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Regal
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Die Erfindung betrifft ein Regal nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
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Bei einem bekannten Regal dieser Art ragen die Trennstäbe, die zur
Bildung von Fachbodenunterteilungen dienen, mit ihren freien Enden nach oben und
unten über den unteren und oberen Fachboden hinaus. Zur Lagesicherung ist jeweils
ein Stabende mit zwei diametral einander gegenüberliegenden Ausprägungen versehen,
mit denen die Trennstäbe auf den Fachböden abgestützt sind. Um zu verhindern, daß
die Trennstäbe beispielsweise beim Herausnehmen von Lagegut, wie beispielsweise
Behältnisse zur Aufnahme von Schriftgut, durch Anstoßen an dem nach unten ragenden
Stabende angehoben und.aus der unteren Stecköffnung herausgeschoben werden, ist
ein zusätzliches Sicherungsteil vorgesehen, das dicht unterhalb des unteren und
oberen Fachbodens auf dem unteren oder oberen Stabende angeordnet werden muß.
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Zur Aufnahme der freien Stabenden übereinander angeordneter Trennstäbe
müssen jeweils zwei dicht benachbarte Lochreihen von Stecköffnungen in den Fachböden
vorgesehen sein. Außerdem ist die Länge der Trennstäbe größer als der Abstand übereinander
liegender Fachböden, so daß die Trennstäbe bei der Montage zuerst mit ihren oberen
Enden schräg in die zugehörige Stecköffnung eingesteckt werden müssen. Damit die
Enden hierbei aber in die öffnungen eingesetzt werden können, muß deren lichte Weite
entsprechend größer sein als der Stabdurchmesser. Insbesondere bei verfahrbaren
Rollregalen kann dieses Spiel zu störenden Klappergeräuschen führen, die durch das
Regal als Resonanzkörper noch verstärkt werden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Regal dieser Art so
auszubilden, daß die Herstellungskosten, der Montageaufwand und die Klappergeräusche
bei vermindertem Materialbedarf verringert bzw. vermieden werden und daß eine Abänderung
der Fachunterteilung leicht ausführbar ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst.
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Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung liegen die einander zugewandten
Enden miteinander fluchtender Trennstäbe spielfrei in jeweils einer zugehörigen
Haltebuchse. Diese kann ihrerseits spielfrei in der Stecköffnung liegen, so daß
beim Anstoßen an die Trennstäbe oder das Regal oder auch beim Verfahren eines verfahrbaren
Rollregales Klappergeräusche einwandfrei vermieden sind. Außerdem brauchen die Fachböden
nur noch halb so viel Stecköffnungen aufzuweisen, da nicht mehr für jedes Stabende,
sondern nur noch für jeweils zwei einander gegenüberliegende Stabenden eine Stecköffnung
erforderlich ist. Schließlich können auch die Trennstäbe wesentlich kürzer sein;
und zwar kann ihre Länge etwa gleich dem Abstand übereinander liegender Fachböden
sein. Durch die kurzen Trennstäbe können erheblich Material und. damit.-wesentliche
Herstellungskosten eingespart werden und außerdem eine Beschädigung des Lagergutes
an überstehenden Stabenden vermieden werden. Ferner wird durch die geringere Zahl
von Stecköffnungen die Festigkeit der Fachböden erhöht.
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Darüber hinaus ist durch die kürzeren Trennstäbe die Montage einfacher,
da die Trennstäbe hierzu nicht mehr schräg gestellt werden müssen. Beispielsweise
kann zunächst die Haltebuchse in die Stecköffnung eines unteren Fachbodens eingesetzt
und dann das untere Ende des zugehörigen
Trennstabes in die Haltebuchse
gesteckt werden.
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Wenn danach über das obere, unterhalb des oberen Fachbodens liegende
Stabende dieses Trennstabes eine zweite Haltebuchse in die mit der unteren Stecköffnung
fluchtende Stecköffnung des nächst höheren Fachbodens gesteckt wird, dann ist der
untere Trennstab in seiner vertikalen Lage zu den Fachböden genau ausgerichtet.
In die obere Haltebuchse kann dann ein mit dem unteren Stab fluchtender zweiter
Trennstab mit seinem unteren Ende gesteckt werden usw..
