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DE3012045A1 - Anordnung und verfahren zum ein- und ausschalten von verbrauchern mit einem mikroprozessor - Google Patents

Anordnung und verfahren zum ein- und ausschalten von verbrauchern mit einem mikroprozessor

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DE3012045A1
DE3012045A1 DE19803012045 DE3012045A DE3012045A1 DE 3012045 A1 DE3012045 A1 DE 3012045A1 DE 19803012045 DE19803012045 DE 19803012045 DE 3012045 A DE3012045 A DE 3012045A DE 3012045 A1 DE3012045 A1 DE 3012045A1
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DE
Germany
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microprocessor
transistors
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transistor
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DE19803012045
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English (en)
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DE3012045C2 (de
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Arjen J. Dipl.-Ing. 6530 Bingen Mulder
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NSM Apparatebau GmbH and Co KG
Original Assignee
NSM Apparatebau GmbH and Co KG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Ansteuerung einer
  • Vielzahl von an einer Spannungsquelle angeschlossenen Verbrauchern mit einem Mikroprozessor, sowie auf ein Verfahren zum Betrieb einer solchen Anordnung.
  • Es ist bekannt, mit einem Mikroprozessor eine Vielzahl von Verbrauchern nach einem vorgegebenen Programm, beispielsweise zyklisch, anzusteuern. Ein solcher Mikroprozessor weist mehrere, den Verbrauchern zugeordnete Ausgänge auf, die so dimensioniert sind, daß über evtl. erforderliche Zwischenglieder, beispielsweise Verstärker, Verbraucher wie Lampen, Relais, Motoren oder dergleichen angesteuert werden können. Eine wesentliche Forderung bei derartigen Anordnungen besteht darin, daß sämtliche Ausgänge des Mikroprozessors völlig kurzschlußfest sind und bei Auftreten eines Kurzschlusses im Lastkreis sofort eine entsprechende Rückmeldung an den Mikroprozessor erfolgen muß. Zusätzlich wird gefordert, daß auch bei einer möglichen Strom- bzw. Leitungsunterbrechung eine entsprechende Rückmeldung an den Mikroprozessor erfolgt.
  • Bekannt sind Schaltungsanordnungen, bei denen jede einzelne dieser M ikroprozessorUusgänge kurzschlußfest gemacht wird und Kurzschlüsse oder Leitungsunterbrechungen durch jeden der Ausgänge zugeordneten Einrichtungen an den Mikroprozessor zur Einleitung von Gegenmaßnahmen und/oder zur Anzeige zurückgemeldet werden.
  • Bei der erheblichen Vielzahl von Verbrauchern, die an einen Mikroprozessor angeschlossen werden können, ist damit ein erheblicher Au5~and verbunden, abgesehen davon, daß mit der Vielzahl von Überwac hungse inric htungen zusätzliche Fehlermöglichkeiten vorhanden sind.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vielzahl von Verbrauchern, die von einem Mikroprozessor angesteuert werden, so anzuordnen und an eine Versorgungs-Spannungsquelle anzuschlieesen, sowie in einerWeise zu betreiben, daß mit geringem Aufwand eine einfache und sichere Möglichkeit der Kurzschlußerkennung oder der Erkennung von Leitungsunterbrechungen geschaffen werden kann. Darüber hinaus sollen Anordnungen sowie Verfahren zum Betrieb dieser Anordnungen angegeben werden, die in einfather Weise für sämtliche Verbraucher die Kurzschlußsicherheit und -anzeige bzw. -rückmeldung sowie die sofortige Rückmeldung und Anzeige von Leitungsunterbrechungen gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anordnung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verbraucher in Form einer Matrix angeordnet sind und über die Lastanschlüsse von Reihentransistoren und Spaltentransistoren rnit der Spannungsquelle verbunden sind, wobei die Steueranschlüsse der Reihen- und Spaltentransistoren an die Ausgänge des Mikroprozessors angeschlossen sind.
  • Mit dieser Anordnung der Verbraucher und der Transistoren wird mit geringem Bauelementeaufwand eine einfache und sicher Kurzschlußerkennung und anzeige bzw. -rückmeldung sowie die Erkennung einer Leitungsunterbrechung und deren Anzeige bzw. Rückmeldung bei zahlreichen von einem Mikroprozessor gesteuerten Verbrauchern ermöglicht. Insbesondere können mit dieser Anordnung die Ausgänge des Mikroprozessors völlig kurzschlußfest gemacht werden, ohne daß jedem einzelnen Ausgang eine gesonderte Erfassungs- und Rückmeldeeinrichtung zugeordnet werden muß. Ausgestaltungen der Erfindung sind den Kennzeichen der Patentansprüche 2 - 7 zu entnehmen, wobei insbesondere die Patentansprüche 2 und 6 einfache Anordnungen zur Kurzschlußerkennung und -rückmeldung sowie zur Erkennung von Leitungsunterbrechungen und deren Rückmeldung beinhalten.
