Wandlerstufen 13 und 17 ansprechen zu lassen. Das Ende des Impulstelegrammes wird durch den Impuls R bestimmt, welcher anstelle eines Taktimpulses T vom Taktgenerator 10 ausgegeben wird. Im Impulszug T entsteht dadurch eine entsprechende Lücke, welche von einer monostabilen, retriggerbaren, mit der ansteigenden Flanke von C angestoßenen Kippstufe 20 mit einer Kippzeit, welche das 1,5-fache der Taktperiode beträgt, ausgewertet wird, so daß an deren Ausgang nach Beendigung des Impulses R das Signal TE als High-Signal erzeugt wird, welches das empfangsseitige Ende des Telegrammes signalisiert und zum Auslesen des Schieberegisters verwendet wird. Eine solche Auswertung erspart die gesonderte Übertragung des Löschimpulses R.
  • Bei dem angenommenen Beispiel würde ein Impulstelegramm jeweils aus acht Taktperioden bestehen. Wenn nach Ablauf dieser acht Taktperioden an dem mit IF bezeichneten Ausgang des Schieberegisters kein High-Signal, sondern ein Low-(Null)Signal ansteht, dann ist dies als Kriterium dafür anzusehen, daB die Grenzwertmelderstufe im optoelektronischen Wandler 13 nicht mehr angesprochen hat und nur noch eine bestimmte prozentuale Dämpfungsreserve für die Übertragung auf dem Lichtwellenleiter 9 vorhanden ist. Genau um diesen Prozenzsatz dürfte die lichtemittierende Diode im optoelektronischen Wandler 12 noch altern, d.h. ihre ausgestrahlte Lichtleistung vermindern, ehe die Übertragungsstrecke nicht mehr funktioniert.
  • Nach der sechsten Taktperiode wird von der Decodiereinrichtung 19 das Signal A7 ausgegeben, welches für die Dauer der darauffolgenden Taktperiode ansteht und die Sendeleistung der im Wandler 16 befindlichen lichtemittierenden Diode herabsetzt. Bei einer entsprechenden Alterung dieser Diode wird in der siebten Taktperiode der interne Grenzwertmelder des Wandlers 17 nicht mehr ansprechen, so daß die monostabile Kippstufe 12 früher zum Abfallen kommt und diesen Zustand bis zum Beginn des nächsten Impulstelegrammes beibehält, so daß eine Verzögerungsstufe 21 mit einer der Taktperiode entsprechenden Verzögerungszeit zum Ansprechen kommen und an ihrem Ausgang das Signal TF als High-Signal ausgeben kann. Dadurch kann auf der Empfangsseite erkannt werden, daß jetzt noch eine Dämpfungsreserve auf der Taktleitung 15 von bestimmter Größe vorliegt.
  • Figur 2 zeigt Impulsdiagramme zur bisher beschriebenen Wirkungsweise. Zeile a gibt den Verlauf der von dem Taktgenerator 11 abgegebenen Taktimpulse wieder, welche ein Tastverhältnis von ungefähr 0,5 und eine Periodendauer von T aufweisen. Diesen Taktimpulsen C entsprechen die in Zeile d dargestellten Lichtwellenimpulse C' der Lichtwellenleitung 15. Ein Impulstelegramm besteht jeweils aus acht Taktperioden 1 - 8, wobei jeweils in der achten Taktperiode der Taktimpuls ausgeblendet und dafür ein entsprechender Impuls R vom Taktgenerator 11 ausgegeben wird (Zeile b). Zeile c zeigt den Verlauf des vom Schieberegister ausgegebenen Impulstelegramms I für den Fall, daß die Schieberegistereingangssignale 20, 21, 23 und AB High-Signal sowie 22 und PB Low-Signal aufweisen. Mittels der während der sechsten und der siebten Taktperiode ausgegebenen High-Signale A6 bzw. A7 der Decodiereinrichtung 19 werden die Amplituden der digitalen Lichtwellenleitersignale I' und C' in den Lichtwellenleitern 9 und 15 reduziert. Die Impulssignale mit verringerter Amplitude sind in der Zeile d und e durch eine Schraffur hervorgehoben. Solange sich die Alterung der lichtemittierenden Dioden in den Wandlern 12 und 16 im zulässigen Bereich bewegt, erscheint am Ausgang des optoelektronischen Wandlers 13 während der Taktperiode 6 ein High-Signal (Zeile e) und während der Taktperiode 8 am Ausgang der monostabilen Kippstufe 20 das Signal TE mit dem in Zeile f voll ausgezogenen Verlauf. Ein High-Signal TE kann am Ausgang der monostabilen Kippstufe grundsätzlich nur dann erscheinen, wenn seit Beginn des letzten übertragenen Taktimpulses C eine Zeit von t = 1,5 T verstrichen ist.