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Da bei dem erfindungsgemäßen Regal für übereinander angeordnete Trennstäbe
nur eine Stecköffnung erforderlich ist und weil die Trennstäbe infolge ihrer geringen
Länge zur Montage nicht schräg gestellt werden müssen, ist auch ausgeschlossen,
daß die Trennstäbe versehentlich in Stecköffnungen gesteckt werden, die zueinander
versetzt liegen. Dies könnte besonders leicht bei der Montage von Trennstäben auftreten,
die an der Rückseite tiefer, schlecht zugänglicher Regale befestiat werden müssen.
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Ferner entfällt die Befestigung der Sicherungsteile; sie ist umständlich
und zeitaufwendig, da die Sicherungsteile dicht unterhalb. der Fachböden, also an
einer schlecht zugänglichen und schlecht einsehbaren Stelle auf den Trennstäben
ausgerichtet werden müssen. Dadurch kann ein erheblicher Montageaufwand vermieden
werden. Durch einfache Montage der Trennstäbe und der Haltebuchsen läßt sich auch
die Unterteilung der Fächer ohne weiteres durch Herausnehmen der Trennstäbe und
Haltebuchsen und Umstecken derselben beliebig variieren.
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Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in den Zeichnungen dargestellter
Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in Ansicht
und teilweise im Vertikalschnitt einen Teil eines erfindungsgemäßen Regales, Fig.
2 in Explosivdarstellung und in perpektivischer Darstellung einen Teil eines Fachbodens
und eine Haltebuchse für Trennstäbe des Regales nach Fig. 1, Fig. 3 die Haltebuchse,
in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2 gesehen, Fig. 4 einen Teil eines Trennstabes
des Regales nach Fig. 1, Fig. 5 eine Draufsicht auf den Trennstab nach Fig. 4, der
in Richtung des Pfeiles in die Haltebuchse nach Fig. 3 eingesetzt wird, Fig. 6 die
in einem Fachboden angeordnete Haltebuchse nach Fig. 3, in die die Enden zweier
übereinander angeordneter Trennstäbe ragen, im Vertikalschnitt, Fig. 7 einen Teil
eines zweiten erfindungsgemäßen Regales in einer Darstellung entsprechend Fig. 1
und Fig. 8 die mittlere Haltebuchse des Regales nach Fig. 7 in perspektivischer
und vergrößerter Darstellung.
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Das Regal nach Fig. 1 besteht aus einer Vielzahl mit Abstand übereinander
angeordneter Fachböden 1 bis 3, die benachbart zu ihren Längsrändern 4 (Fig. 2)
in Reihe nebeneinander liegende schlüssellochförmige Stecköffnungen 5, wie Bohrungen
oder Stanzlöcher aufweisen. Die Stecköffnungen
5 dienen zum Befestigen
miteinander fluchtender, vertikaler Trennstäbe 6 bis 8, mit denen die Fächer zwischen
den Fachböden zum Abstellen von Lagergut, wie Behältnisse zur Aufnahme von Schriftgut
bzw. großflächigen Gegenständen, die einknicken können und deshalb abgestützt werden
müssen, z. B. Röntgenfilm, Einstelltüten, EDV-Listen, Zeitschriften,unterteilt werden.
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Die Trennstäbe 6, 7 sind als gleiche Rundstäbe mit einer ununterbrochenen
Außenseite ausgebildet (Fig. 4). Ihre Länge ist etwa gleich dem Abstand a der Fachböden
1 und 2 voneinander. Die freien Enden 6a bis 8a und 6b bis 8b der Trennstäbe 6 bis
8 ragen formschlüssig in zugehörige Haltebuchsen 9 bis 11, die in den Stecköffnungen
5 rastend gehalten sind.
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Die Haltebuchsen 9 bis 11 sind gleich und symmetrisch zu ihrer Quermittelebene
ausgebildet, so daß bei der Montage nicht auf eine Zuordnung geachtet werden muß
und die Haltebuchsen von beiden Enden her in die Stecköffnungen gesteckt werden
können.
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Die Ausbildung der Haltebuchsen wird anhand der in den Fig. 2, 3 und
4 bis 6 vergrößert dargestellten Haltebuchse 10 im einzelnen erläutert. Symmetrisch
zur Quermittelebene weist die Haltebuchse 10 eine tellerartige Trennwand 12 auf,
die die Haltebuchse in eine untere und obere Buchsenhälfte 13 und 14 unterteilt.