  • Ein Verfahren zum Betrieb der erfindungsgemäßen Anordnung, mit dem in einfacher und sicherer Weise eine Kurzschluß- und/oder Leitungsunterbrechungs-Erkennung und -rückmeldung durchgerührt werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, daß zum Einschalten eines der Verbraucher einer der Spaltentransistoren angesteuert wird und durch wahlweises oder zyklisches Ansteuern eines der Reihentransistoren der an der entsprechenden Stelle der Matrix zugeordnete Verbraucher an die Spannungsquelle gelegt wird und daß der von den Verbrauchern über die Spalten- und Reihentrans istoren aufgenommene Gesamtstrom gemessen wird und bei erhöhtem Gesamtstrom ein Flip-Flop gesetzt und die Mikroprozessorausgänge sofort abgeschaltet werden und daß sowohl bei überhöhtem Gesamtstrom als auch bei Absinken des Gesamtstrornes unterhalb eines einstellbaren Schwellwertes eine Rückmeldung an den Mikroprozessor abgegeben wird.
  • Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein Kurzschluß und/ oder eine Leitungsunterbrechung sofort erkannt und unverzüglich zurückgemeldet, sowie eine entsprechende Gegenmaßnahme eingeleitet, so daß die restliche Funktionsfähigkeit der Gesamtanlage erhalten bleibt. Für den Anwender ist auch bei einer sehr großen Anzahl von Verbrauchern die Störungsstelle sofort erkennbar, so daß er entsprechende Gegenmaßnahmen (Austausch defekter Anlagenteile) gezielt einleiten kann. Im Kurzschlußfall werden alle Ausgänge des Mikroprozessors sofort abgeschaltet, so daß keine Bauelemente überlastet werden können, womit eine hohe Lebensdauer aller Bauelemente bei gleichzeitiger Funktionsfähigkeit der vom Kurzschluß nicht betroffenen Anlagenteile gewährleistet ist.
  • Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles soll der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke näher erläutert werden. Es zeigt: Fig. 1 ein Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung und Fig. 2 ein Flußdiagramm für den Mikroprozessor zum Aufsuchen eines Kurzschlusses innerhalb der Verbraucher-Matrix.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung enthält eine Vielzahl von in Form einer Matrix angeordneten Verbrauchern 1, die über die Laststrecken vonReihentransistoren 2 undSpaltentransistoren 3 mit einer Spannungsquelle U B bzw. mit Masse verbunden sind. Die Steueranschlüsse der Reihentransistoren 2 sind über ein erstes Widerstandsglied 13 mit den Ausgängen eines Auswahl-Dekoders 6 verbunden, während die Steueranschlüsse der Spaltentransistoren 3 über ein zweites Widerstandsglied 14 an die Ausgänge eines Speicher-Flip-Flops 8 anegeschlossen sind. Die Widerstandsglieder 13 und 14 enthalten eine der Zahl der Leitungen entsprechende Anzahl von Widerständen, die mit dem gemeinsame n Anschluß, d. h. mit der Spannungsquelle U bzw. mit Masse ver-B bunden sind. Diese Widerstandsglieder 13 und 14 erfüllen die Funktion, die Reihen- und Spaltentransistoren 2, 3 in den abgeschalteten Zustand zu bringen und in diesem Zustand zu halten, wenn kein Basis-Ansteuerstrom vorhanden ist. Der Auswahl-Dekoder 6 ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Eins aus Zehn-Dekoder mit oFFenem Kollektorausgang, z.B. ein Dekoder 74141 der Firma rexas Instruments. Dieser Auswahl-Dekoder schaltet jeweils immer nur einen der Reihentransistoren 2 ein, so daß jeweils nur eine Ebene der Matrix eingeschaltet ist. Da nur drei der vier vorhandenen Eingänge des Auswahl-Dekoders 6 für die acht Reihentransistoren 2 dieses Ausführungsbeispieles benötigt werden, wird der vierte Eingang D als Freigabe-Eingang verwendet. Steht an diesem Eingang D ein Signal an, dann werden alle Ausgänge des Auswahl-Dekoders 6 und damit alle Reihentransistoren abgeschaltet.
