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DE3314588A1 - Passive sicherheitsgurtanordnung fuer fahrzeuge - Google Patents

Passive sicherheitsgurtanordnung fuer fahrzeuge

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DE3314588A1
DE3314588A1 DE19833314588 DE3314588A DE3314588A1 DE 3314588 A1 DE3314588 A1 DE 3314588A1 DE 19833314588 DE19833314588 DE 19833314588 DE 3314588 A DE3314588 A DE 3314588A DE 3314588 A1 DE3314588 A1 DE 3314588A1
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DE
Germany
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safety belt
arrangement according
belt
belt arrangement
guide
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Application number
DE19833314588
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English (en)
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DE3314588C2 (de
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Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Original Assignee
Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
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Publication date
Application filed by Brose Fahrzeugteile SE and Co KG filed Critical Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Priority to DE19833314588 priority Critical patent/DE3314588A1/de
Publication of DE3314588A1 publication Critical patent/DE3314588A1/de
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Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/04Passive restraint systems, i.e. systems both applied and removed automatically, e.g. by movement of the vehicle door
    • B60R22/06Passive restraint systems, i.e. systems both applied and removed automatically, e.g. by movement of the vehicle door having the belt or harness connected to a member slidable in a vehicle-mounted track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Passive Sicherheitsgurtanordnung für Fahrzeuge
  • Die Erfindung betrifft eine passive Sicherheitsgurtanordnung für Fahrzeuge nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Läufer dienen dem Transport des Gurtschlosses an dem der Gurt befestigt ist oder einem sonstigen Abschnitt des Gurtes,z.B. dem sich ggf. verschiebenden mittleren Gurtpunkt eines Drei-Punkt-Gurtes. Der Läufer ist längs der an der Karosserie oder der Tür des Kraftfahrzeuges befestigten Führungsschiene verschiebbar an dieser angebracht. Bei einer Betätigung der passiven Sicherheitsgurtanordnung, z.B. ausgelöst durch die Betätigung des Zündschlosses, fährt der Läufer mit dem Gurtschloß bzw. dem Gurtpunkt von der Aussteigestellung in die Angurtstellung, wo er verriegelt wird. Das Antriebsglied kann von einem Stahlseil, einem Gewindekabel oder dgl. gebildet sein. Der Läufer ist in zur Verschieberichtung senkrechter Richtung länglich ausgebildet, um bei der Läuferbewegung längs der Führungsschiene ein Verhaken des mitgeschleppten Gurtes an Teilen der Karosserie oder der Türinnenverkleidung zu verhindern. Der Läufer bildet einen dementsprechend langen Hebelarm, welcher ggf. noch durch das auf das freie Läuferende aufzusteckende Gurtschloß verlängert wird. Die Hebellänge kann ca. 130mm betragen. Aus der DE-OS 30 46 371 ist eine passive Sicherheitsgurtanordnung der eingangs genannten Art bekannt, bei welcher das Gurthalterungsteil 2 um eine zur Verschieberichtung senkrechte Achse (Gelenkbolzen 4 )am Führungsteil 1 schwenkbar gelagert ist.
  • Diese Maßnahme dient offenbar dazu, da.s Aufstecken des Gurtschlosses zu erleichtern und eine gewisse Anpassung, an die durch die jeweilig angegurtete Person definierte Angurllienie zu ermöglichen.Es hat sich herausgestellt, daß während des Betriebes der Sicherheitsgurtanordnung vom Gurt her Kräfte auf den Läufer einwirken können, welche eine zur Verschieberichtung und zur Längsrichtung des Läufers senkrechte Kraftkomponente besitzen. Derartige Kräfte können in der Austeigestellung des Läufers oder bei der Verschiebung des Läufers längs der Führungsschiene auftreten, wenn die anzugurtende Person hierbei an den Sicherheitsgurt oder.an den Läufer in nicht vorgesehener Weise angreift. Aufgrund des bereits erwähnten vom Läufer gebildeten relativ langen Hebelarms kann es in der Folge zu einer Beschädigung der Führungsschiene und/oder der an der Führungsschiene anliegenden Führungselemente des Führungsteils kommen. Auch in der Angurtstellung können desrgtiW, z.B. im Belastungsfalle auftretende Querkräfte zu einer Beschädigung von Führungsschiene und/oder Führungsteil führen, sofern nämlich die Querkräfte nicht unmittelbarvcn der Läufer-Verriegelung am Führungsschienenende aufgenommen werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine passive Sicherheitsgurtanordnung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß auf den Läufer einwirkende Querkräfte nicht zu einer Beschädigung von Führungsteil und/oder Führungsschiene führen.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung der passiven Sicherheitsgurtanordnung eignet sich auch für Sicherheitsgurtanordnungen mit einem Läufer, welcher nicht um eine zur Verschieberichtung senkrechte Achse abknickbar ausgebildet ist (z.B. DE-OS 30 46 326). Falls diese Abknickbarkeit jedoch wie bei der eingangs angeführten bekannten Sicherheitsgurtanordnung gegeben ist, wird eine Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 vorgeschlagen. Aufgrund der zwei gesonderten Schwenkgelenke ist diese Weiterbildung besonders mechanisch robust. Hierzu tragen auch die Weiterbildungen gemäß den Ansprüchen 3 und 4 bei.