In montierter Lage liegt die Haltebuchse 10 mit der Unterseite 17 ihres nach außen
ragenden Halterandes 18 auf dem öffnungsrand 19 der Stecköffnung 5 auf. Die Unterseite
20 des Fachbodens 2 liegt ihrerseits auf einer zur Unterseite 17 parallelen Stirnfläche
21 eines im Längsschnitt dreieckigen umlaufenden Rastansatzes 22. r)er Halterand
18 und der Rastansatz 22 begrenzen eine Rastnut 23 zur formschlüssigen Aufnahme
des öffnungsrandes 19. Vorzugsweise hat der Rastansatz 22 einen größeren Durchmesser
als die Haltebuchse 10.
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Zum leichten Einstecken der Haltebuchse 10 sind die freien Enden 24
und 25 der Buchsenhälften 13, 14 mit einer Anfasung 26, 27 versehen, die jeweils
etwa unter einem Winkel von etwa 450 zur Längsachse der Haltebuchse 10 verlaufen.
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Zur Vermeidung einer Beschädigung der Fachböden 1 bis 3 ist vorzugsweise
der Halterand 18 der Trennwand 12 an seinen umlaufenden Kanten abgeschrägt. Damit
die Trennstäbe 6 bis 8 auf einfachste Weise und ohne schräg zu den Fachböden gestellt
werden zu müssen in die Haltebuchse 10 eingesetzt werden können, ist diese über
ihre ganze Länge geschlitzt ausgebildet. Allerdings bilden nur die Schlitze 28 und.
29 der Buchsenhälften 13 und 14 eine Einführöffnung für die Trennstäbe 6, 7, während
der Schlitz 30 der Trennwand 12 nur die Elastizität der Haltebuchse 10 vergrößern
soll. Die lichte Weite des Schlitzes 3Q ist wesentlich kleiner als der- Durchmesser
der Trenns-täbe 6, 7. Der Schlitz 30 liegt wie die Schlitze 28 und 29 symmetrisch
zu einer Längsmittelebene und erstreckt sich von der Innenwand 31 der Haltebuchse
10 bis an die gegenüberliegende Außenwand der Trennwand 12 (Fig. 5). Die Breite
des Schlitzes 30 ist wesentlich.
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schmäler als die Breite der Schlitze 28, 29, die geringfügig schmäler
sind als der Durchmesser der Trennstäbe 6, 7. Dadurch bildet die Trennwand 1:2 mit
ihrem in die Haltebuchse 10 ragenden Innenabschnitt 32 Anschläge für die einander
zugewandten Stabenden 6b, 7a, so daß diese nicht nach oben oder unten über die Fachböden
2 verschoben werden können. Durch die geschlitzte Ausbildung der Haltebuchse 10
können die Trennstäbe 6, 7 einfach in die Schlitze 28, 29 eingepreßt und wieder
entsprechend leicht aus diesen herausgenommen werden, z. B. wenn die Trennstäbe
für eine andere Fachunterteilung mit den Haltebuchsen in eine andere Stecköffnung
der Fachböden eingesetzt werden sollen. Beim Herausziehen der altebuchse
10
in Achsrichtung aus der Stecköffnung 5 wird die Haltebuchse wegen des Rastansatzes
22 quer zur Längsrichtung unter Verengung ihrer Schlitze 28 bis 30 elastisch zusammengedrückt.
Damit die Trennstäbe 6, 7 beim Einsetzen in die Schlitze 28, 29 nicht an scharfen
Kanten und Ecken beschädigt werden Ünd das Einsetzen erleichtert wird, schließen
die Längsränder 33 bis 36 der Schlitze 28, 29 mit der Vertikalen einen Winkel Q
von etwa 300 ein (Fig. 5).
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Damit die Trennstäbe 6, 7 beispielsweise beimAnstoßen durch (nicht
dargestelltes) Lagergut, welches in dem Regalfach abgestellt bzw. herausgenommen
werden soll, nicht aus den Schlitzen 28, 29 der Haltebuchse 10 herausgedrückt werden
können, weist diese vorteilhafterweise einen Zentrieransatz 15 (Fig. 2, 5) auf.