  • Das mit seinen Ausgängen mit dem zweiten Widerstandsglied 14 verbundene Speicher-Flip-Flop 8 ist eingangsseitig an den Mikroprozcssor MP angeschlossen. Bei diesem Speicher-Flip-Flop 8 handelt es sich beispielsweise um ein 8-Bit-Speicher-Flip-Flop 74 LS 374 der Fa. Texas Instruments. Dieses Speicher-Flip-Flop 8 speichert die Daten der Spaltentransistoren 3 während einer Zykluszeit von beispielsweise 2 msek. Es wird geladen mit dem vom Mikroprozessor MP abgegebenen Impuls T.
  • In dem Leitungszug 9 der Verbindung der Emitter der Reihentransistoren 2 mit der Spannungsquelle U B sind zwei Erfassungsglieder 4, 7 angeordnet, die der Kurzschlußerfassung und der Erkennung von Leitungsunterbrechungen dienen. Das erste Erfassungsglied 4 enthält einen im Leitungszug 9 liegenden ersten Widerstand 41, dem die Re ihenschaltung der Bas is-Em itter-Strecke eines ersten Transistors 42 mit einem zweiten Widerstand 43 parallel geschaltet ist. Der Kollektor des ersten Transistors 42 ist über einen nicht näher bezifferten Widerstandsteiler mit dem einen Eingang S eines nachgeschalteten F-Flip-Flops 5 verbunden, dessen anderer Eingang T mit dem vom Mikroprozessor MP abgegebenen Impuls T beaufschlagt ist. Der D-Eingang des D-Flipflopä 5 liegt an Masse, während der Eingang nicht benutzt wird und an der Versorgungsspannung anliegt. Der eine Ausgang 0 ist über die Leitung 10 mit dem Eingang D des Auswah>Dekoders 6 und mit dem Kurzschluß-Erkennungs-Eingang des Mikroprozessors MP verbunden. Der negierte Ausgang O des D-Flipflops 5 ist an das Speicher-Flipflop 8 angeschlossen. Bei diesem D-Flipflop 5 handelt es sich beispielsweise um einen integrierten Schaltkreis 74 LS 74 der Fa. Texas Instruments. Es erfüllt die Aufgabe, bei einem von dem ersten Ertassungsglied 4 festgestellten Kurzschluß innerhalb der Matrix über die Ausgänge 0 und 0 , die Ausgänge des Auswahl-Dekoder 6 und des Speicher-Flipflops 8 abzuschalten, wodurch die gesamte Matrix stromlos wird. Das D-Flipflop 5 wird mit dem vom Mikroprozessor M abgegebenen Impuls T wieder zurückgesetzt.
  • Das zweite Erfassungsglied 7 enthält eine im Leitungszug 9 liegende Diode 71, deren Anode mit dem spannungsführenden Pol der Spannungsquelle U B verbunden ist. Parallel zu dieser Diode 71 sind sowohl ein dritter Widerstand 72 als auch die Reihenschaltung eines vierten Widerstandes 73 mit der BasisEmitter-Strecke eines zweiten Transistors 74 geschaltet. Der Kollektor dieses zweiten Widerstandes 72 ist über einen ebenfalls nicht näher bezeichneten Widerstand mit dem Anschluß B des Mikroprozessors MP für dieErkennung von Leitungsunterbrechungen verbunden.
  • Ds hicr gewählte Ausführungsbeispiel enthält acht Reihentransistoren 2 und acht Spaltentr-ansistoren 3, wodurch sich eine 8 x 8 Matrix rnit insges.lml 64 Ausgabemöglichkeiten, d.h. mit insgesamt 64 Verbraucher-<nschlüssen ergibt. Von den Reihentransistoren 2 kann jederzeit nur einer und nicht mehr als einer der Transistoren gleichzeitig angesteuert werden, wobei die Reihentransistoren 2 beliebig eingeschaltet oder ausbeschaltet sind. Jeder einzelne der Spaltentransistoren'3 ist über beispielsweise acht Dioden und acht Verbraucher mit den acht Reihentransistoren 2 verbunden.