  • Wird also in der Taktperiode 7 noch ein Takttestimpuls mit erfindungsgemäß verminderter Amplitude übertragen, dann bleibt, wie in Zeile g dargestellt, das Ausgangssignal der Verzögerungsstufe 21 dauernd auf Null, denn zu deren Ansprechen bedarf es eines Eingangssignales, welches länger andauert als deren Verzögerungszeit t2 = T.
  • Bewegt sich die Alterung der im Wandler 16 angeordneten Diode im sogenannten Warnbereich, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß in der Taktperiode 7 der interne Grenzwertmelder des Wandlers 17 nicht mehr anspricht und demgemäß in dieser Taktperiode ein Low-(Null)-Signal an seinem Ausgang auftritt, dann erscheint, wie in Zeile f gestrichelt dargestellt, das das Telegrammende kennzeichnende Signal TE am Ausgang der monostabilen Kippstufe 20 um eine Taktperiode verfrüht und entsprechend verlängert, so daß nunmehr die Verzögerungsstufe 21 zum Ansprechen kommen und TF als High-Signal ausgeben kann, was in Zeile g ebenfalls gestrichelt dargestellt ist. Dieses Signal kann als Warnung dafür verwendet werden, daß die Alterung der lichtemittierenden Diode im Wandler 16 sich einem gefährlichen, die Taktübertragung in Frage stellenden Wert genähert hat. Trifft dies auch bezüglich der Informationsübertragung auf der Leitung 9 durch eine entsprechende Alterung der lichtemittierenden Diode des Wandlers 4 zu, so fällt der in Zeile e schraffiert gezeichnete Impuls aus und nach Erhalt des vollständigen Impulstelegramms ergibt sich mit IF = Low das entsprechende Warnsignal.
  • Figur 3 zeigt den inneren Aufbau der optoelektronischen Wandler 12 (bzw. 16). Eine lichtemittierende Diode 22, deren Licht in einen Lichtwellenleiter 9 bzw. 15 eingeleitet wird, ist in Reihe mit einem elektronischen Schalter 23, einem Transistor 24 und einem Widerstand 25 an eine Gleichspannungsquelle von +5 Volt geschaltet. Der elektronische Schalter wird von dem Signal I (bzw. C) so betätigt, daß er geschlossen ist, wenn dieses ein High-Signal aufweist. Es ist weiterhin ein Operationsverstärker 26 vorgesehen, dessen mit -" bezeichneter, invertierender Eingang mit dem Emitter des Transistors 24 verbunden ist und dessen nichtinvertierender, mit "+ bezeichneter Eingang über einen Widerstand 27 mit der Kathode einer Zenerdiode 28 verbunden ist, welche in Reihe mit einem weiteren Widerstand 29 ebenfalls von der Gleichspannung +5 Volt beaufschlagt wird. Transistor 24 und Operationsverstärker 26 bilden eine Stromquelle, welche bei geschlossenem Schalter 23 durch die lichtemittierende Diode 22 stets einen konstanten Strom solcher Größe treibt, daß zwischen dem Emitter des Transistors 24 und dem nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers 26 kein Potentialunterschied herrscht. Je größer also das Potential an dem mit 2'+'t bezeichneten Eingang des Operationsverstärkers 26 ist, desto kleiner wird auch der Strom und damit die Sendeleistung der lichtemittierenden Diode 22. Wenn ein weiterer elektronischer Schalter 29 geöffnet ist, was der Fall ist, wenn das an der Klemme 30 anzulegende Betätigungssignal A6 (bzw. A7) ein Low- Signal ist, dann entspricht das Potential an dem nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers 26 dem Potential der Gleichspannungsquelle +5 Volt abzüglich der konstanten Spannung der Zenerdiode 28. Der Strom durch die Diode 22 ist dann am größten. Wird hingegen an der Klemme 30 ein High-Signal angelegt, dann wird der Schalter 29 geschlossen und das Potential am nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers 26 wird entsprechend dem nun aktivierten, aus den Widerständen 27 und 32 bestehenden Spannungsteiler angehoben, wodurch der Strom und dadurch die Sendeleistung um einen bestimmten Bruchteil vermindert wird. Entsprechend reduziert sich die Amplitude der Lichtwellenimpulse im Lichtwellenleiter 9 (bzw. 15) in der Taktperiode, in der das Signal A6 (bzw. A7) ein High-Signal ist.