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Der Zentrieransatz ist an seinem von der Haltebuchse 10 abgewandten
Rand 16 und an seinen Enden 37a und 37b teilkreisförmig abgerundet. Er liegt symmetrisch
zur Längsmittelebene durch die Schlitze 28 bis 30 und ist an der von diesen abgewandten
Außenseite 38 an der Haltebuchse 10 vorgesehen. Der Zentrieransatz 15 liegt symmetrisch
zur Quermittelebene der Haltebuchse 10. Ihm ist ein radial verlaufender verengter
Öffnungsabschnitt 39 der schlüssellochartigen Stecköffnung 5 zugeordnet, so daß
sich die Haltebuchse in montierter Lage nicht gegenüber der Stecköffnung verdrehen
kann. Der öffnungsabschnitt 39 ist auf der vom Längsrand 4 des Fachbodens 2 abgewandten
Seite der Stecköffnung 5 vorgesehen, so daß bei montierter Haltebuchse 10 deren
Schlitze 28 und 29 zum Längsrand 4 zeigen. Dadurch können die Trennstäbe 6, 7 durch
seitlich an ihnen angreifende Querkräfte, die beispielsweise beim Einsetzen oder
Heraushulen von Ladegut beim Anstoßen an den Trentstäben
auftreten
können, nicht unbeabsichtigt aus der Haltebuchse 10 herausgedrückt werden. Des weiteren
dient die Fixierung zum leichteren Einsetzen der Trennstäbe, da die Schlitze immer
einheitlich zum Längs rand 4 ausgerichtet und daher die Trennstäbe von der Bedienungsseite
des Regales in die Buchsenschlitze eingesetzt werden können.
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Schließlich haben die Rastansätze 22 an die Trennwand 12 und die Schlitze
28, 29 anschließende Ausnehmungen 40, 41 mit etwa rechteckigem Querschnitt (Fig.
2 und 3), die über einen relativ geringen Umfangsabschnitt des Rastansatzes verlaufen.
Die Ausnehmungen 40, 41 sind daher höher als die Rastnut 23 und haben geringere
Höhe als die Rastansätze 22. Die Ausnehmungen 40, 41 gewährleisten, daß die Rastansätze
22 beim Einsetzen der Haltebuchse 10 in die Stecköffnung 5 oder beim Herausnehmen
aus dieser unabhängig von der Trennwand 12 federn können, so daß sich die Haltebuchse
leicht und schnell in die Stecköffnung 5 einsetzen und bei Bedarf wieder aus dieser
herausnehmen läßt.
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Das beschriebene Regal kann einfach und mit geringen Kosten, hergestellt
werden. So lassen sich die Haltebuchsen 9 bis 13, die vorzugsweise aus Kunststoff
bestehen, einstückig als Spritzgußteile fertigen. Auch die Trennstäbe sind nur einfache,
billig herzustellende Teile, die relativ geringe Länge haben, wodurch wenig Material
zur Herstellung erforderlich ist. Da jede Stecköffnung zur Aufnahme zweier Stabenden
dient, müssen in den Fachböden weniger Stecköffnungen vorgesehen werden, wodurch
die Fachböden größere Festigkeit haben.
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Das Regal läßt sich aber auch sehr einfach und in kürzester Zeit montieren
oder demontieren. Zur Montage können zunächst alle erforderlichen Haltebuchsen 9
bis 11 in die Stecköffnungen 5 eingesetzt werden. Für diese VorMontage werden elic
ilaltebuchsen mit ihren
einen Enden 24, 25 einfach von oben-in
die Stecköffnungen 5 eingesetzt. Dabei ist lediglich darauf zu achten, daß die Zentrieransätze
15 der Haltebuchsen fluchtend zum öffnungsabschnitt 39 der zugehörigen Stecköffnung
5 liegen. Danach sind die Haltebuchsen in gleicher Weise gegenüber den Stecköffnungen
ausgerichtet, derart, daß ihre Schlitze 28 bis 30 auf die Vorderseite des Regales
zeigen. Beim Befestigen der Haltebuchsen 10 kommt es wegen der symmetrischen Ausbildung
der Haltebuchsen zur Längsmittelebene auch nicht darauf an, mit welchen Buchsenenden
24, 25 die Haltebuchsen in die Stecköffnungen 5 eingesetzt werden.
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Damit die öffnungsränder 19 der Fachböden 1 bis 3 zur Lagesicherung
der Haltebuchsen 9 bis 11 in deren Rastnuten 23 einrasten können, werden beim Hindurchschieben
der Rastansätze 22 durch die Stecköffnungen 5 die Haltebuchsen 10 unter Verengung
ihrer Schlitze 28 bis 30 geringfügig elastisch verformt. Eine entsprechende Verformung
tritt auch auf, wenn die Hatebuchsen beispielsweise zum Umstecken der Trennstäbe
6 bis 8 in andere Stecköffnungen 5 der Fachböden 1 bis 3 aus diesen-herausgezogen
werden müssen, wenn die bestehende Fachbodenunterteilung geändert werden soll.