  • Eine sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Anspruch 5 angegeben. Aufgrund dieser Kunststoffummantelung kann das Trägerblech in rohem Bearbeitungszustand mit Graten oder dgl. belassen werden, was den Herstellungsaufwand verringert. Die Kunststoffummantelung sorgt für ein angenehmes Äußeres.
  • Um zu erreichen, daß der Gurtanlenkpunkt vom Läufer stets längs einer vorgegebenen Raumkurve, insbesondere mit größtmöglichem Abstand von der Karosserie bzw. der Fahrzeugtür transportiert wird, ist die im Anspruch 6 formulierte Weiterbildung der Erfindung vorgesehen.
  • Um mit baulich einfachen Mitteln die Vorspannung zu erreichen, werden die Maßnahmen gemäß den Ansprüchen 7 bis 9 vorgeschlagen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine vereinfachte Seitenansicht eines Läufers; Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht des Läufers im Schnitt nach Linie II-II in Fig. 4; Fig. 3 eine vereinfachte Vorderansicht des Läufers (Blickrichtung III in Fig. 1); und Fig.4 eine vergrößerte Vorderansicht im Schnitt nach Linie IV-IV in Fig.2.
  • In den Fig. ist der Läufer allgemein mit 10 bezeichnet.
  • Er besteht im wesentlichen aus 3 miteinander gelenkig verbundenen Teilen, einem längs einer Führungsschiene 12 verschiebbar gelagerten Führungsteil 14 , einem am Führungsteil über ein Schwenkgelenk 16 angelenkten Verbindungselement 18 sowie einem wiederum am Verbindungselement 18 über ein Schwenkgelenk 20 angebrachten Gurthalterungsteil ?2 . Am Gurthalterungsteil 22 wird ein nicht dargestellter Sicherheitsgurt der passiven Sicherheitsgurtanordnung angebracht, im dargestellten Beispiel dadurch, daß der Gurt durch eine Gurtöffnung 24 des Gurthalterungsteils 22 in Form eines Langloches gezogen wird. Man kann jedoch auch ein Gurtschloß am Gurthalterungsteil anbringen, sofern dieses z.B. gemäß der DE-OS 30 46 371 mit einer Gurtschloß-Einstecklasche ausgebildet ist.
  • Das Führungsteil greift mit einem plattenförmigen Führungsvorsprung an seinem vom Gelenk 16 abgelegenen Ende in eine entsprechende Führungsnut 12a der Führungsschiene 12 ein. Zwei an einer Seite des plattenförmigen Führungsvorsprungs 26 abstehende,über einen Hals 28 mit diesem verbundene ., zylinderförmige Führungselemente 30 greifen in eine dementsprechend angenähert hohlzylindrische Füh- rungsausnehmung 12b der Führungsschiene ein, welche in die Führungsnut 12a einmündet. Die beiden Führungselemente sind jeweils mit einer Durchgangsöffnung 34 ausgebildet, durch welche hindurch ein in den Fig. 1 und 3 angedeutetes Antriebsseil 36 hindurchsteckbar ist. Das Seil 36 , welches dem Transport des Läufers 10 längs der Führungsschiene dient, und welches dementsprechend innerhalb der Führungsausnehmung 12b längs der Schiene 12 verläuft, ist in nicht dargestellter Weise,z.B. durch einen Seilnippel zwischen den beiden Führungselementen, mit dem Führungsteil 14 zur Zugkraftübertragung verbunden.