  • Wird bei dieser Anordnung beispielsweise ein Reihentransistor 2 durchgeschaltet, so können durch wahlweises Ansteuern der Spaltentransistoren 3 acht Verbraucher eingeschaltet werden. Schaltet man somit nach einander die Spaltentransistoren 3 ein und zu jedem der Spaltentransistoren 3 den entsprechenden Reihentransistor, so können 8 x 8 = 64 Verbraucher impulsweise angesteuert werden. Eine solche Impulsansteuerung ist für eine Vielzahl von Verbrauchern unproblematisch, wenn die Impulsfolge schnell genug ist, d.h. im Bereich von Millisekunden liegt. So werden impulsförmig angesteuerte Lampen wegen der Träg-F it der Augen als kontinuierlich leuchtend angesehen, wenn die Impulse schnell genug folgen. Verbraucher wie Relais oder Gleichstrommotoren, die auf die Impulspausen reagieren könnten, werden mit einem Kondensator überbrückt, der in den Impulspausen die erforderliche Energie liefert.
  • jr Kurzschlußerkennung ist in den Leitungszug 9, der die Verbrauchermatrix 1 an die Spannungsquelle UB legt, ein zum ersten Erfassungsglied 4 gehörender erster Widerstand 41 eingefügt. An diesem ersten Widerstand 41 tritt je nach der Größe des von der Verbrauchermatrix 1 aufgenommenen Strom ein Spannungsabfall auf, der an die Reihenschaltung der Emitter-Basis-Streckc-- eines ersten Transistors 42 und eines zweiten Basisschutz-Widerstandes 43 gelegt wird. Der Widerstand 41 wird nun so dimensioiert, daß nur im Kurzschlußfall der an ihm auftretende Spannungsabfall ausreicht, den ersten Transistor 42 durchzuschalten, wodurch über den Kollektor des ersten Transistors 42 und einen Widerstandsteiler das D-Flipfliop 5 gesetzt wird. Die an den Ausgängen C und () des D-FlipFlops 5 auftretenden Signale schalten über die Leitungen 10 und 11 die Verbrauchermatrix 1 sofort: ab und über die Leitung 10 wird dem Mikroprozessor MP eine Kurzschlußmeldung zugeführt.
  • Da jederzeit nur einer und nicht mehr als einReihentransistor ein geschaltet sein kann, funktioniert die erfindungsgemäße Kurzschlußerkennung für acht Verbraucheranschlüsse gleichzeitig. Wenn also auf einem der acht Verbraucheranschlüsse, dem ein Reihentransi:ior zugeordnet ist, ein Kurzschluß festgestellt wird, werden diese ach Verbraucheranschlüsse abgeschaltel, und dies ausschließlich für die 7eiL in der der Rcihentransistor eigentlich eingeschaltet sein soll.
  • Da der Mikroprozessor die Kurzschlußerkennung sofort zuge führt erhält, kann er über das ihm einyegebene Programm herausfinden, welcher von diesen acht Verbraucheranschlüssen den Kurzschluß aufweist. Da der Rechner vor Auftritt des Kurzschlusses gerade cinen Reihentransistor eingeschaltet hat und danach der Kurzschluß festgestellt wurde, muß er jetzt suchen, welcher der acht Verbraucheranschlüsse den Kurzschluß aufweist. Er kann dies in der Weise veranlassen, daß er immer wieder versucht, den gleichen Reihentransistor einzuschalten, iiber immer nur rnit einem Spaltentransistor, solange bis er einen nach dem anderen durchgeprüft hat.
  • Sobald der entsprechende Spaltentransistor gefunden ist, der dem mit Kurzschluß behafteten Ausgang zugeordnet ist, tritt die Kurzschlußerkennung wiederum in Wirkung und dem Mikroprozessor wird die Information zugeführt, welcher der Verbraucheranschlüsse defekt ist. oese Information wird an eine Anzeigeeinheit weitergegeben, damit eine schnelle Reparatur dieses Anschlusses bzw. des Verbrauchers möglich ist Analog zur Kurzschlußerkennung und -meldung ist in den Leitungszug 9 von der Spannungsquelle U B zur Verbrauchermatrix 1 eine zum zweilen Erfassungsglied 7 gehörende Diode 71 angeordnet. Beim Einschalton eines Verbrauchers fließt über diese Diode 71 ein Strom und der Durchlaß-Spannungsabfall an dieser Diode 71 wird an den Basis-Emitlrer-Übergang eines zweiten Transistors 72 gelegt. Der der Diode 71 parallel geschaltete dritte Widerstand 72 weist einen so großen Widerstandswert auf, daß auch bei geringer Stromaufnahme eines Verbrauchers der Matrix 1 der zweite Tansistor 72 infolge der an ihm liegenden Spannung bereits durchsteuert.