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Nachdem die Haltebuchsen 10 auf diese Weise vormontiert worden sind,
können die Trennstäbe 6 bis 8 nacheinander seitlich in die Schlitze 28 ultd 29 der
übereinander angeordneten Haltebuchsen gedrückt werden. Dies ist ohne besonderen
Aufwand einfach und schnell möglich, da die Schlitze von der Vorderseite des Regales
gut sichtbar und zugänglich sind. Ferner erleichtern auch die abgeschrägten Schlitzränder
die Montage der Trennstäbe. Die Trennstäbe liegen anschließend mit ihren Enden formschlüssig
und spielfrei in den zugehörigen Buchsenhäl£ten 13, 14, wobei die jeweils unteren
Stabenden auf dem inneren Abschnitt der
Trennwand 12 abgestützt
sind. Da auch die Haltebuchsen 10 spielfrei in den Stecköffnungen liegen, können
beim Anstoßen am Regal, oder wenn das Regal ein verfahrbares Rollregal ist, beim
Verfahren dieses Regales keine Klappergeräusche durch Hin- und Herbewegen der Trennstäbe
in den Haltebuchsen und der Haltebuchsen in den Stecköffnungen auftreten.
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Darüber hinaus sind die Stabenden in den Haltebuchsen geschützt untergebracht,
so daß das Lagergut beim Herausnehmen oder'Einsetzen in die Regalfächer nicht an
überstehenden Stabenden- beschädigt werden kann. Auch Verletzungen durch Berühruny
solcher Stabenden werden sicher vermieden. Da einander benachbarte Stecköffnungen
5 und die Haltebuchsen 9 bis 11 eines Fachbodens 1 bis 3 relativ großen Abstand
voneinander haben und die Trennstäbe 6 bis 8 bei der Montage aufrecht in die Haltebuchsen
eingesetzt werden können, ist zudem vermieden, daß die Trennstäbe schräg zu den
Fachböden angeordnet werden. Auch eine Beschädigung der Fachböden durch Verschieben
der Stabenden 6a bis 8a und 6b bis 8b auf den Fachböden ist verhindert, was bei
einer Montage leicht auftreten könnte, bei der die Stabenden schräg-von oben in
die jeweils unteren Stecköffnungen eingesetzt werden müssen.
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Das Regal nach den Fig. 7 und 8 unterscheidet sich von dem oben beschriebenen
Regal dadurch, daß die Trennstäbe 42 bis 45 zur Lagesicherung mit geringem Abstand
von ihrem einen Ende 43a, 44a zwei diametral einander gegenüberlieqende noppenartiqe
Vorsprünqe 46, 46'; 47, 47' -~ ~ v,orzugsweise ' und 48, 48' aufweisen, die/durch
Anquetschungen gebildet sind. Mit diesen Vorsprüngen liegen die vormontierten Trennstäbe
auf einem umlaufenden Rand 49 bis 51 der Haltebuchsen 52, 53 auf.
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Die Haltebuchsen 52, 53 haben zylindrische Form mit einem an einem
Ende vorgesehenen, rechtwinklig nach
außen ragenden Halterand 49
bis 51 (Fig. 8). Zur Montage werden zunächst nur in die Stecköffnungen der jeweils
unteren Fachböden 1a bis 3a die Haltebuchsen eingesetzt, wobei sie mit ihrem Rand
am öffnungsrand 19', 19" der Stecköffnungen flächig anliegen. Danach werden die
zugehörigen Trennstäbe 42 bis 45 mit ihrem die Vorsprünge 46, 46'; 47, 47' und 48,
48' aufweisenden Ende 43a, 44a in die Haltebuchsen 52, 53 eingesetzt, die dann mit
den Vorsprüngen auf dem Rand 49 bis 51 der Haltebuchsen abgestützt sind. Danach
werden die Haltebuchsen des nächst höheren Fachbodens 1a bis 3a und schließlich
die zu diesem Fachboden gehörenden Trennstäbe montiert.
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Auch dieses Regal läßt sich wegen der einfach ausgebildeten Haltebuchsen
mit geringen Kosten herstellen. Außer-' dem können die Trennstäbe relativ kurz sein,
da ihre Länge etwa dem Abstand übereinander liegender Fachböden entspricht. Da die
Trennstäbe zur Montage nicht schräg gestellt werden müssen, ist auch ihre Montage
einfach und es kann eine Beschädigung der Fachböden vermieden werden. Ferner sind
die Haltebuchsen und Trennstäbe spielfrei angeordnet, so daß Klappergeräusche vermieden
sind.
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