  • Zum Einrasten in eine nicht dargestellte Läufer-Regelungseinrichtung in der Angurt-Stellung des Läufers 10 ist das Führungsteil 14 mit einer Einklink-Ausnehmung 36 ausgebildet, welche an einer der beiden Längsränder (senkrecht zur Verschieberichtung A in Fig. 1) des Führungsteils 14 ausgeschnitten ist.
  • Der innere Aufbau des Führungsteils 14. geht aus den Fig.
  • 2 und 4 hervor. Ein Trägerblech 38 ist im wesentlichen U-förmig abgebogen, wobei zwischen die beiden U-Form-Schenkel 38a; 38b (rechter bzw. linker Schenkel in Fig.4) ein Verstärkungsblech 40 eingelegt ist. Aus dem Verstärkungsblech .40 sind an dessen oberem führungsschienenseitigen Ende Laschen 40a herausgebogen, welche den umspritzten Kern der zylindrischen Führungselemente 30 bilden. Die Führungselemente 30 sind im übrigen-an ihrem Außen- und Innenumfang zur Anpassung an Krümmungen der Führungsschiene doppelkonisch ausgebildet. Die aneinander anliegenden Blechteile 38a, 40, 38b sind mit einer Umspritzungsschicht 42 versehen. Um den Zusammenhalt dieser Anordnung zu verbessern, sind in die Bleche in den Fig. 2 und 4 erkennbare Durchgangsöffnungen 44 eingestanzt, welche vom Umspritzungsmaterial durchsetzt werden.
  • Das vorstehend bereits erwähnte 1. Schwenkgelenk 16 besteht aus einem zur Verschieberichtung A parallelen Gelenkbolzen 16a, welcher nach Art eines Scharniergelenks sowohl vom entsprechend um den Gelenkbolzen 16a herumgebogenen Trägerblechs 38 des Führungsteils 14 als auch von einem weiteren Trägerblech 18a des Verbindungselements 18 umgriffen wird. Das Trägerblech 18a ist gemäß Fig. 4 angenähert U-förmig gebogen, unter Einschließung des plattenförmigen Gurthalterungsteils 22 zwischen beiden Schenkeln der U-Form. Im Beugebereichl8b der U-Form befindet sich der Gelenkbolzen 16a, wobei zwischen dem einen Umbiegungswinkel von mehr als 1800 beschreibenden , zylinderförmig gekrümmten Beugebereich 18b des Trägerblechs 18a ein Ringraum 44 gebildet ist, welcher zwei Vorspannfedern 46 und 48 aufnimmt.
  • Der eine um den Gelenkbolzen l6aherumgebogeneeheLasche bildende Beugebereich 18b befindet sich in dem Bereich der Längenmitte des Gelenkbolzensl6a. In diesem Bereich ist das Führungsteil 14 mit einer entsprechenden Ausnehmung 50 ausgebildet. In der Abwicklung des Trägerblechs 38 ist demzufolge eine entsprechend dimensionierte rechteckige Aussparung ausgeformt. Das gemäß Fig. 4 um den Gelenkbolzen 16a herumgebogene Trägerblech 38 umgreift folglich beidseits der Aussparung 50 mit jeweils einem laschenartigen Blechstreifen 52 (in Fig. 2 links) und 54 den Gelenkbolzen 16a. Die Streifen 52 und 54 sind auch hier um mehr als 1860 um den Bolzen 16a herumgebogen, um für eine definierte Lage des Gelenkbolzens 16a zu sorgen. Die Streifen 52 und 54 umgreifen den Bolzen 16a jedoch lediglich mit geringem Spiel, so daß eine ausreichend exakte Gelenkbolzenlagerung am Führungsteil 14 gegeben ist. Der Gelenkbolzen 16a ist in axialer Richtung am Führungsteil 14 fixiert, z.B dadurch, daß er, wie in Fig. 2 dargestellt, beidendig über die beiden Streifen 52 und 54 hinaussteht und dort einerseits einen durchmesservergrößerten Bolzenkopf 56 und andererseits einen durchmesservergrößerten Nietwulst 58 auf- weist.