  • Da das Mikroprozessor-Programm so ausgebildet ist, daß jeweils nur ereer der 64 Verbraucher durch entsprechende Ansteuerung der Reihen-und Spaltentransistoren 2 und 3 - wie oben beschrieben - eingeschaltet iL, kann mittels des zweiten Erfassungsgliedes 7 überprüft werden, ob dieser betreffende Verbraucher angeschlossen ist so daß ein wenn auch geringer Strom über die Diode 71 fließt, ober ob eine Leitungsunterbrechung oder ein Defekt des Verbrauchers selbst aufgetreten ist, so daß bei Einschalten dieses Verbrauchers kein Strom über die Diode 71 fließt In diesem Falle schaltet der zweite Transistor 74 nichl durch und gibt über seinen mit dem Mikroprozessor MP verbundenen Kollektor kein Bestätigungssignal ab. Da nur einer der in diesem Ausführungsbeispiel 64 Verbraucher über die Mikroprozessor-;Leuerung angesteuert wurde, ist die Information, welcher der Matrix-Ausgänge keinen Strom ,ieht im gleichen Augenblick im Mikroprozessor MP vorhanden und kann entsprechend angezeigt werden.
  • Neben der Anzeige der Leitungsunterbrechung und des Kurzschlusses kann der Mikroprozessor MP durch ein entsprechendes Programm im Kurzschlußfall dafür sorgen, daß der defekte M%trix-Ausgang durch Nicht-Ansteuern des betreffenden Reihen- oder Spaltentransistors nicht weiter bis zur Kurzschlußbehebung angesteuert wird.
  • Damit irann die restliche Gesamtanlage ungestört weiterbetrieben werden.
  • Ein in l-ig. 2 dargestelltes Flußdiagramm soll beispielhaft erläutern, in welcher Weise die Programmierung des Mikroprozessors für eine Kurzschlußsuche erfolgen kann.
  • Nach dem Programm-Start folgen nacheinander folgende Schritte: a1: Einschalten eines der Reihentransistoren 2 vorbereiten (Ebene M ausgeben) a2: Einschalten des ersten Spaltentransistors 3 vorbereiten den ersten Transistor der M-Ebene einschalten, den ersten Transistor der N-SpaLte einschalten.
  • a4: Wird ein Kurzschluß festgestellt, d.h. wird vom ersten Erfassungsglied ein entsprechendes Signal angebeben, a5: Im Kurzschlußfall Meldung für den Mikroprozessor aufbereitsn, damit abgelesen werden kann, an welcher Stelle in der Matrix der Kurzschluß auftrat und die Stelle abgespeichert werden leann a6: Einschalten des nächsten Transistors der Spaltentransistoren 3 vorbereiten a7: Sind alle Spaltentransistoren angesteuert worden? a8: Vorbereiten der nächsten Ebene (Reihentransistor) für den Kurzschlußtest.
  • a9: Sind alle Ebenen (Reihentransistoren abgefragt worden? a 10: Auswerten der Kurzschlußmeldungen.

Claims (12)

  1. Anordnung und Verfahren zum Ein- und Ausschalten von Verbrauchern mit einem Mikroprozessor PATE NTANSPRÜCHE Anordnung zum Ein- und Ausschalten einer Vielzahl von an einer Spannungsquelle angeschlossenen Verbrauchern mit einem Mikroprozessor, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbraucher (1) in Form einer Matrix angeordnet sind und über die lS stanschlüsse von Reihentransistoren (2) und Spaltentransistoren (3) mit der Spannungsquelle (UB) verbunden sind, wobei die Steueranschlüsse der Reihen- und Spaltentransistoren (2, 3) an die Ausgänge des Mikroprozessors (MP) angeschlossen sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e ke n n ze i c h n e t, daß die Lastanschlüsse (Emitter) der Reihentransistoren (2) über ein erstes Erfassungsglied (4) mit der Spannungsquelle (UB) verbunden sind, und daß der Ausgang des ersten Erfassungsgliedes (4) an einen Eingang (Q, A) sowohl mit dem Mikroprozessor (MP) als auch mit einem Eingang (D) eines Auswahl-Dekoders (6) verbunden ist, dessen andere Eingänge (A, B, C) an den Mikroprozessor (MP) und dessen Ausgänge an die Steueranschlüsse der Re ihentransistoren (2) angeschlossen sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Erfassungsglied (4) einen ersten Widerstand (41) enthält, der in der Verbindung der Spannungsquelle (UB) mit den Lastanschlüssen der Reihentransistoren (2) liegt und daß parallel zum ersten Widerstand (41) die Reihenschaltung der Basis-Emitter-Strecke eines ersten Transistors (42) mit einem zweiten Widerstand (43) geschaltet ist, und daß der Kollektor des ersten Transistors (42) an einen Eingang (S) des Flip-Flop (5) angeschlossen ist.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennz e i c h ne t, daß das Flip-Flop (5) ein D-Flip-Flop ist, das über einen zweiten Eingang (T) mittels eines vom Mikroprozessor (MP) abgegebenen Impulses (T) zurückgestellt wird.