  • In Figur 4 ist angenommen, daß beispielsweise die lichtemittierende Diode im Wandler 16 zeitlich so altert, daß deren Sendeleistung allmählich absinkt. Für diskrete Zeitaugenblicke ta bis td sind jeweils ein Taktimpuls normaler Amplitude und ein durch Schraffur gekennzeichneter Taktimpuls mit erfindungsgemäß reduzierter Amplitude nebeneinander dargestellt, wobei die Reduzierung beispielsweise jeweils 20 % betragen soll. Solange die in ihrer Höhe reduzierten Taktimpulse oberhalb der mit S bezeichneten Schwelle des im optoelektronischen Wandler 17 befindlichen Grenzwertielders sind, bleibt die Reduzierung ohne Auswirkung und es wird kein Warnsignal entsprechend Zeile g in Figur 2 ausgegeben. Im Zeitpunkt td jedoch wird bei den Testimpulsen mit reduzierter Amplitude die Ansprechschwelle des Grenzwertmelders unterschritten und das Warnsignal wird ausgelöst.
  • Für gewisse Anwendungsfälle kann es sich als zweckmäßig erweisen, nicht nur den Warnbereich anzuzeigen, sondern auch Beginn und Verlauf der Alterung der lichtemittierenden Dioden zu verfolgen, um z.B. zu jedem Zeitpunkt einen Anhaltspunkt darüber zu haben, wie weit man noch vom Warnbereich entfernt ist. Hierzu kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen werden, daß in aufeinanderfolgenden Impulstelegrammen die Amplitude der Testsignale zyklisch, ausgehend von einem Minimalwert in Stufen bis zu einem Maximalwert erhöht wird.
  • In Figur 5 ist jeweils ein schraffiert hervorgehobener Testimpuls neben einem Taktimpuls normaler Amplitude für vier zeitlich aufeinanderfolgende Impuls telegramme I-IV dargestellt. Jeweils beim ersten solcher vier Impulstelegramme wird die Testimpulsamplitude um 80 % verringert, in dem darauffolgenden um 60 %, in dem nächsten um 40 % und in dem letzten um 20 X, worauf wieder die Amplitude um 80 %, 60%, 40 X, 20 X usw. verringert wird. Wird nun entsprechend Figur 4 eine allmählich beginnende und zunehmende Alterung der lichtemittierenden Diode angenommen, dann wird jeweils in dem ersten von vier aufeinanderfolgenden Impulstelegrammen ein Signal ausgegeben, sodann in dem ersten und zweiten, sodann in der ersten, zweiten und dritten und schließlich während sämtlicher Impulstelegramme.
  • Figur 6 zeigt, wie die Schaltung gemäß Figur 3 auf der Sendeseite für diese zusätzliche Überwachung beispielsweise erweitert werden kann. Für dieselben Bauelemente sind die entsprechenden Bezugszeichen der Figur 3 beibehalten worden. Die Ergänzung besteht in einem vierstufigen, rückgekoppelten Schieberegister, mit den Stufen ST80, ST60, ST40, ST20, von denen jeweils eine, im betrachteten Zeitaugenblick die mit ST80 bezeichnete Stufe ein High-Signal als Ausgangssignal aufweist, welches durch den einmalig innerhalb jedes Impulsdiagrammes auftretenden, als Schiebetakt verwendeten Löschimpuls R, an die nächstfolgende Schieberegisterstufe weitergegeben wird. Die Ausgangssignale der Schieberegisterstufen ST80 - ST20 betätigen elektronische Schalter 33 - 36, so daß immer einer von diesen geschlossen ist. Auf diese Weise werden jeweils für die Dauer eines High-signals an der Klemme 30 in den einzelnen Impulstelegrammen verschiedene Spannungsteiler aktiviert und zwar in der Weise, daß das Potential am Verbindungspunkt der Widerstände 32 und 27, d.h. an den nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers 26 in vier verschiedene Stufen erhöht wird. Durch entsprechende Dimensionierung der Widerstände 37 - 39 läßt sich dabei jede gewünschte prozentuale Verminderung der Amplitude der Testimpulse verwirklichen.