  • Die beiden Vorspannfedern 46 und 48 spannen das erste Schwenkgelenk 16 in dessen in den Fig. 3 und 4 dargestellte, gestreckte Einstellung vor. Die in Fig. 4 dargestellte, in Fig. 2,rechte Vorspannfeder 48, ist mit ihrem oberen Ende 48a zwischen die beiden Schenkel 38a und 38b des Trägerblechs 38 eingespannt, welche zur Aufnahme des Endes 48a in diesem Bereich, durch entsprechende Ausprägung z.B.
  • des Schenkels 38a (Ausprägeauswölbung 60), ausgebildet sind. Das andere Ende 48b der Vorspannfeder 48 ist in ähnlicher Weise am Verbindungselement 18 festgelegt. Da aufgrund der größeren Dicke des zwischen die beiden Schenkel der U-Form des Trägerblechs 18a eingesetzten Abschnitts 22a des Gurthalterungsteils 22 ein größerer, lichter Abstand zwischen den sichandenBeugebereich 18b anschließenden, zueinander parallelen Schenkeln der U-Form besteht, ist das Ende 48b zur Ausfüllung dieses Zwischenraums halbkreisförmig umgebogen. Die Vorspannfeder 48 ist derart gewickelt, daß bei einem Verschwenken des Verbindungselements 18 im ,Gegenuhrzeigersinn der Fig. 4 (Richtungspfeil B) die Feder 48 sich zunehmend verdrillt unter entsprechender Erzeugung einer mit dem Verschwenken zunehmenden Rückstellkraft. Die andere Vorspannfeder 46 deren Enden in gleicher Weisezum einen am Führungsteil 14 und zum anderen am Verbindungselement 18 festgelegt sind, ist dagegen derart gewickelt, daß sie bei einer Verschwenkung des Verbindungselements in Gegenrichtung (Pfeil C in Fig. 4) sich zunehmend verdrillt unter entsprechender Erzeugung einer mit dem Verschwenken zunehmenden Rückstellkraft. In der in Fig. 4 dargestellten gestreckten Gelenkstellung heben sich die Rückstellkräfte der beiden Vorspannfedern 46 und 48 gerade auf. Die Federn 46 und 48 können jedoch auch derart eingesetzt werden, daß sie in der gestreckten Gelenkstellung im entspannten Zustand sind.
  • Die Ringstärke a (Fig. 2) des bereits erwähnten Ringraums 45 überschreitet den Drahtdurchmesser der einlagig gewickelten beiden Vorspannfedern 46 und 48 geringfügig, so daß trotz der Zwischenlage der beiden Vorspannfedern 46 und 48 eine reibungs- und spielarme Schwenklagerung des Verbindungselements 18 am Gelenkbolzen 16a gegeben ist.
  • Das zweite Schwenkgelenk 20 wird von einem weiteren Ge-Gelenkbolzen 20a gebildet, dessen Bolzenachse senkrecht zur Verschieberichtung A sowie senkrecht zur Längendimension D (welche wiederum gemäß Fig. 1 senkrecht zur Verschieberichtung A verläuft) angeordnet. Dementsprechend ist das Gurthalterungsteil gegenüber dem Verbindungelement 18 in einer die Richtungen A und D enthaltenden Ebene verschwenkbar (Doppelpfeil E in Fig. 1). Der Gelenkbolzen 20a durchsetzt die beiden zueinander parallelen Schenkel 18c und 18d der U-Form des Trägerblechs 18a sowie den dazwischenliegenden Abschnitt 22a des Gurthalterungsteils 22. Der Gelenkbolzen 22a weist wiederum einen durchmesservergrößerten Bolzenkopf 22b auf sowie am anderen Ende einen Prägewulst 22cQ welche beide die Schenkel 18c und 18d zwischen sich einspannen und so den Bolzen 20a in axialer Richtung festlegen. Der Abschnitt 22a hat jedoch ausreichend Spiel gegenüber den beiden Schenkeln 18c und 18d sowie gegenüber dem Umfang des Gelenkbolzens 22a, um eine Schwergängigkeit des Gelenks zu vermeiden Wird auf den vorstehend beschriebenen Läufer 10 folglich an sein von der Führungsschiene 12 abgelegenes Ende insbesondere vom Sicherheitsgurt, eine Kraft ausgeübt, welche den Läufer 10 um einen durch die beiden Führungselemente 30 definierten Drehpunkt in Richtung des Doppelpfeils E in Fig. 1 zu verschwenken versucht, so kann der Läufer durch entsprechendes Abknicken im zweiten Schwenkgelenk 20 in gewissem Umfange nachgeben. Dies gilt in entsprechender Weise für angreifende Kräfte, welche den Läufer entweder in Richtung B oder in Richtung C der Fig.