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen 2 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der negierte Ausgang (G;) des Flip-Flops (5) mit einnem Eingang eines Speicher-Flip-Flops (8) verbunden ist, dessen zweiter Eingang an dem T-Impulsausgang des Mikroprozessors (MP) angeschlossen ist, so daß das Speicher-Flip-Flop (8) mit diesem Impuls (T) geladen wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastanschlüsse (Emitter) der Reihentransistoren (2) über ein zweites ErfassungsgLied (7) mit der Spannungsquelle (UB) verbunden sind, dessen Ausgang (B) an den Mikroprozessor (MP) angeschlossen ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Erfassungsglied (7) eine in der Verbindung von Spannungsquelle (UB) mit den Lastanschlüssen der Reihentransistoren (2) liegende Diode (71) mit anodenseitigem Anschluß an der Spannungsquelle (UB) enthält, der ein dritter Widerstand (72) sowie die Reihenschaltung eines vierten Widerstandes (73) mit der Emitter-Basis-Strecke eines zweiten Transistors (74) parallel geschaltet sind, und daß der Kollektor des zweiten Transistors (74) mit dem Mikroprozessor (MP) verbunden ist.
  8. 8. Verfahren zum Betrieb der Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g ek e n n z e i c h n e t, daß zum Einschalten eines der Verbraucher (1) einer der Reihentransistoren (2) angesteuert wird und durch wahlweises oder zyklisches Ansteuern eines der Spaltentransistoren (3) der entsprechenden Stelle der Matrix zugeordnete Verbraucher an die Spannungsquelle (UB) gelegL wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihen- und Spaltentransistoren (2, 3) und damit die Verbraucher (1) mit einer Impulsfolge in der Weise zyklisch angesteuert werden, daß jeweils ein Reihentransistor und nach einander oder gleichzeitig die Spaltentransistoren (3) eingeschaltet werden und anschließend der nächstfolgende Reihentransistor angesteuert wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9 und zum Betrieb einer Anordnung nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch g e k e n n -zeichnet, daß der von den Verbrauchern (1) über die Reihen-und Spaltentransistoren (2, 3) aufgenommene- Gesamtstrom gemessen wird und bei überhöhtem Gesamtstrom ein Flip-Flop (5) gesetzt und die Mikroprozessor-Ausgänge sofort abgeschaltet- werden und daß sowohl bei überhöhtem Gesamtstrom als auch bei Absinken des Gesamtstromes unterhalb eines einsteflbaren Schwellwertes eine Rückmeldung an den Mikroprozessor (MP) abgegeben wird.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Mikroprozessor (MP) innerhalb der zyklischen Umschaltung gerade eingeschaltete Reihentransistor bei der Rückmeldung eines Kurzschlusses an den Mikroprozessor abgeschaltet und innerhalb seines normalen Einschaltzyklusses zusammen mit jeweils einem der nacheinander eingeschalteten Spaltentransistoren (3) wieder eingeschaltet wird, und daß beim Einschalten des der Kurzschlußstelle zugeordneten Spaltentransistors die Kurzschlußerkennung wieder wirksam wird und die Kurzschlußstelle zur Anzeige bringt und den betreffenden Spaltentransistor bei der zyklischen Ansteuerung des Spalten- und Reihentransistors (2, 3) ausspart.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch zyklisches Ansteuern der Reihen- und Spaltentransistoren (2, 3) jeder der Verbraucher (1) angesteuert und dabei die Stromaufnahme mittels des zweiten Erfassungsgliedes (7) überprüft wird und bei Ansprechen des zweiten Erfassungsgliedes (7) die entsprechende Stelle innerhalb der Verbrauchermatrix (1) zur Anzeige gebracht wird.
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