  • Figur 7 zeigt die zugehörige Ergänzung auf der Empfangsseite. Wiederum ist ein vierstufiges rückgekoppeltes Schieberegister 40 mit den Schieberegisterstufen ST80 ST60, ST40 und ST20 vorgesehen, welches von dem das Telegrammende markierende Signal TE weitergetaktet wird und dessen Ausgangsspannungen bistabilen Kippstufen 41 bis 44 in UND-Verknüpfung mit dem Fehlersignal TF zugeführt sind. Die Kippstufen 41 bis 44 besitzen eine Vorzugslage in dem ihre verwendeten Ausgänge jeweils Low- Signal aufweisen. Bleibt in der Taktperiode 7 am Ausgang des Wandlers 17 ein Taktimpuls C aus, dann ist das Ausgangssignal TF der Verzögerungsstufe TF ein High- Signal und die Kippstufen 41 bis 44 können von den Ausgangssignalen des Schieberegisters entsprechend gesetzt werden. Bei einer allmählich fortschreitenden Alterung wird also zuerst der Ausgang der Kippstufe 41, sodann der Ausgang der Kippstufen 41 und 42, danach der Ausgang der Kippstufen 41, 42, 43 und schließlich der Ausgang aller Kippstufen ein High-Signal aufweisen, was einfach von den entsprechenden Kippstufenausgängen unmittelbar zugeordneten Lampen angezeigt werden könnte. Dies würde allerdings voraussetzen, daß die beiden Schieberegister auf der Sende- bzw. Empfangsseite stets synchron zueinander arbeiten, d.h. daß das umlaufende High- Signal in beiden Schieberegistern während eines Impulstelegramms stets bei gleich bezeichneten Schieberegisterstufen ST80 bis ST20 auftritt. Kann dies nicht gewährleistet werden, beispielsweise wegen zeitlich nicht mit der Sendeseite abgestimmter Betriebsaufnahme auf der Empfangsseite, dann kann die Tatsache ausgenützt werden, daß auch die jeweilige Anzahl der von dem Taktfehlersignal TF gesetzten Kippstufen 41 bis 44 die Information enthält, bei welcher prozentualer Amplitudenverminderung die Ubertragungsstrecke nicht mehr funktioniert: Führen während der vier aufeinanderfolgenden Impulstelegramme, z.B. drei beliebige Kippstufen gleichzeitig ein High-Signal, so ist dies das Kriterium dafür, daß die Dämpfungsreserve der Übertragungsstrecke auf weniger als 40 % abgesunken ist (vergl. Fig. 5). Entsprechendes gilt für die Fälle, daß eine, zwei oder alle vier Kippstufen ein High-Signal führen. Mittels einer geeigneten logischen Schaltung, beim Ausführungsbeispiel der Fig. 7 mit einem Nurlese-Speicher (ROM), lassen sich die Signalzustände der Kippstufen 41 bis 44 in der zuvor geschilderten Weise auswerten und mittels der mit TF20 bis TF80 bezeichneten Lampen anzeigen.
  • Für die Überwachung der Übertragung der Übertragung auf der Informations-Lichtwellenleitung 9 kann eine gleichartig aufgebaute Zusatzschaltung gemäß Fig. 7 vorgesehen werden, bei welcher das Signal IF anstelle des Signals TF als Eingangssignal verwendet wird.
  • 3 Patentansprüche 7 Figuren - LeeF'seite -

Claims (3)

  1. PatentansPrüche Verfahren zur Uberwachung von optoelektronischen Ubertragungsstrecken für seriell ausgesendete digitale Signale (Impulstelegramme), d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß an zeitlich bestimmter -Stelle (6, 7) eines Impulstelegrammes die Sendeleistung für ein Testsignal um einen bestimmten Prozentsatz gegenüber den übrigen Signalen des Impulsdiagramms verringert und auf der Empfangsseite an entsprechender Stelle des Impulstelegrammes die Übertragung dieses Testsignals geprüft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß in aufeinanderfolgenden Impulstelegrammen die Sendeleistung für die Testsignale zyklisch, ausgehend von einem Minimalwert in Stufen bis zu einem Maximalwert erhöht wird.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, g e k e n n z e i c h n e t durch folgende Merkmale: a) Eine sendeseitig angeordnete lichtemittierende Diode (22) ist in Reihe mit einer aus einem Transistor (24) und einem Operationsverstärker (26) bestehenden Konstantstromquelle und einem taktgesteuerten Transistorschalter (23) geschaltet; b) es ist ein mit von Taktimpulsen beaufschlagter Zähler (18) vorgesehen, dem eine Abfrageschaltung (19) zugeordnet ist, welche bei bestimmten Zählerständen ein Reduziersignal (A6, A7) ausgibt; c) das Reduziersignal betätigt einen Schalter (29), mit dem ein die Eingangsspannung des Operationsverstärkers (26) verändernder Spannungsteiler (27, 32) aktiviert wird..
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