  • 3 und 4 zu verschwenken versuchen. Der mögliche Schwenlainkl in beiden Richtungen beträgt jeweils 900, wie aus Fig. 4 entnehmbar ist, in welcher der Umriß des Verbindungselements in der linken bzw. rechten Extremposition 18' bzw. 18'' angedeutet ist. Falls in diesen Stellungen oder in Zwischenstellungen des ersten Schwenkgelenks 16 zusätzlich noch Zugkräfte auf das Gurthalterungsteil 22 einwirken, so ist das von ihnen auf den Läufer 10 ausgeübte Drehmoment (bezogen auf die durch die beiden Führungselemente 30 bezogene Momentachse) lediglich halb so groß wie im Falle einer starren Ausbildung des Läufers 10 ohne erstem Schwenkgelenk 16, da das etwa in der Mitte zwischen den Führungselementen 30 und dem Kraftansatzpunkt (Gurtöffnung 24 im Gurthalterungsteil 20)gelegene , erste Schwenkgelenk 16 die wirksame Hebelarmlänge angenähert halbiert.
  • Die Gefahr der Beschädigung der Führungsschiene 12 und/ oder des Läufers 10 im Bereich der Führungsschiene aufgrund von Drehmomenten, welche den Läufer 10 entweder in einer die Verschieberichtung A enthaltenen Ebene oder in einer zu dieser Richtung senkrechten Ebene zu verschwenken versuchen, ist daher wesentlich reduziert.
  • - Leerseite -

Claims (9)

  1. Passive Sicherheitsgurtanordnung für Fahrzeuge Patentansprüche 1. Passive Sicherheitsgurtanordnung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einem am Sicherheitsgurt angreifenden, längs einer Führungsschiene zwischen einer Angurt-Stellung und einer Aussteige-Stellung mittels eines Antriebsgliedes verschiebbaren Läufer, welcher wenigstens ein an der Führungsschiene gelagertes Führungsteil sowie ein am Führungsteil beweglich angebrachtes, ggf. um eine zur Verschieberichtung senkrechte Achse verschwenkbares Gurthalterungsteil umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurthalterungsteil (20) am Führungsteil (14) um eine zur Verschieberichtung parallele Achse verschwenkbar angebracht ist.
  2. 2. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Verbindungselement (18), welches mit einem der beiden Teile (14, 20), vorzugsweise dem Führungsteil (14), über ein erstes Schwenkgelenk (16) mit zur Verschiebe richtung (A) paralleler Achse und mit dem jeweils anderen Teil (20) über ein zweites Schwenkgelenk (20) mit zur Verschieberichtung (A) senkrechter Achse verbunden ist.
  3. 3. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein bzw. das zwischen dem Gurthalterungsteil (20) und dem Führungsteil (14) vorgesehene erste Schwenkgelenk (16) scharniergelenkartig ausgebildet ist.
  4. 4. Sicherheitgurtanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Teil (14) und/oder das Verbindungselement (18) mit einem Trägerblech (38, 18a) ausgebildet ist, welches mit wenigstens einer, im wesentlichen U-förmig umgebogenen Lasche (52, 54, 18b) einen Gelenkbolzen (lot) des ersten Schwenkgelenks (16) umgreift.
  5. 5. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerblech (38, 18a) wenigstens teilweise kunststoffummantelt ist.
  6. 6. Sicherheitsgurtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schwenkgelenk (16) in eine vorzugsweise gestreckte Normalstellung vorgespannt ist.
  7. 7. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine, vorzugsweise zwei entgegengesetzt wirkende Rückholfedern (46, 48).
  8. 8. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Rückholfeder (46,48) in einen Ringraum (44) zwischen dem Gelenkbolzenaußenumfang und dem Innenumfang einer der Laschen (18b) eingesetzt ist.
  9. 9. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden Federenden (48a, 48b) der wenigstens einen Rückholfeder (46, 48) zwischen die Laschenschenkel (18c, 18d) der U-förmig umgebogenen Lasche des Verbindungsteils (18) und/oder das andere Federende (48a) zwischen die Laschenschenkel (38a, 38b) der U-förmig I umgebogenen Lasche des einen Teils, ggf. des Führungsteils (14) eingesetzt ist.
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